Die Ankunft / Die Ankunft

Sie hatte durchaus wackelige Knie. Was ganz im Gegensatz zu dem stand, was sie wollte. Standhaft sein. Nicht im Sinne von „dagegen“, sondern vielmehr „dafür“.

Zu lange hatte sie auf diesen Moment gewartet. Zu lange auf Momente verzichtet. Auf Möglichkeiten, selbst wenn diese noch so unwahrscheinlich gewesen waren.

Sie hatte sich versprochen. Sich hatte sich ihr selbst versprochen. Vielleicht auch ihm. Sie hatte es gesagt und geschrieben. In leisen und in lauten Tönen. Als Zeile und auch dazwischen. Auf jede erdenkliche Weise hatte sie sich diesen Moment ausgemalt.

Nun war er da.

Dieser Moment.

Als sie aus dem Zug ausstieg fühlte sich die Umgebung wie Watte an. Unwirklich. Schritt auf nicht wirklich unbekanntes, aber hier und jetzt neues Terrain. Die Menschen um sie herum liefen im Zeitraffer umher. Jeder hatte ein Ziel. Wollten zu wem. Wollten wohin. Wollten irgendwo sein. Bei wem. Mit wem.

Begrüßungen. Freude. Fröhlichkeit.

Wie ein dumpfer Schleier legten sich die Geräusche um den Moment, den sie nun durchlebte. Sie war tapfer. Hielt stand. Still.

Sie atmete ein und aus. Neue Luft. Neues Leben. Ihr Rollkoffer stand wie eine Trutzburg vor ihr. Ihre Hände krallten sich an ihm fest. Sie schloss die Augen, um einen weiteren Moment mit sich allein zu sein.

Er legte seine Hand auf ihre Hand. Sie erschrak ein wenig, denn nun war er da. Der Moment. Er lächelte sie an. Sie öffnete die Augen. Er löste ihre Hand von ihrem Koffer, ging um sie herum und führte ihre Hand an seinen Mund. Schüchtern nahm sie die Geste seines Kusses an.

Er schaute sie an. Er ließ den Blick nicht von ihr ab. Er nahm ihr Gesicht zwischen seine Hände und drückte seine Lippen auf ihre. Zart fordernd ersuchte seine Zunge um Einlass. Sie gab leise nach. Sie lächelte.

Als er von ihr ließ schaute er sie wieder an.

„Hier bist Du richtig.“

Sie nahm seine Hand. Küsste seinen Ring.

„Hier bin ich richtig, mein Herr.“

 


 

„Wir erreichen in Kürze Köln Hbf.“

Sie schreckte hoch.

War sie doch eben noch in Augsburg eingestiegen.

So fix vergingen also 4 Stunden Zugfahrt, die zum Glück ohne nennenswerte Schwierigkeiten verlaufen waren

„I’m not here for your entertainment…“ eine Textzeile aus einem Titel von Pink, den sie gerade noch hörte.

Sie grinste…

Wenn alles so lief, wie sie sich das beide seit Monaten im Kopfkino ausmalten, würde sie sehr wohl für sein Entertainment sorgen.

Wie?

Das war ihr nicht klar, oder doch?

Sie versuchte, so ruhig ihr das möglich war, zu atmen. Es half nichts anderes mehr.

Zwar hatte sie sich überlegt, vor der Fahrt noch eine halbe chemische Bombe einzunehmen, ließ es dann, weil sie ihm im vollen Bewusstsein, so wie sie war, nervös, ein Bündel Nerven, begegnen wollte.

Sie strich sich eine Strähne hinters Ohr, sah zum Fenster hinaus und ging in Gedanken nochmal alles durch.

Hatte sie an alles gedacht?

Hatte sie sich gründlich genug rasiert?

Auch die Härchen im Gesicht?

Sie kontrollierte.

„Er wird damit leben müssen, dass du zu viel Hormone produzierst und dich auch im Gesicht…“

„Ja, verdammt, ich habe es kapiert.“

„Atmen, Ela, atmen. Du hast alles, es ist gut so, er wird dir nichts tun und er wird dich auch nicht hängen lassen. Du weißt das. Er hat es dir doch schon bewiesen.“

Sie hielt das wie ein Mantra vor sich. Ein Zurück gab es nicht mehr, sie wollte auch kein Zurück mehr, sie wartete nun schon so lange und alles, was sie sich vornahm, beim nächsten Mann…Jaja…das war alles nach dem ersten Telefonat dahin.

Halt, falsch, es war schon davor dahin.

Sie hatte ihn über Twitter „aufgerissen“. Zu einem Zeitpunkt, zu welchem kaum noch was in ihrem Leben so richtig funktionierte.

Sie verbrachte die Tage in Ungewissheit, in Schmerz, in Wut und teils in nackter Verzweiflung, weil sie nicht mehr wusste, wie sie dem Ghosting eines Mannes umgehen sollte, der ihr im Februar noch ein Halsband anlegte…

Sie schrieb ihn also an, den „Superdom“, den „Subsammler“, den Herrn über mehrere Subs, den sie schon länger über Twitter und seinen Blog verfolgte.

Er entsprach überhaupt nicht dem, was sie sich unter „ihrem“ Dom so vorstellte und er verlangte von seinen Subs Dinge, die sie unter Zwang schon selbst erleben musste – einiges in ihr wehrte
sich, aber er schrieb in einem Blogeintrag über Subs die geduldig sind, die auf ein Zeichen ihres Herrn warten, die still in sich hinein „schmerzten“, weil dann doch wieder nichts kommt.

Dafür musste sie ihm ein Kompliment machen.

So begann das, was Monate später, zig Tausend Nachrichten, Worte, Sprachnachrichten, Telefonminuten, am Hbf. in Köln in einem ersten, lange Osterwochenende, seine Krönung finden sollte.

Erwartungen?

Ja, Himmel, natürlich hatte sie Erwartungen, auch wenn sie anderes Mantra artig von sich weg schob.

Sie erwartete, dass es ein schönes Wochenende wurde, ihre Auszeit von dem Leben, dass sie Kraft kostete, weil der Vorgänger ihre größte Tür geöffnet und sie mit dem ganzen Mist allein gelassen hatte.

Das wollte sie bis Dienstag verdrängen, wie alles andere auch, ob ihr das gelang.

„Nächster Halt, Köln Hbf., der Ausstieg befindet sich in Fahrtrichtung…“

Sie hörte nur noch das Blut rauschen und stellte sich prompt an die falsche Seite…

„Man man man, mit klar denken hast du es auch nicht mehr.“ witzelte eine Stimme in ihrem Kopf.

„Könnt ihr nicht alle verdammt nochmal Ruhe geben?“

Blutrauschen in ihren Ohren.

Keine Stimmen mehr.

Sie stieg aus, fuhr sich durch die Haare und wartete…

Hatte sie alles?

Es fühlte sich an, als ginge sie auf Watte, um sie herum Menschen, die alle irgendwo hin wollte, hastig, freudig, ungestüm, während sie nur dastand.

Den Griff des Rollkoffers fest in den Händen, so fest, dass sich ihre Fingernägel in die Handinnenfläche bohrten.

Sie schloss die Augen, rief sich nochmal seine Worte ins Gedächtnis, öffnete die Augen wieder und sah in sein Gesicht…

Frau @MarieMoreau1988 fragt. #TheTrainingOfO antwortet.

Gestern gab es in der TL eine heftige Unterhaltung zum Thema „O“-Experience (gerade oder auch in Verbindung mit Sexarbeit) und ich stellte erneut fest, dass es „zwischen den Leuchttürmen des #BDSM“ (Das ist ausdrücklich liebevoll gemeint!) einfach offene Fragen gibt. Ich werde versuchen diese anhand des Fragenkataloges von Marie mal zusammenzufassen. Für diese Möglichkeit möchte ich mich ausdrücklich bedanken.


  1. Gibt es für O’s ein Safeword?

In meiner Lebeweise gibt es das nicht.


  1. Falls nein: Warum nicht?

Keine Frau wird als „O“ geboren. „O“ sein zu wollen ist eine Entstehungsgeschichte, welche das Ergebnis einer längeren Zeit als Sub („erotisch geführt“ – EPE im Maximum – Definition des Autors) oder als Sklavin („Schmerz geführt“ – TPE im Maximum – Definition des Autors) sein kann, aber nicht zwangsläufig sein muss. Manche Frauen haben eine BDSM-Vorgeschichte, weswegen sie gleich zu Anfang klar machen, dass „O“ ihr Ziel ist. Meine „O“ verzichtet auf das Safeword, weil das Vertrauen zu mir in einer Form gewachsen oder einfach vorhanden ist, in welcher es für sie einfach überflüssig wird. Der Verzicht ist eine Entscheidung der Frau und niemals meine. Sie dokumentiert damit jedoch ihren Willen, tatsächlich meine „O“ sein zu wollen.


  1. Falls ja: Welche Konsequenzen hat es, wenn das Safeword genutzt wird?

Auch wenn jede Frau von mir ein Safeword bekommt, ist es ihr Recht darauf zu verzichten und es nicht einzusetzen. Das gilt im Nachgang natürlich auch für meine „O“. Schließlich ist das Safeword immer noch im Hinterkopf und ich finde es wichtig, richtig und gut, wenn es genutzt wird. In vielen 2x Jahren habe ich es viermal gehört. Und meine Reaktion ist dann ganz normal Pause oder Abbruch eines Spieles. Sonst nichts.


