Die Reifeprüfung aus Sicht des Dom

Kontext: Die Reifeprüfung


Zunächst war es als Einzeltermin angedacht. Schließlich war ich ohne Job und Rieke krankgeschrieben. Leider funktionierte das jedoch aus organisatorischen Gründen nicht und wir mussten schieben. War dieser Termin auf einen Montag gesetzt, rückte das Wochenende mit Lola an und beide Damen waren der Meinung, dass es doch schön sei, wenn Rieke für ein paar Stunden am Samstag Abend zu uns kommen würde.

Dem konnte ich gerne zustimmen, denn am Ende mag ich natürlich 3er mit zwei Frauen und wenn sich die Gelegenheit ergibt, dann sollte man die Damen und die Gelegenheit beim Schopfe packen.

Ich musste mir also Gedanken darüber machen, wie ich die Einführung in die öffentliche Verwendung meiner Damen für beide parat machen kann und kam dabei zu dem Schluss, dass Rieke und Lola sich nicht nur nicht zum ersten Male persönlich treffen würden, sondern auch gleich gemeinsam in den Ring geworfen würden. Zumal beide einen wirklich guten Draht zueinander haben und das sollte ich im Laufe des Abends erleben dürfen. Somit war die „Reifeprüfung“ nunmehr nicht nur für Rieke allein, sondern ebengleich auch für Lola.

Ich instruierte Lola über das Begrüßungsritual, welches Rieke durchlief, und dass sie dieses in jedem Fall durchlaufen würde. Sie sollte es sich anschauen können, aber eben nicht eingreifen. Im Gegenzug erlaubte ich Lola, dass sie nach dem Ritual mit Rieke ins Schlafzimmer verschwinden dürfe, um sich dort zu begrüßen und auch, um ihr das Halsband anzulegen. Die Damen kamen dann ins Wohnzimmer zurück und ich teilte den beiden mit, was sie heute erwarten würde.

Unser Weg würde uns in ein GloryHole-Kino führen. Beide Damen sollten für die Fahrt dorthin gerne auf dem Rücksitz meines Autos Platz nehmen und dürften auch leise miteinander sprechen. Ich hörte es andauernd tuscheln und meine auch, dass sie sich wechselseitig die Hände gedrückt hielten. Zusätzlich war es wohl auch entspannend für die Damen, dass in meinem Auto geraucht werden durfte.

Nach einer kurzen Zeit kamen wir am Ort des Geschehens an und ich wiederholte kurz erneut, was ich von ihnen in Punkto Verhalten erwartete. Zudem betonte ich, dass wenn eine der beiden abbricht, dann ist die Show auch für die andere beendet. Und dass dies kein Problem sei, denn schließlich sei dies das erste Mal im Pornokino, als Sub im Pornokino, in dieser Konstellation im Pornokino.

Ihre Aufgabe war es, die anwesenden Herren im Schutz einer Kabine per GloryHole oral zu bedienen. Zunächst führte ich die Damen in einen Raum und schloss die Türe. Bereits zu diesem Zeitpunkt musste ich einen Mann abwehren, der gleich mit reinkommen wollte. Ich selbst empfand das als äußerst lästig, aber das war für mich kein Grund abzubrechen. Ich ließ die Damen sich entkleiden und verstaute ihre Sachen in einer Tasche. Anschließend begleitete ich die Damen hinaus.

Während Rieke sich präsentierte, hielt sich Lola ein Kissen vor ihre Brüste. Damit konnte ich leben auf dem kurzen Weg in eine andere Kabine. Ich instruierte die Damen, dass sie jeden Schwanz zu bedienen haben, der sich durch ein Loch in den Raum bewegt. Sie sollten die Kabine hinter sich zumachen und nur mich hineinlassen. Ich würde fünf Mal an die Türe klopfen dafür.

Sobald die Damen verschwunden waren, sah ich bereit links und rechts dieser Kabine jeweils einen Mann seinen mehr oder weniger erigierten Penis durch die dafür vorgesehene Öffnung stecken. Was ich nicht bedachte war, dass beide Männer selbst in einem Raum waren und die Türen hinter sich zuschließen konnten. Was bedeutete, dass niemand mitbekam, was genau passierte. Was es auch ein wenig langweilig machte, aber ich genoss mehr die Schlange der Schwänze, die sich bildete.

Ich bin mir nicht ganz genau darüber bewusst, wie lange die Damen in diesem Kabuff waren, aber ich wollte, dass sie gemeinsam in einer Kabine sind und eben nicht allein für sich. Irgendwann bemerkte ich nur, dass ein Kerl sich ziemlich lange bedienen ließ. Er kam einfach nicht von seinem Loch weg, respektive aus seiner Kabine hinaus.

Hinweis an die Männer: Ein GloryHole ist dafür da, dass man schnell und zügig einen geblasen bekommen kann. In Zukunft werde ich meine Damen anweisen, dass wer nicht innerhalb von ca. 8-10 Minuten kommt, wird nicht weiter bedient. Es liegt garantiert nicht an den Damen, sondern an euch. Überschätzt euch mal bitte nicht und tretet zurück, wenn ihr merkt, dass ihr nicht kommen könnt.

Also klopfte ich an die Kabinentüre und holte die Damen raus. Ich platzierte sie nun in Einzelkabinen, wobei ich jedoch eine Klappe zwischen den Damen offenließ. Wiederum ließ ich sie hinter sich abschließen. Ich selbst erfreute mich über das erneute Aufstellen der Männer und es ging nun deutlich zügiger. Ich meine mich daran zu erinnern, dass Lola in jenen 20 Minuten drei Männer final bediente und Rieke einen.

Ich sah glückliche Gesichter und beide Damen wurden für ihre Fähigkeiten gelobt und das machte mich unglaublich stolz auf beide. Nach den erwähnten 20 Minuten wollte ich den beiden Damen eine Pause gönnen, was jedoch seitens Lola zu einem Abbruch führte. Und ich konnte das durchaus gelten lassen. Die Damen bekamen ihre Sachen zurück, zogen sich an und wir gingen zum Auto zurück.

Beide Damen haben sich für dieses erste Mal hervorragend geschlagen. Allein, dass sie sich überwunden haben sich meinem Wunsch nach Fremdbesamung hinzugeben und die Örtlichkeit überhaupt betreten haben, war bereits die Zielerfüllung. Von daher war es völlig in Ordnung, dass nicht alle Männer bedient wurden und wir nach ca. 1,5 Stunden wieder auf dem Heimweg waren.

Beide Damen haben festgestellt, dass sie sich gegenseitig stützen können und ihr „Wir mögen uns“ auch die der Realität unter diesen Umständen Bestand hat. Ich habe ihrer Bitte künftig gemeinsam solche Dinge erleben zu dürfen gerne zugestimmt, auch wenn ich die Exzellenz der Damen auch einzeln weiter ausbauen möchte.

Für die mitlesenden Damen im #CircleOfFalbalus: Nein, das ist keine Blaupause, dass ich jede Dame im Zirkel einfach so mit einer anderen gemeinsam antreten lassen werde. Es trifft sich halt, dass Lola und Rieke sich gut verstehen und für mich als Dom ist das mit diesen zwei einfach eine Win-Win-Win-Situation. Eine von vielen Win-Situationen im Zirkel.

Die Reifeprüfung aus Sicht von Rieke

Am Donnerstag kam die Email ihres Herrn:

Liebe Rieke,

kommenden Samstagabend werden wir nicht daheim verbringen. Sobald Du angekommen bist, machen wir uns zu dritt auf den Weg.

