Vernünftig Unvernünftig – Rezension – @Ophelia_BDSM

„Ein Buch zu betrachten, dessen Zielgruppe ich vordergründig nicht bin, welches für mich persönlich irgendwie so gar nichts Neues darlegt, um es am Ende doch sehr neugierig zu verschlingen und eigene Theorien bestätigt sehe.“


Lia Ophée (aka https://www.instagram.com/lia_ophee/ aka https://meinlebenimpelz.wordpress.com/ aka https://twitter.com/ophelia_bdsm) ist eine mir sehr angenehme Person. Auch wenn der persönliche Kontakt nach zwei Versuchen (einmal zum #KaminabendBDSM 2.0 und einmal zur #SecretNight) bisher nicht funktioniert hat, so habe ich schon sehr früh einen Draht zu ihr gehabt. Ihr Engagement in Sachen #BDSM und „Wie verhindere ich Missbrauch?“ und ihre stete Aufklärung darum, vielleicht nicht immer ganz auf meiner Linie. Als ich nun davon Wind bekam, dass sie sich der Herstellung eines Ratgebers in Sachen #BDSM befleissigen würde, war ich Feuer und Flamme für diese Idee.


Ihr Werk ist sehr persönlich gehalten. Sie schildert „aus puren Pragmatismus“ alleine ihre Sicht auf die Dinge. Das macht noch keinen sonderlichen Unterschied, denn jeder, der noch so sehr den Gedanken abwehrt eben nicht das „Güldene Buch des #BDSM“ geschrieben zu haben, wird meistens ganz exakt mit diesem nichtexistenten Stammwerk im #BDSM in Verbindung gebracht. Ein Makel, den sie sich wird wohl oder übel gefallen lassen müssen. Letztlich ist es mit meinem Blog ja ähnlich. Viele finden es gut, manche finden es scheiße, manchen ist es Cervelatwurst. Eben, weil jeder seine ganz persönliche Sicht auf die Dinge hat.

Frau Ophée schafft es jedoch aus ihrer Sicht der Dinge (alleinstehend, BDSM interessiert) Worte und Wege für gerade diejeniegen zu ebnen, welche eben nicht in einer Partnerschaft leben und sich somit mit dem Partner auf den Weg in die dunkle Seite der Sexualität zu begeben. Welche übrigens, da bin ich mit ihr einer Meinung, deutlich bunter ist, als viele Vanillas das so glauben (können). Sie prangert nicht an, sie stellt Fakten dar. Sie fordert nicht auf, sie lädt ein. Sie lässt sich über sensible Themen wie #BDSMetoo aus, ohne diese abzuwerten. Sie gibt sehr viel von sich preis, damit die Leserinnen und Leser nachvollziehen können, warum sie Dinge so und so und somit für sich richtig sieht. Sie findet ausgleichende Worte, aber ist auch wenig diplomatisch, wenn es an die Essenz eines Extraktes geht.


Und ich stehe auch nach dem viertem Studium ihres Werkes schulerklopfend hinter mir und höre mich „Haste alles richtig gemacht, Alter“ 😉 sagen 😉


Sie entwickelt eine ziemlich ernsthafte Unbekümmertheit um den Leserinnen und Lesern deutlich zu machen, dass es einen Unterschied zwischen Doms und „Doms“ gibt und beschreibt Signale, wie die einen von den anderen auszufiltern sind. Denn es ist ihr wichtig, dass eine Frau, die sich als devot sieht und diese Neigung im #BDSM leben will, mitnichten alles hinnehmen muss (kann und darf). Dass zunächst sie selber Kontrolle über sich haben muss, bevor sie diese an jemand abgeben kann. Dass sie über sich selbst im Klaren sein muss und das dieses „einfach mal (mit)machen“ durchaus Folgen haben kann.

Manche Seelen werden in diesem Buch nur Hinweise darüber finden, dass #BDSM grundsätzlich mehr Potential für gewaltbehaftete Übergriffe, Straftaten habe. Das kann nur jemand behaupten, der #BDSM nicht versteht und sich auch nicht damit auseinander setzen will. Glauben Sie mir, jeder Vanilla-OneNightStand mit dem Typen aus der Kneipe ist grundlegend deutlich gefährlicher.


