Bin ich ein guter Dom? Wie definiere ich das für mich?

Ich denke, dass ich ein guter Dom bin. Mittlerweile. Wenn ich mit meinen jüngeren Ich’s spreche, dann würden diese mir was husten.

Kontext: https://madeformisbehaviour.wordpress.com/2019/09/12/bin-ich-eine-gute-sub-wer-definiert-das/ by https://twitter.com/CrowswithHalos


Ich vergleiche mich nicht mehr mit anderen. Ich mache mein Ding. Und ich denke, dass ich an einem Punkt angekommen bin von mir zu behaupten, dass ich ein guter Dom bin.

Natürlich verfolge ich auf Twitter diverse „Mitbewerber“ um die submissive Gunst (zB https://twitter.com/MadameMinola https://twitter.com/Dominus_Berlin https://twitter.com/Ophelia_BDSM und https://twitter.com/derzauberer2), aber ich urteile nicht darüber, ob diese Menschen es besser oder schlechter handhaben. Gemeinsam haben wir alle unser Treiben im Sinne des BDSM und weil Menschen einfach unterschiedlich sind, sind wir es eben auch. Mit dem, was wir so machen, nicht machen, was wir gut finden und was nicht. Wichtig ist für mich, dass wir alle Töpfe sind und die dazu passenden Deckel auf uns hernieder gehen mögen.

Was mich persönlich zu einem guten Dom macht ist, dass ich meiner eigenen Definition folge. Und, weil meine Deckel mir das halt auch sagen. Gerne schaue ich über den Topfrand hinaus und sehe andere Deckel, aber die passen einfach nicht zu mir. Weil ich weiß, was zu mir passt und was nicht. Mich kümmert das Treiben anderer Töpfe wenig bis gar nicht, weil das Äpfel mit Birnen vergleichen würde. Es gibt Menschen, die eine arrogante Ader haben, eine mehr sadistische, eine mehr weiche, eine strengere, eine härtere … alles richtig, wichtig und gut. Auf das eben jeder Deckel einen Topf findet.

Natürlich rege ich mich darüber auf, wenn mir Vorurteile begegnen. Da diese nur dann auftreten, weil nicht das direkte Gespräch mit mir gesucht wurde. Und vielleicht bin ich da auch nicht viel anders und rede wenig mit anderen (Beitrag folgt noch!), aber ich sitze mit meiner Einstellung in mir ruhend und gefestigt und muss mich nicht mehr finden.


Meine Definition eines guten Dom (Kontext: Als Mann):

Es wird ein klares Bild geliefert. Er muss seine Einstellung zum BDSM nicht mehr suchen. Er ist nicht unsicher. Oft genug sind submissive Fachkräfte selbst unsicher. Da braucht es in meinen Augen jemanden, der ein Fels in der Brandung ist.

Er macht sein Ding. Er hat Vorlieben und Abneigungen und kann diese sicher argumentieren. Oft genug wissen Subs nicht wirklich was sie wollen. Da braucht es in meinen Augen jemanden, mit dem sie wirklich an sich arbeiten können. Auch Widerspruch der Sub gehört dazu.

Er erklärt, wenn er bestraft und lässt die Sub nicht im Dunkeln, warum sie bestraft wird.

Er kommuniziert. Er ist erreichbar und meldet sich ab, wenn er nicht erreichbar ist. Kommunikation alleine der Sub aufzubürden ist für mich die Hölle.

Er stellt klare Regeln auf. Und ist offen Regeln zu ändern, wenn die Sub ebenfalls die Gründe kommuniziert.

Er stellt nicht mehr Regeln auf, als er zu kontrollieren bereit ist oder kontrollieren kann. Er kennt seine Grenzen.

Er stellt lösbare Aufgaben und fordert mehr als er überfordert. Er überholt die Sub nicht und hängt sie dadurch ab.

Er lässt Fünfe gerade sein. Aber übt auch Druck aus, wenn er meint, dass die Sub es übertreibt.

Er ist ein Mensch und er weiß, dass die Sub auch ein Mensch ist. Er ist human-dominant.

Er liebt, was er macht. Und er macht, was er liebt. Alles andere ist halbherzig. Und das gilt auch für die Sub.


… das lasse ich dann mal so stehen …

„Metakonsens als Dienstleistung“ // #TheTrainingOfO zwischen Wunsch und Wirklichkeit // Heute: Die Wirklichkeit

Und weil ich also des Schreibens zu faul bin … gibt es nun was auf die Ohren 😉

-> Audio-Datei -> 20 Minuten „Podcast“ 😉 -> m4a // mp3 (Dropbox gehostet).

