Des CrossDresser D/s – Auf besonderen Wunsch

Es gibt das D/s meines Alter Ego und es gibt das D/s des CrossDresser. Dieser Beitrag geht um den CrossDresser. Und die Abgrenzung zum D/s des Alter Ego und überhaupt.

Zunächst möchte ich mich mal vorstellen. So wie es sich gehört:


Sarah Blume - Crossdresser
Sarah Blume – Crossdresser

Geboren am 04.01.1970 (natürlich). Lebhaft (mit Unterbrechungen) seit vielleicht 10 Jahren. Switcherin (jedoch eher devot ausgerichtet). Breites Outing im Dezember 2019. Geformt und ausgebildet zur „O“. Wenig masochistisch veranlagt. Im EPE verhaftet. Sexarbeiterin, somit „Sub auf Zeit“.

Derzeit ist die amtliche Beschreibung „herrschaftslos“, da meine Führung an gewisse Bedingungen geknüpft ist. Was nicht bedeutet, dass ich keine Herrschaft in meinem Leben vertragen kann. Mal abwarten. Da tut sich vielleicht was.

Ich bin eine stille und leise Dienerin. Ich bettele nicht. Ich fordere nicht. Ich nehme an, was mir geschenkt wird. Meine, #AusGruenden, persönliche Bindung zu meinem Alter Ego bezeichne ich als freundschaftlich und sehr verbunden. Wir sehen uns als Ex-Liebhaber, damit wir uns nicht im Weg stehen. Jeder von uns hat seine eigene Sicht auf die Dinge und wir würden kein gutes Paar abgeben. Wenn ich also von meinem Alter Ego spreche, dann rede ich von ihm als „Ex“. Wer mich mit dem Namen des Alter Ego anspricht, der hat es nicht verstanden.

Ich bin Crossdresser mehr als Damenwäscheträger und trage in dieser Form einen Peniskäfig und in aller Regel Halsband. Meine Wenigkeit ist nicht auf einer Mission, aber so mancher „Ach so dominanter Mensch“ hat bereits meine HighHeels sauber geleckt und das genossen. Mein Ex hat mir sehr geholfen eine gewisse Spreu vom Weizen zu trennen und dafür werde ich ihm immer dankbar sein.


Sarah Blume - Crossdresser
Sarah Blume – Crossdresser

So bin ich jedoch kein mSub im eigentlichen Sinn. Durch die Verwandlung zur Frau werde ich zur Frau und dort, wo der Ex immer vom 3H spricht, spreche ich immer vom 4H. HighHeels, Halterlose, Halsband, Haarteil. 4H ist für mich nackt genug. Maximale Nacktheit wäre 2H also Halsband und Haarteil. Weniger gibt es nicht. Und der Peniskäfig zählt nicht. Er ist dran und bleibt dran und wird nicht und niemals angefasst. Eine Frau hat keinen Penis, deswegen ist er weggeschlossen. Eine Frau hat halt keinen Penis und das muss als Kommunikation ausreichen. Mein Kick ist es nicht durch das Tragen eines Peniskäfiges und Entzug des eigenen Orgasmus gedemütigt und erniedrigt zu werden. Ich selbst entscheide, wann ich mich in den Ex verwandele und wann ich CrossDresser bin. Keine Herrschaft wird jemals diese Kontrolle über mich haben. Schon als Sexarbeiter muss mir jemand eine sehr sehr lange Leine lassen. Eine mögliche Herrschaft muss also gewisse Federn lassen. Was mich zu einem ganz hervorragenden dritten oder vierten Rad am Einrad macht. Monogame Herrschaften beißen sich an mir die Zähne aus. Ich bin nicht monogam und werde es niemals sein. Ein Zusammenleben mit mir ist nicht möglich und nicht gewünscht. Und alles das, macht es schwierig, aber auch relativ problemlos 😉


Sarah Blume - Crossdresser
Sarah Blume – Crossdresser

Was ist also nun dieses „Mein D/s“?

Mir muss niemand etwas einprügeln. Ich gehorche einfach. Und zwar geräuschlos.

Dinge, wie „Bitte“ und „Danke“ entsprechen meinem Wortschatz. Und zwar auf beiden Seiten der Leine.

Als „O“ bin ich nicht auf eine Rolle festgelegt. Jedoch bin ich keine Sissy im rosa Tütü.