Ich möchte dieses Buch jedem ans Herz legen. Es zu lesen. Mehrfach. Mit dem Ziel seine eigenen Fehler als „Dom“ zu erkennen und danach zu handeln. Aber vor allem möchte ich es jeder devoten Seele ans Herz legen, damit sie von diesen „Doms“ schnell und zügig Abstand nimmt.

#Hausaufgabe … @Task4Subs … // Nähere Erläuterung

Wie aus alten Beiträgen zu schließen ist, bin ich wohl alles und nichts, aber vor allem bin ich nicht unbedingt der Kontrolleur vor dem Herrn. Und doch bin ich ziemlich hinter diesen Dingen her, was sich #Hausaufgabe nennt und durch @Task4Subs repräsentiert wird. Und nun schicke ich mich mal an, ein paar Rätsel zu lösen und meine Definition zu schildern.


Manche Menschen sehen in einer #Hausaufgabe (also Aufgaben, die ein(e) Herrin/Herr ihrer/seiner submissiven Fachkraft zu erledigen aufgibt) einen kontrollierenden Moment. Schließlich soll die/der Sub Sklavin/Sklave auch bei Nicht-Anwesenheit der Herrschafft stets wissen, wer das Kommando und die Kontrolle hat. Und ja, ich gestehe jeder BDSM-Konstellation ganz exakt diese Dinge zu.

Was mir dabei immer wieder auffällt ist, dass die Erledigung der #Hausaufgabe immer mit einem gewissen Zwang behaftet ist. Also, wenn jemand dies oder dies nicht mehr oder weniger exakt zu einem bestimmten Moment des Tages macht und dies dann per Bild/Video/Audio spätestens am … um … Uhr belegt, dann setzt es Minuspunkte. Diese werden dann beim nächsten Aufeinandertreffen vor allem anderen abgearbeitet, damit die/der Sub Sklavin/Sklave bestraft wird für ihre/seine Missachtung der Regeln. Und ja, gerne … für die BDSM-Konstellationen wo es bitte beiderseitig passt.


Mein Konzept der #Hausaufgabe liegt weniger in der Bestrafung, sondern in der Überschreitung von Grenzen. Mut beweisen. Sich selbst erfahren. Natürlich um der Herrschafft zu gefallen, aber vor allem für sich selbst weiter zu kommen. So lasse ich Frauen, die komplette Probleme mit Nackheit haben, sich vor einer Kamera entblößen. Es soll ihnen Sicherheit geben, dass ich gerne betrachte, was ich mein eigen nenne. Andere Aufgaben gehen mehr ins Detail, was die Kleidung angeht. Wieder andere erledigen Dinge in der Öffentlichkeit. Und je nach Momentum zwischen mir und einer meiner Damen, kann es durchaus pornös werden. Einige gehen durchaus der Prostitution nach (Rollenspiel!), andere müssen Fotos abliefern, die fremde Männer von ihnen gemacht haben, während sie dessen Schwanz im Mund haben.

Der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt und jede Sub hat eigene Zielvorgaben, welche ihrem Wesen entsprechen.

btw … Freiwillige vor. Der obige Twitter-Account ist nicht nur für meine Damen da 😉 // DM ist offen <3


Es gibt nur folgende Regeln.

  1. Wenn das Ausführen von Aufgaben Dich grundsätzlich in Deinem Tagesablauf hindert, dann musst Du diese nicht machen.
    (Beispielsweise mit Kindern in der Wohnung, einem Partner, der nicht gehörnt werden soll, Wechselschicht und Müdigkeit, etcpp …)
  2. Wenn Du keine Lust auf #Hausaufgaben hast, dann musst Du diese nicht machen.
    Ich zwinge wirklich niemanden zu irgend etwas. Da habe ich keine Lust drauf. Viel zu anstrengend 😉 … und ich muss ja auch Zeit haben hinterher zu laufen.
  3. Wenn Du jedoch eine Aufgabe annimmst (Derzeit sind es Wochenaufgaben), dann aber auch komplett.

Wobei ich auch bei 3. Milde walten lassen muss, denn auch ein Dom weiß nie, was im Leben der abgesetzten Sub gerade so passiert. Was ich mir jedoch herausnehme ist, dass ich VORAB wissen will, dass die #Hausaufgabe nicht geleistet wird – dann ist es okay. Wenn ich es erst hinterher erfahre (und darauf warte), dann ist das einfach nur blöd.


