#TheTrainingOfO -> Kleiner Wirbel um recht wenig

Auch im BDSM gilt, dass alles kann, aber nichts muss.

Und so ist das in so allen Spielarten des BDSM. Und auch im Sex. Und auch im Leben generell.

Niemand muss was, keiner wird zu was gezwungen. Die einzige Verpflichtung, die ein Mensch hat ist, dass er sterben muss.

Daran lässt sich evolutionsmäßig bei aller Gesundheit am Ende leider nichts ändern.

Nur der Exitus ist Pflicht, alles andere nicht.

Wir müssen halt nur für die Entscheidungen, die wir treffen bereit sein Kosequenzen zu tragen.

Das war es dann auch schon.


Was mich manchmal ein wenig mürrisch stimmt, ist die unglaubliche Resonanz in der Form, dass (ich anonymisiere) man sagt:

  • Das kannst Du doch so nicht sagen!
  • Das kannst Du aber nicht mit mir machen!
  • Das will doch keiner!
  • Das ist doch kein BDSM, das ist Missbrauch!

… usw … etcpp.

Was die werten Menschen damit wirklich meinen, ist mir bewusst. Aber ich erlaube mir doch mal einen kleinen Aufreger.


Dominanz macht ein Angebot. In diesem Fall bin ich das.

Submission liest das Angebot. In diesem Fall bist Du das.

DU alleine entscheidest, ob mein Angebot FÜR DICH gut oder schlecht ist. ICH bin da völlig außen vor.

Nehmen wir an, dass Du findest, dass das alles ein großer Haufen Mist ist. Nun, dann ist das FÜR DICH so.

Nehmen wir an, dass Du findest, dass das alles kein großer Haufen Mist ist. Nun, dann ist das FÜR DICH so.

Ich bin mir mit dem, was ich will und nicht will völlig im Klaren. Sonst würde ich meine Dinge nicht so offen auf den Tisch legen.

Und DU alleine entscheidest, ob DU in MEINE Richtung was probieren möchtest, oder eben nicht.

Wenn DU also was probieren willst, dann reden wir darüber.

Wenn DU das Kacke findest, dann gehe einfach weiter.

Ganz einfach.


Alles was ich sage, mache und tue oder lasse, geschieht weil das hier MEINE Welt des BDSM ist.

Es gibt noch viele andere Welten und es steht DIR frei diese Welten zu besuchen.

Ich bin sicherlich nicht die Antwort auf alle Fragen dieses Universums.

Und wenn DU glaubst, dass MEIN BDSM allgemeinverbindlich ist, dann scheinst DU es wohl ähnlich wie ich zu verstehen.

Das ist eine gute Grundlage.


Vor allem im #TheTrainingOfO höre ich sowas gerne immer wieder, dass ich viel zu hart bin und von wegen kein Safeword mehr. Du darfst mir glauben, es gibt andere Kolleginnen und Kollegen, die springen mit ihren Subs um, als wären sie „O“ und andere fangen erst dort mit ihren Subs an, wo ich aufhöre. Es ist ein extrem weites Feld und jede submissive Fachkraft soll bitte diese eine dominante Fachkraft finden und es ganz genau SO leben, wie SIE es wollen.

Und wer es mit mir leben will, der lebt es ganz genau so gerne. Und am Ende ist alles richtig, wichtig und auch gut so.


… habe fertig 😉

Dominus -> #Sexwork

Das wesentliche Merkmal eines Dominus ist, dass er ein Mann ist, der BDSM gegen finanziellen Ausgleich betreibt.


Dabei reichen die Facetten des BDSM wahrhaftig von links nach rechts kreuz und quer durch den Gemüsegarten. Vom Kuscheldom mit ein bisschen Aua hin zum Richter und Henker in einer Person mit ganz bösem Aua. Die Frage, die ich mir gestellt habe ist, welcher Dominus will ich nun sein?

Auf meiner statischen Seite -> https://training-of-o.de/blog/sexworking/ <- habe ich ja nun einen Abriss gegeben. Ebenso wird von dort auch nach -> https://training-of-o.de/blog/2018/12/29/was-war-was-wird-was-soll-was-ist-thetrainingofo-aber-auch-sexwork/ <- verlinkt. Was aber alles nur die halbe Miete ist.

Denn neben den persönlichen Neigungen gilt es zuvorderst den Wünschen des Gastes zu entsprechen. Wohlgemerkt, in meinem Fall, dem weiblichen Gast, respektive dem Paar. Nicht dem Einzelherren. Gewisse Fertigkeiten kann ich sicherlich auch Einzelmännern angedeihen lassen, wo ich selbst über eine Grenze für mich gehe. Denn Hetero-Escort allein wird mir nicht die Butter auf das Brot bringen. Was ich nach wie vor bleiben möchte ist … ein Mensch. Mit Achtung vor den Gefühlen anderer Menschen und gerade das scheint mir wichtig zu sein.


Haben Männer in aller Regel ziemlich schnell Lust, weil die Wegstrecke zwischen Kopfkino und Penis inklusive Umsetzung ziemlich kurze Lunte hat, ist dies bei der holden Weiblichkeit eher nicht gegeben. Kopfkino ist das eine, aber muss ich das umsetzen, will ich das, und wenn ja wie und natürlich auch mit wem? Frauen sind keine Kurzentschlossenen, die mal eben „auf dem Heimweg“ einen Dominus to Go mitnehmen. Meiner Erfahrung nach müssen nicht nur Ort und Zeit stimmen, sondern eben auch die Stimmung passen. Bei Männern ist das mit der Rattigkeit ziemlich schnell erledigt. Das Sexbusiness ist eben vornehmlich auf männliche Klientel und weibliche Anbieter ausgerichtet.

Ein Schelm, wer sich dabei nicht denkt, wer hier nun wen in der Hand hat 😉


In Ermangelung eines eigenen Folterkellers oder einer entsprechenden regelmäßigen Residierung in einem Domina-Studio, wie zum Beispiel der Kollege -> http://www.dominus.berlin/ <- bin ich wohl ganz exakt der Typ, mit welchem sich extravagante Dinge nur mit entsprechendem Vorlauf erledigen lassen. Und ich glaube, dass dies vor allem für weibliche Subs der korrekte Weg ist. Denn ich muss nicht „heute“ ran, sondern es kann durchaus ein Termin für in Wochen anberaumt werden. Frauen haben Zeit. Natürlich haben Sie auch Zeit zum Überlegen und das Date dann abzusagen, aber am Ende tragen sie die Kosten auch für das Extravagante und eine Frau wird es sich von ihrer Natur aus schon dreimal überlegen.