Oder Direkt: m4a // mp3

(Wenn es jemand abtippen will, dann stelle ich es auch als Text ein)

 

„Metakonsens als Dienstleistung“ // #TheTrainingOfO zwischen Wunsch und Wirklichkeit // Heute: Der Wunsch

„Gleich wird jemand einsteigen und Du wirst nett zu ihm sein. Du wirst nicht mit ihm sprechen, es sei denn, dass er Dich anspricht. Er wird neben Dir Platz nehmen und Dich nicht anfassen. Und doch wirst Du tun, was er sagt. Hast Du das verstanden?“

„Ja, mein Herr. Aber wie soll ich ihn begrüßen?“

„Das wird er Dir selbst sagen. Du bist einfach nur still, nett und hübsch anzusehen. Mehr wird von Dir erstmal nicht erwartet.“

„Ja, mein Herr. Wie Sie wünschen.“

An einem Treffpunkt hält der Ehemann den Wagen an, schaut noch einmal mit einem prüfendem Blick in den Fonds zu seiner Ehefrau. Beide nicken sich still zu. Der Ehemann stellt den Motor ab und steigt aus. Dazu verschließt er den Wagen, in welchem es sofort dunkel wird. Durch die Fensterscheiben sieht die Ehefrau ihren Ehemann um den Wagen herum auf eine Person zugehen, welche sie leider nicht erkennen kann. Sie begrüßen sich und wechseln ein paar Worte.

Der fremde Mensch macht sich eine Zigarette an und so langsam gewöhnen sich die Augen der Ehefrau an das Dunkel. Sie versucht sich nicht zu bewegen, obwohl sie neugierig ihren Kopf in die Richtung der zwei Personen bewegt, um in der Dunkelheit dieses Ortes irgendwie einen Fokus zu erhaschen. Es funktioniert nicht. Sie weiß nur, dass ihr Ehemann dort mit jemandem spricht. Sie weiß nicht wer es ist und auch nicht um was es geht.

Obwohl, sie kann es sich schon denken. Ihr Ehemann hat schon seit Wochen irgendwie den dunklen Blick. Sie musste sich Kleidung bestellen und vor einer Kamera posieren. Und nun waren sie den weiten Weg von Basel nach Köln gefahren und dies ganz sicherlich nicht, um gemütlich mit einem fremden Menschen einen Kaffee zu trinken, nur um dann wieder heim zu fahren. Auch wenn sie manchmal, wie wohl jede Frau denkt, dass ihr Ehemann spinnt, so spinnert ist er ganz sicher nicht.

Dieser Abend wird ihr gewidmet sein. Und irgendwie macht das alles Sinn. In der D/s-Beziehung zu ihrem Ehemann war immer irgendwie klar, dass dieser Punkt eines Tages kommen würde. Nicht dass er ein schlechter Herr sei, ganz gewiss nicht, aber dass die Möglichkeiten als Paar im D/s zu agieren an einem toten Punkt angekommen seien, war es auch nicht.

Sie wurde feucht allein bei dem Gedanken, dass ihr Ehemann nun ein völlig neues Moment in ihre Ehe brachte. Eben keinen Fick auf einem Parkplatz mit irgendeinem Fremden, den man nie wiedersehen würde. Sondern eben einen weiteren Herren, der fester Bestandteil in ihrem Leben werden soll. Ganz so, wie sie beide es sich in ihren kühnsten Träumen ausgemalt hatten. Ein wenig „Roissy“, aber nur eben zu Köln am Rhein.

Die fremde Person ließ die Zigarette auf den Boden fallen und drückte sie mit seinen Schuhen uneilig aus. Während ihr Ehemann schnelleren Schrittes auf die Fahrertüre zuging, blieb diese Person um Dunkeln stehen. Der Ehemann setzte sich auf den Fahrersitz, schaltete das Licht nur im Fond des Wagens an und blickte seine Ehefrau im Rückspiegel an.

„Öffne Dein Kleid!“

Mit ein wenig Zögern zog sie am Reißverschluss des Kleides, welches vorne einen durchgehenden Reißverschluss hatte. Auf der einen Seite eine Erleichterung, weil es viel zu eng für sie war. Fast schon demütigend, da es keine Partie von ihrem Körper verbarg.

„Und öffne es ganz!“

Sie tat es. Ihr Kleid sah nun eher wie ein dünnes Jäckchen aus.

„Du wirst nun die andere Türe öffnen und Dich dann breitbeinig wieder auf Deinen Platz setzen und ab dann die Augen schließen!“

Sie rutschte zur Türe und stellte diese offen. Und tat, wie ihr Ehemann es befahl. Ihr Jäckchen bedeckte nur ihre Brüste ein wenig, aber sie spreizte ihre Beine in Richtung der geöffneten Türe. Und schloss die Augen.