Hierzu möchte ich folgenden Hinweis geben:

a) Du durchläufst das Begrüßungsritual im Treppenhaus und im Wohnzimmer. Lola wird dabei anwesend sein.

b) Danach begleitet sie Dich ins Schlafzimmer und wird das tun, was ich nach der Begrüßung sage.

c) Die Reise beginnt mit 3H unter einem „Kleinen Schwarzen“. Du wirst keinen Plug tragen.

d) Ich werde Lola und Dir eine Kette an das Halsband legen und so ausgestattet nehmt ihr auf dem Rücksitz Platz.

e) Auf dem Weg zum Ort dürft ihr leise miteinander reden, aber nicht mit mir.

f) Am Ort selber werdet ihr beide mich stets mit „Mein Herr“ ansprechen und außer „Ja, mein Herr“ oder „Nein, mein Herr“ möchte ich nichts anderes hören.

g) Ihr beide werdet tun, was ich euch auftrage.

h) Wir fahren dann später gemeinsam zu mir zurück und beenden den Abend.

Kuss :-*

Dein Herr

Riekes Puls schlug höher während sie diese Zeilen las. Sie hatte ihren Herrn im Vorfeld gebeten, ihre Ausbildung zur Sub zu beenden, damit sie zum einen in Zukunft „richtige Sub“ sein durfte und nicht mehr „Azubine“ und zum anderen, weil sie ihr Halsband mit nach Hause nehmen wollte. Bislang war es ihr nämlich nicht erlaubt, das Halsband mitzunehmen. Ihr Herr nahm es ihr immer wieder ab, ehe sie den Heimweg antrat. Das sollte bis zum Ausbildungsende so weitergehen. Für sie bedeutete das Halsband, welches ihr Herr ihr bei der ersten Session geschenkt hatte, eine tiefe Verbundenheit zu ihm, und sie wollte es gerne sowohl auf dem Weg zu ihm als auch auf dem Heimweg tragen. Seine Reaktion war eine Einladung zur „Reifeprüfung“ im gemeinsamen Google-Kalender.

Natürlich hatte sie mit Lola schon tagelang telefoniert, seit feststand, dass sie diese Prüfung zusammen ablegen würden. Aber sie wussten nicht, was auf sie zukommen würde, jedenfalls nicht genau. Ihren Herrn zu fragen, machte keinen Sinn, da er sich bedeckt halten würde und es ihm höchstens Vergnügen bereiten würde, auf solche Fragen keine oder nur irreführende Antworten zu geben. Und obwohl beide so gut wie alles für ihn tun würden… dieses Vergnügen gönnten sie ihm dann irgendwie doch nicht.

Noch zwei Tage. Wie sollte sie diese überleben? Eigentlich könnte sie jetzt auch vor Aufregung sterben und die Geschichte wäre zu Ende. Sie riss sich aber zusammen und lenkte sich ab so gut es ging, und endlich war der Samstag da. Sie verbrachte den Tag mit Körperpflege (Baden, Beine und Intimbereich rasieren usw.) Je näher der Abend rückte, verabredet war 18 Uhr, desto mehr stieg die Aufregung. Gegen 17 Uhr fuhr sie los, ca. eine halbe Stunde Fahrtzeit, sie war immer zu früh bei ihrem Herrn, wo sie doch sonst bei allem auf den letzten Drücker erschien. Sie wurde immer entspannter und war völlig relaxed. Als sie kurz nach halb sechs in die Straße einbiegen wollte, in der ihr Herr wohnte, fiel ihr Blick in den Fußraum auf der Beifahrerseite und sie erstarrte. Es fehlte der Schuhkarton mit ihren High Heels, mit denen sie verständlicherweise nicht Autofahren konnte. NEIN! Das durfte nicht wahr sein. Zehn Sekunden lang rotierten ihre Gedanken. „Was mache ich jetzt?“

Es gab nur eine Lösung. Sie wendete und fuhr zurück. Als sie wieder auf der Autobahn war, rief sie ihren Herrn an, erklärte ihm, dass sie sich verspäten würde. Er fragte nach dem Grund und seine Reaktion war ruhig und freundlich und er meinte: „Wir warten auf Dich!“ Schön! Schön, dass er nicht böse war. Es beruhigte sie, aber trotz allem stieg die Aufregung wieder, weil sie sich so ärgerte. Gottseidank hielt sich der Verkehr in Grenzen und die 150 PS ihres Autos halfen dabei, dass sie um kurz nach halb sieben bei ihrem Herrn vor der Tür stand und klingelte. Er öffnete die Tür, sie ging im Flur auf die Knie und vollzog das erste Begrüßungsritual, d.h. sie küsste als erstes seinen Ring und danach beide Füße. Anschließend nahm er sie in den Arm und küsste sie. Sie nahm die Treppe nach oben und wusste, dass ihr Herr hinter ihr ging und genau sehen und somit überprüfen konnte, dass sie keine Unterwäsche trug. Wie immer war ihr erster Gang zur Toilette und als sie die Tür zum Wohnzimmer passierte, sah sie Lola dort stehen. Ihre Blicke trafen sich, und sie lächelten sich an.

Danach im Schlafzimmer befreite sie sich von ihrem kleinen Schwarzen, was einfach war, da es einen durchgehenden Reißverschluss hatte. Ein kurzer Blick in den Spiegel des Schlafzimmerschrankes. Alles gut, 2H… so war es bis zu diesem Zeitpunkt vorgeschrieben. „3H“  war grundsätzlich die vorgeschriebene Kleiderordnung => High Heels, Halterlose, Halsband, aber das Halsband besaß sie ja noch nicht.

Rieke betrat das Wohnzimmer, kniete sich auf ihren Platz vor dem Sofa zu Füßen ihres Herrn und sagte ihr Mantra auf, welches das zweite Begrüßungsritual darstellte:

„Mein Herr, ich bin zu Ihnen gekommen, um mich aus freiem Willen Ihnen zu unterwerfen. Ich möchte von Ihnen angeleitet werden, Ihnen zu dienen und stelle Ihnen hierfür meinen Körper, aber vor allem meinen freien Geist zur Verfügung. Mir ist bewusst, dass nicht alles leicht für mich wird, aber ich möchte von Ihnen gefordert und gefördert werden, eine gute Sub in Ihrem Sinne zu werden. Ich bitte Sie mir das Halsband anzulegen. Mein Safeword lautet Stopp“

Ihr Herr nahm ihre beiden Hände, küsste sie und sagte, dass sie jetzt mit Lola ins Schlafzimmer gehen soll. Dort würde Lola ihr das Halsband anlegen und sie solle das Kleid wieder anziehen. Danach sollten beide wieder zurückkommen.

Im Schlafzimmer fielen sich Rieke und Lola erst mal in die Arme und begrüßten sich. Sie wussten sofort, dass sich in diesem Moment alles bestätigte, was sich schon schriftlich und telefonisch andeutete. Sie mochten sich sehr und waren froh, dass sie an diesem Abend nicht alleine waren!

Als sie das Wohnzimmer wieder betraten und sich in Grundstellung positionierten, stellte ihr Herr sich vor sie und begann, die Einzelheiten des Abends zu erklären:

„Wir fahren gleich in ein Pornokino. Ihr werdet dort tun, was ich euch sage. Ihr werdet Schwänze blasen, und wenn eine von euch beiden das Ganze abbricht, dann gilt das auch für die andere Sub! Und jetzt nehmt mit was ihr braucht und dann können wir starten.“ Ein etwas mulmiges Gefühl überkam Rieke während sie zuhörte und immer wieder nickte.Weder sie noch Lola waren jemals in einem Pornokino, und sie konnte sich nicht vorstellen wie es dort aussieht oder was auf sie zukommen würde.

