Meine „O“ // #TheTrainingOfO

Wenn ich in der Vergangenheit nach dem Thema „O“ blättere, so komme ich auf so einige Gedanken, Anschauungen und Ideen: // Die Alphafrau als “O” #TheTrainingOfODas Kleid der “O”DER WUNSCHZETTEL UND DIE LIEBE “O”#gedankenverloren – Wie real ist “O” möglich?Die “O”: Eine Gedankenreise ins reale Leben. … und Was ist eine “O” …? Definitionsgedanken // Was aber irgendwie fehlt, wie mir angetragen wurde, ist … „Wie muss sich eine Sub als ihre ‚O‘ verhalten? Was ist dazu nötig? Was ist unnötig? Auf was muss ich mich einstellen, um in Ihren Augen überhaupt in Erwägung zu kommen? Welches Mindset setzen Sie vorraus für den gemeinsamen Weg?“ – Nun, bitte …


  1. Meine „O“ ist sich ihrem besonderen Status als meine „O“ bewusst. Sie kann und darf stolz darauf sein, aber sie prahlt nicht wie ein Gockel herum, dass sie es ist. Arroganz und Narzissmus passen nicht zum Wesen meiner „O“. Denn ich bin es auch nicht. Als auf Ausgleich bedachter Mensch ist das ein grobes Sandkorn, welches das Getriebe stört.

  2. Meine „O“ ist sich bewusst, dass sie nicht die einzige in meinem Leben ist und respektiert die anderen „O“’s in meinem Leben ohne Murren und Knurren. Es ist ihr in einem weiten Maße erlaubt sich selbst sexuell aktiv zu betätigen, jedoch in ganz bestimmten, definierten Teilmengen des Lebens hat sie exklusiv zu sein, auch wenn ich es nicht bin. Vor allem, wenn es um Beziehungen zu anderen Herren oder Damen geht (Lebens- und Ehepartner haben immer Vorrang vor dem „O“-Sein zB), aber eine zusätzliche SM-Beziehung zu jemandem außerhalb dieser definierten Beziehungen kann und ich will ich nicht akzeptieren.

  3. Meine „O“ ist leise und still. Sie wird nicht laut. Betteln und Jammern ist ihr fremd. Diese Charakterzüge müssen vorhanden sein. Denn niemand kann auf lange Sicht nur „so tun als ob“.

  4. Meine „O“ ist sich bewusst, dass sie ihren Weg in einer Demokratur geht, in welcher ich am Ende des Tages entscheide. Sie dient ohne zu zögern und zu hinterfragen. Sie hat sich in dieses Schicksal freiwillig begeben und der einzige Ausgang ist die Türe, welche sich hinter ihr schließt. Ihre Anregungen werden zur Kenntnis genommen, aber eine echte Mitbestimmung existiert nicht.

  5. Meine „O“ kann und darf Ziele für ihren Weg definieren, also durchaus eine Art Wunschzettel mitbringen. Ich entscheide alleine über Art und Umfang der Abarbeitung. Wünsche und Ziele, die mit Nadeln, Blut, Kaviar, Seilbondage, Piercings, Tattoos und extremen, bleibenden körperlichen Schäden zu tun haben, werden grundlegend meinerseits abgelehnt. In allem, was geschieht ist die körperliche Unversehrtheit die wichtigste Grundlage.

  6. Meine „O“ ist grundsätzlich bereit in ihrem Alltag eine gewisse Form der Fremdbestimmung zuzulassen und zu ermöglichen (Thema Hausaufgaben). Wer sich für den Weg der „O“ entscheidet muss sich auch überlegen, wie das persönliche eigene Leben umstrukturiert werden kann, um mir Raum zu geben. Mein Versprechen ist, dass ich nur punktuell und ab und an in das Leben eingreifen werde und keine Dinge als „von heute auf morgen“ sehe. Das Tragen meines Halsbandes ist keine Pflicht, aber meine „O“ wird von mir ein Schmuckstück erhalten, welches sie stets bei sich führt. Meine „O“ muss also stark genug sein, dieses offene Zeichen (Halskette, Ring, Ohrschmuck zB) zu tragen, welches sie den Kennern als „O“ ausweist.

  7. Meine „O“ ist bereit gewisse Demutsbezeugungen auch in der Öffentlichkeit zu tätigen. Dazu gehört möglicherweise ein Kniefall zur Begrüßung mit dem Küssen meines Ringes. Diese Bezeugungen (Rituale) werden besprochen, trainiert und dann durchgeführt. Ziel ist es, dass meine „O“ auch in der Öffentlichkeit bereit ist zu „leben“ und eben nicht nur hinter verschlossenen Türen. Meine „O“ ist sich darüber bewusst, dass sie dieses Leben will, dass sie geführt werden will und eben auch bereit ist, meine Dominanz („Die ‚O‘ sucht sich ihre Herrschaft“) entsprechend anzuerkennen. In wiefern diese Rituale stattfinden ist meine Auslegung, welche innerhalb der Demokratur einzeln zu besprechen sind.

  8. Meine „O“ lebt und atmet und verfolgt keine Ziele in Richtung Erlebnissexualität. Die Tatsache, dass sie als „O“ leben darf und ich ihr das ermögliche, ist ihr größter Gewinn aus unserer Bindung. Sie ist sich dessen bewusst, dass ihr Leben als „O“ nicht in Roissy stattfindet. Als Königsdisziplin zwischen der (Eigendefinition!) erotisch geführten Sub („EPE“ im Extrem) und sadistisch geführten Sklavin („TPE“ im Extrem) vereint sie beide Merkmale in einer Person und nimmt jedwede Wünsche, Anweisungen und Aufträge meinserseits dankbar an, um sich selbst stets aufs neue beweisen zu können.