Womit wir dann zum reellen Knackpunkt kommen. Würden Frauen für Dominierung bezahlen? Wäre das nicht gleich zu setzen mit „OMG, ich habe es so nötig, dass ich mir einen Mann kaufe, der Dinge mit mir tut, die ich vielleicht auch mit anderen so ganz ohne Kosten machen kann?“ Tatsächlich ist da was dran. Frauen sind in aller Regel einfach nicht notgeil genug, im Gegensatz zu Männern. Letztere wollen wahrscheinlich öfter, als sie tatsächlich können. Frauen hingegen können öfter, wollen aber eben nur dann, wenn sie es wirklich brauchen.


(BDSM-) Hetero-Escort hat so seine Eigenheiten und genau das finde ich so faszinierend dran. Die Wunschzettel bedienen und dabei dennoch sich selbst bleiben. Und zwar bei allem benötigen Respekt. Viele Seiten von Kollegen sind darauf ausgerichtet, dass ein Dominus eine ziemlich dunkle Gestalt ist. Das kann ich zwar auch, aber finde das in der Werbung für meine Klientel ziemlich ungeeignet. Meine Persönlichkeit ist ziemlich heiter und dennoch ernsthaft. Es gibt Damen, die dies bezeugen können. Es leben halt der Unterschied zwischen „Darf ich Dir weh tun?“ und dem tiefen und ernsten Blick „Ich werde Dir jetzt weh tun!“.

So wird es mich genau als den Menschen geben, der ich bin. Spielereien mit durchaus ernsthaftem Hintergrund, um Sehnsüchte zu erfüllen, mit der nötigen Portion Heiterkeit, Anständigkeit und Respekt.

 

Was war, Was wird, Was soll, Was ist … #TheTrainingOfO (aber auch: #Sexwork)

Das Volk hat entschieden -> https://twitter.com/EmEmBDSM/status/1078606022342856704


Faszination „O“.

Grundlegend sei im Jahresrückblick 2018 erwähnt, dass ich mindestens zwei Damen, darunter meine Frau, kenne, die das Zeug zur „O“ haben oder bereits sind.
Das, wie immer, problematische dabei, und was immer und ausnahmslos zu berücksichtigen gilt, ist das reale Leben, welches das Ding mit Roissy nicht dauerhaft leben lässt.
Dennoch sehe ich einige sehr schöne Momente in 2019 vor mir, die uns diesbezüglich bereichern werden. Und sei es eben nur punktuell.


Abgrenzung „Sub“/“Sklavin“.

Die „O“ hat kein Safeword mehr. Ihre Berufung zur „O“ setzt eine stabile BDSM-Beziehung zu ihrem Herrn voraus, denn egal was ihr aufgetragen wird, sie tut es für ihren Herren. Während die Sub eher „erotisch“ geführt wird mit kleineren SM-Anteilen, so steht bei der Sklavin der SM-Anteil mit weniger Erotik im Vordergrund. Die „O“ verbindet beide Welten.

Ich wiederhole es gerne, dass es sich dabei allein um meine Definition der Dinge handelt. Und nur auf dieser Basis kann ich argumentieren. Es mag Menschen geben, die dicke Bücher schreiben und sich anschicken das Basiswissen der ganzen BDSM-Szene überhaupt erst erfunden zu haben. Oder vielleicht sogar US-amerikanische Verhaltensweisen auf den europäischen Sektor applizieren mögen. Jeder mag bitte machen was er will. Das hier … ist meins.


Regeln für die „O“.

  • Deine Libido gehört mir. Somit hast Du generelles Masturbationsverbot.
  • Deine Orgasmen gehören mir. Somit hast Du diese nur auf Anfrage.
  • Du hast stets Halsband und Ring als äußeres Zeichen zu tragen. Deine Kleidung ist anbietend.
  • Wenn Dich jemand als „O“ erkennt, hast Du diesem Deine Dienste demütig anzubieten. Darüber erstattest Du mir umgehend Bericht.
  • In meiner Anwesenheit ist 3H die maximale Bekleidung, ansonsten bist Du nackt, mit Halsband, Halterlosen, High Heels, sowie Hand- und Fußmanschetten.
  • Du wirst meine Anordnungen nicht in Frage stellen, sondern diese stets umgehend ausführen.
  • Du wirst ohne meine Anordnung niemanden (auch mich nicht!) weder anfassen, noch küssen. Wahre stille und demütige Distanz, bis Du aufgefordert wirst.

In der Tat: Wenn das Leben als Sub/Sklavin nicht immer einfach ist, so ist die „O“ die Spitze der Exzellenz. Sie ist in diesem Leben angekommen und will es ganz genauso haben. Es liegt eine hohe Verantwortung auf beiden Seiten der Leine darin. Die grundsätzliche Voraussetzung ist jedoch das Fehlen des Safeword und dies nicht nur für eine bestimmte, sondern eben auf unbestimmte Zeit. Der Kink dieser beiden Menschen muss zu mehr als 90% aufeinanderpassen. Beide vertrauen sich gegenseitig ihre Lust an und sind sich des Machtgefälles stets bewusst.

Nicht jede Sub oder Sklavin möchte dieses Leben haben, weil die „O“ auf Mitbestimmung verzichtet und sich eben komplett unterordnet. Und der geneigte Leser mag auch erkennen, dass in ihrem BDSM Anteile meiner „O“ zu finden sind und andere „O“-Halter finden, dass das hier zu wenig Regeln sind. BDSM ist ein Mischmasch aus Möglichkeiten und so habe ich mir eben meine eigene Vorstellung von „O“ ausgedacht. Und ja … mit Roissy hat das nichts zu tun.


Ziele für die „O“ auf unbestimmte Zeit ausgelegt.

  • Vorführung und Zuführungen in halb-öffentlichen Orten.
    Dazu zählen Pornokinos, (SM-) Clubs, erotische Bars, aber auch Begleitung zu Workshops mit dem Herrn.
  • Überlassung auf Zeit
    „O“-Austausch auf Stundenbasis zum Beispiel im Rahmen von Partys oder privaten Absprachen.
  • Vermietung und Verkauf
    Im Rahmen von Sklavenmärkten, aber auch Prostitution (nach genauer Absprache!) denkbar.

