#BDSMBlogparade – Humor im #BDSM – #bdsmhumor

„Wäre ich nicht in Ihrem Leben, dann hätten Sie gar nichts zu lachen.“ … Meine Frau

„Der Stock steckt tief in Dir!“ – #DomYoda


Ich bin mir nicht sicher, aber irgendwie ist an mir kein Kasper verloren gegangen. Auf der anderen Seite sagt man mir, dass mir der Unterschied zwischen ernst und ernsthaft durchaus geläufig ist. Und dann … weiß ich auch nicht.

Offensichtlich plane ich viel zu viele Dinge, um gewisse Peinlichkeiten einfach auszulassen, welche die Stimmung zerstören könnten. Auf der anderen Seite höre ich von vielen humorigen Dingen im BDSM, worüber andere herzhaft lachen könnten. Und dann … weiß ich auch nicht.

Bis auf das #ChewingGumGate ist mir irgendwie nichts geläufig, was mit lautem Lachen endete. Eventuell wäre da ein zusammen gekrachtes Bett, als ich mit den Worten „Jetzt bist Du fällig!“ einleiten wollte und dann die Balken brachen. Aus dem Dunstkreis meiner Damen kenne ich die Geschichte, dass die Dame Augen geschlossen am Kreuz stand und der zugehörige Herr ankündigte sie nun mit seiner Bullwhip zu streicheln, sie sich auf den Schmerz einstellte, der jedoch ausblieb, weil sie nun bei geöffneten Augen sah, dass die Bullwhip sich im Kronleuchter verfangen hatte.


Oder vielleicht ist es auch, dass mir viele Dinge, die andere als „lustig“ erachten, gar nicht so lustig erscheinen, weil mir einfach der Zugang zu „jenem“ Humor fehlt. Dabei mag ich mich gar nicht in die Position des „Nicht mein Niveau!“ begeben. Das ist für ernste Dinge vorbehalten. Schlichtweg, es passiert nichts. Aber, es fehlt mir auch nicht. Obwohl da war die Situation mit Tara, die bei der Einleitung eines Spiels mit Kerzenwachs einfach die Kerze ausblies.

Eventuell ist es aber auch, dass lautes Auflachen eine Art von Kontrollverlust darstellt? Hmmm … möglich.


Meine Selbstreflexion wird jedoch regelmäßig dahingehend unterstützt, dass meine Ernsthaftigkeit geschätzt wird, weil ich kaum etwas dem Zufall überlasse und nur so eine Stimmung entstehen kann, die D/s („mit mir“ der Red.) erst lebending und damit liebenswert macht. Und das ein „Wären Sie so freundlich sich nun zu entkleiden?“ gleichbedeutend mit „Zieh Dich aus!“ gesetzt wird. Dass Unmissverständlichkeit, Klarheit und Direktheit in jeder Äußerung von mir stecken („können“ der Red.), wenn es um die von mir viel zitierte „Cervelatwurst“ geht. Und eben auch, dass Gewissheit auf der anderen Seite darüber besteht, dass ich nicht scherze, wenn ich den Schalter umlege.


„Ihre Ernsthaftigkeit bedeutet nicht, dass man nicht mit Ihnen und auch über Sie lachen darf. Sie ermuntern mich jeden Tag dazu, dass ich Sie nicht so ernst nehmen soll, weil es reichen würde, dass Sie mich ernst nehmen. Sie haben keine Ahnung, was das mit mir macht und wie dankbar ich Ihnen bin, dass es eine klare Linie gibt, welche zwischen scherzhaft und ernsthaft trennt. Weil sie nie etwas im Scherz tun um eine Reaktion zu erhalten, wegen welcher ich dann bestraft werde. Weil, wenn Sie mich schlagen wollen, dann tun Sie das. Sie brauchen keinen Grund dazu. Sie müssen Ihren Sadismus nicht erst durch die Brust ins Auge hervorholen. Sie bringen mich nie in eine Lage, in der ich nicht weiß, warum Sie mein Herr sind. Es geht mir gut mit Ihnen.“

Zitatende


#Blogparade April 2019

05.04.2019
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https://www.tbordeme.de/bdsmhumor/

09.04.2019
https://twitter.com/TanjaRuss_Autor
https://tanjaruss.de/index.php/2019/04/09/bdsm-blogparade-bdsmhumor-tanja-russ/

11.04.2019
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https://herzinfucked634830523.wordpress.com/2019/04/11/bdsmblogparade-humor-ein-plaedoyer-fuer-mehr-authentizitaet/

16.04.2019
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https://margauxnavara.com/blogparade-bdsm-und-humor/leseprobe/

23.04.2019
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26.04.2019
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http://theartofpain.de/sm-und-humor-ein-beitrag-zur-bdsmblogparade/

30.04.2019
https://twitter.com/KinkmitHerz
https://kinkmitherz.de/2019/04/30/warum-humor-so-wichtig-ist/

Die Sub im Alltag // #TheTrainingOfO

Sicherheitshinweis: Dies ist meine Sicht auf die Dinge. Was nicht bedeutet, dass andere Sichtweisen besser oder schlechter sind. Sie sind nur anders. Danke.


Das wohl schwierigste Thema ist es, eine Möglichkeit zu ersinnen die Sub im Alltag zu leben. Wobei sich ja dann auch immer die Frage stellt, was „Sub“ denn nun eigentlich ist. Und wie, meiner Definition nach, die erotisch geführte Frau in einem ansonsten unerotischem Alltag ihrer Rolle gerecht wird.

Ich kann mir vorstellen, dass diese Frage nicht nur Subs beschäftigt, sondern ebenso die Doms. Wenn „D/s“ als erotische Dominierung verstanden wird, wie schaffen beide es ihren besonderen Kink im Alltag aufrecht zu erhalten, wenn die Omma zu Besuch ist, die Kinder einen umwuseln, die Arbeit stresst, die beste Freundin plötzlich was will und und und. So viele Dinge brechen im Alltag auf uns ein und je länger ich darüber nachdenke, desto mehr erscheint mir die grundlegende Frage wichtig: „Wie kommen wir als sexuelles Paar miteinander klar, wenn die Sexualität fehlt, weil andere Dinge uns beeinflussen?“

So habe ich wirklich keinen klugen Tipp oder Rat bei der Hand, was garantiert zum Erfolg gereicht. Ich maße mir das auch gar nicht an. Aber erlaubt mir bitte ein paar Hinweise.


