Meine „O“ // #TheTrainingOfO

Wenn ich in der Vergangenheit nach dem Thema „O“ blättere, so komme ich auf so einige Gedanken, Anschauungen und Ideen: // Die Alphafrau als “O” #TheTrainingOfODas Kleid der “O”DER WUNSCHZETTEL UND DIE LIEBE “O”#gedankenverloren – Wie real ist “O” möglich?Die “O”: Eine Gedankenreise ins reale Leben. … und Was ist eine “O” …? Definitionsgedanken // Was aber irgendwie fehlt, wie mir angetragen wurde, ist … „Wie muss sich eine Sub als ihre ‚O‘ verhalten? Was ist dazu nötig? Was ist unnötig? Auf was muss ich mich einstellen, um in Ihren Augen überhaupt in Erwägung zu kommen? Welches Mindset setzen Sie vorraus für den gemeinsamen Weg?“ – Nun, bitte …


  1. Meine „O“ ist sich ihrem besonderen Status als meine „O“ bewusst. Sie kann und darf stolz darauf sein, aber sie prahlt nicht wie ein Gockel herum, dass sie es ist. Arroganz und Narzissmus passen nicht zum Wesen meiner „O“. Denn ich bin es auch nicht. Als auf Ausgleich bedachter Mensch ist das ein grobes Sandkorn, welches das Getriebe stört.

  2. Meine „O“ ist sich bewusst, dass sie nicht die einzige in meinem Leben ist und respektiert die anderen „O“’s in meinem Leben ohne Murren und Knurren. Es ist ihr in einem weiten Maße erlaubt sich selbst sexuell aktiv zu betätigen, jedoch in ganz bestimmten, definierten Teilmengen des Lebens hat sie exklusiv zu sein, auch wenn ich es nicht bin. Vor allem, wenn es um Beziehungen zu anderen Herren oder Damen geht (Lebens- und Ehepartner haben immer Vorrang vor dem „O“-Sein zB), aber eine zusätzliche SM-Beziehung zu jemandem außerhalb dieser definierten Beziehungen kann und will ich nicht akzeptieren.

  3. Meine „O“ ist leise und still. Sie wird nicht laut. Betteln und Jammern ist ihr fremd. Diese Charakterzüge müssen vorhanden sein. Denn niemand kann auf lange Sicht nur „so tun als ob“.

  4. Meine „O“ ist sich bewusst, dass sie ihren Weg in einer Demokratur geht, in welcher ich am Ende des Tages entscheide. Sie dient ohne zu zögern und zu hinterfragen. Sie hat sich in dieses Schicksal freiwillig begeben und der einzige Ausgang ist die Türe, welche sich hinter ihr schließt. Ihre Anregungen werden zur Kenntnis genommen, aber eine echte Mitbestimmung existiert nicht.

  5. Meine „O“ kann und darf Ziele für ihren Weg definieren, also durchaus eine Art Wunschzettel mitbringen. Ich entscheide alleine über Art und Umfang der Abarbeitung. Wünsche und Ziele, die mit Nadeln, Blut, Kaviar, Seilbondage, Piercings, Tattoos und extremen, bleibenden körperlichen Schäden zu tun haben, werden grundlegend meinerseits abgelehnt. In allem, was geschieht ist die körperliche Unversehrtheit der „O“ die wichtigste Grundlage.

  6. Meine „O“ ist grundsätzlich bereit in ihrem Alltag eine gewisse Form der Fremdbestimmung zuzulassen und zu ermöglichen (Thema Hausaufgaben). Wer sich für den Weg der „O“ entscheidet muss sich auch überlegen, wie das persönliche eigene Leben umstrukturiert werden kann, um mir Raum zu geben. Mein Versprechen ist, dass ich nur punktuell und ab und an in das Leben eingreifen werde und keine Dinge als „von heute auf morgen“ sehe. Das Tragen meines Halsbandes ist keine Pflicht, aber meine „O“ wird von mir ein Schmuckstück erhalten, welches sie stets bei sich führt. Meine „O“ muss also stark genug sein, dieses offene Zeichen (Halskette, Ring, Ohrschmuck zB) zu tragen, welches sie den Kennern als „O“ ausweist.