Ich bin Hausmädchen, Möbelstück, devote Sexsklavin und Launenaushalterin. Mein Interesse ist es jemandem das Leben so angenehm wie nur möglich zu gestalten und meine eigenen Belange hinter die meiner Herrschaft zu stellen. Arroganz und Überheblichkeit jedoch finden bei mir nicht wirklich Anklang. Meine Exzellenz braucht das passende Gegenüber, will man auch nur den Versuch unternehmen eine etwas tiefere Bindung zu mir zu finden. Sicherlich bin ich für eine junge FemDom oder einen jungen MaleDom passend, um sich an mir auszuprobieren. Weil ich Fehler sowohl aushalten, aber auch sanft korrigieren kann. Wobei dieses „jung“ bitte nicht mit dem Alter zu verwechseln ist.


Sarah Blume - Crossdresser
Sarah Blume – Crossdresser

„Alles, was nicht weh tut, wird auf Wunsch erledigt. Alles andere ist eine Frage der Dominanz über mich“.

Ich bin nicht in der Lage Schmerz zu sexualisieren. Es macht mich nicht geil. Es tut mir weh. Ende der Geschichte. Und trotzdem biete ich meinen Körper hierzu an. Weil ich „O“ bin. Ich kann nicht anders. Wer Dominanz über mich ausübt, hat zu erwarten, dass ich gehorche. Schließlich habe ich mir diese Dominanz ausgesucht. Und nicht anders herum. Im engen Vertrauen darauf, dass jemand so mit mir weitreichende Dinge tun kann, diese jedoch nicht tut und wenn doch, dann tut er es, weil ich gehorche oder aufstehe und gehe. Das ist für mich D/s und nichts anderes.

Natürlich ist zu erwarten, dass es Gespräche gibt, die das eine oder andere erstmal begrenzen. Schließlich muss ich ja auch meine oben benannten Grenzen erklären dürfen. Aber in aller letzter Konsequenz werde ich nicht das Recht haben mich gegen Wünsche der Herrschaft zu beugen. Ich habe diese zu erfüllen und ich hoffe, dass die Wünsche von „oben“ zu 99% auch meine Wünsche (bleiben).

TPE ist für mich aus vielen Gründen nicht denkbar. Allerdings wäre es mal eine sehr spannende Sache, mal für ein paar Tage einzutauchen. Ich bin EPE geprägt und wer es schafft mich als selbstständige Sexarbeiterin zu respektieren und dies in sein mir auferlegtes EPE zu integrieren, der ist auch gerne mein „Zuhälter“.


Sarah Blume - Crossdresser
Sarah Blume – Crossdresser

Wer auf Listen steht, hier mal so eine Liste der sexuellen Extravaganza 😉

Ich bin absolut passiv, also ist die Grundannahme, dass ich stets blase und gefickt werde. Niemals anders herum.

  • Handjobs
  • Blowjobs
  • Analverkehr
  • Natursekt
  • Vorführung, Verleih, Vermietung
  • BDSM (MaleDom, FemDom)
  • Exhibitionismus (Foto und Video)

Oben ohne und unten mit Kondom ist meine Lebensphilosophie (RACK). Immer. Stets. Ständig. Als Sexarbeiterin lasse ich mich regelmäßig testen. Wer sich nicht regelmäßig testet, kann nicht unten ohne mit mit verkehren. Auch nicht gegen Bezahlung. Ende der Geschichte.


Ich bin für Rollenspiele offen und war bereits als Sekretärin angestellt. Mein eigenes Alter in Rollenspielen ist mit mindestens 16 anzunehmen. Drunter funktioniert es mit mir nicht. Alles weitere kann gerne in privatem Rahmen erfragt werden -> https://www.sklavenzentrale.com/?ZN=574428. Wer mich real kennen lernen möchte kann dies über die SZ gerne tun. Wer mich in seine Freundesliste aufnehmen mag, der sende mir bitte auch seine SZ-Nummer. Mich wird es nicht im JoyClub geben. Das bleibt dem Alter EGO überlassen 😉

Toleranz und ihre Nebenwege in der Enklave

Toleranz scheint mir etwas zu sein, was aus folgenden Gründen in Betracht gezogen wird.

a) Ich mag mir einfach keine Meinung bilden, also toleriere ich es.

b) Ich habe zwar eine eigene Meinung dazu, aber ich mag darüber nicht reden, also toleriere ich es.

c) Es ist mir einfach egal (aka unwichtig für mich oder hä?), also toleriere ich es.