Die „O“ ist mein Eigentum und als mein Eigentum darf ich mit ihr nach Wunsch verfahren. Bedenkt bitte weiterhin, dass dies alles auf einer stabilen Beziehung fußt und auf einer gemeinsamen Sicht in die Welt des BDSM geschieht.


#TheTrainingOfO – Die Woche.

Im Rahmen des #Sexwork biete ich anderen Herrschaften an deren Sub/Sklavin aus- oder fortzubilden. Ganz im Sinne des US-amerikanischen Vorbildes gibt es hierzu verschiedene Möglichkeiten, welche darauf basieren an drei Abenden in der Woche jeweils eine Thematik anzugehen. Diese Trainingseinheit wird zwischen den Herrschaften und mir explizit schriftlich fixiert und nur mit grundlegender und schriftlicher Zustimmung der Sub/Sklavin durchgeführt.

Da es sich hierbei um ein sehr intimes Vertragswerk handelt und darüber hinaus auch von Mal zu Mal unterschiedlich sein wird, kann ich selbst beim besten Willen hier keine Blaupause offenbaren. Die Idee ist grundlegend die Sub/Sklavin eventuell sogar für diesen Zeitraum zu überlassen und gemeinsam die Erfolge auf einer „O“-Veranstaltung nebst Übergabe zu zelebrieren. Ansonsten haben die Wünsche der Herrschaft Vorrang, wenn ich diese auch leisten kann.

Dieses Angebot richten sich an Singles und Paare.


#TheTrainingOfO – Schnupperkurs.

Im Rahmen des #Sexwork biete ich anderen Herrschaften an deren Sub/Sklavin zu prüfen. Es handelt sich hierbei um eine Vertrauensprüfung, auch für die Herrschaft. Wie auch bei der Woche wird Art und Umfang schriftlich fixiert und die Sub/Sklavin muss ebenfalls schriftlich zustimmen.

Dieses Angebot richten sich an Singles und Paare.


Es ist also viel los im Staate Dänemark. Lassen wir es krachen.

 

Was Du über Dominanz wissen solltest …

Natürlich, und es ist schon oft geschrieben worden, Du kannst es überall im Internet lesen, hast sogar Bücher daheim, bist neugierig und vielfach interessiert. Hast Meinungen und Ratschläge verinnerlicht und bist bereit dazu. Bereit für den ersten Dom in Deinem Leben. Er soll alles verändern. Dir Höhepunkte ungeahnter Größe und Tiefe bereiten. Und Du willst das alles. Weil es Dich kickt. Diese Bilder und Videos, die ein Zucken zwischen Deinen Beinen verursachen. Die Dir nicht mehr aus dem Kopf gehen. Du bist bereit. Jetzt oder Nie.

Wirklich?

Was glaubst Du, was Dominanz ist? Hast Du Dir nur die sexuell orientierten Bilder angeschaut? Ist es das?


Trenne Dich einfach mal von all diesen Dingen. Nur für einen Moment. Auch wenn sexuelle Hingabe Dich bewegt. Lege Dich mal kurz trocken. Danke.


Dominanz ist für mich ein Entscheidungsträger. Nicht unbedingt in Allem. Aber in Vielem. Dominanz bestimmt. Submission folgt. Das ist der Deal. Es ist mehr als der morgendliche und/oder abendliche Blowjob. Dominanz entscheidet, ob es Sex haben will oder nicht. Dominanz entscheidet, was Du tust und nicht tun darfst. Setzt Grenzen, Regeln, in denen Du Dich einfindest. Fordert Dinge ein, zu jenen Du Dich vielleicht überwinden musst. Beispiele?

Die Sub als Frau im Rollengefüge der 50er Jahre.
Die Sub als Hure, welche anschaffen geht.
Die Sub als visuelle Wichsvorlage, die im Internet gezeigt wird.
Die Sub als nackt gehaltene Frau.

… und und und

Es gibt unzählige Phantasien der Männer, die sich sexuell anfühlen, aber es nicht sind.

Vielleicht wird Dein zukünftiger Dom niemals mit Dir schlafen, sondern Dich stets beschlafen lassen, während er dazu masturbiert?
Vielleicht wird er Dich aber auch daheim „einschließen“ und somit vor den Augen der Welt geheim halten?


Es ist völlig egal, was in einem Schädel einer dominanten Fachkraft so vor sich geht. Aber sobald Du es weißt, besiegelt sich damit auch Dein Schicksal. Natürlich erst in dem Moment, wo Du ihm Deine Treue schwörst und ihn somit als Deinen Dom anerkennst.

Hier mal eine Checkliste auf die Schnelle:

  1. Wenn Dir (bei der Kontaktaufnahme schon!) etwas Spanisch vorkommt, dann frage nach. Wenn er nicht antworten will, dann lass es.
  2. Wenn er nur von Dir Offenheit einfordert, aber selbst nichts preisgeben will, dann lass es.
  3. Wenn sein Kopfkino von Dingen schwärmt, die Dich nicht kicken, dann lass es.
  4. Wenn er mit Deinem Kopfkino nichts anfangen kann, dann lass es.
  5. Wenn Du das Gefühl hast, dass er Dich nicht wirklich versteht, dann erkläre Dich erneut. Wenn ihn das nicht interessiert, dann lass es.

Kurz: Du hast das Recht von ihm Dinge zu erfahren, da er sich das Recht nimmt von Dir Dinge wissen zu wollen.


D/s ist extrem vielschichtig und ein Dom wird Dir sicher nicht immer alles bis in die letzte Ecke erklären. Das sollte meiner Meinung nach jedoch nicht für seinen Charakter gelten. Von seinem Charakter ausgehend, lassen sich Rückschlüsse auf sein D/s-Verhalten ziehen.

Von der submissiven Fachkraft

Lasse Dich nicht von der üblichen Moral leiten. Folge Deinem eigenen Willen. Nicht Kleidung oder besondere Orte machen Dich aus. Submission ist ein Gefühl.

Ich schaue Dich an und bin stolz auf Dich und auf alles, was Du mir zu geben bereit bist. Also zeige Dich mir.

Dein Körper ist keine Handelsware. Du bist die Leinwand, auf der ich male. Auch wenn andere zuschauen.

Submission kümmert sich. Sie unterstützt immer und überall. Sie ist leise, sanft und fordert nicht ein.