Was mich unterm Strich immer wieder erfreut ist, dass #Hausaufgaben gerade von denjenigen erledigt werden (insgesamt betrachtet) die entweder nicht „meine“ sind oder denen es prinzipiell besonders schwer fällt. Und letztere wachsen immer wieder über sich hinaus und beweisen zum einen Mut und zum anderen durchaus auch Mut zum Risiko das eine oder andere mal.

Wer sich die #Hausaufgaben anschaut und sich selbst damit in Verbindung bringen will, dem schlägt sicher das Herz höher oder es rutscht in die Hose oder erzeugt nur ein müdes Lächeln. Manch einer wird es für sich widersprechend halten und sich darüber beömmeln. Schließlich war die Monatsaufgabe März 2019 durchaus auch mit Bestrafungen behaften. Doch ich belohne (mich) viel lieber, als den bösen HauDrauf* zu geben.

*Der ist zwar ab und an notwendig, keine Frage, aber da hat niemand Bock drauf. Es sei denn, ich werde dafür bezahlt 😉

 


Denn ihr wisst ja auch: „Gespielt wird auf dem Platz“ … und das ist das maßgebende Element.

Good bye, Rieke #CircleOfFalbalus #CollarsOfTwitter

Liebe Rieke,

nach einem etwas so um circa einem halben Jahr im #CircleOfFalbalus hast Du nun überraschend, aber in Deiner Argumentation wohlüberlegt und begründet Abschied genommen.

Die Zeiten sind nicht immer einfach im Leben und manchmal passen diese Zeiten einfach nicht aufeinander.

Tatsächlich ist es so, dass ich diesen Abschied durchaus habe auf mich heran schreiten sehen, weil ich Dich ja nun auch von Deinem persönlichen Umfeld aus betrachte. Das ist aber auch nicht alles. Am Rande der vergangenen #SecretNight teiltest Du mir mit, dass wir durchaus eine extrem hohe Prozentzahl gemeinsamen Kopfkinos hätten, aber am Ende sei es eben nicht leicht als eine von sechs Subs brav im Hintergrund zu warten, bis man dran kommt. Dabei ginge es weniger um die Anzahl der Subs, sondern um die Zeit, welche man aufgrund persönlicher Veränderungen nicht mit dem Herrn verbringen kann.

Wie gesagt: Ich bin nicht wirklich überrascht von diesem Schritt, aber natürlich stimmt es mich nicht sonderlich froh. Dennoch bleibe ich mir jedoch auch selbst treu und habe Dich von Deinen Pflichten entbunden und stochere nicht weiter nach. Denn am Ende ist dies auch genau der Deal, den eine Sub im Zirkel hat – gehen, wann man will und ohne aufgehalten zu werden, aber eben jedoch auch, ohne Rückfahrschein.

Ich wünsche Dir von Herzen für Deinen weiteren subiggen Lebensweg alles Gute und möchte Dir ein wirklich extrem gutes Führungszeugnis ausstelllen. Du kannst mit Recht stolz auf Dich sein, auf das, was Du in dieser kurzen Zeit für Dich erreicht hast.

Dein Platz im Zirkel bleibt nun leer, da ich ja auch angekündigt hatte, dass gehende Subs nicht das Gefühl haben sollen „ersetzt“ zu werden.

Alles Gute

Master Falbalus

Butter bei die Fische … #TheTrainingOfO

Nachdem der gestrige Beitrag ja nun eher in Richtung „Gedankenkotzen“ ging, will ich heute doch mal etwas Butter bei die Fische packen. Schon öfters habe ich mich mehr oder weniger konkret dazu geäußert, wie ich mir das so alles vorstelle. Und um es mit Adenauer zu sagen, kümmert mich mein Gewäsch von gestern ziemlich wenig.


Die Sub …

… ist charakterlich fest in ihrer Submissivität (mir gegenüber reicht aus).

… ist bereit ihre Submissivität zu erforschen und auch zu erweitern.

… ist bereit auf direkte Fragen direkt zu antworten.

… ist eher leise als laut, was aber nicht bedeutet, dass sie zurückhaltend sein muss.

… ist bereit sich zu fügen, auch wenn dies eine charakterliche Prüfung beinhaltet.

… ist fähig ohne Murren und Knurren Entscheidungen anzunehmen.

… ist stolz auf ihr Subsein, da sie dafür keinen Dom benötigt.