  1. Wird im Zirkel ungeschützter Sex praktiziert? Falls ja: Ist die Bereitschaft der Frau dazu ein Kriterium, in den Zirkel aufgenommen zu werden?

Ja, er wird. Nein, ist er nicht. Das mache ich auch jeder Frau mehr als deutlich klar. Ich praktiziere jedoch immer „oben ohne“, was Blowjobs angeht. Alles andere unterliegt der Absprache und des Vertrauens untereinander. Als ehemaliger Herzpatient wurde regelmäßig mein Blut untersucht (volle Bandbreite) und jetzt als Sexdienstleister so und so.


  1. Wird im Zirkel ungeschützter Sex mit Dritten praktiziert (in Folge einer Fremdbenutzung)?

Wer meinen Blog verfolgt und sich daraufhin mit mir verbindet, dem ist klar, dass #RACK (zumindest in Gedanken) gefordert ist. Mein „Default“ ist „oben ohne / unten mit“. Fremdes Sperma ist aber auch ein wesentlicher Bestandteil des Kink, wenn man sich mit mir verbindet, weil ich das halt auch ermögliche. Ich respektiere jedoch auch die persönliche Entscheidung einer Dame zu „oben und unten mit“. Da habe ich keine Probleme. Mit Fremden grundsätzlich auf Kondome zu verzichten zu wollen, wird von mir nicht unterstützt.


  1. Was ist die ideale Größe eines Zirkels und warum?

Das ist eine gute Frage. Persönlich tendiere ich zu einer Größe von fünf oder sechs Damen (eigene Frau inkludiert). Aber ich bin nicht auf der Suche diese Anzahl zu halten. Als mindestens polygamer Mann kann ich mich so recht monogam im #CircleOfFalbalus bewegen. Es gibt kaum Ausflüge außerhalb und wenn, dann sind diese allen Damen bekannt.


  1. Was ist, wenn eine O fertig ausgebildet ist? Was passiert dann mit ihr?

Meine Beziehungen sind auf Langzeit getrimmt. Die Ausbildung ist nie beendet. Wenn eine Dame sich von mir löst, dann hat dies höchst private Motivation, welche sich meistens im sozialen Leben der Dame abseits des Kink abspielt. Eine neue Liebe im Leben. Neuer Job in einer anderen Stadt. Aber auch die Erkenntnis, dass „O“ oder grundlegend „Sub“ oder „Sklavin“ sein, für eine gewisse Phase okay war, aber nun eine Pause eingelegt wird. Oder Oder Oder. Der Sinn des Zirkels ist, dass jeder gehen kann und ich ihn gehen lasse. Notfalls ohne Begründung. Was auch im Umkehrschluss für mich möglich ist, wenn ich merke, dass es irgendwie nicht (mehr) passt. In der Utopie stehen alle meine Damen, die heute meine Subs sind, gemeinsam an meinem Grab.


  1. Du berichtest öfter, dass du selbst eine Art „O-Ausbildung“ hinter dir hast. Was war deine Motivation dahinter? Ich kann mir schlecht vorstellen, dass man so etwas aus reiner Neugier tut, ohne eine entsprechende Neigung zu haben. Daher: Bist du Switcher und/oder bisexuell? Falls ja: Sind diese Neigungen noch existent und wie gehst du mit ihnen um?

Zunächst gibt es dazu tatsächlich zwei Blogbeiträge -> hier <- und -> hier <-

Ich würde mich daher nicht wirklich als bi-sexuell bezeichnen. Schon gar nicht als Mann (äußere Erscheinungsform). Aber auch in meiner (äußeren) weiblichen Form ging mir Küssen und Kuscheln mit Männern völlig ab. So würde ich das für mich als „umgekehrt heterosexuell“ bezeichnen. Also Dominanz nur gegenüber Frauen und Submission nur zu Männern. „Eigentlich“ 😉

Meine Erfahrungen mit dominanten Frauen haben mir gezeigt, dass hier ein hoher Anteil SM vorhanden ist. Was nie das Problem war, aber es ging halt nicht immer respektvoll, auch wenn ich eine gewisse Form der Respektlosigkeit bevorzugt habe. In meiner Fantasie war ich immer minderjährig und wollte mich wesentlich älteren Männern als devotes Bückstück andienen. Weil, welcher Mann will nicht mal „so eine“ für sich zumindest im Rollenspiel nutzen können. Und weil ich diese Fantasie leben wollte, bin ich von Frauen zu Männern gewechselt, weil mich deren Fickfreudigkeit einfach gereizt hat. Und mit meinem damaligen Herren hatte ich jemanden gefunden, welcher mich mit seiner Dominanz packte. Ein Umstand, den kaum eine Frau für sich verbuchen konnte. Erotisch genutzt, auch von mir völlig Fremden, und einfach nur Befehlen zu gehorchen und nicht darüber nachzudenken, war meine Erfüllung. Und das fast anderthalb Jahre lang. Man könnte meinen, dass mehr Männer mich beschliefen, als ich Frauen beschlief.

Ob mich das zu einem Switcher macht? Ja, das möchte ich nicht leugnen. Ich würde es sogar als Extrem-Switcher sehen, weil es mich eben nur so oder so gibt. Wenn die Entscheidung mich zu submissionieren durchaus eine dominante gewesen ist, weil ich einfach wissen wollte, wie das so ist, bin ich durch das „Hands on“ zur Submission gekommen.

Derzeit befinde ich mich also in einer dominanten Phase meines Lebens und es geht mir gut damit. Ich habe keine ausgeprägte Sehnsucht nach der weiblichen Form. Wobei ich jedoch durchaus überlege, meine weibliche Form in der Sexarbeit einzusetzen. Quasi „selbst dominieren“. Ausschließen, dass es private Ausflüge in die Submission gibt, kann ich natürlich nicht. Das wäre verlogen.


  1. Es sind ja einige Frauen in deinem Zirkel, du hast einen Job und wenn ich richtig gelesen habe, auch Kinder. Wie stellst du die Ausbildung der Frauen in der verbleibenden kurzen Zeit sicher? (Ich sehe meinen Spielpartner ca. einmal die Woche und merke auch, dass ich das brauche, damit wir uns gemeinsam weiterentwickeln können bzw. ich erzieherisch tätig werden kann.) Sicherlich kann man viel mit Online-Erziehung machen. Echten Kontakt von Mensch zu Mensch kann das in meinen Augen nicht ersetzen. Dieser ist in meinen Augen für eine engmaschige Erziehung/Ausbildung unerlässlich. Daher: Wie siehst du das? Wie stellst du persönliche Nähe und Kontakt sicher?

Damen, die sich für den Zirkel entscheiden, sind sich grundlegend über folgende Dinge bewusst:

  1. a) Es gibt mich nicht exklusiv.
    b) Die Damen wissen voneinander.
    c) Es gibt einen gemeinsamen Kalender im #CircleOfFalbalus, so dass jede immer ganz genau weiß, wo der alte Mann ist und was er so macht.
    d) Über diesen Kalender werden auch die gemeinsamen Zeiten geregelt.
    e) Somit ist auch jeder Dame klar, dass die Zeiten entsprechend der Anzahl der Subs „überschaubar“ sind.
    f) Meine Frau ist alle zwei Wochen als „Erste unter Gleichen“ in Betracht zu ziehen. Die anderen Wochenenden werden von mir terminiert. Es ist aber auch schon vorgekommen, dass die Subs unter sich getauscht haben, weil deren private Termine (Familie, Beruf, Freunde, (Ehe-)Partner) dazwischenfunken. Alle vier Wochen habe ich meine Kinder bei mir.
    g) Im schlimmsten Falle sieht man sich also nur einmal im Quartal.
    h) Es ist möglich, dass meine Sub gemeinsam mit mir in den Urlaub fahren, um „Fehlzeiten“ auszugleichen.

Klingt alles schrecklich formal, ist aber nötig und allen so bewusst.

Ich bin immer ansprechbar und wenn ich wenig kommunizieren kann, dann gebe ich das bekannt. Erst neulich sagte mir eine Dame, dass ich mich zwar abgemeldet hätte, aber doch weitergeschrieben hätte (alle auf WhatsApp), als wäre nichts. Einigen Damen ist dieser Kontakt jedoch nicht so wichtig, mit anderen telefoniere ich einmal die Woche.


  1. Darauf aufbauend: Wie gehst du mit Interessenkonflikten innerhalb des Zirkels um? Wenn bspw. zwei Frauen zur selben Zeit deine Aufmerksamkeit brauchen?

Siehe dazu auch „9.“
Wir haben eine Regelabsprache, dass jede immer zu mir kommen kann, wenn es nötig ist. Ich schätze meine Frauen dafür, dass sie nicht um Aufmerksamkeit betteln. Vielleicht ist das auch nicht notwendig, weil ich dem zuvorkomme. Das müssen die Damen beantworten.