Gegenseitig aufgeschlossen sein und bleiben. Submission ist Teil des D/s und lebt nicht durch sie, sondern in ihr.

„Ein feste Burg bin ich Dein Dom“. Mache nicht alles von mir abhängig, aber vertraue darauf, dass ich da bin.

Trage mich stets in Deinem Herzen und bleibe verbunden. Selbst dann, wenn ich gerade nicht da sein kann.

Deine Stimme ist Musik für mich. Kommuniziere mit mir und öffne Dich. Du bist mein Fokus.

Sei bereit für den Moment und vertraue Dir selbst und Deinen Fähigkeiten.

Finde Deinen eigenen Weg mit mir zu reden, wenn ich es gerade nicht kann.

Du hast es verdient gekrönt zu werden. Lebe damit!

Von der Verzweiflung der Dominanz

Es ist recht einfach für einen dominanten Menschen ein passendes submissives Gegenüber zu finden. Du zeigst Dich offen, gibst Dinge von Dir preis, machst Dich einfach nackig und Du malst Deine Welt offen und ehrlich mit den Farben, welche Dir möglich sind, welche Dir wichtig sind und es wird Dir geantwortet. Und Du hast auch eine Auswahl. Machen wir uns nichts vor, seit #50SOG ist es wesentlich einfacher geworden zwischen all jenen gelangweilten Hausfrauen auf der Suche nach Erlebnissexualität einen angenehmen Zeitvertreib zu finden. Vielleicht nicht zu 100% passend, aber 80% tun es auch schon. Schließlich ist ein wesentliches Prickeln ja auch in den fehlenden 20% verborgen.

Was sich vielleicht ein wenig abwertend an das Gehirn des werten Lesers anschmiegt, ist nicht mal so gemeint. Auf der Suche nach Perfektion, dieser submissiven Exzellenz, stellen dominante Fachkräfte, also auch ich, immer wieder fest, dass Perfektion nicht zu finden ist. Und wir gestehen uns ein, dass wir nicht mal selbst perfekt sind. Schließlich sind wir alle mit Ecken und Kanten ausgestattet, bringen unsere ganze Erfahrung ein und ab und an muss es sich einfach verhaken.


So wandern die einen rastlos umher und sind ständig auf der Suche nach etwas Neuem und befinden sich im Irrglauben, dass sie „Die Eine“ suchen. Und ja, der Reiz des Neuen im Leben ist auch bei mir präsent. Ich würde lügen, wenn ich abstreiten würde, dass nicht ab und an Gelüste in mir aufkommen und mich ein Weibsbild einfach anmacht. Ich denke, dass geht jedem so. Die Frage ist, wie gehe ich damit um? Blocke ich das weg? Oder nehme ich es an?

Im #CircleOfFalbalus gibt es ein definiertes Regelwerk und mit diesem dominiere ich mich durchaus auch selbst. Dominanz bedeutet für mich nicht, dass ich von einer Blüte zur nächsten fliege, um diese zu bestäuben. Sexualität macht sicher einen guten und ganz gewissen Anteil im D/s-Leben aus, aber es ist eben nicht alles. Die Freiheit neuen Dingen nachzugehen kann ich mir nehmen, jederzeit. Das gilt auch für meine Subs. Einzig die Offenheit von mir zu meinen Subs und von meinen Subs zu mir über mögliche Kontakte außerhalb des #CircleOfFalbalus ist Pflicht. Es ist wichtig, dass wir uns nicht begrenzen. Mein D/s kennt keine Eifersucht. Und einige Subs sind explizit aufgefordert sich auch anderweitige sexuelle Kontakte zu suchen und sich rein sexuell nicht nur an mich allein zu binden. Obgleich ich keiner meiner Damen es verbiete sich exklusiv an mich zu binden.

Aber das ist alles noch nicht verzweifelnd. Und es passt auch nicht zum Bild dieses Beitrages. Doch es war mir wichtig mal so einzusteigen.


Was mir ein wenig fehlt ist ein dominanter Kontakt. Ein anderer Dom als guter Freund. Und das ist echt nicht einfach. So habe ich Menschen in meinem Leben, die durchaus Stino sind und mit denen ich gut klarkomme, aber es fehlt eben die gemeinsame Sichtweise auf Sexualität. Die einen sind mir vom Humor her zu flach, andere wohnen sonst wo, nicht wenige haben eine deutlich falsche politische Meinung … und ja, da bin ich wohl ein wenig „picky“. Wo ich mir eine submissive Fachkraft „passend“ machen kann, müsste es bei einem anderen Dom sofort klick machen.

Ich komme mit vielen Menschen in Kontakt und versuche es immer wieder. Auch in Kontakt zu bleiben, aber es gelingt mir einfach nicht wirklich jemanden zu finden, der auch bleibt. Zu sehr sind Menschen in den Alltag verstrickt und haben ihre eigenen Baustellen, haben Subs, um welche sie sich kümmern müssen und von daher keine Zeit, um sich mal gemütlich irgendwo hinzusetzen und über D/s zu philosophieren, ohne gleich zu erigieren. Wahrscheinlich bin aber auch ich nicht der perfekte Freund. Mir geht es ja selbst nicht wirklich anders.


Müssen also dominante Menschen ebenso zueinander „passen“, wie submissive zu dominanten Fachkräften?

Ich lasse das mal so stehen.

 

#CircleOfFalbalus – Current Status (17.11.2018)

Links in den JoyClub oder nach Twitter sind keine Werbung für den Joyclub oder für Twitter. Und wenn, dann unbezahlt. Und wenn Du gedacht hast, dass das Werbung sein soll, dann hast Du das Bloggen einfach nicht verstanden. Links in den JoyClub sind übrigens immer durchgestrichen, weil WordPress keinen direkten Zugriff darauf hat. Du musst leider einen Account haben, um dorthin zu gelangen.

Sandra
Senior-Sub / Mistress im #CircleOfFalbalus, #TheTrainingOfO

eMail -> sie@ttoo.blog
JoyClub -> https://www.joyclub.de/profile/3473832.hirnventrikel.html
Twitter -> https://twitter.com/Hirnventrikel


Lisa
Sub #CircleOfFalbalus, #TheTrainingOfO

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Lola
Sub #CircleOfFalbalus, #TheTrainingOfO

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Tanja
Sub #CircleOfFalbalus, #TheTrainingOfO

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Rieke
Sub #CircleOfFalbalus, #TheTrainingOfO

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Ellen
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#CircleOfFalbalus -> The Last Submissive

Kontext: Der Sklavenvertrag


Wie im obigen Beitrag bereits angedeutet ist nun gestern Abend der #CircleOfFalbalus durch die letzte Neuaufnahme endgültig geschlossen worden. Nach vielen Wochen des Schreibens und des Sehnens ist Ellen nun offiziell „Sub des @EmEmBDSM im #CircleOfFalbalus“ und klinkt sich als Nummer 5 in den wunderbaren Reigen meiner submissiven Fachkräfte ein.


