Meine „O“ // #TheTrainingOfO

Wenn ich in der Vergangenheit nach dem Thema „O“ blättere, so komme ich auf so einige Gedanken, Anschauungen und Ideen: // Die Alphafrau als “O” #TheTrainingOfODas Kleid der “O”DER WUNSCHZETTEL UND DIE LIEBE “O”#gedankenverloren – Wie real ist “O” möglich?Die “O”: Eine Gedankenreise ins reale Leben. … und Was ist eine “O” …? Definitionsgedanken // Was aber irgendwie fehlt, wie mir angetragen wurde, ist … „Wie muss sich eine Sub als ihre ‚O‘ verhalten? Was ist dazu nötig? Was ist unnötig? Auf was muss ich mich einstellen, um in Ihren Augen überhaupt in Erwägung zu kommen? Welches Mindset setzen Sie vorraus für den gemeinsamen Weg?“ – Nun, bitte …


  1. Meine „O“ ist sich ihrem besonderen Status als meine „O“ bewusst. Sie kann und darf stolz darauf sein, aber sie prahlt nicht wie ein Gockel herum, dass sie es ist. Arroganz und Narzissmus passen nicht zum Wesen meiner „O“. Denn ich bin es auch nicht. Als auf Ausgleich bedachter Mensch ist das ein grobes Sandkorn, welches das Getriebe stört.

  2. Meine „O“ ist sich bewusst, dass sie nicht die einzige in meinem Leben ist und respektiert die anderen „O“’s in meinem Leben ohne Murren und Knurren. Es ist ihr in einem weiten Maße erlaubt sich selbst sexuell aktiv zu betätigen, jedoch in ganz bestimmten, definierten Teilmengen des Lebens hat sie exklusiv zu sein, auch wenn ich es nicht bin. Vor allem, wenn es um Beziehungen zu anderen Herren oder Damen geht (Lebens- und Ehepartner haben immer Vorrang vor dem „O“-Sein zB), aber eine zusätzliche SM-Beziehung zu jemandem außerhalb dieser definierten Beziehungen kann und ich will ich nicht akzeptieren.

  3. Meine „O“ ist leise und still. Sie wird nicht laut. Betteln und Jammern ist ihr fremd. Diese Charakterzüge müssen vorhanden sein. Denn niemand kann auf lange Sicht nur „so tun als ob“.

  4. Meine „O“ ist sich bewusst, dass sie ihren Weg in einer Demokratur geht, in welcher ich am Ende des Tages entscheide. Sie dient ohne zu zögern und zu hinterfragen. Sie hat sich in dieses Schicksal freiwillig begeben und der einzige Ausgang ist die Türe, welche sich hinter ihr schließt. Ihre Anregungen werden zur Kenntnis genommen, aber eine echte Mitbestimmung existiert nicht.

  5. Meine „O“ kann und darf Ziele für ihren Weg definieren, also durchaus eine Art Wunschzettel mitbringen. Ich entscheide alleine über Art und Umfang der Abarbeitung. Wünsche und Ziele, die mit Nadeln, Blut, Kaviar, Seilbondage, Piercings, Tattoos und extremen, bleibenden körperlichen Schäden zu tun haben, werden grundlegend meinerseits abgelehnt. In allem, was geschieht ist die körperliche Unversehrtheit die wichtigste Grundlage.

  6. Meine „O“ ist grundsätzlich bereit in ihrem Alltag eine gewisse Form der Fremdbestimmung zuzulassen und zu ermöglichen (Thema Hausaufgaben). Wer sich für den Weg der „O“ entscheidet muss sich auch überlegen, wie das persönliche eigene Leben umstrukturiert werden kann, um mir Raum zu geben. Mein Versprechen ist, dass ich nur punktuell und ab und an in das Leben eingreifen werde und keine Dinge als „von heute auf morgen“ sehe. Das Tragen meines Halsbandes ist keine Pflicht, aber meine „O“ wird von mir ein Schmuckstück erhalten, welches sie stets bei sich führt. Meine „O“ muss also stark genug sein, dieses offene Zeichen (Halskette, Ring, Ohrschmuck zB) zu tragen, welches sie den Kennern als „O“ ausweist.

  7. Meine „O“ ist bereit gewisse Demutsbezeugungen auch in der Öffentlichkeit zu tätigen. Dazu gehört möglicherweise ein Kniefall zur Begrüßung mit dem Küssen meines Ringes. Diese Bezeugungen (Rituale) werden besprochen, trainiert und dann durchgeführt. Ziel ist es, dass meine „O“ auch in der Öffentlichkeit bereit ist zu „leben“ und eben nicht nur hinter verschlossenen Türen. Meine „O“ ist sich darüber bewusst, dass sie dieses Leben will, dass sie geführt werden will und eben auch bereit ist, meine Dominanz („Die ‚O‘ sucht sich ihre Herrschaft“) entsprechend anzuerkennen. In wiefern diese Rituale stattfinden ist meine Auslegung, welche innerhalb der Demokratur einzeln zu besprechen sind.

