Chez Amanda

Link: https://www.chez-amanda.de/


Das Chez Amanda beruht auf der Idee eine digitale Plattform zu schaffen, in welcher es Trans*-Menschen (und nur jenen!) erlaubt ist, sich im Rahmen der Sexarbeit darzustellen. Irgendwann möchten wir uns auch in der realen Welt in einem realen TV-Domina-Studio bewegen. Aber jede Idee fängt mal klein an.


Wir (https://twitter.com/CDsarahblume // https://twitter.com/neckermanda) haben uns über Twitter kennen gelernt und kennen uns persönlich seit 2020. Es entstand die Idee das Chez Amanda zu gründen. Wir sind Crossdresser mit vielen Erfahrungen in der TV-Welt. Amanda versteht sich als TV-Domina für digitale Dienste in der Prägung Sissification. Sarah ist bereits seit vielen Jahren erfolgreich als ProSubmissive in der Sexarbeit vor allem in der Schweiz tätig. Beide verbindet die Liebe zum BDSM generell und im BDSM auf die Wünsche und Bedürfnisse ihrer, ja, das kann man so sagen, Liebhaber einzugehen.


Ein reines TV-Domina-Studio ist eine sehr spezielle Nische in der Sexarbeit.


Wir haben hohe Ansprüche an uns selbst, aber streben nicht nach Perfektion. Gleiche Erwartungen haben wir an unsere Kolleg*innen. Jede Kolleg*in, die hier einziehen möchte, wurde von uns persönlich überprüft. Im Team des Chez Amanda gibt es keine Anonymität und Geheimnisse untereinander. Ehrlichkeit und Vertrauen zueinander sind die Basis eines guten Geschäftes. Kolleg*innen, die unseren Codex nicht einhalten werden dem Chez Amanda verwiesen.

Im Umkehrschluss erwarten wir auch eine höfliche Kontaktaufnahme unserer Gäste.

Sissification Discord

Link: https://discord.gg/aGU6Nv2


Heutiges Thema ist, mal wieder, die Sissi. Und damit geht es auch um einen Teil von mir. -> https://de.wikipedia.org/wiki/Feminisierung_(BDSM) <-

So rede ich gerne von mir als FemSub und im Speziellen als „O“. Und das ich in diese Dinge nicht hinein dominiert werden kann. Den Entschluss mich zu verschließen habe ich selbst gefasst und auch meine Feminisierung treibe ich selbst nach vorne. Und ja, in aller Regel bin ich wirklich 24/7 verschlossen, bis auf diese 30 Minuten am Tag, die für das Reinigen meines Körpers und des Einschlussobjektes (Peniskäfig) einfach notwendig und wichtig sind. Vong Hygiene und so her. Und, ich bin öfter dann nicht verschlossen, wenn der Ex übernimmt und seine Subs zu Gast hat. Würde es meine Subs nicht geben, dann wäre ich tatsächlich nur noch Frau. Und hätte entsprechenden Sex. Mal submissiv mit der Herrin oder mal dominant oder submissiv als Sexarbeiterin. Leben in der Lage.

Was mich jedoch davon abgesehen zur Sissi macht ist für mich nicht ganz so einfach zu beleuchten. Sagen wir, ich habe da einfach Bock drauf. Ich mag es beim Sex gedemütigt zu werden. Und ich präferiere dabei den Begriff des „Benutzt werden“. Mit ein paar wenigen Tabus das Leben im Metakontext zu leben hat schon was. Auf der anderen Seite bin ich zwar furchtbar exhibitionistisch, aber ich bin nicht unterwürfig. Ich komme nicht bedürftig daher, dass ich stets und ständig meine Löcher gefüllt haben muss. Und schwupps: Bin ich doch keine Sissi mehr.

