Good Bye @Isis1969 // #CircleOfFalbalus

Es ist geschehen und zum ersten Mal habe ich eine Sub von ihren Pflichten im #CircleOfFalbalus entbunden.


Liebe Lola, liebe Uschi,

ich bin in den letzten Wochen mit diesen Gedanken schwanger gelaufen und habe immer wieder darüber nachgedacht, wo er hin ist. Dieses Bindeding. Und ich musste feststellen, dass das Band, welches uns verbunden hatte, nicht mehr existiert. Also habe ich Dich um ein Gespräch gebeten und Dich in diesem Gespräch von Deinen Pflichten entbunden.

Es ist immer so, dass der Getrennte wie von einem Zug überfahren wird, wenn er das Trennende nicht gleich empfindet. Und auch wenn ich das Recht gehabt hätte, einfach zu gehen, wie jede andere Sub im #CircleOfFalbalus auch ohne nähere Begründung gehen kann, so hast Du doch mehr Worte verdient.

Der Grund, warum ich nicht mehr Dein Dom sein kann hat nichts mit irgendwelchen Dingen zu tun, die andere für Dich empfinden. So bin ich immer stark genug, um diese Unterschiede auszuhalten. Was ich jedoch nicht kann ist, Dir den Dom zu geben, den Du benötigst. Dein Wollen und Dein Handeln im Beisammensein war immer geprägt von „Ich will das!“, aber die Intensität Deiner Emotionalität kann ich nicht spiegeln. Es ist mir einfach nicht möglich Dir diese Trefferfläche zu bieten.

Daher war es mir wichtig, lieber ein Ende mit Schrecken einzuläuten, als das bekannte Schrecken ohne Ende. Es wäre von meiner Seite nicht fair gewesen, Dich am Abend der kommenden #SecretNight zu empfangen, gemeinsam dort hin zu fahren, am nächsten Tag zurück, um dann dieses Gespräch zu suchen. Es musste vorher statt finden.

Ich will mich bei Dir bedanken für die gemeinsame Zeit, die mir mehr als einmal gezeigt hat, dass dieses #BDSM in Deinem Leben einen Platz gefunden hat. Was Du benötigst ist jemand, der nicht um eine Ecke wohnt, die mehrere 100km weit reicht, sondern jemanden, dem Du in Deiner submissiven Einzigartigkeit stats und ständig alles geben kannst und der in der Lage ist, mit Dir diese Beziehung zu führen, die Du wirklich benötigst.

Deine Führung war stets einwandfrei. Ich habe keinen Grund mich über Dich, in ganz besonderem Sinne des D/s zu beschweren und derjenige, dem Du eventuell erneut das Vertrauen schenken magst, wird sich glücklich schätzen können, Dich als die Seine bezeichnen zu dürfen.

Mach’s gut :-*

Martin

#Hausaufgabe … @Task4Subs … // Nähere Erläuterung

Wie aus alten Beiträgen zu schließen ist, bin ich wohl alles und nichts, aber vor allem bin ich nicht unbedingt der Kontrolleur vor dem Herrn. Und doch bin ich ziemlich hinter diesen Dingen her, was sich #Hausaufgabe nennt und durch @Task4Subs repräsentiert wird. Und nun schicke ich mich mal an, ein paar Rätsel zu lösen und meine Definition zu schildern.


Manche Menschen sehen in einer #Hausaufgabe (also Aufgaben, die ein(e) Herrin/Herr ihrer/seiner submissiven Fachkraft zu erledigen aufgibt) einen kontrollierenden Moment. Schließlich soll die/der Sub Sklavin/Sklave auch bei Nicht-Anwesenheit der Herrschafft stets wissen, wer das Kommando und die Kontrolle hat. Und ja, ich gestehe jeder BDSM-Konstellation ganz exakt diese Dinge zu.