Diese Aufnahme bedeutet zusätzlich, dass der #CircleOfFalbalus für weitere Neuaufnahmen und darüber hinaus auch komplett geschlossen wird. Mein grundlegendes Ziel, ursprünglich gedacht für den #Fuffzig im Jahre 2020, ist erreicht und ich halte mich damit nicht nur an den Wunsch meiner Subs, sondern auch an meine eigenen Worte.

Dies bedeutet, dass auch wenn eine Dame sich aus dem #CircleOfFalbalus verabschieden sollte, deren Position nicht ersetzt wird. Nach wie vor wird es zwar möglich sein, auch dies in Absprache und immer in Kenntnis meiner Subs, mich zu treffen. Jedoch nun, wo ich für sechs Libidos zuständig bin, werde ich meine Zeit entsprechend zuvorderst meiner Frau, danach gleichmäßig im #CircleOfFalbalus und erst danach einem Gast widmen.


Nach dem Zirkeltreffen am 24.11.2018 werde ich sicherlich mal einen generellen Status zu den inneren Kräften im #CircleOfFalbalus, einem möglichen Workshop-Service und einen Ausblick auf den #Fuffzig wagen. Vielleicht ist das noch vor Weihnachten 2018 möglich.

Die Reifeprüfung aus Sicht des Dom

Kontext: Die Reifeprüfung


Zunächst war es als Einzeltermin angedacht. Schließlich war ich ohne Job und Rieke krankgeschrieben. Leider funktionierte das jedoch aus organisatorischen Gründen nicht und wir mussten schieben. War dieser Termin auf einen Montag gesetzt, rückte das Wochenende mit Lola an und beide Damen waren der Meinung, dass es doch schön sei, wenn Rieke für ein paar Stunden am Samstag Abend zu uns kommen würde.

Dem konnte ich gerne zustimmen, denn am Ende mag ich natürlich 3er mit zwei Frauen und wenn sich die Gelegenheit ergibt, dann sollte man die Damen und die Gelegenheit beim Schopfe packen.

Ich musste mir also Gedanken darüber machen, wie ich die Einführung in die öffentliche Verwendung meiner Damen für beide parat machen kann und kam dabei zu dem Schluss, dass Rieke und Lola sich nicht nur nicht zum ersten Male persönlich treffen würden, sondern auch gleich gemeinsam in den Ring geworfen würden. Zumal beide einen wirklich guten Draht zueinander haben und das sollte ich im Laufe des Abends erleben dürfen. Somit war die „Reifeprüfung“ nunmehr nicht nur für Rieke allein, sondern ebengleich auch für Lola.

Ich instruierte Lola über das Begrüßungsritual, welches Rieke durchlief, und dass sie dieses in jedem Fall durchlaufen würde. Sie sollte es sich anschauen können, aber eben nicht eingreifen. Im Gegenzug erlaubte ich Lola, dass sie nach dem Ritual mit Rieke ins Schlafzimmer verschwinden dürfe, um sich dort zu begrüßen und auch, um ihr das Halsband anzulegen. Die Damen kamen dann ins Wohnzimmer zurück und ich teilte den beiden mit, was sie heute erwarten würde.

Unser Weg würde uns in ein GloryHole-Kino führen. Beide Damen sollten für die Fahrt dorthin gerne auf dem Rücksitz meines Autos Platz nehmen und dürften auch leise miteinander sprechen. Ich hörte es andauernd tuscheln und meine auch, dass sie sich wechselseitig die Hände gedrückt hielten. Zusätzlich war es wohl auch entspannend für die Damen, dass in meinem Auto geraucht werden durfte.

Nach einer kurzen Zeit kamen wir am Ort des Geschehens an und ich wiederholte kurz erneut, was ich von ihnen in Punkto Verhalten erwartete. Zudem betonte ich, dass wenn eine der beiden abbricht, dann ist die Show auch für die andere beendet. Und dass dies kein Problem sei, denn schließlich sei dies das erste Mal im Pornokino, als Sub im Pornokino, in dieser Konstellation im Pornokino.

Ihre Aufgabe war es, die anwesenden Herren im Schutz einer Kabine per GloryHole oral zu bedienen. Zunächst führte ich die Damen in einen Raum und schloss die Türe. Bereits zu diesem Zeitpunkt musste ich einen Mann abwehren, der gleich mit reinkommen wollte. Ich selbst empfand das als äußerst lästig, aber das war für mich kein Grund abzubrechen. Ich ließ die Damen sich entkleiden und verstaute ihre Sachen in einer Tasche. Anschließend begleitete ich die Damen hinaus.

Während Rieke sich präsentierte, hielt sich Lola ein Kissen vor ihre Brüste. Damit konnte ich leben auf dem kurzen Weg in eine andere Kabine. Ich instruierte die Damen, dass sie jeden Schwanz zu bedienen haben, der sich durch ein Loch in den Raum bewegt. Sie sollten die Kabine hinter sich zumachen und nur mich hineinlassen. Ich würde fünf Mal an die Türe klopfen dafür.

Sobald die Damen verschwunden waren, sah ich bereit links und rechts dieser Kabine jeweils einen Mann seinen mehr oder weniger erigierten Penis durch die dafür vorgesehene Öffnung stecken. Was ich nicht bedachte war, dass beide Männer selbst in einem Raum waren und die Türen hinter sich zuschließen konnten. Was bedeutete, dass niemand mitbekam, was genau passierte. Was es auch ein wenig langweilig machte, aber ich genoss mehr die Schlange der Schwänze, die sich bildete.

Ich bin mir nicht ganz genau darüber bewusst, wie lange die Damen in diesem Kabuff waren, aber ich wollte, dass sie gemeinsam in einer Kabine sind und eben nicht allein für sich. Irgendwann bemerkte ich nur, dass ein Kerl sich ziemlich lange bedienen ließ. Er kam einfach nicht von seinem Loch weg, respektive aus seiner Kabine hinaus.