Da komme ich dann wieder bei der FemSub vorbei, auch wenn ich biologisch ein Mann bleiben werde (und auch mag). Nur eines ist sicher: Mein Penis spielt bei der FemSub keine Rolle. Wer es noch nicht mitbekommen hat, bin ich spät geboren als Nicht-Binär, habe jedoch mein Äußeres soweit angepasst, dass ich sowohl als Mann, als auch als Frau durchgehen kann. Ich mag meine Gegenüber nicht verwirren, wenn ich Vollbart tragend sage, dass ich heute eine Frau mehr fühle als einen Mann. Zumal mir das auch im persönlichen Umfeld schwer fällt.

Meine Körperhaare werden durch Rasur entfernt und sollen bis Ende 2021 komplett per Laser das zeitliche gesegnet haben. Ebenso habe ich mir schon Gedanken über künstliche Brüste gemacht. Die werden auch nicht ganz billig, aber wenn ich mal Ausschnitt zeigen oder gar eine Bluse tragen will, dann funktionieren Einlegebrüste für BHs irgendwann nicht mehr so gut. Aber halt – keine Hormontherapie wird meinen Körper verändern, sondern lediglich eine „Brustweste“, die vor allem weibliche Brustkrebspatienten kennen sollten. Am Ende will ich mich ja auch mal von einem Kerl ausziehen lassen, ohne dass ihm was vor die Füße kullert 😉

Und das war es dann auch schon mit äußerlichen Veränderungen.


Unbezahlte Werbung:

https://www.sissy-university.com

https://sissylover.com/sissy-training-academy/


Ich habe, auch in Verbindung mit Aufgaben seitens der Herrin, bei diesen beiden „Trainings“ mitgemacht.

Der erste Link dreht sich tatsächlich nur um die sexuelle Variante. Eine Art Findung des „Wo stehe ich als FemSub?“//“Was macht mich an und was nicht?“. Daher bin ich nun „amtlich“ anerkannte Exhibitionistin (Fotos und Videos – auch öffentlich, Sklavin (im Sinne des D/s) und vorgesehen für den „ultimativen“ Dauerverschluss (aka Schlüssel bei der Herrin und Notschlüssel bei mir). Ich musste mir oftmals immer wieder einreden, dass ich keine klassische Sissi bin, denn ich werde durch das Tragen eines Peniskäfigs eben nicht geil. In der längsten Zeit im Verschluss habe ich es mehr als 100 Tage ohne Orgasmus „ausgehalten“, aber eine Frau, die in meinem biologischem Sinne keinen Penis hat, braucht sich eben auch keinen runter zu holen.

Der zweite Link ist noch eine Spur interessanter, als sich sexuell zu finden. Hier geht es um richtiges Mindset. Wie gehe ich in HighHeels, wie stehe ich, wie sitze ich, wie knie ich, wie liege ich. Es geht sehr viel um dieses „Posture“, also feminin zu sein. Kleidungsfindung, Eleganz, zum Teil auch Schminken. Eben alles das, was einen Mann geil macht, damit er mich haben will. Gepflegtes Äußeres, Cremchen, Püderchen, Sälbchen hier und da. Es sind erstaunlich kleine Schritte vom breitbeining herum sitzen. Aber ich über immer noch am gekonnten Beinüberschlag.

Unterm Strich betrachtet verwandelt sich die Sissi, weitestgehend homosexuell in ihrer Art – also Mann/Mann in meinem biologischem Sinne – von einem Mann in eine begehrenswerte Frau. Die Feminisierung geschieht tendentiell gegen ihren Willen. Bei mir ist das nicht der Fall, aber die Übungen erlauben ist mir, mehr über mich „als Frau“ zu lernen, damit ich meine Bi-Sexualität mit Männern leben kann.

Wer das alleine machen will, der benötigt eine Menge Selbstdiziplin um nicht durch die Systeme „bestraft“ zu werden. Den ersten Link würde ich auch jeder anderen „echten“ Frau mal ans Herz legen, wenn sie ihre submissive Seite ohne Dom erkunden möchte.

Sexarbeit mit Frauen – Teil Zwei

Hm. Ich glaube, ich würde einfach gerne Erlebtem zuhören und das Gefühl entwickeln dass Frau genauso Kunde sein kann wie Mann. Ansonsten treibt mich die Frage um, wie sich monatelange Vorgespräche für ein Date rentieren können. Ganz banale Wirtschaftlichkeitsgedanken.