Submissives Verhalten besteht nicht darin, sich auf alle Viere zu begeben, um dem dominanten Partner bei Heimkommen gleich den Arsch für Analverkehr hinzuhalten. Vergesst bitte die ganze Pornographie und hebt euch diesen Moment als besonderen Moment im Leben auf. Nämlich dann, wenn ihr euch zum Sex verabredet zum Beispiel. Datet euch wie früher in einem Lokal und verbingt die Nacht in einem Hotel. Nehmt euch aus dem Alltag raus, aber gestaltet diesen Miteinander. Klingt leichter gesagt als getan, aber es wäre eine Idee.

Rettet eure Zuwendung zueinander, küsst euch, wann immer es geht, kuschelt nach einem langen Arbeitstag auf dem Sofa bei schlechtem TV und billigem Bier. Aber macht es gemeinsam, und man weiß nie, welche Perversitäten aus solchen Momenten entstehen können. Klingt leicher gesagt als getan, aber es wäre eine Idee.

Nehmt Rücksicht aufeinander und lasst den anderen auch mal undommig sein. Das muss der Submissivität keinen Abbruch tun. Bleibt anschmiegsam und fordert die Dominanz nicht ein. Nichts ist unerotischer als Dominanz zu erwarten, denn dann könnte auch Dominanz stets und ständig Submissivität erwarten. Lustig finde ich nämlich bei einigen submissiven Menschen, dass sie für sich herausnehmen, dass man auch mal unsubbig ist. Aber vom anderen stets dominantes Verhalten zu erwarten pflegen. Im Alltag hat sich das Leben geändert und submissive und dominante Masken fallen ab und man sieht sich so, wie man wirklich ist. Lasst das zu und stellt euch drauf ein.

Vergesst die ganzen Regeln und Gebräuche, weil sich diese im Alltag selten aufrecht erhalten lassen. Die Vorstellung stetigen „D/s“ erfüllt sich nicht dadurch, dass der Herr immer dauergeil ist, sondern dass er sich dann was nimmt, wenn er es braucht und submissives Verhalten wird durch solche Momente bestätigt. Durch Sponanität. Und wenn dieser Moment auch nur ein paar 5 Minuten dauert. Es zeigt, dass die Flamme immer noch an ist. Veränderungen in langlebigen Beziehungen sind normal und damit ändert sich auch das wechelseitige Verhalten. Verändert euch gemeinsam und es wird was Gutes draus.

Vielleicht ist es aber auch notwendig darüber nachzudenken, dass Submissivität nicht immer nur „passiv sein“ ist. Sondern aus der Submissivität kann auch viel Aktivität entstehen. In der Bedeutung des „unterwürfig sein“ steckt meiner Meinung nach eben nicht „absolut passiv sein und lass den Dom mal machen“. Submissivität bedeutet auch „Unterstützung“. Solche Dinge wie „Rücken frei halten“ können geschehen, um dem Herrn Luft zu perversem Nachdenken zu schenken. Die Frage ist nicht immer „Was kann mein Dom für mich tun?“, sondern „Was kann ich für meinen Dom machen, um es ihm einfacher zu gestalten“.

Das bedeutet ja noch lange nicht, das Heimchen am Herd zu sein. Kann es aber sein, wenn es der Beziehung hilft.


Natürlich kommen nun die Stimmen auf, dass Alltag eine Sache ist, die beide Seiten der Leine angeht. Und das ist auch völlig richtig. Aber der Artikel bezieht sich ja auch auf die Sub im Alltag und nicht auf „D/s“ im Alltag, obgleich der obige Absatz ja beide Beteiligten im Blick hat. Man könnte fast meinen, dass D/s-Paare nur dann am Besten funktionieren, wenn sie nicht zusammen leben, aber wenn, dann bitte ohne Kinder etcpp. Ich sehe viele Spielbeziehungen da draußen, die halt genau auf dieser These beruhen, weil man sich nur die positiven Momente des Lebens schenkt und auf den Alltag eben verzichten will. Respektive ist dieser „Alltag“ davon geprägt Entscheidungen für die positiven, gemeinsamen Dinge zu treffen. Und ich kenne auch ein paar Spielbeziehungen, die sich dazu entschieden haben, zusammen zu leben, und wenige Monate später war alles vorbei.

Es gibt einfach kein Patentrezept. Das Wichtigste ist stete Kommunikation und aus dieser Kommunikation etwas gemeinsam zu verändern. Manchmal kommt man an den Punkt im gemeinsamen Leben, wo es nicht möglich ist sich gemeinsam zu verändern. Vielleicht ist dann eine Öffnung des Beziehung möglich, oder aber, zuletzt, ist eine Trennung erforderlich, weil es keine wirkliche gemeinsame Basis mehr gibt.

Von der submissiven Fachkraft

Lasse Dich nicht von der üblichen Moral leiten. Folge Deinem eigenen Willen. Nicht Kleidung oder besondere Orte machen Dich aus. Submission ist ein Gefühl.

Ich schaue Dich an und bin stolz auf Dich und auf alles, was Du mir zu geben bereit bist. Also zeige Dich mir.

Dein Körper ist keine Handelsware. Du bist die Leinwand, auf der ich male. Auch wenn andere zuschauen.

Submission kümmert sich. Sie unterstützt immer und überall. Sie ist leise, sanft und fordert nicht ein.

Gegenseitig aufgeschlossen sein und bleiben. Submission ist Teil des D/s und lebt nicht durch sie, sondern in ihr.

„Ein feste Burg bin ich Dein Dom“. Mache nicht alles von mir abhängig, aber vertraue darauf, dass ich da bin.

Trage mich stets in Deinem Herzen und bleibe verbunden. Selbst dann, wenn ich gerade nicht da sein kann.

Deine Stimme ist Musik für mich. Kommuniziere mit mir und öffne Dich. Du bist mein Fokus.

