„O“ … Sub oder Sklavin?

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Nun … wo fange ich an. Hmmm.

Wer dieses Blog verfolgt, stolpert an ziemlich vielen Stellen über die „O“. Nicht nur im Namen des Blogs ist sie verweigt, sondern auch in vielen Definitionen, Gedanken und Geschichten, die sich um dieses mir auf beiden Seiten der Gerte ziemlich heilige Thema bewegt. Wenn ich da so drüber schaue, dann komme ich heute zur Erkenntnis, dass ich mich in einem ganz entscheidenen Punkt vielleicht verirrt habe.

Habe ich die „O“ immer als Kombination aus „Sub“ und „Sklavin“ betrachtet, die beide Welten in ihrer Exzellenz vereint, habe ich das Erreichen dieses Zieles immer als „Besser als Sub“, respektive „Besser als Sklavin“ gesehen. Heute sehe ich das anders. Auch wenn die „O“ durchaus immer noch beide Welten vereint, steht sie jedoch neben „Sub“ und „Sklavin“ auf einer Ebene. Aber, immer noch, denke ich, dass eine „Sub“ mehrheitlich EPE geprägt (im D/s daheim) ist, während die „Sklavin“ mehrheitlich im Schmerz (im SM daheim) ist. Und die „O“ ist damit weder Sub, noch Sklavin, sondern eben „nur“ „O“.


Jenseits von Roissy haben sich viele Menschen mehr oder weniger kluge Gedanken gemacht, in wie weit die „O“ in eine Schublade passen kann. Ob sie nur dann „O“ ist, wenn sie strikt nach ihrer Biografie lebt oder ob es auch eine Teilzeit-„O“ geben kann. Heute denke ich, dass die meisten „O“’s in freier Wildbahn eher eine Teilzeitstelle angetreten haben. Habe ich das früher bemeckert, sehe ich das heute deutlich entspannter. Dabei möchte ich nicht mal auf meine eigene Biografie aus. Als selbstbewusste Frau und Sexarbeiterin, wie kann ich eine 24/7 „O“ sein? Wäre meine Herrin, dann nicht diejenige, die mich auf den Strich schickt? Oder besser schicken muss? (Sollte dies jemals ihr Kick werden, dann hätte ich damit keine Probleme – keine Frage.)

Die Leben, die wir heute so leben (müssen) machen es der Normalo-Frau fast unmöglich sich wirklich 24/7 als „O“ zu verdingen. Sie dürfte keine Kinder haben, keine weitere Familie, damit sie sich eben nur ihrer Herrschaft verpflichtet fühlen kann. Damit sie den jederzeitigen physikalischen Zugriff auf sie als „O“ eben auch gewährleisten kann. Kurze WA, frau wird einbestellt und „O“ hat die Beine in die Hand zu nehmen und zu erscheinen. Kann am Ende auch nur dann funktionieren, wenn die „O“ auch keinen Beruf hat, sondern nur Hobbys, die sie eben auch vernachlässigen muss, wenn ihre Dienste benötigt werden. Lassen wir die Kirche in Roissy und lassen wir den Frauen, die eine Teilzeitstelle als „O“ haben, wenigstens das Gefühl in diesen Zeiten „O“ zu sein.


In der Unterscheidung zwischen „Sub“ und „Sklavin“ stehe ich nach wie vor im Credo, dass keine Frau als „O“ ihr Treiben beginnen kann. Während „Sub“ und „Sklavin“ noch eine gewisse Form der Mitbestimmung innerhalb des D/s oder SM haben, ist die „O“ diese Mitbestimmung los. Sie hat sich dazu entschieden, dass eine Herrschaft über ihren Körper verfügt. Da geht es nicht mehr um Hausaufgaben vor einer Kamera, die man man eben so machen kann. Klingt nach D/s und ein wenig auch wie TPE, nur eben nicht ganz.

Wenn ich mein Beispiel nehme, dann bin ich als „O“ verpflichtet meiner Herrin meinen Körper für jeden Aspekt der Sexualität meiner Herrin zur Verfügung zu stellen. Im klassischen Sinn sehe ich mich eher als EPE (Erotic Power Exchange) und so gar nicht im SM. Ich kann Schmerzen überhaupt nicht sexualisieren und dennoch lasse ich es zu, dass meine Herrin mich schlägt. Weil ich mich als „O“ ganzheitlich auch für die Dinge anbiete, die mir gar keinen Spaß machen. Und niemals werden. Wo also eine Sklavin im Sinne des SM ihre Freude dran hat, bin ich raus. Und auch wenn klar ist, dass im D/s immer auch ein wenig Aua dabei ist, kann meine Herrin nach Belieben hin und her schwenken. Ich habe mich zu fügen. Ohne zu murren und zu knurren oder was zu fragen oder zu wollen. Ich habe als Masochistin zu funktionieren, auch wenn ich das überhaupt nicht bin.