Jemand nahm neben ihr Platz. Vom Gefühl her ein Mensch, wahrscheinlich ein Mann, der ein wenig zu viel auf den Rippen hatte. Jedenfalls bewegte sich der ganze Wagen ein wenig. Ihr Herz pochte und sie fing an zu atmen. Es war nicht das erste Mal, dass ihr Ehemann sie vor jemandem so posieren ließ. Aber sie wusste instinktiv, dass sie nicht nur präsentiert wurde, sondern das heute mehr geschehen würde. Und sie hoffte, dass dieser Mann nicht sehen würde, wie ihr die Geilheit nun endgültig zwischen die Beine schoss. Gefühlte Sturzbäche.

„Öffne den Mund!“, sagte ihr eine fremde Stimme. Sie tat es und spürte, dass dieser Mann ihr etwas in den Mund legte. „Zieh‘ diese Augenbinde an!“. Sein Ton war unverschämt, aber eindeutig. Sie fingerte die Augenbinde aus ihrem Mund und legte diese an. Es war eine Erleichterung, denn es wurde schlagartig dunkel und sie konnte nun wirklich die Augen schließen.

„Reiche mir nun Deine linke Hand mit der Handfläche nach oben!“

Er legte etwas in ihre Hand.

„Du wirst nun diesen Analplug mit Deinem Fotzensaft anfeuchten und ihn Dir dann in den Arsch stecken!“

Gott! Er hatte bemerkt, dass sie geil war. Auch wenn sie ihn nicht sehen konnte, so wusste sie, dass ihr Ehemann sie durch den Rückspiegel beobachtete. Und sie tat, wie es die fremde Stimme verlangte. Langsam benetzte sie den Plug mit ihrer Feuchte und konnte ihn ohne Mühe in den hinteren Eingang schieben.

„Du wirst nun Dein Kleid so weit öffnen, dass auch Deine Brüste sichtbar sind. Danach wirst Du Dich anschnallen. Deine Beine bleiben offen und du wirst jetzt bis ich etwas anderes sage masturbieren! Du hast nicht die Erlaubnis zu einem Orgasmus. Hast Du das verstanden?“

„Ja, Herr!“, antwortete sie, ohne zu wissen ob das richtig sei. „Wir können dann losfahren.“, sagte der fremde Mann nun deutlich sanfter, während er sich selbst anschnallte.

War das Licht im Fond des Autos noch an?
Wohin ging es?
Konnte sie jemand sehen?

All diese Fragen drehten Kreise in ihrem Kopf, während sie fast wie von allein von Fast-Orgasmus zu Fast-Orgasmus glitt. Sie wagte es nicht zu kommen, aber es fiel ihr unsagbar schwer. Und wenn sie fast schon am Aufgeben war und einfach kommen wollte, kniff sie sich fast unsichtbar sehr hart in eine Schamlippe. Der Schmerz sollte die Geilheit etwas abtöten. Was es wiederum genau das Gegenteil bewirkte.

„Setz‘ Dich auf Deine Hände! Das ist ja nicht mit anzusehen!“

Sofort parierte sie. Und war erleichtert, dass ihre Geilheit zwar blieb, aber sie nicht mehr dem Zwang des Nicht-Kommen-Dürfen ausgesetzt war.

Der Wagen hielt an.

„Sie soll erstmal aussteigen und draußen stehen bleiben.“, sagte die fremde Stimme. Sie hörte, wie sich zwei Türen fast gleichzeitig öffneten und schlossen. Ihre Türe wurde geöffnet und eine ihr vertraute Hand griff etwas ruppig an ihr.

Nicht wirklich herausgezerrt, aber ziemlich deutlich bewegt, wurde sie nun herausbewegt und kam sogleich wieder zum Stehen. Ihr Kleid bewegte sich sanft im milden Winde des Abends.

Sie hörte, wie der fremde Mann sich eine Zigarette anmachte.

„Geh zwei Schritte nach vorne und nimm die Hände hinter den Rücken!“

Das nächste, was sie spürte waren Handschellen, welche sich mit ihren Handgelenken darin hinter ihr verschlossen und ein Auto, welches wegfuhr oder vorbeifuhr oder gerade ankam. Sie wusste es nicht.

Der fremde Mann pustete seinen Rauch in ihr Gesicht. Sie hörte, wie sich ein Reißverschluss öffnete. Er urinierte. Einfach vor ihr stehend. Zwischen ihre Beine. Sie fühlte dieses Nass, welches vom Fußboden abprallte und an ihre Beine spritzte. Und sie bewegte sich nicht.