  8. Meine „O“ lebt und atmet und verfolgt keine Ziele in Richtung Erlebnissexualität. Die Tatsache, dass sie als „O“ leben darf und ich ihr das ermögliche, ist ihr größter Gewinn aus unserer Bindung. Sie ist sich dessen bewusst, dass ihr Leben als „O“ nicht in Roissy stattfindet. Als Königsdisziplin zwischen der (Eigendefinition!) erotisch geführten Sub („EPE“ im Extrem) und sadistisch geführten Sklavin („TPE“ im Extrem) vereint sie beide Merkmale in einer Person und nimmt jedwede Wünsche, Anweisungen und Aufträge meinserseits dankbar an, um sich selbst stets aufs neue beweisen zu können.

  9. Meine „O“ folgt dem Plan, dass das stete Bestreben der Perfektionierung von Ritualen deutlichen Vorrang vor dem Erlernen neuer Kompetenzen hat. Das #TheTrainingOfO ist zwar auf sie persönlich zugeschnitten mit dem Ziel die „O“ sich selbst finden und als „O“ leben zu lassen. Teile des #TheTrainingOfO haben jedoch nichts mit ihren eigenen Wünschen und Zielen zu tun, welche sie dennoch dankbar ausführt um auch an jenen zu wachsen.

  10. Meine „O“ wird anderen Menschen zu deren Vergnügen vorgeführt, zugeführt, eventuell auch auf bestimmte Zeit überlassen, vermietet, „verkauft“ oder „übereignet“. Basis hierfür sind die Gespräche innerhalb der Demokratur. In ihrem Mantra ist sie sich bewusst, dass sie jedwede Aktion in meinem Auftrag und ausschließlich für mich tätigt. Beteiligte Dritte sind stets „nur“ Spielzeug in der Beziehung meiner „O“ zu mir. Die Rücknahme nach „Verkauf“ oder „Übereignung“ ist ihr garantiert.


Ich denke, dass diese Grundregeln meinerseits genügend Möglichkeiten bieten, sich darüber bewusst zu sein, was es bedeutet sich als „O“ in meine Hände zu begeben. Dabei liest es sich vielleicht schlimmer, als es es tatsächlich ist. Die Frau, für welche eine so tiefe Übereignung ihrer Seele an meine Wenigkeit (oder überhaupt an jemanden) nicht in frage kommt, wird sich schaudernd abwenden. Nur ist das auch ganz exakt das Ziel dieses Aufsatzes. Meine „O“ will das und ihre Kopfkinogedanken drehen sich um kaum einen anderen Punkt in ihrem Leben, weil nur dieses Leben ihr wirkliche Freiheit bietet. Deswegen schreckt sie dies auch nicht ab, sondern fordert sie heraus.

„O“ sein ist nicht für jede Sub oder Sklavin was, aber … ich wurde explizit gefragt. Hier ist meine Antwort.


Schlussakkord: Da steht irgendwie so gar nichts von sexuellen Aktivitäten, das Wort #DreiLochStute fällt nicht oder „Jeden Morgen und Abend der obligatorische Blowjob“. Eine Frau, welche „O“ sein will, fragt nicht danach. Weil das eigene Mindset diese Dinge grundlegend beinhaltet, aber sie weiß, dass „O“ viel viel mehr ist, als nur das devote Bückstück zu sein. Deswegen gehe ich da auch gar nicht drauf ein.

#Hausaufgabe … @Task4Subs … // Nähere Erläuterung

Wie aus alten Beiträgen zu schließen ist, bin ich wohl alles und nichts, aber vor allem bin ich nicht unbedingt der Kontrolleur vor dem Herrn. Und doch bin ich ziemlich hinter diesen Dingen her, was sich #Hausaufgabe nennt und durch @Task4Subs repräsentiert wird. Und nun schicke ich mich mal an, ein paar Rätsel zu lösen und meine Definition zu schildern.


Manche Menschen sehen in einer #Hausaufgabe (also Aufgaben, die ein(e) Herrin/Herr ihrer/seiner submissiven Fachkraft zu erledigen aufgibt) einen kontrollierenden Moment. Schließlich soll die/der Sub Sklavin/Sklave auch bei Nicht-Anwesenheit der Herrschafft stets wissen, wer das Kommando und die Kontrolle hat. Und ja, ich gestehe jeder BDSM-Konstellation ganz exakt diese Dinge zu.