Gespräche im BDSM zu führen sind nicht immer einfach, liebe Liebenden. Oftmals stoße ich einfach an gedankliche Grenzen, weil ich mir den Kink der Anderen einfach nicht vorstellen kann. Toleranz ist dann für mich, dass ich es zulasse, solange ich nicht ständig damit konfrontiert werde oder genötigt bin mich dazu zu äußern. Was zwei Menschen miteinander machen ist alleine deren Angelegenheit und solange ich das Gefühl habe, dass diese Menschen mit sich im Reinen sind und nicht wirklich strafbewehrte Dinge dahinter stehen, kann ich alles und jeden tolerieren.

So toleriere ich zB Menschen, die dieses „DDlg“ machen. Käme für mich nicht in Frage. Oder Menschen, die Kaviarexzesse leben. Oder Windelträger. Oder TPE-Devotlinge. Oder Menschen, die sich wirklich wirklich weh tun. Schlimmste Schmerzen kann ich tolerieren bei Anderen. Jeder soll eben nach seiner eigenen Fassong glücklich und zufrieden leben. Es ist mir halt völlig egal zuweilen.

Das ist nicht für jeden einfach. Manch jemand fühlt sich durch derlei Kram getriggert einfach seinen Senf hinzugeben zu müssen. Und schon eskaliert es. Und ich sitze dann da und denke mir, warum jemand sich dazu äußert, wenn sie/er den anderen nicht versteht. Wo aber dann auch auf der anderen Seite der Nicht-Verstandene verstanden werden will. Warum und wieso muss man sich ständig produzieren, dass man etwas nicht mag, was andere mögen? Ist mir ein Rätsel.

Mir wurde mal gesagt, dass ich mich mehr beteiligen soll an den Unterhaltungen zum Thema BDSM. Nur habe ich ab und an einfach keinen Bock darauf gewisse Dinge aus meiner Sicht immer und immer wieder neu zu erklären. Weil ich dann auch ziemlich schnell zu jenen gehöre, die was gut finden, was andere doof finden. Und ich frage mich, warum ich über so manche Sachen blogge, wenn es dann eh keiner liest 😉

Vielleicht bin ich deswegen müde geworden, keine Ahnung.

Vielleicht mag ich aber auch nicht ins Kreuzfeuer kommen, weil ich keine Zeit habe mich jedem bis zum bitteren Ende zu erklären? Ich habe zwei große Projekte mit dem Joyclub hinter mir, in welchen ich von oben nach unten meine Sicht der Dinge auf das BDSM erklärt habe und habe die Möglichkeit für andere gegeben, dies auch zu tun. Reichen tut das aber wohl nie. Weil schließlich immer wieder neue Menschen ins BDSM strömen, mit ihren neuen Ideen und Wünschen. Aber auch mit verwässerten Ansichten. Mir scheint, dass das D/s sich verändert. Und dies nicht wirklich zum Guten. Nur bin ich eben der Dinosaurierer. Eine vom Aussterben bedrohte Rasse. Ein Urzeit-Predator mit Kuschelhintergrund 😉

Aber ich werde auch in 2020 weiter bloggen und einfach stupide mein Ding machen. Ich glaube, dass auch wenn ich der Stino im BDSM bin, der sich das „alte“ D/s auf die Fahne geschrieben hat, welches von Kommunikation vor Submission ausgeht und somit konservative Werte pflegt, der Frauen eine Möglichkeit gibt, ganz genau D/s so haben zu wollen, so leben zu können, weil sie das eben so benötigen als moderne emanzipierte Frau in ihrer Entscheidung sich EPE zu verpflichten, dass dies einfach ein Angebot ist, welches dankbar von jenen angenommen wird, die es so für sich in Anspruch nehmen möchten.


„Ich möchte keine Rechte. Ich will Ihre Sexsklavin sein“ – #TheTrainingOfO

Ich mache alles für Sie … Dinge, die man besser nicht sagt.

Eine der Kernantworten, die ich öfters höre ist: „Ich mache alles für Sie!“Und ich lasse dann die Dame sich hinlegen, ziehe meine Hose runter und drücke ihr meinen Kaviar ins Gesicht.

