Frage: Ich möchte gern von Ihnen wissen, wie Sie zur Polyamorie bzw zum Aufbau des #CircleOfFalbalus gekommen sind.

Ich versuche das in zwei Teilen zu schreiben, auch wenn die Frage von hinten gelesen zu einem Teil wird.

Wirklich sicher eingrenzen kann ich das mit Poly nicht wirklich. So hat es sich einfach zunächst aus dem Gefühl ergeben, dass ich mindestens Polygam veranlagt bin. Also, dass ich ohne Probleme mich vom Herzen her an eine Person binden kann, aber dennoch körperlich auch mit weiteren Frauen Sex haben kann. Die Lust auf fremde Haut war aber noch nie wirklich für Swingerclubs geeignet, da es mich nicht wirklich triggert weitere Frauen zu beschlafen. Sondern durchaus, auch per Fremdgehen, nichts auszulassen.

Zwischen meinem 15. und 29. Lebensjahr war ich mit einer Frau zusammen und so ab dem 22. Lebensjahr auch mit Prostituierten unterwegs und auch wenn die Beziehung zu meiner ersten Frau ziemlich sexpositiv gewesen ist und tendentiell kein Grund für Geheimnisse bestand, so habe ich gewisse Dinge einfach gemacht. Weil etwas im Geheimen zu machen mich einfach gekickt hat. Vielleicht war das auch so eine Zeit als Ersatz dafür, dass ich keine wilde Pubertät hatte, wie andere diese hatten.

Was ich halt nur gemerkt hatte war, dass es mir leicht fiel zwischen den Gefühlen hier und den Gefühlen dort hin und her zu wechseln. Und das es kein Schauspiel war. Ich musste mich nicht anstrengen einer Frau irgendwas vorzumachen. Vom Inneren war ich immer zu 100% „dort“. Aber eine Entschuldigung für Fremdgehen soll das bitte nicht sein.

So habe ich mir da auch nie wirklich bis zu dieser Frage hier Gedanken darum gemacht, ob ich meine innere Welt versachlichen sollte um gedanklich auf mir selbst rumkauen. Es fühlte sich gut an (zumindest für mich) also war es auch gut (für mich).


Es hat jedoch ein paar Jahre gedauert, bis ich mir selbst eingestanden habe, dass Polyamorie für mich in der endgültigen Form wohl möglich wäre, aber ich mir mehr Gedanken darüber gemacht habe, ob das auch meine Partnerinnen so sehen könnten. Polyamorie ist für mich das Konstrukt, dass ein Mensch in der Lage ist, neben der Sexualität mit weiteren Frauen (Polygamie) auch den Alltag mit weiteren Frauen teilen zu wollen. Eventuell halt auch eine Woche bei und mit der einen Frau wirklich leben, danach mit einer anderen, danach mit einer anderen. Und zwar ohne, dass die Frauen sich untereinander zerfleischen, sondern sich als gleichgestellte Frauen sehen und gegenseitig unterstützen.

Und da haben wir dann auch schon den gedanklichen Knackpunkt. Polyamorie kann keine Einbahnstraße sein. Denn was ich für mich in Anspruch nehmen würde, muss ich zwangslaufig auch meinen Partnerinnen zugestehen. Also über die sexuelle Freiheit des Individuums, die ich auch in einer herkömmlichen Beziehung als gegeben ansehe, auch die Freiheit Liebe mit jedem anderen Mann auszuleben, welcher von meinen Partnerinnen gewünscht würde.

In die Nähe dieses Konstruktes, wenn auch entfert, bin ich gekommen, wenn ich Frauen getroffen habe, die selbst einen Partner hatten. Zusätzlich mit einem leichten Kink zu verheirateten Frauen, deren Partner jedoch die Amurösitäten ihrer Frauen erlaubten. Okay, ich habe das nicht abgefragt, sondern nur angenommen. Aber ich fühlte mich dann aus dem Schneider ein Fremdgeher zu sein. Sondern eine Möglichkeit dazu. Dabei muss ich aber auch eingestehen, dass ich nicht wirklich auf der Jagd gewesen bin, aber ich habe halt nichts anbrennen lassen, wenn mich eine Frau angesprochen hat. Hatte sie einen Ring am Finger war das ab und an schon genug.

Diese Philosophie hat zwar nicht wirklich was gebracht, die Anzahl von ONS sind wirklich extrem begrenzt und an zwei Händen abzuzählen, aber es war für mich völlig okay.


Je mehr ich also auch im BDSM „versumpfte“ desto weniger Interesse hatte ich an Frauen, die damit nichts anzufangen wussten und damit war die SwingerClub-Karriere endgültig vorbei. Am Ende wurde dann die Idee des #CircleOfFalbalus geboren. Nicht ganz ohne Unterhaltungen mit meiner Frau. Gerade auf Twitter habe ich Bilder gesehen, die einen „Zirkel des Sir Magnus“ oder so ähnlich besprachen und ohne mich wirklich mit der Idee zu beschäftigen, was ein Zirkel tatsächlich bedeuten sollte, schlug ich vor, dass ich einen Zirkel aufmachen wollte um Frauen den Weg ins BDSM zu zeigen (also eher Einsteigerinnen zu beschlagen) und diese mit dem Ziel an meinem fünfzigsten Geburtstag in einer Art „Upper Floor“ präsentieren zu können.

Zum einen wollte ich neben meiner Frau nicht ständig weitere Frauen, sondern nur wenige Partnerinnen, dafür feste. Was ihrem Gedanken des „Fire and Forget“, also niemals einen Mann mehr als einmal daten, völlig entgegen sprach. Dafür sollte es einen festen Rahmen geben.

a) Es kommt ein Kontakt zustande zwischen Frau X und mir.
b) Frau X und ich treffen uns auf ein Käffchen.
c) Frau X und ich sind uns einig.
d) Frau X fragt meine Frau, ob es okay sei mich zu daten.
e) Frau X und meine Frau unterhalten sich.
f) Es gibt ein Käffchen zu Dritt oder nur Frau X und meine Frau.
g) Meine Frau gibt Veto ab oder Freigabe.
h) Alles weitere liegt dann bei Frau X und mir.
i) Meine Frau behält sich vor bei Spieldates, mindestens beim ersten Mal anwesend zu sein.

Damit sind wir gestartet. Mittlerweile hat sich so viel Vertrauen zwischen meiner Frau mir eingeschlichen, dass dieses starre Konstrukt aufgegeben werden konnte.

So wuchs dann der Zirkel an und ich führe, sagen wir, polymonogame Beziehungen zu festen Partnerinnen. Einige haben meine Frau noch nie gesehen. Weil meine Frau sehr sicher weiß, dass ich niemals die Beziehung zu ihr gefährden würde und lieber den #CircleOfFalbalus komplett auflöse, falls es auch nur gefühlt in eine Richtung ginge, die meiner Frau als „Erste unter Gleichen“ den Rang abzulaufen. Auch die Damen im Zirkel kennen sich nicht alle persönlich, aber sie wissen voneinander und haben mehr oder weniger auch Kontakt zu einander.

Meine Frau und ich versuchen den kompletten Zirkel (inkl. Anwärtinnen) mindestens einmal im Jahr zusammen zu trommeln.

 

„Metakonsens als Dienstleistung“ // #TheTrainingOfO zwischen Wunsch und Wirklichkeit // Heute: Die Wirklichkeit

Und weil ich also des Schreibens zu faul bin … gibt es nun was auf die Ohren 😉

-> Audio-Datei -> 20 Minuten „Podcast“ 😉 -> m4a // mp3 (Dropbox gehostet).

Oder Direkt: m4a // mp3

(Wenn es jemand abtippen will, dann stelle ich es auch als Text ein)

 

„Metakonsens als Dienstleistung“ // #TheTrainingOfO zwischen Wunsch und Wirklichkeit // Heute: Der Wunsch

„Gleich wird jemand einsteigen und Du wirst nett zu ihm sein. Du wirst nicht mit ihm sprechen, es sei denn, dass er Dich anspricht. Er wird neben Dir Platz nehmen und Dich nicht anfassen. Und doch wirst Du tun, was er sagt. Hast Du das verstanden?“

„Ja, mein Herr. Aber wie soll ich ihn begrüßen?“

„Das wird er Dir selbst sagen. Du bist einfach nur still, nett und hübsch anzusehen. Mehr wird von Dir erstmal nicht erwartet.“

„Ja, mein Herr. Wie Sie wünschen.“

An einem Treffpunkt hält der Ehemann den Wagen an, schaut noch einmal mit einem prüfendem Blick in den Fonds zu seiner Ehefrau. Beide nicken sich still zu. Der Ehemann stellt den Motor ab und steigt aus. Dazu verschließt er den Wagen, in welchem es sofort dunkel wird. Durch die Fensterscheiben sieht die Ehefrau ihren Ehemann um den Wagen herum auf eine Person zugehen, welche sie leider nicht erkennen kann. Sie begrüßen sich und wechseln ein paar Worte.

Der fremde Mensch macht sich eine Zigarette an und so langsam gewöhnen sich die Augen der Ehefrau an das Dunkel. Sie versucht sich nicht zu bewegen, obwohl sie neugierig ihren Kopf in die Richtung der zwei Personen bewegt, um in der Dunkelheit dieses Ortes irgendwie einen Fokus zu erhaschen. Es funktioniert nicht. Sie weiß nur, dass ihr Ehemann dort mit jemandem spricht. Sie weiß nicht wer es ist und auch nicht um was es geht.

