Submissiv sein … CrossDresser-Version

Es ist leicht eine Liste mit Dingen, die man mag, weniger mag, will oder weniger will zu erzeugen. Mit meinen 50 Lenzen, mehr als 25 Jahren im BDSM, bin ich mir ziemlich sicher, was mit mir geht und was nicht. -> Klick <-

Die Frage aber bleibt, was das mit mir macht und wie ich dabei empfinde. Und wie ich mich entwickelt habe. Mal probieren, ob ich das hinkriege.


Was zunächst als reiner Damenwäscheträger anfing entwickelte sich schnell in die CrossDresserei. Immer FastForward die nächste Ebene erreichen. Dabei kann ich noch nicht mal sagen, warum ich DWT wurde. Ich glaube, es war einfach aus alten Erinnerungen als mSub heraus, der Wunsch es einfach mal wieder zu machen. Auf HighHeels laufen, Halterlose tragen, Slip weglassen. Ich fühlte mich in diesen Dingen immer wohl und fühlte mich niemals gedemütigt, wenn ich so für meinen Herrn rumlaufen musste. Es war immer positiv belegt, weil ich zwar durchaus einige deutlich sexistische Kommentare über mich ergehen lassen durfte, aber diese meiner Erscheinung galten und ich diese im Kopf von mir selbst abtrennte. Ich sah weiblich aus und als Sub ist das nun mal so. Ende. Zumal es mir als Exhibitionist sehr zu gute kam, dass ich (mehr oder weniger) in Nackthaltung verbrachte. Das wollte ich. Und das mag ich auch bis heute.

Ich glaube, dass es mir sehr wichtig war (und ist), dass andere an mir Gefallen fanden. Und weil Männer in ihren Neigungen gefühlt direkter vorgehen, wenn eine Sub anwesend ist, bekam ich so die Anerkennung, die ich brauchte. Ungefiltert. Wenn ich also eine Rolle spielte, dann gaben mir die Männer den Applaus. Und wer mag sowas nicht. Aus heutiger Sicht ist das ebenso zu sehen. Wer mich direkt, aber intelligent, anmacht, also deutlich mehr als „Hi! Na?“ in Wort oder Schrift über die Lippen bringt, der schafft es nicht mein Selbstwertgefühl mit seiner Direktheit zu torpedieren. Ganz im Gegenteil. Meine Submissivität ist darauf ausgelegt, dass jemand ohne Umschweife sagt was sie/er will. Wenn ich das jemandem aus der Nase ziehen muss, dann ist mir das schon zu langwierig.

Und ja, am Ende haben schon so manche dominante Menschen vor mir gekniet und meine HighHeels sauber geleckt und sich hinter her dafür bedankt. Nicht, dass ich es darauf anlege, aber wer mich nicht packt, den packe ich. Ich gehorche gerne, bin leise, schweigsam und diene. Und in dieser eigenen Stille brauche ich eben eine Stimme, die mich führt. Was nicht bedeutet, dass diese Stimme ständig da sein muss. Der dominante Mensch gibt mir eine Aufgabe und wenn diese eine Woche dauert, dann brauche ich auch eine Woche keinen Kontakt. Wofür auch, ich bin ja schließlich beschäftigt. Wenn ich dann nach dieser Zeit jedoch meine Aufgabe abliefere, dann wäre es sehr nett, wenn sie angemessen bewertet werden würde. Spätestens dann benötige ich die Dominanz wieder. Um Lob/Tadel zu erhalten, neue Aufgaben.

Mein Leben ist sehr vielfältig gestaltet, sei es, dass mein Ex seine Projekte hat, dass ich für den BesD e.V. arbeite oder eben als Sexarbeiter*in unterwegs bin (ich werde auch bald Teil dieser URL sein). Viele Aufgaben lassen sich gerade mit Letzterem gut verbinden. Kleines Video von mir nackt auf einem Parkplatz? Kein Thema. Es gibt immer Lücken, die ich gut füllen kann. Und wenn ich einen Gast überzeugen kann, dann gibt es auch Pornos mit mir. Alles kein Problem.