… ist kommunikativ ohne ausgrenzend zu sein.

… ist bereit zuzuhören, sich eine Meinung zu bilden und diese zu vertreten.

… ist fähig die Herrschaft niemals öffentlich durch ihr Verhalten in Verlegenheit zu bringen.

… ist im Besitz der Worte „Bitte“ und „Danke“ und „Entschuldigung“.

… ist präsent ohne anhänglich zu sein.


Da steht nichts von Äußerlichkeiten. Das ist mir ziemlich cervelatwurst.


Denn alles das, repräsentiere ich ebenfalls gegenüber der Sub.

Was Männer wollen … #TheTrainingOfO

Tja … ein sehr spannender Einstieg, nicht wahr?

Und für einen, der keine Umfrage getätigt hat, auch nicht wirklich beantwortbar.

Und auch mit Umfrage würde er im Dunkeln tappen.

Denn die Frage nach „Was Männer wollen“ muss doch eher umgedichtet werden in


Was ich will … #TheTrainingOfO


Oder?

Und dennoch möchte ich das mal als Titel da oben so stehen lassen, denn es ist nicht immer einfach, kannste auch noch soooooo dominant sein (oder tun), ganz exakt zu ermitteln, was für Dich das Maß aller Dinge ist. Vielleicht ist das für einen bestimmten Lebensabschnitt denkbar, aber eben nicht für Deine ganze „dominante Karriere“. Du erlebst so viele Dinge, die Du vorher nicht kanntest. Weil Du Dich einfach mal was getraut hast. Und von einem Minimal-Dommler heran gewachsen bist zu einem emporgekommenen Dominus.

Oder nicht?


Tatsächlich kann ich nur auf wenigen Ebenen zu genau diesem Zeitpunkt exakt darlegen, was ich will.

a) Ich habe keinen Bock auf Stress. Die Sub an meiner Seite soll meinen Schwanz, aber nicht mein Leben hart machen.

b) Ich will ein Leben ohne Wecker finanziert bekommen.

c) Ich will glücklich sein und bleiben.


Das Problem was sich bei manchen nun darstellt ist, dass es nicht auf Andere ankommt, diese Ziele zu erreichen. Sondern nur und ganz alleine auf Dich. Andere können Dir vielleicht dabei helfen, aber nur Du alleine bist in der verantwortungsvollen Position Dein Leben in die Hand zu nehmen. Wenn Du es von anderen bestimmen lassen möchtest, dann hat das durchaus einen submissiven Charakter.


Und dabei ist das dann doch alles gar nicht so einfach.

a) Schieb die Sub ab, die nervt und klemmt.

b) Mache Dich einfach selbstständig und arbeite, wann Du willst.

c) Tue nur Dinge, die Dir Freude bereiten.


Die Frage bleibt dann, woher der Zaster zum Leben kommen soll 😉


NunJa … Somit ich bin ich dann wieder beim Titel des Beitrages, auch wenn dieser zum Inhalt des Artikels nicht direkt passt. Denn prinzipiell müssen auch die submissiven Menschen sich um alles selbst kümmern. Ob mit oder ohne dominante Fachkraft an ihrer Seite, müssen sie selbst denken und entscheiden.


… habe fertig. Kopf leer …

Dummdom-Chatverlauf // Aus dem Netz gefischt

Sowas passiert im Internet überall und jeden Tag aufs Neue.
Quelle: https://gentledom.de/aus-dem-leben/dummdom-award/dummdomaward-2015/selbstmitleid/

(ohne Rechtschreibgorrehgtur gesendet)


Dom: Hallo! Weisst du denn was SM ist?

Ich : Ja,

Dom: und schon damit in Berührung gekommen?

Ich: Ja.

Dom: Also weisst du wie das zwischen Herr und Sklavin läuft?

Ich: Ich denke ich bin im Bilde.

Dom: Super, dann muss ich ja nicht alles erklären. Nenn mich nun Sir xxxxxx

Ich: Ne lass mal

Dom: Wohl ne ganz unerzogene Göre!

Ich: Jung ich bin 43, damit alles andere als eine Göre 😀

Dom: Wenn ich dich Göre nennen will, mache ich das und es heisst Sir xxxxxx

Ich: Du?

Dom: Es heisst nicht du sondern SIE ODER SIR xxxxxx

Ich: Du?

Dom: Bist du schwer von Begriff?

Ich: Du?