  7. Meine „O“ ist bereit gewisse Demutsbezeugungen auch in der Öffentlichkeit zu tätigen. Dazu gehört möglicherweise ein Kniefall zur Begrüßung mit dem Küssen meines Ringes. Diese Bezeugungen (Rituale) werden besprochen, trainiert und dann durchgeführt. Ziel ist es, dass meine „O“ auch in der Öffentlichkeit bereit ist zu „leben“ und eben nicht nur hinter verschlossenen Türen. Meine „O“ ist sich darüber bewusst, dass sie dieses Leben will, dass sie geführt werden will und eben auch bereit ist, meine Dominanz („Die ‚O‘ sucht sich ihre Herrschaft“) entsprechend anzuerkennen. In wiefern diese Rituale stattfinden ist meine Auslegung, welche innerhalb der Demokratur einzeln zu besprechen sind.

  8. Meine „O“ lebt und atmet und verfolgt keine Ziele in Richtung Erlebnissexualität. Die Tatsache, dass sie als „O“ leben darf und ich ihr das ermögliche, ist ihr größter Gewinn aus unserer Bindung. Sie ist sich dessen bewusst, dass ihr Leben als „O“ nicht in Roissy stattfindet. Als Königsdisziplin zwischen der (Eigendefinition!) erotisch geführten Sub („EPE“ im Extrem) und sadistisch geführten Sklavin („TPE“ im Extrem) vereint sie beide Merkmale in einer Person und nimmt jedwede Wünsche, Anweisungen und Aufträge meinserseits dankbar an, um sich selbst stets aufs neue beweisen zu können.

  9. Meine „O“ folgt dem Plan, dass das stete Bestreben der Perfektionierung von Ritualen deutlichen Vorrang vor dem Erlernen neuer Kompetenzen hat. Das #TheTrainingOfO ist zwar auf sie persönlich zugeschnitten mit dem Ziel die „O“ sich selbst finden und als „O“ leben zu lassen. Teile des #TheTrainingOfO haben jedoch nichts mit ihren eigenen Wünschen und Zielen zu tun, welche sie dennoch dankbar ausführt um auch an jenen zu wachsen.

  10. Meine „O“ wird anderen Menschen zu deren Vergnügen vorgeführt, zugeführt, eventuell auch auf bestimmte Zeit überlassen, vermietet, „verkauft“ oder „übereignet“. Basis hierfür sind die Gespräche innerhalb der Demokratur. In ihrem Mantra ist sie sich bewusst, dass sie jedwede Aktion in meinem Auftrag und ausschließlich für mich tätigt. Beteiligte Dritte sind stets „nur“ Spielzeug in der Beziehung meiner „O“ zu mir. Die Rücknahme nach „Verkauf“ oder „Übereignung“ ist ihr garantiert.


Ich denke, dass diese Grundregeln meinerseits genügend Möglichkeiten bieten, sich darüber bewusst zu sein, was es bedeutet sich als „O“ in meine Hände zu begeben. Dabei liest es sich vielleicht schlimmer, als es es tatsächlich ist. Die Frau, für welche eine so tiefe Übereignung ihrer Seele an meine Wenigkeit (oder überhaupt an jemanden) nicht in frage kommt, wird sich schaudernd abwenden. Nur ist das auch ganz exakt das Ziel dieses Aufsatzes. Meine „O“ will das und ihre Kopfkinogedanken drehen sich um kaum einen anderen Punkt in ihrem Leben, weil nur dieses Leben ihr wirkliche Freiheit bietet. Deswegen schreckt sie dies auch nicht ab, sondern fordert sie heraus.

„O“ sein ist nicht für jede Sub oder Sklavin was, aber … ich wurde explizit gefragt. Hier ist meine Antwort.


Schlussakkord: Da steht irgendwie so gar nichts von sexuellen Aktivitäten, das Wort #DreiLochStute fällt nicht oder „Jeden Morgen und Abend der obligatorische Blowjob“. Eine Frau, welche „O“ sein will, fragt nicht danach. Weil das eigene Mindset diese Dinge grundlegend beinhaltet, aber sie weiß, dass „O“ viel viel mehr ist, als nur das devote Bückstück zu sein. Deswegen gehe ich da auch gar nicht drauf ein.

Good Bye @Isis1969 // #CircleOfFalbalus

Es ist geschehen und zum ersten Mal habe ich eine Sub von ihren Pflichten im #CircleOfFalbalus entbunden.