Was mir dabei immer wieder auffällt ist, dass die Erledigung der #Hausaufgabe immer mit einem gewissen Zwang behaftet ist. Also, wenn jemand dies oder dies nicht mehr oder weniger exakt zu einem bestimmten Moment des Tages macht und dies dann per Bild/Video/Audio spätestens am … um … Uhr belegt, dann setzt es Minuspunkte. Diese werden dann beim nächsten Aufeinandertreffen vor allem anderen abgearbeitet, damit die/der Sub Sklavin/Sklave bestraft wird für ihre/seine Missachtung der Regeln. Und ja, gerne … für die BDSM-Konstellationen wo es bitte beiderseitig passt.


Mein Konzept der #Hausaufgabe liegt weniger in der Bestrafung, sondern in der Überschreitung von Grenzen. Mut beweisen. Sich selbst erfahren. Natürlich um der Herrschafft zu gefallen, aber vor allem für sich selbst weiter zu kommen. So lasse ich Frauen, die komplette Probleme mit Nackheit haben, sich vor einer Kamera entblößen. Es soll ihnen Sicherheit geben, dass ich gerne betrachte, was ich mein eigen nenne. Andere Aufgaben gehen mehr ins Detail, was die Kleidung angeht. Wieder andere erledigen Dinge in der Öffentlichkeit. Und je nach Momentum zwischen mir und einer meiner Damen, kann es durchaus pornös werden. Einige gehen durchaus der Prostitution nach (Rollenspiel!), andere müssen Fotos abliefern, die fremde Männer von ihnen gemacht haben, während sie dessen Schwanz im Mund haben.

Der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt und jede Sub hat eigene Zielvorgaben, welche ihrem Wesen entsprechen.

btw … Freiwillige vor. Der obige Twitter-Account ist nicht nur für meine Damen da 😉 // DM ist offen <3


Es gibt nur folgende Regeln.

  1. Wenn das Ausführen von Aufgaben Dich grundsätzlich in Deinem Tagesablauf hindert, dann musst Du diese nicht machen.
    (Beispielsweise mit Kindern in der Wohnung, einem Partner, der nicht gehörnt werden soll, Wechselschicht und Müdigkeit, etcpp …)
  2. Wenn Du keine Lust auf #Hausaufgaben hast, dann musst Du diese nicht machen.
    Ich zwinge wirklich niemanden zu irgend etwas. Da habe ich keine Lust drauf. Viel zu anstrengend 😉 … und ich muss ja auch Zeit haben hinterher zu laufen.
  3. Wenn Du jedoch eine Aufgabe annimmst (Derzeit sind es Wochenaufgaben), dann aber auch komplett.

Wobei ich auch bei 3. Milde walten lassen muss, denn auch ein Dom weiß nie, was im Leben der abgesetzten Sub gerade so passiert. Was ich mir jedoch herausnehme ist, dass ich VORAB wissen will, dass die #Hausaufgabe nicht geleistet wird – dann ist es okay. Wenn ich es erst hinterher erfahre (und darauf warte), dann ist das einfach nur blöd.


Was mich unterm Strich immer wieder erfreut ist, dass #Hausaufgaben gerade von denjenigen erledigt werden (insgesamt betrachtet) die entweder nicht „meine“ sind oder denen es prinzipiell besonders schwer fällt. Und letztere wachsen immer wieder über sich hinaus und beweisen zum einen Mut und zum anderen durchaus auch Mut zum Risiko das eine oder andere mal.

Wer sich die #Hausaufgaben anschaut und sich selbst damit in Verbindung bringen will, dem schlägt sicher das Herz höher oder es rutscht in die Hose oder erzeugt nur ein müdes Lächeln. Manch einer wird es für sich widersprechend halten und sich darüber beömmeln. Schließlich war die Monatsaufgabe März 2019 durchaus auch mit Bestrafungen behaften. Doch ich belohne (mich) viel lieber, als den bösen HauDrauf* zu geben.

*Der ist zwar ab und an notwendig, keine Frage, aber da hat niemand Bock drauf. Es sei denn, ich werde dafür bezahlt 😉

 


Denn ihr wisst ja auch: „Gespielt wird auf dem Platz“ … und das ist das maßgebende Element.

Sonntag: „Öffentlich zur Schau gestellt.“ // #Hausaufgabe

Tag 14 / 14


Wenn Du Dich öffentlich zu Schau stellst, dann hebt dies definitiv deinen Wert bei mir.
Wenn dies auch noch ohne Murren und Knurren geschieht, sondern Du es einfach tust, dann sagt dies noch viel mehr aus. Denn es bedeutet mir, dass Du mir über alle Maßen vertraust und Dir auch, zumindest ein Stück weit, zutraust meinen Weg einzuschlagen.