Dom: Du sollst mich richtig anreden und siezen!

Ich: Du? Warum siezt du mich nicht?

Dom: Weil du eine Sklavin bist!

Ich: Von wem?

Dom: Ach du willst ein Rollenspiel?

Ich: ???

Dom: Hast du ne Cam?

Ich: Ja, die habe ich.

Dom: Dann zieh dich aus, hol ein paar Wäscheklammern und kontaktier mich über xxxxx oder xxxxx

Ich: Warum sollte ich das machen?

Dom: Weil ich das so entschieden habe!!!

Ich: Du?

Dom: Ich denke du weißt wie das mit SM läuft?

Ich: Ja, SM ist das mit dem (Lust-)Schmerz, was du willst ist eher eine kindliche Form von DS.

Dom: DS?

Ich: BDSM ist mehr als SM, ist dir das nicht klar?

Dom: Es heisst Sir xxxxxxx oder SIE!!!!!

Sir: „Es heisst Sir xxxxxxx“ also stehst du auf Petplay?

Dom: Was soll denn das wieder und nutze endlich das verdammte Sie du Schlampe!!!!

Ich: Es heisst bedeutet doch du bist ein es und da denke ich an Petplay 😀

Dom: Was willst du?

Ich: Eis, mehr Freizeit, einen Urlaub, usw

Dom: Wenn du mal endlich wie eine echte Sklavin wärst, würde ich dich vielleicht mit in meinen Urlaub nehmen!!!! So aber ganz sicher nicht!!!!

Ich: Bevor ich zu deiner Sklavin würde, würde ich einen souveränen, höflichen, durchsetzungsstarken und mich optisch ansprechenden Mann erwarten. All das sehe ich bei dir derzeit so gar nicht.

Dom: Ach du bist auch nur eine von diesen Wannabe Shades of Grey Schlampen. Ihr xxxxx habt gar keine Ahnung von echten SM!!!! Leute wie du machen die SM Szene kaputt und ihr kriegt nie einen Dom der weiss wie man echten BDSM macht!!!!!

Ich: Echter SM = Nutzung möglichst vieler Ausrufezeichen anstelle von realer Dominanz?

Dom: Du hast doch keine Ahnung, ich suche mir lieber jemanden der einen echten Sir zu schätzen weiss!!!!! Du hast da ja keinen blassen Schimmer von!!!

Ich: Du bist nicht konsequent, nun duze ich dich und du reagierst nicht mal mehr so lustig wie am Anfang, so macht das mit dir keinen Spaß ;(

Dom: Du weisst gar nichts, nicht mal wofür SM bei mir steht!!!!

Ich: In deinem Fall kenne ich die Bedeutung von SM, es steht schlicht für SelbstMitleid 😀

Dummdom hat den chat verlassen

Die Umfrage – Das Halsband – Mein Ergebnis

Ich habe da mal was umgefragt … und es wurde geantwortet


Es ist schon ein paar Tage her. Neben den vielen Dingen, die einen im Alltag so bewegen, so musste ich mir auch erstmal darüber klar werden, wie ich diese ganzen Ergebnisse so für mich werte. Insgesamt möchte ich niemanden abwerten, zumal ich ja auch nicht diejenigen kenne, die da so mitgemacht haben. Und vielleicht, eventuell, möglicherweise trete ich mit meiner Essenz aus dem Extrakt dem ein oder anderen mit 18cm HighHeels in den Spann, mit dem Absatz, ziehe den Schuh aus und weg. Man weiß es nicht.

Obacht: Ich bin kein Experte in richtiger Fragestellung und ob das repräsentativ ist, wage ich zu bezweifeln.


Sowohl für submissive und dominante Menschen ist ein Halsband in einer BDSM-Beziehung wichtig.

Als äußeres Zeichen einer inneren Verbindung hat sich das Halsband, neben anderen Dingen, vorangig durchgesetzt.
Was hier nicht steht ist, ob es dauerhaft getragen wird oder eben nur zu bestimmten Anlässen (PlayPartys zB).


Eine überwältigende Mehrheit hat das Halsband geschenkt bekommen, wobei die submissiven Damen wohl offensichtlich eine Mitsprache hatten, während die submissiven Männer dies verneinen.