  9. Meine „O“ folgt dem Plan, dass das stete Bestreben der Perfektionierung von Ritualen deutlichen Vorrang vor dem Erlernen neuer Kompetenzen hat. Das #TheTrainingOfO ist zwar auf sie persönlich zugeschnitten mit dem Ziel die „O“ sich selbst finden und als „O“ leben zu lassen. Teile des #TheTrainingOfO haben jedoch nichts mit ihren eigenen Wünschen und Zielen zu tun, welche sie dennoch dankbar ausführt um auch an jenen zu wachsen.

  10. Meine „O“ wird anderen Menschen zu deren Vergnügen vorgeführt, zugeführt, eventuell auch auf bestimmte Zeit überlassen, vermietet, „verkauft“ oder „übereignet“. Basis hierfür sind die Gespräche innerhalb der Demokratur. In ihrem Mantra ist sie sich bewusst, dass sie jedwede Aktion in meinem Auftrag und ausschließlich für mich tätigt. Beteiligte Dritte sind stets „nur“ Spielzeug in der Beziehung meiner „O“ zu mir. Die Rücknahme nach „Verkauf“ oder „Übereignung“ ist ihr garantiert.


Ich denke, dass diese Grundregeln meinerseits genügend Möglichkeiten bieten, sich darüber bewusst zu sein, was es bedeutet sich als „O“ in meine Hände zu begeben. Dabei liest es sich vielleicht schlimmer, als es es tatsächlich ist. Die Frau, für welche eine so tiefe Übereignung ihrer Seele an meine Wenigkeit (oder überhaupt an jemanden) nicht in frage kommt, wird sich schaudernd abwenden. Nur ist das auch ganz exakt das Ziel dieses Aufsatzes. Meine „O“ will das und ihre Kopfkinogedanken drehen sich um kaum einen anderen Punkt in ihrem Leben, weil nur dieses Leben ihr wirkliche Freiheit bietet. Deswegen schreckt sie dies auch nicht ab, sondern fordert sie heraus.

„O“ sein ist nicht für jede Sub oder Sklavin was, aber … ich wurde explizit gefragt. Hier ist meine Antwort.


Schlussakkord: Da steht irgendwie so gar nichts von sexuellen Aktivitäten, das Wort #DreiLochStute fällt nicht oder „Jeden Morgen und Abend der obligatorische Blowjob“. Eine Frau, welche „O“ sein will, fragt nicht danach. Weil das eigene Mindset diese Dinge grundlegend beinhaltet, aber sie weiß, dass „O“ viel viel mehr ist, als nur das devote Bückstück zu sein. Deswegen gehe ich da auch gar nicht drauf ein.

Die Sub im Alltag // #TheTrainingOfO

Sicherheitshinweis: Dies ist meine Sicht auf die Dinge. Was nicht bedeutet, dass andere Sichtweisen besser oder schlechter sind. Sie sind nur anders. Danke.


Das wohl schwierigste Thema ist es, eine Möglichkeit zu ersinnen die Sub im Alltag zu leben. Wobei sich ja dann auch immer die Frage stellt, was „Sub“ denn nun eigentlich ist. Und wie, meiner Definition nach, die erotisch geführte Frau in einem ansonsten unerotischem Alltag ihrer Rolle gerecht wird.

Ich kann mir vorstellen, dass diese Frage nicht nur Subs beschäftigt, sondern ebenso die Doms. Wenn „D/s“ als erotische Dominierung verstanden wird, wie schaffen beide es ihren besonderen Kink im Alltag aufrecht zu erhalten, wenn die Omma zu Besuch ist, die Kinder einen umwuseln, die Arbeit stresst, die beste Freundin plötzlich was will und und und. So viele Dinge brechen im Alltag auf uns ein und je länger ich darüber nachdenke, desto mehr erscheint mir die grundlegende Frage wichtig: „Wie kommen wir als sexuelles Paar miteinander klar, wenn die Sexualität fehlt, weil andere Dinge uns beeinflussen?“

So habe ich wirklich keinen klugen Tipp oder Rat bei der Hand, was garantiert zum Erfolg gereicht. Ich maße mir das auch gar nicht an. Aber erlaubt mir bitte ein paar Hinweise.


Submissives Verhalten besteht nicht darin, sich auf alle Viere zu begeben, um dem dominanten Partner bei Heimkommen gleich den Arsch für Analverkehr hinzuhalten. Vergesst bitte die ganze Pornographie und hebt euch diesen Moment als besonderen Moment im Leben auf. Nämlich dann, wenn ihr euch zum Sex verabredet zum Beispiel. Datet euch wie früher in einem Lokal und verbingt die Nacht in einem Hotel. Nehmt euch aus dem Alltag raus, aber gestaltet diesen Miteinander. Klingt leichter gesagt als getan, aber es wäre eine Idee.

Rettet eure Zuwendung zueinander, küsst euch, wann immer es geht, kuschelt nach einem langen Arbeitstag auf dem Sofa bei schlechtem TV und billigem Bier. Aber macht es gemeinsam, und man weiß nie, welche Perversitäten aus solchen Momenten entstehen können. Klingt leicher gesagt als getan, aber es wäre eine Idee.