„Ich denke, wir können sie erstmal wieder anziehen. Die Handschellen bleiben aber dran.“, sagte er. „Ja, das klingt nach einem Plan.“ Und sofort spürte sie die vertrauten Hände ihres Ehemannes, der nun ihr Kleid wieder schloss, aber einen viel zu weiten Ausschnitt übrigließ. „So bleibt das jetzt“, stellte er fest. Der fremde Mann drängte sich nun hinter sie und ein Stück Leder wurde um ihren Hals gelegt, welches mit einem leisen Geräusch in ihrem Nacken geschlossen wurde. Gleichzeitig schnallte etwas an den Handschellen zu und eine Leine wurde zwischen ihre Beine gezogen und offensichtlich von ihrem Ehemann festgehalten.

„Ich habe Hunger. Zeit was zu essen.“, sagte die fremde Stimme. Und mit einer brummenden Zustimmung begann der Ehemann an der Leine zu ziehen, während der fremde Mann neben ihr ging und sich ab und an vergewisserte, dass der Analplug noch saß.

Nach einer ganzen Weile, einer gefühlten Ewigkeit, blieben die beiden stehen. Die Leine wurden von den Handschellen gelöst, die Handschellen wurden gelöst.

„Ich werde Dir nun die Augenbinde abnehmen. Denn Du sollst wissen, wer uns heute begleitet. Meine Anordnungen bleiben weiterhin bestehen. Du wirst keine Fragen stellen und alles tun, was Dir aufgetragen wird. Hast Du das verstanden?“.

„Ja, mein Herr!“

Erst wollte sie die Augen nicht öffnen, aber ihre Neugier war dann einfach zu groß. Langsam gewöhnte sie sich an diese helle Umgebung. Sie standen vor einem Restaurant. Der fremde Mann öffnete seinen Arm und bot ihr diesen an. Ein Wechselbad der Gefühle. Dieser Mann hatte ihr gerade noch Kommandos gegeben und nun sollte sie auch noch seine Tischdame spielen. Mit seinem Analplug im Arsch und seinem Halsband am Hals.

Und in all dem erinnerte sie sich sehr schnell wieder, warum ihr Ehemann sie hergebracht hatte. Das Gesicht dieses fremden Mannes war ihr merkwürdig vertraut, aber sie konnte ihn nicht zuordnen.

Der Ehegatte vollzog nun seine Reservierung und man nahm an einem ruhigen Tisch Platz. Während der demaskierte Herr ihr den Stuhl zurecht schob, nahm sie wie auch schon vorher im Auto mit nacktem Hintern Platz. Der Ehegatte setzte sich ihr und ihm gegenüber. Sie tropfte. Nein, sie ergoss sich fast und hatte das Gefühl, dass man das sehen müsse. Es müsste die Stuhlbeine herunterlaufen. Instinktiv wollte sie ihre Beine übereinanderschlagen, aber der fremde Herr legte seine Hand auf ihr Bein, schaute sie an und verneinte dies allein mit seinem Blick. Die Tischdecke bedeckte ihre Beine gottlob, so dass der herankommende Kellner nicht wirklich sah, dass sie im Prinzip nur oberhalb ihres Bauchnabels angezogen war.

„Sie können sich gerne vom Salatbuffet bedienen, bis die Hauptspeise gereicht wird.“

Der fremde Herr wie sie an, dass es ihre Aufgabe sei zuerst ihrem Gatten einen Salat zu richten und danach erneut für ihn zum Buffet zu gehen. Für diesen Vorgang müsse sie sich wohl oder über erheben und ihr Kleid dabei richten. Schließlich wolle man ja kein Aufsehen erregen.

„Du wirst dazu einfach Deinen Rocksaum beim Aufstehen festhalten. So geht er quasi fast von allein wieder hinunter.“

Das war zwar hilfreich, aber weil sie darin nicht geübt war, war sie heilfroh, dass sie mit dem Gesicht zu den anderen Gästen platziert wurde und hinter ihr niemand saß. Peinlich berührt stand sie auf und für gefühlte Stunden konnte nun jeder ihre rasierte Scham sehen, wenn er nur hinschauen würde. Sie musste einige Verrenkungen am Tisch machen, während der fremde Herr erneut prüfend zwischen die Beine griff, um den Sitz des Analplugs zu prüfen, aber dabei half den Rocksaum zurecht zu zurren.

Als sie das dritte Mal am Tisch ankam hatte der fremde Herr einen Minivibrator auf ihren Stuhl gelegt und deutete an, dass sie diesen nun einzuführen habe. Sie tat es und saß nun wieder mit nacktem Arsch auf dem Stuhl, während die Herren sich über die Funktionsweise einer Fernbedienung austauschten. Und dabei wurde sie nur dadurch beteiligt, dass sie unmittelbar spürte, wenn einer der Herren auf einen Knopf der Fernbedienung drückte und es in ihr anfing zu vibrieren. Der fremde Herr kontrollierte regelmäßig den Sitz und sie wusste nicht, ob ihr das peinlich sein sollte, ob sie sich geehrt fühlen sollte, ob sie überhaupt was sagen sollte. Sie blieb einfach nur mit gespreizten Beinen stillsitzen und versuchte einen mehr oder weniger teilnahmslosen Blick für die anderen Gäste aufrecht zu erhalten.