Beide Subs gingen wieder ins Schlafzimmer und nahmen nur Zigaretten mit, da sie auf der Fahrt rauchen durften. Dann verließen sie mit ihrem Herrn das Haus und nahmen auf dem Rücksitz Platz. Leise unterhielten sie sich auf der Fahrt und rauchten dabei. Rieke sah auf dem Navi, dass sie kurz vorm Ziel waren. Sie und Lola fassten sich an den Händen und ihr Puls schlug etwa im Gleichtakt.

Am Ziel angekommen, stiegen alle aus, betraten das Pornokino, und ihr Herr bezahlte den Eintritt. Er führte sie durch die engen, verwinkelten Gänge des Kinos, während der Ton eines Pornofilms, unerträglich laut, die akustische Kulisse bildete. Überall im Halbdunkel standen Männer, die sich ihnen anschlossen und Rieke hatte kurzfristig das Gefühl, live beim Rattenfänger von Hameln mitzuspielen. Innerhalb kürzester Zeit folgte ihnen ein ganzes Rudel, welches ihr Herr aber blickmäßig im Griff hatte. Er führte sie in einen kleinen Raum, schob einen Mann, der mit hinein wollte, wieder hinaus, schloss das Zimmer ab,  und sie mussten sich bis auf 3H entkleiden. Er nahm zwei Kissen und zwei kleine Getränkeflaschen aus seiner Reisetasche und wies beide Subs an ihm zu folgen. Vor der Tür schien es als hätte eine wundersame Männervermehrung stattgefunden. Rieke empfand es als sehr unangenehm so dicht an den Männern vorbeizugehen und hatte das Gefühl, jeden Moment von allen Seiten betatscht zu werden. Das geschah zum Glück nicht. Ihr Herr schob beide in einen kleinen, sehr dunklen Raum und schloss die Türe von innen ab. Er zeigte ihnen die Glory Holes und gab die Anweisung, dass sie jeden Schwanz zu blasen hätten, der sich da zeigen würde. Schlucken müssten sie nicht, wenn sie nicht wollten, es gäbe Papiertücher, die sie benutzen könnten um das Sperma zu entsorgen. Wenn er fünfmal klopfen würde, dann sollten sie aufschließen und ihn hereinlassen. Mit diesen Worten verließ er den Raum und Rieke schloss hinter ihm ab.

Es gab einen Hocker auf den sich Lola setzte, denn durch ihre Klappe bahnte sich schon ein Mörderding von Schwanz seinen Weg, und Lola fing gleich an, diesen Prügel zu blasen. Rieke wurde ganz anders als sie das sah. Auf ihrer, der gegenüberliegenden Seite tat sich auch was. Sie konnte erkennen, dass sich zwei Männer in dem Raum befanden. Einer kam nahe an das Hole und schaute hindurch. Er steckte seine Hand bzw. den ganzen Arm durch das Loch, und Rieke schob ihn wieder zurück. Von Anfassen war keine Rede. Beide Männer fummelten sich ständig an der Hose herum, öffneten den Reißverschluss, schlossen ihn wieder, aber letztendlich machte keiner von beiden Anstalten, sein Ding rauszuholen und durch die Klappe zu stecken. Währenddessen war Lola sehr beschäftigt, was mit einigem Gewürge verbunden war, dadurch dass der Penis echt sehr groß war. Auf Riekes Seite verließen die Männer den Raum und ein einzelner Mann betrat diesen und steckte seinen Schwanz durch das Loch. Rieke kniete sich auf ihr Kissen und nahm ihn in den Mund. Innerhalb von Sekunden erkannte sie, dass es der Schwanz ihres Herrn war. Sie dachte noch: „Er will bestimmt testen, ob ich seine Anweisungen befolge!“, da wurde er auch schon zurückgezogen und ihr Herr verließ den Raum wieder. Der Mann, der jetzt den Raum betrat machte noch nicht mal Anstalten, seine Hose zu öffnen. Er hing sich auf die Sitzecke und schaute Rieke durch das Loch an. Dann versuchte er, sie mit den Händen zu berühren, was sie aber abwehrte. Da es jetzt relativ langweilig wurde und Lola echt eine Art Kampf führte, weil „ihr Typ“ zwar dauergeil war aber nicht kommen konnte oder wollte, drehte Rieke ihrem Typen in Sicherheitsabstand den Hintern zu und streichelte Lola tröstend den Rücken. Plötzlich ertönte lautstarke, ätzende Musik. Der Mensch zog seinen Schwanz zurück und telefonierte erst mal mit seinem Handy. Boah. Lola und Rieke hofften, dass er jetzt gehen würde. Fehlannahme! Schon steckte er sein Ding wieder durch das Hole. Lola nahm den Kampf wieder auf, Rieke streichelte ihr den Rücken und nach kurzer Zeit klopfte es erfreulicherweise fünfmal an der Tür.

Ihr Herr führte sie hinaus, schirmte sie von dem Tross der Männer ab, die den Gang bevölkerten und schob Lola und Rieke jeweils in eine Einzelkabine. Es war eng, und es war dunkel. Als sich Riekes Augen an die Dunkelheit gewöhnt hatten, sah sie einen schwarzen Schwanz durch das einzige Loch in dieser Kammer hindurchschauen. Wie lange der da schon steckte, wusste sie nicht, aber sie setzte sich auf den dort stehenden Hocker und nahm den Penis in den Mund. Sie blies den Schwanz und machte sich Gedanken darum, dass sie den Mann weder sehen noch hören konnte und fand es nicht so wirklich prickelnd. Unangenehm war, dass der Typ eine ziemlich dicke Eichel hatte. Plötzlich, ohne jegliche Vorankündigung, sie hörte ja nichts, der Schwanz zuckte auch nicht, hatte sie den Mund voll Sperma. Sie ließ von ihm ab, nahm sich ein Papiertuch, spuckte alles hinein und wischte sich den Mund ab. Zum Schlucken hatte sie irgendwie keine Lust. Das einzige, warum Rieke das alles überhaupt über sich ergehen ließ war, weil sie wusste, dass es ihren Herrn kickte was sie tat und dass sie sich ihm freiwillig unterworfen hat, damit er nach seinem Ermessen über sie bestimmen kann. Das erfüllte sie auch mit einem gewissen Glücksgefühl. Kaum war der Pimmel durch das Loch verschwunden, steckte schon der nächste (schwarze) Schwanz drin. Kurz kam Rieke der Gedanke, dass zwischen Lolas und ihrer Kammer wohl genau die europäisch-afrikanische Grenze verlaufen müsse, aber sie konzentrierte sich dann gehorsam auf ihren Job und lutschte den Schwanz, welcher von Größe und Form wesentlich angenehmer zu blasen war als der davor. Leider schien es auch eine etwas längere Angelegenheit zu werden. Plötzlich erschrak Rieke, da sie von nebenan wieder lautstark den ätzenden Klingelton des schon bekannten Handys vernahm. Ohje, dachte sie, die arme Lola. Kann doch nicht sein, dass sie schon wieder den Typen hat, der nicht kommen wollte aber ständig telefonieren musste. Ein paar Minuten später klopfte es fünfmal an der Tür. Rieke ließ von dem Schwanz ab und öffnete ihrem Herrn die Tür. Er sagte: „Komm mit. Lola hat abgebrochen.“ Später stellte sich heraus, dass ihr Herr eine Pause angeordnet hatte und Lola die Gelegenheit nutzte, das Ganze auch komplett zu beenden. Ihr Herr führte sie wieder in den „Umkleideraum“ vom Anfang und half ihnen in die Kleider, nicht ohne Rieke und Lola fest in den Arm zu nehmen!  „So“, meinte er dann, „wir hauen ab. Schluss für heute.“

Noch einmal gab es einen Spießrutenlauf durch die Menge in den engen Gängen und dann waren alle drei draußen und stiegen ins Auto. Ihr Herr war sehr zufrieden mit ihnen und meinte, dass sie ihre Sache großartig gemacht hätten und er sehr stolz auf beide sei. Für ihre Prüfung mussten sie dahin gehen, wo es richtig weh tat. Beide Subs waren geschafft, aber auch froh, die Reifeprüfung mit Gewissheit bestanden zu haben. Für Rieke hieß dies, dass ihre Ausbildung beendet war und sie ihr geliebtes Halsband mit nach Hause nehmen durfte. Ziemlich glücklich saßen beide auf dem Rücksitz und freuten sich auf den Rest des Abends, der bestimmt angenehmer verlaufen würde.