Wenn ich an ein Kreuz gestellt und ausgepeitscht werde, dann habe ich keine guten Zeiten. Es tut mir weh und zwar immer. Wenn ich in einem Pornokino in eine Gruppe Männer geworfen werde, dann muss ich ab und an regelrecht gebremst werden. Weil einer geht noch, einer geht noch rein 😉 


Bitte nicht falsch verstehen: Es gibt Menschen, die sowohl EPE als auch SM gleichermaßen genießen können. Sie können devot und masochistisch veranlagt sein. Aber das ist eben keine zwangweise Kombination. Ich bin als „O“ devot und kann mich (weil ich es muss) auch masochistisch hingeben. Es ist eine Entscheidung. Aber nur weil es Menschen gibt, die EPE und SM gleichermaßen lieben, bedeutet das noch nicht, dass sie „O“ sind. „O“ ist frau (bitte verbessert mich!), wenn ich mich ganzheitlich als Dienerin der Herrschaft sehe. Frau hat eine sehr eingeschränkte NoGo-Liste (bei mir sind es fünf Dinge, die ich mir erlaube), aber selbst wenn die Herrschaft ihrer eigenen Lust folgend auf diese Dinge zurück greifen würde, dann bliebe ich ihre „O“. Es wäre kein Vergehen. Denn als „O“ darf ich Wünsche äußern (NoGo’s) und auch aktiv mitgestalten, aber am Ende darf die Herrschaft machen, wie, wo, wann und mit wem sie möchte.


 

Im EPE-Anteil macht mich das zu einer Sub. Im SM-Anteil zu einer Sklavin. Und irgendwie ist das alles EPE mit ein wenig TPE.

Ich stehe als „O“ einfach daneben. Und bin weder besser, noch schlechter. Ich bin eben nur „O“.


Sicherheitshinweis: Je mehr ich als „Sub“ oder „Sklavin“ mitbestimmen will, desto weniger kann ich „O“ sein. Wenn ich Freude an SM habe, aber keine Freude an EPE (Fremdficken und sowas), dann muss frau sich sehr wohl überlegen, ob sie die Existenz als „O“ anstrebt. Denn am Ende gibt es keinen Schnupperkurs „O“ mit langen NoGo-Listen. „O“ ist ganz oder gar nicht. Auch wenn mein Alter Ego sich gerne Frauen annimmt, die mal die „O“ geben wollen (Achtung Werbung, hihi) geht es um Metakonsens. Also das „Consensual Non-Consensual“ im BDSM. Man ist sich einig darüber, dass man sich nicht einigt. Der Herr führt, die Dame folgt. Ende der Geschichte. In der Sexarbeit ist das nicht wirklich umsetzbar und funktioniert zumeist nur mit Paaren, die schon etwas länger im D/s oder SM leben. Mit Einzeldamen gehen viele Dinge nicht, die privat in diversen Kreisen absolut üblich sind. In der Sexarbeit geht es immer um SSC, also Safe Sane und Consensual. Schon aus rechtlichen Gründen ist mir das sehr wichtig darzustellen. Vielen Dank.

Sklavenvertrag … #Reprise

Was ich als Dom eher nicht so mag, weil es die Partner im BDSM einschränkt, wird für die „O“ nun Wirklichkeit. Jedenfalls testweise.


Wer mich auf Twitter liest, der hat schon mitbekommen, dass ich mich in der Sissy University eingeschrieben habe. So habe ich in „Public Services“ graduiert und bin momentan in den Übungen und Examen für „Gender Studies“. Danach soll „Sex Trades“ alles für mich abschließen. Ich kann jedem D/s-Paar nur empfehlen das einfach mal auszuprobieren. Kein Login. Kein Passwort. Es läuft alles über Cookies. Und man kann den Stand der Dinge exportieren und in einem anderen Browser importieren. Man muss nirgends irgendwelche Beweise hinschicken und es kostet keinen einzigen Cent. Es eignet sich aber auch für nicht gebundene Subs, sich so Aufgaben geben zu lassen und wenn man sich das ganze Pink und Manga wegdenkt, dann kann einem das echt weiterhelfen, seine Stärken und Schwäche zu finden. Keine der Aufgaben benötigt einen Partner. Man kann alles alleine machen. Nur Selbstdisziplin ist erforderlich.