„Ich glaube, dass es ihr nicht gefällt.“, meinte der fremde Herr. „Sie gibt gar keinen Mucks von sich.“ – „Bitte, Sie haben die Fernbedienung ganz zu Ihrem Genuss.“

Und der fremde Herr spielte jede nur erdenkliche Variante durch, bis sie es nicht mehr aushielt und ihre Hände in die Tischdecke krallte. Mit festem Blick starrte sie den fremden Herrn an. Schweigende Fragen blitzten auf. Und ein stilles „Erlaubnis erteilt!“ gab ihr den ersten Höhepunkt, den sie so sehr herbeigesehnt hatte, aber nun einfach herunterschlucken musste.

Der fremde Herr gab ihr eine Plastiktüte und wiese sie an die Toilette aufzusuchen, sowohl Minivibrator und Plug abzulegen, zu reinigen und in die Tüte zu packen. Es sei ihr jedoch verboten zu urinieren.

„Ja, Herr. Danke, Herr.“, flüsterte sie.

Nachdem die Herren nun ihre Mahlzeit zu sich genommen hatten und auch die Ehefrau sich nötigen musste ihren Salat zu sich zu nehmen, war es an der Zeit die Rechnung zu begleichen und den Platz für andere frei zu geben. Erneut musste sie sich den Rocksaum sichtbar herunterziehen. Jetzt beim fünften Mal ging es etwas einfacher, aber der gefühlte Moment des Entblößens wurde dadurch nicht kürzer.

Draußen vor dem Restaurant war es fast menschenleer und der Weg zum Auto nicht weit. War sie auf dem Hinweg noch mit Augenbinde ausgestattet, ließ der fremde Herr nun von Handfesseln und Augenbinde ab.

„Wie Du bemerkt hast, geht es an diesem Abend nur um Dich. Und ich möchte, dass Du das sicher weißt. Daher werde ich nun einmal um den Block laufen und mir eine rauchen. Wenn ich wieder da bin, dann ist an eurem Auto entweder die Wagentüre geöffnet, so dass ich einsteigen kann oder ihr seid abgefahren. So ist es mit Deinem Herren besprochen. Es ist wichtig, dass Du verstehst, dass wir möglicherweise nicht zu dritt bleiben werden. Hast Du das verstanden?“

„Ja, Herr.“

Und der fremde Herr verschwand um eine Häuserecke und sie war sich bewusst, dass sie mit ihrem Ehemann kurz auf Augenhöhe gehen musste. Denn würden beide nun zustimmen, dann wüssten beide nicht wirklich, was in der Nacht noch passieren würde. Und sie war Frau genug ihre Geilheit beiseite zu schieben und eine Entscheidung zu treffen.

„Und, gefällt es Dir?“ – „Ich bin nicht unentschlossen, mein Herr. Und auch wenn ich weiß, dass ich Ihnen gehorchen muss, finde ich es mehr als angenehm, wenn ich in dieser Situation gefragt werde. Bitte, lassen Sie uns weitermachen, wenn Ihnen das auch recht ist.“ – „Einverstanden.“

Ein paar Minuten später fand der fremde Herr das Auto des Paares bei geöffneter Türe vor und stieg wieder hinten ein. Die Ehefrau saß nun vollkommen nackt und nur mit Halsband, Halterlosen und HighHeels bekleidet, dazu breitbeinig, auf dem Rücksitz. Mit den Worten: „Sie haben einen Navigationspunkt erhalten. Bitte fahren Sie uns nun dorthin.“ griff der fremde Herr die Ehefrau an den Haaren und drückte ihr Gesicht auf seinen Schoß. Der Ehemann blickte nur auf sein mobiles Endgerät und stellte sein Navigationssystem wortlos ein.

„Du sollst mir nicht die Hose vollsabbern!“ raunzte der fremde Herr nun vor sich hin, „Wie soll das denn bitte aussehen! Schließe Deinen Mund.“. Wobei er nun ihr Gesicht noch ein wenig fester in den Schoß drückte. Sie konnte kaum atmen und der Griff in ihr Haar war fest und hart als er sie an selbigen nun hochzog und ihr ins Gesicht schaute: „Ich werde Dir Deine Regeln noch rechtzeitig beibringen. Und jetzt masturbiere für mich.“. Mit einer nicht sehr achtsamen Geste drückte der fremde Herr die Ehefrau in ihre Ecke und sie begann sich sofort anzufassen. Nach Luft ringend, erniedrigt vor den Augen des eigenen Gattens, welche vor sich hin schmunzelnd den Anweisungen seines Navigationsgerätes folgte.