Obwohl, sie kann es sich schon denken. Ihr Ehemann hat schon seit Wochen irgendwie den dunklen Blick. Sie musste sich Kleidung bestellen und vor einer Kamera posieren. Und nun waren sie den weiten Weg von Basel nach Köln gefahren und dies ganz sicherlich nicht, um gemütlich mit einem fremden Menschen einen Kaffee zu trinken, nur um dann wieder heim zu fahren. Auch wenn sie manchmal, wie wohl jede Frau denkt, dass ihr Ehemann spinnt, so spinnert ist er ganz sicher nicht.

Dieser Abend wird ihr gewidmet sein. Und irgendwie macht das alles Sinn. In der D/s-Beziehung zu ihrem Ehemann war immer irgendwie klar, dass dieser Punkt eines Tages kommen würde. Nicht dass er ein schlechter Herr sei, ganz gewiss nicht, aber dass die Möglichkeiten als Paar im D/s zu agieren an einem toten Punkt angekommen seien, war es auch nicht.

Sie wurde feucht allein bei dem Gedanken, dass ihr Ehemann nun ein völlig neues Moment in ihre Ehe brachte. Eben keinen Fick auf einem Parkplatz mit irgendeinem Fremden, den man nie wiedersehen würde. Sondern eben einen weiteren Herren, der fester Bestandteil in ihrem Leben werden soll. Ganz so, wie sie beide es sich in ihren kühnsten Träumen ausgemalt hatten. Ein wenig „Roissy“, aber nur eben zu Köln am Rhein.

Die fremde Person ließ die Zigarette auf den Boden fallen und drückte sie mit seinen Schuhen uneilig aus. Während ihr Ehemann schnelleren Schrittes auf die Fahrertüre zuging, blieb diese Person um Dunkeln stehen. Der Ehemann setzte sich auf den Fahrersitz, schaltete das Licht nur im Fond des Wagens an und blickte seine Ehefrau im Rückspiegel an.

„Öffne Dein Kleid!“

Mit ein wenig Zögern zog sie am Reißverschluss des Kleides, welches vorne einen durchgehenden Reißverschluss hatte. Auf der einen Seite eine Erleichterung, weil es viel zu eng für sie war. Fast schon demütigend, da es keine Partie von ihrem Körper verbarg.

„Und öffne es ganz!“

Sie tat es. Ihr Kleid sah nun eher wie ein dünnes Jäckchen aus.

„Du wirst nun die andere Türe öffnen und Dich dann breitbeinig wieder auf Deinen Platz setzen und ab dann die Augen schließen!“

Sie rutschte zur Türe und stellte diese offen. Und tat, wie ihr Ehemann es befahl. Ihr Jäckchen bedeckte nur ihre Brüste ein wenig, aber sie spreizte ihre Beine in Richtung der geöffneten Türe. Und schloss die Augen.

Jemand nahm neben ihr Platz. Vom Gefühl her ein Mensch, wahrscheinlich ein Mann, der ein wenig zu viel auf den Rippen hatte. Jedenfalls bewegte sich der ganze Wagen ein wenig. Ihr Herz pochte und sie fing an zu atmen. Es war nicht das erste Mal, dass ihr Ehemann sie vor jemandem so posieren ließ. Aber sie wusste instinktiv, dass sie nicht nur präsentiert wurde, sondern das heute mehr geschehen würde. Und sie hoffte, dass dieser Mann nicht sehen würde, wie ihr die Geilheit nun endgültig zwischen die Beine schoss. Gefühlte Sturzbäche.

„Öffne den Mund!“, sagte ihr eine fremde Stimme. Sie tat es und spürte, dass dieser Mann ihr etwas in den Mund legte. „Zieh‘ diese Augenbinde an!“. Sein Ton war unverschämt, aber eindeutig. Sie fingerte die Augenbinde aus ihrem Mund und legte diese an. Es war eine Erleichterung, denn es wurde schlagartig dunkel und sie konnte nun wirklich die Augen schließen.

„Reiche mir nun Deine linke Hand mit der Handfläche nach oben!“

Er legte etwas in ihre Hand.

„Du wirst nun diesen Analplug mit Deinem Fotzensaft anfeuchten und ihn Dir dann in den Arsch stecken!“

Gott! Er hatte bemerkt, dass sie geil war. Auch wenn sie ihn nicht sehen konnte, so wusste sie, dass ihr Ehemann sie durch den Rückspiegel beobachtete. Und sie tat, wie es die fremde Stimme verlangte. Langsam benetzte sie den Plug mit ihrer Feuchte und konnte ihn ohne Mühe in den hinteren Eingang schieben.

„Du wirst nun Dein Kleid so weit öffnen, dass auch Deine Brüste sichtbar sind. Danach wirst Du Dich anschnallen. Deine Beine bleiben offen und du wirst jetzt bis ich etwas anderes sage masturbieren! Du hast nicht die Erlaubnis zu einem Orgasmus. Hast Du das verstanden?“

„Ja, Herr!“, antwortete sie, ohne zu wissen ob das richtig sei. „Wir können dann losfahren.“, sagte der fremde Mann nun deutlich sanfter, während er sich selbst anschnallte.

War das Licht im Fond des Autos noch an?
Wohin ging es?
Konnte sie jemand sehen?

All diese Fragen drehten Kreise in ihrem Kopf, während sie fast wie von allein von Fast-Orgasmus zu Fast-Orgasmus glitt. Sie wagte es nicht zu kommen, aber es fiel ihr unsagbar schwer. Und wenn sie fast schon am Aufgeben war und einfach kommen wollte, kniff sie sich fast unsichtbar sehr hart in eine Schamlippe. Der Schmerz sollte die Geilheit etwas abtöten. Was es wiederum genau das Gegenteil bewirkte.

„Setz‘ Dich auf Deine Hände! Das ist ja nicht mit anzusehen!“

Sofort parierte sie. Und war erleichtert, dass ihre Geilheit zwar blieb, aber sie nicht mehr dem Zwang des Nicht-Kommen-Dürfen ausgesetzt war.

Der Wagen hielt an.

„Sie soll erstmal aussteigen und draußen stehen bleiben.“, sagte die fremde Stimme. Sie hörte, wie sich zwei Türen fast gleichzeitig öffneten und schlossen. Ihre Türe wurde geöffnet und eine ihr vertraute Hand griff etwas ruppig an ihr.

Nicht wirklich herausgezerrt, aber ziemlich deutlich bewegt, wurde sie nun herausbewegt und kam sogleich wieder zum Stehen. Ihr Kleid bewegte sich sanft im milden Winde des Abends.

Sie hörte, wie der fremde Mann sich eine Zigarette anmachte.

„Geh zwei Schritte nach vorne und nimm die Hände hinter den Rücken!“

Das nächste, was sie spürte waren Handschellen, welche sich mit ihren Handgelenken darin hinter ihr verschlossen und ein Auto, welches wegfuhr oder vorbeifuhr oder gerade ankam. Sie wusste es nicht.

Der fremde Mann pustete seinen Rauch in ihr Gesicht. Sie hörte, wie sich ein Reißverschluss öffnete. Er urinierte. Einfach vor ihr stehend. Zwischen ihre Beine. Sie fühlte dieses Nass, welches vom Fußboden abprallte und an ihre Beine spritzte. Und sie bewegte sich nicht.

„Ich denke, wir können sie erstmal wieder anziehen. Die Handschellen bleiben aber dran.“, sagte er. „Ja, das klingt nach einem Plan.“ Und sofort spürte sie die vertrauten Hände ihres Ehemannes, der nun ihr Kleid wieder schloss, aber einen viel zu weiten Ausschnitt übrigließ. „So bleibt das jetzt“, stellte er fest. Der fremde Mann drängte sich nun hinter sie und ein Stück Leder wurde um ihren Hals gelegt, welches mit einem leisen Geräusch in ihrem Nacken geschlossen wurde. Gleichzeitig schnallte etwas an den Handschellen zu und eine Leine wurde zwischen ihre Beine gezogen und offensichtlich von ihrem Ehemann festgehalten.

„Ich habe Hunger. Zeit was zu essen.“, sagte die fremde Stimme. Und mit einer brummenden Zustimmung begann der Ehemann an der Leine zu ziehen, während der fremde Mann neben ihr ging und sich ab und an vergewisserte, dass der Analplug noch saß.

Nach einer ganzen Weile, einer gefühlten Ewigkeit, blieben die beiden stehen. Die Leine wurden von den Handschellen gelöst, die Handschellen wurden gelöst.

„Ich werde Dir nun die Augenbinde abnehmen. Denn Du sollst wissen, wer uns heute begleitet. Meine Anordnungen bleiben weiterhin bestehen. Du wirst keine Fragen stellen und alles tun, was Dir aufgetragen wird. Hast Du das verstanden?“.

„Ja, mein Herr!“

Erst wollte sie die Augen nicht öffnen, aber ihre Neugier war dann einfach zu groß. Langsam gewöhnte sie sich an diese helle Umgebung. Sie standen vor einem Restaurant. Der fremde Mann öffnete seinen Arm und bot ihr diesen an. Ein Wechselbad der Gefühle. Dieser Mann hatte ihr gerade noch Kommandos gegeben und nun sollte sie auch noch seine Tischdame spielen. Mit seinem Analplug im Arsch und seinem Halsband am Hals.

