@SexworkID – Warum ich Mitglied bin.

Bereits gestern ereiferte ich mich ja im Blog über meine Mitgliedschaft im BesD.

Der Berufsverband Sexarbeit (Berufsverband erotische und sexuelle Dienstleistungen e.V. mit Sitz in Berlin) stellt den Versuch dar alles und jeden unter seine Flügel zu nehmen, die unter die Definition „Sexarbeit“ fallen. Und das sind ziemlich viele Berufe.


Die Hauptziele des BesD e.V. sind die Entkriminalisierung der Sexarbeit und ihre berufliche Anerkennung, womit wir gleiche Berufsrechte meinen. Denn anders als alle anderen legalen, durch Art. 12 GG geschützten Berufe wird Sexarbeit heute noch immer vornehmlich durch das Strafrecht und nicht etwa das Prostitutionsgesetz oder allgemeines Berufsrecht reguliert. Wir beziehen uns auf die Einzelnormen zu Ausbeutung, Zuhälterei und Menschenhandel sowie das Verbot der Prostitution, durch das sich Sperrgebietsverordnungen auf Landesebene legitimieren.


Ich muss zugeben, dass ich nicht so der Schreiberling politischer Texte bin, sondern eher der Redner dessen.

Prostitution ist das älteste Gewerbe der Welt. Es gab sie immer, gibt sie heute und es wird sie immer geben. Der Staat geht jedoch davon aus, dass die Gefahr von Sexarbeit ausgeht. Die Sexarbeiter sind die Bösen und unsere Gäste müssen vor uns geschützt werden. Wir machen Fremdgehen und allerlei Perversionen möglich und vergiften mit unserem Treiben die Gesellschaft. Tut mir leid, ich sehe das nicht so. Ganz im Gegenteil.

Sexarbeit ist eine wichtige Sache. Unsere Angebote sind ein Spiegelbild für die Gesellschaft, denn alles beruht auf Nachfrage. Und auf diese Nachfrage richten wir unser Angebot aus. Wir stellen uns als Ventil für allerlei sexuelle Dinge zur Verfügung, weil wir das so wollen. Weil wir so leben möchten. Und … weil wir damit halt auch unser Geld verdienen möchten. Würde es die Sexarbeit nicht geben, dann hätten manche kein Ventil für ihre Gelüste, Wünsche und Träume. Damit hat Sexarbeit irgendwie auch eine Schutzfunktion innerhalb und für die Gesellschaft.

Dabei hat Sexarbeit viele Gesichter: Prostitution und Pornografie sind nur Teil des Ganzen. Menschen hinter und vor WebCams, Tantrakünstler und noch viele Berufe mehr.


Persönlich betrachtet bin ich als Hetero-Escort eher die Quote im Verband. Aber auch „uns“ gibt es. Ich arbeite daran, dass zB Webforen Männer eben auch als Anzeigen als Prostituierte schalten lassen, ohne gleich in den Verdacht zu geraten, dass wir verkappte Freier sind. Denn das sind wird nicht. Nur ist es eben schwer in diesem Umfeld wirklich Fuß zu fassen, da die Annerkennung eines Dominus eher im Schwulenbereich gesucht wird. Dabei wird eben auch verkannt, dass Frauen und Paare nicht den Weg zu einer Domina suchen wollen um im #BDSM zu schnüffeln, sondern der heterosexuellen Neigung folgen möchten.

Langer Weg. Steiniger Weg. Aber ich bin dann mal losgegangen.


Die Vernetzung innerhalb des BesD hilft mir auch dabei Kontakte zu knüpfen und auf uns aufmerksam zu machen und das ohne in jedem anderen gleich einen Konkurrenten zu sehen. Mir liegt daran, dass ich als Dominus wahr genommen werde, der auf eine ganz bestimmte Art auch ein Feminist für die Sache ist. Weil meine Grundhaltung so ausgeprägt ist, dass jeder Mensch bitte machen soll, was sie/er will und auch sein darf, was sie/er gerne sein möchte, solange alle zustimmen und niemand gegen Gesetze verstößt.

Die Sub auf der Playparty // #TheTrainingOfO

Sicherheitshinweis: Dies ist meine Sicht auf die Dinge. Was nicht bedeutet, dass andere Sichtweisen besser oder schlechter sind. Sie sind nur anders. Danke.


Zunächst gilt es zu klären, was eine „Playparty“ denn so ein kann.