Hinweis an die Männer: Ein GloryHole ist dafür da, dass man schnell und zügig einen geblasen bekommen kann. In Zukunft werde ich meine Damen anweisen, dass wer nicht innerhalb von ca. 8-10 Minuten kommt, wird nicht weiter bedient. Es liegt garantiert nicht an den Damen, sondern an euch. Überschätzt euch mal bitte nicht und tretet zurück, wenn ihr merkt, dass ihr nicht kommen könnt.

Also klopfte ich an die Kabinentüre und holte die Damen raus. Ich platzierte sie nun in Einzelkabinen, wobei ich jedoch eine Klappe zwischen den Damen offenließ. Wiederum ließ ich sie hinter sich abschließen. Ich selbst erfreute mich über das erneute Aufstellen der Männer und es ging nun deutlich zügiger. Ich meine mich daran zu erinnern, dass Lola in jenen 20 Minuten drei Männer final bediente und Rieke einen.

Ich sah glückliche Gesichter und beide Damen wurden für ihre Fähigkeiten gelobt und das machte mich unglaublich stolz auf beide. Nach den erwähnten 20 Minuten wollte ich den beiden Damen eine Pause gönnen, was jedoch seitens Lola zu einem Abbruch führte. Und ich konnte das durchaus gelten lassen. Die Damen bekamen ihre Sachen zurück, zogen sich an und wir gingen zum Auto zurück.

Beide Damen haben sich für dieses erste Mal hervorragend geschlagen. Allein, dass sie sich überwunden haben sich meinem Wunsch nach Fremdbesamung hinzugeben und die Örtlichkeit überhaupt betreten haben, war bereits die Zielerfüllung. Von daher war es völlig in Ordnung, dass nicht alle Männer bedient wurden und wir nach ca. 1,5 Stunden wieder auf dem Heimweg waren.

Beide Damen haben festgestellt, dass sie sich gegenseitig stützen können und ihr „Wir mögen uns“ auch die der Realität unter diesen Umständen Bestand hat. Ich habe ihrer Bitte künftig gemeinsam solche Dinge erleben zu dürfen gerne zugestimmt, auch wenn ich die Exzellenz der Damen auch einzeln weiter ausbauen möchte.

Für die mitlesenden Damen im #CircleOfFalbalus: Nein, das ist keine Blaupause, dass ich jede Dame im Zirkel einfach so mit einer anderen gemeinsam antreten lassen werde. Es trifft sich halt, dass Lola und Rieke sich gut verstehen und für mich als Dom ist das mit diesen zwei einfach eine Win-Win-Win-Situation. Eine von vielen Win-Situationen im Zirkel.

Die Reifeprüfung aus Sicht von Rieke

Am Donnerstag kam die Email ihres Herrn:

Liebe Rieke,

kommenden Samstagabend werden wir nicht daheim verbringen. Sobald Du angekommen bist, machen wir uns zu dritt auf den Weg.

Hierzu möchte ich folgenden Hinweis geben:

a) Du durchläufst das Begrüßungsritual im Treppenhaus und im Wohnzimmer. Lola wird dabei anwesend sein.

b) Danach begleitet sie Dich ins Schlafzimmer und wird das tun, was ich nach der Begrüßung sage.

c) Die Reise beginnt mit 3H unter einem „Kleinen Schwarzen“. Du wirst keinen Plug tragen.

d) Ich werde Lola und Dir eine Kette an das Halsband legen und so ausgestattet nehmt ihr auf dem Rücksitz Platz.

e) Auf dem Weg zum Ort dürft ihr leise miteinander reden, aber nicht mit mir.

f) Am Ort selber werdet ihr beide mich stets mit „Mein Herr“ ansprechen und außer „Ja, mein Herr“ oder „Nein, mein Herr“ möchte ich nichts anderes hören.

g) Ihr beide werdet tun, was ich euch auftrage.

h) Wir fahren dann später gemeinsam zu mir zurück und beenden den Abend.

Kuss :-*

Dein Herr

Riekes Puls schlug höher während sie diese Zeilen las. Sie hatte ihren Herrn im Vorfeld gebeten, ihre Ausbildung zur Sub zu beenden, damit sie zum einen in Zukunft „richtige Sub“ sein durfte und nicht mehr „Azubine“ und zum anderen, weil sie ihr Halsband mit nach Hause nehmen wollte. Bislang war es ihr nämlich nicht erlaubt, das Halsband mitzunehmen. Ihr Herr nahm es ihr immer wieder ab, ehe sie den Heimweg antrat. Das sollte bis zum Ausbildungsende so weitergehen. Für sie bedeutete das Halsband, welches ihr Herr ihr bei der ersten Session geschenkt hatte, eine tiefe Verbundenheit zu ihm, und sie wollte es gerne sowohl auf dem Weg zu ihm als auch auf dem Heimweg tragen. Seine Reaktion war eine Einladung zur „Reifeprüfung“ im gemeinsamen Google-Kalender.

Natürlich hatte sie mit Lola schon tagelang telefoniert, seit feststand, dass sie diese Prüfung zusammen ablegen würden. Aber sie wussten nicht, was auf sie zukommen würde, jedenfalls nicht genau. Ihren Herrn zu fragen, machte keinen Sinn, da er sich bedeckt halten würde und es ihm höchstens Vergnügen bereiten würde, auf solche Fragen keine oder nur irreführende Antworten zu geben. Und obwohl beide so gut wie alles für ihn tun würden… dieses Vergnügen gönnten sie ihm dann irgendwie doch nicht.