Nehmt Rücksicht aufeinander und lasst den anderen auch mal undommig sein. Das muss der Submissivität keinen Abbruch tun. Bleibt anschmiegsam und fordert die Dominanz nicht ein. Nichts ist unerotischer als Dominanz zu erwarten, denn dann könnte auch Dominanz stets und ständig Submissivität erwarten. Lustig finde ich nämlich bei einigen submissiven Menschen, dass sie für sich herausnehmen, dass man auch mal unsubbig ist. Aber vom anderen stets dominantes Verhalten zu erwarten pflegen. Im Alltag hat sich das Leben geändert und submissive und dominante Masken fallen ab und man sieht sich so, wie man wirklich ist. Lasst das zu und stellt euch drauf ein.

Vergesst die ganzen Regeln und Gebräuche, weil sich diese im Alltag selten aufrecht erhalten lassen. Die Vorstellung stetigen „D/s“ erfüllt sich nicht dadurch, dass der Herr immer dauergeil ist, sondern dass er sich dann was nimmt, wenn er es braucht und submissives Verhalten wird durch solche Momente bestätigt. Durch Sponanität. Und wenn dieser Moment auch nur ein paar 5 Minuten dauert. Es zeigt, dass die Flamme immer noch an ist. Veränderungen in langlebigen Beziehungen sind normal und damit ändert sich auch das wechelseitige Verhalten. Verändert euch gemeinsam und es wird was Gutes draus.

Vielleicht ist es aber auch notwendig darüber nachzudenken, dass Submissivität nicht immer nur „passiv sein“ ist. Sondern aus der Submissivität kann auch viel Aktivität entstehen. In der Bedeutung des „unterwürfig sein“ steckt meiner Meinung nach eben nicht „absolut passiv sein und lass den Dom mal machen“. Submissivität bedeutet auch „Unterstützung“. Solche Dinge wie „Rücken frei halten“ können geschehen, um dem Herrn Luft zu perversem Nachdenken zu schenken. Die Frage ist nicht immer „Was kann mein Dom für mich tun?“, sondern „Was kann ich für meinen Dom machen, um es ihm einfacher zu gestalten“.

Das bedeutet ja noch lange nicht, das Heimchen am Herd zu sein. Kann es aber sein, wenn es der Beziehung hilft.


Natürlich kommen nun die Stimmen auf, dass Alltag eine Sache ist, die beide Seiten der Leine angeht. Und das ist auch völlig richtig. Aber der Artikel bezieht sich ja auch auf die Sub im Alltag und nicht auf „D/s“ im Alltag, obgleich der obige Absatz ja beide Beteiligten im Blick hat. Man könnte fast meinen, dass D/s-Paare nur dann am Besten funktionieren, wenn sie nicht zusammen leben, aber wenn, dann bitte ohne Kinder etcpp. Ich sehe viele Spielbeziehungen da draußen, die halt genau auf dieser These beruhen, weil man sich nur die positiven Momente des Lebens schenkt und auf den Alltag eben verzichten will. Respektive ist dieser „Alltag“ davon geprägt Entscheidungen für die positiven, gemeinsamen Dinge zu treffen. Und ich kenne auch ein paar Spielbeziehungen, die sich dazu entschieden haben, zusammen zu leben, und wenige Monate später war alles vorbei.

Es gibt einfach kein Patentrezept. Das Wichtigste ist stete Kommunikation und aus dieser Kommunikation etwas gemeinsam zu verändern. Manchmal kommt man an den Punkt im gemeinsamen Leben, wo es nicht möglich ist sich gemeinsam zu verändern. Vielleicht ist dann eine Öffnung des Beziehung möglich, oder aber, zuletzt, ist eine Trennung erforderlich, weil es keine wirkliche gemeinsame Basis mehr gibt.

Die Sub auf der Playparty // #TheTrainingOfO

Sicherheitshinweis: Dies ist meine Sicht auf die Dinge. Was nicht bedeutet, dass andere Sichtweisen besser oder schlechter sind. Sie sind nur anders. Danke.


Zunächst gilt es zu klären, was eine „Playparty“ denn so ein kann.

CMNF – Clothed Male Naked Female (Angezogene Männer Nackte Frauen), „O“-Party (Die Frau als Objekt im Mittelpunkt des Geschehens), SM-Party (Hier werden Sie weh getan), you name it.

Völlig gleich, wie eine Party sich schimpft. Will ein Herr seine Dame auf so eine Veranstaltung mitnehmen, dann ist auch hier vorab klar zu stellen, welche Regeln gelten. Und diese sollte der Dom schon mit seiner Sub besprechen, vor allem dann, wenn sie ihn das erste Mal auf so eine Veranstaltung begleiten will.

Man verlässt das geschützte Schlafzimmer und geht, ganz genau, in die Öffentlichkeit. Es werden also zwei bis 100 Menschen dort sein und grundlegend „Sehen und gesehen werden“ zelebrieren. Und für einige Subs ist das noch mehr ein Problem, als der geschützte Rahmen eines Herrenabends oder devote Services im Pornokino. Hier ist das Licht an.

Was soll ich anziehen? Ich habe nichts anzuziehen! Ich sehe scheiße aus! Ich bin zu dick! Die anderen tragen alle so schöne Sachen! Gott, ich bin fett!