Die Reifeprüfung aus Sicht von Lola

Lola wusste, dass dies ein ganz besonderer Abend sein würde, daran hatte ihr Herr keinen Zweifel gelassen. Umso froher war sie, dass sie bereits am Nachmittag angereist war und ihren Herrn noch relativ „undomig“ erleben würde.

Sie genoss beide Seiten dieses Mannes, den Dom und den Mann. Und so begann ihr gemeinsames Wochenende damit, dass er sie vom Bahnhof abholte und sein Auto sich durch den Großstadtverkehr quälte. Lola erzählte von der recht unspektakulären Fahrt mit dem Zug, der ausnahmsweise sogar pünktlich war und es dauerte wie immer nur sehr kurze Zeit, und sie beide redeten über Gott und die Welt. Sie hatten nie Probleme, miteinander zu reden, es gab so viele Themen, die sie beide interessierten, weit jenseits des BDSM. Sie waren einfach beide vielseitig interessiert und sie beide hörten gerne, was der andere zu erzählen hatte.

Über den Abend, der ein besonderer Abend werden sollte, sprachen sie nicht – noch nicht. Aber er registrierte mit viel Wohlwollen, dass Lola bereits die 3H und dazu ein schwarzes Kleid trug.

Den Nachmittag verbrachten sie mit Sex, Kaffee und Gesprächen. Dann rückte der Abend näher.

Lola wusste, dass sie heute ihre Schwester-Sub Rieke kennenlernen würde. Die beiden verstanden sich bereits sehr gut, hatten online und per Telefon schon viel miteinander kommuniziert und freuten sich auf den gemeinsamen Abend. Ihr Herr hatte angekündigt, dass es für sie beide eine Reifeprüfung sein würde. Außerdem hatte es in den letzten Tagen Hinweise gegeben, worum es gehen würde, aber er verriet keine Details, und da die beiden Subs sich einig waren, dass er auf gar keinen Fall irgendetwas erzählen würde, fragten sie auch nicht nach. Dies wäre vergebliche Liebesmüh gewesen.

Lola und ihre Schwester-Sub konnten also nur Vermutungen anstellen, was wohl passieren würde. Ein Gangbang? Ein Besuch im Pornokino? Oder ein hartes Spanking? Allein die Tatsache, dass Lola und Rieke gemeinsam bei ihrem Herrn sein würden, war schon eine Premiere für beide. Bisher hatten sie immer nur mit ihm alleine gespielt. Würden sie möglicherweise eifersüchtig aufeinander sein?

Lolas Nervosität wuchs jedenfalls plötzlich.

Lola erhielt vor Riekes Eintreffen Anweisungen von ihrem Dom. Sie sollte das Begrüßungsritual, welches Rieke immer durchlief, wenn sie zu ihrem Dom kam, schweigend beobachten. Dann würde er sie anweisen, mit Rieke in das Schlafzimmer zu gehen und ihr dort das Halsband anlegen. Denn noch war es Rieke nicht gestattet, das Halsband mit nach Hause zu nehmen.

Dann klingelte es auch schon. Lola positionierte sich im Wohnzimmer und wartete gespannt und mit einer gehörigen Portion Nervosität auf Rieke.

Schließlich stand Rieke nackt im Wohnzimmer, und sie und Lola lächelten sich kurz an, dann kniete Rieke auch schon auf dem Teppich vor ihrem Herrn und vollzog ihr Begrüßungsritual.

Lola wusste, dass normalerweise ihr Herr Rieke das Halsband anlegte und sie war gespannt, wie Rieke auf seine Anweisung reagieren würde.

Der Herr küsste Rieke und erklärte ihr, dass sie nun mit Lola ins Schlafzimmer gehen würde, um dort ihr Halsband zu erhalten. Er übergab Lola das Halsband, und die beiden Frauen zogen sich schweigend zurück.

Im Schlafzimmer fielen sie sich erstmal in die Arme und begrüßten sich stürmisch und mit einem Lachen. Dann legte Lola ihrer Schwester-Sub das Halsband an. Sie wusste, dass dies eine besondere Ehre war und sie war sehr stolz, dies tun zu dürfen. Spätestens in diesem Augenblick war für Lola klar, dass der Abend nur gut werden konnte. Rieke zog sich ihr schwarzes Kleid wieder an, welches sehr sexy war.

Dann gingen sie wieder ins Wohnzimmer, wo ihr Herr seine Subs mit einem Lächeln erwartete. In der Grundstellung, Hände hinterm Rücken und mit leicht gespreizten Beinen, erwarteten sie seine Anweisungen. Lola war angespannt, nervös, aber es mischte sich auch Vorfreude in ihre Gefühle. Sie konnte spüren, dass es Rieke nicht anders erging.

Ihr Herr berichtete, dass sie wegfahren würden, in ein Pornokino. Dort würden sie Blowjobs anbieten. Er würde immer in der Nähe sein, es könnte ihnen nichts passieren. Dies war beiden Subs klar, aber es beruhigte sie trotzdem, dass er es noch mal so explizit sagte. Er sagte auch, dass nur er sie küssen würde und es wirklich nur um Blowjobs ginge. Ab sofort würden sie ihn nur noch mit „Ja, mein Herr“ oder „Nein, mein Herr“ ansprechen. Beide Subs nickten zustimmend. Sobald eine Sub die Aktion abbrechen wollte, galt dies auch für die andere Sub. Dies sei nicht als Fehler zu betrachten. Auch dazu nickten Rieke und Lola zustimmend.

Ihr Herr packte zwei Kissen und zwei kleine Flaschen Apfelschorle in eine Tasche, dann verließen sie das Haus und stiegen in sein Auto ein.

Sie durften im Auto rauchen und leise miteinander reden, was Rieke und Lola ausgiebig nutzten. Sie waren beide sehr nervös und hielten sich an den Händen.

Nach etwa 30 Minuten kamen sie an dem Pornokino an. Ihr Herr bezahlte den Eintritt und dann betraten sie das Kino.

Sofort fiel ihnen die unglaubliche Lautstärke auf, mit der ein Pornofilm über die verschiedenen Bildschirme flimmerte. Das Gestöhne war so laut, dass eine Unterhaltung nahezu unmöglich war. Lola hatte rein gar nichts gegen Pornos, ganz im Gegenteil, aber dieser Porno war von der Sorte „Hochglanz und unecht“. Das künstliche Gestöhne unterstrich dies nur noch.

Weder Rieke noch Lola waren jemals in einem Pornokino gewesen und betrachteten interessiert die Räumlichkeiten, die aus vielen kleinen Räumen, nahezu Boxen, bestand. In allen Wänden waren etwa in Hüfthöhe kleine Öffnungen angebracht und Lola ahnte, wozu sie dienten.

