#TheTrainingOfO – Schlagwergzeuge testen.

Zugegeben … da ich kein Nahkampf-SMer bin, sondern auch in Vor- und respektive Mit-Corona-Zeiten immer „eine Bullwhip Abstand“ halten mag, bin ich da nicht so im Testing-Feld aktiv. Irgendwann habe ich mal gelesen, dass man Oberarme, Unterarme, Oberschenkel und/oder Unterschenkel wahlweise Innen- und/oder Außenseite nutzen sollte. Auf Twitter kamen viele Antworten dazu und es scheint keine eindeutige Richtung zu geben. „Es kommt halt drauf an, welches Instrument es sei und wie die eigene Sensibilität eingestellt ist.“ – so der Tenor.

Die kundigen Leser*innen dieses Blogs könnten nun vermuten, dass die Herrin von Sarah neue Flogger von mir an Sarah ausprobieren und ich diese dann auf diese Weise im Selbsttest übergezogen bekäme. Aber dem ist nicht so, da es kein Waffensharing gibt.

Tatsächlich übe ich mit neuen Floggern an mir selbst, in dem ich sie mit Links und Rechts schwinge und über die Schulter auf den Rücken schlage. Was Flagellanten wohl so tun. Da mein Rücken wohl die dünnste und übelste Stelle meines Körpers ist, kann ich davon ein wenig ableiten. Aber es bleibt halt auch nur bei einer Ableitung, denn was wirklich passiert ist immer auch abhängig von #3K oder Lisa als sie selbst und deren Tagesbefindlichkeit. Zudem habe ich immer erlebt, dass wenn ich mit „was neuem“ um die Ecke kam sich auf wundersame Weise vor mir Popos entblößten, weil „am Ende landen die doch da“.

Da ich meine eigene masochstische Ader mit Sarah erkunde und dabei auf den Punkt komme, dass mein Masochsismus ist Schmerzen Null sexualisieren zu können und mich für echtes, böses Aua hingebe, kann ich auch nicht wirklich nachfühlen, wie schön ein Schmerz ist. Sarah empfindet diesen als immer böse. Das ist halt so ihr Ding, weswegen sie diesbezüglich eine sehr spezielle Seite als „O“ öffnet.

Fazit: Es ist sicherlich richtig das eine oder andere mal an sich selbst auszuprobieren, aber für mich ist die wahre ™ Sache, es gemeinsam mit dem Partner zu tun. Muss ja nicht gleich in eine Session eingebaut werden, sondern mal so nebenbei. Woraus sich ja dann durchaus was entwickeln kann.

Viel Spaß

@Isis1969 -> Alzheimer, Flogger, Papaya #DreiWortStory

So wieder da. Und ich bin nicht in Stimmung. Also ich bin ja nun gerne unterwegs und habe auch Menschen gerne. Das problematische an so reinen Weiberabenden ist, vor allem in Kontext von Ehrenamtlichkeit, ist dieses Gegacker um so normale Dinge wie Haushalt, Kinder, natürlich Politik (sonst wäre ich nicht mit dabei), natürlich die Männer, Einkaufen, Mode, Fernsehen und sonst so Kram, aber alles ist irgendwie so hoch und heilig.

Alle sind so unberührbar und ich könnte schwören, dass einige bereits von Alzheimer besessen sind. Wie von einem Dämon, denn wenn ich dann mal so was „Sexuelles“ reinbringe, dann wird rumgekichert, Hand vor den Mund, und ich frage mich dann allen Ernstes, wo ich hier zum Teufel bin und ob das die Frauen sind, die die Republik heute wirklich braucht. Ihr Gehabe erinnert mich an Pubertiere, wo man das eigentliche Alter als Quersumme des tatsächlichen Alters definieren kann.

Ich meine, ok, ich bin schon ziemlich extrem. Und ich laufe sicherlich nicht mit einem Schild durch die Gegend „Fick‘ mich, lass mich die Hure Deines Mannes sein!“, obwohl ich mir gut vorstellen kann, dass einige der Damen hier bereits unsichtbare Hörner auf ihrem Kopf herumtragen, beseelt von der ach so heilen Dorfwelt, wo ja nun jeder jeden überwacht, sorry, kennt.