Denn es geht nicht um 60 Augenpaare, die Dich anschauen und vielleicht auch begehren (was die meisten tun werden!), sondern alleine um Dich und um mich.

Mein Kink ist es Dich zu präsentieren und den anderen meinen Stolz zu zeigen: „Seht her, diese schöne Frau gehört mir. Sie ist mir alleine zu Willen und mir Untertan. Ich bin stolz darauf, dass sie zu meinen Füßen kniet und mir meine Wünsche erfüllt.“

Das, liebe submissive Fachkraft, ist alles, was ich will. Das DU stolz darauf bist, dass Deine Wahl richtig gewesen ist, mich in Dein Leben zu lassen. Schließlich dreht sich ja alles um Dich und Deinen Kink.

Natürlich hast Du meinen Blog gelesen und wir haben viel gesprochen, aber die Kraft der Submissivität kommt aus Dir heraus. Sie verleiht Dir erst Macht, die Du mir übertragen kannst. Von Dir kann ich nicht einfordern, was Du nicht zu geben bereit bist.

Sehr viel dieser Magie liegt alleine an Dir, da kann ich noch so sehr verlangen.


Wenn Sie das da oben lesen, dann ist das ja die Frage, die ich an meine Subs gestellt habe. Und es sind ja gleich zwei Fragen auf einmal. Da kommt schon die Idee auf eine Art „Liebesgeständnis“ zu erhalten, aber die Idee war eine andere. In den nun kommenden Kreativwochen, welche zeitlich exakt 14 Tage verzögert beackert werden, werde ich jede Frage, die ich an meine Subs gestellt habe so gedanklich umlenken, also ob ich diese Frage von meinen Subs erhielt.

Kontext: Tag 13 / 14
https://training-of-o.de/blog/2018/12/15/samstag-vor-ihnen-nackt-zu-sein-bedeutet-fuer-mich-hausaufgabe/

Samstag: „Vor Ihnen nackt zu sein, bedeutet für mich …“ // #Hausaufgabe

Tag 13 / 14


Zugegeben.
Es fiel mir nicht wirklich leicht sinnvollen Inhalt zu dieser Frage zu finden. Und wenn, dann müsste ich, mal wieder, aus alten Zeiten heraus beisteuern.

Mit diesem merkwürdigen Selbstbewusstsein von äußerlicher Attraktivität gesegnet, welche wohl 98% aller Männer innewohnt, habe ich nun mal nie ein Problem damit gehabt, mich nackt zu zeigen. Egal wo und wem.

Aber dieses „Nackt sein“ beinhaltet eben auch mehr als den Körper zu entblößen. Weil mit einem Menschen, welchen man sexuell attraktiv findet, ist es sicherlich völlig normal, dass man sich nur zu gerne entkleidet oder sich entkleiden lässt.

Sich jedoch mit seinem Kopfkram einem Menschen zu nähern und ihm zu sagen „Ich liebe Dich und ich will dir weh tun“ oder „Weil ich Dich liebe, muss ich Dir weh tun“ ist dann nochmal ein ganz anderes Kaliber.

Also jemandem seine Gedanken vollständig vor die Füße zu legen ist viel mehr nackt sein, als sich auszuziehen. Es bedeutet mir sehr viel, dass ich das darf und dass meine Gedanken nicht als blöd empfunden werden oder eben vollständig abgewertet werden. Dass sie im Raum stehen bleiben können. Ohne größere Kommentierung.

Ich glaube, dass das viel mehr wert ist, als man das von außen überhaupt sehen kann. Es gehört schon eine gewisse Überwindung dazu sich ehrlich zu seinen Perversionen zu bekennen. Dinge in das Blog zu schreiben ist das eine, Kopfkino hochzufahren ebenso, aber jemandem sein Wollen mitten ins Gesicht zu sagen ist eine ganz andere Hausnummer.

Damit verbunden ist immer auch ein wenig Angst. Auch bei mir. Wie wird mein Gegenüber darauf reagieren? Soll ich es lieber nicht einfach machen und es gar nicht erst ankündigen? Was, wenn meine Entscheidung die falsche war? Was bekomme ich für meine Ehrlichkeit zurück.

Selbst dann wenn ich noch so sehr kommuniziere, geschehen ab und an Dinge, welche nicht kommuniziert sind. Muss ich immer kommunizieren? Muss alles vorab besprochen sein? Hatte ich das schon mal gesagt oder angedeutet? Oder stand es bereits auf einem Wunschzettel und ich habe es vergessen?

Ist dieses „Nackt sein“ eventuell auch, als dominante Fachkraft, dieses „Ab und an einfach machen und dann das Echo einfangen“?