Und in all dem erinnerte sie sich sehr schnell wieder, warum ihr Ehemann sie hergebracht hatte. Das Gesicht dieses fremden Mannes war ihr merkwürdig vertraut, aber sie konnte ihn nicht zuordnen.

Der Ehegatte vollzog nun seine Reservierung und man nahm an einem ruhigen Tisch Platz. Während der demaskierte Herr ihr den Stuhl zurecht schob, nahm sie wie auch schon vorher im Auto mit nacktem Hintern Platz. Der Ehegatte setzte sich ihr und ihm gegenüber. Sie tropfte. Nein, sie ergoss sich fast und hatte das Gefühl, dass man das sehen müsse. Es müsste die Stuhlbeine herunterlaufen. Instinktiv wollte sie ihre Beine übereinanderschlagen, aber der fremde Herr legte seine Hand auf ihr Bein, schaute sie an und verneinte dies allein mit seinem Blick. Die Tischdecke bedeckte ihre Beine gottlob, so dass der herankommende Kellner nicht wirklich sah, dass sie im Prinzip nur oberhalb ihres Bauchnabels angezogen war.

„Sie können sich gerne vom Salatbuffet bedienen, bis die Hauptspeise gereicht wird.“

Der fremde Herr wie sie an, dass es ihre Aufgabe sei zuerst ihrem Gatten einen Salat zu richten und danach erneut für ihn zum Buffet zu gehen. Für diesen Vorgang müsse sie sich wohl oder über erheben und ihr Kleid dabei richten. Schließlich wolle man ja kein Aufsehen erregen.

„Du wirst dazu einfach Deinen Rocksaum beim Aufstehen festhalten. So geht er quasi fast von allein wieder hinunter.“

Das war zwar hilfreich, aber weil sie darin nicht geübt war, war sie heilfroh, dass sie mit dem Gesicht zu den anderen Gästen platziert wurde und hinter ihr niemand saß. Peinlich berührt stand sie auf und für gefühlte Stunden konnte nun jeder ihre rasierte Scham sehen, wenn er nur hinschauen würde. Sie musste einige Verrenkungen am Tisch machen, während der fremde Herr erneut prüfend zwischen die Beine griff, um den Sitz des Analplugs zu prüfen, aber dabei half den Rocksaum zurecht zu zurren.

Als sie das dritte Mal am Tisch ankam hatte der fremde Herr einen Minivibrator auf ihren Stuhl gelegt und deutete an, dass sie diesen nun einzuführen habe. Sie tat es und saß nun wieder mit nacktem Arsch auf dem Stuhl, während die Herren sich über die Funktionsweise einer Fernbedienung austauschten. Und dabei wurde sie nur dadurch beteiligt, dass sie unmittelbar spürte, wenn einer der Herren auf einen Knopf der Fernbedienung drückte und es in ihr anfing zu vibrieren. Der fremde Herr kontrollierte regelmäßig den Sitz und sie wusste nicht, ob ihr das peinlich sein sollte, ob sie sich geehrt fühlen sollte, ob sie überhaupt was sagen sollte. Sie blieb einfach nur mit gespreizten Beinen stillsitzen und versuchte einen mehr oder weniger teilnahmslosen Blick für die anderen Gäste aufrecht zu erhalten.

„Ich glaube, dass es ihr nicht gefällt.“, meinte der fremde Herr. „Sie gibt gar keinen Mucks von sich.“ – „Bitte, Sie haben die Fernbedienung ganz zu Ihrem Genuss.“

Und der fremde Herr spielte jede nur erdenkliche Variante durch, bis sie es nicht mehr aushielt und ihre Hände in die Tischdecke krallte. Mit festem Blick starrte sie den fremden Herrn an. Schweigende Fragen blitzten auf. Und ein stilles „Erlaubnis erteilt!“ gab ihr den ersten Höhepunkt, den sie so sehr herbeigesehnt hatte, aber nun einfach herunterschlucken musste.

Der fremde Herr gab ihr eine Plastiktüte und wiese sie an die Toilette aufzusuchen, sowohl Minivibrator und Plug abzulegen, zu reinigen und in die Tüte zu packen. Es sei ihr jedoch verboten zu urinieren.

„Ja, Herr. Danke, Herr.“, flüsterte sie.

Nachdem die Herren nun ihre Mahlzeit zu sich genommen hatten und auch die Ehefrau sich nötigen musste ihren Salat zu sich zu nehmen, war es an der Zeit die Rechnung zu begleichen und den Platz für andere frei zu geben. Erneut musste sie sich den Rocksaum sichtbar herunterziehen. Jetzt beim fünften Mal ging es etwas einfacher, aber der gefühlte Moment des Entblößens wurde dadurch nicht kürzer.

Draußen vor dem Restaurant war es fast menschenleer und der Weg zum Auto nicht weit. War sie auf dem Hinweg noch mit Augenbinde ausgestattet, ließ der fremde Herr nun von Handfesseln und Augenbinde ab.

„Wie Du bemerkt hast, geht es an diesem Abend nur um Dich. Und ich möchte, dass Du das sicher weißt. Daher werde ich nun einmal um den Block laufen und mir eine rauchen. Wenn ich wieder da bin, dann ist an eurem Auto entweder die Wagentüre geöffnet, so dass ich einsteigen kann oder ihr seid abgefahren. So ist es mit Deinem Herren besprochen. Es ist wichtig, dass Du verstehst, dass wir möglicherweise nicht zu dritt bleiben werden. Hast Du das verstanden?“

„Ja, Herr.“

Und der fremde Herr verschwand um eine Häuserecke und sie war sich bewusst, dass sie mit ihrem Ehemann kurz auf Augenhöhe gehen musste. Denn würden beide nun zustimmen, dann wüssten beide nicht wirklich, was in der Nacht noch passieren würde. Und sie war Frau genug ihre Geilheit beiseite zu schieben und eine Entscheidung zu treffen.

„Und, gefällt es Dir?“ – „Ich bin nicht unentschlossen, mein Herr. Und auch wenn ich weiß, dass ich Ihnen gehorchen muss, finde ich es mehr als angenehm, wenn ich in dieser Situation gefragt werde. Bitte, lassen Sie uns weitermachen, wenn Ihnen das auch recht ist.“ – „Einverstanden.“

Ein paar Minuten später fand der fremde Herr das Auto des Paares bei geöffneter Türe vor und stieg wieder hinten ein. Die Ehefrau saß nun vollkommen nackt und nur mit Halsband, Halterlosen und HighHeels bekleidet, dazu breitbeinig, auf dem Rücksitz. Mit den Worten: „Sie haben einen Navigationspunkt erhalten. Bitte fahren Sie uns nun dorthin.“ griff der fremde Herr die Ehefrau an den Haaren und drückte ihr Gesicht auf seinen Schoß. Der Ehemann blickte nur auf sein mobiles Endgerät und stellte sein Navigationssystem wortlos ein.

„Du sollst mir nicht die Hose vollsabbern!“ raunzte der fremde Herr nun vor sich hin, „Wie soll das denn bitte aussehen! Schließe Deinen Mund.“. Wobei er nun ihr Gesicht noch ein wenig fester in den Schoß drückte. Sie konnte kaum atmen und der Griff in ihr Haar war fest und hart als er sie an selbigen nun hochzog und ihr ins Gesicht schaute: „Ich werde Dir Deine Regeln noch rechtzeitig beibringen. Und jetzt masturbiere für mich.“. Mit einer nicht sehr achtsamen Geste drückte der fremde Herr die Ehefrau in ihre Ecke und sie begann sich sofort anzufassen. Nach Luft ringend, erniedrigt vor den Augen des eigenen Gattens, welche vor sich hin schmunzelnd den Anweisungen seines Navigationsgerätes folgte.

Er konnte sich sehr gut vorstellen, was am Ziel geschehen würde. Schließlich hatten die beiden Männer sich wochenlang ausgetauscht und verschiedenste Szenarien beurteilt. Es ging darum ein Szenario aufzubauen, welches einer zukünftigen „O“ gerecht würde, ohne sie jedoch wirklich in extreme Situationen zu bringen. Es ging um Kopfkino. Das Hervorholen von intimen Gedanken. Zu erfahren, ob die Ehefrau sich tatsächlich in diesem Bereich sehen würde. Er erinnerte sich an das „Fuckbag“, in welchem seine Frau stets 20 Kondome vorzuhalten hatte. Allein der Gedanke, dass sie einem Gangbang zugeführt wurde, führte zu Spannungen zwischen den Eheleuten. Der Ehemann war sich bewusst, dass der fremde Herr dies auch ganz genau so wollte. Zum einen eine gewisse Furcht aufbauen, die jedoch eine vertrauensbildende Maßnahme zwischen den Eheleuten darstellen sollte. Eben nicht „blinden Gehorsam“, sondern „ich gehorche, weil mein Herr auf mich aufpasst.“. Nun waren beide hier und die Stimmung zwischen den Eheleuten war positiv angespannt. Weil der fremde Herr sich vorher direkt und indirekt abgesichert hatte und eben stets mehr die Frau als den Mann sah.

