Hausaufgaben #CircleOfFalbalus -> 16.09.-22.09.2019

Ist das nicht zu intim?


Es gibt Menschen, die schließen ihre Sklavenverträge in einen Tresor und geben auch das sonstige Regelwerk nicht preis. Oder äußern sich überhaupt nicht zu dem, was sie in ihrem BDSM so machen. Und dann gibt es andere, die zum Teil völlig widersprüchliche Dinge in das Internet blasen, wo ich mich dann immer wieder frage, wie eine Sub sich da irgendwie finden soll. Auch wenn ich die grundlegenden Regelwerke ziemlich individuell halte (und damit auch unter Verschluss!) sind Hausaufgaben nicht immer individuell.

Ich fange also mit dem Regelwerk zu den Hausaufgaben an.


Alle Hausaufgaben sind immer freiwillig. Es besteht Deinerseits keine Pflicht zur Erfüllung, aber wenn Du sie annimmst, dann vollständig. Du musst auch nicht mitteilen, welche Aufgabe Du machen willst. Ich möchte einen Überraschungsmoment für mich behalten. Solltest Du mir etwas angedeutet haben, aber dich irgendetwas an der Erfüllung Deiner selbstgewählten Hausaufgabe hindern (Kind krank, Du krank, völlig egal), dann muss ich das wissen und das ohne schuldhaftes Verzögern.


In der kommenden Woche gibt es pro Tag drei Aufgaben. Wähle eine für Dich aus. Mehr ist nicht notwendig.

16.09.2019

Lege Dir für 10 Minuten jeweils vier Wäscheklammern an Deine Schamlippen und penetriere Dich mit einem Dildo.
Du hast keine Orgasmuserlaubnis. -> Video

Lege Dir für 10 Minuten jeweils vier Wäscheklammern an Deine Brüste. Davon mindestens eine auf einen Nippel.
Schreibe dabei einen kurzen Aufsatz über das, was das mit Dir macht. -> Video + eMail.

Lege Dir für 10 Minuten vier Wäscheklammern an Deine Lippen.
Du darfst masturbieren und auch kommen. -> Video

17.09.2019

Lege Dir für 20 Minuten Nippelklemmen an. Erledige damit Deine Hausarbeit. Du darfst Kleidung dabei tragen. -> 5 Bilder.

Lege Dir für 20 Minuten Nippelklemmen an. Schreibe dabei einen Aufsatz über das, was das mit Dir macht. eMail + 5 Bilder.

Lege Dir für 10 Minuten Nippelklemmen an. Lege Dir jeweils vier Wäscheklammern an die Schamlippen. Du hast Masturbationserlaubnis und darfst kommen. -> Video

18.09.2019

Setze Dich auf einen Dildo und „reite“ diesen. Sage dabei Dein Mantra auf. -> Video

Setze Dich auf einen Dildo und „reite“ diesen für 5 Minuten. Sage dabei wiederholt Dein Mantra auf. -> Video

Setze Dich auf einen Dildo und „reite“ diesen für 10 Minuten. Sage dabei wiederholt Dein Mantra auf. Du hast Orgsamuserlaubnis. -> Video

19.09.2019

Bringe eine Wäscheklammer an Deiner Zunge an und sage viermal Dein Mantra auf. -> Video

Bringe zwei Wäscheklammern an Deiner Zunge an und sage zweimal Dein Mantra auf. -> Video

Bringe drei Wäscheklammern an Deiner Zunge an und sage einmal Dein Mantra auf. -> Video

20.09.2019

Wenn ich Dir „Jetzt“ per WhatsApp zusende, dann wirst Du Dich in einer Toilette in der Nähe ausziehen. -> Video

Wenn ich Dir „Jetzt“ per WhatsApp zusende, dann wirst Du Dich in einer Toilette in der Nähe ausziehen und die Türe offen lassen. -> Video

Wenn ich Dir „Jetzt“ per WhatsApp zusende, dann wirst Du Dich in einer Toilette in der Nähe ausziehen, die Türe offen lassen und Dich beim urinieren filmen. -> Video

22.09.2019 + 23.09.2019 und die Woche danach: Keine Aufgaben.


Frage: Ich möchte gern von Ihnen wissen, wie Sie zur Polyamorie bzw zum Aufbau des #CircleOfFalbalus gekommen sind.

Ich versuche das in zwei Teilen zu schreiben, auch wenn die Frage von hinten gelesen zu einem Teil wird.