Darf ich? Orrrrrrr ……


In meinen Augen ist das Wichtigste, dass die Sub sich darüber im Klaren sein muss, dass sie mit jemandem auf diese Party geht, der sie wohl gerne anschauen mag. Nur das ist wichtig, alles andere ist völlig Zervelatwurst! Meine persönliche Meinung dazu ist, dass ich mit einer Sub niemals auf so eine Veranstaltung gehen kann, würde sie diese Leier immer und immer wieder von vorne anfangen. Ich würde dann halt allein gehen. Zefix!

Das klingt vielleicht ein wenig barsch und hart, aber ich kann das gar nicht oft genug betonen. Einige Subs scheitern in ihrem Verlangen nach „mehr“ oft daran, dass sie sich mit anderen Weibern vergleichen. Wenn eine Sub also das eine will, dann wird sie das wohl lassen müssen. Es steckt auch ein wenig Demütigung für den Herrn drin, weil es sich so abgewertet fühlt. Glaubt mir, ich kenne dieses Gefühl nur zu gut. Also … Kommunikation, meine Herren und, meine Damen, glaubt es ihm.

Nachdem also diese Sache abgehakt ist, die Sub also auch die Regeln der Party kennt, wird sie sich damit beschäftigen. Es ist wie in allem zuvor wichtig, dass sie sich damit wohlfühlt. Es muss viel mehr die Sub das Wollen als der Herr es anordnet. Denn nur so passt das Kopfkino zusammen.

Wie kann ein Herr eine Sub auf ein CMNF-Event mitnehmen, wenn sie stetig an sich herum zetert? Wie soll sie auch wissen, dass nicht nur die schlanken Supermodels dort am Start sind, wenn sie nicht mal ein solches Event besucht hat?

Wie kann eine Sub ihren Herren auf eine „O“-Party begleiten wollen, wenn sie sich in vielen Dingen ihrem Herrn verschließt? Nur um ihm zu gefallen reicht allein nicht.

Und wir können beide auf eine SM-Party gehen, wenn die Sub wenig masochistisch ist? Oder der Herr nicht mal ein bisschen Sadist?


Aufgrund der Unterschiedlichkeit der verschiedenen Veranstaltungsformen vermag ich hier nur grundlegend Fragen stellen:

  1. CMNF (Werde ich dominant mit anderen Männern geteilt werden?)
  2. „O“ (Werde ich dominant mit anderen Männern geteilt werden?)
  3. SM (Werde ich dominant mit anderen Männern geteilt werden?)

Ich habe persönlich so kleinere Probleme mit dem „Nur mal hingehen, um zu schauen“. Was aber auch daran liegt, dass ich in meiner submissiven Phase überall und ohne zu zögern mitgegangen bin und war viel zu neugierig. Wenn mein Herr es für richtig und gut erachtete, dann gab es kein Problem für mich. Bei nichts.


Meine Antworten:

  1. CMNF („Vielleicht, aber wenn Du es momentan nicht möchtest, dann nicht.“)
  2. „O“ („Du bist ‚O‘ – die Frage stellt sich Dir nicht.“)
  3. SM („Das kommt auf die Chemie des Abends an, wir werden sehen.“)

Der Besuch einer öffentlichen Veranstaltung setzt ein wirklich gesundes Maß an Selbstvertrauen der Sub voraus. Dieses „Ich will das!“ muss in ihr vorhanden sein, „und zwar mit dem da!“. Ich habe aber auch schon Doms an solchen Veranstaltungen gesehen, die so gar nicht damit klar kamen, dass andere ihrem Weib an die Wäsche (sofern vorhanden) gehen wollten.

Vernünftig Unvernünftig – Rezension – @Ophelia_BDSM

„Ein Buch zu betrachten, dessen Zielgruppe ich vordergründig nicht bin, welches für mich persönlich irgendwie so gar nichts Neues darlegt, um es am Ende doch sehr neugierig zu verschlingen und eigene Theorien bestätigt sehe.“


Lia Ophée (aka https://www.instagram.com/lia_ophee/ aka https://meinlebenimpelz.wordpress.com/ aka https://twitter.com/ophelia_bdsm) ist eine mir sehr angenehme Person. Auch wenn der persönliche Kontakt nach zwei Versuchen (einmal zum #KaminabendBDSM 2.0 und einmal zur #SecretNight) bisher nicht funktioniert hat, so habe ich schon sehr früh einen Draht zu ihr gehabt. Ihr Engagement in Sachen #BDSM und „Wie verhindere ich Missbrauch?“ und ihre stete Aufklärung darum, vielleicht nicht immer ganz auf meiner Linie. Als ich nun davon Wind bekam, dass sie sich der Herstellung eines Ratgebers in Sachen #BDSM befleissigen würde, war ich Feuer und Flamme für diese Idee.


Ihr Werk ist sehr persönlich gehalten. Sie schildert „aus puren Pragmatismus“ alleine ihre Sicht auf die Dinge. Das macht noch keinen sonderlichen Unterschied, denn jeder, der noch so sehr den Gedanken abwehrt eben nicht das „Güldene Buch des #BDSM“ geschrieben zu haben, wird meistens ganz exakt mit diesem nichtexistenten Stammwerk im #BDSM in Verbindung gebracht. Ein Makel, den sie sich wird wohl oder übel gefallen lassen müssen. Letztlich ist es mit meinem Blog ja ähnlich. Viele finden es gut, manche finden es scheiße, manchen ist es Cervelatwurst. Eben, weil jeder seine ganz persönliche Sicht auf die Dinge hat.