Das ein paar Menschen tatsächlich bemängelt haben, dass es dem dominanten Teil völlig Wurst war (DeSk) finde ich persönlich ziemlich schlimm.
Bemessen an der Beteiligung zur Auswahl frage ich mich allerdings, ob Frauen beteiligt wurden oder sich beteiligt haben.


Klare Sache. Dominante Menschen lassen Mitsprache zu.

Ob diese Mitsprache genutzt wurde besagt ja der Block oben. Ich lasse das alles mal so stehen und gebe einfach meine Meinung dazu her. Vollkommen subjektiv, natürlich.


Als Sub habe ich niemals in Erwägung gezogen meinen Herrn mit meinen eigenen diesbezüglichen Wünschen zu behelligen. Ein(e) Sub trägt das Halsband des Herrn und zwar unabhängig davon, ob es sein/ihr persönlicher Geschmack ist oder nicht. Dass eine Herrschafft mitreden lässt ist ein nettes Angebot. Aus meiner Sicht ist es submissiv betrachtet unerheblich, welches Halsband ich will. Es reicht, wenn es dem Herrn an mir gefällt. Dann gefällt es mir auch.

Merkste was?

Shitstorm in 3 … 2 … 1?

Wir reden hier von einem Spielhalsband zu bestimmten Anlässen und keinem Halsband in 24/7-Form. Und ich stelle mir gerade die Frage, was für ein Halsband es wohl gewesen wäre in der Form 24/7. Hmmm …. leider kann ich ihn nicht mehr fragen. Es ist ja nie dazu gekommen. Hmmm … eine schlichte Halskette mit einem O-Ring vielleicht. Würde völlig ausreichen.

Als Dom tragen/trugen alle meine Subs (bis auf eine #AusGruenden) das gleiche Halsband. Nur eben meine Frau (als Erste unter Gleichen) hat das vielbesagte Schloß dran. Mitsprache gab es keine und ich wüsste auch nicht warum. Zugegeben, es ist sehr schlicht, aber funktionabel. Und vielleicht auch wegen der Schlichtheit ist es einfach anzunehmen. Ebengleich hat auch nur eine meiner Subs eine Halskette mit O-Ring, meine Frau.


Hier unten in den Kommentaren ist übrigens Platz für euch 😉

#KaminabendBDSM 4.0 – StatusUpdate (Good News)

Wie gestern bereits angedeutet kommt heute mal ein Status Update zum #KaminabendBDSM 4.0

Im Joyclub ist derzeit viel los und ihr habt sicherlich bemerkt, dass es viele Videoprojekte in letzter Zeit gab. Man stellt sich also ein wenig um, um sich redaktionell, wie eben auch Mitglieder gewinnend zu ändern. Und da ist der von uns in der SocialMedia-Welt geliebte #KaminabendBDSM leider ein wenig auf der Strecke geblieben.

Und so haben der JoyClub und ich ein wenig was an der Idee gefeilt und ich darf nun mitteilen, dass er stattfinden wird, die 4.0 🙂

Wir möchten uns bei den Menschen bedanken, die immer mal wieder nachgefragt haben, und denen wir irgendwie nichts Stabiles mitteilen konnten. Es hat uns gezeigt, dass wir nicht vergessen, ja manchmal sogar richtig vermisst sind. Gebt uns noch ein paar Momente, damit wir alles hübsch finalisieren können. Wir werden uns auf jeden Fall von uns aus bei allen Menschen melden, die sich bereits vorregistriert haben.

Danke 🙂

 

#SecretNight … Quo Vadis

Das Veranstalterleben hat ja manchmal so seine Tücken.

Hat das „O“-Einsteiger-Event Anfang 2018 (an meinem Geburtstag, wie üblich) alle Rekorde gebrochen, konnten wir diesen Erfolg an meinem diesjährigem Geburtstag 2019 im Rahmen eines „Upper Floor“ ja leider nicht wiederholen. Dafür sieht die kommende Party im März ziemlich gut aus. Des Weiteren sind bis zum Jahresende alle Übernachtungsmöglichkeiten vollständig ausgebucht. Und es ist gut möglich, dass der März 2019 tatsächlich an Platz zwei der Geschichte der #SecretNight unter meinem Kommando rutschen kann. Also alles in allem streben wir in Richtung „Schwarze Null“. Und das ist erstmal gut so.