Wirklich sicher eingrenzen kann ich das mit Poly nicht wirklich. So hat es sich einfach zunächst aus dem Gefühl ergeben, dass ich mindestens Polygam veranlagt bin. Also, dass ich ohne Probleme mich vom Herzen her an eine Person binden kann, aber dennoch körperlich auch mit weiteren Frauen Sex haben kann. Die Lust auf fremde Haut war aber noch nie wirklich für Swingerclubs geeignet, da es mich nicht wirklich triggert weitere Frauen zu beschlafen. Sondern durchaus, auch per Fremdgehen, nichts auszulassen.

Zwischen meinem 15. und 29. Lebensjahr war ich mit einer Frau zusammen und so ab dem 22. Lebensjahr auch mit Prostituierten unterwegs und auch wenn die Beziehung zu meiner ersten Frau ziemlich sexpositiv gewesen ist und tendentiell kein Grund für Geheimnisse bestand, so habe ich gewisse Dinge einfach gemacht. Weil etwas im Geheimen zu machen mich einfach gekickt hat. Vielleicht war das auch so eine Zeit als Ersatz dafür, dass ich keine wilde Pubertät hatte, wie andere diese hatten.

Was ich halt nur gemerkt hatte war, dass es mir leicht fiel zwischen den Gefühlen hier und den Gefühlen dort hin und her zu wechseln. Und das es kein Schauspiel war. Ich musste mich nicht anstrengen einer Frau irgendwas vorzumachen. Vom Inneren war ich immer zu 100% „dort“. Aber eine Entschuldigung für Fremdgehen soll das bitte nicht sein.

So habe ich mir da auch nie wirklich bis zu dieser Frage hier Gedanken darum gemacht, ob ich meine innere Welt versachlichen sollte um gedanklich auf mir selbst rumkauen. Es fühlte sich gut an (zumindest für mich) also war es auch gut (für mich).


Es hat jedoch ein paar Jahre gedauert, bis ich mir selbst eingestanden habe, dass Polyamorie für mich in der endgültigen Form wohl möglich wäre, aber ich mir mehr Gedanken darüber gemacht habe, ob das auch meine Partnerinnen so sehen könnten. Polyamorie ist für mich das Konstrukt, dass ein Mensch in der Lage ist, neben der Sexualität mit weiteren Frauen (Polygamie) auch den Alltag mit weiteren Frauen teilen zu wollen. Eventuell halt auch eine Woche bei und mit der einen Frau wirklich leben, danach mit einer anderen, danach mit einer anderen. Und zwar ohne, dass die Frauen sich untereinander zerfleischen, sondern sich als gleichgestellte Frauen sehen und gegenseitig unterstützen.

Und da haben wir dann auch schon den gedanklichen Knackpunkt. Polyamorie kann keine Einbahnstraße sein. Denn was ich für mich in Anspruch nehmen würde, muss ich zwangslaufig auch meinen Partnerinnen zugestehen. Also über die sexuelle Freiheit des Individuums, die ich auch in einer herkömmlichen Beziehung als gegeben ansehe, auch die Freiheit Liebe mit jedem anderen Mann auszuleben, welcher von meinen Partnerinnen gewünscht würde.

In die Nähe dieses Konstruktes, wenn auch entfert, bin ich gekommen, wenn ich Frauen getroffen habe, die selbst einen Partner hatten. Zusätzlich mit einem leichten Kink zu verheirateten Frauen, deren Partner jedoch die Amurösitäten ihrer Frauen erlaubten. Okay, ich habe das nicht abgefragt, sondern nur angenommen. Aber ich fühlte mich dann aus dem Schneider ein Fremdgeher zu sein. Sondern eine Möglichkeit dazu. Dabei muss ich aber auch eingestehen, dass ich nicht wirklich auf der Jagd gewesen bin, aber ich habe halt nichts anbrennen lassen, wenn mich eine Frau angesprochen hat. Hatte sie einen Ring am Finger war das ab und an schon genug.

Diese Philosophie hat zwar nicht wirklich was gebracht, die Anzahl von ONS sind wirklich extrem begrenzt und an zwei Händen abzuzählen, aber es war für mich völlig okay.