Noch zwei Tage. Wie sollte sie diese überleben? Eigentlich könnte sie jetzt auch vor Aufregung sterben und die Geschichte wäre zu Ende. Sie riss sich aber zusammen und lenkte sich ab so gut es ging, und endlich war der Samstag da. Sie verbrachte den Tag mit Körperpflege (Baden, Beine und Intimbereich rasieren usw.) Je näher der Abend rückte, verabredet war 18 Uhr, desto mehr stieg die Aufregung. Gegen 17 Uhr fuhr sie los, ca. eine halbe Stunde Fahrtzeit, sie war immer zu früh bei ihrem Herrn, wo sie doch sonst bei allem auf den letzten Drücker erschien. Sie wurde immer entspannter und war völlig relaxed. Als sie kurz nach halb sechs in die Straße einbiegen wollte, in der ihr Herr wohnte, fiel ihr Blick in den Fußraum auf der Beifahrerseite und sie erstarrte. Es fehlte der Schuhkarton mit ihren High Heels, mit denen sie verständlicherweise nicht Autofahren konnte. NEIN! Das durfte nicht wahr sein. Zehn Sekunden lang rotierten ihre Gedanken. „Was mache ich jetzt?“

Es gab nur eine Lösung. Sie wendete und fuhr zurück. Als sie wieder auf der Autobahn war, rief sie ihren Herrn an, erklärte ihm, dass sie sich verspäten würde. Er fragte nach dem Grund und seine Reaktion war ruhig und freundlich und er meinte: „Wir warten auf Dich!“ Schön! Schön, dass er nicht böse war. Es beruhigte sie, aber trotz allem stieg die Aufregung wieder, weil sie sich so ärgerte. Gottseidank hielt sich der Verkehr in Grenzen und die 150 PS ihres Autos halfen dabei, dass sie um kurz nach halb sieben bei ihrem Herrn vor der Tür stand und klingelte. Er öffnete die Tür, sie ging im Flur auf die Knie und vollzog das erste Begrüßungsritual, d.h. sie küsste als erstes seinen Ring und danach beide Füße. Anschließend nahm er sie in den Arm und küsste sie. Sie nahm die Treppe nach oben und wusste, dass ihr Herr hinter ihr ging und genau sehen und somit überprüfen konnte, dass sie keine Unterwäsche trug. Wie immer war ihr erster Gang zur Toilette und als sie die Tür zum Wohnzimmer passierte, sah sie Lola dort stehen. Ihre Blicke trafen sich, und sie lächelten sich an.

Danach im Schlafzimmer befreite sie sich von ihrem kleinen Schwarzen, was einfach war, da es einen durchgehenden Reißverschluss hatte. Ein kurzer Blick in den Spiegel des Schlafzimmerschrankes. Alles gut, 2H… so war es bis zu diesem Zeitpunkt vorgeschrieben. „3H“  war grundsätzlich die vorgeschriebene Kleiderordnung => High Heels, Halterlose, Halsband, aber das Halsband besaß sie ja noch nicht.

Rieke betrat das Wohnzimmer, kniete sich auf ihren Platz vor dem Sofa zu Füßen ihres Herrn und sagte ihr Mantra auf, welches das zweite Begrüßungsritual darstellte:

„Mein Herr, ich bin zu Ihnen gekommen, um mich aus freiem Willen Ihnen zu unterwerfen. Ich möchte von Ihnen angeleitet werden, Ihnen zu dienen und stelle Ihnen hierfür meinen Körper, aber vor allem meinen freien Geist zur Verfügung. Mir ist bewusst, dass nicht alles leicht für mich wird, aber ich möchte von Ihnen gefordert und gefördert werden, eine gute Sub in Ihrem Sinne zu werden. Ich bitte Sie mir das Halsband anzulegen. Mein Safeword lautet Stopp“

Ihr Herr nahm ihre beiden Hände, küsste sie und sagte, dass sie jetzt mit Lola ins Schlafzimmer gehen soll. Dort würde Lola ihr das Halsband anlegen und sie solle das Kleid wieder anziehen. Danach sollten beide wieder zurückkommen.

Im Schlafzimmer fielen sich Rieke und Lola erst mal in die Arme und begrüßten sich. Sie wussten sofort, dass sich in diesem Moment alles bestätigte, was sich schon schriftlich und telefonisch andeutete. Sie mochten sich sehr und waren froh, dass sie an diesem Abend nicht alleine waren!

Als sie das Wohnzimmer wieder betraten und sich in Grundstellung positionierten, stellte ihr Herr sich vor sie und begann, die Einzelheiten des Abends zu erklären:

„Wir fahren gleich in ein Pornokino. Ihr werdet dort tun, was ich euch sage. Ihr werdet Schwänze blasen, und wenn eine von euch beiden das Ganze abbricht, dann gilt das auch für die andere Sub! Und jetzt nehmt mit was ihr braucht und dann können wir starten.“ Ein etwas mulmiges Gefühl überkam Rieke während sie zuhörte und immer wieder nickte.Weder sie noch Lola waren jemals in einem Pornokino, und sie konnte sich nicht vorstellen wie es dort aussieht oder was auf sie zukommen würde.

Beide Subs gingen wieder ins Schlafzimmer und nahmen nur Zigaretten mit, da sie auf der Fahrt rauchen durften. Dann verließen sie mit ihrem Herrn das Haus und nahmen auf dem Rücksitz Platz. Leise unterhielten sie sich auf der Fahrt und rauchten dabei. Rieke sah auf dem Navi, dass sie kurz vorm Ziel waren. Sie und Lola fassten sich an den Händen und ihr Puls schlug etwa im Gleichtakt.

Am Ziel angekommen, stiegen alle aus, betraten das Pornokino, und ihr Herr bezahlte den Eintritt. Er führte sie durch die engen, verwinkelten Gänge des Kinos, während der Ton eines Pornofilms, unerträglich laut, die akustische Kulisse bildete. Überall im Halbdunkel standen Männer, die sich ihnen anschlossen und Rieke hatte kurzfristig das Gefühl, live beim Rattenfänger von Hameln mitzuspielen. Innerhalb kürzester Zeit folgte ihnen ein ganzes Rudel, welches ihr Herr aber blickmäßig im Griff hatte. Er führte sie in einen kleinen Raum, schob einen Mann, der mit hinein wollte, wieder hinaus, schloss das Zimmer ab,  und sie mussten sich bis auf 3H entkleiden. Er nahm zwei Kissen und zwei kleine Getränkeflaschen aus seiner Reisetasche und wies beide Subs an ihm zu folgen. Vor der Tür schien es als hätte eine wundersame Männervermehrung stattgefunden. Rieke empfand es als sehr unangenehm so dicht an den Männern vorbeizugehen und hatte das Gefühl, jeden Moment von allen Seiten betatscht zu werden. Das geschah zum Glück nicht. Ihr Herr schob beide in einen kleinen, sehr dunklen Raum und schloss die Türe von innen ab. Er zeigte ihnen die Glory Holes und gab die Anweisung, dass sie jeden Schwanz zu blasen hätten, der sich da zeigen würde. Schlucken müssten sie nicht, wenn sie nicht wollten, es gäbe Papiertücher, die sie benutzen könnten um das Sperma zu entsorgen. Wenn er fünfmal klopfen würde, dann sollten sie aufschließen und ihn hereinlassen. Mit diesen Worten verließ er den Raum und Rieke schloss hinter ihm ab.