Frau Ophée schafft es jedoch aus ihrer Sicht der Dinge (alleinstehend, BDSM interessiert) Worte und Wege für gerade diejeniegen zu ebnen, welche eben nicht in einer Partnerschaft leben und sich somit mit dem Partner auf den Weg in die dunkle Seite der Sexualität zu begeben. Welche übrigens, da bin ich mit ihr einer Meinung, deutlich bunter ist, als viele Vanillas das so glauben (können). Sie prangert nicht an, sie stellt Fakten dar. Sie fordert nicht auf, sie lädt ein. Sie lässt sich über sensible Themen wie #BDSMetoo aus, ohne diese abzuwerten. Sie gibt sehr viel von sich preis, damit die Leserinnen und Leser nachvollziehen können, warum sie Dinge so und so und somit für sich richtig sieht. Sie findet ausgleichende Worte, aber ist auch wenig diplomatisch, wenn es an die Essenz eines Extraktes geht.


Und ich stehe auch nach dem viertem Studium ihres Werkes schulerklopfend hinter mir und höre mich „Haste alles richtig gemacht, Alter“ 😉 sagen 😉


Sie entwickelt eine ziemlich ernsthafte Unbekümmertheit um den Leserinnen und Lesern deutlich zu machen, dass es einen Unterschied zwischen Doms und „Doms“ gibt und beschreibt Signale, wie die einen von den anderen auszufiltern sind. Denn es ist ihr wichtig, dass eine Frau, die sich als devot sieht und diese Neigung im #BDSM leben will, mitnichten alles hinnehmen muss (kann und darf). Dass zunächst sie selber Kontrolle über sich haben muss, bevor sie diese an jemand abgeben kann. Dass sie über sich selbst im Klaren sein muss und das dieses „einfach mal (mit)machen“ durchaus Folgen haben kann.

Manche Seelen werden in diesem Buch nur Hinweise darüber finden, dass #BDSM grundsätzlich mehr Potential für gewaltbehaftete Übergriffe, Straftaten habe. Das kann nur jemand behaupten, der #BDSM nicht versteht und sich auch nicht damit auseinander setzen will. Glauben Sie mir, jeder Vanilla-OneNightStand mit dem Typen aus der Kneipe ist grundlegend deutlich gefährlicher.


Ich möchte dieses Buch jedem ans Herz legen. Es zu lesen. Mehrfach. Mit dem Ziel seine eigenen Fehler als „Dom“ zu erkennen und danach zu handeln. Aber vor allem möchte ich es jeder devoten Seele ans Herz legen, damit sie von diesen „Doms“ schnell und zügig Abstand nimmt.

Dominus -> #Sexwork

Das wesentliche Merkmal eines Dominus ist, dass er ein Mann ist, der BDSM gegen finanziellen Ausgleich betreibt.


Dabei reichen die Facetten des BDSM wahrhaftig von links nach rechts kreuz und quer durch den Gemüsegarten. Vom Kuscheldom mit ein bisschen Aua hin zum Richter und Henker in einer Person mit ganz bösem Aua. Die Frage, die ich mir gestellt habe ist, welcher Dominus will ich nun sein?

Auf meiner statischen Seite -> https://training-of-o.de/blog/sexworking/ <- habe ich ja nun einen Abriss gegeben. Ebenso wird von dort auch nach -> https://training-of-o.de/blog/2018/12/29/was-war-was-wird-was-soll-was-ist-thetrainingofo-aber-auch-sexwork/ <- verlinkt. Was aber alles nur die halbe Miete ist.

Denn neben den persönlichen Neigungen gilt es zuvorderst den Wünschen des Gastes zu entsprechen. Wohlgemerkt, in meinem Fall, dem weiblichen Gast, respektive dem Paar. Nicht dem Einzelherren. Gewisse Fertigkeiten kann ich sicherlich auch Einzelmännern angedeihen lassen, wo ich selbst über eine Grenze für mich gehe. Denn Hetero-Escort allein wird mir nicht die Butter auf das Brot bringen. Was ich nach wie vor bleiben möchte ist … ein Mensch. Mit Achtung vor den Gefühlen anderer Menschen und gerade das scheint mir wichtig zu sein.


Haben Männer in aller Regel ziemlich schnell Lust, weil die Wegstrecke zwischen Kopfkino und Penis inklusive Umsetzung ziemlich kurze Lunte hat, ist dies bei der holden Weiblichkeit eher nicht gegeben. Kopfkino ist das eine, aber muss ich das umsetzen, will ich das, und wenn ja wie und natürlich auch mit wem? Frauen sind keine Kurzentschlossenen, die mal eben „auf dem Heimweg“ einen Dominus to Go mitnehmen. Meiner Erfahrung nach müssen nicht nur Ort und Zeit stimmen, sondern eben auch die Stimmung passen. Bei Männern ist das mit der Rattigkeit ziemlich schnell erledigt. Das Sexbusiness ist eben vornehmlich auf männliche Klientel und weibliche Anbieter ausgerichtet.

