#Kinktober 2018 – The Review

Hier mal alle meine Gedanken zum diesjährigen #Kinktober in einem Rutsch. Und mit ein paar zusätzlichen Gedanken in Schrägschrift. 
Zusätzlich empfehle ich einfach mal auf das Bild zu klicken und sich die Unterhaltungen anzuschauen, welche sich aus dem einen oder anderen Tweet ergaben.

Tag 1 -> Collaring

Mir ist es sehr wichtig als äußeres Zeichen innerer Verbundenheit zueinander. Auch wenn völlig klar ist, das eine Sub auch ohne Halsband eine Sub ist.

Tag 2 -> Bondage

Nicht mein #BDSM.

Wenn ich Bondage lese, dann denke ich immer zunächst an Seile. Und ich bin kein Seil-Mensch. Auch wenn ich mir das extrem lustvoll vorstelle und auch gerne anschaue, so habe ich dazu vielleicht Talent, aber ansonsten einfach keine Lust. Wie ich gelernt habe, gehört zum Bondage als Oberbegriff jedoch mehr. Eben auch Handschellen und andere Dinge, die jemanden fesseln können. Und da ich ein Eisenmensch bin ist #Bondage dann wohl doch meins.

Tag 3 -> DeepThroating

Ich mag es, wenn eine Sub mich ganz aufnimmt und auch wenn ich sie gegen ihren Willen oral nutze. Wenn man das DT nennen kann 😉

Um es ganz genau zu benennen. Es ist ganz genau so gedacht, wie geschrieben. DT ist für mich nicht unbedingt den Mund einer Sub hart zu nutzen, sondern einfach nur die komplette Aufnahme meines Schwanzes in ihren Mund/Kehle. Das geht auch gerne mit Atemreduktion einher. Wenn ich einen Mund vögele, dann bringt mir DT nichts. Meine Eichel ist das sensible Teil, also wird die Sub mit ihren Lippen etwas Enges formen. Einige verbinden DT mit Kehlenpenetration, aber ich befürchte, dass mein EU-Standardnorm-Penis von der Länge her dazu nicht in der Lage ist.

Tag 4 -> Begging

Nicht grundsätzlich bevorzugt. Kommt auf Art und Umstände an. Betteln klingt für mich eher wie „Jammern“.

Manchen Subs ist es antrainiert zB um Orgsamen zu bitten, bevor sie kommen dürfen. Das scheint mir eine verbreitete Methode zu sein, eine Sub zu dominieren, nämlich ihre Orgsamen zu kontrollieren. Ich finde das nicht unbedingt albern, aber es gehört nicht zum meinem grundsätzlichen Repertoire. 

Tag 5 -> SensoryDeprivation

Auf jeden Fall. Augenbinde, Atemkontrolle gehören auf den Speiseplan.

Tag 6 -> Rimming

Ich möchte nicht nur auf meinen Penis reduziert werden! Jedenfalls nicht immer!
Oder so … 😉

Tag 7 -> Spanking

Es ist nicht nur, dass ich Dir weh tun will. Ich muss es einfach tun.

Tag 8 -> OrgasmDenial

Dein Orgasmus ist mir wichtiger als mein eigener. Ich muss nicht kommen, um befriedigt zu sein. Aber Du bekommst Deinen nur zu meinen Bedingungen.

Tag 9 -> Branding

Nein. Ende.

Das geht für mich auch in die Ecke mit „Was passiert, wenn die D/s-Beziehung endet?“. Will man dann noch dauerhaft an etwas erinnert werden, vor allem dann, wenn die Trennung nicht gut war? Geht aber auch in die Ecke, dass ich es für merkwürdig halte, sich die Namen der eigenen Kinder irgendwohin zu tätowieren oder über der Muschi einer Sub „Eigentum von 123“ prangert.

Tag 10 -> DaddyKink

Wie sage ich das nun, ohne Menschen in meiner TL zu verletzen?
Sich mit BabyGirl und Daddy anzusprechen hat für mich zwar keinen paedophilen Hintergrund, aber eben auch keinen paedagogischen. Ich finde das persönlich albern.

Tatsächlich mag es sein, dass eine Sub in mir jemanden hat, welcher in der Lage ist, ihr Leben ein wenig zu sortieren oder mit ihr Entscheidungen trifft, weil sie einfach meine Meinung zu Klamotten wissen will. Das ist okay.

Tag 11 -> MasterSlave

„Master Falbalus“. Nur wenige Sklavinnen bekommen diesen auch zu sehen. (Im Sinne von SM). In aller Regel trifft man mich als „Dom Falbalus“, welcher mit Subs zu tun hat (D/s). #MaleDom jedoch immer.

Insgesamt „trenne“ ich zwischen Master (SM) und Dom (D/s), sowie Sklavin (SM) und Sub (D/s). Das die generische Definition eine andere ist und das es Überschneidungen zwischen diesen allen Dingen gibt, ist mir völlig bewusst. Und ich ignoriere das auch nicht. Diese meine Unterscheidung soll den Frauen, die sich mir nähern (meistens Anfänger), helfen eine Position für sich zu finden. Mit der Zeit lernen sie ganz automatisch meine Definition als meine Definition anzunehmen, weil es für sie so einfacher ist, aber sie wissen dann auch, dass meine Definition nur eine von vielen ist.

Tag 12 -> HairPulling

period

Tag 13 -> Biting

Kennt ihr nicht dieses unbändige Gefühl an irgendwas zumindest zu knabbern, wenn ihr es einfach nur gerne mögt? Potenziert dieses Gefühl mit X und ihr wisst, warum ich das gerne mache.