Von -> https://wp.me/p7vlE4-1fQ <- kommend.

Männer funktionieren in der Sexarbeit anders. Sie sind heute geil und nicht in 14 Tagen. Jedenfalls ist das meine Erfahrung. Eine Frau jedoch hat sich lange und intensiv Gedanken gemacht und kann in aller Regel deutlich länger auf Sex verzichten oder auch auf eine gewisse Form des Sex (Vanilla vs BDSM). Daher geschehen Dinge hier auch nicht von jetzt auf gleich.

Eine typische Anbahnung in diesem Bereich dauert in aller Regel vier Wochen. Also zwischen dem ersten Kontakt und dem tatsächlichen Date. Ich finde das immer sehr entspannend, da es sich nicht vordergründig um Druckabbau handelt, sondern auch mein Gegenüber sich einbringt und mit mir gemeinsam abwägen will, was Sicherheit im Allgemeinen und Lust im Besonderen angeht. Und sie sind sich immer darüber bewusst, dass meine Dienstleistung zu vergüten ist. Ich musste das bisher nie besonders betonen.

Auf der anderen Seite bleibt es zumeist jedoch dabei, dass ich auch den Frauen das ein oder andere aus der Nase ziehen muss. Denn manchmal ist das Einzige was fest steht der Entschluss Geld für Sex auszugeben und sich für mich entschieden zu haben. Wenn es um die Sache als solches geht, wird es durchaus dünn. Aber das ist nicht so schlimm. Sie nehmen sich Zeit ihre Gedanken mit mir zu ordnen und ich nehme mir die Zeit auf Millionen von Fragen zu antworten. Und diese sind alle im Preis inkludiert.

Es gibt viel zu wenige Frauen als Kunden (generell) auch wenn gefühlt die Zahl steigt. Was auch ein Zeichen des Feminismus sein kann oder sogar ist. Auf der einen Seite haben Frauen in aller Regel keine Schwierigkeit damit einen Sexualpartner zu finden. Warum also Geld ausgeben, wenn es auch ohne Kohle geht? Was macht diesen steinzeitlichen Urzeitpredator, den ich auch noch bezahlen muss, so besonders und unterschiedlich zu all den anderen Doms und „Doms“ im Internet?

Die häufigste Antwort ist, dass es zwar ein vorher, aber kein nachher gibt.

„Keine eMails, die anhänglich wirken. Keine Aufgaben, die mich belasten.“

Geld bringt sie mit mir zusammen und das war es dann auch. Im Idealfall kommt die Kundin wieder, manchmal geht es aber auch nur um das einmalige Erleben. Es muss mir egal sein, auch wenn die Session noch so schön war. Ab und an ist das einfacher, ab und an schwerer. Das geht auch meinen weiblichen Kollegen so.

In der gebuchten Zeit habe ich die ungeteilte Aufmerksamkeit eines Mannes, der mich in seine Welt mitnimmt, mich sicher begleitet und wieder entlässt. Ich habe einen Namen, er ist nicht anonym. Im Zweifel kann ich ihn belangen. Aber vor allem kann ich ihm vertrauen, dass er mit mir nichts tut, was er nicht kann (Bondage zB), nichts tut, was er nicht will (Ficken zB), mich nirgends hin entführt, wo BDSM nicht geht (Swingerclub zB) und er sich einfach so unendlich Zeit für mich nimmt und auf mich und meine Bedürfnisse achtet.

Die meisten Kundinnen wissen durch diesen Blog mehr von mir, als ich von ihnen. Daher fällt es ihnen leichter mir Fragen zu stellen und in diesem Zuge auch Dinge von sich preis zu geben. Und so wird dann am Ende ein Schuh draus. Ich kann aus all der Unterhaltung abschätzen an welchem Ort des Geschehens wir uns einfinden werden und entsprechende Aktionen einpreisen. Ich mache niemals einen Hehl daraus, dass gewisse Wünsche zwar recht hübsch sind, aber real betrachtet fast nie Wirklichkeit werden können (Gangbang zB). Oder das die Frau aus ihrer Wohlfühlzone raus muss, um gewisse Wünsche zu verwirklichen (Fremde Männer im Pornokino zB).