Je mehr ich also auch im BDSM „versumpfte“ desto weniger Interesse hatte ich an Frauen, die damit nichts anzufangen wussten und damit war die SwingerClub-Karriere endgültig vorbei. Am Ende wurde dann die Idee des #CircleOfFalbalus geboren. Nicht ganz ohne Unterhaltungen mit meiner Frau. Gerade auf Twitter habe ich Bilder gesehen, die einen „Zirkel des Sir Magnus“ oder so ähnlich besprachen und ohne mich wirklich mit der Idee zu beschäftigen, was ein Zirkel tatsächlich bedeuten sollte, schlug ich vor, dass ich einen Zirkel aufmachen wollte um Frauen den Weg ins BDSM zu zeigen (also eher Einsteigerinnen zu beschlagen) und diese mit dem Ziel an meinem fünfzigsten Geburtstag in einer Art „Upper Floor“ präsentieren zu können.

Zum einen wollte ich neben meiner Frau nicht ständig weitere Frauen, sondern nur wenige Partnerinnen, dafür feste. Was ihrem Gedanken des „Fire and Forget“, also niemals einen Mann mehr als einmal daten, völlig entgegen sprach. Dafür sollte es einen festen Rahmen geben.

a) Es kommt ein Kontakt zustande zwischen Frau X und mir.
b) Frau X und ich treffen uns auf ein Käffchen.
c) Frau X und ich sind uns einig.
d) Frau X fragt meine Frau, ob es okay sei mich zu daten.
e) Frau X und meine Frau unterhalten sich.
f) Es gibt ein Käffchen zu Dritt oder nur Frau X und meine Frau.
g) Meine Frau gibt Veto ab oder Freigabe.
h) Alles weitere liegt dann bei Frau X und mir.
i) Meine Frau behält sich vor bei Spieldates, mindestens beim ersten Mal anwesend zu sein.

Damit sind wir gestartet. Mittlerweile hat sich so viel Vertrauen zwischen meiner Frau mir eingeschlichen, dass dieses starre Konstrukt aufgegeben werden konnte.

So wuchs dann der Zirkel an und ich führe, sagen wir, polymonogame Beziehungen zu festen Partnerinnen. Einige haben meine Frau noch nie gesehen. Weil meine Frau sehr sicher weiß, dass ich niemals die Beziehung zu ihr gefährden würde und lieber den #CircleOfFalbalus komplett auflöse, falls es auch nur gefühlt in eine Richtung ginge, die meiner Frau als „Erste unter Gleichen“ den Rang abzulaufen. Auch die Damen im Zirkel kennen sich nicht alle persönlich, aber sie wissen voneinander und haben mehr oder weniger auch Kontakt zu einander.

Meine Frau und ich versuchen den kompletten Zirkel (inkl. Anwärtinnen) mindestens einmal im Jahr zusammen zu trommeln.

 

Die Ankunft / Die Ankunft

Sie hatte durchaus wackelige Knie. Was ganz im Gegensatz zu dem stand, was sie wollte. Standhaft sein. Nicht im Sinne von „dagegen“, sondern vielmehr „dafür“.

Zu lange hatte sie auf diesen Moment gewartet. Zu lange auf Momente verzichtet. Auf Möglichkeiten, selbst wenn diese noch so unwahrscheinlich gewesen waren.

Sie hatte sich versprochen. Sich hatte sich ihr selbst versprochen. Vielleicht auch ihm. Sie hatte es gesagt und geschrieben. In leisen und in lauten Tönen. Als Zeile und auch dazwischen. Auf jede erdenkliche Weise hatte sie sich diesen Moment ausgemalt.

Nun war er da.

Dieser Moment.

Als sie aus dem Zug ausstieg fühlte sich die Umgebung wie Watte an. Unwirklich. Schritt auf nicht wirklich unbekanntes, aber hier und jetzt neues Terrain. Die Menschen um sie herum liefen im Zeitraffer umher. Jeder hatte ein Ziel. Wollten zu wem. Wollten wohin. Wollten irgendwo sein. Bei wem. Mit wem.

Begrüßungen. Freude. Fröhlichkeit.

Wie ein dumpfer Schleier legten sich die Geräusche um den Moment, den sie nun durchlebte. Sie war tapfer. Hielt stand. Still.

Sie atmete ein und aus. Neue Luft. Neues Leben. Ihr Rollkoffer stand wie eine Trutzburg vor ihr. Ihre Hände krallten sich an ihm fest. Sie schloss die Augen, um einen weiteren Moment mit sich allein zu sein.

Er legte seine Hand auf ihre Hand. Sie erschrak ein wenig, denn nun war er da. Der Moment. Er lächelte sie an. Sie öffnete die Augen. Er löste ihre Hand von ihrem Koffer, ging um sie herum und führte ihre Hand an seinen Mund. Schüchtern nahm sie die Geste seines Kusses an.