Liebe Lola, liebe Uschi,

ich bin in den letzten Wochen mit diesen Gedanken schwanger gelaufen und habe immer wieder darüber nachgedacht, wo er hin ist. Dieses Bindeding. Und ich musste feststellen, dass das Band, welches uns verbunden hatte, nicht mehr existiert. Also habe ich Dich um ein Gespräch gebeten und Dich in diesem Gespräch von Deinen Pflichten entbunden.

Es ist immer so, dass der Getrennte wie von einem Zug überfahren wird, wenn er das Trennende nicht gleich empfindet. Und auch wenn ich das Recht gehabt hätte, einfach zu gehen, wie jede andere Sub im #CircleOfFalbalus auch ohne nähere Begründung gehen kann, so hast Du doch mehr Worte verdient.

Der Grund, warum ich nicht mehr Dein Dom sein kann hat nichts mit irgendwelchen Dingen zu tun, die andere für Dich empfinden. So bin ich immer stark genug, um diese Unterschiede auszuhalten. Was ich jedoch nicht kann ist, Dir den Dom zu geben, den Du benötigst. Dein Wollen und Dein Handeln im Beisammensein war immer geprägt von „Ich will das!“, aber die Intensität Deiner Emotionalität kann ich nicht spiegeln. Es ist mir einfach nicht möglich Dir diese Trefferfläche zu bieten.

Daher war es mir wichtig, lieber ein Ende mit Schrecken einzuläuten, als das bekannte Schrecken ohne Ende. Es wäre von meiner Seite nicht fair gewesen, Dich am Abend der kommenden #SecretNight zu empfangen, gemeinsam dort hin zu fahren, am nächsten Tag zurück, um dann dieses Gespräch zu suchen. Es musste vorher statt finden.

Ich will mich bei Dir bedanken für die gemeinsame Zeit, die mir mehr als einmal gezeigt hat, dass dieses #BDSM in Deinem Leben einen Platz gefunden hat. Was Du benötigst ist jemand, der nicht um eine Ecke wohnt, die mehrere 100km weit reicht, sondern jemanden, dem Du in Deiner submissiven Einzigartigkeit stats und ständig alles geben kannst und der in der Lage ist, mit Dir diese Beziehung zu führen, die Du wirklich benötigst.

Deine Führung war stets einwandfrei. Ich habe keinen Grund mich über Dich, in ganz besonderem Sinne des D/s zu beschweren und derjenige, dem Du eventuell erneut das Vertrauen schenken magst, wird sich glücklich schätzen können, Dich als die Seine bezeichnen zu dürfen.

Mach’s gut :-*

Martin

#Hausaufgabe … @Task4Subs … // Nähere Erläuterung

Wie aus alten Beiträgen zu schließen ist, bin ich wohl alles und nichts, aber vor allem bin ich nicht unbedingt der Kontrolleur vor dem Herrn. Und doch bin ich ziemlich hinter diesen Dingen her, was sich #Hausaufgabe nennt und durch @Task4Subs repräsentiert wird. Und nun schicke ich mich mal an, ein paar Rätsel zu lösen und meine Definition zu schildern.


Manche Menschen sehen in einer #Hausaufgabe (also Aufgaben, die ein(e) Herrin/Herr ihrer/seiner submissiven Fachkraft zu erledigen aufgibt) einen kontrollierenden Moment. Schließlich soll die/der Sub Sklavin/Sklave auch bei Nicht-Anwesenheit der Herrschafft stets wissen, wer das Kommando und die Kontrolle hat. Und ja, ich gestehe jeder BDSM-Konstellation ganz exakt diese Dinge zu.

Was mir dabei immer wieder auffällt ist, dass die Erledigung der #Hausaufgabe immer mit einem gewissen Zwang behaftet ist. Also, wenn jemand dies oder dies nicht mehr oder weniger exakt zu einem bestimmten Moment des Tages macht und dies dann per Bild/Video/Audio spätestens am … um … Uhr belegt, dann setzt es Minuspunkte. Diese werden dann beim nächsten Aufeinandertreffen vor allem anderen abgearbeitet, damit die/der Sub Sklavin/Sklave bestraft wird für ihre/seine Missachtung der Regeln. Und ja, gerne … für die BDSM-Konstellationen wo es bitte beiderseitig passt.