Er konnte sich sehr gut vorstellen, was am Ziel geschehen würde. Schließlich hatten die beiden Männer sich wochenlang ausgetauscht und verschiedenste Szenarien beurteilt. Es ging darum ein Szenario aufzubauen, welches einer zukünftigen „O“ gerecht würde, ohne sie jedoch wirklich in extreme Situationen zu bringen. Es ging um Kopfkino. Das Hervorholen von intimen Gedanken. Zu erfahren, ob die Ehefrau sich tatsächlich in diesem Bereich sehen würde. Er erinnerte sich an das „Fuckbag“, in welchem seine Frau stets 20 Kondome vorzuhalten hatte. Allein der Gedanke, dass sie einem Gangbang zugeführt wurde, führte zu Spannungen zwischen den Eheleuten. Der Ehemann war sich bewusst, dass der fremde Herr dies auch ganz genau so wollte. Zum einen eine gewisse Furcht aufbauen, die jedoch eine vertrauensbildende Maßnahme zwischen den Eheleuten darstellen sollte. Eben nicht „blinden Gehorsam“, sondern „ich gehorche, weil mein Herr auf mich aufpasst.“. Nun waren beide hier und die Stimmung zwischen den Eheleuten war positiv angespannt. Weil der fremde Herr sich vorher direkt und indirekt abgesichert hatte und eben stets mehr die Frau als den Mann sah.

„Hör auf an Dir rum zu spielen.“, wies der fremde Herr nun die Ehefrau an: „Wir werden gleich an einem Pornokino halten und es betreten. Du wirst Dich nun wieder anziehen, denn so können wir dort nicht hinein. Sobald wir den inneren Bereich betreten haben, werde ich die volle Kontrolle über Dich beanspruchen. Du wirst keine Fragen stellen und tun, was ich Dir sage. So wie Du Deinem Herrn gehorchst. Hast Du das verstanden?“ – „Ja, Herr.“, sagte sie fest und begann sich wieder anzuziehen. Der fremde Herr lächelte sie an. „Du wirst in dieser #OExperience kein Safeword haben. Das Recht auf Pause oder Abbruch wird Dein Mann für Dich wahrnehmen, wenn ich es nicht selbst mache. Hast Du das verstanden?“ – „Ja, Herr.“ – „Dann wiederhole alles.“ – „Ich werde alles was Sie mir sagen, ohne zu fragen und zu zögern tun. Mein anwesender Herr nimmt für mich das Safeword wahr, wenn Sie es nicht tun.“ – „Sehr gut.“

Was im Pornokino nun genau geschah, konnte sie im Nachhinein nur schwer erinnern. Das einzige, was sie noch wusste war, dass alle ihre Bedenken an einen Gangbang zu Unrecht gewesen sind. Sie wurde nackt zur Schau gestellt und musste sich anfassen lassen. Sie wusste, dass sie ein paar Männern Blowjobs zu schenken hatte. Und dass sie ihren Körper für wesentlich mehr Spermaladungen zu präsentieren hatte. Wahrscheinlich wurde sie auch vom fremden Herrn gevögelt, aber die Augenbinde ließ sie dieses nur vermuten. So viele vertraute Dinge, alle schon erlebt irgendwie, aber an der Seite dieses Mannes, den ihr eigener Mann ausgesucht hatte. Alles neu.

Der fremde Herr verabschiedete sich nach dieser Einlage höflich und wünschte den beiden noch eine angenehme Nacht. Natürlich nicht mit dem Hinweis, dass er mit seiner Inspektion noch nicht fertig sei. Aber dies könne man ja am kommenden Abend weiter besprechen. Mehr auf privater Ebene in seiner Wohnung. Der Ehemann schaute seine Frau an und beide nickten sich leise zu. Der fremde Herr empfand dies nicht als Annahme des Angebotes, sondern als Bestätigung, dass das Ehepaar nun gemeinsam darüber nachdenken würde. Denn bei aller Geilheit, die immer noch in der Luft lag, musste allen Beteiligten auch klar sein, dass es passen muss. Und der fremde Herr sah sich stets nur als Spielzeug in der Beziehung der beiden.

