Submission – Das Kompendium

Also …
Alles begann damit, dass ich auf Twitter „getriggert“ wurde mich mit meinen Definitionen zu beschäftigen. Die Frage lautete, ob eine Sub etwas anderes als eine Sklavin ist, und wenn ja warum.

In vielerlei Hinsicht habe ich mich in meinem Blog bereits zu meinem Stand der Definition geäußert. Und ich habe sowohl Zustimmung, als auch Ablehnung dazu erfahren. Was aber auch kein Wunder ist, schließlich kann ich nur über meine subjektive Meinung referenzieren. Ist also alles in Ordnung.

Letztlich ist es aber auch so, dass viele Meinungen und Gedanken auch anderer Kolleginnen und Kollegen grundsätzlich nicht wirklich so weit von mir weg sind, wenn man ins Innere des Kerns vordringt. Bleibe ich also an der Oberfläche, dann muss es Unterschiede geben.

Wikipedia äußert sich sachlich zum Thema:
https://de.wikipedia.org/wiki/BDSM#Dominance_and_Submission

Das Begriffspaar Dominance und Submission (D/s) kommt aus dem Englischen und bedeutet Herrschaft und Dominanz sowie Unterwerfung und Unterordnung. Man bezeichnet damit ein ungleiches Machtverhältnis zwischen Partnern, das bewusst angenommen und angestrebt wird. Dominance and Submission benennt somit eher die psychische Komponente des BDSM. Obwohl dies auch in vielen Partnerschaften der Fall ist, die sich selbst nicht als sadomasochistisch auffassen, gilt es bewusst gelebt als Teilbereich des BDSM. Die Variationsbreite der individuellen Ausprägungen ist dabei groß.

Speziell psychisch orientierte Praktiken sind z. B. Erziehungsspiele, bei denen der dominante dem devoten Partner bestimmte Verhaltensweisen abverlangt. Sonderformen sind hierbei erotische Rollenspiele wie das Ageplay – bei dem ein gespielter Altersunterschied als Hintergrund fungiert – oder das Petplay sowie an Cosplay angelehnte Spielformen. Die gezielt eingesetzte sexuelle Zurückweisung des Partners kann ebenfalls Teil von Dominance and Submission sein (siehe auch Cuckold). Die bekannteste und wohl klischeebehaftetste Form von Dominance and Submission ist die von „Herrschaft und Sklaventum“. Diese kann für die kurze Dauer eines „Spiels“ unter ansonsten gleichberechtigten Partnern umgesetzt, aber auch permanent in den Alltag integriert werden („24/7“) und reicht bei wenigen Partnerschaften bis hin zur völligen Unterwerfung eines Partners im Sinne des Total Power Exchange. Ausgleichende Elemente für Beherrschung und Unterwerfung sind dabei Fürsorge und Hingabe, die sich jeweils ergänzen und so stabile Beziehungen ermöglichen.

Die Unterwerfung des Sub wird von diesem manchmal durch Symbole wie ein besitzanzeigendes Halsband, besondere TätowierungenIntimschmuck oder sehr kurzgeschnittene Haare oder Glatzen nach außen hin demonstriert. Vereinzelt wird in längeren Beziehungen das Machtverhältnis in sogenannten „Sklavenverträgen“ schriftlich fixiert. Diese symbolische Handlung soll die innige Verbundenheit der Partner und ihre gemeinsamen Vorstellungen „verbindlich“ festhalten. Rechtlich sind diese „Sklavenverträge“ in keiner Weise verbindlich, da sie nach allgemeiner Auffassung zum Beispiel gegen die guten Sitten verstoßen und aufgrund dessen nach § 138 BGB nichtig sind.[10] In der Vergangenheit führte die Existenz derartiger Schriftstücke in verschiedenen Zusammenhängen immer wieder zu drastischen Schlagzeilen in der Boulevardpresse, da in ihnen das Innenverhältnis und vereinbarte Praktiken sehr detailliert aufgeführt werden. Bei uninformierten Dritten führen derartige aus ihrem ursprünglichen Zusammenhang gelöste Informationen regelmäßig zu starker Ablehnung und einer Verurteilung der dem Schriftstück zugrundeliegenden Beziehung.

Rein von der fachlich und sachlichen Ebene ist da alles drin, was es braucht, um zu wissen worum es im D/s geht. Aber am Ende ist es für ein Kompendium dann doch zu wenig. Submission ist einfach so viel mehr als Technik. Ich kaufe ein G für Gefühl und E für Emotion und möchte ergänzen:

Submission ist erstmal nichts Sexuelles. Submission unterstützt, sie hilft. Und zwar grundsätzlich. Sie stellt das Wohl des Anderen, und das schließt Sexualität ein, über ihr eigenes. Dazu braucht Submission nicht unbedingt Dominanz. Es ist der nette Kollege im Betrieb, der gerne Arbeit für Andere erledigt. Ein Freund ruft an, hat Probleme, wir nehmen uns Zeit, obgleich wir keine haben. Das alles sind submissive Tatbestände. Und jeder von uns hat solche Momente.