Meine Erfahrung zeigt mir, dass viele Menschen, die sich CrossDressern dominant nähern möchten, sich einfach nur dominant fühlen, es aber nicht wirklich sind. Sie wollen einfach mal schauen, wie das ist, wenn jemand, der „unter ihnen“ steht, also „kein richtiger Mann“ ist, tut was ihm gesagt wird. Zumeist geht es nur um Blowjobs oder harte Ficks und spätestens nach 30 Minuten ist die Show vorbei. Nur wenige halten sich mit ihrem eigenen Orgsamus zurück, so dass die Stunde auch voll wird. Ich sehe das aber nicht so wild. Es demütigt mich nicht, wenn ich all mein Talent der Illusion in die Waagschale werfe und am Ende alles sehr schnell geht. Meine Submission ist genau darauf geeicht. Weil Männer meistens „nur“ abspritzen, aber nicht wirklich kommen wollen. Von einem wirklich befriedigendem Orgasmus ganz zu schweigen.

Und wenn ich mich nun mal weiter öffne, so werde ich wohl vielleicht eine Herrin haben. Wir haben viel gesprochen und sie muss noch um ein paar Ecken gehen, weil ich eben so viel mehr als nur ein CrossDresser bin. Und wenn sie sich auf meine CrossDresserei beschränkt, und nur dann, kommen wir eventuell zusammen. Sie muss akzeptieren, dass es den Ex gibt und dass der Ex seine eigene Sexualität hat, die von der meinen vollkommen abgekoppelt ist. Und das eben eine komplette Kontrolle über meine Submissivität zwar möglich ist, aber sich eben nur auf die Zeiten beschränkt, die ich mich tatsächlich frei machen kann und will. Wir werden sehen, wohin das führt.

#KaminabendBDSM … 2020 … Die Wiedergeburt :-)

 

Bisher war der #KaminabendBDSM eine größere Runde und nun möchte ich das in kleine 1:1 Interviews abändern.

Die Idee dabei ist, dass ich Menschen treffen will, die ihren Fetisch, BDSM, Swingerclub, Sexarbeit, DWT, Crossdresser oder sonst was leben, in welcher Form auch immer, und bereit sind mindestens ihre Stimme für ein Interview, welches ich auf Youtube präsentieren werde, herzugeben. Und weil es eben auch YouTube ist gerne auch mit Gesicht oder hinter einem Vorhang oder oder.

Jeder von uns ist in Besitz eines Smartphone und nimmt den Gesprächspartner auf die Art auf, die jeweils angemessen ist.

Ich habe da bereits eine Menschen im Kopf, welche ich mit Hinweis auf diesen Blogbeitrag anschreiben werde. Produziert wird im privaten Rahmen – möglichst bei den Menschen daheim, aber auch gerne in meiner Küche in Köln. Es können Partner mitgebracht werden, welche sich auch am Gespräch beteiligen können.

Ziel ist es kleinere Häppchen zu 10 Minuten zu machen, selbst wenn ein Gespräch deutlich länger ist. Dann gibt es eben Mehrteiler.

Vielleicht kennt ihr ja die eine oder den anderen, der sowas schon immer mal machen wollte und seine Welt erklären mag?

 

Dann schreibt einfach eine eMail an: date@dominus.koeln 🙂 oder eine WA an 0172-9032419 mit einem möglichen Rückrufzeitpunkt.


Reprise

https://www.youtube.com/watch?v=imiSc4Ydbs8 #KaminabendBDSM 1.0

https://www.youtube.com/watch?v=pf9wuUjyvcI #KaminabendBDSM 2.0

https://www.youtube.com/watch?v=jVMUj3F0raE #KaminabendBDSM 3.0

Good bye @Hirnventrikel // #CircleOfFalbalus

Und nein, das ist keine Falschmeldung.


Manchmal geschehen Dinge, die wir uns einfach so nicht vorstellen können und manchmal in einem so nahen Umfeld, dass es extra wichtig ist. Bereits im November letzten Jahres sind meine Frau und ich dazu übereingekommen, nicht nur Tisch und Bett, sondern auch den Flogger an die Wand zu hängen. Und ursprünglich hatten wir auch daran gedacht, dies exakt am meinem 50sten im Rahmen des Frühstücks nach der Secret Night dem versammelten #CircleOfFalbalus bekannt zu geben. Aufgrund des Strukturwandels ist uns das leider nicht gelungen, somit wirden Caipihase und #3K gestern per WhatsApp informiert und nun wisst ihr es auch.


