Respekt trotz fehlender Augenhöhe?

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Zum Thema:
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n


Während im gleichen Augenblick der Ex unter (https://training-of-o.de/blog/2020/07/15/uebergriffigkeit-und-deren-notwendigkeit-im-d-s/) schreibt (Hö. Hö – Werbung!), setze ich mich mit einem Thema von Needie auseinander. Während ich die Meinung meines Ex #AusGruenden teile, wird er sich sicherlich auch von mir in diesen Thema gut vertreten fühlen.

Sie haben ja gar keine Ahnung, wie viel Augenhöhe in einer mir handelsüblichen BDSM-Beziehung vorhanden ist, liebe Leserinnen und Leser. Diese Augenhöhe zieht sich durch jede Phaser meiner Beziehungen, ob als Sub oder gar als „O“. Ich habe noch nie erlebt, dass jemand mit mir so respektlos umgegangen ist, dass sie/er die Grenzen des Besprochenen/Erlaubten durchbrochen hätte. Ende der Geschichte. Mal wieder 😉

Der Ex hat mal was über „Respektvolle Respektlosigkeit“ geschrieben und ich glaube, dass es das ganz gut trifft. Auch wenn ich als „O“ jede nur erdenkliche Demütigung meiner Herrin über mich ergehen lasse (n würde), so habe ich jedoch ihren Respekt vor mir. Dass ich ihr ein Spielfeld gebe, in welchem Sie sich komplett austoben könnte, erzeugt in ihr den Respekt, dass sie dieses Spielfeld nicht kaputt macht. Weil dann hätte sie ja keine „O“ mehr, die ihr das ermöglicht.

Eine gesunde BDSM-Beziehung kennt diese Momente, in welchem einer Herrschaft nach allem Möglichen ist, die Sub auch folgen würde, aber es im Gesicht der Sub zu lesen ist, dass was auch immer gerade gemacht werden soll, es wäre nicht gut für die Psychohygiene zwischen beiden Partnern. Das ist Respekt. Die/Der Dom, die sich selbst zurück nimmt, weil sie/er spürt, dass was auch immer gerade nicht geht. Wenn eine Herrschaft also erkennt, dass man in 99 von 100 Fällen einen Schritt zurück geht, dann ist das extrem respektvoll mir gegenüber. Persönlich würde ich aber auch durchaus erwarten (Heutiges Thema des Ex), dass die Herrschaft beim 100sten Mal gegen meinen Willen ihr Ding durchzieht. Da ich als „O“ im Metakonsens lebe muss ich diese Form der Dominanz, also gegen meinen Willen ohne Anführungszeichen, ab und an spüren.

Das finde ich im dann ziemlich anständig.

Und nun … weiß ich auch nicht. Habe … fertig 😉