Im Laufe der Übungen und Examen zu „Public Services“ habe ich einen speziellen Bereich auf meinem Google Drive für meine Herrin frei geschaltet, weil ich als unverbesserliche Exhibitionistin mich schon irgendwie präsentieren wollte. Und da sind einige sehr gelungene Videos dabei, die ich auch ihren Weg zu „MyDirtyHobby“ fanden 😉 Und so bin ich auf die Idee gekommen, dass es vielleicht gut wäre, wenn diese Aufgaben ein wenig … sagen wir … flankiert würden. Nicht, weil ich ansonsten schummeln würde, sondern einfach nur, um den Reiz von unbekannten Begleiterscheinungen zu erhalten.


Meine Herrin und ich haben einige Wochen darüber gebrütet und beraten, wie ein Sklavenvertrag wohl in unsere Leben passen würde. Für mich als „O“ wäre es mein allererster und für sie als meine Herrin und grundsätzlich ebenso. Festgeschriebene Rechte und Pflichten auf beiden Seiten, aber immer noch Luft für Links und Rechts. Es war nicht einfach, aber wir haben es hinbekommen. Während der Vertrag als solcher natürlich geheim in seiner Gesamtheit bleiben wird, so werden Teile meiner Übungen an der Uni über zusätzliche Hausaufgaben ergänzt. Und darüber mal ein Beispiel:

An der Uni werden verschiedene Größenangaben in Bezug auf Dildos und Plugs gemacht (S/M/L/X). Wenn man mal das ganze Sortiment durchgeht, dann stellt man auch fest, dass man diese Größen gar nicht hat und aber auch nicht anschaffen mag. Also habe ich meine Dinge mal sortiert und sowohl Dildos und Plugs in eine gefühlte Reihenfolge S/M/L/X gebracht. Wenn also eine Aufgabe (zB „Spitroasting“) kommt und ich soll zwei M-Dildos nehmen, die ich nicht habe, so kann meine Herrin zB entscheiden, ob ich für den Blowjob den M-Dildo nehme und für anal den L-Dildo oder S-Dildo. Zum besseren Verständnis: Als Spitroasting bezeichnet man die Doppelpenetration des Crossdressers als 2-Loch-Stute. Aber meine Herrin kann auch anderen Einfluss auf die Übungen nehmen und diese verstärken und vereinfachen, wenn sie das möchte.

Insgesamt jedoch sind es nur geringe Änderungen, um den wirklich gut durchdachten Plan der Universität nicht zu sehr zu durchkreuzen. Und alle diese Eingriffsmöglichkeiten sind in meinem Sklavenvertrag explizit ausformuliert („Juristendeutsch ist Liebe <3“).


Wir werden diesen Vertrag in seiner Gesamtheit ab dem 01.07.2020 leben. Aber wir haben jetzt schon vereinbart, dass wir uns regelmäßig in die Augen sehen werden um zu schauen, ob er angepasst werden muss oder weg kann. Aber für zwei Monate ist er jetzt in der Probe. Soviel Zeit reicht auch um in „Gender Studies“ zu graduieren.

Sarah und ich

@LaMadameDomme//Herrin von Sarah Blume

 

GastBeitrag via TTOO

 

Durch die CTime//QDays konnten Sarah und ich uns eine irre lange Zeit nicht sehen, geschweige denn in den Genuss von besonderen Momenten kommen.

 

Wir haben diese Zeit durch erhöhte ZeitEinheiten via WhatsApp oder WhatsAppVideoCallDate und Telefonieren überbrückt.

 

In dieser Zeit hat Sarah einen enormen Sprung in ihrer Entwicklung getan.

Zeitweise kam ich mir wie der berühmte junge Vater auf Montage vor. „Es läuft“ sprach die junge Mutter. ^^

Nicht missverstehen, ich liebe diese Entwicklung. Für Mich gibt’s nur noch die weibliche Version des Menschen. Auch wenn ich die männliche Version auch kennengelernt habe. Dies ist unsere Historie, wird hier nicht hier „ausgebreitet“. Blog ist Blog. Privat ist Privat.

Es gab ein Agreement zwischen dem AlterEgo und mir, was den CoF angeht. Durch einige Gespräche ist dies hinfällig. Ich erfahre nichts detailliert von den SubDates.

Offenheit und Transparenz sind die ZauberWörter. Ohne ging es nie. Jetzt erst Recht nicht.