„Hör auf an Dir rum zu spielen.“, wies der fremde Herr nun die Ehefrau an: „Wir werden gleich an einem Pornokino halten und es betreten. Du wirst Dich nun wieder anziehen, denn so können wir dort nicht hinein. Sobald wir den inneren Bereich betreten haben, werde ich die volle Kontrolle über Dich beanspruchen. Du wirst keine Fragen stellen und tun, was ich Dir sage. So wie Du Deinem Herrn gehorchst. Hast Du das verstanden?“ – „Ja, Herr.“, sagte sie fest und begann sich wieder anzuziehen. Der fremde Herr lächelte sie an. „Du wirst in dieser #OExperience kein Safeword haben. Das Recht auf Pause oder Abbruch wird Dein Mann für Dich wahrnehmen, wenn ich es nicht selbst mache. Hast Du das verstanden?“ – „Ja, Herr.“ – „Dann wiederhole alles.“ – „Ich werde alles was Sie mir sagen, ohne zu fragen und zu zögern tun. Mein anwesender Herr nimmt für mich das Safeword wahr, wenn Sie es nicht tun.“ – „Sehr gut.“

Was im Pornokino nun genau geschah, konnte sie im Nachhinein nur schwer erinnern. Das einzige, was sie noch wusste war, dass alle ihre Bedenken an einen Gangbang zu Unrecht gewesen sind. Sie wurde nackt zur Schau gestellt und musste sich anfassen lassen. Sie wusste, dass sie ein paar Männern Blowjobs zu schenken hatte. Und dass sie ihren Körper für wesentlich mehr Spermaladungen zu präsentieren hatte. Wahrscheinlich wurde sie auch vom fremden Herrn gevögelt, aber die Augenbinde ließ sie dieses nur vermuten. So viele vertraute Dinge, alle schon erlebt irgendwie, aber an der Seite dieses Mannes, den ihr eigener Mann ausgesucht hatte. Alles neu.

Der fremde Herr verabschiedete sich nach dieser Einlage höflich und wünschte den beiden noch eine angenehme Nacht. Natürlich nicht mit dem Hinweis, dass er mit seiner Inspektion noch nicht fertig sei. Aber dies könne man ja am kommenden Abend weiter besprechen. Mehr auf privater Ebene in seiner Wohnung. Der Ehemann schaute seine Frau an und beide nickten sich leise zu. Der fremde Herr empfand dies nicht als Annahme des Angebotes, sondern als Bestätigung, dass das Ehepaar nun gemeinsam darüber nachdenken würde. Denn bei aller Geilheit, die immer noch in der Luft lag, musste allen Beteiligten auch klar sein, dass es passen muss. Und der fremde Herr sah sich stets nur als Spielzeug in der Beziehung der beiden.

Es war eine kurze Nacht für die beiden. Denn es war ihnen wichtig, dass sie eine gemeinsame Entscheidung treffen mussten. Auch wenn das Machtgefälle in der Ehe als gelebtes D/s vorhanden war, so mussten sie sich darüber verständigen, dass der nächste Schritt schon etwas anderes sei, als das bisher erlebte. Es ging nun um SM. Um Schmerzen. Um Unterwerfung. Um Hingabe in den Schmerz, den ein fremder Mann der Ehefrau vor den Augen des Ehemannes zuführen würde. Um das Verständnis, dass sie diesen Schmerz für ihren Herren auf sich nehmen würde. Um den Stolz im Blick des Ehemannes zu bekommen, um daraus ihre Befriedigung zu erhalten. Sie hatten sicherlich das eine oder andere ausprobiert – keine Frage. Aber der Duktus dieses fremden Herrn war neu. Deutlich, direkt, aber nicht gefährlich. Und dennoch streng genug, um zu wissen, dass es ein völlig anderes Erlebnis sein würde.

So sandte der Ehemann am kommenden Morgen eine Nachricht ab, in welcher er sich mit seiner Frau zum Abendessen anmeldete.

… Fortsetzung folgt.

Frau @MarieMoreau1988 fragt. #TheTrainingOfO antwortet.

Gestern gab es in der TL eine heftige Unterhaltung zum Thema „O“-Experience (gerade oder auch in Verbindung mit Sexarbeit) und ich stellte erneut fest, dass es „zwischen den Leuchttürmen des #BDSM“ (Das ist ausdrücklich liebevoll gemeint!) einfach offene Fragen gibt. Ich werde versuchen diese anhand des Fragenkataloges von Marie mal zusammenzufassen. Für diese Möglichkeit möchte ich mich ausdrücklich bedanken.


  1. Gibt es für O’s ein Safeword?

In meiner Lebeweise gibt es das nicht.


  1. Falls nein: Warum nicht?

Keine Frau wird als „O“ geboren. „O“ sein zu wollen ist eine Entstehungsgeschichte, welche das Ergebnis einer längeren Zeit als Sub („erotisch geführt“ – EPE im Maximum – Definition des Autors) oder als Sklavin („Schmerz geführt“ – TPE im Maximum – Definition des Autors) sein kann, aber nicht zwangsläufig sein muss. Manche Frauen haben eine BDSM-Vorgeschichte, weswegen sie gleich zu Anfang klar machen, dass „O“ ihr Ziel ist. Meine „O“ verzichtet auf das Safeword, weil das Vertrauen zu mir in einer Form gewachsen oder einfach vorhanden ist, in welcher es für sie einfach überflüssig wird. Der Verzicht ist eine Entscheidung der Frau und niemals meine. Sie dokumentiert damit jedoch ihren Willen, tatsächlich meine „O“ sein zu wollen.


  1. Falls ja: Welche Konsequenzen hat es, wenn das Safeword genutzt wird?

Auch wenn jede Frau von mir ein Safeword bekommt, ist es ihr Recht darauf zu verzichten und es nicht einzusetzen. Das gilt im Nachgang natürlich auch für meine „O“. Schließlich ist das Safeword immer noch im Hinterkopf und ich finde es wichtig, richtig und gut, wenn es genutzt wird. In vielen 2x Jahren habe ich es viermal gehört. Und meine Reaktion ist dann ganz normal Pause oder Abbruch eines Spieles. Sonst nichts.


  1. Wird im Zirkel ungeschützter Sex praktiziert? Falls ja: Ist die Bereitschaft der Frau dazu ein Kriterium, in den Zirkel aufgenommen zu werden?

Ja, er wird. Nein, ist er nicht. Das mache ich auch jeder Frau mehr als deutlich klar. Ich praktiziere jedoch immer „oben ohne“, was Blowjobs angeht. Alles andere unterliegt der Absprache und des Vertrauens untereinander. Als ehemaliger Herzpatient wurde regelmäßig mein Blut untersucht (volle Bandbreite) und jetzt als Sexdienstleister so und so.


  1. Wird im Zirkel ungeschützter Sex mit Dritten praktiziert (in Folge einer Fremdbenutzung)?

Wer meinen Blog verfolgt und sich daraufhin mit mir verbindet, dem ist klar, dass #RACK (zumindest in Gedanken) gefordert ist. Mein „Default“ ist „oben ohne / unten mit“. Fremdes Sperma ist aber auch ein wesentlicher Bestandteil des Kink, wenn man sich mit mir verbindet, weil ich das halt auch ermögliche. Ich respektiere jedoch auch die persönliche Entscheidung einer Dame zu „oben und unten mit“. Da habe ich keine Probleme. Mit Fremden grundsätzlich auf Kondome zu verzichten zu wollen, wird von mir nicht unterstützt.


  1. Was ist die ideale Größe eines Zirkels und warum?

Das ist eine gute Frage. Persönlich tendiere ich zu einer Größe von fünf oder sechs Damen (eigene Frau inkludiert). Aber ich bin nicht auf der Suche diese Anzahl zu halten. Als mindestens polygamer Mann kann ich mich so recht monogam im #CircleOfFalbalus bewegen. Es gibt kaum Ausflüge außerhalb und wenn, dann sind diese allen Damen bekannt.


  1. Was ist, wenn eine O fertig ausgebildet ist? Was passiert dann mit ihr?

Meine Beziehungen sind auf Langzeit getrimmt. Die Ausbildung ist nie beendet. Wenn eine Dame sich von mir löst, dann hat dies höchst private Motivation, welche sich meistens im sozialen Leben der Dame abseits des Kink abspielt. Eine neue Liebe im Leben. Neuer Job in einer anderen Stadt. Aber auch die Erkenntnis, dass „O“ oder grundlegend „Sub“ oder „Sklavin“ sein, für eine gewisse Phase okay war, aber nun eine Pause eingelegt wird. Oder Oder Oder. Der Sinn des Zirkels ist, dass jeder gehen kann und ich ihn gehen lasse. Notfalls ohne Begründung. Was auch im Umkehrschluss für mich möglich ist, wenn ich merke, dass es irgendwie nicht (mehr) passt. In der Utopie stehen alle meine Damen, die heute meine Subs sind, gemeinsam an meinem Grab.


  1. Du berichtest öfter, dass du selbst eine Art „O-Ausbildung“ hinter dir hast. Was war deine Motivation dahinter? Ich kann mir schlecht vorstellen, dass man so etwas aus reiner Neugier tut, ohne eine entsprechende Neigung zu haben. Daher: Bist du Switcher und/oder bisexuell? Falls ja: Sind diese Neigungen noch existent und wie gehst du mit ihnen um?