Konflikte innerhalb des Zirkels gibt es. Diese auszuhalten ist das eine. Die Damen müssen nicht beste Freundinnen für immer und für alle Zeit werden. Was ich im Mindesten erwarte ist, dass die Damen die Existenz der anderen akzeptieren und respektieren. Zum jetzigen Zeitpunkt gibt es diese Konflikte nicht. Wir fahren in ruhigen Gewässern, so wie es sein soll. Die Damen sind auf mich fokussiert, manche haben sich sogar schon mal mit Ex-#CircleOfFalbalus-Damen getroffen. Alles gut.


  1. Du hast das O-Sein kürzlich als „Königsdisziplin“ bezeichnet. Wie meinst du das?

Da war doch was -> hier <-

Wichtig ist zu wissen, dass meine Definition der Unterscheidung von Sub und Sklavin (siehe 1.) dazu führt, dass die „O“ beide Welten auf sich vereinigt und damit Königsdisziplin wird. Natürlich schlage ich meine Sub „auch“ und ich beschlafe meine Sklavin „auch“. Das lässt sich alles nicht strikt trennen. Es kommt immer auf den persönlichen Fokus der Damen an, mit welchem Kink sie zu mir kommen. Die einen erleben den SM-Anteil im D/s als „gehört dazu, ist mir aber nicht wichtig“ im Extrem, andere erleben den D/s-Anteil im SM als „gehört dazu ist mir aber nicht wichtig“ im Extrem. Meine „O“ verbindet D/s und SM für sich, so dass „alles ist wichtig“ wird. Und nein, nicht jede Sub oder Sklavin möchte meine „O“ sein. Ist auch nicht Bedingung für den #CircleOfFalbalus.

 

#BDSMBlogparade – Humor im #BDSM – #bdsmhumor

„Wäre ich nicht in Ihrem Leben, dann hätten Sie gar nichts zu lachen.“ … Meine Frau

„Der Stock steckt tief in Dir!“ – #DomYoda


Ich bin mir nicht sicher, aber irgendwie ist an mir kein Kasper verloren gegangen. Auf der anderen Seite sagt man mir, dass mir der Unterschied zwischen ernst und ernsthaft durchaus geläufig ist. Und dann … weiß ich auch nicht.

Offensichtlich plane ich viel zu viele Dinge, um gewisse Peinlichkeiten einfach auszulassen, welche die Stimmung zerstören könnten. Auf der anderen Seite höre ich von vielen humorigen Dingen im BDSM, worüber andere herzhaft lachen könnten. Und dann … weiß ich auch nicht.

Bis auf das #ChewingGumGate ist mir irgendwie nichts geläufig, was mit lautem Lachen endete. Eventuell wäre da ein zusammen gekrachtes Bett, als ich mit den Worten „Jetzt bist Du fällig!“ einleiten wollte und dann die Balken brachen. Aus dem Dunstkreis meiner Damen kenne ich die Geschichte, dass die Dame Augen geschlossen am Kreuz stand und der zugehörige Herr ankündigte sie nun mit seiner Bullwhip zu streicheln, sie sich auf den Schmerz einstellte, der jedoch ausblieb, weil sie nun bei geöffneten Augen sah, dass die Bullwhip sich im Kronleuchter verfangen hatte.


Oder vielleicht ist es auch, dass mir viele Dinge, die andere als „lustig“ erachten, gar nicht so lustig erscheinen, weil mir einfach der Zugang zu „jenem“ Humor fehlt. Dabei mag ich mich gar nicht in die Position des „Nicht mein Niveau!“ begeben. Das ist für ernste Dinge vorbehalten. Schlichtweg, es passiert nichts. Aber, es fehlt mir auch nicht. Obwohl da war die Situation mit Tara, die bei der Einleitung eines Spiels mit Kerzenwachs einfach die Kerze ausblies.

Eventuell ist es aber auch, dass lautes Auflachen eine Art von Kontrollverlust darstellt? Hmmm … möglich.


Meine Selbstreflexion wird jedoch regelmäßig dahingehend unterstützt, dass meine Ernsthaftigkeit geschätzt wird, weil ich kaum etwas dem Zufall überlasse und nur so eine Stimmung entstehen kann, die D/s („mit mir“ der Red.) erst lebending und damit liebenswert macht. Und das ein „Wären Sie so freundlich sich nun zu entkleiden?“ gleichbedeutend mit „Zieh Dich aus!“ gesetzt wird. Dass Unmissverständlichkeit, Klarheit und Direktheit in jeder Äußerung von mir stecken („können“ der Red.), wenn es um die von mir viel zitierte „Cervelatwurst“ geht. Und eben auch, dass Gewissheit auf der anderen Seite darüber besteht, dass ich nicht scherze, wenn ich den Schalter umlege.


„Ihre Ernsthaftigkeit bedeutet nicht, dass man nicht mit Ihnen und auch über Sie lachen darf. Sie ermuntern mich jeden Tag dazu, dass ich Sie nicht so ernst nehmen soll, weil es reichen würde, dass Sie mich ernst nehmen. Sie haben keine Ahnung, was das mit mir macht und wie dankbar ich Ihnen bin, dass es eine klare Linie gibt, welche zwischen scherzhaft und ernsthaft trennt. Weil sie nie etwas im Scherz tun um eine Reaktion zu erhalten, wegen welcher ich dann bestraft werde. Weil, wenn Sie mich schlagen wollen, dann tun Sie das. Sie brauchen keinen Grund dazu. Sie müssen Ihren Sadismus nicht erst durch die Brust ins Auge hervorholen. Sie bringen mich nie in eine Lage, in der ich nicht weiß, warum Sie mein Herr sind. Es geht mir gut mit Ihnen.“

Zitatende


#Blogparade April 2019

05.04.2019
https://twitter.com/TSBordeme
https://www.tbordeme.de/bdsmhumor/

09.04.2019
https://twitter.com/TanjaRuss_Autor
https://tanjaruss.de/index.php/2019/04/09/bdsm-blogparade-bdsmhumor-tanja-russ/

11.04.2019
https://twitter.com/MarieMoreau1988
https://herzinfucked634830523.wordpress.com/2019/04/11/bdsmblogparade-humor-ein-plaedoyer-fuer-mehr-authentizitaet/

16.04.2019
https://twitter.com/Navara41956762
https://margauxnavara.com/blogparade-bdsm-und-humor/leseprobe/

23.04.2019
https://twitter.com/EmEmBDSM
https://training-of-o.de/blog/2019/04/23/blogparade-humor-im-bdsm-bdsmhumor/

26.04.2019
https://twitter.com/DerDOMpteur
http://theartofpain.de/sm-und-humor-ein-beitrag-zur-bdsmblogparade/

30.04.2019
https://twitter.com/KinkmitHerz
https://kinkmitherz.de/2019/04/30/warum-humor-so-wichtig-ist/

Good Bye @Isis1969 // #CircleOfFalbalus

Es ist geschehen und zum ersten Mal habe ich eine Sub von ihren Pflichten im #CircleOfFalbalus entbunden.


Liebe Lola, liebe Uschi,

ich bin in den letzten Wochen mit diesen Gedanken schwanger gelaufen und habe immer wieder darüber nachgedacht, wo er hin ist. Dieses Bindeding. Und ich musste feststellen, dass das Band, welches uns verbunden hatte, nicht mehr existiert. Also habe ich Dich um ein Gespräch gebeten und Dich in diesem Gespräch von Deinen Pflichten entbunden.

Es ist immer so, dass der Getrennte wie von einem Zug überfahren wird, wenn er das Trennende nicht gleich empfindet. Und auch wenn ich das Recht gehabt hätte, einfach zu gehen, wie jede andere Sub im #CircleOfFalbalus auch ohne nähere Begründung gehen kann, so hast Du doch mehr Worte verdient.

Der Grund, warum ich nicht mehr Dein Dom sein kann hat nichts mit irgendwelchen Dingen zu tun, die andere für Dich empfinden. So bin ich immer stark genug, um diese Unterschiede auszuhalten. Was ich jedoch nicht kann ist, Dir den Dom zu geben, den Du benötigst. Dein Wollen und Dein Handeln im Beisammensein war immer geprägt von „Ich will das!“, aber die Intensität Deiner Emotionalität kann ich nicht spiegeln. Es ist mir einfach nicht möglich Dir diese Trefferfläche zu bieten.

Daher war es mir wichtig, lieber ein Ende mit Schrecken einzuläuten, als das bekannte Schrecken ohne Ende. Es wäre von meiner Seite nicht fair gewesen, Dich am Abend der kommenden #SecretNight zu empfangen, gemeinsam dort hin zu fahren, am nächsten Tag zurück, um dann dieses Gespräch zu suchen. Es musste vorher statt finden.

Ich will mich bei Dir bedanken für die gemeinsame Zeit, die mir mehr als einmal gezeigt hat, dass dieses #BDSM in Deinem Leben einen Platz gefunden hat. Was Du benötigst ist jemand, der nicht um eine Ecke wohnt, die mehrere 100km weit reicht, sondern jemanden, dem Du in Deiner submissiven Einzigartigkeit stats und ständig alles geben kannst und der in der Lage ist, mit Dir diese Beziehung zu führen, die Du wirklich benötigst.

Deine Führung war stets einwandfrei. Ich habe keinen Grund mich über Dich, in ganz besonderem Sinne des D/s zu beschweren und derjenige, dem Du eventuell erneut das Vertrauen schenken magst, wird sich glücklich schätzen können, Dich als die Seine bezeichnen zu dürfen.