CMNF – Clothed Male Naked Female (Angezogene Männer Nackte Frauen), „O“-Party (Die Frau als Objekt im Mittelpunkt des Geschehens), SM-Party (Hier werden Sie weh getan), you name it.

Völlig gleich, wie eine Party sich schimpft. Will ein Herr seine Dame auf so eine Veranstaltung mitnehmen, dann ist auch hier vorab klar zu stellen, welche Regeln gelten. Und diese sollte der Dom schon mit seiner Sub besprechen, vor allem dann, wenn sie ihn das erste Mal auf so eine Veranstaltung begleiten will.

Man verlässt das geschützte Schlafzimmer und geht, ganz genau, in die Öffentlichkeit. Es werden also zwei bis 100 Menschen dort sein und grundlegend „Sehen und gesehen werden“ zelebrieren. Und für einige Subs ist das noch mehr ein Problem, als der geschützte Rahmen eines Herrenabends oder devote Services im Pornokino. Hier ist das Licht an.

Was soll ich anziehen? Ich habe nichts anzuziehen! Ich sehe scheiße aus! Ich bin zu dick! Die anderen tragen alle so schöne Sachen! Gott, ich bin fett!


Darf ich? Orrrrrrr ……


In meinen Augen ist das Wichtigste, dass die Sub sich darüber im Klaren sein muss, dass sie mit jemandem auf diese Party geht, der sie wohl gerne anschauen mag. Nur das ist wichtig, alles andere ist völlig Zervelatwurst! Meine persönliche Meinung dazu ist, dass ich mit einer Sub niemals auf so eine Veranstaltung gehen kann, würde sie diese Leier immer und immer wieder von vorne anfangen. Ich würde dann halt allein gehen. Zefix!

Das klingt vielleicht ein wenig barsch und hart, aber ich kann das gar nicht oft genug betonen. Einige Subs scheitern in ihrem Verlangen nach „mehr“ oft daran, dass sie sich mit anderen Weibern vergleichen. Wenn eine Sub also das eine will, dann wird sie das wohl lassen müssen. Es steckt auch ein wenig Demütigung für den Herrn drin, weil es sich so abgewertet fühlt. Glaubt mir, ich kenne dieses Gefühl nur zu gut. Also … Kommunikation, meine Herren und, meine Damen, glaubt es ihm.

Nachdem also diese Sache abgehakt ist, die Sub also auch die Regeln der Party kennt, wird sie sich damit beschäftigen. Es ist wie in allem zuvor wichtig, dass sie sich damit wohlfühlt. Es muss viel mehr die Sub das Wollen als der Herr es anordnet. Denn nur so passt das Kopfkino zusammen.

Wie kann ein Herr eine Sub auf ein CMNF-Event mitnehmen, wenn sie stetig an sich herum zetert? Wie soll sie auch wissen, dass nicht nur die schlanken Supermodels dort am Start sind, wenn sie nicht mal ein solches Event besucht hat?

Wie kann eine Sub ihren Herren auf eine „O“-Party begleiten wollen, wenn sie sich in vielen Dingen ihrem Herrn verschließt? Nur um ihm zu gefallen reicht allein nicht.

Und wir können beide auf eine SM-Party gehen, wenn die Sub wenig masochistisch ist? Oder der Herr nicht mal ein bisschen Sadist?


Aufgrund der Unterschiedlichkeit der verschiedenen Veranstaltungsformen vermag ich hier nur grundlegend Fragen stellen:

  1. CMNF (Werde ich dominant mit anderen Männern geteilt werden?)
  2. „O“ (Werde ich dominant mit anderen Männern geteilt werden?)
  3. SM (Werde ich dominant mit anderen Männern geteilt werden?)

Ich habe persönlich so kleinere Probleme mit dem „Nur mal hingehen, um zu schauen“. Was aber auch daran liegt, dass ich in meiner submissiven Phase überall und ohne zu zögern mitgegangen bin und war viel zu neugierig. Wenn mein Herr es für richtig und gut erachtete, dann gab es kein Problem für mich. Bei nichts.