Sei bereit für den Moment und vertraue Dir selbst und Deinen Fähigkeiten.

Finde Deinen eigenen Weg mit mir zu reden, wenn ich es gerade nicht kann.

Du hast es verdient gekrönt zu werden. Lebe damit!

Von der Verzweiflung der Dominanz

Es ist recht einfach für einen dominanten Menschen ein passendes submissives Gegenüber zu finden. Du zeigst Dich offen, gibst Dinge von Dir preis, machst Dich einfach nackig und Du malst Deine Welt offen und ehrlich mit den Farben, welche Dir möglich sind, welche Dir wichtig sind und es wird Dir geantwortet. Und Du hast auch eine Auswahl. Machen wir uns nichts vor, seit #50SOG ist es wesentlich einfacher geworden zwischen all jenen gelangweilten Hausfrauen auf der Suche nach Erlebnissexualität einen angenehmen Zeitvertreib zu finden. Vielleicht nicht zu 100% passend, aber 80% tun es auch schon. Schließlich ist ein wesentliches Prickeln ja auch in den fehlenden 20% verborgen.

Was sich vielleicht ein wenig abwertend an das Gehirn des werten Lesers anschmiegt, ist nicht mal so gemeint. Auf der Suche nach Perfektion, dieser submissiven Exzellenz, stellen dominante Fachkräfte, also auch ich, immer wieder fest, dass Perfektion nicht zu finden ist. Und wir gestehen uns ein, dass wir nicht mal selbst perfekt sind. Schließlich sind wir alle mit Ecken und Kanten ausgestattet, bringen unsere ganze Erfahrung ein und ab und an muss es sich einfach verhaken.


So wandern die einen rastlos umher und sind ständig auf der Suche nach etwas Neuem und befinden sich im Irrglauben, dass sie „Die Eine“ suchen. Und ja, der Reiz des Neuen im Leben ist auch bei mir präsent. Ich würde lügen, wenn ich abstreiten würde, dass nicht ab und an Gelüste in mir aufkommen und mich ein Weibsbild einfach anmacht. Ich denke, dass geht jedem so. Die Frage ist, wie gehe ich damit um? Blocke ich das weg? Oder nehme ich es an?

Im #CircleOfFalbalus gibt es ein definiertes Regelwerk und mit diesem dominiere ich mich durchaus auch selbst. Dominanz bedeutet für mich nicht, dass ich von einer Blüte zur nächsten fliege, um diese zu bestäuben. Sexualität macht sicher einen guten und ganz gewissen Anteil im D/s-Leben aus, aber es ist eben nicht alles. Die Freiheit neuen Dingen nachzugehen kann ich mir nehmen, jederzeit. Das gilt auch für meine Subs. Einzig die Offenheit von mir zu meinen Subs und von meinen Subs zu mir über mögliche Kontakte außerhalb des #CircleOfFalbalus ist Pflicht. Es ist wichtig, dass wir uns nicht begrenzen. Mein D/s kennt keine Eifersucht. Und einige Subs sind explizit aufgefordert sich auch anderweitige sexuelle Kontakte zu suchen und sich rein sexuell nicht nur an mich allein zu binden. Obgleich ich keiner meiner Damen es verbiete sich exklusiv an mich zu binden.

Aber das ist alles noch nicht verzweifelnd. Und es passt auch nicht zum Bild dieses Beitrages. Doch es war mir wichtig mal so einzusteigen.


Was mir ein wenig fehlt ist ein dominanter Kontakt. Ein anderer Dom als guter Freund. Und das ist echt nicht einfach. So habe ich Menschen in meinem Leben, die durchaus Stino sind und mit denen ich gut klarkomme, aber es fehlt eben die gemeinsame Sichtweise auf Sexualität. Die einen sind mir vom Humor her zu flach, andere wohnen sonst wo, nicht wenige haben eine deutlich falsche politische Meinung … und ja, da bin ich wohl ein wenig „picky“. Wo ich mir eine submissive Fachkraft „passend“ machen kann, müsste es bei einem anderen Dom sofort klick machen.

Ich komme mit vielen Menschen in Kontakt und versuche es immer wieder. Auch in Kontakt zu bleiben, aber es gelingt mir einfach nicht wirklich jemanden zu finden, der auch bleibt. Zu sehr sind Menschen in den Alltag verstrickt und haben ihre eigenen Baustellen, haben Subs, um welche sie sich kümmern müssen und von daher keine Zeit, um sich mal gemütlich irgendwo hinzusetzen und über D/s zu philosophieren, ohne gleich zu erigieren. Wahrscheinlich bin aber auch ich nicht der perfekte Freund. Mir geht es ja selbst nicht wirklich anders.


Müssen also dominante Menschen ebenso zueinander „passen“, wie submissive zu dominanten Fachkräften?

Ich lasse das mal so stehen.

 

Brauchen wir ein #BDSMetoo? // Eine offene Antwort statt eines Kommentares

Lieber Tomasz,

ich habe heute Deinen Artikel durch meine sozialen Medien geschoben und mache mir dabei selbst Gedanken. Dabei möchte ich keinen Bezug auf den gesamten Artikel nehmen, aber mich ernsthaft mit diesem Thema hier beschäftigen.

Mir stellt sich eine ganz andere und sehr persönliche Frage, die spezifisch mit der Szene zu tun hat: Hat es in meiner Vergangenheit Situationen gegeben, in denen ich mich nach meinen heutigen Maßstäben anders hätte verhalten können (müssen)? Gab es vielleicht Gelegenheiten, wo ich mich kopfschüttelnd abgewendet habe, Situationen, in denen ich Zeuge dessen wurde, was Dr. Lister in ihrem Artikel beschreibt: Missbrauch unter dem Deckmantel von SM?

Wenn ich mich also im „An die eigene Nase packen“-Modus befinde, dann denke ich vor allem an mein AlterEgo #DomYoda und in wie fern ich mir selber zu einem früheren, aber auch späteren Zeitpunkt nicht selbst an meine eigenen Regeln gehalten, nicht zugehört, nicht aufgepasst, nicht gelesen oder nicht sonstwie habe.