Sofort hatte sich eine kleine Traube von Männern gebildet, die das Trio bei dem kleinen Rundgang auf Schritt und Tritt verfolgte. Lola wunderte sich, dass es sich zum größten Teil um noch recht junge Männer handelte. Frauen konnte Lola zunächst nicht entdecken. Sie fühlte sich ein wenig unwohl und war sehr froh, dass ihr Dom auf sie und Rieke aufpasste, und sein Auftreten ließ daran auch keinen Zweifel aufkommen.

Ihr Herr führte seine Subs in einen etwas größeren Raum, der abschließbar war. Ein junger Mann versuchte, mit in den Raum zu gelangen, aber der Herr drängte ihn hinaus.

Ihr werdet jetzt Eure Kleider ausziehen. Ihr habt ja gesehen, dass dies kleine Räume sind, dort werden ihr Euch vor die Öffnungen knien und auf Schwänze warten, die ihr blasen werdet. Zuerst kommt ihr zusammen in einen Raum. Nehmt die Kissen mit!“

Lola und Rieke taten, was ihr Herr verlangte. Lola presste sich ihr Kissen vor die Brüste, sie zitterte ein wenig. Noch nie war sie nackt vor fremden Menschen herumstolziert, aber das war einfach ein Teil ihrer Submission.

Dann verließen die drei den Raum, gingen wieder durch den Flur, sofort wieder verfolgt von einer Traube von Männern. Ihr Herr lotste sie in einen kleineren Raum, in dem ein kleiner Hocker stand. „Schließt die Tür ab! Ihr werdet mich erkennen, weil ich fünf Mal an die Tür klopfen werde.“

Lola setzte sich auf den kleinen Hocker, da dies für sie wesentlich bequemer war, als auf dem Kissen zu knien, mit dem Gesicht der kleinen Öffnung zugewandt, dann steckte auch schon ein Mann seinen Penis durch die Öffnung. Es war ein ziemlich großer Schwanz und Lola nahm ihn sofort in den Mund und sie blies ihn. Die ganze Zeit war Lola sich bewusst, dass ihr Herr genau wusste, was sie tat und dass es ihm gefallen würde. Schließlich war er auch ein Voyeur und hatte seinen Spaß daran, seine Subs zu teilen. Also dachte sie einfach daran, dass es ihm Freude bereitete. Und genau dies war für sie ebenfalls erregend.

Einmal steckte der Mann seine Hand durch die Öffnung und wollte Lola anfassen, aber sie schlug seine Hand weg. An diesem Abend war für sie völlig klar, das nur ihr Herr das Recht haben würde sie anzufassen. Eine Berührung war ihr an diesem Ort und unter diesen Umständen viel zu intim.

Es dauerte furchtbar lange und sie musste oft würgen, aber der junge Mann kam einfach nicht. Plötzlich hörte sie einen sehr lauten Klingelton. Der Mann zog sich kurz zurück, und sie konnte für einen Moment sein Handy sehen, welches er in die Hand nahm. Dies störte Lola sehr, es störte den Flow, indem sie sich gerade befand, erheblich.

Sie hatte schon gehofft, dass dieser Mann weggehen würde, aber nur wenige Sekunden später stand er wieder an der Öffnung. Also nahm Lola seinen Schwanz wieder in den Mund, aber es war sehr anstrengend und ohne Erfolg. Zwischendurch nahm Lola wahr, dass Rieke ihr tröstend über den Rücken streichelte. Riekes Geste ermunterte Lola, einfach weiter zu machen. Ihr wurde in dem Moment klar: Nicht nur ihr Herr war bei ihr, auch ihre Schwester-Sub war für sie da.

Nach einer gefühlten Ewigkeit klopfte es fünf Mal an die Tür und Rieke öffnete sie. Ihr Herr wies die beiden Subs an, den Raum zu verlassen und führte sie zu zwei nebeneinander liegenden Kabinen. Jetzt waren sie alleine. Wieder setzte Lola sich auf einen Hocker, und schon stand der nächste Mann an der Öffnung.

Lola war klar, dass ihr Herr in dem Gang vor ihrer Kabine war und alles genau beobachten würde. Wirklich alleine fühlte sie sich nie.

Diesmal ging es ziemlich schnell, und Lola schluckte dankbar seinen Saft. Genau deshalb war sie hier: Wildfremden Männern einen Blowjob zu geben, ihren Saft zu schlucken und ihren Herrn damit glücklich machen! Sie genoss es in vollen Zügen.

Mit einem Tuch wischte sie sich den Mund ab, als es auch schon weiter ging, der nächste Mann wartete. Lola tat, wie ihr geheißen, und auch diesmal hatte der Mann recht schnell seinen Orgasmus.

Dann stand wieder der junge Mann mit dem sehr großen Schwanz vor der Öffnung. Lola blieb nichts anderes übrig, als ihm den Schwanz zu blasen und sie hoffte, dass er recht bald kommen würde. Aber völlig egal, was sie versuchte, er kam nicht zum Abschluss und Lola spürte, wie sich Frust in ihr aufbaute. Und dann klingelte auch schon wieder sein Handy…

Dies ging eine gefühlte Ewigkeit so, als sie plötzlich hörte, wie ihr Herr laut sagte: “Lola macht jetzt eine Pause!“ Der junge Mann zog sich allerdings erst zurück, als ihr Herr nochmals deutlich sagte, dass jetzt erstmal Schluss sei.

Lola war ihrem Herrn dankbar für die Ansage, denn plötzlich fühlte sie sich elend. Ihr wurde mit einem Mal bewusst, wo sie sich befand: in einem kleinen miesen Pornokino, in welchem ihrer Meinung nach langweilige Pornos liefen, ein Laden ohne ansprechendes Ambiente. Ihre Submission erlebte einen gehörigen Knick nach unten.

Lola hörte es fünf Mal klopfen. Sie öffnete die Tür und ihr Herr kam rein. „Ich kann nicht mehr! Ich will hier raus!“ sagte Lola. Sie hatte genug und war heilfroh, ihren Herrn zu sehen.

Ihr Herr nahm sie kurz in den Arm, führte sie aus der Kabine raus und holte auch Rieke ab. Zu dritt, wieder von Männern verfolgt, gingen sie in den etwas größeren Raum zurück. Ein junger Mann fragte Lola: “Willst Du ficken?“, aber bevor sie darauf reagieren konnte, antwortete ihr Herr laut und deutlich „Nein!“ und schob seine Subs in den Raum.

Er schloss die Tür ab, und nahm Lola und Rieke fest in den Arm. „Zieht euch an, wir gehen jetzt.“ sagte er. Rieke und Lola zogen sich an, nahmen ihre Trinkflaschen und tranken etwas, bevor sie den Raum verließen und zum Ausgang gingen. Die aufdringlichen Männer gingen Lola jetzt sehr auf die Nerven, sie fühlte sich mit einem Mal begafft auf eine Art und Weise. die ihr gar nicht gefiel. Es waren keine bewundernden Blicke.

Als sie endlich draußen waren, holte Lola tief Luft. Es war geschafft!

Im Auto lobte ihr Herr Rieke und Lola, er war sehr zufrieden und berichtete, er habe glückliche Männer gesehen. Sie hätten ihre Sache gut gemacht. Lola und Rieke waren geschafft, aber auch zufrieden.

Sie waren dort gewesen, wo es, wie ihr Herr es formulierte, wirklich schmutzig zuging, und sie hatten diese Herausforderung gemeistert.

Und genau deswegen waren sie seine Subs – Herausforderungen meistern, ihren Herrn zufriedenstellen und darin ihre Erfüllung zu finden.

Sie hatten ihre Reifeprüfung bestanden!

#TheTrainingOfO // Ich packe meinen Koffer und nehme mit.