Die Senior-Sub des #CircleOfFalbalus tritt aus und beschreitet für sich neue Wege und wir beide haben viel zu viel Gutes und Schlechtes gemeinsam erlebt in den vergangenen fünf Jahren, als das wir unfreundlich dem anderen die Türe zeigen. Ganz im Gegenteil: Wir mögen uns sehr und das ist dann eben auch … gut genug. Ich bin stolz darauf, sie aus dem Schatten der #50SOG-Denke heraus geführt zu haben und werde immer positiv an die gemeinsame Zeit zurück denken. Und sie wird das auch tun. Und selbstredend wird sie weiterhin Gast auf der #SecretNight sein und auch tatkräftig den #Fuffzig mitte diesen Jahres unterstützen.


Wer uns in den vergangenen Monaten gesehen hat, der wird diese leise Veränderung durchaus mitbekommen haben und den wird dieser Schritt nun auch nicht groß überraschen. Aber es ist mir wichtig, so wie jede andere Sub des #CircleOfFalbalus es verdient, meine Zuneigung ganz besonderns zu attestieren.

Danke <3

Des CrossDresser D/s – Auf besonderen Wunsch

Es gibt das D/s meines Alter Ego und es gibt das D/s des CrossDresser. Dieser Beitrag geht um den CrossDresser. Und die Abgrenzung zum D/s des Alter Ego und überhaupt.

Zunächst möchte ich mich mal vorstellen. So wie es sich gehört:


Sarah Blume - Crossdresser
Sarah Blume – Crossdresser

Geboren am 04.01.1970 (natürlich). Lebhaft (mit Unterbrechungen) seit vielleicht 10 Jahren. Switcherin (jedoch eher devot ausgerichtet). Breites Outing im Dezember 2019. Geformt und ausgebildet zur „O“. Wenig masochistisch veranlagt. Im EPE verhaftet. Sexarbeiterin, somit „Sub auf Zeit“.

Derzeit ist die amtliche Beschreibung „herrschaftslos“, da meine Führung an gewisse Bedingungen geknüpft ist. Was nicht bedeutet, dass ich keine Herrschaft in meinem Leben vertragen kann. Mal abwarten. Da tut sich vielleicht was.

Ich bin eine stille und leise Dienerin. Ich bettele nicht. Ich fordere nicht. Ich nehme an, was mir geschenkt wird. Meine, #AusGruenden, persönliche Bindung zu meinem Alter Ego bezeichne ich als freundschaftlich und sehr verbunden. Wir sehen uns als Ex-Liebhaber, damit wir uns nicht im Weg stehen. Jeder von uns hat seine eigene Sicht auf die Dinge und wir würden kein gutes Paar abgeben. Wenn ich also von meinem Alter Ego spreche, dann rede ich von ihm als „Ex“. Wer mich mit dem Namen des Alter Ego anspricht, der hat es nicht verstanden.

Ich bin Crossdresser mehr als Damenwäscheträger und trage in dieser Form einen Peniskäfig und in aller Regel Halsband. Meine Wenigkeit ist nicht auf einer Mission, aber so mancher „Ach so dominanter Mensch“ hat bereits meine HighHeels sauber geleckt und das genossen. Mein Ex hat mir sehr geholfen eine gewisse Spreu vom Weizen zu trennen und dafür werde ich ihm immer dankbar sein.


Sarah Blume - Crossdresser
Sarah Blume – Crossdresser

So bin ich jedoch kein mSub im eigentlichen Sinn. Durch die Verwandlung zur Frau werde ich zur Frau und dort, wo der Ex immer vom 3H spricht, spreche ich immer vom 4H. HighHeels, Halterlose, Halsband, Haarteil. 4H ist für mich nackt genug. Maximale Nacktheit wäre 2H also Halsband und Haarteil. Weniger gibt es nicht. Und der Peniskäfig zählt nicht. Er ist dran und bleibt dran und wird nicht und niemals angefasst. Eine Frau hat keinen Penis, deswegen ist er weggeschlossen. Eine Frau hat halt keinen Penis und das muss als Kommunikation ausreichen. Mein Kick ist es nicht durch das Tragen eines Peniskäfiges und Entzug des eigenen Orgasmus gedemütigt und erniedrigt zu werden. Ich selbst entscheide, wann ich mich in den Ex verwandele und wann ich CrossDresser bin. Keine Herrschaft wird jemals diese Kontrolle über mich haben. Schon als Sexarbeiter muss mir jemand eine sehr sehr lange Leine lassen. Eine mögliche Herrschaft muss also gewisse Federn lassen. Was mich zu einem ganz hervorragenden dritten oder vierten Rad am Einrad macht. Monogame Herrschaften beißen sich an mir die Zähne aus. Ich bin nicht monogam und werde es niemals sein. Ein Zusammenleben mit mir ist nicht möglich und nicht gewünscht. Und alles das, macht es schwierig, aber auch relativ problemlos 😉


Sarah Blume - Crossdresser
Sarah Blume – Crossdresser

Was ist also nun dieses „Mein D/s“?