Tatsächlich wurde an mich herangetragen, einen erneuten „Upper Floor“ oder derartiges zu planen. Auch wenn sicher ist, dass die #SecretNight im Januar 2020 #AusGruenden ganz bestimmt in diese Richtung geht, erscheint es mir fraglich, ob die #SecretNight mit der vermehrt weiblichen Besucherschar, auf welche wir sehr stolz sind, überhaupt der richtige Platz für ein Spektakel ist. Schließlich ist so ein Anlass eher mit Testosteron zu füllen, also Männerüberschuss anstelle von Frauenüberschuss. Ebenso wurde geäußert eine reine FemDom-Party zu machen, wo ich grundsätzlich nichts dagegen hätte.

Um das Ganze zu beleuchten hat es bereits vor Jahren die letzte FemDom im Jumbocenter zu Dortmund gegeben. Leider wurde die Anzahl der Gäste immer geringer, so dass wir diese einfach einstellen mussten. Die Gründe dafür sind mir als „Nachfolger“ nicht wirklich bekannt, auch wenn ich vor vielen Jahren dort mal der Koch gewesen bin. Diese FemDom hat gegenläufig zur #SecretNight am Freitag eines jeden geraden Monates stattgefunden und mir hat diese besondere Atmosphäre immer sehr gut gefallen.

Eventuell wäre es einen Gedanken wert, es mit der Testosteron lastigen Sache „Upper Floor“ und einer FemDom im Wechsel zu versuchen. Wir denken darüber einfach mal nach. So könnte die #SecretNight bleiben wie sie einfach und immer gewesen ist. Aber eine Aufspaltung macht natürlich nur Sinn, wenn die Kasse insgesamt klingelt und auch deutlich mehr Feedback diesbezüglich bei uns ankommt. Unternehmer kommt zwar von unternehmen und nicht von unterlassen, aber so ganz ins Blaue hinein geht es ja nun auch nicht.

Wir sind in Dortmund zudem auch nicht allein, denn das wunderhübsche Sadasia, als auch die Bedo-Studios, locken die Besucher in einem Segment an, in welchem wir nicht die Mitbewerber sind. Was wir also benötigen ist die viel gerühmte Flüsterpost, dass die #SecretNight existiert. Ob nun via Twitter, Facebook, im JoyClub oder auch in der Sklavenzentrale. Es wäre schön zu sehen, wenn unser „Mobiliar“ 😉 ein wenig mit uns die Werbetrommel rührt, wenn wir freundlich darum bitten dürfen.

An dieser Stelle würde sich auch das Jumbocenter für den #KaminabendBDSM eignen, wenn wir schon mal dabei sind 😉 Aber mehr dazu wird morgen gebloggt, weil anderes Thema.

 

Warum fühlen sich einige BDSMer irgendwie „besser“ als Stinos?

Das ist eine sehr feine und sehr berechtigte Frage.

Sie entbehrt nicht einer gewissen Tragikomik, denn wenn dem tatsächlich so ist, dann ist das Murks.

Für mein Verständnis sind wir BDSMer weder besser noch schlechter als die Stinos. Wir sind nur anders.

Es bleibt natürlich die Frage, warum einige meinen ihre sexuellen Präferenzen über die der anderen zu stellen.

Was ich nicht anführen möchte ist zum Beispiel Neid. Denn wer von oben herab auf andere schaut, der ist nicht neidisch.

Eventuell ist das irgendwie eine falsch formulierte Art von Stolz darauf, dass man es geschafft hat, die üblichen moralischen Grenzen überschritten zu haben?

Persönlich empfinde ich so ein Gebaren als ziemlich kleingeistig und wenig erwachsen. Wenn wir doch alle so tolerant sind, dann können /jene/ BDSMer im besten Sinne einfach erhaben auf die Stinos schauen und es dabei bewenden lassen. Aber ich befürchte, dass dies nicht unbedingt in der menschlichen Natur angelegt ist. Wir müssen irgendwie (be-)werten und in diesem Zuge auch (ver-)urteilen. Damit möchte ich das nicht entschuldigen, aber nur zu denken geben, dass auch innerhalb dieser sog. BDSM-„Szene“ ganz exakt auch untereinander nicht alles gülden glänzt.

Mir wurde zum Beispiel öfters vorgeworfen, dass das D/s, welches ich favorisiere irgendwie gar kein D/s sei.