Ein Schelm, wer sich dabei nicht denkt, wer hier nun wen in der Hand hat 😉


In Ermangelung eines eigenen Folterkellers oder einer entsprechenden regelmäßigen Residierung in einem Domina-Studio, wie zum Beispiel der Kollege -> http://www.dominus.berlin/ <- bin ich wohl ganz exakt der Typ, mit welchem sich extravagante Dinge nur mit entsprechendem Vorlauf erledigen lassen. Und ich glaube, dass dies vor allem für weibliche Subs der korrekte Weg ist. Denn ich muss nicht „heute“ ran, sondern es kann durchaus ein Termin für in Wochen anberaumt werden. Frauen haben Zeit. Natürlich haben Sie auch Zeit zum Überlegen und das Date dann abzusagen, aber am Ende tragen sie die Kosten auch für das Extravagante und eine Frau wird es sich von ihrer Natur aus schon dreimal überlegen.


Womit wir dann zum reellen Knackpunkt kommen. Würden Frauen für Dominierung bezahlen? Wäre das nicht gleich zu setzen mit „OMG, ich habe es so nötig, dass ich mir einen Mann kaufe, der Dinge mit mir tut, die ich vielleicht auch mit anderen so ganz ohne Kosten machen kann?“ Tatsächlich ist da was dran. Frauen sind in aller Regel einfach nicht notgeil genug, im Gegensatz zu Männern. Letztere wollen wahrscheinlich öfter, als sie tatsächlich können. Frauen hingegen können öfter, wollen aber eben nur dann, wenn sie es wirklich brauchen.


(BDSM-) Hetero-Escort hat so seine Eigenheiten und genau das finde ich so faszinierend dran. Die Wunschzettel bedienen und dabei dennoch sich selbst bleiben. Und zwar bei allem benötigen Respekt. Viele Seiten von Kollegen sind darauf ausgerichtet, dass ein Dominus eine ziemlich dunkle Gestalt ist. Das kann ich zwar auch, aber finde das in der Werbung für meine Klientel ziemlich ungeeignet. Meine Persönlichkeit ist ziemlich heiter und dennoch ernsthaft. Es gibt Damen, die dies bezeugen können. Es leben halt der Unterschied zwischen „Darf ich Dir weh tun?“ und dem tiefen und ernsten Blick „Ich werde Dir jetzt weh tun!“.

So wird es mich genau als den Menschen geben, der ich bin. Spielereien mit durchaus ernsthaftem Hintergrund, um Sehnsüchte zu erfüllen, mit der nötigen Portion Heiterkeit, Anständigkeit und Respekt.

 

Was Du über Dominanz wissen solltest …

Natürlich, und es ist schon oft geschrieben worden, Du kannst es überall im Internet lesen, hast sogar Bücher daheim, bist neugierig und vielfach interessiert. Hast Meinungen und Ratschläge verinnerlicht und bist bereit dazu. Bereit für den ersten Dom in Deinem Leben. Er soll alles verändern. Dir Höhepunkte ungeahnter Größe und Tiefe bereiten. Und Du willst das alles. Weil es Dich kickt. Diese Bilder und Videos, die ein Zucken zwischen Deinen Beinen verursachen. Die Dir nicht mehr aus dem Kopf gehen. Du bist bereit. Jetzt oder Nie.

Wirklich?

Was glaubst Du, was Dominanz ist? Hast Du Dir nur die sexuell orientierten Bilder angeschaut? Ist es das?


Trenne Dich einfach mal von all diesen Dingen. Nur für einen Moment. Auch wenn sexuelle Hingabe Dich bewegt. Lege Dich mal kurz trocken. Danke.


Dominanz ist für mich ein Entscheidungsträger. Nicht unbedingt in Allem. Aber in Vielem. Dominanz bestimmt. Submission folgt. Das ist der Deal. Es ist mehr als der morgendliche und/oder abendliche Blowjob. Dominanz entscheidet, ob es Sex haben will oder nicht. Dominanz entscheidet, was Du tust und nicht tun darfst. Setzt Grenzen, Regeln, in denen Du Dich einfindest. Fordert Dinge ein, zu jenen Du Dich vielleicht überwinden musst. Beispiele?

Die Sub als Frau im Rollengefüge der 50er Jahre.
Die Sub als Hure, welche anschaffen geht.
Die Sub als visuelle Wichsvorlage, die im Internet gezeigt wird.
Die Sub als nackt gehaltene Frau.

… und und und

Es gibt unzählige Phantasien der Männer, die sich sexuell anfühlen, aber es nicht sind.

Vielleicht wird Dein zukünftiger Dom niemals mit Dir schlafen, sondern Dich stets beschlafen lassen, während er dazu masturbiert?
Vielleicht wird er Dich aber auch daheim „einschließen“ und somit vor den Augen der Welt geheim halten?


Es ist völlig egal, was in einem Schädel einer dominanten Fachkraft so vor sich geht. Aber sobald Du es weißt, besiegelt sich damit auch Dein Schicksal. Natürlich erst in dem Moment, wo Du ihm Deine Treue schwörst und ihn somit als Deinen Dom anerkennst.

Hier mal eine Checkliste auf die Schnelle:

  1. Wenn Dir (bei der Kontaktaufnahme schon!) etwas Spanisch vorkommt, dann frage nach. Wenn er nicht antworten will, dann lass es.
  2. Wenn er nur von Dir Offenheit einfordert, aber selbst nichts preisgeben will, dann lass es.
  3. Wenn sein Kopfkino von Dingen schwärmt, die Dich nicht kicken, dann lass es.
  4. Wenn er mit Deinem Kopfkino nichts anfangen kann, dann lass es.
  5. Wenn Du das Gefühl hast, dass er Dich nicht wirklich versteht, dann erkläre Dich erneut. Wenn ihn das nicht interessiert, dann lass es.