Was mir dabei immer wieder auffällt ist, dass die Erledigung der #Hausaufgabe immer mit einem gewissen Zwang behaftet ist. Also, wenn jemand dies oder dies nicht mehr oder weniger exakt zu einem bestimmten Moment des Tages macht und dies dann per Bild/Video/Audio spätestens am … um … Uhr belegt, dann setzt es Minuspunkte. Diese werden dann beim nächsten Aufeinandertreffen vor allem anderen abgearbeitet, damit die/der Sub Sklavin/Sklave bestraft wird für ihre/seine Missachtung der Regeln. Und ja, gerne … für die BDSM-Konstellationen wo es bitte beiderseitig passt.


Mein Konzept der #Hausaufgabe liegt weniger in der Bestrafung, sondern in der Überschreitung von Grenzen. Mut beweisen. Sich selbst erfahren. Natürlich um der Herrschafft zu gefallen, aber vor allem für sich selbst weiter zu kommen. So lasse ich Frauen, die komplette Probleme mit Nackheit haben, sich vor einer Kamera entblößen. Es soll ihnen Sicherheit geben, dass ich gerne betrachte, was ich mein eigen nenne. Andere Aufgaben gehen mehr ins Detail, was die Kleidung angeht. Wieder andere erledigen Dinge in der Öffentlichkeit. Und je nach Momentum zwischen mir und einer meiner Damen, kann es durchaus pornös werden. Einige gehen durchaus der Prostitution nach (Rollenspiel!), andere müssen Fotos abliefern, die fremde Männer von ihnen gemacht haben, während sie dessen Schwanz im Mund haben.

Der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt und jede Sub hat eigene Zielvorgaben, welche ihrem Wesen entsprechen.

btw … Freiwillige vor. Der obige Twitter-Account ist nicht nur für meine Damen da 😉 // DM ist offen <3


Es gibt nur folgende Regeln.

  1. Wenn das Ausführen von Aufgaben Dich grundsätzlich in Deinem Tagesablauf hindert, dann musst Du diese nicht machen.
    (Beispielsweise mit Kindern in der Wohnung, einem Partner, der nicht gehörnt werden soll, Wechselschicht und Müdigkeit, etcpp …)
  2. Wenn Du keine Lust auf #Hausaufgaben hast, dann musst Du diese nicht machen.
    Ich zwinge wirklich niemanden zu irgend etwas. Da habe ich keine Lust drauf. Viel zu anstrengend 😉 … und ich muss ja auch Zeit haben hinterher zu laufen.
  3. Wenn Du jedoch eine Aufgabe annimmst (Derzeit sind es Wochenaufgaben), dann aber auch komplett.

Wobei ich auch bei 3. Milde walten lassen muss, denn auch ein Dom weiß nie, was im Leben der abgesetzten Sub gerade so passiert. Was ich mir jedoch herausnehme ist, dass ich VORAB wissen will, dass die #Hausaufgabe nicht geleistet wird – dann ist es okay. Wenn ich es erst hinterher erfahre (und darauf warte), dann ist das einfach nur blöd.


Was mich unterm Strich immer wieder erfreut ist, dass #Hausaufgaben gerade von denjenigen erledigt werden (insgesamt betrachtet) die entweder nicht „meine“ sind oder denen es prinzipiell besonders schwer fällt. Und letztere wachsen immer wieder über sich hinaus und beweisen zum einen Mut und zum anderen durchaus auch Mut zum Risiko das eine oder andere mal.

Wer sich die #Hausaufgaben anschaut und sich selbst damit in Verbindung bringen will, dem schlägt sicher das Herz höher oder es rutscht in die Hose oder erzeugt nur ein müdes Lächeln. Manch einer wird es für sich widersprechend halten und sich darüber beömmeln. Schließlich war die Monatsaufgabe März 2019 durchaus auch mit Bestrafungen behaften. Doch ich belohne (mich) viel lieber, als den bösen HauDrauf* zu geben.