Und ich muss gestehen, dass dem so gewesen ist.

Bereits in Blogbeiträgen habe ich mich bewusst dahingehend geoutet. Zum Beispiel, dass ich meiner Frau im (seltenen aber so geschehen) Suff Ohrfeigen verpasst oder es mit dem Rohrstock übertrieben habe. Das hat durchaus zu Verwerfungen in der Macht geführt. Einmal zum Abbruch der Session mit der finalen Erkenntnis, dass ich mich grundlegend dahingehend entwickelt habe Sex und Alkohol in Kombination zu unterlassen. Was dazu führte, dass ich kaum bis nie wieder Alkohol angerührt habe, wenn der Ausgang des Abends bezüglich Kopulation ungewiss sei. Andermal wurde die Session nur pausiert und der Rohrstock verschwand

Aber beide male kam eben das Safeword und ich habe mich dran gehalten. Es hat mich wachgerüttelt und mich entsprechend verändert. Insofern würde ich davon ausgehen, auch in der kompletten Retrospektive als dominante Fachkraft, dass ich für diesen Hashtag in Frage käme.

Letztlich komme ich aber auch zu der Erkenntnis, dass nur die Submissivität mir und auch generell der Dominanz ein entsprechendes Zeugnis ausstellen kann. Ich bin selber auch nie Zeuge von echten Übergriffen geworden, welcher sich für diesen Hashtag qualifizieren könnte. Daher mutmaße ich, dass die meisten echten Übergriffe im BDSM ähnlich wie auch im „üblichen“ Leben im Verborgenen stattfinden.

Ich stehe dieser Hashtaggerei jedoch mit gemischten Gefühlen gegenüber. Wenn ich auf der einen Seite keinen Zweifel daran habe, wenn Menschen sich bekennen Opfer gewesen zu sein, so bleibt mir ab und an eben der Jurist in mir nicht verborgen, welcher auch die andere Seite hören möchte um ein Gesamtbild zu erhalten. Außerdem besteht auch, und vielleicht gerade auch im BDSM, das „Victimshaming“ auf der Türschwelle, weil schließlich wollen die Subs ja „so“ behandelt werden und wer ein Safeword hat und dieses nicht nutzt sei ja selber schuld.

Manchmal habe ich auch die Befürchtung, dass Hashtaggerei dazu genutzt wird, um sich zu rächen, obgleich eventuell gar nichts passiert ist. Einfach nur, um dem anderen aus verletzten Gefühlen heraus einen rein zu würgen.

Lieber Tomasz,

Eines sei Dir jedoch versichert: Wenn es Bedarf an diesem Hashtag gibt, dann wird und soll er leben dürfen. Da bin ich ganz und gerne dabei und stelle mein Blog gerne für anonyme Blogger*innen zur Verfügung, die sich was von der Seele schreiben wollen.

Mit bloggerfreundlichen Grüßen

Martin


Kontext:
https://www.tbordeme.de/bdsmetoo/

Zwei große Klöße // @Copernicus124 // #DreiWortStory

Es ist ja nun nicht so, dass ich mit meinen Geschichten am Ende bin. Die Möglichkeit, welche mir hier eingeräumt wurde geht heute mit der letzten #DreiWortStory zu Ende. Vielleicht sollte ich einfach ein Buch schreiben? Was meint ihr?

Auf der anderen Seite haben meine Geschichten viel zu wenig Traffic, als das es sich lohnen würde, darüber nachzudenken. Na, ja … ist mir aber auch recht, weil so ein Buch ja dann doch eine nicht unangemessene Zeit meines Lebens in Anspruch nehmen würde. Außerdem ist der Blog-Besitzer ja schon mit seinen #RomanLeaks beschäftigt und das was ich hier geschrieben habe, war vielleicht auch nur ein Test.

Der heutige Einblick in mein Leben als verheiratete Schlampe ist deswegen auch einem ganz anderen Thema gewidmet und im Prinzip sorge ich so auch ein wenig für den Anschluss, damit der eigentliche Blog-Besitzer was zum Schreiben hat. Es geht um das Thema #Dogging.

Tatsächlich stammt diese Art der sexuellen Ausschweifung von der britischen Insel und ist nicht „Made in Germany“. Und sie hat dort auch eine wesentlich stärkere Verbreitung als hier. Ab und an bin ich mit einem meiner Liebhaber auf einem Parkplatz und es ist echt schwer dort überhaupt noch wirklich ausschweifend sexuell tätig zu sein.

Mittlerweile sind viele Männer eher zu Wichsern geworden (wie im Pornokino auch) und trauen sich einfach nicht mehr an eine willige Frau heran, selbst wenn diese aktiv zum Koitus einlädt. Viele Männer können auch nichts damit anfangen, wenn mein Liebhaber mich dominant teilen will und zur Fremdbesteigung freigibt. Es ist echt ein Jammer.

Und wissen Sie was: Ich verstehe das einfach nicht.

Sind wir in unserer pornoiden Umwelt bereits so versumpft, dass wir mit den Frauen von der Straße nichts mehr anfangen können? Ich erinnere mich daran, dass es Zeiten gab, da standen Männer auf Parkplätzen fast schon Schlange. Und es waren auch andere Paare dort und die Frauen waren Göttinnen. Keine Frau ging ungevögelt nach Hause. Sobald sich das Fenster auf der Beifahrerseite nach unten bewegte, hatte frau schon die ersten Hände am Körper oder gar im Schritt oder einen Schwanz in der Hand.

Vor allem waren Frauen in meinem jetzigen Alter sehr begehrt (also um die 50!), was in der heutigen Zeit doch eher erst recht (MILF/GILF) funktionieren sollte. Keine Namen, keine Geschichten, einfach nur Lust. Männer, die einfach nur abspritzen wollten und sich damit keine Zeit ließen und auch nicht brauchten. Niemand musste irgendjemandem was beweisen oder lange durchhalten.

Viele dieser Plätze sind heute leider der Straßenprostitution gewichen, resepektive hat das Gewerbe den kostenfreien Sex vertrieben. Was es noch vereinzelt gibt, sind Park- und Rastplätze für Homo- oder Bisexuelle, Damenwäscheträger und/oder Crossdresser und Trans*-Menschen. Vielleicht sollten wir Heteros und einfach mal wieder in der Öffentlichkeit blicken und wir Frauen uns dort wieder vögeln lassen.