Mir muss niemand etwas einprügeln. Ich gehorche einfach. Und zwar geräuschlos.

Dinge, wie „Bitte“ und „Danke“ entsprechen meinem Wortschatz. Und zwar auf beiden Seiten der Leine.

Als „O“ bin ich nicht auf eine Rolle festgelegt. Jedoch bin ich keine Sissy im rosa Tütü.

Ich bin Hausmädchen, Möbelstück, devote Sexsklavin und Launenaushalterin. Mein Interesse ist es jemandem das Leben so angenehm wie nur möglich zu gestalten und meine eigenen Belange hinter die meiner Herrschaft zu stellen. Arroganz und Überheblichkeit jedoch finden bei mir nicht wirklich Anklang. Meine Exzellenz braucht das passende Gegenüber, will man auch nur den Versuch unternehmen eine etwas tiefere Bindung zu mir zu finden. Sicherlich bin ich für eine junge FemDom oder einen jungen MaleDom passend, um sich an mir auszuprobieren. Weil ich Fehler sowohl aushalten, aber auch sanft korrigieren kann. Wobei dieses „jung“ bitte nicht mit dem Alter zu verwechseln ist.


Sarah Blume - Crossdresser
Sarah Blume – Crossdresser

„Alles, was nicht weh tut, wird auf Wunsch erledigt. Alles andere ist eine Frage der Dominanz über mich“.

Ich bin nicht in der Lage Schmerz zu sexualisieren. Es macht mich nicht geil. Es tut mir weh. Ende der Geschichte. Und trotzdem biete ich meinen Körper hierzu an. Weil ich „O“ bin. Ich kann nicht anders. Wer Dominanz über mich ausübt, hat zu erwarten, dass ich gehorche. Schließlich habe ich mir diese Dominanz ausgesucht. Und nicht anders herum. Im engen Vertrauen darauf, dass jemand so mit mir weitreichende Dinge tun kann, diese jedoch nicht tut und wenn doch, dann tut er es, weil ich gehorche oder aufstehe und gehe. Das ist für mich D/s und nichts anderes.

Natürlich ist zu erwarten, dass es Gespräche gibt, die das eine oder andere erstmal begrenzen. Schließlich muss ich ja auch meine oben benannten Grenzen erklären dürfen. Aber in aller letzter Konsequenz werde ich nicht das Recht haben mich gegen Wünsche der Herrschaft zu beugen. Ich habe diese zu erfüllen und ich hoffe, dass die Wünsche von „oben“ zu 99% auch meine Wünsche (bleiben).

TPE ist für mich aus vielen Gründen nicht denkbar. Allerdings wäre es mal eine sehr spannende Sache, mal für ein paar Tage einzutauchen. Ich bin EPE geprägt und wer es schafft mich als selbstständige Sexarbeiterin zu respektieren und dies in sein mir auferlegtes EPE zu integrieren, der ist auch gerne mein „Zuhälter“.


Sarah Blume - Crossdresser
Sarah Blume – Crossdresser

Wer auf Listen steht, hier mal so eine Liste der sexuellen Extravaganza 😉

Ich bin absolut passiv, also ist die Grundannahme, dass ich stets blase und gefickt werde. Niemals anders herum.

  • Handjobs
  • Blowjobs
  • Analverkehr
  • Natursekt
  • Vorführung, Verleih, Vermietung
  • BDSM (MaleDom, FemDom)
  • Exhibitionismus (Foto und Video)

Oben ohne und unten mit Kondom ist meine Lebensphilosophie (RACK). Immer. Stets. Ständig. Als Sexarbeiterin lasse ich mich regelmäßig testen. Wer sich nicht regelmäßig testet, kann nicht unten ohne mit mit verkehren. Auch nicht gegen Bezahlung. Ende der Geschichte.