Mein Konzept der #Hausaufgabe liegt weniger in der Bestrafung, sondern in der Überschreitung von Grenzen. Mut beweisen. Sich selbst erfahren. Natürlich um der Herrschafft zu gefallen, aber vor allem für sich selbst weiter zu kommen. So lasse ich Frauen, die komplette Probleme mit Nackheit haben, sich vor einer Kamera entblößen. Es soll ihnen Sicherheit geben, dass ich gerne betrachte, was ich mein eigen nenne. Andere Aufgaben gehen mehr ins Detail, was die Kleidung angeht. Wieder andere erledigen Dinge in der Öffentlichkeit. Und je nach Momentum zwischen mir und einer meiner Damen, kann es durchaus pornös werden. Einige gehen durchaus der Prostitution nach (Rollenspiel!), andere müssen Fotos abliefern, die fremde Männer von ihnen gemacht haben, während sie dessen Schwanz im Mund haben.

Der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt und jede Sub hat eigene Zielvorgaben, welche ihrem Wesen entsprechen.

btw … Freiwillige vor. Der obige Twitter-Account ist nicht nur für meine Damen da 😉 // DM ist offen <3


Es gibt nur folgende Regeln.

  1. Wenn das Ausführen von Aufgaben Dich grundsätzlich in Deinem Tagesablauf hindert, dann musst Du diese nicht machen.
    (Beispielsweise mit Kindern in der Wohnung, einem Partner, der nicht gehörnt werden soll, Wechselschicht und Müdigkeit, etcpp …)
  2. Wenn Du keine Lust auf #Hausaufgaben hast, dann musst Du diese nicht machen.
    Ich zwinge wirklich niemanden zu irgend etwas. Da habe ich keine Lust drauf. Viel zu anstrengend 😉 … und ich muss ja auch Zeit haben hinterher zu laufen.
  3. Wenn Du jedoch eine Aufgabe annimmst (Derzeit sind es Wochenaufgaben), dann aber auch komplett.

Wobei ich auch bei 3. Milde walten lassen muss, denn auch ein Dom weiß nie, was im Leben der abgesetzten Sub gerade so passiert. Was ich mir jedoch herausnehme ist, dass ich VORAB wissen will, dass die #Hausaufgabe nicht geleistet wird – dann ist es okay. Wenn ich es erst hinterher erfahre (und darauf warte), dann ist das einfach nur blöd.


Was mich unterm Strich immer wieder erfreut ist, dass #Hausaufgaben gerade von denjenigen erledigt werden (insgesamt betrachtet) die entweder nicht „meine“ sind oder denen es prinzipiell besonders schwer fällt. Und letztere wachsen immer wieder über sich hinaus und beweisen zum einen Mut und zum anderen durchaus auch Mut zum Risiko das eine oder andere mal.

Wer sich die #Hausaufgaben anschaut und sich selbst damit in Verbindung bringen will, dem schlägt sicher das Herz höher oder es rutscht in die Hose oder erzeugt nur ein müdes Lächeln. Manch einer wird es für sich widersprechend halten und sich darüber beömmeln. Schließlich war die Monatsaufgabe März 2019 durchaus auch mit Bestrafungen behaften. Doch ich belohne (mich) viel lieber, als den bösen HauDrauf* zu geben.

*Der ist zwar ab und an notwendig, keine Frage, aber da hat niemand Bock drauf. Es sei denn, ich werde dafür bezahlt 😉

 


Denn ihr wisst ja auch: „Gespielt wird auf dem Platz“ … und das ist das maßgebende Element.

#TheTrainingOfO -> Kleiner Wirbel um recht wenig

Auch im BDSM gilt, dass alles kann, aber nichts muss.

Und so ist das in so allen Spielarten des BDSM. Und auch im Sex. Und auch im Leben generell.

Niemand muss was, keiner wird zu was gezwungen. Die einzige Verpflichtung, die ein Mensch hat ist, dass er sterben muss.

Daran lässt sich evolutionsmäßig bei aller Gesundheit am Ende leider nichts ändern.

Nur der Exitus ist Pflicht, alles andere nicht.

Wir müssen halt nur für die Entscheidungen, die wir treffen bereit sein Kosequenzen zu tragen.

Das war es dann auch schon.


Was mich manchmal ein wenig mürrisch stimmt, ist die unglaubliche Resonanz in der Form, dass (ich anonymisiere) man sagt:

  • Das kannst Du doch so nicht sagen!
  • Das kannst Du aber nicht mit mir machen!
  • Das will doch keiner!
  • Das ist doch kein BDSM, das ist Missbrauch!

… usw … etcpp.

Was die werten Menschen damit wirklich meinen, ist mir bewusst. Aber ich erlaube mir doch mal einen kleinen Aufreger.