Denn ich mag es, wenn ein Mann zu mir sagt: „ZWEI! GROßE! KLÖßE!“ und dann einfach auf meinen Brüsten kommt.

Nektrarinenkern, Katzenklostreu, Gabelmaulschlüssel // @BoeseGina // #DreiWortStory

Auf Dings folgt ja bekanntlich immer ein Bumms. Oder war es ohne Dings kein Bumms? Oder jemehr Bumms umso mehr Dingsis? Ich habe den Überblick verloren.

Sie kennen doch sicherlich so merkwürdige Redewendungen von denen Sie immer geglaubt haben, dass es diese tatsächlich gibt. Sie sind doch intelligente Lebewesen, zumindest unterstelle ich Ihnen das. Und ja, schon Winston Churchill war der Meinung, dass man nicht alles glauben darf, nur weil es im Internet steht. Ist doch bekannt oder? Nein? Na, dann passen Sie mal hübsch auf.

Es näherte sich mein 29. Geburtstag und ich war bereits drei Jahre verheiratet. Das Leben mit meinem Stino-Mann war damals ein wenig komplizierter, was den zusätzlichen Gebrauch von Männern anging. Er stand am Anfang seiner Karriere und war halt sehr viel zu hause. Wir hatten uns aber eingelebt in einem schönen Haus, hatten einen Hund, der irgendwie ständig, wie auch immer er das gemacht hat, mit einem Nektarinenkern vom Gassi gehen zurück kam und auch die Katze der Nachbarin ging bei uns ein und aus (Nein, nicht die von neulich, die mich beim Masturbieren beobachtete!).

Es war immer schön sich die beiden Tiere anzuschauen. Wenn man bedenkt, dass der Kampf zwischen Hund (Dänische Dogge) und Katze (Straßenkatze ohne Stammbaum) prinzipiell ausgeglichen ist, schließlich braucht die Dogge nur das Genick der Katze nehmen und es macht Knack und die Katze muss nur schnell genug auf den Rücken des Hundes und ihm die Augen auskratzen. Unser Hund Ben war ja nun hier zu hause und ein echtes Tier. Groß, kräftig, verschmust. Aber wenn da ein Kater im Garten der Katze Mia hinterher wollte, dann war Ben im Garten und verteidigte seine kleine Herrscherin. Denn diese bedankte sich nie dafür, sondern ignorierte ihn einfach. Sie schlief auf seiner Decke, er dann auf dem Boden. Sie fraß von seinem Essen, er bekam die Reste. So habe ich mir FemDom immer vorgestellt.

Umso schöner die Momente, wenn er bei ihr schlafen durfte und Mia sich ganz dicht an sein Fell schmiegte. Was mir auch bedeutete, dass egal, wie dominant eine Frau auch ist. Kuscheln und Liebe wollen sie dann doch alle.

Hach <3

Die beiden haben vielleicht auch deswegen so gut harmoniert, weil sie, in getrennten Häusern zwar, aber zur gleichen Zeit in die Familien kamen und deswegen auch gemeinsam aufgewachsen ist. Weswegen wir natürlich auch ein Katzenklo für die Madame hatten und natürlich musste es dieses eine ganze besondere Katzenklostreu sein. Da kommt schon ein wenig Wehmut auf, wenn man daran denkt, dass man irgendwann nicht mehr die Kacke sonst wo wegmachen musste, weil ich als Personal von Mia versagt hatte.

Entschuldigung, ich schweife ab.

In der Woche vor meinem 29. Geburtstag stellten wir fest, dass wir meinen 30. Geburtstag gar nicht groß werden feiern wollen. Mein Mann sagte zwar immer, dass Frauen erst ab 30 richtig heiß werden, aber WELCHE FRAU IST DENN SCHON ÄLTER ALS 30! (*grins*).

Tatsächlich hatte er mir signalisiert, dass er im kommenden Jahr eine längere Phase im Ausland werde haben wollen, was seiner Karriere sicherlich nicht hinderlich sei. Man habe ihm avisiert, dass es sich um sechs Monate handeln werde und es werde ins Reich der Mitte nach China gehen. Die Firma würde es mir als seine Ehegattin natürlich ermöglichen mitzukommen, aber er wolle das nicht einfach so entscheiden.

Ganz ehrlich? Manche Weiber hätten wohl nun gesagt, dass es doch eine Selbstverständlichkeit sein, denn schließlich gehöre eine Frau zu ihrem Mann. In der Tat, so sehe ich das auch. Aber noch viel selbstverständlicher sollte es sein, dass der Ehemann seine Ehefrau fragt, ob sie mit wolle. Und ich habe da gar nicht lange drüber nachgedacht. Und habe „Nein“ gesagt.

Das hatte zum einen den Grund, dass ich mich gerade selber beruflich entwickelte und da wir ja keine Kinder wollten (aus genau dem Grund, dieser egoistischen Selbstverwirklichung) würde mich das nun irgendwie stoppen. Und mein Mann hatte gar keine Probleme damit. Ihm war es wichtiger, dass er mich frug. Er ist so ein Schatz. Dabei habe ich nicht mal daran gedacht, wie viel sexuellen Freiraum mir das bieten würde. Das kam erst hinterher in meinen Kopf, als er wirklich seine Koffer packte.

Ich erinnere mich daran, dass ich ihm sagte, dass er 10% seines Gehaltes als Taschengeld behalten darf. Weitere 10% dürfe er gerne in Bordellen ausgeben oder sich dafür eine Geliebte halten und den Rest würde ich bekommen. Er hat sich halb tot gelacht und mir 50% angeboten, dafür müsste ich ihm Fotos von mir beim Sex mit anderen Männern schicken. Ich entgegnete, dass ich 40% nehme, wenn ich dafür Fotos von ihm beim Sex mit Männern bekomme. Dieser Abend und auch diese Nacht ging echt in die Geschichte unserer Ehe ein. Es ist schön so offen mit ihm Nonsens zu reden. Aber so zu tun, als sei alles eine todernste Verhandlung.