Ich bin für Rollenspiele offen und war bereits als Sekretärin angestellt. Mein eigenes Alter in Rollenspielen ist mit mindestens 16 anzunehmen. Drunter funktioniert es mit mir nicht. Alles weitere kann gerne in privatem Rahmen erfragt werden -> https://www.sklavenzentrale.com/?ZN=574428. Wer mich real kennen lernen möchte kann dies über die SZ gerne tun. Wer mich in seine Freundesliste aufnehmen mag, der sende mir bitte auch seine SZ-Nummer. Mich wird es nicht im JoyClub geben. Das bleibt dem Alter EGO überlassen 😉

Toleranz und ihre Nebenwege in der Enklave

Toleranz scheint mir etwas zu sein, was aus folgenden Gründen in Betracht gezogen wird.

a) Ich mag mir einfach keine Meinung bilden, also toleriere ich es.

b) Ich habe zwar eine eigene Meinung dazu, aber ich mag darüber nicht reden, also toleriere ich es.

c) Es ist mir einfach egal (aka unwichtig für mich oder hä?), also toleriere ich es.


Gespräche im BDSM zu führen sind nicht immer einfach, liebe Liebenden. Oftmals stoße ich einfach an gedankliche Grenzen, weil ich mir den Kink der Anderen einfach nicht vorstellen kann. Toleranz ist dann für mich, dass ich es zulasse, solange ich nicht ständig damit konfrontiert werde oder genötigt bin mich dazu zu äußern. Was zwei Menschen miteinander machen ist alleine deren Angelegenheit und solange ich das Gefühl habe, dass diese Menschen mit sich im Reinen sind und nicht wirklich strafbewehrte Dinge dahinter stehen, kann ich alles und jeden tolerieren.

So toleriere ich zB Menschen, die dieses „DDlg“ machen. Käme für mich nicht in Frage. Oder Menschen, die Kaviarexzesse leben. Oder Windelträger. Oder TPE-Devotlinge. Oder Menschen, die sich wirklich wirklich weh tun. Schlimmste Schmerzen kann ich tolerieren bei Anderen. Jeder soll eben nach seiner eigenen Fassong glücklich und zufrieden leben. Es ist mir halt völlig egal zuweilen.

Das ist nicht für jeden einfach. Manch jemand fühlt sich durch derlei Kram getriggert einfach seinen Senf hinzugeben zu müssen. Und schon eskaliert es. Und ich sitze dann da und denke mir, warum jemand sich dazu äußert, wenn sie/er den anderen nicht versteht. Wo aber dann auch auf der anderen Seite der Nicht-Verstandene verstanden werden will. Warum und wieso muss man sich ständig produzieren, dass man etwas nicht mag, was andere mögen? Ist mir ein Rätsel.

Mir wurde mal gesagt, dass ich mich mehr beteiligen soll an den Unterhaltungen zum Thema BDSM. Nur habe ich ab und an einfach keinen Bock darauf gewisse Dinge aus meiner Sicht immer und immer wieder neu zu erklären. Weil ich dann auch ziemlich schnell zu jenen gehöre, die was gut finden, was andere doof finden. Und ich frage mich, warum ich über so manche Sachen blogge, wenn es dann eh keiner liest 😉

Vielleicht bin ich deswegen müde geworden, keine Ahnung.

Vielleicht mag ich aber auch nicht ins Kreuzfeuer kommen, weil ich keine Zeit habe mich jedem bis zum bitteren Ende zu erklären? Ich habe zwei große Projekte mit dem Joyclub hinter mir, in welchen ich von oben nach unten meine Sicht der Dinge auf das BDSM erklärt habe und habe die Möglichkeit für andere gegeben, dies auch zu tun. Reichen tut das aber wohl nie. Weil schließlich immer wieder neue Menschen ins BDSM strömen, mit ihren neuen Ideen und Wünschen. Aber auch mit verwässerten Ansichten. Mir scheint, dass das D/s sich verändert. Und dies nicht wirklich zum Guten. Nur bin ich eben der Dinosaurierer. Eine vom Aussterben bedrohte Rasse. Ein Urzeit-Predator mit Kuschelhintergrund 😉

Aber ich werde auch in 2020 weiter bloggen und einfach stupide mein Ding machen. Ich glaube, dass auch wenn ich der Stino im BDSM bin, der sich das „alte“ D/s auf die Fahne geschrieben hat, welches von Kommunikation vor Submission ausgeht und somit konservative Werte pflegt, der Frauen eine Möglichkeit gibt, ganz genau D/s so haben zu wollen, so leben zu können, weil sie das eben so benötigen als moderne emanzipierte Frau in ihrer Entscheidung sich EPE zu verpflichten, dass dies einfach ein Angebot ist, welches dankbar von jenen angenommen wird, die es so für sich in Anspruch nehmen möchten.


„Ich möchte keine Rechte. Ich will Ihre Sexsklavin sein“ – #TheTrainingOfO