Wenn Sie das da oben lesen, dann ist das ja die Frage, die ich an meine Subs gestellt habe. Und es sind ja gleich zwei Fragen auf einmal. Da kommt schon die Idee auf eine Art „Liebesgeständnis“ zu erhalten, aber die Idee war eine andere. In den nun kommenden Kreativwochen, welche zeitlich exakt 14 Tage verzögert beackert werden, werde ich jede Frage, die ich an meine Subs gestellt habe so gedanklich umlenken, also ob ich diese Frage von meinen Subs erhielt.

Kontext: Tag 12 / 14
https://training-of-o.de/blog/2018/12/14/freitag-was-ich-ihnen-schon-immer-mal-sagen-wollte-hausaufgabe/

Freitag: „Was ich Ihnen schon immer mal sagen wollte.“ // #Hausaufgabe

Tag 12 / 14


Wenn mir etwas ab und an auf die Nerven geht (und wir wollen ja ehrlich miteinander umgehen), dann finde ich mich ab und an etwas ratlos, wenn es darum geht, dass Du Dich nicht sexy oder begehrenswert findest. Dass ich immer wieder gefühlt von Null anfangen muss. Das hinterlässt bei mir das Gefühl, dass Du mir nicht glaubst und dass ich es wohl niemals richtig schaffen werde.

Warum ist es so wichtig für Dich stets und ständig diese Information zu bekommen?

Dabei denke ich, dass ich alles realistisch machbare tue, um Dir diese Flausen aus dem Kopf zu treiben. Ich bin weder unnahbar, noch unberührbar. Ich zeige mich und es ist niemals still zwischen uns.

Bist Du Dir Deiner selbst so unsicher?
Reicht es nicht, wenn ich einfach nur „da“ bin?

Weibliche Wesen sind halt eben anders, das ist mir klar. Und ich darf meinen eigenen Umgang mit mir selbst nicht auf Dich übertragen. Wenn mir mal jemand gesagt hat, dass er auf mich steil abgeht, dann habe ich das gespeichert und fertig. Ich selber habe nie Wiederholungen gebraucht. Am Ende habe ich einen steifen Schwanz vor meinen Augen gesehen und das war mir Bedeutung genug.

Ist es wirklich so, dass Frauen einen anderen Zugang zu sich haben?
Gibt es wirklich so viel mieses Zeug in weiblichen Vergangenheiten, Dir euch sagen, dass ihr Scheiße ausseht?


Wenn Sie das da oben lesen, dann ist das ja die Frage, die ich an meine Subs gestellt habe. Und es sind ja gleich zwei Fragen auf einmal. Da kommt schon die Idee auf eine Art „Liebesgeständnis“ zu erhalten, aber die Idee war eine andere. In den nun kommenden Kreativwochen, welche zeitlich exakt 14 Tage verzögert beackert werden, werde ich jede Frage, die ich an meine Subs gestellt habe so gedanklich umlenken, also ob ich diese Frage von meinen Subs erhielt.

Kontext: Tag 11 / 14
https://training-of-o.de/blog/2018/12/13/donnerstag-eine-nacht-im-nirgendwo-hausaufgabe/

Donnerstag: „Eine Nacht im Nirgendwo.“ // #Hausaufgabe

Tag 11 / 14


Steige in mein Auto.
Setze Dich auf die Rückbank.
In die Mitte.
Ich will Dich im Rückspiegel sehen.
Während der Fahrt werde ich Dir Anweisungen geben.

Du wirst mir Deine Handtasche nach vorne reichen.
Du wirst Dein Oberteil ausziehen.
Du wirst aus dem Minirock schlüpfen.
Du wirst mir auch diese Dinge nach vorne reichen.
Du wirst die ganze Nacht in 3H bleiben.
Du wirst die Beine spreizen.
Du wirst masturbieren.
Du wirst aus dem Fach vor Dir einen Plug nehmen und diesen einführen.
Du wirst weiter masturbieren.
Du wirst fragen, ob Du kommen darfst.
Du wirst weiter masturbieren.
Du wirst aus dem Fach vor Dir die Augenbinde und die Handschellen nehmen.
Du wirst Dir die Augenbinde anlegen.
Du wirst Dir die Handschellen hinter Deinem Rücken anlegen.
Du wirst nun aussteigen.

Ich werde Dir eine Leine anlegen.
Ich werde Dich führen.
Ich werde langsam gehen.
Ich werde Dich küssen.
Ich werde jemandem die Leine in die Hand geben.
Ich werde euch folgen.

Du wirst kein Wort sagen.
Du wirst gehorchen.


Wenn Sie das da oben lesen, dann ist das ja die Frage, die ich an meine Subs gestellt habe. Und es sind ja gleich zwei Fragen auf einmal. Da kommt schon die Idee auf eine Art „Liebesgeständnis“ zu erhalten, aber die Idee war eine andere. In den nun kommenden Kreativwochen, welche zeitlich exakt 14 Tage verzögert beackert werden, werde ich jede Frage, die ich an meine Subs gestellt habe so gedanklich umlenken, also ob ich diese Frage von meinen Subs erhielt.