Meine exakten Worte waren, dass ich ihm Sex mit Chinesinnen aber nur aus rein wissenschaftlichen Zwecken erlauben würde, um der Theorie auf den Grund zu gehen, dass diese die Muschi quer haben. Er zog mich an sich, griff mit seinen Händen in meinen Schritt, drang unvermittelt ein und diagnostizierte, dass ich keine Chinesin sei, aber er würde das nun näher untersuchen.

Wissen Sie, wann man beginnt Katzen und Hunde zu hassen?
Wenn diese zu den ungünstigsten Augenblicken sich zum Beispiel in der Garage, womöglich noch mit männlichen Geleit, herumtummeln und völlig am Rad drehen. Ben völlig durchdreht, weil er nicht zu Mia eilen kann und am Ende das Geräusch eines herabfallenden Gabelmaulschlüssel erschallt, welcher sich mit der Windschutzscheibe eines gerade frisch auf Pump gekauften Autos paart.

Über den Rest breite ich dann mal den Mantel des Schweigens aus. Und das gleich drei Mal in fünf Stunden. Oh ^^

Ring, Messer, Wein. // @MadameHerzlos // #DreiWortStory

Mittlerweile habe ich ja schon eine Menge über mich erzählt in den letzten Tagen. Vom Rat meiner Mutter im Teenageralter es mit richtigen Männern zu treiben und mir nur Verheiratete zu suchen, über den Abriss meiner Zeit als Hure Anfang 20, meinen Mann und meine Liebhaber als Sexpartner bis hin zu den Dingen aus dem virtuellen Raum.

Da könnte der geneigte Leser sich sicher fragen, was da noch so offen ist. Glauben Sie mir, da ist noch Platz nach oben. Wenn man, zwischenzeitlich mit Ring am Finger, als sexoffene Frau seit nunmehr fast 30 Jahren durchs Leben geht, dann geschehen auch Dinge, auf die ich nicht ganz so stolz bin. Aber am Tag des Herrn, heute ist ja Sonntag, sei es einfach mal gebeichtet. Weil dann ist das Thema auch durch.

Mein Dorf ist streng katholisch. Alle anderen Religionen befinden sich laut amtlicher Statistik mit insgesamt 3% (Stand: 2016) in der absoluten Diaspora. Da wird sich auch in Zukunft nicht viel ändern. Sie können ja nun gerne meine Verortung ausfindig machen, aber ich lebe nicht in Bajuwarien. Ist aber auch egal.

Auch wenn ich durch meine Mutter nicht wirklich sittsam erzogen wurde, so haben wir uns alle immer sittsam verhalten und sind natürlich in der Gemeinde verwurzelt. Daran hat sich nichts geändert. Wir gehen in die Kirche am Sonntag und das schon seit ich denken kann. Ich war Gruppenkind und sogar noch zu meiner Zeit als Hure habe ich Kinder und Jugendliche betreut. Geht alles. Kein Problem. Nicht, dass ich wirklich an Gott glaube, dafür bin ich zu gottlos, aber die Kirche gibt mir eine gewisse Heimat für meine Gedanken.

Die Kirche ist aber auch ein Ort, wo man Menschen, wie mich wahrscheinlich, finden kann, die ein öffentliches, ein persönliches und ein geheimes Leben leben. Und manchmal findet man dort auch Menschen, die ziemlich bigott sind und irgendwie ein viertes Leben führen. Die christliche Lehre propagieren, aber unter der Hand einfach alles hassen. Ich habe mich immer an die Nächstenliebe gehalten. Zwar nicht unbedingt im Sinne der Bibel, aber ich habe den nächsten (Mann) immer so geliebt, wie ich mich selber liebe.

Und um das Kopfkino gleich mal in die richtige Bahn zu lenken, nein, ich hatte nichts mit dem Pfarrer. Auch nicht mit dem Kaplan. Als ich 19 wurde, feierte ich mit Freunden im „Partykeller“ des Gemeindezentrums in meinen Geburtstag hinein und wie in einem schlechten Film, waren wir alle viel zu laut, es floss unwahrscheinlich viel Alkohol (verboten!) und der Hausmeister kam in der Nacht und beendete die Party. Das Licht ging an und er brüllte einfach nur rum, dass jetzt Feierabend ist und alle nach Hause gehen sollten.

Als Gastgeberin geht man ja zuletzt, aber ich erinnere mich nur stückchenweise daran, dass er mich, als ich gehen wollte, am Arm packte und mir deutlich zu verstehen gab, dass das Konsequenzen nach sich ziehen würde. Ich war so angeschickert, dass ich mich erstmal übergab. Möglicherweise habe ich ihn auch angekotzt. Das weiß ich nicht mehr.

Ein paar Tage später war es dann soweit und meine Mutter signalisierte mir, dass es einen Anruf gegeben habe und ich nun den Gang nach Canossa zu gehen habe. Also trabte ich zum Pfarrer und sah mich einem Tribunal gegenüber. Pfarrer, Kaplan, Hausmeister ließen sich darüber aus, dass ich die Vereinbarungen nicht eingehalten habe … bla bla bla … Schande … bla bla bla … ich sei doch immer … bla bla bla und so weiter. Nach der Tirade durfte ich dann mit den Hausmeister zusammen die Trümmer aufräumen und was ich nun im nüchternen Zustand sah, okay … wir haben es echt übertrieben.

Reuig begann ich mit dem Aufräumen und schuftete so vor mich hin. Zwischendurch kam der Hausmeister immer mal wieder und schaute nach dem Rechten. Tja und dann geschah es einfach. Irgendwann stand er hinter mir, drückte mir ein Messer in den Rücken und zwang mich dazu ihm seinen Schwanz zu lutschen. Er war grob, es war nicht schön und ich war auch nicht geil dabei. Als er in mir kam, drückte er mein Gesicht so fest gegen seinen Körper, dass ich schlucken musste. Danach ließ er mich los, fuchtelte mit seinem Messer rum. Nun ja. Nun ist es raus.