Dominanz macht ein Angebot. In diesem Fall bin ich das.

Submission liest das Angebot. In diesem Fall bist Du das.

DU alleine entscheidest, ob mein Angebot FÜR DICH gut oder schlecht ist. ICH bin da völlig außen vor.

Nehmen wir an, dass Du findest, dass das alles ein großer Haufen Mist ist. Nun, dann ist das FÜR DICH so.

Nehmen wir an, dass Du findest, dass das alles kein großer Haufen Mist ist. Nun, dann ist das FÜR DICH so.

Ich bin mir mit dem, was ich will und nicht will völlig im Klaren. Sonst würde ich meine Dinge nicht so offen auf den Tisch legen.

Und DU alleine entscheidest, ob DU in MEINE Richtung was probieren möchtest, oder eben nicht.

Wenn DU also was probieren willst, dann reden wir darüber.

Wenn DU das Kacke findest, dann gehe einfach weiter.

Ganz einfach.


Alles was ich sage, mache und tue oder lasse, geschieht weil das hier MEINE Welt des BDSM ist.

Es gibt noch viele andere Welten und es steht DIR frei diese Welten zu besuchen.

Ich bin sicherlich nicht die Antwort auf alle Fragen dieses Universums.

Und wenn DU glaubst, dass MEIN BDSM allgemeinverbindlich ist, dann scheinst DU es wohl ähnlich wie ich zu verstehen.

Das ist eine gute Grundlage.


Vor allem im #TheTrainingOfO höre ich sowas gerne immer wieder, dass ich viel zu hart bin und von wegen kein Safeword mehr. Du darfst mir glauben, es gibt andere Kolleginnen und Kollegen, die springen mit ihren Subs um, als wären sie „O“ und andere fangen erst dort mit ihren Subs an, wo ich aufhöre. Es ist ein extrem weites Feld und jede submissive Fachkraft soll bitte diese eine dominante Fachkraft finden und es ganz genau SO leben, wie SIE es wollen.

Und wer es mit mir leben will, der lebt es ganz genau so gerne. Und am Ende ist alles richtig, wichtig und auch gut so.


… habe fertig 😉

Was war, Was wird, Was soll, Was ist … #TheTrainingOfO (aber auch: #Sexwork)

Das Volk hat entschieden -> https://twitter.com/EmEmBDSM/status/1078606022342856704


Faszination „O“.

Grundlegend sei im Jahresrückblick 2018 erwähnt, dass ich mindestens zwei Damen, darunter meine Frau, kenne, die das Zeug zur „O“ haben oder bereits sind.
Das, wie immer, problematische dabei, und was immer und ausnahmslos zu berücksichtigen gilt, ist das reale Leben, welches das Ding mit Roissy nicht dauerhaft leben lässt.
Dennoch sehe ich einige sehr schöne Momente in 2019 vor mir, die uns diesbezüglich bereichern werden. Und sei es eben nur punktuell.


Abgrenzung „Sub“/“Sklavin“.

Die „O“ hat kein Safeword mehr. Ihre Berufung zur „O“ setzt eine stabile BDSM-Beziehung zu ihrem Herrn voraus, denn egal was ihr aufgetragen wird, sie tut es für ihren Herren. Während die Sub eher „erotisch“ geführt wird mit kleineren SM-Anteilen, so steht bei der Sklavin der SM-Anteil mit weniger Erotik im Vordergrund. Die „O“ verbindet beide Welten.

Ich wiederhole es gerne, dass es sich dabei allein um meine Definition der Dinge handelt. Und nur auf dieser Basis kann ich argumentieren. Es mag Menschen geben, die dicke Bücher schreiben und sich anschicken das Basiswissen der ganzen BDSM-Szene überhaupt erst erfunden zu haben. Oder vielleicht sogar US-amerikanische Verhaltensweisen auf den europäischen Sektor applizieren mögen. Jeder mag bitte machen was er will. Das hier … ist meins.


Regeln für die „O“.