Hetero-Escort im BDSM mit Schwerpunkt D/s (weniger SM!) ist nicht Abend füllend (aka keine Vollzeitbeschäftigung), aber ich mag das sehr. Es ist meine Nische. Und … btw … an dem Date mit einer Rollstuhfahrerin arbeite ich nun mit ihr seit einem Jahr. Erst kamen viele Operationen auf sie zu. In dieser Zeit wollte sie das Geld ansparen, dann kam Corona, weitere Operationen und vielleicht werden zwei Jahre vergangen sein, bis es schnackselt. Aber … es ist mir den Aufwand einfach wert.

Sexarbeit mit Frauen – Teil Eins

Hm. Ich glaube, ich würde einfach gerne Erlebtem zuhören und das Gefühl entwickeln dass Frau genauso Kunde sein kann wie Mann. Ansonsten treibt mich die Frage um, wie sich monatelange Vorgespräche für ein Date rentieren können. Ganz banale Wirtschaftlichkeitsgedanken.


Ich fange einfach mit einem ganz einschneidendem Erlebnis an. Nämlich dem Moment, in welchem ich entschied meinen Penis NICHT und NIE MEHR WIEDER in der Sexarbeit einzusetzen.

Auch wenn es einen gewissen Reiz hat und auch wenn die Dates mit Frauen in der Sexarbeit für einen Hetero-Dominus nicht auf der Straße herum liegen, so war ich auch mal jung und hatte keine Ahnung von nichts. Also dachte ich mir, hey … schon geil, wenn Dir eine Frau für Geld einen Blowjob gibt. Nur, nicht immer kniet eine Frau vor einem, die einem gewissen Beuteschema entspricht. Da ich aber schon immer nichts einwerfen wollte um einen Ständer zu bekommen, musste ich mir einen anderen Blickwinkel angewöhnen. Etwas Schönes im Gegenüber finden und den Rest, sagen wir es mal böse, ausblenden. Was im privaten Leben überhaupt nicht infrage kommt, so dachte ich mir das, muss in der Sexarbeit anders funktionieren. Glücklicherweise war dieses Date jedoch eine wahre Schönheit und ich hatte keine Probleme mit meiner Errektion.

Ich: Hier ein Kondom, zieh es drüber.
Sie: (Fragezeichen im Gesicht)
Ich: Du willst mir doch einen blasen, also mach hinne.
Sie: (nestel)
Ich: (nimmt das Kondom weg), so wird das nix. Hier ein neues.
Sie: (nestelt verbitterter herum)
Ich: Nein! Neu machen.
Sie: (verzweifelt)
Ich: Nein! Nochmal von vorne!
Sie: (weint ein wenig)
Ich: Schluss jetzt! Dann nicht! (zieht die Hose wieder hoch)
Sie: (Völlig verwirrt)
Ich: Mir einen blasen wollen, aber das Gummi soll ich drauf machen?
Sie: Ich habe das noch nie gemacht. (wimmer).

(Es folgten Dinge, die ein Dom ohne Penis machen kann, sehr zum Orgasmus der Kundin ausgerichtet.)

Später meinte sie, dass sie sowas noch nie erlebt hätte. Ein Mann mit einer handfesten Errektion, der ihr einen Blowjob verweigerte. Meine Entscheidung, ihr das nicht zu gestatten, war ein sehr demütigendes Element. Schließlich hat sich jeder Mann von ihr gerne einen blasen lassen. Und in ihrer Königsdisziplin nicht auftreten zu dürfen war ein Stich. Aber unterm Strich empfand sie es als wesentliche und richtige Bestrafung. Aber eben auch verwirrend, weil ein Mann in diesem Augenblick nicht mit der Eichel am Penis dachte, sondern mit dem Hirn im Kopf. Sich selbst dominierte.