Es war eine kurze Nacht für die beiden. Denn es war ihnen wichtig, dass sie eine gemeinsame Entscheidung treffen mussten. Auch wenn das Machtgefälle in der Ehe als gelebtes D/s vorhanden war, so mussten sie sich darüber verständigen, dass der nächste Schritt schon etwas anderes sei, als das bisher erlebte. Es ging nun um SM. Um Schmerzen. Um Unterwerfung. Um Hingabe in den Schmerz, den ein fremder Mann der Ehefrau vor den Augen des Ehemannes zuführen würde. Um das Verständnis, dass sie diesen Schmerz für ihren Herren auf sich nehmen würde. Um den Stolz im Blick des Ehemannes zu bekommen, um daraus ihre Befriedigung zu erhalten. Sie hatten sicherlich das eine oder andere ausprobiert – keine Frage. Aber der Duktus dieses fremden Herrn war neu. Deutlich, direkt, aber nicht gefährlich. Und dennoch streng genug, um zu wissen, dass es ein völlig anderes Erlebnis sein würde.

So sandte der Ehemann am kommenden Morgen eine Nachricht ab, in welcher er sich mit seiner Frau zum Abendessen anmeldete.

… Fortsetzung folgt.

Die Umfrage – Das Halsband – Mein Ergebnis

Ich habe da mal was umgefragt … und es wurde geantwortet


Es ist schon ein paar Tage her. Neben den vielen Dingen, die einen im Alltag so bewegen, so musste ich mir auch erstmal darüber klar werden, wie ich diese ganzen Ergebnisse so für mich werte. Insgesamt möchte ich niemanden abwerten, zumal ich ja auch nicht diejenigen kenne, die da so mitgemacht haben. Und vielleicht, eventuell, möglicherweise trete ich mit meiner Essenz aus dem Extrakt dem ein oder anderen mit 18cm HighHeels in den Spann, mit dem Absatz, ziehe den Schuh aus und weg. Man weiß es nicht.

Obacht: Ich bin kein Experte in richtiger Fragestellung und ob das repräsentativ ist, wage ich zu bezweifeln.


Sowohl für submissive und dominante Menschen ist ein Halsband in einer BDSM-Beziehung wichtig.

Als äußeres Zeichen einer inneren Verbindung hat sich das Halsband, neben anderen Dingen, vorangig durchgesetzt.
Was hier nicht steht ist, ob es dauerhaft getragen wird oder eben nur zu bestimmten Anlässen (PlayPartys zB).


Eine überwältigende Mehrheit hat das Halsband geschenkt bekommen, wobei die submissiven Damen wohl offensichtlich eine Mitsprache hatten, während die submissiven Männer dies verneinen.

Das ein paar Menschen tatsächlich bemängelt haben, dass es dem dominanten Teil völlig Wurst war (DeSk) finde ich persönlich ziemlich schlimm.
Bemessen an der Beteiligung zur Auswahl frage ich mich allerdings, ob Frauen beteiligt wurden oder sich beteiligt haben.


Klare Sache. Dominante Menschen lassen Mitsprache zu.

Ob diese Mitsprache genutzt wurde besagt ja der Block oben. Ich lasse das alles mal so stehen und gebe einfach meine Meinung dazu her. Vollkommen subjektiv, natürlich.


Als Sub habe ich niemals in Erwägung gezogen meinen Herrn mit meinen eigenen diesbezüglichen Wünschen zu behelligen. Ein(e) Sub trägt das Halsband des Herrn und zwar unabhängig davon, ob es sein/ihr persönlicher Geschmack ist oder nicht. Dass eine Herrschafft mitreden lässt ist ein nettes Angebot. Aus meiner Sicht ist es submissiv betrachtet unerheblich, welches Halsband ich will. Es reicht, wenn es dem Herrn an mir gefällt. Dann gefällt es mir auch.

Merkste was?

Shitstorm in 3 … 2 … 1?

Wir reden hier von einem Spielhalsband zu bestimmten Anlässen und keinem Halsband in 24/7-Form. Und ich stelle mir gerade die Frage, was für ein Halsband es wohl gewesen wäre in der Form 24/7. Hmmm …. leider kann ich ihn nicht mehr fragen. Es ist ja nie dazu gekommen. Hmmm … eine schlichte Halskette mit einem O-Ring vielleicht. Würde völlig ausreichen.

Als Dom tragen/trugen alle meine Subs (bis auf eine #AusGruenden) das gleiche Halsband. Nur eben meine Frau (als Erste unter Gleichen) hat das vielbesagte Schloß dran. Mitsprache gab es keine und ich wüsste auch nicht warum. Zugegeben, es ist sehr schlicht, aber funktionabel. Und vielleicht auch wegen der Schlichtheit ist es einfach anzunehmen. Ebengleich hat auch nur eine meiner Subs eine Halskette mit O-Ring, meine Frau.


Hier unten in den Kommentaren ist übrigens Platz für euch 😉

#SecretNight vom 04.01.2019 – Fleischbeschau

Der erste Beitrag im Jahr 2019 und gleich mal ans Eingemachte.