  • Deine Libido gehört mir. Somit hast Du generelles Masturbationsverbot.
  • Deine Orgasmen gehören mir. Somit hast Du diese nur auf Anfrage.
  • Du hast stets Halsband und Ring als äußeres Zeichen zu tragen. Deine Kleidung ist anbietend.
  • Wenn Dich jemand als „O“ erkennt, hast Du diesem Deine Dienste demütig anzubieten. Darüber erstattest Du mir umgehend Bericht.
  • In meiner Anwesenheit ist 3H die maximale Bekleidung, ansonsten bist Du nackt, mit Halsband, Halterlosen, High Heels, sowie Hand- und Fußmanschetten.
  • Du wirst meine Anordnungen nicht in Frage stellen, sondern diese stets umgehend ausführen.
  • Du wirst ohne meine Anordnung niemanden (auch mich nicht!) weder anfassen, noch küssen. Wahre stille und demütige Distanz, bis Du aufgefordert wirst.

In der Tat: Wenn das Leben als Sub/Sklavin nicht immer einfach ist, so ist die „O“ die Spitze der Exzellenz. Sie ist in diesem Leben angekommen und will es ganz genauso haben. Es liegt eine hohe Verantwortung auf beiden Seiten der Leine darin. Die grundsätzliche Voraussetzung ist jedoch das Fehlen des Safeword und dies nicht nur für eine bestimmte, sondern eben auf unbestimmte Zeit. Der Kink dieser beiden Menschen muss zu mehr als 90% aufeinanderpassen. Beide vertrauen sich gegenseitig ihre Lust an und sind sich des Machtgefälles stets bewusst.

Nicht jede Sub oder Sklavin möchte dieses Leben haben, weil die „O“ auf Mitbestimmung verzichtet und sich eben komplett unterordnet. Und der geneigte Leser mag auch erkennen, dass in ihrem BDSM Anteile meiner „O“ zu finden sind und andere „O“-Halter finden, dass das hier zu wenig Regeln sind. BDSM ist ein Mischmasch aus Möglichkeiten und so habe ich mir eben meine eigene Vorstellung von „O“ ausgedacht. Und ja … mit Roissy hat das nichts zu tun.


Ziele für die „O“ auf unbestimmte Zeit ausgelegt.

  • Vorführung und Zuführungen in halb-öffentlichen Orten.
    Dazu zählen Pornokinos, (SM-) Clubs, erotische Bars, aber auch Begleitung zu Workshops mit dem Herrn.
  • Überlassung auf Zeit
    „O“-Austausch auf Stundenbasis zum Beispiel im Rahmen von Partys oder privaten Absprachen.
  • Vermietung und Verkauf
    Im Rahmen von Sklavenmärkten, aber auch Prostitution (nach genauer Absprache!) denkbar.

Die „O“ ist mein Eigentum und als mein Eigentum darf ich mit ihr nach Wunsch verfahren. Bedenkt bitte weiterhin, dass dies alles auf einer stabilen Beziehung fußt und auf einer gemeinsamen Sicht in die Welt des BDSM geschieht.


#TheTrainingOfO – Die Woche.

Im Rahmen des #Sexwork biete ich anderen Herrschaften an deren Sub/Sklavin aus- oder fortzubilden. Ganz im Sinne des US-amerikanischen Vorbildes gibt es hierzu verschiedene Möglichkeiten, welche darauf basieren an drei Abenden in der Woche jeweils eine Thematik anzugehen. Diese Trainingseinheit wird zwischen den Herrschaften und mir explizit schriftlich fixiert und nur mit grundlegender und schriftlicher Zustimmung der Sub/Sklavin durchgeführt.

Da es sich hierbei um ein sehr intimes Vertragswerk handelt und darüber hinaus auch von Mal zu Mal unterschiedlich sein wird, kann ich selbst beim besten Willen hier keine Blaupause offenbaren. Die Idee ist grundlegend die Sub/Sklavin eventuell sogar für diesen Zeitraum zu überlassen und gemeinsam die Erfolge auf einer „O“-Veranstaltung nebst Übergabe zu zelebrieren. Ansonsten haben die Wünsche der Herrschaft Vorrang, wenn ich diese auch leisten kann.

Dieses Angebot richten sich an Singles und Paare.


#TheTrainingOfO – Schnupperkurs.

Im Rahmen des #Sexwork biete ich anderen Herrschaften an deren Sub/Sklavin zu prüfen. Es handelt sich hierbei um eine Vertrauensprüfung, auch für die Herrschaft. Wie auch bei der Woche wird Art und Umfang schriftlich fixiert und die Sub/Sklavin muss ebenfalls schriftlich zustimmen.

Dieses Angebot richten sich an Singles und Paare.


Es ist also viel los im Staate Dänemark. Lassen wir es krachen.