Source: https://twitter.com/EmEmBDSM/status/1022907093639225344


Was sich im Titel so anmutig anhört, hat durchaus einen ziemlich ernsten, wenn auch launig daher geschriebenen Hintergrund. Die Frage lautet weniger „Was ziehe ich an?“, sondern „Was packe ich in meinen Koffer?“. Und ich denke dabei nicht an Standards wie „Zahnbürste dabei?“


Zunächst bist Du (gerade bei den ersten Dates!) erstmal Du selbst. Du kommst am Besten in den Klamotten, die Du auch ansonsten gerne trägst. Das klingt viel selbstverständlicher, als es gemeinhin angenommen wird. Schließlich willst Du ja dem Herrn gefallen, auch wenn er das bisher nur so im Kopfkino für Dich ist. Zermartere Dir darüber nicht den Kopf. Im Zweifel wirst Du eh nackt sein und dann ist es Wurst, was Du vorher anhattest.

Kleiderordnungen sind sicherlich eine interessante Sache, aber spezielle Spezialkleidung für den Herrn solltest Du Dir erst dann zulegen (und auch bei der Anreise schon tragen wollen), wenn Du dafür bereit bist. Na, ja … wenn Du eh gerne Kleider trägst und er soundso Kleider (oder Röcke) als ziemlich weiblich ansieht, dann musst Du Dir über Dein Outfit echt keine Gedanken machen 😉

In meinem Fall bevorzuge ich lediglich 3H im privaten Rahmen und darüber ein Kleines Schwarzes additiv für eine Party, welches ich im Zweifel schnell ausziehen kann. Vielleicht mit einem Reißverschluss vorne oder hinten. Also irgendwie so, dass ich das Kleid nicht über Deinen Kopf hinweg ausziehen muss. Am Ende ist mir aber nur 3H wichtig.

Eines der 3H bekommst Du von mir. Das musst Du nicht mitbringen. Aufmerksame Leserinnen und Leser werden wissen, welches H gemeint ist.


Was ich immer ein wenig albern finde, sind Ansagen von Doms (die als echte Ansagen gemeint sind!), dass Du Dein Spielzeug mitzubringen hast. Das klingt für mich immer danach, dass der Dom selbst keines hat. Okay, es mag Konstellationen geben, wo ein polygamer Dom einer seiner Subs spezielles Spielzeug mit nach Hause gibt, auf das es nur an dieser Sub Anwendung findet. Das finde ich in Ordnung. Somit ist sie dann auch für die Hege und Pflege ihres persönlichen Spielzeuges zuständig und der Dom hat eventuell auch „Fernzugriff“ für Online-Spielereien.

Ich finde es völlig okay, wenn eine Dame ihr Sammelsurium mitbringt. Vielleicht ist da etwas dabei, was ich nicht habe. Und es ist nie übel den Horizont zu erweitern. Aber ich erwarte nicht, dass die Dame auch nur eine Gerätschaft mit sich rumschleppt.


Allergie, verlass mich nie: Latexallergie? Kondome? Ich bin kein Gegner von Kondomen, ganz im Gegenteil. Und ich habe sicherlich nichts dagegen, wenn eine Dame mir ein laktose-, laktase- oder latexfreies Kondom überzieht. Und ja, die darf sie ruhig mitbringen, wenn die Kondome wirklich speziell sein müssen.

Ansonsten gilt bei mir: Ich muss wirklich ficken wollen, dass ich mir selbst ein Kondom überziehe. In aller Regel beschlafe ich meine Subs nicht. Das ist auch dem Einvernehmen mit meiner Frau geschuldet zum Einen und meinem Kink, dass ich meine Subs gerne fremd beschlafen lasse.


Was bitte nicht in den Koffer kommt sind Sorgen und Nöte von daheim. Wir wollen schließlich eine angenehme Zeit miteinander verbringen. Und dafür muss der Kopf möglichst frei sein. Tatsache ist aber auch, dass ich keine Probleme damit habe einfach nur eine nackte Frau in meinem Arm liegen zu haben, weil Spielen #AusGruenden nicht geht.

Während ich weg war …

Liebe Gemeinde,

nach einigen Monaten der absoluten Redseeligkeit (weil es ja auch so ging, während der Arbeitslosigkeit) ist es ein wenig stiller hier geworden. Man sagt ja auch immer, das wenn man ein Leben hat, dann ist man auch weniger online.

Es ist aber auch zusätzlich ruhiger geworden, weil ich mich ja auch mit meinem Roman beschäftige und das passt alles ganz wunderbar. Ich bin während meiner beruflichen Einarbeitungszeit  in Hessen bei meiner Herzfreundin @venusfee untergekommen und die Abgeschiedenheit fern von Köln macht es mir leicht mein Projekt Roman nach vorne zu schieben.

Jetzt zusätzlich, wo wir Teutonen nicht mehr Teil der #WM2018 sind, muss ich auch kein Fußball mehr schauen.


Der Stand der Dinge in Sachen #RomanLeaks ist, dass ich mit meiner Redakteuse @Chamaelita die Grundgeschichte des Romanes verfasst habe (also nur den Plot selbst). Dabei spreche ich meinen Senf in ein Mikrofon, sie tippt das alles ab und redigiert gleichzeitig. Das ergibt ein OpenOffice-Dokument, in welchem markiert, gelöscht, gedingst wird und wenn ich zufrieden bin, dann wird ein Veröffentlichungsstand nach MS-Office ausgeleiten. Es gibt also Sprachdateien a la BlaBla.mp4. Daraus wird BlaBla.odt, welches zu BlaBla.docx wird.

Heute will ich den Prolog für den Roman fertig bekommen, also haltet bitte mal für einen Moment euren Sabbel :-*


Und weil ich ja so bekloppt bin hatte ich die Vergnügen am Wochenende gleich mit zwei Damen eine wunderbare Zeit zu verbringen 🙂 Mit der Lust auf Wiederholung, weil wir noch nicht genug Kaffee gemeinsam hatten 😀

Ich kann immer nur wieder betonen, dass Twitter zwar eine tolle Sache ist, aber das Leben findet dort statt, wo Twittermenschen zu echten Menschen werden und man das positive Gefühl, welches Twitter durchaus vermitteln kann, mehrfach bestätigt bekommt.


Zum einen war ich also Freitag in der Schweiz und lernte dort @tetedemoine2017 (respektive @unterlanderin bei Instagram) kennen. Das erste Mal gemeinsam mit einer Frau, welche gleich mit drei Handys zauberte. Einmal eine private Rufnummer (die ich habe), dann eine berufliche und noch eine aus dem „Milljöh“. Eine faszinierende Frau, wie so viele andere auf Twitter, welche absolut unkompliziert über ihre diversen Leben berichtete. Eines steht jetzt schon fest: Meine Holde und ich werden in Kürze gemeinsam in die Schweiz reisen, da ich denke, dass die Damen sich sehr gut verstehen werden und die Neugierde auf Erlebnisse im Rahmen bezahlter Tätigkeiten meinerseits relativ entspannt angegangen werden kann.


Übernachtet habe ich in der Schweiz übrigens via AirBNB bei Delia in einem wunderschönen Appartement und das werde ich dann auch mit meiner Holden aufsuchen 🙂 Sie wissen ja: Stuck to defaults 😉


Von dort aus fuhr ich dann nach Franken zur zauberhaften @Ellens_Blog und konnte einfach nicht genug Kaffee haben. Dabei war das Thema ihrer Transsexualität eher eine Randnotiz, denn wie auch bei @Ninchen_ohne_Ka ist es mir völlig egal, dass diese Frau mal ein Mann war. Denn nun ist sie halt eine Frau und muss dann auch mit meinen, hust, Aufdringlichkeiten klar kommen.