*Der ist zwar ab und an notwendig, keine Frage, aber da hat niemand Bock drauf. Es sei denn, ich werde dafür bezahlt 😉

 


Denn ihr wisst ja auch: „Gespielt wird auf dem Platz“ … und das ist das maßgebende Element.

Good bye, Rieke #CircleOfFalbalus #CollarsOfTwitter

Liebe Rieke,

nach einem etwas so um circa einem halben Jahr im #CircleOfFalbalus hast Du nun überraschend, aber in Deiner Argumentation wohlüberlegt und begründet Abschied genommen.

Die Zeiten sind nicht immer einfach im Leben und manchmal passen diese Zeiten einfach nicht aufeinander.

Tatsächlich ist es so, dass ich diesen Abschied durchaus habe auf mich heran schreiten sehen, weil ich Dich ja nun auch von Deinem persönlichen Umfeld aus betrachte. Das ist aber auch nicht alles. Am Rande der vergangenen #SecretNight teiltest Du mir mit, dass wir durchaus eine extrem hohe Prozentzahl gemeinsamen Kopfkinos hätten, aber am Ende sei es eben nicht leicht als eine von sechs Subs brav im Hintergrund zu warten, bis man dran kommt. Dabei ginge es weniger um die Anzahl der Subs, sondern um die Zeit, welche man aufgrund persönlicher Veränderungen nicht mit dem Herrn verbringen kann.

Wie gesagt: Ich bin nicht wirklich überrascht von diesem Schritt, aber natürlich stimmt es mich nicht sonderlich froh. Dennoch bleibe ich mir jedoch auch selbst treu und habe Dich von Deinen Pflichten entbunden und stochere nicht weiter nach. Denn am Ende ist dies auch genau der Deal, den eine Sub im Zirkel hat – gehen, wann man will und ohne aufgehalten zu werden, aber eben jedoch auch, ohne Rückfahrschein.

Ich wünsche Dir von Herzen für Deinen weiteren subiggen Lebensweg alles Gute und möchte Dir ein wirklich extrem gutes Führungszeugnis ausstelllen. Du kannst mit Recht stolz auf Dich sein, auf das, was Du in dieser kurzen Zeit für Dich erreicht hast.

Dein Platz im Zirkel bleibt nun leer, da ich ja auch angekündigt hatte, dass gehende Subs nicht das Gefühl haben sollen „ersetzt“ zu werden.

Alles Gute

Master Falbalus

#CircleOfFalbalus -> The Last Submissive

Kontext: Der Sklavenvertrag


Wie im obigen Beitrag bereits angedeutet ist nun gestern Abend der #CircleOfFalbalus durch die letzte Neuaufnahme endgültig geschlossen worden. Nach vielen Wochen des Schreibens und des Sehnens ist Ellen nun offiziell „Sub des @EmEmBDSM im #CircleOfFalbalus“ und klinkt sich als Nummer 5 in den wunderbaren Reigen meiner submissiven Fachkräfte ein.


Diese Aufnahme bedeutet zusätzlich, dass der #CircleOfFalbalus für weitere Neuaufnahmen und darüber hinaus auch komplett geschlossen wird. Mein grundlegendes Ziel, ursprünglich gedacht für den #Fuffzig im Jahre 2020, ist erreicht und ich halte mich damit nicht nur an den Wunsch meiner Subs, sondern auch an meine eigenen Worte.

Dies bedeutet, dass auch wenn eine Dame sich aus dem #CircleOfFalbalus verabschieden sollte, deren Position nicht ersetzt wird. Nach wie vor wird es zwar möglich sein, auch dies in Absprache und immer in Kenntnis meiner Subs, mich zu treffen. Jedoch nun, wo ich für sechs Libidos zuständig bin, werde ich meine Zeit entsprechend zuvorderst meiner Frau, danach gleichmäßig im #CircleOfFalbalus und erst danach einem Gast widmen.