Meine persönliche Notiz an mich selber war, dass ich dieses Szenario niemals zu 100% herauf rufen könnte. Nicht das sich selbst dominieren, das ist einfach, sondern ich werde garantiert niemals zu 100% eine Errektion bekommen. Ich merke das auch im privaten Bereich. Ficken ist mir persönlich nicht so wichtig. Ich muss keinen Orgasmus am Ende einer Session mit einer Sub haben. Meine Befriedigung findet auf einer anderen Ebene statt.


Männer funktionieren in der Sexarbeit anders. Sie sind heute geil und nicht in 14 Tagen. Jedenfalls ist das meine Erfahrung. Eine Frau jedoch hat sich lange und intensiv Gedanken gemacht und kann in aller Regel deutlich länger auf Sex verzichten oder auch auf eine gewisse Form des Sex (Vanilla vs BDSM) … Aber damit geht im Teil Zwei weiter -> https://wp.me/p7vlE4-1gd <- (03.08.2020 – 19:00 Uhr)

Darf ich Deine „O“ sein? #TheTrainingOfO

Interessant wären die Sichtweise des Doms wenn sich jemand bewirbt, aber auch, was die angehende O falsch machen kann. Ausser den Satz „Ich tu alles für dich.“


Permalink: https://training-of-o.de/blog/bewerbung-circleoffalbalus/


Es gab ja nun schon immer die Möglichkeit, sich über diese Webseite zu bewerben. Und immer wieder kam da die Frage auf, warum frau sich denn bewerben müsse. Reicht es nicht, wenn man sich einfach irgendwie trifft und so? Warum so einen Budenzauber? Diese Hürde ist doch für viele einfach zu hoch. Nicht jede Frau kann elegant schreiben und sich in epischen Texten einer Art IQ-Test hingeben. Ist denn nicht viel wichtiger, wie das bei einer Tasse Kaffee um die Ecke kommt?


Ja und Nein.
Es existiert ja schon immer meinerseits der Wunsch nach einer Frau, die sich auszudrücken weiß. Ich möchte nicht beliebig sein. Ich suche eben Menschen, die sich selbst kennen und ausdrücken können was sie bewegt. Und weil ich gerne schreibe, weniger sexting betreibe, ist das eine Hürde, die dazu führt, dass sich jemand melden mag, dem Formalien ebenfalls wichtig sind.

Ich möchte nicht jede Frau, die „einfach mal wissen will, wie das denn so ist“. Dafür gibt es den Dominus Köln. Für das vielleicht nur einmalige Erlebnis reicht Sexarbeit völlig aus. Ich arbeite gerne mit Einsteigerinnen im BDSM – sowohl privat als auch beruflich. Nicht, weil sie „formbar“ im meinem Sinne sind. Sondern weil sie neugierig sind auf meine Dominanz. Und zumeist haben diese Frauen meinen Blog durchpflügt und sich so ein gutes Bild von mir machen können. Warum soll ich also die Schwelle runtersetzen, wenn ich schon die Hosen runter gelassen habe?

Das folgende Bild ist ein Ausschnitt aus einer Bewerbung für den #CircleOfFalbalus, welches mir als PDF eingereicht wurde.



Es geht also auch so! Ein insgesamt sehr imponierendes Dokument mit sehr vielen Hinweisen auf die Submissivität der Dame. Da hat sich jemand mit mir aber vor allem mit sich auseinander gesetzt. Und ja, Baby, das ist mein Stil. So darf es bitte sein. Aber … ich schweife ab. Kommen wir zur „O“ zurück.


Darf ich Deine „O“ sein? #TheTrainingOfO

Niemand kann sich als „O“ direkt bei mir bewerben.
Jede auch noch so erfahrene Frau muss sich darüber im Klaren sein, dass keine BDSM-Beziehung direkt mit der „O“ beginnen kann.
Und wenn das Kopfkino noch so sehr in diese Richtung geht, wir kennen uns doch gar nicht. Deswegen können wir auch nicht gleich im Metakonsens verschwinden.