Und wie immer in meinem Leben ist der #CircleOfFalbalus natürlich vollkommen darüber informiert, dass es diese Dates gab und wird auch weiterhin immer im Bilde darüber sein, wo der alte Mann sich so rumtreibt.


In diesem Sinne … man liest sich 🙂

#CircleOfFalbalus // Willkommen @LiRaDeVeMs :-)

Klingonisch, ist aber so.


Für die Meute sicherlich überraschend, so von innen her jedoch noch von Zeiten mit Dala bekannt, wollen wir nun @LiRaDeVeMs im #CircleOfFalbalus begrüßen. In den kommenden Tagen werde ich ihre eMail-Adresse einrichten und auch mein JC-Profil auktualisieren.

Trivia: Als ich im JC angefangen habe vor ein paar Jahren, habe ich mal die Suchfunktion ausprobiert. Einfach mal so die „Traumfrau“ zusammen gedichtet. Im Ergebnis war auch @LiRaDeVeMs schon damals dabei. Aber aufgrund der Entfernung und auch aufgrund der Tatsache, dass ich ja nicht wirklich suchte, habe ich sie damals „verworfen“.

Es war noch zu der Zeit als Tara im #CircleOfFalbalus war, als sie mich zaghaft im JC anschrieb und ich erinnerte mich sofort an ihr Bild. Kurz darauf ging Tara von Bord. Wir schrieben weiter und ein paar Wochen später war dann auch klar, dass wir uns mal treffen wollten. Ich informierte den #CircleOfFalbalus darüber und es wurde #SecretNight im Mai und @LiRaDeVeMs bekam auch mit, als Dala von Bord ging.

So mag es sich also so anlesen, als sei @LiRaDeVeMs „schneller Ersatz“, aber dem ist nicht so. Ich wollte das mal so klar stellen. Sicher ist sicher. Sie sollte quasi als „Dritte“ Sub in den #CircleOfFalbalus kommen. Nun ist sie neben der Senior-Sub (@Hirnventrikel) die „Erste“.


@LiRaDeVeMs ist nun nach Tara „The First Avengress“, M „The Second Avengress“, Dala „The Third Avengress“ mit dem Titel „The Fourth Avengress“ Mitglied im #CircleOfFalbalus. Dies ist aber nur der Hinweis für diejenigen von Euch, die Statistiken führen möchten ;-)*

*Ich habe mir das nun einfach mal so ausgedacht 🙂

#CircleOfFalbalus // Abschied // @AmygDalaEscape

Die Zeit rinnt durch unsere Finger und ab und an muss man sich entscheiden.


Liebe Dala,

Dein Abschied aus dem Zirkel trifft mich. Gerade noch den Pornomoment und ein anstehendes Date vor Augen, kommt das nun (auch gemeinsam mit dem Abschied von Tara vor Kurzem) wie der aus voller Fahrt gebremster Zug, der nun auch noch den Prellbock rammt.

Deine Motivation ist persönlicher Natur und steht nicht zur Debatte. Es ist nachvollziehbar und wie immer im Leben galt es für Dich (nicht aus einer Laune heraus!) eine Entscheidung zu treffen, die Dich persönlich weiterbringt.

Unsere Zeit war nur kurz. Die Momente jedoch intensiv genug, um Dir ein ausgesprochen gutes Führungszeugnis mit auf den Weg zu geben. Summa cum Laude mit Sternchen*


 

#SecretNight // 04.05.2018 // #Reprise

So langsam aber sicher wandelt sich die #SecretNight in eine Art Twittertreffen 🙂


Nachdem ich die #SecretNight im März für mich aus grippalen Gründen habe ausfallen lassen müssen (und das als Veranstalter), war es dann wieder soweit. Aufgrund eigener Problematiken wurde es keine „#SecretNight der ‚O'“, aber dennoch eine sehr wunderbare Nacht. Kurz gesagt gingen die letzten Gäste dann auch um 0500 am Samstag morgen ins Heiabettchen. Und um 1000 des gleichen Tages saßen dann fünf Twitterer am Frühstückstisch. Wir sollten das wiederholen 🙂


Nachdem Tara aus gesundheitlichen Gründen absagen musste und meine Frau aus persönlichen Gründen nicht dabei sein konnte (beides war jedoch abzusehen), hatte ich Dala an diesem Abend ganz für mich alleine. Und ich denke, das wurde auch Zeit.

Wo ich für den Abend als Veranstalter nicht viel denken musste hatte ich zwei Stunden nach Beginn dann den Kopf frei genug und bat Dala zum Tanz. Da man ja immer irgendwie innovativ sein soll, hatte ich mit den Jungs des Jumbocenters zu Dortmund über eine Vorrichtung nachgedacht und diese durfte Dala nun, sagen wir, Beta testen.

Im großen Raum ist es nun möglich zwei Menschen nebeneinander mit den Armen nach oben fest zu binden, auf das der Mensch, der das Aua macht, um sein Wesen herum laufen kann. Natürlich konnte ich es nicht lassen und verband beide Methoden und Dala fand sich in einer „sort of“ Kreuzigung wieder. Also jeweils mit einem Arm in einer Schlinge und dann in die Höhe damit. So stand sie als „Y“ in 3H vor mir und sie bekam meine volle Aufmerksamkeit.

Eine Augenbinde lehnte sie ab. Sie genoss es sehr im Mittelpunkt zu stehen, schließlich konnte jeder sie anschauen, der in den Raum kam, da sie fast in der Mitte des Raums stand.

Nach einer kleinen Aufwärmphase drehte ich mit diversen Floggern meine Runden um ihren Körper und überzeugte sie nach und nach, auch durch Steigerung der Intensität, dass es schön ist, sich fallen zu lassen. Als ihre Atmung durch die Schärfe meiner Schläge anders wurde, wurde es auf eine gewisse Art und Weise ziemlich romantisch zwischen uns. Und der Wand, den ich zwischen ihren Beinen einklemmte (und der nicht runter fallen durfte!) tat sein übrigens.

Als ich sie dann losband musste sie sich ein wenig sammeln und wir gingen dann zu den anderen in den Raum mit dem Andreaskreuz, um dort ein wenig zuzuschauen. Weil jedoch zu viele andere mit in diesem kleinen Raum waren, verflüchtigten wir uns und zogen uns zu einem Blowjob auf ein Sofa zurück. Die Stimmen, die Geräusche und die Lustschreie aus dem angrenzenden Zimmer waren uns Kullisse genug. Und ohne wirklich Worte zu wechseln, tauchten wir sehr intensiv weg.

Ich bemerkte irgendwann, dass ein anderer Mann neben uns stand und seine Errektion war stattlich. Nach ein paar Minuten fragte ich ihn, ob er auf ihr abspritzen wolle. Er nickte und ich ließ Dala, noch auf Knien, sich mit den Händen nach hinten abstützen um sich zu präsentieren und wir beide kamen über ihre Brüste.

Ja … das war ein Porno-Moment 😉 Und ich bin sehr stolz auf sie, dass sie ohne jedweden Widerspruch diese persönliche Premiere des Zweiten Mannes einfach mitmachte.


Wir gingen dann wieder zurück zum Buffet und Dala konnte dann auch was essen. Wie viele Subs ist sie vorab ziemlich aufgeregt und vermag kaum etwas zu sich zu nehmen. So unterhielten wir uns auch ein wenig über zukünftige Möglichkeiten und als dann später die anderen aus dem unteren Geschoss hoch kamen wurde es eine gemütliche Quasselrunde.

Dala ging gegen 0130 zu Bett, ich gegen 0400 und wie gesagt, die anderen gegen 0500.

 

Kleiderordnung und andere Vorschriften

In der unzähligen Möglichkeit von Definitionen diverser Wahrscheinlichkeiten sticht eine Art von Fragen immer mal wieder heraus: Wie fremdbestimmt darf es denn sein, liebe Sub?