Ich habe das verwunden. Auch wenn ich heute Sex habe, der manchmal an sexualisierte Gewalt erinnert, so habe ich mit diesem Thema völlig abgeschlossen. Na, ja … nicht ganz, sonst würde ich es hier nicht erwähnen. Aber er hat mir die Freude an der Sexualität nicht genommen, auch wenn es danach ein paar Wochen dauerte, bis ich wieder Sex haben konnte. Meine Mutter hat mir ihre Stärke vererbt und ich habe diese schlechte Erfahrung mit ein paar guten Erfahrungen am gleichen Ort mit meinem damaligen Freund übermalt.

Nur wenige wissen von diesem Ereignis und nun auch ein paar Leute im Internet. Aber damit soll es dann auch für heute reichen. Ich nippe nun an meinem Wein und wünsche euch was.

Bis morgen.

Flucht, Duft, Kampf // @seilgetueddel // #DreiWortStory

Nur das Leben ist nicht immer Eitel Sonnenschein, werte Leserinnen und Leser. In euren Köpfen bin ich sicherlich irgendwas zwischen Schlampe vom Dienst und gewöhnlicher Nutte und es werden sich auch nicht wenige fragen, was um alles in der Welt macht diese Frau mit diesem Mann.

Tatsächlich kommt es mir öfter in den Sinn, ob ich nicht vielleicht auf der Flucht wäre und eigentlich, ja – das soll man nicht benutzen, sollte ich einfach gehen und mir einen Kerl suchen, der mich jeden Tag dreimal so heftig in den Arsch fickt, bis die Spalte blutet, um mir diese Sache mit dem Fremdgehen auszutreiben.

Glaubt mir, ihr habt ja keine Ahnung, wie angenehm das Leben mit diesem Mister Stino ist. Seine stete Bereitschaft mich wie eine Göttin auf Rosen zu betten, seine Zuvorkommenheit, seine Aufmerksamkeit – das sind alles nicht die Qualitäten meiner Liebhaber. Was diese suchen ist Sex, oder besser, eine willige Hure, die es nach ihren Wünschen (HaHa!) mit jedem treibt und dabei auf Kondome verzichtet, die man treten und erniedrigen kann, anwichsen, anpissen und anspucken und ins Gesicht schlagen.

Keine Frau, die noch klar denkt, also meiner Meinung nach, kann 24/7 mit so einem Mann zusammen sein. Ich würde nie was richtig machen und würde niemals Anerkennung für meine Lust, nämlich deren Lust zu erfüllen, bekommen. Selbst die willigste Ehehure, die für ihren Mann auf den Strich geht und ihm so seine Hobbys finanziert (womöglich andere Frauen!), braucht einen Saferoom. Einen Rückzugsort, wo sie sich geborgen und geliebt fühlt und sich erholen kann von all dem.

Und ja, Mister Stino ist so einer. Zugegeben, ich nutze ihn dafür. Er liebt mich. Aber ich liebe auch ihn und wie ich zu Anfang bereits erzählte wird er wissen, wie ich ticke und lässt mich. Und ich lasse ihn, mit seinen Huren. Und ich glaube wirklich, dass er mich dafür liebt, dass ich ihm nicht alles erzähle, sondern einfach nur befriedigt bin. Ich erwähnte ja schon, dass für einen Mann, von dem er weiß fünf andere da sind, von denen er nichts ahnt. Doch sein zufriedenes Lächeln, wenn ich sein Sperma nach einem sanften Blowjob schlucke und ich ihn dabei anlächele. Ach, ich will gar nicht wissen, was in seinem Kopf vorgeht.

Manche sagen, dass es gerade in Stino-Beziehungen vorkommt, dass Menschen nicht wirklich offen und ehrlich miteinander reden. Und nach außen sind wir ein genormtes Stino-Paar, aber wir reden über alles. Vor allem dann, wenn ich mich auf dem Sofa an ihn kuschele und ihm eine heiße Geschichte ins Ohr säusele, die (offiziell!) eine Phantasie von mir ist, und ich dem Wachstum seines Penis mit den Händen tastend zuspüren kann.

Ich mag diesen Duft von ihm, der dann aus seinen Poren dringt. Diese Lust auf mich. Und auch, wenn er gute Entscheidungen für uns im üblichen Leben trifft, so umgekehrt dominant ist er im Bett. Für ihn bin ich wohl die wirklich Fleisch gewordene Gute Fee, die ihm gerne und täglich diesen einen Wunsch dreimal erfüllt. Dieser anderthalb Kopf größere Mann, mit dem gut gestutzten Vollbart, dem ebenso gepflegten Schambereich und ansonsten ein Bär mit überall Haaren dran, wird dann wie Wachs in meinen Händen. Seine Wohlstandswampe ist mein Ruhekissen, meine Liebhaber haben alle Sixpack. Und wenn er dann durch meine Hand auf seinen Bauch kommt und ich ihn dann mit meiner Zunge reinige. Ach, es ist mit ihm eben anders schön. Und das ist gut.

Ab und an denke ich, dass mein Mann bei seinen Huren auch ziemlich brav und artig ist. Womöglich besucht er auch eine Domina. Seine vorhandene Anfangsdominanz, ab und an, die ja schwindet, weil er sich nicht traut mich einfach zu nehmen, lässt diese Vermutung in mir aufkommen. Und weil er weiß, dass ich alles, aber nicht dominant bin, mutet er mir ein solches Schauspiel einfach nicht zu. Ich empfinde das als „silent deep talk“, denn solange der Herzmensch immer wieder nach Haus kommt und sich darüber freut mich in den Arm zu nehmen, so lange ist auch alles okay für mich.

Was er wohl sagen würde, wenn er dieses ausgesuchte Bild von mir findet? Er würde seinen Schwanz rausholen und masturbieren. Davon bin ich felsenfest überzeugt und ich muss zugeben, dass seine Spermamenge die Menge der zwei Schwengel von vorgestern deutlich übertrifft. Von meinem Mann hätte ich gerne so ein Video. Und welche Frau hat es nicht gern, wenn der eigene Mann zu einem Bild der eigenen Frau masturbiert?