Meine Antworten:

  1. CMNF („Vielleicht, aber wenn Du es momentan nicht möchtest, dann nicht.“)
  2. „O“ („Du bist ‚O‘ – die Frage stellt sich Dir nicht.“)
  3. SM („Das kommt auf die Chemie des Abends an, wir werden sehen.“)

Der Besuch einer öffentlichen Veranstaltung setzt ein wirklich gesundes Maß an Selbstvertrauen der Sub voraus. Dieses „Ich will das!“ muss in ihr vorhanden sein, „und zwar mit dem da!“. Ich habe aber auch schon Doms an solchen Veranstaltungen gesehen, die so gar nicht damit klar kamen, dass andere ihrem Weib an die Wäsche (sofern vorhanden) gehen wollten.

Die Sub beim Herrenabend // #TheTrainingOfO

Sicherheitshinweis: Dies ist meine Sicht auf die Dinge. Was nicht bedeutet, dass andere Sichtweisen besser oder schlechter sind. Sie sind nur anders. Danke.


Wie verhält es sich denn nun so, wenn eine Sub bei einem Herrenabend anwesend ist. Zunächst passiert da erstmal gar nichts. Ohne eine Ansage ihres Herrn schon mal gleich gar nicht. Sie ist Gast, wie jeder andere auch. Aber der Titel des Beitrages ist ja nicht so aus dem Nichts gewählt. Und doch denke ich, dass ich erstmal Kopfkino bremsend einsteigen muss.

Viele glauben, dass eine Sub diese und jene Pflichten hat, welche sie immer stets und überall zu erfüllen hat. In manchen von sehr viel Vertrauen in den wechselseitigen Kink geprägten Bindungen mag das auch stillschweigend vereinbart sein. Aber … wie kommt es dazu?

Zunächst sollte der Sub klar gemacht werden, welchen Auftrag sie hat. Denn zwischen Tischdame alleine für den Herrn und Dreilochstute für die Gesellschaft ist es ein weiter Weg. Sie sollte sich also bewusst sein, dass sie nur ihrem Herrn verpflichtet ist und das alle anderen Spielzeug der D/s-Beziehung zwischen Dom und Sub sind. Sie muss sich sicher sein, dass der Herr eine klare Vision von dem hat, was passieren wird und er muss ihr versichern können, dass sie sicher ist. Dass sie sich frei ausleben kann, denn das ist der Auftrag des Herrn.

Eine dominante Männerrunde macht noch keinen Gangbang. Vieles von dem, was möglicherweise geschehen kann, ist auch abhängig von der Stimmung und der grundlegenden Charakterika der anwesenden Männer. Die Sub muss sich am Klaren darüber sein, dass es wenig Sinn macht, dass jeder Mann getestet ist. Herrenabende sind mehr RACK (Risk Aware Consensual Kink), wenn auch davon auszugehen ist, dass es weniger riskant als ein Besuch im Pornokino ist. Theoretisch jedenfalls.

Herrenabende finden nicht in der Öffentlichkeit statt, sondern an einem Ort, wo niemand hinschaut. Sub muss sich also darüber im Klaren sein, dass alleine ihr Herr den Überblick behält und alles und jeden im Griff hat. Sie sollte sich also auf keinen Fall auf sowas einlassen, wenn Sie auch nur die Spur eines Zweifels hat. Und sie hat das Recht „Nein“ zu sagen, und wenn der Herr das noch so gerne möchte. Dann ist zwar kein Frieden im Paradies, aber dass muss der Herr dann aushalten.


Nehmen wir also an, dass alle Nicklichkeiten geklärt sind und der Sub ist zwar mulmig vor einem ersten Mal, aber sie ist sich sicher, dass sie sicher ist. Schließlich will sie das ja auch und da möchte sie dann eben gerne durch. Kommen wir also zu den Verhaltensregeln, welche in meinem Sinne gelten sollten.

  1. Die Sub weiß, was von ihr erwartet wird.
  2. Die Sub hat eingewillt, den Anweisungen ihres Herrn zu folgen.
  3. Die Sub wird ihren Herrn nicht bloß stellen.
  4. Die Sub wird sich nur dann dem Willen der anderen Männer fügen, wenn ihr Herr dies angewiesen hat.
  5. Die Sub ist stets leise, zurückhaltend und dezent und wird niemandem gegenüber laut.
  6. Die Sub spricht, wenn sie angesprochen wird. Ansonsten nimmt sie keinen Kontakt auf.
  7. Die Sub ist dem eigenen Herren zuerst dienlich (Bedienung, Blowjob, …).
  8. Die Sub weiß, dass andere Männer über sie in dem Rahmen verfügen dürfen, welcher _vorher_ vereinbart wurde.
  9. Die Sub kennt ihr Safeword.
  10. Die Sub hat sich auf Anweisung in 3H zu kleiden. Danach darf sie nicht mehr neben ihrem Herrn sitzen, sondern nur bei ihm knien oder hinter ihm stehen.
  11. Die Sub ist sich dessen bewusst, dass sie von anderen beobachtet wird und nimmt ihre Arme dazu immer hinter den Rücken. Sie hat sich zu präsentieren.