Kurz: Du hast das Recht von ihm Dinge zu erfahren, da er sich das Recht nimmt von Dir Dinge wissen zu wollen.


D/s ist extrem vielschichtig und ein Dom wird Dir sicher nicht immer alles bis in die letzte Ecke erklären. Das sollte meiner Meinung nach jedoch nicht für seinen Charakter gelten. Von seinem Charakter ausgehend, lassen sich Rückschlüsse auf sein D/s-Verhalten ziehen.

Sonntag: „Öffentlich zur Schau gestellt.“ // #Hausaufgabe

Tag 14 / 14


Wenn Du Dich öffentlich zu Schau stellst, dann hebt dies definitiv deinen Wert bei mir.
Wenn dies auch noch ohne Murren und Knurren geschieht, sondern Du es einfach tust, dann sagt dies noch viel mehr aus. Denn es bedeutet mir, dass Du mir über alle Maßen vertraust und Dir auch, zumindest ein Stück weit, zutraust meinen Weg einzuschlagen.

Denn es geht nicht um 60 Augenpaare, die Dich anschauen und vielleicht auch begehren (was die meisten tun werden!), sondern alleine um Dich und um mich.

Mein Kink ist es Dich zu präsentieren und den anderen meinen Stolz zu zeigen: „Seht her, diese schöne Frau gehört mir. Sie ist mir alleine zu Willen und mir Untertan. Ich bin stolz darauf, dass sie zu meinen Füßen kniet und mir meine Wünsche erfüllt.“

Das, liebe submissive Fachkraft, ist alles, was ich will. Das DU stolz darauf bist, dass Deine Wahl richtig gewesen ist, mich in Dein Leben zu lassen. Schließlich dreht sich ja alles um Dich und Deinen Kink.

Natürlich hast Du meinen Blog gelesen und wir haben viel gesprochen, aber die Kraft der Submissivität kommt aus Dir heraus. Sie verleiht Dir erst Macht, die Du mir übertragen kannst. Von Dir kann ich nicht einfordern, was Du nicht zu geben bereit bist.

Sehr viel dieser Magie liegt alleine an Dir, da kann ich noch so sehr verlangen.


Wenn Sie das da oben lesen, dann ist das ja die Frage, die ich an meine Subs gestellt habe. Und es sind ja gleich zwei Fragen auf einmal. Da kommt schon die Idee auf eine Art „Liebesgeständnis“ zu erhalten, aber die Idee war eine andere. In den nun kommenden Kreativwochen, welche zeitlich exakt 14 Tage verzögert beackert werden, werde ich jede Frage, die ich an meine Subs gestellt habe so gedanklich umlenken, also ob ich diese Frage von meinen Subs erhielt.

Kontext: Tag 13 / 14
https://training-of-o.de/blog/2018/12/15/samstag-vor-ihnen-nackt-zu-sein-bedeutet-fuer-mich-hausaufgabe/

Samstag: „Vor Ihnen nackt zu sein, bedeutet für mich …“ // #Hausaufgabe

Tag 13 / 14


Zugegeben.
Es fiel mir nicht wirklich leicht sinnvollen Inhalt zu dieser Frage zu finden. Und wenn, dann müsste ich, mal wieder, aus alten Zeiten heraus beisteuern.

Mit diesem merkwürdigen Selbstbewusstsein von äußerlicher Attraktivität gesegnet, welche wohl 98% aller Männer innewohnt, habe ich nun mal nie ein Problem damit gehabt, mich nackt zu zeigen. Egal wo und wem.

Aber dieses „Nackt sein“ beinhaltet eben auch mehr als den Körper zu entblößen. Weil mit einem Menschen, welchen man sexuell attraktiv findet, ist es sicherlich völlig normal, dass man sich nur zu gerne entkleidet oder sich entkleiden lässt.

Sich jedoch mit seinem Kopfkram einem Menschen zu nähern und ihm zu sagen „Ich liebe Dich und ich will dir weh tun“ oder „Weil ich Dich liebe, muss ich Dir weh tun“ ist dann nochmal ein ganz anderes Kaliber.

Also jemandem seine Gedanken vollständig vor die Füße zu legen ist viel mehr nackt sein, als sich auszuziehen. Es bedeutet mir sehr viel, dass ich das darf und dass meine Gedanken nicht als blöd empfunden werden oder eben vollständig abgewertet werden. Dass sie im Raum stehen bleiben können. Ohne größere Kommentierung.

Ich glaube, dass das viel mehr wert ist, als man das von außen überhaupt sehen kann. Es gehört schon eine gewisse Überwindung dazu sich ehrlich zu seinen Perversionen zu bekennen. Dinge in das Blog zu schreiben ist das eine, Kopfkino hochzufahren ebenso, aber jemandem sein Wollen mitten ins Gesicht zu sagen ist eine ganz andere Hausnummer.

Damit verbunden ist immer auch ein wenig Angst. Auch bei mir. Wie wird mein Gegenüber darauf reagieren? Soll ich es lieber nicht einfach machen und es gar nicht erst ankündigen? Was, wenn meine Entscheidung die falsche war? Was bekomme ich für meine Ehrlichkeit zurück.

Selbst dann wenn ich noch so sehr kommuniziere, geschehen ab und an Dinge, welche nicht kommuniziert sind. Muss ich immer kommunizieren? Muss alles vorab besprochen sein? Hatte ich das schon mal gesagt oder angedeutet? Oder stand es bereits auf einem Wunschzettel und ich habe es vergessen?