Submission kennt kaum Grenzen. Sie ist bedingungslos und erwartet nichts im Gegenzug. Jedenfalls nicht so schnell. Sie macht und tut, um eines fernen Tages mal ein „Danke“ zu erhalten, in welcher Form auch immer. Sie kann dabei extreme Leidensfähigkeit entwickeln und oftmals vergehen Jahre, bis Submission, sagen wir, „aufmuckt“ und die Frage stellt, wofür sie das alles macht. Die Liebe zwischen zwei Menschen ist in meinen Augen wechselseitig submissiv. Der eine kocht immer, die andere versorgt die Kinder, der eine macht den Papierkram, die andere macht aus einem Heim ein Zuhause. Man hilft sich gegenseitig im Alltag, oft auch ungefragt. Die Frau geht mit dem Mann ins Bett, auch wenn sie gerade keine Lust hat, weil er es braucht. Der Mann führt die Frau schick zum Essen aus und entführt sie aus dem Alltag, weil Kindererziehung harte Knochenarbeit ist und er sich auf der Arbeit von Familie erholt.

Submission ist also eine generelle Lebenseinstellung. Ein Charakterzug. Menschen, die ausgeprägt submissiv sind, denken nicht über ihre Submissivität nach. Sie sind es. Sie leben es. Wenn ich also hier erstmals zusammen fasse, dann findet sich bei diesen mehrheitlich submissiven Menschen eben auch dieses „naturdevot“ wieder.
Um es dem Partner Recht zu machen, leben submissive Menschen nach den Regeln des Anderen. Sie tragen Kleidung, die der Partner mag, sie tanzen mit ihm zu der Musik, die er gerne hört. Und am Ende haben sie dann auch mit dem Partner den Sex, den er gerne möchte.

Submission bedeutet aber nicht, dass sie dumm ist oder keine eigenen Vorstellungen hat. Natürlich hat sie ein eigenes Leben, hört ihre Musik, liest ihre Bücher, trifft ihre Freunde, hat ihre Arbeit, ihre eigene Moral, aber da sie bestrebt ist dem Partner zu gefallen, stellt sie all diese Dinge in den Hintergrund. Denn erst dann, wenn der Partner glücklich ist, dann kann auch Submission glücklich sein. Eingeschlossen eben auch, dass wenn der Partner seine Sexualität mit ihr leben kann, wenn er befriedigt ist, dann ist auch Submission glücklich und zufrieden.

Alles in allem benötigt Submission, die aus sich selbst heraus stark ist, natürlich einen Gegenspieler. Jemandem, der diese Submission Wert schätzt und sie eben nicht als gegeben annimmt. Und da ist dann oftmals auch das Problem. Es gibt nicht viele Gegenspieler. Sich eine Frau zu wünschen, welche submissiv ist und ihm gerne den Haushalt führt, weil sie dies aus sich heraus möchte und ihm auf Kommando den Schwanz bläst und stets schluckt, dazu immer schick und adrett rumläuft, auch nach einem 14 Stunden Tag mit den Kindern, ja ich denke, da gibt es viele von. Aber dann eine solche Frau zu haben, ist schon etwas anderes.

Submission ist selten aktiv. Sie erwartet durchaus, dass sie gebraucht wird. Sie ist zwar aus sich heraus stark veranlagt, aber sie benötigt eben auch jemanden, der mit ihr redet. Submissive Menschen brauchen jemanden, der ihnen sagt, was zu machen ist, bisweilen auch wie es zu machen ist, vielleicht auch wann und wo was zu machen ist. Sie brauchen jemanden, der aktiv ist. Denn nur, wenn man mit Submission spricht und ihr erklärt, was man wo, wie, zu Teilen auch warum, haben will, nur dann kann Submission sich erfüllen. Mit diesen Informationen erst ist sie in der Lage ihrem eigenen Willen zu folgen und kann es erst dann dem Anderen im Leben bequem einrichten. Submission benötigt also unter dem Strich die Dominanz, nach welcher sie sich ausrichten kann.

Auf das Thema Dominanz möchte ich jetzt nicht eingehen. Das hebe ich mir aber gerne für später auf.