Mach’s gut :-*

Martin

#CircleOfFalbalus – Current Status (17.11.2018)

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Sandra
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Die Reifeprüfung aus Sicht des Dom

Kontext: Die Reifeprüfung


Zunächst war es als Einzeltermin angedacht. Schließlich war ich ohne Job und Rieke krankgeschrieben. Leider funktionierte das jedoch aus organisatorischen Gründen nicht und wir mussten schieben. War dieser Termin auf einen Montag gesetzt, rückte das Wochenende mit Lola an und beide Damen waren der Meinung, dass es doch schön sei, wenn Rieke für ein paar Stunden am Samstag Abend zu uns kommen würde.

Dem konnte ich gerne zustimmen, denn am Ende mag ich natürlich 3er mit zwei Frauen und wenn sich die Gelegenheit ergibt, dann sollte man die Damen und die Gelegenheit beim Schopfe packen.

Ich musste mir also Gedanken darüber machen, wie ich die Einführung in die öffentliche Verwendung meiner Damen für beide parat machen kann und kam dabei zu dem Schluss, dass Rieke und Lola sich nicht nur nicht zum ersten Male persönlich treffen würden, sondern auch gleich gemeinsam in den Ring geworfen würden. Zumal beide einen wirklich guten Draht zueinander haben und das sollte ich im Laufe des Abends erleben dürfen. Somit war die „Reifeprüfung“ nunmehr nicht nur für Rieke allein, sondern ebengleich auch für Lola.

Ich instruierte Lola über das Begrüßungsritual, welches Rieke durchlief, und dass sie dieses in jedem Fall durchlaufen würde. Sie sollte es sich anschauen können, aber eben nicht eingreifen. Im Gegenzug erlaubte ich Lola, dass sie nach dem Ritual mit Rieke ins Schlafzimmer verschwinden dürfe, um sich dort zu begrüßen und auch, um ihr das Halsband anzulegen. Die Damen kamen dann ins Wohnzimmer zurück und ich teilte den beiden mit, was sie heute erwarten würde.

Unser Weg würde uns in ein GloryHole-Kino führen. Beide Damen sollten für die Fahrt dorthin gerne auf dem Rücksitz meines Autos Platz nehmen und dürften auch leise miteinander sprechen. Ich hörte es andauernd tuscheln und meine auch, dass sie sich wechselseitig die Hände gedrückt hielten. Zusätzlich war es wohl auch entspannend für die Damen, dass in meinem Auto geraucht werden durfte.

Nach einer kurzen Zeit kamen wir am Ort des Geschehens an und ich wiederholte kurz erneut, was ich von ihnen in Punkto Verhalten erwartete. Zudem betonte ich, dass wenn eine der beiden abbricht, dann ist die Show auch für die andere beendet. Und dass dies kein Problem sei, denn schließlich sei dies das erste Mal im Pornokino, als Sub im Pornokino, in dieser Konstellation im Pornokino.

Ihre Aufgabe war es, die anwesenden Herren im Schutz einer Kabine per GloryHole oral zu bedienen. Zunächst führte ich die Damen in einen Raum und schloss die Türe. Bereits zu diesem Zeitpunkt musste ich einen Mann abwehren, der gleich mit reinkommen wollte. Ich selbst empfand das als äußerst lästig, aber das war für mich kein Grund abzubrechen. Ich ließ die Damen sich entkleiden und verstaute ihre Sachen in einer Tasche. Anschließend begleitete ich die Damen hinaus.

Während Rieke sich präsentierte, hielt sich Lola ein Kissen vor ihre Brüste. Damit konnte ich leben auf dem kurzen Weg in eine andere Kabine. Ich instruierte die Damen, dass sie jeden Schwanz zu bedienen haben, der sich durch ein Loch in den Raum bewegt. Sie sollten die Kabine hinter sich zumachen und nur mich hineinlassen. Ich würde fünf Mal an die Türe klopfen dafür.

Sobald die Damen verschwunden waren, sah ich bereit links und rechts dieser Kabine jeweils einen Mann seinen mehr oder weniger erigierten Penis durch die dafür vorgesehene Öffnung stecken. Was ich nicht bedachte war, dass beide Männer selbst in einem Raum waren und die Türen hinter sich zuschließen konnten. Was bedeutete, dass niemand mitbekam, was genau passierte. Was es auch ein wenig langweilig machte, aber ich genoss mehr die Schlange der Schwänze, die sich bildete.

Ich bin mir nicht ganz genau darüber bewusst, wie lange die Damen in diesem Kabuff waren, aber ich wollte, dass sie gemeinsam in einer Kabine sind und eben nicht allein für sich. Irgendwann bemerkte ich nur, dass ein Kerl sich ziemlich lange bedienen ließ. Er kam einfach nicht von seinem Loch weg, respektive aus seiner Kabine hinaus.

Hinweis an die Männer: Ein GloryHole ist dafür da, dass man schnell und zügig einen geblasen bekommen kann. In Zukunft werde ich meine Damen anweisen, dass wer nicht innerhalb von ca. 8-10 Minuten kommt, wird nicht weiter bedient. Es liegt garantiert nicht an den Damen, sondern an euch. Überschätzt euch mal bitte nicht und tretet zurück, wenn ihr merkt, dass ihr nicht kommen könnt.

Also klopfte ich an die Kabinentüre und holte die Damen raus. Ich platzierte sie nun in Einzelkabinen, wobei ich jedoch eine Klappe zwischen den Damen offenließ. Wiederum ließ ich sie hinter sich abschließen. Ich selbst erfreute mich über das erneute Aufstellen der Männer und es ging nun deutlich zügiger. Ich meine mich daran zu erinnern, dass Lola in jenen 20 Minuten drei Männer final bediente und Rieke einen.

Ich sah glückliche Gesichter und beide Damen wurden für ihre Fähigkeiten gelobt und das machte mich unglaublich stolz auf beide. Nach den erwähnten 20 Minuten wollte ich den beiden Damen eine Pause gönnen, was jedoch seitens Lola zu einem Abbruch führte. Und ich konnte das durchaus gelten lassen. Die Damen bekamen ihre Sachen zurück, zogen sich an und wir gingen zum Auto zurück.

Beide Damen haben sich für dieses erste Mal hervorragend geschlagen. Allein, dass sie sich überwunden haben sich meinem Wunsch nach Fremdbesamung hinzugeben und die Örtlichkeit überhaupt betreten haben, war bereits die Zielerfüllung. Von daher war es völlig in Ordnung, dass nicht alle Männer bedient wurden und wir nach ca. 1,5 Stunden wieder auf dem Heimweg waren.

Beide Damen haben festgestellt, dass sie sich gegenseitig stützen können und ihr „Wir mögen uns“ auch die der Realität unter diesen Umständen Bestand hat. Ich habe ihrer Bitte künftig gemeinsam solche Dinge erleben zu dürfen gerne zugestimmt, auch wenn ich die Exzellenz der Damen auch einzeln weiter ausbauen möchte.

Für die mitlesenden Damen im #CircleOfFalbalus: Nein, das ist keine Blaupause, dass ich jede Dame im Zirkel einfach so mit einer anderen gemeinsam antreten lassen werde. Es trifft sich halt, dass Lola und Rieke sich gut verstehen und für mich als Dom ist das mit diesen zwei einfach eine Win-Win-Win-Situation. Eine von vielen Win-Situationen im Zirkel.

Die Reifeprüfung aus Sicht von Rieke

Am Donnerstag kam die Email ihres Herrn:

Liebe Rieke,

kommenden Samstagabend werden wir nicht daheim verbringen. Sobald Du angekommen bist, machen wir uns zu dritt auf den Weg.

Hierzu möchte ich folgenden Hinweis geben:

a) Du durchläufst das Begrüßungsritual im Treppenhaus und im Wohnzimmer. Lola wird dabei anwesend sein.

b) Danach begleitet sie Dich ins Schlafzimmer und wird das tun, was ich nach der Begrüßung sage.

c) Die Reise beginnt mit 3H unter einem „Kleinen Schwarzen“. Du wirst keinen Plug tragen.

d) Ich werde Lola und Dir eine Kette an das Halsband legen und so ausgestattet nehmt ihr auf dem Rücksitz Platz.

e) Auf dem Weg zum Ort dürft ihr leise miteinander reden, aber nicht mit mir.

f) Am Ort selber werdet ihr beide mich stets mit „Mein Herr“ ansprechen und außer „Ja, mein Herr“ oder „Nein, mein Herr“ möchte ich nichts anderes hören.

g) Ihr beide werdet tun, was ich euch auftrage.

h) Wir fahren dann später gemeinsam zu mir zurück und beenden den Abend.

Kuss :-*

Dein Herr

Riekes Puls schlug höher während sie diese Zeilen las. Sie hatte ihren Herrn im Vorfeld gebeten, ihre Ausbildung zur Sub zu beenden, damit sie zum einen in Zukunft „richtige Sub“ sein durfte und nicht mehr „Azubine“ und zum anderen, weil sie ihr Halsband mit nach Hause nehmen wollte. Bislang war es ihr nämlich nicht erlaubt, das Halsband mitzunehmen. Ihr Herr nahm es ihr immer wieder ab, ehe sie den Heimweg antrat. Das sollte bis zum Ausbildungsende so weitergehen. Für sie bedeutete das Halsband, welches ihr Herr ihr bei der ersten Session geschenkt hatte, eine tiefe Verbundenheit zu ihm, und sie wollte es gerne sowohl auf dem Weg zu ihm als auch auf dem Heimweg tragen. Seine Reaktion war eine Einladung zur „Reifeprüfung“ im gemeinsamen Google-Kalender.