Zunächst gibt es dazu tatsächlich zwei Blogbeiträge -> hier <- und -> hier <-

Ich würde mich daher nicht wirklich als bi-sexuell bezeichnen. Schon gar nicht als Mann (äußere Erscheinungsform). Aber auch in meiner (äußeren) weiblichen Form ging mir Küssen und Kuscheln mit Männern völlig ab. So würde ich das für mich als „umgekehrt heterosexuell“ bezeichnen. Also Dominanz nur gegenüber Frauen und Submission nur zu Männern. „Eigentlich“ 😉

Meine Erfahrungen mit dominanten Frauen haben mir gezeigt, dass hier ein hoher Anteil SM vorhanden ist. Was nie das Problem war, aber es ging halt nicht immer respektvoll, auch wenn ich eine gewisse Form der Respektlosigkeit bevorzugt habe. In meiner Fantasie war ich immer minderjährig und wollte mich wesentlich älteren Männern als devotes Bückstück andienen. Weil, welcher Mann will nicht mal „so eine“ für sich zumindest im Rollenspiel nutzen können. Und weil ich diese Fantasie leben wollte, bin ich von Frauen zu Männern gewechselt, weil mich deren Fickfreudigkeit einfach gereizt hat. Und mit meinem damaligen Herren hatte ich jemanden gefunden, welcher mich mit seiner Dominanz packte. Ein Umstand, den kaum eine Frau für sich verbuchen konnte. Erotisch genutzt, auch von mir völlig Fremden, und einfach nur Befehlen zu gehorchen und nicht darüber nachzudenken, war meine Erfüllung. Und das fast anderthalb Jahre lang. Man könnte meinen, dass mehr Männer mich beschliefen, als ich Frauen beschlief.

Ob mich das zu einem Switcher macht? Ja, das möchte ich nicht leugnen. Ich würde es sogar als Extrem-Switcher sehen, weil es mich eben nur so oder so gibt. Wenn die Entscheidung mich zu submissionieren durchaus eine dominante gewesen ist, weil ich einfach wissen wollte, wie das so ist, bin ich durch das „Hands on“ zur Submission gekommen.

Derzeit befinde ich mich also in einer dominanten Phase meines Lebens und es geht mir gut damit. Ich habe keine ausgeprägte Sehnsucht nach der weiblichen Form. Wobei ich jedoch durchaus überlege, meine weibliche Form in der Sexarbeit einzusetzen. Quasi „selbst dominieren“. Ausschließen, dass es private Ausflüge in die Submission gibt, kann ich natürlich nicht. Das wäre verlogen.


  1. Es sind ja einige Frauen in deinem Zirkel, du hast einen Job und wenn ich richtig gelesen habe, auch Kinder. Wie stellst du die Ausbildung der Frauen in der verbleibenden kurzen Zeit sicher? (Ich sehe meinen Spielpartner ca. einmal die Woche und merke auch, dass ich das brauche, damit wir uns gemeinsam weiterentwickeln können bzw. ich erzieherisch tätig werden kann.) Sicherlich kann man viel mit Online-Erziehung machen. Echten Kontakt von Mensch zu Mensch kann das in meinen Augen nicht ersetzen. Dieser ist in meinen Augen für eine engmaschige Erziehung/Ausbildung unerlässlich. Daher: Wie siehst du das? Wie stellst du persönliche Nähe und Kontakt sicher?

Damen, die sich für den Zirkel entscheiden, sind sich grundlegend über folgende Dinge bewusst:

  1. a) Es gibt mich nicht exklusiv.
    b) Die Damen wissen voneinander.
    c) Es gibt einen gemeinsamen Kalender im #CircleOfFalbalus, so dass jede immer ganz genau weiß, wo der alte Mann ist und was er so macht.
    d) Über diesen Kalender werden auch die gemeinsamen Zeiten geregelt.
    e) Somit ist auch jeder Dame klar, dass die Zeiten entsprechend der Anzahl der Subs „überschaubar“ sind.
    f) Meine Frau ist alle zwei Wochen als „Erste unter Gleichen“ in Betracht zu ziehen. Die anderen Wochenenden werden von mir terminiert. Es ist aber auch schon vorgekommen, dass die Subs unter sich getauscht haben, weil deren private Termine (Familie, Beruf, Freunde, (Ehe-)Partner) dazwischenfunken. Alle vier Wochen habe ich meine Kinder bei mir.
    g) Im schlimmsten Falle sieht man sich also nur einmal im Quartal.
    h) Es ist möglich, dass meine Sub gemeinsam mit mir in den Urlaub fahren, um „Fehlzeiten“ auszugleichen.

Klingt alles schrecklich formal, ist aber nötig und allen so bewusst.

Ich bin immer ansprechbar und wenn ich wenig kommunizieren kann, dann gebe ich das bekannt. Erst neulich sagte mir eine Dame, dass ich mich zwar abgemeldet hätte, aber doch weitergeschrieben hätte (alle auf WhatsApp), als wäre nichts. Einigen Damen ist dieser Kontakt jedoch nicht so wichtig, mit anderen telefoniere ich einmal die Woche.


  1. Darauf aufbauend: Wie gehst du mit Interessenkonflikten innerhalb des Zirkels um? Wenn bspw. zwei Frauen zur selben Zeit deine Aufmerksamkeit brauchen?

Siehe dazu auch „9.“
Wir haben eine Regelabsprache, dass jede immer zu mir kommen kann, wenn es nötig ist. Ich schätze meine Frauen dafür, dass sie nicht um Aufmerksamkeit betteln. Vielleicht ist das auch nicht notwendig, weil ich dem zuvorkomme. Das müssen die Damen beantworten.

Konflikte innerhalb des Zirkels gibt es. Diese auszuhalten ist das eine. Die Damen müssen nicht beste Freundinnen für immer und für alle Zeit werden. Was ich im Mindesten erwarte ist, dass die Damen die Existenz der anderen akzeptieren und respektieren. Zum jetzigen Zeitpunkt gibt es diese Konflikte nicht. Wir fahren in ruhigen Gewässern, so wie es sein soll. Die Damen sind auf mich fokussiert, manche haben sich sogar schon mal mit Ex-#CircleOfFalbalus-Damen getroffen. Alles gut.


  1. Du hast das O-Sein kürzlich als „Königsdisziplin“ bezeichnet. Wie meinst du das?

Da war doch was -> hier <-

Wichtig ist zu wissen, dass meine Definition der Unterscheidung von Sub und Sklavin (siehe 1.) dazu führt, dass die „O“ beide Welten auf sich vereinigt und damit Königsdisziplin wird. Natürlich schlage ich meine Sub „auch“ und ich beschlafe meine Sklavin „auch“. Das lässt sich alles nicht strikt trennen. Es kommt immer auf den persönlichen Fokus der Damen an, mit welchem Kink sie zu mir kommen. Die einen erleben den SM-Anteil im D/s als „gehört dazu, ist mir aber nicht wichtig“ im Extrem, andere erleben den D/s-Anteil im SM als „gehört dazu ist mir aber nicht wichtig“ im Extrem. Meine „O“ verbindet D/s und SM für sich, so dass „alles ist wichtig“ wird. Und nein, nicht jede Sub oder Sklavin möchte meine „O“ sein. Ist auch nicht Bedingung für den #CircleOfFalbalus.

 

Meine „O“ // #TheTrainingOfO

Wenn ich in der Vergangenheit nach dem Thema „O“ blättere, so komme ich auf so einige Gedanken, Anschauungen und Ideen: // Die Alphafrau als “O” #TheTrainingOfODas Kleid der “O”DER WUNSCHZETTEL UND DIE LIEBE “O”#gedankenverloren – Wie real ist “O” möglich?Die “O”: Eine Gedankenreise ins reale Leben. … und Was ist eine “O” …? Definitionsgedanken // Was aber irgendwie fehlt, wie mir angetragen wurde, ist … „Wie muss sich eine Sub als ihre ‚O‘ verhalten? Was ist dazu nötig? Was ist unnötig? Auf was muss ich mich einstellen, um in Ihren Augen überhaupt in Erwägung zu kommen? Welches Mindset setzen Sie vorraus für den gemeinsamen Weg?“ – Nun, bitte …


  1. Meine „O“ ist sich ihrem besonderen Status als meine „O“ bewusst. Sie kann und darf stolz darauf sein, aber sie prahlt nicht wie ein Gockel herum, dass sie es ist. Arroganz und Narzissmus passen nicht zum Wesen meiner „O“. Denn ich bin es auch nicht. Als auf Ausgleich bedachter Mensch ist das ein grobes Sandkorn, welches das Getriebe stört.

  2. Meine „O“ ist sich bewusst, dass sie nicht die einzige in meinem Leben ist und respektiert die anderen „O“’s in meinem Leben ohne Murren und Knurren. Es ist ihr in einem weiten Maße erlaubt sich selbst sexuell aktiv zu betätigen, jedoch in ganz bestimmten, definierten Teilmengen des Lebens hat sie exklusiv zu sein, auch wenn ich es nicht bin. Vor allem, wenn es um Beziehungen zu anderen Herren oder Damen geht (Lebens- und Ehepartner haben immer Vorrang vor dem „O“-Sein zB), aber eine zusätzliche SM-Beziehung zu jemandem außerhalb dieser definierten Beziehungen kann und will ich nicht akzeptieren.

  3. Meine „O“ ist leise und still. Sie wird nicht laut. Betteln und Jammern ist ihr fremd. Diese Charakterzüge müssen vorhanden sein. Denn niemand kann auf lange Sicht nur „so tun als ob“.