Am 04.01.2019 war es mal wieder so weit. Zum einen wurde ich einen Tag älter und gleichzeitig war abends in Dortmund die #SecretNight, welche ich nun eigenverantwortlich ins zweite Jahr führen darf. In der Fleischbeschau bin ich sehr zufrieden, dass ich so viele treue Menschen für die #SecretNight habe gewinnen können und irgendwann werden diese auch eine eigene Inventarnummer erhalten <3

Was mich immer noch verwundert ist, dass es gerade Menschen aus dem Twitterverse sind, welche sich dort blicken lassen. Facebook und auch Instagram sind da nicht so erfolgreich. Die Verbindungen zwischen Twitter und der primären Anmeldemöglichkeit im Joyclub scheinen größer zu sein als vermutet oder anders: Mein Followerkreis ist offener für meine Party, weil Twitter eben eine echte soziale Plattform ist, in welcher man sich kennen lernen kann bevor man sich wirklich mal sieht.

Wie dem auch sei, die Anzahl der Twittermenschen steigt beständig und so waren an meinem Burzeltag 10 Menschen anwesend, die aus der dunklen Ecke von Twitter den Weg ins Reich der Finsternis gefunden haben 😉 Und … eine Dame war so positiv angetan, dass sie sich gleich am Folgetag für März und Mai angemeldet hat. 😊 #hach


Unter der gestrengen Aufsicht von Lola und Rieke musste ich natürlich auch meine Geschenke auspacken. Und weil manche Menschen, wie auch diese beiden Damen, wahrscheinlich deutlich aufgeregter beim Geschenke auspacken sind, als der Beschenkte selbst 😉, musste diese Nötigung natürlich zu einer späteren Stunde angemessen bestraft werden.

Lisa machte es ganz und sehr speziell: Die Einladung an einen Ort, den ich nicht kenne, mit einer Überraschung, von welcher ich nichts weiß. Spannend <3

Den absoluten Oberhammer hat sich jedoch meine Frau geleistet, welche sich hinter meinem Rücken unter dem Vorwand eines Wellnesswochenendes mit ihrer Besten zu einem Fotografen begab und sich für einen Jahreskalender auszog. In der ganzen Hektik des Abends, weil ich ja immer noch Veranstalter bin, war das ein echtes Highlight und hat den alten Mann sich still in eine Ecke verziehen lassen, um dieses emotionsgeladene Geschenk aufnehmen zu können.


Ein verabredetes Geschenk habe ich von einem befreundeten Dom erhalten, welcher mir seine Sub für eine Vorführung auslieh. Am Ende hatten wir eine gemeinsame Vorführung mit Subtausch, also gab ich ihm meine Frau. Die ganze Aktion vor Publikum dauerte fast eine Stunde und da der Abend unter dem Motto „Upper Floor“ stand, gab es auch Fremdüberlassung der Damen an anwesende Einzelherren zum Zwecke oraler Bedienung.

Wir haben sehr gut geteamt in dieser Sache, so dass wir Jungs unter uns bereits entscheiden haben, diese Aktion an einem anderen Ort zu einer anderen Zeit geflissentlich zu wiederholen.

Wieder einmal mehr hat meine Frau mir bewiesen, dass sie über sich hinauswachsen kann und würde nicht das Leben uns allen Grenzen aufzeigen -> Sie ist zumindest Teilzeit „O“. Und auch die befreundete Sub hat Vorstellungen in diese Richtung. Wir werden also sehen, was die Zeit und das Jahr 2019 diesbezüglich so bringt.


Vor diesen offiziellen Teil habe ich die Einzelherren selbst gebrieft und ich alle haben sich an meine Regeln gehalten, niemand ist aus der Reihe getanzt und keiner musste eingreifen. Jedem war klar, dass ich allein die Regeln bestimme und den Damen die Herren zuweise. Würde also eine Dame vor ihnen zu knien kommen, dann bekämen sie ihren Blowjob, sonst eben nicht.

Beobachtung; Keiner der Einzelherren ist gekommen. Die Aufregung war wohl einfach zu groß vor dem mehrheitlich weiblichen Publikum (Die #SecretNight spricht eben sehr viele Paare und Frauen an, und das soll auch so bleiben!) tatsächlich zu performen.

Notiz: „Upper Floor“ funktioniert nur dann gut, wenn mehr Testosteron als Östrogen im Raum ist. Auf der anderen Seite kamen die Damen und wir als Voyeure dennoch auf ihre Kosten und das war das Wichtigste.

Ich möchte mich bei allen Beteiligten bedanken und einen undominanten Sammelknutsch an alle für die vielen Geschenke 😊