Kontext: Tag 10 / 14
https://training-of-o.de/blog/2018/12/12/mittwoch-der-eigene-orgsamus-als-ultimative-bestaetigung-hausaufgabe/

Mittwoch: „Der eigene Orgasmus als ultimative Bestätigung?“ // #Hausaufgabe

Tag 10 / 14


Mein eigener Orgasmus ist mir nicht wirklich wichtig.
Wenn ich wirklich abspritzen will, dann tue ich das (mit Dir) einfach.

Ende des Gespräches.

Es ist mir nach wie vor ein Rätsel, warum Subs dauernd meinen, dass Doms sie stets hart vögeln wollen. Nicht alle sind so und ich kann mir nicht wirklich vorstellen, dass ich mit dieser Meinung völlig alleine bin.

Natürlich treibt uns die Pornographie an Stellen, an welchen wir das denken müssen. Auch als Sub bin ich immer davon ausgegangen, dass ich „irgendwie“, „irgendwo“ und von „irgendjemandem“ gefickt werde. Zumindenst, wenn ich mein Halsband trage und damit meine Rechte an meinem Körper an meine Herrschafft abgab.

Erstaunlicherweise wurde meine Sucht nach Fremdbesteigung durchaus befriedigt, aber das mein Herr sich persönlich meiner annahm, war ziemlich selten. Was es dann aber auch besonders für mich machte, wenn er mich bestieg. In meinem Kopf setzte sich fest, dass er alleine entscheidet mit wem er Sex hat und ich habe ihn öfters seine eigene Frau beschlafen sehen als er mich nahm. Aber Submission ist eben deutlich mehr als hart beschlafen zu werden.

Heute sehe ich das ganz exakt genau so und es ist durchaus schwierig meinen Damen zu erläutern, dass ich sie wenig bis gar nicht beschlafen werde. Da sehe ich mich durchaus als Dominus, welcher in allen Belangen seiner Sexualität entscheidet und dieses schließt eben auch die Sexualität meiner Damen mit ein. Mantra: Wenn ich Dich ficken will, dann tue ich das einfach. Wenn nicht, dann nicht. Komm‘ darauf klar.

Mein ganzes Treiben dreht sich um die Bedürfnisse der Sub, die ich zuerst zu achten habe. Und ich sehe mich danach erst an zweiter Stelle. Der Orgasmus der Sub ist mir heilig und wichtig. Und wenn mich das geil macht, dann spritze ich eben in das Gesicht meiner Dame ab oder habe Sex mit ihr.

Vielleicht ist es auch so, dass ich ein ziemliches hohes Maß an Testosteron im Beisein meiner Sub erst aufbauen muss. Schließlich werde ich, im Gegensatz zu pornoiden Versprechen, nicht automatisch hart nur weil sich eine submissive Fachkraft an mir zu schaffen macht. Gewisse Dinge kicken mich einfach nicht und dazu können auch spezielle Verhaltensweisen gehören.

Und dafür bin ich dann eben Dom, um meiner Sub zu zeigen, wie sie Expertin an mir werden kann.


Wenn Sie das da oben lesen, dann ist das ja die Frage, die ich an meine Subs gestellt habe. Und es sind ja gleich zwei Fragen auf einmal. Da kommt schon die Idee auf eine Art „Liebesgeständnis“ zu erhalten, aber die Idee war eine andere. In den nun kommenden Kreativwochen, welche zeitlich exakt 14 Tage verzögert beackert werden, werde ich jede Frage, die ich an meine Subs gestellt habe so gedanklich umlenken, also ob ich diese Frage von meinen Subs erhielt.

Kontext: Tag 9 / 14
https://training-of-o.de/blog/2018/12/11/dienstag-schutz-und-sicherheit-im-zeichen-des-herrn-hausaufgabe/

Dienstag: „Schutz und Sicherheit im Zeichen des Herrn?“ // #Hausaufgabe

Tag 9 / 14


Okay, dann wollen wir mal ein wenig „Deep“ werden.

Beziehungen im BDSM gibt es gar sehr viele unterschiedliche und die Aspkete, welche Menschen in derlei Bindungen treiben können unterschiedlicher nicht sein.

Geht es bei Teilzeitbeziehungen eher um das reine Ausleben spezieller Sexualität mit ein wenig Intimität „on top“, so ist die Aufgabe der Herrschafft endlich begrenzt. Während einer Session für die Sicherheit zu sorgen, welche notwendig ist um eine submissive Fachkraft fliegen zu lassen. Nach der Session wird gekuschelt und danach geht jeder seiner Wege bis man sich wieder trifft.