Er schaute sie an. Er ließ den Blick nicht von ihr ab. Er nahm ihr Gesicht zwischen seine Hände und drückte seine Lippen auf ihre. Zart fordernd ersuchte seine Zunge um Einlass. Sie gab leise nach. Sie lächelte.

Als er von ihr ließ schaute er sie wieder an.

„Hier bist Du richtig.“

Sie nahm seine Hand. Küsste seinen Ring.

„Hier bin ich richtig, mein Herr.“

 


 

„Wir erreichen in Kürze Köln Hbf.“

Sie schreckte hoch.

War sie doch eben noch in Augsburg eingestiegen.

So fix vergingen also 4 Stunden Zugfahrt, die zum Glück ohne nennenswerte Schwierigkeiten verlaufen waren

„I’m not here for your entertainment…“ eine Textzeile aus einem Titel von Pink, den sie gerade noch hörte.

Sie grinste…

Wenn alles so lief, wie sie sich das beide seit Monaten im Kopfkino ausmalten, würde sie sehr wohl für sein Entertainment sorgen.

Wie?

Das war ihr nicht klar, oder doch?

Sie versuchte, so ruhig ihr das möglich war, zu atmen. Es half nichts anderes mehr.

Zwar hatte sie sich überlegt, vor der Fahrt noch eine halbe chemische Bombe einzunehmen, ließ es dann, weil sie ihm im vollen Bewusstsein, so wie sie war, nervös, ein Bündel Nerven, begegnen wollte.

Sie strich sich eine Strähne hinters Ohr, sah zum Fenster hinaus und ging in Gedanken nochmal alles durch.

Hatte sie an alles gedacht?

Hatte sie sich gründlich genug rasiert?

Auch die Härchen im Gesicht?

Sie kontrollierte.

„Er wird damit leben müssen, dass du zu viel Hormone produzierst und dich auch im Gesicht…“

„Ja, verdammt, ich habe es kapiert.“

„Atmen, Ela, atmen. Du hast alles, es ist gut so, er wird dir nichts tun und er wird dich auch nicht hängen lassen. Du weißt das. Er hat es dir doch schon bewiesen.“

Sie hielt das wie ein Mantra vor sich. Ein Zurück gab es nicht mehr, sie wollte auch kein Zurück mehr, sie wartete nun schon so lange und alles, was sie sich vornahm, beim nächsten Mann…Jaja…das war alles nach dem ersten Telefonat dahin.

Halt, falsch, es war schon davor dahin.

Sie hatte ihn über Twitter „aufgerissen“. Zu einem Zeitpunkt, zu welchem kaum noch was in ihrem Leben so richtig funktionierte.

Sie verbrachte die Tage in Ungewissheit, in Schmerz, in Wut und teils in nackter Verzweiflung, weil sie nicht mehr wusste, wie sie dem Ghosting eines Mannes umgehen sollte, der ihr im Februar noch ein Halsband anlegte…

Sie schrieb ihn also an, den „Superdom“, den „Subsammler“, den Herrn über mehrere Subs, den sie schon länger über Twitter und seinen Blog verfolgte.

Er entsprach überhaupt nicht dem, was sie sich unter „ihrem“ Dom so vorstellte und er verlangte von seinen Subs Dinge, die sie unter Zwang schon selbst erleben musste – einiges in ihr wehrte
sich, aber er schrieb in einem Blogeintrag über Subs die geduldig sind, die auf ein Zeichen ihres Herrn warten, die still in sich hinein „schmerzten“, weil dann doch wieder nichts kommt.

Dafür musste sie ihm ein Kompliment machen.

So begann das, was Monate später, zig Tausend Nachrichten, Worte, Sprachnachrichten, Telefonminuten, am Hbf. in Köln in einem ersten, lange Osterwochenende, seine Krönung finden sollte.

Erwartungen?

Ja, Himmel, natürlich hatte sie Erwartungen, auch wenn sie anderes Mantra artig von sich weg schob.

Sie erwartete, dass es ein schönes Wochenende wurde, ihre Auszeit von dem Leben, dass sie Kraft kostete, weil der Vorgänger ihre größte Tür geöffnet und sie mit dem ganzen Mist allein gelassen hatte.

Das wollte sie bis Dienstag verdrängen, wie alles andere auch, ob ihr das gelang.