[Möchte ich die Subs kennenlernen? 🤫🤐🤫]

 

Etliche Geplante Dates wurden gestrichen.

PANDEMIE und Quarantäne

Oooooorrrrrrr

 

In dieser Zeit habe ich meine Geplante Reise nach Hamburg storniert. Die FahrKarte zum Flexiblen GutSchein umgetauscht.

Eine Freundin hat mich „unterm Arm geklemmt“, mit mir in dieses Draussen 😷

Meinen Slave Trainee TonMann kennengelernt.

Er steht im Rang unter Sarah. PunktUm.

 

Ich war auch TelefonGästin beim PodCast www.kunstderunvernunft.de

 

https://kunstderunvernunft.de/37-livestream7

 

Einige (die mich persönlich//vom Telefonieren kennen) im LiveChat waren über meine Stimme erstaunt. Was ich nicht mitbekommen habe, sie klang in Richtung FSK21+

Was zur Folge hatte, einige Angebote der besonderen Art zu erhalten 😂😂😂

 

Endlich unser Langes PfingstOverNightWE.

Im TreppenHaus Knutschen und ….

 

Rauf in die Wohnung. Taschen abstellen.

Die Lebensmittel auspacken. Ich habe Brötchen mitgebracht für den Ersten Abend.

Gemeinsam im Wohnzimmer Kaffee, Getränke und Brötchen gespeist. Tolle Gespräche dabei. Unter anderem habe ich vom ÜberraschungsWE mit Lisa mehr erfahren.

 

Wir sind in den SpielModus übergegangen.

Was habe ich es vermisst. Sarah ist sofort in die Position vor mir gegangen. Hat ihr Mantra mir gegenüber ausgesprochen.

 

Wenn der Gedanke aufkommt, ich hätte sie von 0 auf 500 BeSpielt, Nope. Ganz Sicher Nicht. Es ist bekanntermaßen Zeit ins Land gezogen.

 

Der nächste Tag. Frühstück. Aufbruch zum FotoShooting. Um es in ein Wort zu packen —>> Wouw

Sarah ist SoWasVon fotogen. Die Kamera liebt sie. Die junge Fotografin war ehrlich beeindruckt über die Hacken und das unfallfreie Bewegen darauf. Darin trifft es nicht.

 

Fotos ausgewählt. Einkauf erledigt. Nach Hause gefahren. Die DachTerasse mit dem WäscheStänder „dekoriert“. Den Tisch wieder rausgestellt. Den Grill an den Platz geparkt.

Wäsche zusammen aufgehangen, dabei festgestellt wie unterschiedlich das gehen kann. Ich dreh die Sachen auf links, hänge sie……. Unterschiede 😂😂

 

Genussvolle Momente erlebt. Inklusive SpielModi. Sarah kennt mich wie kein anderer Mensch. Ein Blick. Ein Nicken.

Eine rhethorische RückFrage.

Ein Nicken. MeinerSeits.

Meine Lust wurde durch eine sehr vertraute spezielle Zuwendung gestillt.

Ich gehe nicht enDetail. Hier schweigt die Dominante Dame.

Näheres steht unter anderem hier

https://training-of-o.de/blog/2020/06/01/guten-tag-auch/

 

Tag3

Mit ein wenig PärchenKram verbracht

Die SpielModi genossen. Uns genossen. Schlicht und Ergreifend.

Abends 2 Krimis im TV gesehen und uns weggelacht.

 

Das sind diese besonderen Momente mit Sarah.

In diesen Momenten bin ich Ich//Frau

 

Am letzten Tag haben wir die DachTerasse vom WäscheStänder befreit.

 

Dann ging’s wieder Nach Hause.

 

Langsam in den Alltag gleiten. Mit dem Wissen das nächste OverNightDate ist nicht allzu lang hin.

 

Das Nächste ODate stand unter dem Motto #ManifestBesprechung

Tiefes Gespräch und Kommunikation über dieses Manifest. Mir wurde vom Urlaub mit #3K erzählt. Über sie. Nichts was das BeSpielen//Dominieren ankratzt.

 

Unser Plan eine besondere AusZeit im SMKontext zeitnah zu nehmen wurde kurz angerissen.

 

Ich würde mich nicht als „klassisch“ Poly einstufen.

Was Sarah unterschreiben würde, ich bin Emotionalgeprägt//EmpathieGehaltsVoll.

Ich bin die Klingonin in unserer Beziehung.

Unserem Gefüge.

 

Ich bin LadyA.