  4. Meine „O“ ist sich bewusst, dass sie ihren Weg in einer Demokratur geht, in welcher ich am Ende des Tages entscheide. Sie dient ohne zu zögern und zu hinterfragen. Sie hat sich in dieses Schicksal freiwillig begeben und der einzige Ausgang ist die Türe, welche sich hinter ihr schließt. Ihre Anregungen werden zur Kenntnis genommen, aber eine echte Mitbestimmung existiert nicht.

  5. Meine „O“ kann und darf Ziele für ihren Weg definieren, also durchaus eine Art Wunschzettel mitbringen. Ich entscheide alleine über Art und Umfang der Abarbeitung. Wünsche und Ziele, die mit Nadeln, Blut, Kaviar, Seilbondage, Piercings, Tattoos und extremen, bleibenden körperlichen Schäden zu tun haben, werden grundlegend meinerseits abgelehnt. In allem, was geschieht ist die körperliche Unversehrtheit der „O“ die wichtigste Grundlage.

  6. Meine „O“ ist grundsätzlich bereit in ihrem Alltag eine gewisse Form der Fremdbestimmung zuzulassen und zu ermöglichen (Thema Hausaufgaben). Wer sich für den Weg der „O“ entscheidet muss sich auch überlegen, wie das persönliche eigene Leben umstrukturiert werden kann, um mir Raum zu geben. Mein Versprechen ist, dass ich nur punktuell und ab und an in das Leben eingreifen werde und keine Dinge als „von heute auf morgen“ sehe. Das Tragen meines Halsbandes ist keine Pflicht, aber meine „O“ wird von mir ein Schmuckstück erhalten, welches sie stets bei sich führt. Meine „O“ muss also stark genug sein, dieses offene Zeichen (Halskette, Ring, Ohrschmuck zB) zu tragen, welches sie den Kennern als „O“ ausweist.

  7. Meine „O“ ist bereit gewisse Demutsbezeugungen auch in der Öffentlichkeit zu tätigen. Dazu gehört möglicherweise ein Kniefall zur Begrüßung mit dem Küssen meines Ringes. Diese Bezeugungen (Rituale) werden besprochen, trainiert und dann durchgeführt. Ziel ist es, dass meine „O“ auch in der Öffentlichkeit bereit ist zu „leben“ und eben nicht nur hinter verschlossenen Türen. Meine „O“ ist sich darüber bewusst, dass sie dieses Leben will, dass sie geführt werden will und eben auch bereit ist, meine Dominanz („Die ‚O‘ sucht sich ihre Herrschaft“) entsprechend anzuerkennen. In wiefern diese Rituale stattfinden ist meine Auslegung, welche innerhalb der Demokratur einzeln zu besprechen sind.

  8. Meine „O“ lebt und atmet und verfolgt keine Ziele in Richtung Erlebnissexualität. Die Tatsache, dass sie als „O“ leben darf und ich ihr das ermögliche, ist ihr größter Gewinn aus unserer Bindung. Sie ist sich dessen bewusst, dass ihr Leben als „O“ nicht in Roissy stattfindet. Als Königsdisziplin zwischen der (Eigendefinition!) erotisch geführten Sub („EPE“ im Extrem) und sadistisch geführten Sklavin („TPE“ im Extrem) vereint sie beide Merkmale in einer Person und nimmt jedwede Wünsche, Anweisungen und Aufträge meinserseits dankbar an, um sich selbst stets aufs neue beweisen zu können.

  9. Meine „O“ folgt dem Plan, dass das stete Bestreben der Perfektionierung von Ritualen deutlichen Vorrang vor dem Erlernen neuer Kompetenzen hat. Das #TheTrainingOfO ist zwar auf sie persönlich zugeschnitten mit dem Ziel die „O“ sich selbst finden und als „O“ leben zu lassen. Teile des #TheTrainingOfO haben jedoch nichts mit ihren eigenen Wünschen und Zielen zu tun, welche sie dennoch dankbar ausführt um auch an jenen zu wachsen.

  10. Meine „O“ wird anderen Menschen zu deren Vergnügen vorgeführt, zugeführt, eventuell auch auf bestimmte Zeit überlassen, vermietet, „verkauft“ oder „übereignet“. Basis hierfür sind die Gespräche innerhalb der Demokratur. In ihrem Mantra ist sie sich bewusst, dass sie jedwede Aktion in meinem Auftrag und ausschließlich für mich tätigt. Beteiligte Dritte sind stets „nur“ Spielzeug in der Beziehung meiner „O“ zu mir. Die Rücknahme nach „Verkauf“ oder „Übereignung“ ist ihr garantiert.


Ich denke, dass diese Grundregeln meinerseits genügend Möglichkeiten bieten, sich darüber bewusst zu sein, was es bedeutet sich als „O“ in meine Hände zu begeben. Dabei liest es sich vielleicht schlimmer, als es es tatsächlich ist. Die Frau, für welche eine so tiefe Übereignung ihrer Seele an meine Wenigkeit (oder überhaupt an jemanden) nicht in frage kommt, wird sich schaudernd abwenden. Nur ist das auch ganz exakt das Ziel dieses Aufsatzes. Meine „O“ will das und ihre Kopfkinogedanken drehen sich um kaum einen anderen Punkt in ihrem Leben, weil nur dieses Leben ihr wirkliche Freiheit bietet. Deswegen schreckt sie dies auch nicht ab, sondern fordert sie heraus.

„O“ sein ist nicht für jede Sub oder Sklavin was, aber … ich wurde explizit gefragt. Hier ist meine Antwort.


Schlussakkord: Da steht irgendwie so gar nichts von sexuellen Aktivitäten, das Wort #DreiLochStute fällt nicht oder „Jeden Morgen und Abend der obligatorische Blowjob“. Eine Frau, welche „O“ sein will, fragt nicht danach. Weil das eigene Mindset diese Dinge grundlegend beinhaltet, aber sie weiß, dass „O“ viel viel mehr ist, als nur das devote Bückstück zu sein. Deswegen gehe ich da auch gar nicht drauf ein.

Good Bye @Isis1969 // #CircleOfFalbalus

Es ist geschehen und zum ersten Mal habe ich eine Sub von ihren Pflichten im #CircleOfFalbalus entbunden.


Liebe Lola, liebe Uschi,

ich bin in den letzten Wochen mit diesen Gedanken schwanger gelaufen und habe immer wieder darüber nachgedacht, wo er hin ist. Dieses Bindeding. Und ich musste feststellen, dass das Band, welches uns verbunden hatte, nicht mehr existiert. Also habe ich Dich um ein Gespräch gebeten und Dich in diesem Gespräch von Deinen Pflichten entbunden.

Es ist immer so, dass der Getrennte wie von einem Zug überfahren wird, wenn er das Trennende nicht gleich empfindet. Und auch wenn ich das Recht gehabt hätte, einfach zu gehen, wie jede andere Sub im #CircleOfFalbalus auch ohne nähere Begründung gehen kann, so hast Du doch mehr Worte verdient.

Der Grund, warum ich nicht mehr Dein Dom sein kann hat nichts mit irgendwelchen Dingen zu tun, die andere für Dich empfinden. So bin ich immer stark genug, um diese Unterschiede auszuhalten. Was ich jedoch nicht kann ist, Dir den Dom zu geben, den Du benötigst. Dein Wollen und Dein Handeln im Beisammensein war immer geprägt von „Ich will das!“, aber die Intensität Deiner Emotionalität kann ich nicht spiegeln. Es ist mir einfach nicht möglich Dir diese Trefferfläche zu bieten.

Daher war es mir wichtig, lieber ein Ende mit Schrecken einzuläuten, als das bekannte Schrecken ohne Ende. Es wäre von meiner Seite nicht fair gewesen, Dich am Abend der kommenden #SecretNight zu empfangen, gemeinsam dort hin zu fahren, am nächsten Tag zurück, um dann dieses Gespräch zu suchen. Es musste vorher statt finden.

Ich will mich bei Dir bedanken für die gemeinsame Zeit, die mir mehr als einmal gezeigt hat, dass dieses #BDSM in Deinem Leben einen Platz gefunden hat. Was Du benötigst ist jemand, der nicht um eine Ecke wohnt, die mehrere 100km weit reicht, sondern jemanden, dem Du in Deiner submissiven Einzigartigkeit stats und ständig alles geben kannst und der in der Lage ist, mit Dir diese Beziehung zu führen, die Du wirklich benötigst.

Deine Führung war stets einwandfrei. Ich habe keinen Grund mich über Dich, in ganz besonderem Sinne des D/s zu beschweren und derjenige, dem Du eventuell erneut das Vertrauen schenken magst, wird sich glücklich schätzen können, Dich als die Seine bezeichnen zu dürfen.

Mach’s gut :-*

Martin

#Hausaufgabe … @Task4Subs … // Nähere Erläuterung

Wie aus alten Beiträgen zu schließen ist, bin ich wohl alles und nichts, aber vor allem bin ich nicht unbedingt der Kontrolleur vor dem Herrn. Und doch bin ich ziemlich hinter diesen Dingen her, was sich #Hausaufgabe nennt und durch @Task4Subs repräsentiert wird. Und nun schicke ich mich mal an, ein paar Rätsel zu lösen und meine Definition zu schildern.