Das andere Ende der Leine ist deutlich weniger sexuell geprägt, auch wenn spezieller Spezialkink darin enthalten sein kann. Hier geht es darum, dass ein submissiver Mensch einen für sich dominanten Mensch trifft und unter seinem Schutz exakt die Sicherheit findet, so zu sein, wie man eben ist. Es gibt kein Wenn und kein Aber. Man nimmt sich wechselseitig an und kann sich auch wechselseitig stützen. Persönliches Verhalten wird einfach anerkannt und nicht in Frage gestellt und dieses „nicht in Frage gestellt“ ist der Knackpunkt.

In diesem Sektor geht es nicht wirklich darum dominanten Sex zu haben, sondern sich dem gegenüber anzuvertrauen. Wo „normale“ Beziehungen eine Grenze haben, warum auch immer man in anderen Beziehungen nicht über Sexualität spricht und warum Gespräche auch immer scheitern, weil man das Gegenüber mit seinen Bedürfnissen (ab-)wertet, wenn eine Sub und ein Dom sich treffen und verstehen, dann kann ein Verhältnis wachsen, welches keine Geheimnisse voreinander kennt und auch nicht kennen will.

Wer als Dom fühlt, aber keine Sub als Partner hat ist ebenso einsam, wie wenn jemand als Sub fühlt, aber keinen Dom als Partner hat. Wenn das Gegenüber keinerlei Ambitionen zeigt, sexuell zu experimentieren bleibt man frustriert und vor allem dann, wenn man das Tor zum BDSM bereits (gemeinsam) durchschritten hatte.

Aus meiner eigenen Subzeit reflektiere ich sehr gerne auch heute noch, dass ich bei meinem Herrn einfach so sein konnte, wie die übrige Welt mich nicht hat sehen können oder wollen. Das gab mir auch im normalen Alltag stets eine gewisse Sicherheit, weil da eben jemand war, der mich so wollte, wie ich wirklich bin.

Daher muss eine Sub nicht wirklich extreme Dinge mit sich machen lassen, um einen Dom auf sich aufmerksam zu machen. Es dauert halt, bis „Der Richtige ™“ um die Ecke kommt. Und auf diesem Weg nimmt man dann wohl den einen oder anderen Frosch mit. Wer es also als Mann einfach nur genießt, dass seine Partnerin daheim stets nackt sein will, dann hat dieses #CMNF erstmal gar nichts Sexuelles. Beide fühlen sich einfach nur wohl damit. Sie ist halt gerne nackt und er luschert gerne ein wenig.

BDSM-Beziehungen befreien Menschen von all den nickligen Dingen, die andere für empörend erachten. Viele Männer hätten es sicher gerne, wenn die eigene Partnerin immer nackt durch die Wohnung läuft. Aber BDSM ist eben nicht dies immer im Kopfkino mit Sex zu verbinden. Ein Dom gibt seiner Partnerin eben die Sicherheit sich nackt im Haus zu bewegen und dabei all den Alltag zu erledigen, welcher eben so ansteht. Er wird es nicht anprangern oder ständig ausnutzen (denn eine Frau, die wirklich viel Sex braucht wird jeden Dom an seine Grenzen bringen!).

Und dieses Verständnis füreinander, egal bei was und womit, mit Rat und Tat eben als ganzheitlicher Akt, wirkt befreiend für diese beiden Menschen. Er möchte seine Partnerin schlagen dürfen, sie möchte geschlagen werden. Läuft also. Niemand muss um Erlaubnis bitten, es geschieht einfach. Obacht: BDSM involviert immer gleichberechtigte Partner, die wissen was sie tun und voneinander brauchen. Alles andere ist Mißbrauch. Das macht es auch schwierig Außenstehenden den Unterschied zu erklären.

Ich habe es dennoch versucht.


Wenn Sie das da oben lesen, dann ist das ja die Frage, die ich an meine Subs gestellt habe. Und es sind ja gleich zwei Fragen auf einmal. Da kommt schon die Idee auf eine Art „Liebesgeständnis“ zu erhalten, aber die Idee war eine andere. In den nun kommenden Kreativwochen, welche zeitlich exakt 14 Tage verzögert beackert werden, werde ich jede Frage, die ich an meine Subs gestellt habe so gedanklich umlenken, also ob ich diese Frage von meinen Subs erhielt.

Kontext: Tag 8 / 14
https://training-of-o.de/blog/2018/12/10/montag-gehoert-demuetigung-zur-demut-hausaufgabe/

Montag: „Gehört Demütigung zur Demut?“ // #Hausaufgabe

Tag 8 / 14


Der Jurist in mir sagt: „Kommt drauf an.“

Wie ich bereits mal in einem älteren Artikel angedeutet habe, kann Demütigung schwerlich demütigend sein, wenn das gegenüber genau diese Form der Demütigung in seinem Kink bevorzugt.