-> https://training-of-o.de/blog/2017/09/21/ich-mache-alles-fuer-sie/


Was ich bereits in 2017 mal ausführlich behandelt habe möchte ich heute mal in eine Liste von Sätzen bringen, die man besser nicht sagen sollte, wenn man sein Gegenüber nicht besonders gut kennt. Viel zu oft verzetteln sich Subs mit solchen Sätzen in Geschehnisse, die durchaus in Missbrauch enden können. Damit möchte ich nicht auf eine etwaige Schuldfrage eingehen, sondern einfach zur Vorsicht mahnen, damit keine Dinge geschehen, die Subs eben nicht wollen.

Subs argumentieren immer und ausnahmslos aus ihrer Denke, Lust und Erfahrungshebe heraus. Und, oh Wunder, Doms machen das auch. Diese Welten können sich recht deutlich unterscheiden, weil dieses kleine Wörtchen „alles“ eben unterschiedlich interpretiert wird. Wo eine Sub nur daran denkt, dass der Dom sie in alle Löcher nutzen darf, hat er halt schon zwei andere Jungs eingeladen, weil er ja nicht alle Löcher alleine gleichzeitig bedienen kann.

Alles ist aber nicht Alles. Hier also ein paar Beispiele.


Machen Sie mit mir, was Sie wollen.

Verfügen Sie über mich nach Belieben.

Formen Sie mich alleine nach dem Bild, was Sie von mir haben.

Ich bin wertlos. Nur Sie können das ändern.


Ich bin mir sicher, dass euch da ganz spontan noch andere Dinge einfallen. Aber auch auf die Gefahr hin, dass ich mich wiederhole. Solche Sätze werden von einfühlsamen Doms nicht für bare Münze genommen. Jedenfalls dann nicht, wenn man sich gerade in der Annäherung befindet und/oder sich noch nie getroffen hat. Erfahrene Subs nutzen jedoch solche Sätze, um den Level der Kommunikationsbereitschaft des Gegenüber zu testen. Und, ich entschuldige mich nicht, Vollidioten fallen darauf rein.

Natürlich ist kein Dom vom Himmel gefallen und Subs sind auch nicht so geboren. Um es mal mit einer „Star Wars“-Analogie* zu beschreiben, so ist das Wissen um die Macht für beide Seiten der Leine gleich entscheidend. Ein gewisses Minimum an Studium ist für beide Seiten nötig. Wenn also der Dom der Master und die Sub sein Padawan** sei bedeutet das eben auch, dass der Master Dom seine Sicht der Dinge darlegt und sein Padawan Sub für sich hinterfragt, ob das stimmig für sie ist. Danach muss der Master Dom befragt werden, ob Padawan Sub das richtig verstanden hat, es wird verhandelt, abgewogen … evtl Listen erstellt … eben: kommuniziert.

Oder, wie es ein alter, weiser Master mal so sagte:

Wenn Dom nicht will kommunizieren, mein junger Padawan, Deine Hingabe er nicht verdient. Dich nicht verdient er hat. #DomYoda


*
Mir ist schon klar, dass das etwas hinkt, denn schließlich bildet ein Jedi-Master einen anderen Jedi-Master aus. Ich entnehme dem aber gerne das Prinzip „Mit der Macht vertraut machen.“ Und deswegen ist die Analogie für mich sinnvoll.

**
Streitigkeiten über die mögliche weibliche Form von „Padawan“? Bitte hier entlang -> https://www.projektstarwars.de/thema/weiblicher-padawan.41534/

Mein erster Beitrag

„Mein erster Beitrag“


Da bin ich also nun. Und die Welt hat es vernommen. Zeit auch mal in einem Beitrag etwas sichtbarer zu werden, richtig? Obwohl … hmmm … kaum zu glauben, aber ich denke auf der anderen Seite auch wiederum nicht. Ich bin in meinen Augen nichts Besonderes. So bin ich im Grunde nur ein Kerl, der sich dazu eingefunden hat, dass er nicht nur ein Damenwäscheträger, sondern auch ein Crossdresser ist. Aber eben nicht immer.

Folge ich der Definition eines DWT (Damenwäscheträger), dann müsste mich das wohl in irgendeiner Form sexuell stimulieren. Tut es nicht. Oder nicht ausreichend. Persönlich finde ich Männerunterwäsche einfach nur schrecklich. Weswegen ich als Mann schon seit ewig keine trage. Eben „allzeit bereit“ und geht auch schneller aufm Klo statt diesem nervigen Gefummel.