Manche Menschen sehen in einer #Hausaufgabe (also Aufgaben, die ein(e) Herrin/Herr ihrer/seiner submissiven Fachkraft zu erledigen aufgibt) einen kontrollierenden Moment. Schließlich soll die/der Sub Sklavin/Sklave auch bei Nicht-Anwesenheit der Herrschafft stets wissen, wer das Kommando und die Kontrolle hat. Und ja, ich gestehe jeder BDSM-Konstellation ganz exakt diese Dinge zu.

Was mir dabei immer wieder auffällt ist, dass die Erledigung der #Hausaufgabe immer mit einem gewissen Zwang behaftet ist. Also, wenn jemand dies oder dies nicht mehr oder weniger exakt zu einem bestimmten Moment des Tages macht und dies dann per Bild/Video/Audio spätestens am … um … Uhr belegt, dann setzt es Minuspunkte. Diese werden dann beim nächsten Aufeinandertreffen vor allem anderen abgearbeitet, damit die/der Sub Sklavin/Sklave bestraft wird für ihre/seine Missachtung der Regeln. Und ja, gerne … für die BDSM-Konstellationen wo es bitte beiderseitig passt.


Mein Konzept der #Hausaufgabe liegt weniger in der Bestrafung, sondern in der Überschreitung von Grenzen. Mut beweisen. Sich selbst erfahren. Natürlich um der Herrschafft zu gefallen, aber vor allem für sich selbst weiter zu kommen. So lasse ich Frauen, die komplette Probleme mit Nackheit haben, sich vor einer Kamera entblößen. Es soll ihnen Sicherheit geben, dass ich gerne betrachte, was ich mein eigen nenne. Andere Aufgaben gehen mehr ins Detail, was die Kleidung angeht. Wieder andere erledigen Dinge in der Öffentlichkeit. Und je nach Momentum zwischen mir und einer meiner Damen, kann es durchaus pornös werden. Einige gehen durchaus der Prostitution nach (Rollenspiel!), andere müssen Fotos abliefern, die fremde Männer von ihnen gemacht haben, während sie dessen Schwanz im Mund haben.

Der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt und jede Sub hat eigene Zielvorgaben, welche ihrem Wesen entsprechen.

btw … Freiwillige vor. Der obige Twitter-Account ist nicht nur für meine Damen da 😉 // DM ist offen <3


Es gibt nur folgende Regeln.

  1. Wenn das Ausführen von Aufgaben Dich grundsätzlich in Deinem Tagesablauf hindert, dann musst Du diese nicht machen.
    (Beispielsweise mit Kindern in der Wohnung, einem Partner, der nicht gehörnt werden soll, Wechselschicht und Müdigkeit, etcpp …)
  2. Wenn Du keine Lust auf #Hausaufgaben hast, dann musst Du diese nicht machen.
    Ich zwinge wirklich niemanden zu irgend etwas. Da habe ich keine Lust drauf. Viel zu anstrengend 😉 … und ich muss ja auch Zeit haben hinterher zu laufen.
  3. Wenn Du jedoch eine Aufgabe annimmst (Derzeit sind es Wochenaufgaben), dann aber auch komplett.

Wobei ich auch bei 3. Milde walten lassen muss, denn auch ein Dom weiß nie, was im Leben der abgesetzten Sub gerade so passiert. Was ich mir jedoch herausnehme ist, dass ich VORAB wissen will, dass die #Hausaufgabe nicht geleistet wird – dann ist es okay. Wenn ich es erst hinterher erfahre (und darauf warte), dann ist das einfach nur blöd.


Was mich unterm Strich immer wieder erfreut ist, dass #Hausaufgaben gerade von denjenigen erledigt werden (insgesamt betrachtet) die entweder nicht „meine“ sind oder denen es prinzipiell besonders schwer fällt. Und letztere wachsen immer wieder über sich hinaus und beweisen zum einen Mut und zum anderen durchaus auch Mut zum Risiko das eine oder andere mal.

Wer sich die #Hausaufgaben anschaut und sich selbst damit in Verbindung bringen will, dem schlägt sicher das Herz höher oder es rutscht in die Hose oder erzeugt nur ein müdes Lächeln. Manch einer wird es für sich widersprechend halten und sich darüber beömmeln. Schließlich war die Monatsaufgabe März 2019 durchaus auch mit Bestrafungen behaften. Doch ich belohne (mich) viel lieber, als den bösen HauDrauf* zu geben.

*Der ist zwar ab und an notwendig, keine Frage, aber da hat niemand Bock drauf. Es sei denn, ich werde dafür bezahlt 😉

 


Denn ihr wisst ja auch: „Gespielt wird auf dem Platz“ … und das ist das maßgebende Element.

#TheTrainingOfO -> Kleiner Wirbel um recht wenig

Auch im BDSM gilt, dass alles kann, aber nichts muss.

Und so ist das in so allen Spielarten des BDSM. Und auch im Sex. Und auch im Leben generell.

Niemand muss was, keiner wird zu was gezwungen. Die einzige Verpflichtung, die ein Mensch hat ist, dass er sterben muss.

Daran lässt sich evolutionsmäßig bei aller Gesundheit am Ende leider nichts ändern.

Nur der Exitus ist Pflicht, alles andere nicht.

Wir müssen halt nur für die Entscheidungen, die wir treffen bereit sein Kosequenzen zu tragen.

Das war es dann auch schon.


Was mich manchmal ein wenig mürrisch stimmt, ist die unglaubliche Resonanz in der Form, dass (ich anonymisiere) man sagt:

  • Das kannst Du doch so nicht sagen!
  • Das kannst Du aber nicht mit mir machen!
  • Das will doch keiner!
  • Das ist doch kein BDSM, das ist Missbrauch!

… usw … etcpp.

Was die werten Menschen damit wirklich meinen, ist mir bewusst. Aber ich erlaube mir doch mal einen kleinen Aufreger.


Dominanz macht ein Angebot. In diesem Fall bin ich das.

Submission liest das Angebot. In diesem Fall bist Du das.

DU alleine entscheidest, ob mein Angebot FÜR DICH gut oder schlecht ist. ICH bin da völlig außen vor.

Nehmen wir an, dass Du findest, dass das alles ein großer Haufen Mist ist. Nun, dann ist das FÜR DICH so.

Nehmen wir an, dass Du findest, dass das alles kein großer Haufen Mist ist. Nun, dann ist das FÜR DICH so.

Ich bin mir mit dem, was ich will und nicht will völlig im Klaren. Sonst würde ich meine Dinge nicht so offen auf den Tisch legen.

Und DU alleine entscheidest, ob DU in MEINE Richtung was probieren möchtest, oder eben nicht.

Wenn DU also was probieren willst, dann reden wir darüber.

Wenn DU das Kacke findest, dann gehe einfach weiter.

Ganz einfach.


Alles was ich sage, mache und tue oder lasse, geschieht weil das hier MEINE Welt des BDSM ist.

Es gibt noch viele andere Welten und es steht DIR frei diese Welten zu besuchen.

Ich bin sicherlich nicht die Antwort auf alle Fragen dieses Universums.

Und wenn DU glaubst, dass MEIN BDSM allgemeinverbindlich ist, dann scheinst DU es wohl ähnlich wie ich zu verstehen.

Das ist eine gute Grundlage.


Vor allem im #TheTrainingOfO höre ich sowas gerne immer wieder, dass ich viel zu hart bin und von wegen kein Safeword mehr. Du darfst mir glauben, es gibt andere Kolleginnen und Kollegen, die springen mit ihren Subs um, als wären sie „O“ und andere fangen erst dort mit ihren Subs an, wo ich aufhöre. Es ist ein extrem weites Feld und jede submissive Fachkraft soll bitte diese eine dominante Fachkraft finden und es ganz genau SO leben, wie SIE es wollen.

Und wer es mit mir leben will, der lebt es ganz genau so gerne. Und am Ende ist alles richtig, wichtig und auch gut so.


… habe fertig 😉

Was war, Was wird, Was soll, Was ist … #TheTrainingOfO (aber auch: #Sexwork)

Das Volk hat entschieden -> https://twitter.com/EmEmBDSM/status/1078606022342856704


Faszination „O“.

Grundlegend sei im Jahresrückblick 2018 erwähnt, dass ich mindestens zwei Damen, darunter meine Frau, kenne, die das Zeug zur „O“ haben oder bereits sind.
Das, wie immer, problematische dabei, und was immer und ausnahmslos zu berücksichtigen gilt, ist das reale Leben, welches das Ding mit Roissy nicht dauerhaft leben lässt.
Dennoch sehe ich einige sehr schöne Momente in 2019 vor mir, die uns diesbezüglich bereichern werden. Und sei es eben nur punktuell.


Abgrenzung „Sub“/“Sklavin“.

Die „O“ hat kein Safeword mehr. Ihre Berufung zur „O“ setzt eine stabile BDSM-Beziehung zu ihrem Herrn voraus, denn egal was ihr aufgetragen wird, sie tut es für ihren Herren. Während die Sub eher „erotisch“ geführt wird mit kleineren SM-Anteilen, so steht bei der Sklavin der SM-Anteil mit weniger Erotik im Vordergrund. Die „O“ verbindet beide Welten.

Ich wiederhole es gerne, dass es sich dabei allein um meine Definition der Dinge handelt. Und nur auf dieser Basis kann ich argumentieren. Es mag Menschen geben, die dicke Bücher schreiben und sich anschicken das Basiswissen der ganzen BDSM-Szene überhaupt erst erfunden zu haben. Oder vielleicht sogar US-amerikanische Verhaltensweisen auf den europäischen Sektor applizieren mögen. Jeder mag bitte machen was er will. Das hier … ist meins.