Für den dominanten Part ergäbe sich nicht das Problem sich genauer zu erklären. Man habe halt einfach einen Lebensstil und geeignete submissive Fachkräfte würden sich diesem Stil einfach anschließen, wenn er denn zu ihnen passe. Ganz zu schweigen davon, dass ich viel zu weich sei und mir nicht anmaßen könne, überhaupt auch nur irgendwas mit BDSM zu tun zu haben. Dem stehen aber auch diejenigen entgegen, die diese meine #TheTrainingOfO als viel zu hart empfinden und das wäre meine versteckte Grundeigenschaft garantiert Frauen einfach nur hassen zu müssen. Was diejenigen gleich mitverurteilt, die sich meiner Kenntnis nach vollkommen freiwillig unter meinem Joch versammeln. Ich frage mich dabei dann immer – ja, was denn nun?

Ebenso gibt es da durchaus den „Krieg“ unter dem SMern, die sagen, dass beim reinen SM nicht gevögelt wird, während die anderen das durchaus machen. Und ja, werter Leser, BDSM ist ungleich SM, den SM ist nur ein Teil des Ganzen. Aber, das weißt Du ja. Tatsächlich gibt es SM-Clubs, die Penetration sogar in ihren Statuten verbieten. Persönlich finde ich das seltsam, aber so sind halt dann deren Regeln und ich habe mich als Gast daran zu halten. Und kann entscheiden, ob ich da hinwill oder eben nicht.

Übrigens auch die Seilknüpfer haben derlei Probleme unter sich. Bondage ist sich damit genug, dass die beseilte Person mehr oder weniger unfähig zu weiteren Bewegungen hübsch betrachtbar ausgeliefert ist. Und doch wollen manche Beseilte zusätzlich den Übergriff in diesem Moment auch beschlafen zu werden. Es ist halt deren Kick. Finde ich persönlich alles nicht tragisch. Jeder so, wie es halt gefällt.

Würde ich mich dem anschließen wollen, dann finde ich zum Beispiel aktives Lachen oder Necken während einer Session für „geht gar nicht“. Weil wer lacht, hat eben noch nicht genug Aua bekommen. Untergrabung des Machtgefälles. Auslachen des dominanten Parts. Oder so. Persönlich zelebriere ich meine Damen und mich in Stille und wenigen hörbaren Kommandos. Weil das halt eben mein Ding so ist. Und doch akzeptiere ich Paarungen, welche sich necken und während einer Session rumalbern und ich kann diesem Schauspiel auch etwas abgewinnen, weil es sichtbar ist, welche Freude beide aneinander haben. Jeder eben so, wie es halt gefällt.

Das sind nun alles Beispiele aus meinem persönlichen Erlebnisbereich und allein diese Auflistung könnte Grund für eigene Beiträge sein.

Worauf ich einfach hinaus will ist, dass diese Menschen, welche meinen sie hätten mit BDSM einfach den besseren Sex als die Stinos, von ihrer Warte aus ebenso Recht haben, wie die Stinos, die mit ihrem Sex sehr glücklich sind und das auch gerne betonen. Der Mensch macht es durch Kommunikation zum Problem. Sender, Empfänger und so was.

Wir sind darauf programmiert uns auf eine gewisse Art zu rechtfertigen, zu verteidigen und da ist es wohl manchen Leuten völlig egal, ob sie dabei die Grenzen des Respekts, welcher ihnen tendenziell heilig sein sollte, gegenüber denjenigen überschreiten, welche sie für minder sexuell begabt halten.

Liebe Stinos,

BDSM ist schon großartig. Aber es ist eben eine sexuelle Spielart, respektive Neigung, wie so viele andere sexuelle Neigungen und Spielarten eben auch. Egal was manche Menschen euch sagen wollen. Natürlich lade ich gerne im Rahmen meiner #Sexarbeit Singles und Paare dazu ein, sich mit BDSM zu beschäftigen. Und auch wenn es wie Werbung klingt … hust … es ist wesentlich sicherer sich mit BDSM zu beschäftigen, wenn man jemanden „dazu“ holt, der Grenzen respektiert und von welchem es „danach“ keine Anhänglichkeit zu befürchten gibt. Aber niemand ist halt dazu gezwungen BDSM zu machen oder auszuprobieren, wenn es schwer ist das gedanklich zu fassen.

Wir sind weder besser, aber auch nicht schlechter, sondern eben nur anders. Nun gut, vielleicht auch nur anders „normal“ 😉