Während Männer gerne bis Punkt 11 lesen, bleiben viele Frauen bereits bei Punkt 1 stehen. Einige „Dom“’s sind nicht in der Lage den Auftrag der Sub deutlich zu formulieren. Und da gibt es viele Dinge, die ein Herr beachten sollte. Auch wenn der Sub klar ist, wie sie sich gegenüber ihrem Herrn zu verhalten hat, so sollte dieses Szenario stets neu besprochen werden. Kommunikation eben. Kann der Herr das nicht, sollte Sub grundsätzlich das Weite suchen.


  1. Der Dom kann die Aufgaben der Sub klar formulieren.
  2. Der Dom geht auf Einwände der Sub ein und adaptiert die Aufgaben.
  3. Der Dom ist stets wachsam und behält seine Sub immer im Auge.
  4. Der Dom kann seine Weisungen gegenüber den anderen Herren klar und deutlich _vor_ der möglichen Nutzung der Sub äußern.
  5. Der Dom achtet auf die Sicherheit der Sub und nimmt deswegen nicht direkt am Geschehen teil.
  6. Der Dom findet deutliche Worte gegenüber den anderen Herren, wenn sich diese nicht an die Regeln halten.
  7. Der Dom bricht den Abend ab, wenn die Sub das Safeword nutzt oder sich anderweitig unwohl fühlt.
  8. Der Dom redet mit der Sub über den Abend, egal wie es gelaufen ist und macht ihr keine Vorwürfe, wenn abgebrochen werden musste.
  9. Der Dom bemüht sich um Klarheit, damit er weiß, was eventuell geändert werden muss.

So ein Herrenabend kann für eine Sub kein Zuckerschlecken sein. Einige Subs sind in der Lage zwei oder drei männliche Orgasmen „in ihr“ hintereinander weg zu vertragen. Mein Rat an die Subs und Doms da draußen ist, es nicht gleich zu übertreiben. Eine 3er-Runde Skat reicht vielleicht für den Anfang. Und steigern kann man immer noch. Keine Sub kommt auf dem Teppich eines „Upper Floor“ auf die Welt.

#KaminabendBDSM 4.0 – StatusUpdate (Good News)

Wie gestern bereits angedeutet kommt heute mal ein Status Update zum #KaminabendBDSM 4.0

Im Joyclub ist derzeit viel los und ihr habt sicherlich bemerkt, dass es viele Videoprojekte in letzter Zeit gab. Man stellt sich also ein wenig um, um sich redaktionell, wie eben auch Mitglieder gewinnend zu ändern. Und da ist der von uns in der SocialMedia-Welt geliebte #KaminabendBDSM leider ein wenig auf der Strecke geblieben.

Und so haben der JoyClub und ich ein wenig was an der Idee gefeilt und ich darf nun mitteilen, dass er stattfinden wird, die 4.0 🙂

Wir möchten uns bei den Menschen bedanken, die immer mal wieder nachgefragt haben, und denen wir irgendwie nichts Stabiles mitteilen konnten. Es hat uns gezeigt, dass wir nicht vergessen, ja manchmal sogar richtig vermisst sind. Gebt uns noch ein paar Momente, damit wir alles hübsch finalisieren können. Wir werden uns auf jeden Fall von uns aus bei allen Menschen melden, die sich bereits vorregistriert haben.

Danke 🙂

 

Dominus -> #Sexwork

Das wesentliche Merkmal eines Dominus ist, dass er ein Mann ist, der BDSM gegen finanziellen Ausgleich betreibt.


Dabei reichen die Facetten des BDSM wahrhaftig von links nach rechts kreuz und quer durch den Gemüsegarten. Vom Kuscheldom mit ein bisschen Aua hin zum Richter und Henker in einer Person mit ganz bösem Aua. Die Frage, die ich mir gestellt habe ist, welcher Dominus will ich nun sein?