Mir sind Menschen, die doppelzüngig leben ebenso suspekt, wie Menschen, die ein Doppel- oder Dreifachleben leben. Alle sind so besorgt um ihr äußeres, gutbürgerliches Erscheinungsbild, dass mir immer wieder ein kleines wenig Kotze hochkommt. In unserer ach so aufgeklärten Gesellschaft spratzen sie eine Meinung herum, obwohl sie von Tuten und wahrscheinlich auch vom Blasen keine Ahnung haben.

Ich werde ganz sicherlich nicht in den Ehrenorden Deutscher Feministinnen aufgenommen, so viel steht fest. Allzu sehr propagiere ich in den sozialen Netzwerken meine Einstellung dazu, dass ich mich gerne einem Manne unterwerfe und er mich bitte behandeln soll, wie es ihm beliebt. Das bedeutet zwar nicht, dass ich ihm gleich noch den Haushalt führe und seine Kinder großziehen muss, aber diese vertrockneten Weiber kommen in ihrer Ignoranz nicht mal im Ansatz auf die Idee, dass es die Emanzipation gewesen ist, die Freiheit der Frau (feministische Denkweise!), die mich dazu brachte mich dem Schmerz des Flogger überhaupt hingeben zu können und mich damit sexuell zu befreien.

Nein, ich lebe immer noch ein Rollenbild aus den 50ern, werde geknechtet und ausgebeutet, lasse dies zu, weil ich nicht stark bin. Ach, wie schön war doch die Session mit dem Bürgermeister Anfang des Jahres, als ich ihn anal nahm. Ihr habt doch alle keine Ahnung, euer Horizont reicht gerade mal bis zum Gartenzaun.

Bitte versteht mich nicht falsch, ich bin eine ziemlich tolerante Frau, aber ich möchte bitte nur von solchen Menschen kritisiert werden, welche sich auch wirklich mit meinen Themen auseinandergesetzt haben. Sie müssen es nicht erlebt haben, dies ist nicht nötig, aber sie müssen in der Lage sein mir auch wirklich zuhören zu wollen. Ja, es ist richtig, dass Menschen von der eigenen Emotionslage sich nicht vorstellen können, dass mein BDSM ein Genuss für mich ist. Das ist völlig okay. Niemals werde ich Stino’s derart anprangern, dass Stino scheiße ist. Aber meine Entscheidung für mein Leben zu respektieren ohne mich gleich zum Teufel zu wünschen ist ja wohl das Mindeste!

Und genau so ein Rotz ist der Grund, warum ich in der Politik anders gekleidet bin, mich anders verhalte, aber ziemlich genau mitbekomme, wer auf meiner Seite steht und wer nicht. Wissen eure Männer eigentlich, dass ihr im Joyclub Single seid? Oder vice versa? Und dass ihr es auf der AfterParteitagParty, fernab der Öffentlichkeit, so richtig krachen lasst. Wie viele „Kinky Couples“ ich da schon gesehen habe, die echt wirres Zeug machen, aber vorneherum konservativ tun. Jeder weiß es, keiner sagt es.

Nun ja … ich mache nun Heia. Morgen gibt es Papaya. Und ich werde hohen Besuch haben.


Kontext:
https://training-of-o.de/blog/2018/11/19/horrorfrau-edelstahl-wolf-kette-dreiwortstory/


Die #DreiWortStory ist eine Nutzer gesteuerte Angelegenheit.
Immer wieder mal frage ich meine Verfolger nach drei Worten aus denen ich dann eine , hoffentlich, erotische Geschichte forme. Alle Worte müssen, wenn auch nicht in der gegebenen Reihenfolge, in der Geschichte vorkommen und sie müssen sinnvoll eingesetzt werden.

Die Herausforderung für mich ist, dass ich mich gedanklich flexibel einfach auf die merkwürdigsten Konstrukte einlasse. Also quasi mehr improvisiere und doch versuche tiefgründig zu bleiben.