Zumal der Ausdruck „Deine ‚O'“ schon schwierig ist. Die Frage muss „Darf ich Ihre ‚O‘ sein?“ lauten. ich werde gesiezt und setze das ggfs auch durch.
Niemand muss mir zustimmen, dass eine Frau ihren Herrn zu siezen hat. Eine Beziehung zu mir bedingt jedoch, dass ich geziezt werde.
Wem das alleine gedanklich zu schwer ist, den kann ich nicht annehmen.

Ich formuliere es mal wie folgt:


Sehr geehrter Herr Mewes,

mein Name ist […]. Ich bin […] Jahre alt und komme aus […].
Mein Beziehungsstatus ist [ledig/verpartnert] (und mein Partner weiß über mein Ansinnen mich Ihnen zu nähern bescheid.)
Ich habe mich sehr ausgiebig mit meiner eigenen Submissivität beschäftigt, nebenher auch Ihren Blog verfolgt und ich finde, dass es für mich an der Zeit ist eine neue Ebene zu erreichen.
Natürlich bin ich mir bewusst, dass keine Frau im #CircleOfFalbalus als „O“ starten kann, aber ich interessiere mich sehr für ihren Weg und ich möchte Sie höflich bitten, dass Sie mich auf Ihrem Weg begleiten. Es ist mir auch bewusst, dass nicht alle Frauen im #CircleOfFalbalus „O“ sind. Daher sehe ich mich ihren Worten folgend eher als Schwester Ihrer Damen im #CircleOfFalbalus. Denn die „O“ existiert auf einer Ebene neben der Sub im #CircleOfFalbalus oder der Sklavin im #CircleOfFalbalus. Sie ist nicht besser und nicht schlechter.

BDSM spielt in meinem Leben eine [kleine/große] Rolle. (Die Dominanz meines Lebenspartners ist jedoch erreicht. Eine Trennung von meinem Lebenspartner möchte ich jedoch nicht für die fehlenden […]% nicht riskieren. Aber mein Lebenspartner ist einverstanden eine gewisse Form der Fremddominanz in unserer Beziehung zuzulassen. Wie genau, das gilt es noch zu klären. Zum Beispiel Eingriffe in den Alltag.) Ich weiß, dass wenn ich den Weg der „O“ beschreiten mag, den ich als Ihre Sub oder Sklavin anzutreten gedenke, gewisse Forderungen an mich im Raum stehen werden, denen ich mich unbedingt zu beugen habe.

So werde ich fremden Menschen vor- und/oder zugeführt und bin zu sexueller Hingabe an jeden Menschen verpflichtet, den Sie für mich bestimmen.
Ebenso habe ich einen Bekleidungskodex (3H) zu erfüllen.

Mir ist nach einer langen Reise mit Ihnen, die mich aus dem SSC heraus nach RISK und schließlich in den Metakonsens führen soll.
Mein Kopfkino ist ausreichend gefüllt und ich vertraue Ihnen, dass Sie mich behutsam an mein Ziel führen werden eine „O“ zu werden.
Mir ist aber auch bewusst, dass ich an meinem Ziel scheitern kann. Ihre Offenheit und Transparenz mir gegenüber werden mir dabei helfen, für mich richtige Entscheidungen zu treffen.

Liebe Grüße

[Realname/Spielname]


Wenn es denn einen „Goldenen Schnitt“ geben würde, dann würde so eine Offerte sicherlich eine unbedingte Antwort von mir herauf beschwören. Alles weitere dann im Kaffeedate.

Ich suche jemanden, der mit sich und seinem Umfeld im Reinen ist. Die sich ihrer selbst bewusst ist und vorab in ihrem Umfeld alle Klarheiten beseitigt hat.

Was ich nicht brauche:

Nachrichten von Männern, die ihre Frauen „abrichten“ lassen wollen. -> Reject!
Nachrichten von Männern, die ihre Frau in ihrem Beisein zur „O“ ausbilden lassen möchten -> Sexarbeit

Ich lehne grundlegend alle Anfragen von Männern ab, welche fühlbar über den Kopf ihrer Partnerinnen entscheiden wollen oder meine Dominanz in Frage stellen.