Es gab einen Hocker auf den sich Lola setzte, denn durch ihre Klappe bahnte sich schon ein Mörderding von Schwanz seinen Weg, und Lola fing gleich an, diesen Prügel zu blasen. Rieke wurde ganz anders als sie das sah. Auf ihrer, der gegenüberliegenden Seite tat sich auch was. Sie konnte erkennen, dass sich zwei Männer in dem Raum befanden. Einer kam nahe an das Hole und schaute hindurch. Er steckte seine Hand bzw. den ganzen Arm durch das Loch, und Rieke schob ihn wieder zurück. Von Anfassen war keine Rede. Beide Männer fummelten sich ständig an der Hose herum, öffneten den Reißverschluss, schlossen ihn wieder, aber letztendlich machte keiner von beiden Anstalten, sein Ding rauszuholen und durch die Klappe zu stecken. Währenddessen war Lola sehr beschäftigt, was mit einigem Gewürge verbunden war, dadurch dass der Penis echt sehr groß war. Auf Riekes Seite verließen die Männer den Raum und ein einzelner Mann betrat diesen und steckte seinen Schwanz durch das Loch. Rieke kniete sich auf ihr Kissen und nahm ihn in den Mund. Innerhalb von Sekunden erkannte sie, dass es der Schwanz ihres Herrn war. Sie dachte noch: „Er will bestimmt testen, ob ich seine Anweisungen befolge!“, da wurde er auch schon zurückgezogen und ihr Herr verließ den Raum wieder. Der Mann, der jetzt den Raum betrat machte noch nicht mal Anstalten, seine Hose zu öffnen. Er hing sich auf die Sitzecke und schaute Rieke durch das Loch an. Dann versuchte er, sie mit den Händen zu berühren, was sie aber abwehrte. Da es jetzt relativ langweilig wurde und Lola echt eine Art Kampf führte, weil „ihr Typ“ zwar dauergeil war aber nicht kommen konnte oder wollte, drehte Rieke ihrem Typen in Sicherheitsabstand den Hintern zu und streichelte Lola tröstend den Rücken. Plötzlich ertönte lautstarke, ätzende Musik. Der Mensch zog seinen Schwanz zurück und telefonierte erst mal mit seinem Handy. Boah. Lola und Rieke hofften, dass er jetzt gehen würde. Fehlannahme! Schon steckte er sein Ding wieder durch das Hole. Lola nahm den Kampf wieder auf, Rieke streichelte ihr den Rücken und nach kurzer Zeit klopfte es erfreulicherweise fünfmal an der Tür.

Ihr Herr führte sie hinaus, schirmte sie von dem Tross der Männer ab, die den Gang bevölkerten und schob Lola und Rieke jeweils in eine Einzelkabine. Es war eng, und es war dunkel. Als sich Riekes Augen an die Dunkelheit gewöhnt hatten, sah sie einen schwarzen Schwanz durch das einzige Loch in dieser Kammer hindurchschauen. Wie lange der da schon steckte, wusste sie nicht, aber sie setzte sich auf den dort stehenden Hocker und nahm den Penis in den Mund. Sie blies den Schwanz und machte sich Gedanken darum, dass sie den Mann weder sehen noch hören konnte und fand es nicht so wirklich prickelnd. Unangenehm war, dass der Typ eine ziemlich dicke Eichel hatte. Plötzlich, ohne jegliche Vorankündigung, sie hörte ja nichts, der Schwanz zuckte auch nicht, hatte sie den Mund voll Sperma. Sie ließ von ihm ab, nahm sich ein Papiertuch, spuckte alles hinein und wischte sich den Mund ab. Zum Schlucken hatte sie irgendwie keine Lust. Das einzige, warum Rieke das alles überhaupt über sich ergehen ließ war, weil sie wusste, dass es ihren Herrn kickte was sie tat und dass sie sich ihm freiwillig unterworfen hat, damit er nach seinem Ermessen über sie bestimmen kann. Das erfüllte sie auch mit einem gewissen Glücksgefühl. Kaum war der Pimmel durch das Loch verschwunden, steckte schon der nächste (schwarze) Schwanz drin. Kurz kam Rieke der Gedanke, dass zwischen Lolas und ihrer Kammer wohl genau die europäisch-afrikanische Grenze verlaufen müsse, aber sie konzentrierte sich dann gehorsam auf ihren Job und lutschte den Schwanz, welcher von Größe und Form wesentlich angenehmer zu blasen war als der davor. Leider schien es auch eine etwas längere Angelegenheit zu werden. Plötzlich erschrak Rieke, da sie von nebenan wieder lautstark den ätzenden Klingelton des schon bekannten Handys vernahm. Ohje, dachte sie, die arme Lola. Kann doch nicht sein, dass sie schon wieder den Typen hat, der nicht kommen wollte aber ständig telefonieren musste. Ein paar Minuten später klopfte es fünfmal an der Tür. Rieke ließ von dem Schwanz ab und öffnete ihrem Herrn die Tür. Er sagte: „Komm mit. Lola hat abgebrochen.“ Später stellte sich heraus, dass ihr Herr eine Pause angeordnet hatte und Lola die Gelegenheit nutzte, das Ganze auch komplett zu beenden. Ihr Herr führte sie wieder in den „Umkleideraum“ vom Anfang und half ihnen in die Kleider, nicht ohne Rieke und Lola fest in den Arm zu nehmen!  „So“, meinte er dann, „wir hauen ab. Schluss für heute.“

Noch einmal gab es einen Spießrutenlauf durch die Menge in den engen Gängen und dann waren alle drei draußen und stiegen ins Auto. Ihr Herr war sehr zufrieden mit ihnen und meinte, dass sie ihre Sache großartig gemacht hätten und er sehr stolz auf beide sei. Für ihre Prüfung mussten sie dahin gehen, wo es richtig weh tat. Beide Subs waren geschafft, aber auch froh, die Reifeprüfung mit Gewissheit bestanden zu haben. Für Rieke hieß dies, dass ihre Ausbildung beendet war und sie ihr geliebtes Halsband mit nach Hause nehmen durfte. Ziemlich glücklich saßen beide auf dem Rücksitz und freuten sich auf den Rest des Abends, der bestimmt angenehmer verlaufen würde.