Eventuell habe ich auch ein Faible für Nylons auf nackter Haut? Auf die Idee Strumpfhosen (auch „ouvert“) zu tragen würde ich niemals kommen. Nichts ist weniger sexy als Strumpfhosen. Auf der anderen Seite besitze ich eine Damenjeans und trage darunter Halterlose, die auch niemand sieht. Was aber auch daran liegt, dass ich noch meine Wäsche machen muss. Dann sind wieder genug Klamotten aka Röcke (Maxi und sehr viel Mini) und Kleider (Minikleider vor allem) vorhanden. Liegt also an mir fauler Sau 😉

Wer aber meinem Alter Ego hier gut genug zugehört hat, der hat schon einiges über mich herausgefunden.

Lese ich mich dann bei den Crossdressern ein, dann wird da durchaus ein Schuh draus. Ich gleiche mich an das Gegengeschlecht an. Aber eben nicht nur „drunter“ sondern auch „drüber“. Ich möchte den äußerlichen Eindruck erwecken, dass ich weiblich sei. Auch wenn völlig klar ist, dass ich das nicht bin. Man sieht es mir an. Vor allem am Körperbau. Es ist mein inneres Gefühl, welches ich so nach außen trage.


Die Frage ist also, warum ich das alles mache. Irgendeinen Grund muss es ja geben. Sicher ist soviel, dass ich nicht trans* bin. Ich bin gerne Mann zu Zeiten und ich bin gerne Frau zu Zeiten. Das ist für mich kein Widerspruch. Tatsache ist, dass ich als Mann keinen Sex mit Männern haben kann. Obgleich ich bi-sexuell bin. Aber als Frau ist das kein Problem. Schlüpfe ich also nur in die weibliche Rolle, um damit Geld zu verdienen? Ja und Nein. Mein Erlebnishorizont ist, dass es Männer gibt, die gerne mit Crossdressern ins Bett gehen, weil sie so ihre eigene Bi-Sexualität oder gar echtes Schwulsein kaschieren können. Was ich nicht schlimm finde, denn gefühlsmäßig bin ich als Sarah „umgekehrt heterosexuell“, also trickse ich ja auch mit meinen Emotionen rum und kann dabei auch noch ein paar Taler abgreifen.

Ich biete eine Möglichkeit an mit einem Mann Dinge zu tun, der nicht aussieht sich nicht gibt wie ein Mann. Manchmal habe ich das Gefühl, dass der Wechsel zu Sarah auch meine Gehirnwindungen umstrukturiert und ihr Dinge erlaubt sind (hinter der weiblichen „Maske“), die sich mein „Ex“ (eingeweihte Leser dieses Blogs wissen das) nicht erlauben kann. Sarah bietet auch mir Möglichkeiten mich selbst auf eine Art zu erfahren, die ich vor sehr sehr langer Zeit (als „Ex“) mit dem damaligen Herrn hatte. Nur eben mit der Erfahrung von heute.

Sarah ist sehr devot, höflich, wird nicht laut und ist bescheiden. Aber sie kennt ihren Wert für manche Mitmenschen. Und ist sich selbst treu. Sarah kann nicht besessen werden, aber sie gehört dem, der sie gerade hat immer zu 100%. Sie ist eben der weibliche Ausdruck des Switch, wogen die dominante Seite männlich ist. Und um noch mehr Verwirrung zu schaffen, Sarah ist auch dominant. Vor allem sich selbst gegenüber. Und so mancher „ach so dominanter“ Kerl hat am Ende ihre High Heels sauber geleckt.


So werde ich wohl in meinen Beiträgen immer aus Sicht von mir als Sarah berichten. Von ihren Erlebnissen. Von Missverständnissen. Von obskuren Dingen. Von Penisbildern. Aber über allem wird ihre Freiheit schweben. Vielleicht ist das zu unbekümmert und zu naiv? Keine Ahnung. Aber es ist wichtig, dass es sie in meinem Leben gibt. Was ich mir persönlich wünsche ist Kontakt zu anderen Crossdressern zu haben, der nicht unbedingt sexuell werden muss. Ich begleite euch gerne auf eurem Weg in die Freiheit. Manchmal braucht es halt nur eine Freundin, mehr nicht.


Liebe Grüße

Sarah

 

sarahblume@gmx.de

Tagesablauf eines Sexarbeiters // #sexworkiswork #sexarbeit #sexwork

Was Sie schon immer über Dominus Köln wissen wollten, aber auf www.dominus.koeln verpasst haben. Hier steht es vielleicht auch nicht geschrieben.