D/s im Sinne des BDSM ist also nicht unbedingt das grundlegende Lebensziel der Submission. Aber dieser Begriff der „Sub“ wird halt sehr gerne in diesem sexuellen Kontext betrachtet. Eine Frau, ebenfalls aus meinem Kontext „Mann oben, Frau unten“, die Submissivität lebt wird sich dem BDSM jedoch nicht verschließen, wenn dies von der Dominanz in ihrem Leben abgefordert wird. Alles was sie tut wird von Liebe getragen, die sie für den Mann an ihrer Seite empfindet. Und wenn sie dafür geliebt wird, dann ist alles gut, was mit ihr geschieht. Es ist also durchaus möglich, dass sich ein dominanter Mensch und ein submissiver Mensch finden und sie es einfach hinbekommen. Mit Romantik und allem PiPaPo.

Davon abgegrenzt existiert Submission in einer anderen Lebensweise. Eine Frau, welche im Leben ihre Frau steht, niemanden wirklich braucht, aber mit der Sehnsucht nach Dominanz im Schlafzimmer zumindest behaftet ist. Einem Umstand, in welchem sie nicht denken muss und sich in völligem Vertrauen einem Dom hingibt. Also eine Art Urlaub vom Alltag. Oftmals wird das gerne mit „Erlebnissexualität“ verwechselt. Ich muss mich da aber auch ein wenig selbst revidieren.

Ich finde das nicht mehr so schlimm. Solange es die grundlegenden Regeln befolgt, dass die Frau die Kontrolle abgibt, aber der Mann auch die Kontrolle handhaben kann, funktioniert dies in weiten Teilen eben auch. Vielleicht sind es gerade diese Beziehungsformen, die lange Bindungen ermöglichen, weil man sich eben „zum Sex“ trifft und all das andere Leben für diese Zeit außen vor lässt. Es geht darum, dass man sich positive Momente gönnt und vielleicht feststellt, dass dieser Dom ganz exakt richtig ist, aber im Alltag eben nicht der korrekte Partner wäre.

Ab und an ist es vielleicht auch so, dass man einen Menschen, den man wahrhaft liebt, nicht mehr so dominant führen will oder kann. Und auch der Alltag kann dann dieses D/s-Gespann, wie jedes andere auch, seine Sexualität verlieren. Doch ich glaube, dass auch bei diesen Frauen ein gewisser Hang zur Submission im Leben besteht, wenn auch nicht so deutlich ausgeprägt. Sie sind gerne Mutter, Schwester, Freundin und haben mehr submissive Züge, als sie das selbst sehen. Sie haben sich halt nur dazu entschieden außerhalb des Schlafzimmers sich nicht die Butter vom Brot nehmen zu lassen.

Nachtrag:
Erstens der Blogbeitrag meiner Sub dazu:
https://uschisblogblog.wordpress.com/2018/10/24/submission-mal-so-mal-so/
Zweitens:
Ich habe mich bemüht mich mit dem Wesen der Submission an und für sich zu beschäftigen. Das hat nichts damit zu tun, ob die Auswirkungen von Submission gut oder schlecht, gesund oder ungesund sind. Natürlich ist es vollkommen klar, dass D/s nicht einfach so funktioniert. Vor allem, wenn man es, wie nicht wenige, völlig von echter Submission im Sinne dieses Artikels hier trennt. Aber das wird eine andere Beleuchtung der Dinge werden.

Dominanz zwischen Selbstverständnis und öffentlicher Definition.

Vom Problem der Dominanz und ihrer Umsetzung. Zwischen Selbstverständnis und öffentlicher Definition.

Jeder Dom (und wahrscheinliche auch jede Dommse und auch die professionelle Domina und die wenigen professionellen Dominus‘) sind irgendwann einmal an diesen Punkt geraten. Man fühlt sich irgendwie „undommig“. Sehen wir uns mit unseren Dingen als kompletter Mensch, so sehen die himmlischen Heerscharen an Jüngerinnen und Jüngern uns jedoch nur in einem winzigen Teilaspekt. Eben als die dominante Liebhaberin oder den dominanten Liebhaber (whatever kind of kink dominance means, ladies and gents!).

Die öffentliche Definition eines Doms, um in meinem Kontext zu bleiben, ist mindestens die Verlockung, dass da jemand existiert, der einen in die dunklen Ecken eigener Sexualität und der damit verbundenen Wünsche begleitet. Wir liefern Kopfkino und verhelfen damit der einen oder auch anderen Damen zu vergnüglichen Orgasmen im milden Schein eines mobilen Endgerätes fernab jeden physikalischen Körperkontaktes. Weil wir gut schreiben, reden und prinzipiell „immer bereit“ dafür sind, eine Dame unseres Verlangens eben zu jenen vergnüglichen Dingen zu bewegen, welche sich im D/s des BDSM bewegen.