Natürlich hatte sie mit Lola schon tagelang telefoniert, seit feststand, dass sie diese Prüfung zusammen ablegen würden. Aber sie wussten nicht, was auf sie zukommen würde, jedenfalls nicht genau. Ihren Herrn zu fragen, machte keinen Sinn, da er sich bedeckt halten würde und es ihm höchstens Vergnügen bereiten würde, auf solche Fragen keine oder nur irreführende Antworten zu geben. Und obwohl beide so gut wie alles für ihn tun würden… dieses Vergnügen gönnten sie ihm dann irgendwie doch nicht.

Noch zwei Tage. Wie sollte sie diese überleben? Eigentlich könnte sie jetzt auch vor Aufregung sterben und die Geschichte wäre zu Ende. Sie riss sich aber zusammen und lenkte sich ab so gut es ging, und endlich war der Samstag da. Sie verbrachte den Tag mit Körperpflege (Baden, Beine und Intimbereich rasieren usw.) Je näher der Abend rückte, verabredet war 18 Uhr, desto mehr stieg die Aufregung. Gegen 17 Uhr fuhr sie los, ca. eine halbe Stunde Fahrtzeit, sie war immer zu früh bei ihrem Herrn, wo sie doch sonst bei allem auf den letzten Drücker erschien. Sie wurde immer entspannter und war völlig relaxed. Als sie kurz nach halb sechs in die Straße einbiegen wollte, in der ihr Herr wohnte, fiel ihr Blick in den Fußraum auf der Beifahrerseite und sie erstarrte. Es fehlte der Schuhkarton mit ihren High Heels, mit denen sie verständlicherweise nicht Autofahren konnte. NEIN! Das durfte nicht wahr sein. Zehn Sekunden lang rotierten ihre Gedanken. „Was mache ich jetzt?“

Es gab nur eine Lösung. Sie wendete und fuhr zurück. Als sie wieder auf der Autobahn war, rief sie ihren Herrn an, erklärte ihm, dass sie sich verspäten würde. Er fragte nach dem Grund und seine Reaktion war ruhig und freundlich und er meinte: „Wir warten auf Dich!“ Schön! Schön, dass er nicht böse war. Es beruhigte sie, aber trotz allem stieg die Aufregung wieder, weil sie sich so ärgerte. Gottseidank hielt sich der Verkehr in Grenzen und die 150 PS ihres Autos halfen dabei, dass sie um kurz nach halb sieben bei ihrem Herrn vor der Tür stand und klingelte. Er öffnete die Tür, sie ging im Flur auf die Knie und vollzog das erste Begrüßungsritual, d.h. sie küsste als erstes seinen Ring und danach beide Füße. Anschließend nahm er sie in den Arm und küsste sie. Sie nahm die Treppe nach oben und wusste, dass ihr Herr hinter ihr ging und genau sehen und somit überprüfen konnte, dass sie keine Unterwäsche trug. Wie immer war ihr erster Gang zur Toilette und als sie die Tür zum Wohnzimmer passierte, sah sie Lola dort stehen. Ihre Blicke trafen sich, und sie lächelten sich an.

Danach im Schlafzimmer befreite sie sich von ihrem kleinen Schwarzen, was einfach war, da es einen durchgehenden Reißverschluss hatte. Ein kurzer Blick in den Spiegel des Schlafzimmerschrankes. Alles gut, 2H… so war es bis zu diesem Zeitpunkt vorgeschrieben. „3H“  war grundsätzlich die vorgeschriebene Kleiderordnung => High Heels, Halterlose, Halsband, aber das Halsband besaß sie ja noch nicht.

Rieke betrat das Wohnzimmer, kniete sich auf ihren Platz vor dem Sofa zu Füßen ihres Herrn und sagte ihr Mantra auf, welches das zweite Begrüßungsritual darstellte:

„Mein Herr, ich bin zu Ihnen gekommen, um mich aus freiem Willen Ihnen zu unterwerfen. Ich möchte von Ihnen angeleitet werden, Ihnen zu dienen und stelle Ihnen hierfür meinen Körper, aber vor allem meinen freien Geist zur Verfügung. Mir ist bewusst, dass nicht alles leicht für mich wird, aber ich möchte von Ihnen gefordert und gefördert werden, eine gute Sub in Ihrem Sinne zu werden. Ich bitte Sie mir das Halsband anzulegen. Mein Safeword lautet Stopp“

Ihr Herr nahm ihre beiden Hände, küsste sie und sagte, dass sie jetzt mit Lola ins Schlafzimmer gehen soll. Dort würde Lola ihr das Halsband anlegen und sie solle das Kleid wieder anziehen. Danach sollten beide wieder zurückkommen.

Im Schlafzimmer fielen sich Rieke und Lola erst mal in die Arme und begrüßten sich. Sie wussten sofort, dass sich in diesem Moment alles bestätigte, was sich schon schriftlich und telefonisch andeutete. Sie mochten sich sehr und waren froh, dass sie an diesem Abend nicht alleine waren!

Als sie das Wohnzimmer wieder betraten und sich in Grundstellung positionierten, stellte ihr Herr sich vor sie und begann, die Einzelheiten des Abends zu erklären:

„Wir fahren gleich in ein Pornokino. Ihr werdet dort tun, was ich euch sage. Ihr werdet Schwänze blasen, und wenn eine von euch beiden das Ganze abbricht, dann gilt das auch für die andere Sub! Und jetzt nehmt mit was ihr braucht und dann können wir starten.“ Ein etwas mulmiges Gefühl überkam Rieke während sie zuhörte und immer wieder nickte.Weder sie noch Lola waren jemals in einem Pornokino, und sie konnte sich nicht vorstellen wie es dort aussieht oder was auf sie zukommen würde.

Beide Subs gingen wieder ins Schlafzimmer und nahmen nur Zigaretten mit, da sie auf der Fahrt rauchen durften. Dann verließen sie mit ihrem Herrn das Haus und nahmen auf dem Rücksitz Platz. Leise unterhielten sie sich auf der Fahrt und rauchten dabei. Rieke sah auf dem Navi, dass sie kurz vorm Ziel waren. Sie und Lola fassten sich an den Händen und ihr Puls schlug etwa im Gleichtakt.

Am Ziel angekommen, stiegen alle aus, betraten das Pornokino, und ihr Herr bezahlte den Eintritt. Er führte sie durch die engen, verwinkelten Gänge des Kinos, während der Ton eines Pornofilms, unerträglich laut, die akustische Kulisse bildete. Überall im Halbdunkel standen Männer, die sich ihnen anschlossen und Rieke hatte kurzfristig das Gefühl, live beim Rattenfänger von Hameln mitzuspielen. Innerhalb kürzester Zeit folgte ihnen ein ganzes Rudel, welches ihr Herr aber blickmäßig im Griff hatte. Er führte sie in einen kleinen Raum, schob einen Mann, der mit hinein wollte, wieder hinaus, schloss das Zimmer ab,  und sie mussten sich bis auf 3H entkleiden. Er nahm zwei Kissen und zwei kleine Getränkeflaschen aus seiner Reisetasche und wies beide Subs an ihm zu folgen. Vor der Tür schien es als hätte eine wundersame Männervermehrung stattgefunden. Rieke empfand es als sehr unangenehm so dicht an den Männern vorbeizugehen und hatte das Gefühl, jeden Moment von allen Seiten betatscht zu werden. Das geschah zum Glück nicht. Ihr Herr schob beide in einen kleinen, sehr dunklen Raum und schloss die Türe von innen ab. Er zeigte ihnen die Glory Holes und gab die Anweisung, dass sie jeden Schwanz zu blasen hätten, der sich da zeigen würde. Schlucken müssten sie nicht, wenn sie nicht wollten, es gäbe Papiertücher, die sie benutzen könnten um das Sperma zu entsorgen. Wenn er fünfmal klopfen würde, dann sollten sie aufschließen und ihn hereinlassen. Mit diesen Worten verließ er den Raum und Rieke schloss hinter ihm ab.