Und doch gibt es Szenarien, in welchen eine gewisse Form der tolerierten Demütigung zum Leben dazu gehört. Wenn zum Beispiel eine SM-Party ansteht und ich zwei meiner Subs ein gemeinsames Regelwerk für den Abend aufgebe. Wo für die eine 3H mit einem Schulterzucken kommentiert wird, ist dies für die andere eventuell eine echte Probe. Natürlich ist jede Gruppe nur so stark wie ihr schwächstes Glied und ich bin sehr bemüht darauf Rücksicht zu nehmen. Nur manchmal ist es eben auch nötig mal einen Schritt nach vorne zu gehen und in Demut meine Bedürfnisse zu erfüllen, auch wenn der Umstand demütigend sein kann. Sub oder Sklavin sein ist halt kein Wunschkonzert, jedenfalls nicht immer.

Demütigend kann aber auch sein, dass ich im Rahmen einer Veranstaltung einfach keine Zeit für das Bespielen habe. Dies ohne öffentliches Murren und Knurren hinzunehmen, bedeutet mir sehr viel. Und es zeigt mir, dass eine Sub charakterlich im Subsein angekommen ist.

Was mir persönlich wichtig ist: Ich demütige niemals aus Absicht oder Vorsatz.


Wenn Sie das da oben lesen, dann ist das ja die Frage, die ich an meine Subs gestellt habe. Und es sind ja gleich zwei Fragen auf einmal. Da kommt schon die Idee auf eine Art „Liebesgeständnis“ zu erhalten, aber die Idee war eine andere. In den nun kommenden Kreativwochen, welche zeitlich exakt 14 Tage verzögert beackert werden, werde ich jede Frage, die ich an meine Subs gestellt habe so gedanklich umlenken, also ob ich diese Frage von meinen Subs erhielt.

Kontext: Tag 7 / 14
https://training-of-o.de/blog/2018/12/09/sonntag-fasse-dein-aktuelles-regelwerk-zusammen-brauchst-du-mehr-oder-weniger-regeln-hausaufgabe/

Sonntag: „Fasse Dein aktuelles Regelwerk zusammen. Brauchst Du mehr oder weniger Regeln?“ // #Hausaufgabe

Tag 7 / 14


Das ist natürlich deutlich schwerer, weil ich als Dom in diesem Sinne keine Regeln habe.
Aber ich habe Pflichten und diese will ich mir mal vornehmen.

Jede meiner Damen hat ein eigenes Regelwerk, welches mehr oder weniger bindend ist. Vieles ist einfach freiwillig, weil die Erfüllung von Aufgaben oftmals am realen Leben scheitern (muss). Hierbei nicht strikt durchzugreifen, sondern liebevoll über das ein oder andere hinweg zu sehen erscheint mir sinnvoll und dabei bleibt es auch.

Was ich mir jedoch für 2019 angezogen habe ist, dass ich bestimmte Regeln etwas enger nehmen werde und damit auch meine Pflichten, diese durchzusetzen.

  1. In meiner Wohnung ist 3H oder #CMNF als ganzes Pflicht.
  2. Ich werde Begrüßungsrituale einführen, die zwar auf jede einzelne Dame angepasst sind, aber zu erfolgen haben.
  3. Fehltritte in der Öffentlichkeit werde ich umgehend ahnen. Ich glaube, dass es dafür nun Zeit ist und der Welpenschutz abgelegt werden kann.
  4. Ich werde über die Einführung von Strafbüchern nachdenken, in welchen die Subs gewisse Dinge wie in einem Tagebuch einzutragen haben. Dabei werde ich nach Subs und Sklavinnen sortieren und unterschiedliche Regeln aufstellen.
  5. Punkt 1 wird für alle gelten. Punkt 2-4 ist Basis gemeinsamer Kompromisse.

Wenn Sie das da oben lesen, dann ist das ja die Frage, die ich an meine Subs gestellt habe. Und es sind ja gleich zwei Fragen auf einmal. Da kommt schon die Idee auf eine Art „Liebesgeständnis“ zu erhalten, aber die Idee war eine andere. In den nun kommenden Kreativwochen, welche zeitlich exakt 14 Tage verzögert beackert werden, werde ich jede Frage, die ich an meine Subs gestellt habe so gedanklich umlenken, also ob ich diese Frage von meinen Subs erhielt.

Kontext: Tag 6 / 14
https://training-of-o.de/blog/2018/12/08/samstag-drei-dinge-die-du-2019-erleben-moechtest-hausaufgabe/