„Mein Herr, ja ich möchte fremdbestimmt werden. Sie sind mein Herr und Sie sollen über mich bestimmen. Sie müssen es auch, da ich Sie sonst nicht als meinen Herrn wahrnehmen kann. Bitte verfügen Sie über mich, wie Sie es wünschen, damit ich Ihre Dominanz immer spüren kann. Vor allem dann, wenn wir eben nicht direkt zusammen sind, sondern über die lästigen Kilometer getrennt ist Fremdbestimmung, in welche ich mich freiwillig hineinbegebe, für mich Zeichen unserer gemeinsamen Bindung.“

„Das klingt sehr verlockend, liebe Sub und ich werde gerne darauf zurück kommen.“


‚Hach‘, denkt sich der Dom, ‚was fange ich nun mit all dieser Macht so an?‘

„Nicht zögerlich sein, mein Freund!“, höre ich mich raten, „volles Pfund, damit sie auch merkt, was sie sich da wünscht <3“


„Liebe Sub, ich wünsche mir, dass Du mir täglich Fotos von Dir in demütiger Haltung schickst, einmal liegend, einmal kniend, einmal stehend. Mindestens. Zusätzlich darfst Du nur mit meiner Zustimmung masturbieren und wenn, dann auch nur mit meiner Erlaubnis zum Orgasmus kommen. Außerdem ist Dir das Tragen von Unterwäsche ab sofort nicht mehr gestattet und Deine Fotos sind Beweis, dass Du meiner Anordnung auch Folge leistest!“

„Mein Herr, wie gerne würde ich das alles für sie tun, aber ich habe zwei kleine Kinder, die ständig um mich herumwuseln, außerdem habe ich einen Freund, der es merkwürdig finden würde, wenn ich meine sexy Unterwäsche, die er so geil findet, nicht mehr tragen würde. Darf ich auch keinen Orgasmus mehr haben, wenn er mit mir schläft?“


‚Orrrrr‘

„Na, merkste selber?“


Das ist jetzt einfach mal eine beispielhafte Situation, wie diese wahrscheinlich nicht mal soooo selten vorkommt. Zwei Menschen, die irgendwie nicht darüber nachdenken, welche Folgen Nicht-Kommunikation hat.

Völlig verträumt in den Dingen, die sie sich voneinander wünschen wurde beiderseits der Realitätscheck, mit deutlichem Pendel zum Dom!, vergessen und nun beginnt der Frust.

Oder … doch nicht?


Wenn der Wunsch nach Fremdbestimmung (inklusive Kleiderordnung) seitens der Sub doch so groß war, warum kommt nun seitens der Sub dieses dicke, fette „Aber“? Schließlich hat sie sich ja soweit geöffnet, dass der Dom wirklich in die Vollen greifen kann. Also ist doch die Sub an diesem Frust schuld, oder?

Ja … und Nein.

Ja, weil sie dem Dom keine Alternativen mit auf den Weg gegeben hat. Sie hat lediglich festgestellt, was NICHT geht, statt darüber nachzudenken, was sie tun könnte. Und ich denke, das ist die Schuld der Sub alleine.

Nein, weil ein Dom sich ein konkretes Bild vom „üblichen“ Leben der Sub machen muss, damit er einen Sinn dafür bekommen kann, wie der Eingriff in das Leben der Sub realistisch machbar ist. Und Kommunikation gehört zum Geschäft. Für beide Seiten, aber alle mal für den Dom.


Ich sage aber auch, dass es für eine allein stehende Frau ohne jedwede Verpflichtungen gegenüber Kindern und Partner vor Ort überhaupt gar keinen Grund geben kann (wenn nicht sogar darf) diesen Wünschen nicht nachzukommen. Hier ist es nur der innere Schweinehund, den sie überwinden muss. Und da sage ich dann ehrlich: Selbst gewähltes Schicksal.

Sich auf irgendeine Individualität zu berufen, wenn man fremdbestimmt werden möchte, ist im D/s barer Unsinn und absolut widersprüchlich. Dabei geht es ja nicht darum keinen geliebten Hobbys mehr nachgehen zu dürfen oder in Vereinen tätig zu sein. All das kann man auch mit einem Plug im Hintern machen. Darüber muss gar nicht gesprochen werden. Und … ich möchte nicht wissen, wie viele Menschen einen Plug im Hintern haben und niemand weiß das. Bitte keine Kommentare über den „Stock im Arsch“. Das ist was anderes 😉


Fremdbestimmung im D/s ist etwas, welches in der aller Regel niemandem weh tut. Auf der einen Seite muss ein Dom eben prüfen, wie weit er gehen will (und auch kann) und die Sub muss prüfen, welches „Aber“ noch gerechtfertigt ist, aber eben auch was sie für ihn zu leisten bereit ist.

Ich sehe es beispielsweise nicht als Problem für die Sub an beispielsweise von Strumpfhosen auf Halterlose umzusteigen und diese täglich zu tragen. Das geht auch unter einer Hose und fällt niemandem weiter auf. Tatsächlich habe ich erlebt, dass alleine dieser Wechsel einigen Damen ein anderes, und positives dazu, Gefühl gegeben hat. Es ist nichts Demütigendes dabei, sondern nur eine kleine Änderung in ihrem Leben.

Es geht mir beispielsweise darum einen Schritt weit Feminität zu fordern. Und auch über den praktischen Sinn von Halterlosen zu sprechen, da diese beim Kacken nicht so hinderlich sind, wenn es schnell gehen muss.


Natürlich kann ich meine 3H-Regel nicht im Alltag einfordern, aber wer für mich auf High Heels laufen will, der sollte das nicht nur dann tun, wenn frau sich mit mir trifft live und in Farbe. Frau kann sich diese High Heels auch statt den Hauspantoffeln unterschnallen, wenn sie heim kommt und einfach in der Wohnung darauf rumlaufen für erst 10, dann 20 und dann vielleicht 30 Minuten am Tag.

Und dann mit Stolz dem Dom zeigen, dass sie das alles gerne für ihn getan hat und die Heels nicht nur beim Sex angezogen sind. Ich denke, dass kommt besser an, als jede gequälte Aktion, die widerum zu Frust führt.


Unter dem Strich ist Fremdbestimmung nur etwas für Frauen, die dies auch wirklich wollen. Die sich diesen Dingen stellen wollen und nicht beim kleinsten „Huch“ gleich kontern. Wer also zum persönlichen Sub-Sein Fremdbestimmung in der Form nicht gebrauchen kann, der muss dies klar kommunizieren.

Ein Dom sollte sich viel Zeit dafür nehmen heraus zu finden, was der Sub liegt und wenn er unbedingt fremdbestimmen will und sie das partout nicht möchte, dann muss er es im Zweifel bleiben lassen. Schließlich teilt sie seinen Kink nicht und sie seinen nicht.

Sie wissen ja: Topf … Deckel 😉

Orrr, mein Herr twittert und ich denke, ich bin gemeint

Wie schaffe ich es Tweets meines Herrn, die an die Allgemeinheit gerichtet sind und ohne ihn zu fragen nicht auf sich selbst zu beziehen? – Langtext


Es ist ganz einfach (und auch im Blog bereits mehrfach erwähnt): Wenn es ein Problem gibt, welches wir gemeinsam lösen müssen, dann bespreche ich das mit Dir und zwar direkt. Und nur diese verbalen Tweets darfst Du direkt auf Dich beziehen.

Alles andere geht nicht in Deine Richtung. Und diese Ansage darfst Du Dir bitte hinter Deine Ohren schreiben.

— eot