Es gab einen Hocker auf den sich Lola setzte, denn durch ihre Klappe bahnte sich schon ein Mörderding von Schwanz seinen Weg, und Lola fing gleich an, diesen Prügel zu blasen. Rieke wurde ganz anders als sie das sah. Auf ihrer, der gegenüberliegenden Seite tat sich auch was. Sie konnte erkennen, dass sich zwei Männer in dem Raum befanden. Einer kam nahe an das Hole und schaute hindurch. Er steckte seine Hand bzw. den ganzen Arm durch das Loch, und Rieke schob ihn wieder zurück. Von Anfassen war keine Rede. Beide Männer fummelten sich ständig an der Hose herum, öffneten den Reißverschluss, schlossen ihn wieder, aber letztendlich machte keiner von beiden Anstalten, sein Ding rauszuholen und durch die Klappe zu stecken. Währenddessen war Lola sehr beschäftigt, was mit einigem Gewürge verbunden war, dadurch dass der Penis echt sehr groß war. Auf Riekes Seite verließen die Männer den Raum und ein einzelner Mann betrat diesen und steckte seinen Schwanz durch das Loch. Rieke kniete sich auf ihr Kissen und nahm ihn in den Mund. Innerhalb von Sekunden erkannte sie, dass es der Schwanz ihres Herrn war. Sie dachte noch: „Er will bestimmt testen, ob ich seine Anweisungen befolge!“, da wurde er auch schon zurückgezogen und ihr Herr verließ den Raum wieder. Der Mann, der jetzt den Raum betrat machte noch nicht mal Anstalten, seine Hose zu öffnen. Er hing sich auf die Sitzecke und schaute Rieke durch das Loch an. Dann versuchte er, sie mit den Händen zu berühren, was sie aber abwehrte. Da es jetzt relativ langweilig wurde und Lola echt eine Art Kampf führte, weil „ihr Typ“ zwar dauergeil war aber nicht kommen konnte oder wollte, drehte Rieke ihrem Typen in Sicherheitsabstand den Hintern zu und streichelte Lola tröstend den Rücken. Plötzlich ertönte lautstarke, ätzende Musik. Der Mensch zog seinen Schwanz zurück und telefonierte erst mal mit seinem Handy. Boah. Lola und Rieke hofften, dass er jetzt gehen würde. Fehlannahme! Schon steckte er sein Ding wieder durch das Hole. Lola nahm den Kampf wieder auf, Rieke streichelte ihr den Rücken und nach kurzer Zeit klopfte es erfreulicherweise fünfmal an der Tür.

Ihr Herr führte sie hinaus, schirmte sie von dem Tross der Männer ab, die den Gang bevölkerten und schob Lola und Rieke jeweils in eine Einzelkabine. Es war eng, und es war dunkel. Als sich Riekes Augen an die Dunkelheit gewöhnt hatten, sah sie einen schwarzen Schwanz durch das einzige Loch in dieser Kammer hindurchschauen. Wie lange der da schon steckte, wusste sie nicht, aber sie setzte sich auf den dort stehenden Hocker und nahm den Penis in den Mund. Sie blies den Schwanz und machte sich Gedanken darum, dass sie den Mann weder sehen noch hören konnte und fand es nicht so wirklich prickelnd. Unangenehm war, dass der Typ eine ziemlich dicke Eichel hatte. Plötzlich, ohne jegliche Vorankündigung, sie hörte ja nichts, der Schwanz zuckte auch nicht, hatte sie den Mund voll Sperma. Sie ließ von ihm ab, nahm sich ein Papiertuch, spuckte alles hinein und wischte sich den Mund ab. Zum Schlucken hatte sie irgendwie keine Lust. Das einzige, warum Rieke das alles überhaupt über sich ergehen ließ war, weil sie wusste, dass es ihren Herrn kickte was sie tat und dass sie sich ihm freiwillig unterworfen hat, damit er nach seinem Ermessen über sie bestimmen kann. Das erfüllte sie auch mit einem gewissen Glücksgefühl. Kaum war der Pimmel durch das Loch verschwunden, steckte schon der nächste (schwarze) Schwanz drin. Kurz kam Rieke der Gedanke, dass zwischen Lolas und ihrer Kammer wohl genau die europäisch-afrikanische Grenze verlaufen müsse, aber sie konzentrierte sich dann gehorsam auf ihren Job und lutschte den Schwanz, welcher von Größe und Form wesentlich angenehmer zu blasen war als der davor. Leider schien es auch eine etwas längere Angelegenheit zu werden. Plötzlich erschrak Rieke, da sie von nebenan wieder lautstark den ätzenden Klingelton des schon bekannten Handys vernahm. Ohje, dachte sie, die arme Lola. Kann doch nicht sein, dass sie schon wieder den Typen hat, der nicht kommen wollte aber ständig telefonieren musste. Ein paar Minuten später klopfte es fünfmal an der Tür. Rieke ließ von dem Schwanz ab und öffnete ihrem Herrn die Tür. Er sagte: „Komm mit. Lola hat abgebrochen.“ Später stellte sich heraus, dass ihr Herr eine Pause angeordnet hatte und Lola die Gelegenheit nutzte, das Ganze auch komplett zu beenden. Ihr Herr führte sie wieder in den „Umkleideraum“ vom Anfang und half ihnen in die Kleider, nicht ohne Rieke und Lola fest in den Arm zu nehmen!  „So“, meinte er dann, „wir hauen ab. Schluss für heute.“

Noch einmal gab es einen Spießrutenlauf durch die Menge in den engen Gängen und dann waren alle drei draußen und stiegen ins Auto. Ihr Herr war sehr zufrieden mit ihnen und meinte, dass sie ihre Sache großartig gemacht hätten und er sehr stolz auf beide sei. Für ihre Prüfung mussten sie dahin gehen, wo es richtig weh tat. Beide Subs waren geschafft, aber auch froh, die Reifeprüfung mit Gewissheit bestanden zu haben. Für Rieke hieß dies, dass ihre Ausbildung beendet war und sie ihr geliebtes Halsband mit nach Hause nehmen durfte. Ziemlich glücklich saßen beide auf dem Rücksitz und freuten sich auf den Rest des Abends, der bestimmt angenehmer verlaufen würde.

Die Reifeprüfung aus Sicht von Lola

Lola wusste, dass dies ein ganz besonderer Abend sein würde, daran hatte ihr Herr keinen Zweifel gelassen. Umso froher war sie, dass sie bereits am Nachmittag angereist war und ihren Herrn noch relativ „undomig“ erleben würde.

Sie genoss beide Seiten dieses Mannes, den Dom und den Mann. Und so begann ihr gemeinsames Wochenende damit, dass er sie vom Bahnhof abholte und sein Auto sich durch den Großstadtverkehr quälte. Lola erzählte von der recht unspektakulären Fahrt mit dem Zug, der ausnahmsweise sogar pünktlich war und es dauerte wie immer nur sehr kurze Zeit, und sie beide redeten über Gott und die Welt. Sie hatten nie Probleme, miteinander zu reden, es gab so viele Themen, die sie beide interessierten, weit jenseits des BDSM. Sie waren einfach beide vielseitig interessiert und sie beide hörten gerne, was der andere zu erzählen hatte.

Über den Abend, der ein besonderer Abend werden sollte, sprachen sie nicht – noch nicht. Aber er registrierte mit viel Wohlwollen, dass Lola bereits die 3H und dazu ein schwarzes Kleid trug.

Den Nachmittag verbrachten sie mit Sex, Kaffee und Gesprächen. Dann rückte der Abend näher.

Lola wusste, dass sie heute ihre Schwester-Sub Rieke kennenlernen würde. Die beiden verstanden sich bereits sehr gut, hatten online und per Telefon schon viel miteinander kommuniziert und freuten sich auf den gemeinsamen Abend. Ihr Herr hatte angekündigt, dass es für sie beide eine Reifeprüfung sein würde. Außerdem hatte es in den letzten Tagen Hinweise gegeben, worum es gehen würde, aber er verriet keine Details, und da die beiden Subs sich einig waren, dass er auf gar keinen Fall irgendetwas erzählen würde, fragten sie auch nicht nach. Dies wäre vergebliche Liebesmüh gewesen.

Lola und ihre Schwester-Sub konnten also nur Vermutungen anstellen, was wohl passieren würde. Ein Gangbang? Ein Besuch im Pornokino? Oder ein hartes Spanking? Allein die Tatsache, dass Lola und Rieke gemeinsam bei ihrem Herrn sein würden, war schon eine Premiere für beide. Bisher hatten sie immer nur mit ihm alleine gespielt. Würden sie möglicherweise eifersüchtig aufeinander sein?

Lolas Nervosität wuchs jedenfalls plötzlich.

Lola erhielt vor Riekes Eintreffen Anweisungen von ihrem Dom. Sie sollte das Begrüßungsritual, welches Rieke immer durchlief, wenn sie zu ihrem Dom kam, schweigend beobachten. Dann würde er sie anweisen, mit Rieke in das Schlafzimmer zu gehen und ihr dort das Halsband anlegen. Denn noch war es Rieke nicht gestattet, das Halsband mit nach Hause zu nehmen.

Dann klingelte es auch schon. Lola positionierte sich im Wohnzimmer und wartete gespannt und mit einer gehörigen Portion Nervosität auf Rieke.

Schließlich stand Rieke nackt im Wohnzimmer, und sie und Lola lächelten sich kurz an, dann kniete Rieke auch schon auf dem Teppich vor ihrem Herrn und vollzog ihr Begrüßungsritual.

Lola wusste, dass normalerweise ihr Herr Rieke das Halsband anlegte und sie war gespannt, wie Rieke auf seine Anweisung reagieren würde.

Der Herr küsste Rieke und erklärte ihr, dass sie nun mit Lola ins Schlafzimmer gehen würde, um dort ihr Halsband zu erhalten. Er übergab Lola das Halsband, und die beiden Frauen zogen sich schweigend zurück.