Ich kann die ganzen Frauen nicht ernst nehmen, die immer wieder behaupten, dass ein steifer Penis nicht wirklich ein Kompliment für die eigene Frau sein kann. Dann sagen diese Frauen ihren Männern das auch noch und wundern sich, dass er dann einen steifen Penis für eine andere Frau bekommt. Das ist so lächerlich dieser Kampf.

Liebt eure Männer! So wie sie nun mal sind. Wenn die nämlich mit einem Ständer vor euch stehen, dann denken sie ganz genau an die Frau, die vor ihnen steht. Die eigene Frau!

Katze Brettspiel Schublade // @auchbeinacht // #DreiWortStory

Nun, nach all der Vergangenheit (ich berichtete die letzten Tage) gibt es ja auch eine Gegenwart. Schließlich bin ich ja auch eine brave Hausfrau und möchte mir dieses Bild gerne vor Augen halten. Meine Fickerei geht ja niemanden was an, obwohl ich durch diese Veröffentlichung hier merkwürdige Dinge in meinem Leben beobachte.

Habe ich schon davon berichtet, dass Frauen mit Penisbildern ja so gar nichts anfangen können. Also es soll ja Frauen, pardon: auch schwule Männer, geben, die von der Betrachtung eines „gut bestückten“ Mannes alleine feucht (oder steif) werden. Und ich frage mich dabei immer, was genau Männer dazu veranlasst zu denken, dass dies so sei?

Was mich jedoch anmacht ist, wenn ein Mann sich Gedanken darum macht, wie er für mich kommen will. Das macht mich wirklich an und dazu kann ich sehr gut masturbieren. Ich erinnere mich daran, dass ich die Katze einer Nachbarin hütete, während diese in Urlaub war. Ich war in einer Singlebörse mit dem Status „verheiratet, Fremdgeherin“ unterwegs und chattete gelangweilt durch die Gegend und blockte jeden Versuch ab, der mit „Hi! Na?“ gepaart mit Penisbild daher kam. Meine Finger waren fast schon wund.

Für einen meiner Liebhaber hatte ich keine Zeit, also dachte ich mir ernsthaft, dass es wohl mindestens einen Mann geben würde, der mich ein wenig in den Kopf ficken mochte. Späterer Blowjob garantiert nicht ausgeschlossen 😉 Meine Nachbarin hat mir oft schon Obdach angeboten, wenn es um meine Gelüste ging. Auch wenn ich gerne Sex mit einem Fremden im eigenen Ehebett habe, so mache ich das nicht, wenn es frisch bezogen ist. In meinem Kopf sollte der Fremde sich in den Duft meines Mannes legen.

Lust auf einen Kaffee?

Gerne, mit Sahne bitte.

Einen Moment, kommt gleich.

Um es mit den Worten diverser Online-Publikationen zu sagen: „She had no idea what happens next!“ – Es machte ein paar Minuten später *Pling* – Und ein Video kam herein. Dieser Mann schüttete sich einen Kaffee in eine Tasse, holte seinen nicht wirklich kleinen Schwanz raus und wichste innerhalb weniger Sekunden seine Sahne in den Kaffee. Anschließend schob er die Tasse in Richtung Kamera.

Hier, bitte: Für Sie.

Das ganze Video dauerte nur etwa 45 Sekunden und zuerst stieß ich mit meinen Füßen die Figuren von einem auf dem Sofatisch aufgebautem Brettspiel herunter.

Now, that’s what I call cream for my coffee. Can you please add some more?


Jetzt wollte ich es wissen. Also alleine dieses Video reichte schon um mich wirklich anzumachen. Männer, so macht man das! Sich Gedanken!

You are welcome, Miss. Sure I will add some more to it.

Oh, wie ich das mag, wenn ein Mann auf mich reagiert und einfach seinen Duktus dem meinen anpasst. Ich machte es mir bequem und ging in den Masturbationsmodus und schaute mir dieses Video in Dauerschleife an. Was für ein Prachtschwanz. Meine Gedanken wurden jedoch durch ein weiteres *Pling* jäh beendet.

Here you are, Miss. Have a lovely day.

Jetzt wurde mir richtig heiß und kalt und alleine der Gedanke daran, dass live und in Farbe sehen zu können, ließ mich „an“-kommen. Während jener Prachtschwanz-Mann immer noch seinen leicht tropfenden Schwengel in der Hand hielt, wurde die Tasse von der Kamera weggenommen und ein weiterer Mann entblößte sich. Und auch er wichste seine Sahne innerhalb weniger Sekunden in die Tasse und schob diese dann wieder vor die Kamera. Nur diesmal ohne Worte.

Teufel noch eins. Das hatte ich noch nie gesehen. Mit zittriger Hand kombinierte ich beide Videos zu einem und ging wieder in meine Masturbationsstellung und nach drei maliger Betrachtung hatte ich einen Orgasmus der ganz anderen Sorte und war völlig fertig. Etwas später tauchte dann auch die Katze der Nachbarin vor meinem Blickfeld auf und ich möchte gar nicht wissen, wie lange sie mich schon beobachtet hatte. Aber sie erkannte meinen Wunsch nach Kuscheln (obwohl die Katze sich ja ihren Bekuschler aussucht, aber … egal) und ich kam wieder runter von diesem Trip.

Well, thank you. You are very much invited to join again in front of my open mouth, Gentlemen. And I want to have a video of this as well.

As you please. But we both fear we are some 100 miles away from you, but we feel pretty much in creating something similar for you on demand.

Ich schrieb dann noch ein wenig mit Ihnen und sagte Ihnen fest zu, dass wann immer sie in meine Nähe kämen, ich wäre ein williges Opfer für ihre Kamera.

Das war gerade erst gestern. Zwischenzeitlich habe ich dieses Video von meinem Handy genommen und auf meinen privaten Fileshare geladen, wo einige meiner BFF’s diskreten Zugriff drauf haben. Eine Kopie dieses Filmchens speicherte ich auf einem USB-Stick, machte ein kleines Zettelchen dran („Danke, dass Du mich immer auf Deine Katze aufpassen lässt <3“) und legte es in die Schublade ihres Nachtschränkchens, gleich neben ihren MagicWand.