Auf meiner statischen Seite -> https://training-of-o.de/blog/sexworking/ <- habe ich ja nun einen Abriss gegeben. Ebenso wird von dort auch nach -> https://training-of-o.de/blog/2018/12/29/was-war-was-wird-was-soll-was-ist-thetrainingofo-aber-auch-sexwork/ <- verlinkt. Was aber alles nur die halbe Miete ist.

Denn neben den persönlichen Neigungen gilt es zuvorderst den Wünschen des Gastes zu entsprechen. Wohlgemerkt, in meinem Fall, dem weiblichen Gast, respektive dem Paar. Nicht dem Einzelherren. Gewisse Fertigkeiten kann ich sicherlich auch Einzelmännern angedeihen lassen, wo ich selbst über eine Grenze für mich gehe. Denn Hetero-Escort allein wird mir nicht die Butter auf das Brot bringen. Was ich nach wie vor bleiben möchte ist … ein Mensch. Mit Achtung vor den Gefühlen anderer Menschen und gerade das scheint mir wichtig zu sein.


Haben Männer in aller Regel ziemlich schnell Lust, weil die Wegstrecke zwischen Kopfkino und Penis inklusive Umsetzung ziemlich kurze Lunte hat, ist dies bei der holden Weiblichkeit eher nicht gegeben. Kopfkino ist das eine, aber muss ich das umsetzen, will ich das, und wenn ja wie und natürlich auch mit wem? Frauen sind keine Kurzentschlossenen, die mal eben „auf dem Heimweg“ einen Dominus to Go mitnehmen. Meiner Erfahrung nach müssen nicht nur Ort und Zeit stimmen, sondern eben auch die Stimmung passen. Bei Männern ist das mit der Rattigkeit ziemlich schnell erledigt. Das Sexbusiness ist eben vornehmlich auf männliche Klientel und weibliche Anbieter ausgerichtet.

Ein Schelm, wer sich dabei nicht denkt, wer hier nun wen in der Hand hat 😉


In Ermangelung eines eigenen Folterkellers oder einer entsprechenden regelmäßigen Residierung in einem Domina-Studio, wie zum Beispiel der Kollege -> http://www.dominus.berlin/ <- bin ich wohl ganz exakt der Typ, mit welchem sich extravagante Dinge nur mit entsprechendem Vorlauf erledigen lassen. Und ich glaube, dass dies vor allem für weibliche Subs der korrekte Weg ist. Denn ich muss nicht „heute“ ran, sondern es kann durchaus ein Termin für in Wochen anberaumt werden. Frauen haben Zeit. Natürlich haben Sie auch Zeit zum Überlegen und das Date dann abzusagen, aber am Ende tragen sie die Kosten auch für das Extravagante und eine Frau wird es sich von ihrer Natur aus schon dreimal überlegen.


Womit wir dann zum reellen Knackpunkt kommen. Würden Frauen für Dominierung bezahlen? Wäre das nicht gleich zu setzen mit „OMG, ich habe es so nötig, dass ich mir einen Mann kaufe, der Dinge mit mir tut, die ich vielleicht auch mit anderen so ganz ohne Kosten machen kann?“ Tatsächlich ist da was dran. Frauen sind in aller Regel einfach nicht notgeil genug, im Gegensatz zu Männern. Letztere wollen wahrscheinlich öfter, als sie tatsächlich können. Frauen hingegen können öfter, wollen aber eben nur dann, wenn sie es wirklich brauchen.


(BDSM-) Hetero-Escort hat so seine Eigenheiten und genau das finde ich so faszinierend dran. Die Wunschzettel bedienen und dabei dennoch sich selbst bleiben. Und zwar bei allem benötigen Respekt. Viele Seiten von Kollegen sind darauf ausgerichtet, dass ein Dominus eine ziemlich dunkle Gestalt ist. Das kann ich zwar auch, aber finde das in der Werbung für meine Klientel ziemlich ungeeignet. Meine Persönlichkeit ist ziemlich heiter und dennoch ernsthaft. Es gibt Damen, die dies bezeugen können. Es leben halt der Unterschied zwischen „Darf ich Dir weh tun?“ und dem tiefen und ernsten Blick „Ich werde Dir jetzt weh tun!“.

So wird es mich genau als den Menschen geben, der ich bin. Spielereien mit durchaus ernsthaftem Hintergrund, um Sehnsüchte zu erfüllen, mit der nötigen Portion Heiterkeit, Anständigkeit und Respekt.