Nach dem Zirkeltreffen am 24.11.2018 werde ich sicherlich mal einen generellen Status zu den inneren Kräften im #CircleOfFalbalus, einem möglichen Workshop-Service und einen Ausblick auf den #Fuffzig wagen. Vielleicht ist das noch vor Weihnachten 2018 möglich.

Dominance

source: https://twitter.com/EmEmBDSM/status/1031899404133851136

Da sitze ich nun und habe es mir selbst eingebrockt. Die Twitterfamilie hat es so gewollt und nun bin ich gefordert. Wie in allen meinen Blogbeiträgen gebe ich nur meine Sicht auf die Dinge preis. Nicht jeder muss dem zustimmen. BDSM ist eben Vielfalt 🙂

Wahrscheinlich gibt es mehrere Arten von Dominanz. Einige sehen es so, dass ein Mensch dann dominant ist, wenn er Menschen aggressiv angeht, fordernd ist, seinen Weg geht und vielleicht auch ein kleines Arschloch ist. Andere sehen das ganz und gar nicht so. Zum Beispiel fühlt man sich auch zum warmen, aber bestimmenden Menschen hingezogen. Oder vielleicht zu dem Typen, der im Bett dem Partner zeigt wo es lang geht und ansonsten einfach die Fresse hält.

Es kommt eben immer darauf an, was genau ein Mensch als dominant ansieht und weniger auf eine feste Definition. Wenn der eine sagt, dass eine Sub dies und jenes machen soll, dann bleibt die andere einfach trocken und gähnt in der Gegend vor sich hin. Das würde einfach nicht passen. Ich glaube, dass ich durchaus verallgemeinern kann, dass wie in jeder Beziehung der Deckel auf den Topf und der Topf auf den Deckel gehen muss.

Dominanz wirkt eben nur auf den Submissiven, der davon angezogen wird. Das können Worte sein, vielleicht ganz besonders die Wortwahl, der Ton in einer Stimme und was so aus dem Mund heraus kommt. Aber das ist noch nicht alles. Was ein dominanter Mensch so sagt, muss für den Submissiven Hand und Fuß ergeben. Es muss sie oder ihn triggern und mit Kopfkino füllen. Daher auch mein Leitsatz, dass ein Dom die Bedürfnisse seiner Sub im Blick zu haben hat, auch dann wenn er sich über diese hinweg setzt. Das Spiel dieser Menschen muss in weiten Teilen so gewollt sein.

Was einen dominanten Menschen wohl am Ehesten ausmacht ist, dass er klare und deutliche Worte findet. Wobei auch „klar und deutlich“ so eine Sache ist. Persönlich erinnere ich mich an eine Begebenheit, wo alleine der Begriff „Pornokino?“ größte Lust auslöste, und im anderen Falle explizit erläutert werden musste. Sagen wir mal, dass ein Dom eher als ein submissiver Mensch ein klares Bild von den Dingen haben muss, die ihn selbst ausmachen. Was sie/er will, was sie/er nicht will, aber auch wo sie/er ihre/seine Sub so einordnet.

Tut euch bitte selbst einen Gefallen und geht nicht davon aus, dass meine Dominanz eine Blaupause für jeden Dom ist. Es gibt Frauen/Männer, die mich auslachen, weil ich ihnen nicht dominant genug bin. Und es gibt Frauen/Männer, die mich nicht anmachen, weil sie einfach vom Mindset her keine Sub oder einfach zu demütig und sich selbst erniedrigend sind und so wahrscheinlich niemals meine Sub werden können. Das klassische Topf/Deckel-Ding eben.

Denn es ist auch anders herum so, dass ich manche Doms von ihrem Mindset her für völlig daneben halte, aber solange die Subs mit jener/jenem zu Rande kommen und sich wohl fühlen ist alles in Ordnung. BDSM ist und bleibt Vielfalt.