„Nächster Halt, Köln Hbf., der Ausstieg befindet sich in Fahrtrichtung…“

Sie hörte nur noch das Blut rauschen und stellte sich prompt an die falsche Seite…

„Man man man, mit klar denken hast du es auch nicht mehr.“ witzelte eine Stimme in ihrem Kopf.

„Könnt ihr nicht alle verdammt nochmal Ruhe geben?“

Blutrauschen in ihren Ohren.

Keine Stimmen mehr.

Sie stieg aus, fuhr sich durch die Haare und wartete…

Hatte sie alles?

Es fühlte sich an, als ginge sie auf Watte, um sie herum Menschen, die alle irgendwo hin wollte, hastig, freudig, ungestüm, während sie nur dastand.

Den Griff des Rollkoffers fest in den Händen, so fest, dass sich ihre Fingernägel in die Handinnenfläche bohrten.

Sie schloss die Augen, rief sich nochmal seine Worte ins Gedächtnis, öffnete die Augen wieder und sah in sein Gesicht…

Good Bye @Isis1969 // #CircleOfFalbalus

Es ist geschehen und zum ersten Mal habe ich eine Sub von ihren Pflichten im #CircleOfFalbalus entbunden.


Liebe Lola, liebe Uschi,

ich bin in den letzten Wochen mit diesen Gedanken schwanger gelaufen und habe immer wieder darüber nachgedacht, wo er hin ist. Dieses Bindeding. Und ich musste feststellen, dass das Band, welches uns verbunden hatte, nicht mehr existiert. Also habe ich Dich um ein Gespräch gebeten und Dich in diesem Gespräch von Deinen Pflichten entbunden.

Es ist immer so, dass der Getrennte wie von einem Zug überfahren wird, wenn er das Trennende nicht gleich empfindet. Und auch wenn ich das Recht gehabt hätte, einfach zu gehen, wie jede andere Sub im #CircleOfFalbalus auch ohne nähere Begründung gehen kann, so hast Du doch mehr Worte verdient.

Der Grund, warum ich nicht mehr Dein Dom sein kann hat nichts mit irgendwelchen Dingen zu tun, die andere für Dich empfinden. So bin ich immer stark genug, um diese Unterschiede auszuhalten. Was ich jedoch nicht kann ist, Dir den Dom zu geben, den Du benötigst. Dein Wollen und Dein Handeln im Beisammensein war immer geprägt von „Ich will das!“, aber die Intensität Deiner Emotionalität kann ich nicht spiegeln. Es ist mir einfach nicht möglich Dir diese Trefferfläche zu bieten.

Daher war es mir wichtig, lieber ein Ende mit Schrecken einzuläuten, als das bekannte Schrecken ohne Ende. Es wäre von meiner Seite nicht fair gewesen, Dich am Abend der kommenden #SecretNight zu empfangen, gemeinsam dort hin zu fahren, am nächsten Tag zurück, um dann dieses Gespräch zu suchen. Es musste vorher statt finden.

Ich will mich bei Dir bedanken für die gemeinsame Zeit, die mir mehr als einmal gezeigt hat, dass dieses #BDSM in Deinem Leben einen Platz gefunden hat. Was Du benötigst ist jemand, der nicht um eine Ecke wohnt, die mehrere 100km weit reicht, sondern jemanden, dem Du in Deiner submissiven Einzigartigkeit stats und ständig alles geben kannst und der in der Lage ist, mit Dir diese Beziehung zu führen, die Du wirklich benötigst.

Deine Führung war stets einwandfrei. Ich habe keinen Grund mich über Dich, in ganz besonderem Sinne des D/s zu beschweren und derjenige, dem Du eventuell erneut das Vertrauen schenken magst, wird sich glücklich schätzen können, Dich als die Seine bezeichnen zu dürfen.

Mach’s gut :-*

Martin

#Hausaufgabe … @Task4Subs … // Nähere Erläuterung

Wie aus alten Beiträgen zu schließen ist, bin ich wohl alles und nichts, aber vor allem bin ich nicht unbedingt der Kontrolleur vor dem Herrn. Und doch bin ich ziemlich hinter diesen Dingen her, was sich #Hausaufgabe nennt und durch @Task4Subs repräsentiert wird. Und nun schicke ich mich mal an, ein paar Rätsel zu lösen und meine Definition zu schildern.