Regeln für die „O“.

  • Deine Libido gehört mir. Somit hast Du generelles Masturbationsverbot.
  • Deine Orgasmen gehören mir. Somit hast Du diese nur auf Anfrage.
  • Du hast stets Halsband und Ring als äußeres Zeichen zu tragen. Deine Kleidung ist anbietend.
  • Wenn Dich jemand als „O“ erkennt, hast Du diesem Deine Dienste demütig anzubieten. Darüber erstattest Du mir umgehend Bericht.
  • In meiner Anwesenheit ist 3H die maximale Bekleidung, ansonsten bist Du nackt, mit Halsband, Halterlosen, High Heels, sowie Hand- und Fußmanschetten.
  • Du wirst meine Anordnungen nicht in Frage stellen, sondern diese stets umgehend ausführen.
  • Du wirst ohne meine Anordnung niemanden (auch mich nicht!) weder anfassen, noch küssen. Wahre stille und demütige Distanz, bis Du aufgefordert wirst.

In der Tat: Wenn das Leben als Sub/Sklavin nicht immer einfach ist, so ist die „O“ die Spitze der Exzellenz. Sie ist in diesem Leben angekommen und will es ganz genauso haben. Es liegt eine hohe Verantwortung auf beiden Seiten der Leine darin. Die grundsätzliche Voraussetzung ist jedoch das Fehlen des Safeword und dies nicht nur für eine bestimmte, sondern eben auf unbestimmte Zeit. Der Kink dieser beiden Menschen muss zu mehr als 90% aufeinanderpassen. Beide vertrauen sich gegenseitig ihre Lust an und sind sich des Machtgefälles stets bewusst.

Nicht jede Sub oder Sklavin möchte dieses Leben haben, weil die „O“ auf Mitbestimmung verzichtet und sich eben komplett unterordnet. Und der geneigte Leser mag auch erkennen, dass in ihrem BDSM Anteile meiner „O“ zu finden sind und andere „O“-Halter finden, dass das hier zu wenig Regeln sind. BDSM ist ein Mischmasch aus Möglichkeiten und so habe ich mir eben meine eigene Vorstellung von „O“ ausgedacht. Und ja … mit Roissy hat das nichts zu tun.


Ziele für die „O“ auf unbestimmte Zeit ausgelegt.

  • Vorführung und Zuführungen in halb-öffentlichen Orten.
    Dazu zählen Pornokinos, (SM-) Clubs, erotische Bars, aber auch Begleitung zu Workshops mit dem Herrn.
  • Überlassung auf Zeit
    „O“-Austausch auf Stundenbasis zum Beispiel im Rahmen von Partys oder privaten Absprachen.
  • Vermietung und Verkauf
    Im Rahmen von Sklavenmärkten, aber auch Prostitution (nach genauer Absprache!) denkbar.

Die „O“ ist mein Eigentum und als mein Eigentum darf ich mit ihr nach Wunsch verfahren. Bedenkt bitte weiterhin, dass dies alles auf einer stabilen Beziehung fußt und auf einer gemeinsamen Sicht in die Welt des BDSM geschieht.


#TheTrainingOfO – Die Woche.

Im Rahmen des #Sexwork biete ich anderen Herrschaften an deren Sub/Sklavin aus- oder fortzubilden. Ganz im Sinne des US-amerikanischen Vorbildes gibt es hierzu verschiedene Möglichkeiten, welche darauf basieren an drei Abenden in der Woche jeweils eine Thematik anzugehen. Diese Trainingseinheit wird zwischen den Herrschaften und mir explizit schriftlich fixiert und nur mit grundlegender und schriftlicher Zustimmung der Sub/Sklavin durchgeführt.

Da es sich hierbei um ein sehr intimes Vertragswerk handelt und darüber hinaus auch von Mal zu Mal unterschiedlich sein wird, kann ich selbst beim besten Willen hier keine Blaupause offenbaren. Die Idee ist grundlegend die Sub/Sklavin eventuell sogar für diesen Zeitraum zu überlassen und gemeinsam die Erfolge auf einer „O“-Veranstaltung nebst Übergabe zu zelebrieren. Ansonsten haben die Wünsche der Herrschaft Vorrang, wenn ich diese auch leisten kann.

Dieses Angebot richten sich an Singles und Paare.


#TheTrainingOfO – Schnupperkurs.

Im Rahmen des #Sexwork biete ich anderen Herrschaften an deren Sub/Sklavin zu prüfen. Es handelt sich hierbei um eine Vertrauensprüfung, auch für die Herrschaft. Wie auch bei der Woche wird Art und Umfang schriftlich fixiert und die Sub/Sklavin muss ebenfalls schriftlich zustimmen.

Dieses Angebot richten sich an Singles und Paare.


Es ist also viel los im Staate Dänemark. Lassen wir es krachen.

 

Von der Verzweiflung der Dominanz

Es ist recht einfach für einen dominanten Menschen ein passendes submissives Gegenüber zu finden. Du zeigst Dich offen, gibst Dinge von Dir preis, machst Dich einfach nackig und Du malst Deine Welt offen und ehrlich mit den Farben, welche Dir möglich sind, welche Dir wichtig sind und es wird Dir geantwortet. Und Du hast auch eine Auswahl. Machen wir uns nichts vor, seit #50SOG ist es wesentlich einfacher geworden zwischen all jenen gelangweilten Hausfrauen auf der Suche nach Erlebnissexualität einen angenehmen Zeitvertreib zu finden. Vielleicht nicht zu 100% passend, aber 80% tun es auch schon. Schließlich ist ein wesentliches Prickeln ja auch in den fehlenden 20% verborgen.

Was sich vielleicht ein wenig abwertend an das Gehirn des werten Lesers anschmiegt, ist nicht mal so gemeint. Auf der Suche nach Perfektion, dieser submissiven Exzellenz, stellen dominante Fachkräfte, also auch ich, immer wieder fest, dass Perfektion nicht zu finden ist. Und wir gestehen uns ein, dass wir nicht mal selbst perfekt sind. Schließlich sind wir alle mit Ecken und Kanten ausgestattet, bringen unsere ganze Erfahrung ein und ab und an muss es sich einfach verhaken.


So wandern die einen rastlos umher und sind ständig auf der Suche nach etwas Neuem und befinden sich im Irrglauben, dass sie „Die Eine“ suchen. Und ja, der Reiz des Neuen im Leben ist auch bei mir präsent. Ich würde lügen, wenn ich abstreiten würde, dass nicht ab und an Gelüste in mir aufkommen und mich ein Weibsbild einfach anmacht. Ich denke, dass geht jedem so. Die Frage ist, wie gehe ich damit um? Blocke ich das weg? Oder nehme ich es an?

Im #CircleOfFalbalus gibt es ein definiertes Regelwerk und mit diesem dominiere ich mich durchaus auch selbst. Dominanz bedeutet für mich nicht, dass ich von einer Blüte zur nächsten fliege, um diese zu bestäuben. Sexualität macht sicher einen guten und ganz gewissen Anteil im D/s-Leben aus, aber es ist eben nicht alles. Die Freiheit neuen Dingen nachzugehen kann ich mir nehmen, jederzeit. Das gilt auch für meine Subs. Einzig die Offenheit von mir zu meinen Subs und von meinen Subs zu mir über mögliche Kontakte außerhalb des #CircleOfFalbalus ist Pflicht. Es ist wichtig, dass wir uns nicht begrenzen. Mein D/s kennt keine Eifersucht. Und einige Subs sind explizit aufgefordert sich auch anderweitige sexuelle Kontakte zu suchen und sich rein sexuell nicht nur an mich allein zu binden. Obgleich ich keiner meiner Damen es verbiete sich exklusiv an mich zu binden.

Aber das ist alles noch nicht verzweifelnd. Und es passt auch nicht zum Bild dieses Beitrages. Doch es war mir wichtig mal so einzusteigen.


Was mir ein wenig fehlt ist ein dominanter Kontakt. Ein anderer Dom als guter Freund. Und das ist echt nicht einfach. So habe ich Menschen in meinem Leben, die durchaus Stino sind und mit denen ich gut klarkomme, aber es fehlt eben die gemeinsame Sichtweise auf Sexualität. Die einen sind mir vom Humor her zu flach, andere wohnen sonst wo, nicht wenige haben eine deutlich falsche politische Meinung … und ja, da bin ich wohl ein wenig „picky“. Wo ich mir eine submissive Fachkraft „passend“ machen kann, müsste es bei einem anderen Dom sofort klick machen.

Ich komme mit vielen Menschen in Kontakt und versuche es immer wieder. Auch in Kontakt zu bleiben, aber es gelingt mir einfach nicht wirklich jemanden zu finden, der auch bleibt. Zu sehr sind Menschen in den Alltag verstrickt und haben ihre eigenen Baustellen, haben Subs, um welche sie sich kümmern müssen und von daher keine Zeit, um sich mal gemütlich irgendwo hinzusetzen und über D/s zu philosophieren, ohne gleich zu erigieren. Wahrscheinlich bin aber auch ich nicht der perfekte Freund. Mir geht es ja selbst nicht wirklich anders.


Müssen also dominante Menschen ebenso zueinander „passen“, wie submissive zu dominanten Fachkräften?

Ich lasse das mal so stehen.