Im Schlafzimmer fielen sie sich erstmal in die Arme und begrüßten sich stürmisch und mit einem Lachen. Dann legte Lola ihrer Schwester-Sub das Halsband an. Sie wusste, dass dies eine besondere Ehre war und sie war sehr stolz, dies tun zu dürfen. Spätestens in diesem Augenblick war für Lola klar, dass der Abend nur gut werden konnte. Rieke zog sich ihr schwarzes Kleid wieder an, welches sehr sexy war.

Dann gingen sie wieder ins Wohnzimmer, wo ihr Herr seine Subs mit einem Lächeln erwartete. In der Grundstellung, Hände hinterm Rücken und mit leicht gespreizten Beinen, erwarteten sie seine Anweisungen. Lola war angespannt, nervös, aber es mischte sich auch Vorfreude in ihre Gefühle. Sie konnte spüren, dass es Rieke nicht anders erging.

Ihr Herr berichtete, dass sie wegfahren würden, in ein Pornokino. Dort würden sie Blowjobs anbieten. Er würde immer in der Nähe sein, es könnte ihnen nichts passieren. Dies war beiden Subs klar, aber es beruhigte sie trotzdem, dass er es noch mal so explizit sagte. Er sagte auch, dass nur er sie küssen würde und es wirklich nur um Blowjobs ginge. Ab sofort würden sie ihn nur noch mit „Ja, mein Herr“ oder „Nein, mein Herr“ ansprechen. Beide Subs nickten zustimmend. Sobald eine Sub die Aktion abbrechen wollte, galt dies auch für die andere Sub. Dies sei nicht als Fehler zu betrachten. Auch dazu nickten Rieke und Lola zustimmend.

Ihr Herr packte zwei Kissen und zwei kleine Flaschen Apfelschorle in eine Tasche, dann verließen sie das Haus und stiegen in sein Auto ein.

Sie durften im Auto rauchen und leise miteinander reden, was Rieke und Lola ausgiebig nutzten. Sie waren beide sehr nervös und hielten sich an den Händen.

Nach etwa 30 Minuten kamen sie an dem Pornokino an. Ihr Herr bezahlte den Eintritt und dann betraten sie das Kino.

Sofort fiel ihnen die unglaubliche Lautstärke auf, mit der ein Pornofilm über die verschiedenen Bildschirme flimmerte. Das Gestöhne war so laut, dass eine Unterhaltung nahezu unmöglich war. Lola hatte rein gar nichts gegen Pornos, ganz im Gegenteil, aber dieser Porno war von der Sorte „Hochglanz und unecht“. Das künstliche Gestöhne unterstrich dies nur noch.

Weder Rieke noch Lola waren jemals in einem Pornokino gewesen und betrachteten interessiert die Räumlichkeiten, die aus vielen kleinen Räumen, nahezu Boxen, bestand. In allen Wänden waren etwa in Hüfthöhe kleine Öffnungen angebracht und Lola ahnte, wozu sie dienten.

Sofort hatte sich eine kleine Traube von Männern gebildet, die das Trio bei dem kleinen Rundgang auf Schritt und Tritt verfolgte. Lola wunderte sich, dass es sich zum größten Teil um noch recht junge Männer handelte. Frauen konnte Lola zunächst nicht entdecken. Sie fühlte sich ein wenig unwohl und war sehr froh, dass ihr Dom auf sie und Rieke aufpasste, und sein Auftreten ließ daran auch keinen Zweifel aufkommen.

Ihr Herr führte seine Subs in einen etwas größeren Raum, der abschließbar war. Ein junger Mann versuchte, mit in den Raum zu gelangen, aber der Herr drängte ihn hinaus.

Ihr werdet jetzt Eure Kleider ausziehen. Ihr habt ja gesehen, dass dies kleine Räume sind, dort werden ihr Euch vor die Öffnungen knien und auf Schwänze warten, die ihr blasen werdet. Zuerst kommt ihr zusammen in einen Raum. Nehmt die Kissen mit!“

Lola und Rieke taten, was ihr Herr verlangte. Lola presste sich ihr Kissen vor die Brüste, sie zitterte ein wenig. Noch nie war sie nackt vor fremden Menschen herumstolziert, aber das war einfach ein Teil ihrer Submission.

Dann verließen die drei den Raum, gingen wieder durch den Flur, sofort wieder verfolgt von einer Traube von Männern. Ihr Herr lotste sie in einen kleineren Raum, in dem ein kleiner Hocker stand. „Schließt die Tür ab! Ihr werdet mich erkennen, weil ich fünf Mal an die Tür klopfen werde.“

Lola setzte sich auf den kleinen Hocker, da dies für sie wesentlich bequemer war, als auf dem Kissen zu knien, mit dem Gesicht der kleinen Öffnung zugewandt, dann steckte auch schon ein Mann seinen Penis durch die Öffnung. Es war ein ziemlich großer Schwanz und Lola nahm ihn sofort in den Mund und sie blies ihn. Die ganze Zeit war Lola sich bewusst, dass ihr Herr genau wusste, was sie tat und dass es ihm gefallen würde. Schließlich war er auch ein Voyeur und hatte seinen Spaß daran, seine Subs zu teilen. Also dachte sie einfach daran, dass es ihm Freude bereitete. Und genau dies war für sie ebenfalls erregend.

Einmal steckte der Mann seine Hand durch die Öffnung und wollte Lola anfassen, aber sie schlug seine Hand weg. An diesem Abend war für sie völlig klar, das nur ihr Herr das Recht haben würde sie anzufassen. Eine Berührung war ihr an diesem Ort und unter diesen Umständen viel zu intim.

Es dauerte furchtbar lange und sie musste oft würgen, aber der junge Mann kam einfach nicht. Plötzlich hörte sie einen sehr lauten Klingelton. Der Mann zog sich kurz zurück, und sie konnte für einen Moment sein Handy sehen, welches er in die Hand nahm. Dies störte Lola sehr, es störte den Flow, indem sie sich gerade befand, erheblich.

Sie hatte schon gehofft, dass dieser Mann weggehen würde, aber nur wenige Sekunden später stand er wieder an der Öffnung. Also nahm Lola seinen Schwanz wieder in den Mund, aber es war sehr anstrengend und ohne Erfolg. Zwischendurch nahm Lola wahr, dass Rieke ihr tröstend über den Rücken streichelte. Riekes Geste ermunterte Lola, einfach weiter zu machen. Ihr wurde in dem Moment klar: Nicht nur ihr Herr war bei ihr, auch ihre Schwester-Sub war für sie da.

Nach einer gefühlten Ewigkeit klopfte es fünf Mal an die Tür und Rieke öffnete sie. Ihr Herr wies die beiden Subs an, den Raum zu verlassen und führte sie zu zwei nebeneinander liegenden Kabinen. Jetzt waren sie alleine. Wieder setzte Lola sich auf einen Hocker, und schon stand der nächste Mann an der Öffnung.

Lola war klar, dass ihr Herr in dem Gang vor ihrer Kabine war und alles genau beobachten würde. Wirklich alleine fühlte sie sich nie.

Diesmal ging es ziemlich schnell, und Lola schluckte dankbar seinen Saft. Genau deshalb war sie hier: Wildfremden Männern einen Blowjob zu geben, ihren Saft zu schlucken und ihren Herrn damit glücklich machen! Sie genoss es in vollen Zügen.

Mit einem Tuch wischte sie sich den Mund ab, als es auch schon weiter ging, der nächste Mann wartete. Lola tat, wie ihr geheißen, und auch diesmal hatte der Mann recht schnell seinen Orgasmus.

Dann stand wieder der junge Mann mit dem sehr großen Schwanz vor der Öffnung. Lola blieb nichts anderes übrig, als ihm den Schwanz zu blasen und sie hoffte, dass er recht bald kommen würde. Aber völlig egal, was sie versuchte, er kam nicht zum Abschluss und Lola spürte, wie sich Frust in ihr aufbaute. Und dann klingelte auch schon wieder sein Handy…

Dies ging eine gefühlte Ewigkeit so, als sie plötzlich hörte, wie ihr Herr laut sagte: “Lola macht jetzt eine Pause!“ Der junge Mann zog sich allerdings erst zurück, als ihr Herr nochmals deutlich sagte, dass jetzt erstmal Schluss sei.

Lola war ihrem Herrn dankbar für die Ansage, denn plötzlich fühlte sie sich elend. Ihr wurde mit einem Mal bewusst, wo sie sich befand: in einem kleinen miesen Pornokino, in welchem ihrer Meinung nach langweilige Pornos liefen, ein Laden ohne ansprechendes Ambiente. Ihre Submission erlebte einen gehörigen Knick nach unten.

Lola hörte es fünf Mal klopfen. Sie öffnete die Tür und ihr Herr kam rein. „Ich kann nicht mehr! Ich will hier raus!“ sagte Lola. Sie hatte genug und war heilfroh, ihren Herrn zu sehen.

Ihr Herr nahm sie kurz in den Arm, führte sie aus der Kabine raus und holte auch Rieke ab. Zu dritt, wieder von Männern verfolgt, gingen sie in den etwas größeren Raum zurück. Ein junger Mann fragte Lola: “Willst Du ficken?“, aber bevor sie darauf reagieren konnte, antwortete ihr Herr laut und deutlich „Nein!“ und schob seine Subs in den Raum.