Manche Menschen sehen in einer #Hausaufgabe (also Aufgaben, die ein(e) Herrin/Herr ihrer/seiner submissiven Fachkraft zu erledigen aufgibt) einen kontrollierenden Moment. Schließlich soll die/der Sub Sklavin/Sklave auch bei Nicht-Anwesenheit der Herrschafft stets wissen, wer das Kommando und die Kontrolle hat. Und ja, ich gestehe jeder BDSM-Konstellation ganz exakt diese Dinge zu.

Was mir dabei immer wieder auffällt ist, dass die Erledigung der #Hausaufgabe immer mit einem gewissen Zwang behaftet ist. Also, wenn jemand dies oder dies nicht mehr oder weniger exakt zu einem bestimmten Moment des Tages macht und dies dann per Bild/Video/Audio spätestens am … um … Uhr belegt, dann setzt es Minuspunkte. Diese werden dann beim nächsten Aufeinandertreffen vor allem anderen abgearbeitet, damit die/der Sub Sklavin/Sklave bestraft wird für ihre/seine Missachtung der Regeln. Und ja, gerne … für die BDSM-Konstellationen wo es bitte beiderseitig passt.


Mein Konzept der #Hausaufgabe liegt weniger in der Bestrafung, sondern in der Überschreitung von Grenzen. Mut beweisen. Sich selbst erfahren. Natürlich um der Herrschafft zu gefallen, aber vor allem für sich selbst weiter zu kommen. So lasse ich Frauen, die komplette Probleme mit Nackheit haben, sich vor einer Kamera entblößen. Es soll ihnen Sicherheit geben, dass ich gerne betrachte, was ich mein eigen nenne. Andere Aufgaben gehen mehr ins Detail, was die Kleidung angeht. Wieder andere erledigen Dinge in der Öffentlichkeit. Und je nach Momentum zwischen mir und einer meiner Damen, kann es durchaus pornös werden. Einige gehen durchaus der Prostitution nach (Rollenspiel!), andere müssen Fotos abliefern, die fremde Männer von ihnen gemacht haben, während sie dessen Schwanz im Mund haben.

Der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt und jede Sub hat eigene Zielvorgaben, welche ihrem Wesen entsprechen.

btw … Freiwillige vor. Der obige Twitter-Account ist nicht nur für meine Damen da 😉 // DM ist offen <3


Es gibt nur folgende Regeln.

  1. Wenn das Ausführen von Aufgaben Dich grundsätzlich in Deinem Tagesablauf hindert, dann musst Du diese nicht machen.
    (Beispielsweise mit Kindern in der Wohnung, einem Partner, der nicht gehörnt werden soll, Wechselschicht und Müdigkeit, etcpp …)
  2. Wenn Du keine Lust auf #Hausaufgaben hast, dann musst Du diese nicht machen.
    Ich zwinge wirklich niemanden zu irgend etwas. Da habe ich keine Lust drauf. Viel zu anstrengend 😉 … und ich muss ja auch Zeit haben hinterher zu laufen.
  3. Wenn Du jedoch eine Aufgabe annimmst (Derzeit sind es Wochenaufgaben), dann aber auch komplett.

Wobei ich auch bei 3. Milde walten lassen muss, denn auch ein Dom weiß nie, was im Leben der abgesetzten Sub gerade so passiert. Was ich mir jedoch herausnehme ist, dass ich VORAB wissen will, dass die #Hausaufgabe nicht geleistet wird – dann ist es okay. Wenn ich es erst hinterher erfahre (und darauf warte), dann ist das einfach nur blöd.


Was mich unterm Strich immer wieder erfreut ist, dass #Hausaufgaben gerade von denjenigen erledigt werden (insgesamt betrachtet) die entweder nicht „meine“ sind oder denen es prinzipiell besonders schwer fällt. Und letztere wachsen immer wieder über sich hinaus und beweisen zum einen Mut und zum anderen durchaus auch Mut zum Risiko das eine oder andere mal.

Wer sich die #Hausaufgaben anschaut und sich selbst damit in Verbindung bringen will, dem schlägt sicher das Herz höher oder es rutscht in die Hose oder erzeugt nur ein müdes Lächeln. Manch einer wird es für sich widersprechend halten und sich darüber beömmeln. Schließlich war die Monatsaufgabe März 2019 durchaus auch mit Bestrafungen behaften. Doch ich belohne (mich) viel lieber, als den bösen HauDrauf* zu geben.

*Der ist zwar ab und an notwendig, keine Frage, aber da hat niemand Bock drauf. Es sei denn, ich werde dafür bezahlt 😉

 


Denn ihr wisst ja auch: „Gespielt wird auf dem Platz“ … und das ist das maßgebende Element.