Tag 14 -> PraiseKink

Niemand muss mich anbeten oder verehren. Gefühle transportiert man mit Augen, gefolgt vom gesprochenen, danach geschriebenem Wort.

Für die einen bin ich Sir Falbalus oder Master Falbalus (SM) und für andere Herr Mewes oder „Mein Herr“ (D/s). Das wird schon reichen.

Tag 15 -> ImpactPlay

Das musste ich erstmal googlen 😉
Niemand kommt an meinen Floggern und Peitschen vorbei.
Ohne Ausnahme.

Der Körper einer Frau ist eine Leinwand und ich muss sie bemalen. Je intensiver ich empfinde (den Moment) um so farbenfroher wird das Bild sein.

Tag 16 -> ThreeMoreSome

Es muss passen. Die/Der dritte, vierte, fünfte im Spiel muss sinnvoll „dazu“ gehören und sich insgesamt nicht in den Vordergrund drängen wollen. Aber: Definitiv, situativ und unbedingt.

Tag 17 -> OverStimulation

Manchmal ja, manchmal nein. Derlei Dinge stehen zwar auf der Speisekarte, aber sind nicht „planbar“ mit mir. Das muss einfach aus der Situation heraus geschehen.

Tag 18 -> InPublic

Alles ist erlaubt. Immer und überall. Ich erlaube mir jedoch darauf zu achten, dass keine unbeteiligten Dritten „Zeuge“ werden. In Pornokinos und Sexclubs zB gibt es per definitionem keine unbeteiligten Dritten.

Tag 19 -> Scars

Unbestimmt. Mir wurde dieser Wunsch noch nie nahegebracht, aber weil ich diesen auch nicht verspüre, also wirklich bleibende Spuren zu hinterlassen, scheidet es aus. Kommt aber auch immer auf das Gegenüber an.

Tag 20 -> DoublePenetration

Och. Nö, Du.

Das Problem ist nicht unbedingt die #DreiLochStute an und für sich. Also mein Schwanz im Mund und gleichzeitig mit jeweils einem Dildo vaginal und anal ist schon geiler Scheiß. Das Problem sind zumeist Männer, die den Penis des anderen Mannes nicht spüren möchten. Dazu kommt noch eine gehörige Menge an Koordination der Männer hinzu. Was im Porno richtig schick aussehen kann, also erleben würde ich das sicherlich gerne mal live und in Farbe.

Tag 21 -> DominationSubmission

BDSM ist mehr als D/s. Im SM-Bereich muss zB gar nicht um D/s gehen. Es gibt dominante Sklaven, die von den submissiven Herrschaften Schläge fordern. D/s jedoch mein Heimathafen mit Ausflügen in anderen Zonen.

Tag 22 -> Frottage

Musste ich erstmal googlen 😉 // Das Reiben eines Penis zwischen Frauenbrüsten oder das Reiben der Klitoris am Schuh eines Doms ggfs. mit dem Ziel des Orgasmus, auch Rubbing genannt, ist bei mir in vielen Situationen absolut gegeben.

Tag 23 -> Gags

Also ich lache sehr viel und habe durchaus Humor, den ich halt nur nicht so … oh. Das sagt aber auch schon alles darüber aus.

Tag 24 -> BootWorship

Ich verweigere mich prinzipiell keiner Form der Submission, wenn diese ehrlicher Ausdruck vo Hingabe ist. Auch diesem nicht.

Tag 25 -> Asphyxiation

Atemkontrolle ist ein sehr spezielles Feld, welches ich gerne bediene, wenn es explizit gewünscht ist. Es gehört Erfahrung und noch viel mehr Vertrauen dazu und ist sicherlich nicht für jeden was.

Tag 26 -> HateSex

Ja, das geht. Im Kontext: „Ich liebe Dich, aber ich kann Dich gerade nicht leiden.“ wäre es durchaus denkbar. Man schaut sich im Streit an und ist plötzlich „heiß“ aufeinander und bringt sich so wechelseitig runter.

Tag 27 -> Aphrodisiacs

Alles kann zu den luststeigernden Mittlen gehören. Honig aus der Muschi lecken, sich mit Erdbeeren füttern. Irgendwelche Medis, lehne ich wie alle Drogen grundsätzlich ab.

Tag 28 -> SadismMasochism

Ja.
Over and Out.

Tag 29 -> Punishment

Es besteht ein Unterschied zwischen einem lustvollen Spanking und einem wie auch immer gearteten Ordnungsruf. Macht niemandem Spaß ist aber zuweilen notwendig.

Tag 30 -> Prostitution statt Suspension

Suspension ist nach der Lektüre des Wikipedia-Artikels garantiert nicht meine Welt.
https://de.wikipedia.org/wiki/Body-Suspension

Jedoch gibt es in einigen D/s-Beziehungen durchaus den „spielerischen“ Umgang mit Prositution als Rollenspiel (Sklavenmärkte zB), aber auch echte Prostitution im Sinne der geforderten Fremdbenutzung halte ich für möglich und machbar.

Tag 31 -> Aftercare

Für mich als Sub fand ich das völlig unerheblich und absolut nicht wichtig. Denn wenn ich als Sub ich bin, warum will ich dann wieder in das andere Ich verwandelt werden, welches ich nicht bin?
Als Dom sehe ich das ähnlich, aber ich nehme meine Sub immer an mich, damit sie mit ihren Emotionen (und/oder Orgasmusfolgen) nicht alleine bleibt.
Das genieße ich sehr <3