Wie der erlauchten Leserschaft bekannt sein darf bin ich leider nicht hauptamtlich Dominus. Das ist der Tatsache geschuldet, dass Frauen die dominante Spezies in der Sexarbeit sind, die Männer in der Sexarbeit in aller Regel schwul und so bin ich dann im Abseits der Sexarbeit als Hetero-Escort-Dominus zusätzlich im Schatten geparkt.

Und ja, ich finde mich da schon ziemlich lange so ein und schmunzele darüber.

Insgesamt kenne ich kaum andere Kollegen im Hetero-Bereich und es ist fraglich, wie viele Kollegen es tatsächlich „amtlich“ gibt. So kenne ich derzeit nur einen einzigen … und zwar mich. Wäre schön auch andere zu kennen, die nach Prostituiertenschutzgesetz gemeldet sind. Und nein: Der geschätzte Kollege „Dominus Berlin“ ist kein Hetero, sondern schwul.


Wenn ich morgens aufstehe, dann mache ich gar nix mit Sexarbeit. Allerdings schiele ich schon nach Travesta rüber, ob mein Alter Ego Nachrichten erhalten hat. Die Dame ist recht erfolgreich geworden. Jedenfalls, was die erste Aufmerksamkeit angeht.

Und sie wird mit all dem konfrontiert, was Frauen so erhalten. Dumme Sprüche, Übergriffige Bezeichnungen, Beleidigungen, Fakes uswetcpp. Ach ja, und Penisbilder.

Dann aber erstmal raus in den Job. Die meisten Fotos der Dame entstehen übrigens genau dort oder daheim. Nichts ist wohl verlockender als ihr Arsch und das Volk will frische Fotos. Die Exhibitionistin jubelt und sucht Fotografen 😉


Tatsächlich unterscheide ich mich gänzlich in beiden Teilen meines Seins. Während ich das hier schreibe, bin ich männlich als DWT (Damenwäscheträger) unterwegs, weil ich nur so (derzeit) arbeiten kann und recht unauffällig bin. Kenner meines Daseins wissen bereits, dass ich auf der Suche nach einer (nicht sexuellen Neben-) Beschäftigung bin, um als CrossDresser eben als Frau arbeiten zu können. Und als Crossdresser habe ich in der Sexarbeit mehr Erfolg. Weil ich mich dann umgekehrt heterosexuell fühle und mit Männern Sex haben kann.

Klar, das ist bi-sexuell. Muss man mir nicht sagen. Aber so sieht es in meinem Kopf aus und ich lege den Schalter im Kopf um zwischen männlich (dominant) und weiblich (devot, aber auch vanilla (selten) und dominant (öfter)) und komme so als Extremswitcher sehr gut zu Recht. Und nein, mich gibt es nicht als mSub, wenn ich nicht weiblich bin 😉 (for the records!)


Daher verbringe ich den Abend meistens vor Twitter, sitze in WhatsApp und Telegram (Dominus hat ein Handy und die Dame ein Schlampenhandy), im JoyClub (weniger Sklavenzentrale) und vernetze mich in die weite Welt, wenn ich nicht gerade Klamotten anprobiere, auf einem Stammtisch bin (gerne dort, wo man bespielt werden kann (Stichwort: „7&more in Köln“)). Und halt versuche Dates zu machen, Kontakt zu halten.

Mir geht das bei Dates gegen Geld wohl ähnlich wie vielen in der Sexarbeit. 80% der Woche wartest Du auf dieses eine Date, welches zu 80% dann doch ausfällt, weil …


Derzeit beschäftige ich mich damit als CD in der Schweiz zu arbeiten und die Chancen stehen gar nicht mal so schlecht. Mehr als 40 Fotos der Frau Blume (Darstellungsart: devot und vanilla) haben den Besitzer gewechselt und bisher wurde ich noch nicht abgewiesen. Kommende Woche werde ich Zeit für die dominante Seite haben.

Irgendwann spät am Abend schlägt dann das Alter zu und wenn ich nicht noch ein spätes, sicheres Date haben kann, dann ist um 22 Uhr Licht aus und gut.

Noch Fragen? Wer Frau Blume übrigens mit meinem Namen hier anspricht, bekommt keine Antwort. Sie wird sagen, dass ich ihr Ex bin. Und sie ist meine Ex. Doch am Ende sind wir natürlich eins und jeder passt auf die andere Seite auf. Aber so ist es einfach lustiger.