Er schloss die Tür ab, und nahm Lola und Rieke fest in den Arm. „Zieht euch an, wir gehen jetzt.“ sagte er. Rieke und Lola zogen sich an, nahmen ihre Trinkflaschen und tranken etwas, bevor sie den Raum verließen und zum Ausgang gingen. Die aufdringlichen Männer gingen Lola jetzt sehr auf die Nerven, sie fühlte sich mit einem Mal begafft auf eine Art und Weise. die ihr gar nicht gefiel. Es waren keine bewundernden Blicke.

Als sie endlich draußen waren, holte Lola tief Luft. Es war geschafft!

Im Auto lobte ihr Herr Rieke und Lola, er war sehr zufrieden und berichtete, er habe glückliche Männer gesehen. Sie hätten ihre Sache gut gemacht. Lola und Rieke waren geschafft, aber auch zufrieden.

Sie waren dort gewesen, wo es, wie ihr Herr es formulierte, wirklich schmutzig zuging, und sie hatten diese Herausforderung gemeistert.

Und genau deswegen waren sie seine Subs – Herausforderungen meistern, ihren Herrn zufriedenstellen und darin ihre Erfüllung zu finden.

Sie hatten ihre Reifeprüfung bestanden!

#TheTrainingOfO // Ich packe meinen Koffer und nehme mit.

Source: https://twitter.com/EmEmBDSM/status/1022907093639225344


Was sich im Titel so anmutig anhört, hat durchaus einen ziemlich ernsten, wenn auch launig daher geschriebenen Hintergrund. Die Frage lautet weniger „Was ziehe ich an?“, sondern „Was packe ich in meinen Koffer?“. Und ich denke dabei nicht an Standards wie „Zahnbürste dabei?“


Zunächst bist Du (gerade bei den ersten Dates!) erstmal Du selbst. Du kommst am Besten in den Klamotten, die Du auch ansonsten gerne trägst. Das klingt viel selbstverständlicher, als es gemeinhin angenommen wird. Schließlich willst Du ja dem Herrn gefallen, auch wenn er das bisher nur so im Kopfkino für Dich ist. Zermartere Dir darüber nicht den Kopf. Im Zweifel wirst Du eh nackt sein und dann ist es Wurst, was Du vorher anhattest.

Kleiderordnungen sind sicherlich eine interessante Sache, aber spezielle Spezialkleidung für den Herrn solltest Du Dir erst dann zulegen (und auch bei der Anreise schon tragen wollen), wenn Du dafür bereit bist. Na, ja … wenn Du eh gerne Kleider trägst und er soundso Kleider (oder Röcke) als ziemlich weiblich ansieht, dann musst Du Dir über Dein Outfit echt keine Gedanken machen 😉

In meinem Fall bevorzuge ich lediglich 3H im privaten Rahmen und darüber ein Kleines Schwarzes additiv für eine Party, welches ich im Zweifel schnell ausziehen kann. Vielleicht mit einem Reißverschluss vorne oder hinten. Also irgendwie so, dass ich das Kleid nicht über Deinen Kopf hinweg ausziehen muss. Am Ende ist mir aber nur 3H wichtig.

Eines der 3H bekommst Du von mir. Das musst Du nicht mitbringen. Aufmerksame Leserinnen und Leser werden wissen, welches H gemeint ist.


Was ich immer ein wenig albern finde, sind Ansagen von Doms (die als echte Ansagen gemeint sind!), dass Du Dein Spielzeug mitzubringen hast. Das klingt für mich immer danach, dass der Dom selbst keines hat. Okay, es mag Konstellationen geben, wo ein polygamer Dom einer seiner Subs spezielles Spielzeug mit nach Hause gibt, auf das es nur an dieser Sub Anwendung findet. Das finde ich in Ordnung. Somit ist sie dann auch für die Hege und Pflege ihres persönlichen Spielzeuges zuständig und der Dom hat eventuell auch „Fernzugriff“ für Online-Spielereien.

Ich finde es völlig okay, wenn eine Dame ihr Sammelsurium mitbringt. Vielleicht ist da etwas dabei, was ich nicht habe. Und es ist nie übel den Horizont zu erweitern. Aber ich erwarte nicht, dass die Dame auch nur eine Gerätschaft mit sich rumschleppt.


Allergie, verlass mich nie: Latexallergie? Kondome? Ich bin kein Gegner von Kondomen, ganz im Gegenteil. Und ich habe sicherlich nichts dagegen, wenn eine Dame mir ein laktose-, laktase- oder latexfreies Kondom überzieht. Und ja, die darf sie ruhig mitbringen, wenn die Kondome wirklich speziell sein müssen.

Ansonsten gilt bei mir: Ich muss wirklich ficken wollen, dass ich mir selbst ein Kondom überziehe. In aller Regel beschlafe ich meine Subs nicht. Das ist auch dem Einvernehmen mit meiner Frau geschuldet zum Einen und meinem Kink, dass ich meine Subs gerne fremd beschlafen lasse.


Was bitte nicht in den Koffer kommt sind Sorgen und Nöte von daheim. Wir wollen schließlich eine angenehme Zeit miteinander verbringen. Und dafür muss der Kopf möglichst frei sein. Tatsache ist aber auch, dass ich keine Probleme damit habe einfach nur eine nackte Frau in meinem Arm liegen zu haben, weil Spielen #AusGruenden nicht geht.

Während ich weg war …

Liebe Gemeinde,

nach einigen Monaten der absoluten Redseeligkeit (weil es ja auch so ging, während der Arbeitslosigkeit) ist es ein wenig stiller hier geworden. Man sagt ja auch immer, das wenn man ein Leben hat, dann ist man auch weniger online.

Es ist aber auch zusätzlich ruhiger geworden, weil ich mich ja auch mit meinem Roman beschäftige und das passt alles ganz wunderbar. Ich bin während meiner beruflichen Einarbeitungszeit  in Hessen bei meiner Herzfreundin @venusfee untergekommen und die Abgeschiedenheit fern von Köln macht es mir leicht mein Projekt Roman nach vorne zu schieben.

Jetzt zusätzlich, wo wir Teutonen nicht mehr Teil der #WM2018 sind, muss ich auch kein Fußball mehr schauen.


Der Stand der Dinge in Sachen #RomanLeaks ist, dass ich mit meiner Redakteuse @Chamaelita die Grundgeschichte des Romanes verfasst habe (also nur den Plot selbst). Dabei spreche ich meinen Senf in ein Mikrofon, sie tippt das alles ab und redigiert gleichzeitig. Das ergibt ein OpenOffice-Dokument, in welchem markiert, gelöscht, gedingst wird und wenn ich zufrieden bin, dann wird ein Veröffentlichungsstand nach MS-Office ausgeleiten. Es gibt also Sprachdateien a la BlaBla.mp4. Daraus wird BlaBla.odt, welches zu BlaBla.docx wird.

Heute will ich den Prolog für den Roman fertig bekommen, also haltet bitte mal für einen Moment euren Sabbel :-*


Und weil ich ja so bekloppt bin hatte ich die Vergnügen am Wochenende gleich mit zwei Damen eine wunderbare Zeit zu verbringen 🙂 Mit der Lust auf Wiederholung, weil wir noch nicht genug Kaffee gemeinsam hatten 😀

Ich kann immer nur wieder betonen, dass Twitter zwar eine tolle Sache ist, aber das Leben findet dort statt, wo Twittermenschen zu echten Menschen werden und man das positive Gefühl, welches Twitter durchaus vermitteln kann, mehrfach bestätigt bekommt.


Zum einen war ich also Freitag in der Schweiz und lernte dort @tetedemoine2017 (respektive @unterlanderin bei Instagram) kennen. Das erste Mal gemeinsam mit einer Frau, welche gleich mit drei Handys zauberte. Einmal eine private Rufnummer (die ich habe), dann eine berufliche und noch eine aus dem „Milljöh“. Eine faszinierende Frau, wie so viele andere auf Twitter, welche absolut unkompliziert über ihre diversen Leben berichtete. Eines steht jetzt schon fest: Meine Holde und ich werden in Kürze gemeinsam in die Schweiz reisen, da ich denke, dass die Damen sich sehr gut verstehen werden und die Neugierde auf Erlebnisse im Rahmen bezahlter Tätigkeiten meinerseits relativ entspannt angegangen werden kann.


Übernachtet habe ich in der Schweiz übrigens via AirBNB bei Delia in einem wunderschönen Appartement und das werde ich dann auch mit meiner Holden aufsuchen 🙂 Sie wissen ja: Stuck to defaults 😉


Von dort aus fuhr ich dann nach Franken zur zauberhaften @Ellens_Blog und konnte einfach nicht genug Kaffee haben. Dabei war das Thema ihrer Transsexualität eher eine Randnotiz, denn wie auch bei @Ninchen_ohne_Ka ist es mir völlig egal, dass diese Frau mal ein Mann war. Denn nun ist sie halt eine Frau und muss dann auch mit meinen, hust, Aufdringlichkeiten klar kommen.


Und wie immer in meinem Leben ist der #CircleOfFalbalus natürlich vollkommen darüber informiert, dass es diese Dates gab und wird auch weiterhin immer im Bilde darüber sein, wo der alte Mann sich so rumtreibt.


In diesem Sinne … man liest sich 🙂