Ist dieses „Nackt sein“ eventuell auch, als dominante Fachkraft, dieses „Ab und an einfach machen und dann das Echo einfangen“?


Wenn Sie das da oben lesen, dann ist das ja die Frage, die ich an meine Subs gestellt habe. Und es sind ja gleich zwei Fragen auf einmal. Da kommt schon die Idee auf eine Art „Liebesgeständnis“ zu erhalten, aber die Idee war eine andere. In den nun kommenden Kreativwochen, welche zeitlich exakt 14 Tage verzögert beackert werden, werde ich jede Frage, die ich an meine Subs gestellt habe so gedanklich umlenken, also ob ich diese Frage von meinen Subs erhielt.

Kontext: Tag 12 / 14
https://training-of-o.de/blog/2018/12/14/freitag-was-ich-ihnen-schon-immer-mal-sagen-wollte-hausaufgabe/

Freitag: „Was ich Ihnen schon immer mal sagen wollte.“ // #Hausaufgabe

Tag 12 / 14


Wenn mir etwas ab und an auf die Nerven geht (und wir wollen ja ehrlich miteinander umgehen), dann finde ich mich ab und an etwas ratlos, wenn es darum geht, dass Du Dich nicht sexy oder begehrenswert findest. Dass ich immer wieder gefühlt von Null anfangen muss. Das hinterlässt bei mir das Gefühl, dass Du mir nicht glaubst und dass ich es wohl niemals richtig schaffen werde.

Warum ist es so wichtig für Dich stets und ständig diese Information zu bekommen?

Dabei denke ich, dass ich alles realistisch machbare tue, um Dir diese Flausen aus dem Kopf zu treiben. Ich bin weder unnahbar, noch unberührbar. Ich zeige mich und es ist niemals still zwischen uns.

Bist Du Dir Deiner selbst so unsicher?
Reicht es nicht, wenn ich einfach nur „da“ bin?

Weibliche Wesen sind halt eben anders, das ist mir klar. Und ich darf meinen eigenen Umgang mit mir selbst nicht auf Dich übertragen. Wenn mir mal jemand gesagt hat, dass er auf mich steil abgeht, dann habe ich das gespeichert und fertig. Ich selber habe nie Wiederholungen gebraucht. Am Ende habe ich einen steifen Schwanz vor meinen Augen gesehen und das war mir Bedeutung genug.

Ist es wirklich so, dass Frauen einen anderen Zugang zu sich haben?
Gibt es wirklich so viel mieses Zeug in weiblichen Vergangenheiten, Dir euch sagen, dass ihr Scheiße ausseht?


Wenn Sie das da oben lesen, dann ist das ja die Frage, die ich an meine Subs gestellt habe. Und es sind ja gleich zwei Fragen auf einmal. Da kommt schon die Idee auf eine Art „Liebesgeständnis“ zu erhalten, aber die Idee war eine andere. In den nun kommenden Kreativwochen, welche zeitlich exakt 14 Tage verzögert beackert werden, werde ich jede Frage, die ich an meine Subs gestellt habe so gedanklich umlenken, also ob ich diese Frage von meinen Subs erhielt.

Kontext: Tag 11 / 14
https://training-of-o.de/blog/2018/12/13/donnerstag-eine-nacht-im-nirgendwo-hausaufgabe/

Donnerstag: „Eine Nacht im Nirgendwo.“ // #Hausaufgabe

Tag 11 / 14


Steige in mein Auto.
Setze Dich auf die Rückbank.
In die Mitte.
Ich will Dich im Rückspiegel sehen.
Während der Fahrt werde ich Dir Anweisungen geben.

Du wirst mir Deine Handtasche nach vorne reichen.
Du wirst Dein Oberteil ausziehen.
Du wirst aus dem Minirock schlüpfen.
Du wirst mir auch diese Dinge nach vorne reichen.
Du wirst die ganze Nacht in 3H bleiben.
Du wirst die Beine spreizen.
Du wirst masturbieren.
Du wirst aus dem Fach vor Dir einen Plug nehmen und diesen einführen.
Du wirst weiter masturbieren.
Du wirst fragen, ob Du kommen darfst.
Du wirst weiter masturbieren.
Du wirst aus dem Fach vor Dir die Augenbinde und die Handschellen nehmen.
Du wirst Dir die Augenbinde anlegen.
Du wirst Dir die Handschellen hinter Deinem Rücken anlegen.
Du wirst nun aussteigen.

Ich werde Dir eine Leine anlegen.
Ich werde Dich führen.
Ich werde langsam gehen.
Ich werde Dich küssen.
Ich werde jemandem die Leine in die Hand geben.
Ich werde euch folgen.

Du wirst kein Wort sagen.
Du wirst gehorchen.


Wenn Sie das da oben lesen, dann ist das ja die Frage, die ich an meine Subs gestellt habe. Und es sind ja gleich zwei Fragen auf einmal. Da kommt schon die Idee auf eine Art „Liebesgeständnis“ zu erhalten, aber die Idee war eine andere. In den nun kommenden Kreativwochen, welche zeitlich exakt 14 Tage verzögert beackert werden, werde ich jede Frage, die ich an meine Subs gestellt habe so gedanklich umlenken, also ob ich diese Frage von meinen Subs erhielt.

Kontext: Tag 10 / 14
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