In meinem Fall, genieße ich zum einen die Aufmerksamkeit der Damen, wenn ich in der Lage bin genau in dieser Ecke behilflich zu sein (also Worte, Bilder zu geben und damit eine Hand in den Schritt einer Dame zu hieven) und im Gegenzug vielleicht Bilder der Damen zu erhalten, welche sie anderen Männern aus guten Gründen vorenthalten. Diskrete, sensitive und vertraulicher Gedankenaustausch mit einem klaren Ziel. Die Dame darf und soll sich einfach entspannen. Ich gebe zu, das macht mir Spaß und Freude, auch ohne jedes Anfassen, auch über 100e von Kilometern hinweg. Genuss … pur. Und nein, ich rede nicht von ChatSex oder DM-Sex oder sowas (Was ich völlig langweilig finde).

Jeder Dom, der also eine gewisse Blase um sich bildet um wenigstens gedanklich aus dem Vollen zu schöpfen, ist also in gewisser Form ein ziemlicher Extrovertit. Die Frage, die sich halt für mich ab und an stellt ist, schaffe ich mir auf diese Weise nicht ein Image, welches ich gar nicht halten kann? Schließlich ist kein Mann jemals, außer infolge von Erkrankung, dauergeil. Kann ich eine Dame mit Worten in ihre Ecke bringen, wenn ich mir gerade selbst einen runtergeholt habe? Oder muss ich mir selber Schutz auferlegen und mir die Frage nach „Wie oft pro Nacht?“ stellen?

Wenn ich undommig bin, dann bin ich gefühlt irgendwie nicht ich. Obwohl mir diese Momente des nicht mit Sex, wenigstens gedanklich, beschäftigen ziemlich vertraut sind. Zum Beispiel zur Drucklegung dieses Kleinods. Ein fantastisches Wochenende mit eine meiner Damen des Zirkels ist vorbei, fast könnte man meinen, dass es mir wie Schuppen aus den Haaren entgleitet. Libido braucht eine Pause und keine nächste Verpflichtung.

Oder?

(30 Minuten später)

Ich stelle fest, dass undommig sein bei mir eine ziemlich kurze Phase ist. Wobei ich natürlich nur für mich sprechen kann. Bereit zu neuen Schandtaten und Gedanken. Kopfkino läuft auf Hochtouren und nimmt seine gewohnte Fahrt auf. Wandert in jede erdenkliche Richtung. Fluch oder Segen? Oder Talent?

Liebe Liebenden, es ist gar nicht so einfach sich selbst zu diesem Thema zu beleuchten. Meine Dominanz, oder besser: Meine Suche nach Erfüllung, ist schon eine kleine Sucht. Was geht, was geht nicht, mit wem, und wo? Ständig diese Gedanken in diese eine Richtung, die mich umkreisen und einfach nicht loslassen wollen. Und doch fühle ich mich nicht getrieben und muss nun nicht los, mir ein Opfer zu suchen. Auch wenn ich nichts dagegen hätte.

Tatsache ist aber auch, dass undommige Phasen auch im Beisein meiner Subs auftauchen. Die zwar unter dem Strich mit dem alten Mann gerne auf der Couch rumliegen, aber doch durchaus mit einem gewissen Anspruch der Nutzung anreisen.

Persönliches Fazit: Ich bin meinen Subs gerne der Dom. Aber ich glaube auch, dass jede dieser Frauen gerne einfach mal im Arm eines Mannes unbenutzt rumliegen wollen, schlechtes Fernsehen und ungesunde Nahrungsaufnahme inklusive. Sich selbst und ganz genau so genug sein. Weil das Popoverhauen, kommt garantiert. Als Ergebnis eines winzigen Augenaufschlages. Quod erat demonstrandum 😉

Der Sklavenvertrag // #CircleOfFalbalus

Essenz: Er wird abgeschafft. Es wird keinen mehr geben.

Ich verändere mich. Und ich hoffe auch zum Guten. Wenn nicht sogar zum Besseren. In der Zeit, als ich mich mit Rieke anfreundete, haben wir sehr viel über einen Ausbildungsvertrag verhandelt. Hin und her geschrieben, hinzugefügt, verworfen. Und am Ende komme ich nun, nachdem sie das kleine „a“ im Schriftzug „Sub (a) des @EmEmBDSM im #CircleOfFalbalus“ nach einer gemeinsamen Prüfung (selbst angeregt irgendwie) mit Lola erfolgreich absolviert hat und damit ablegen konnte, zum Schluss, dass wir keinen mehr benötigen.

Rieke und ich stimmen in so vielen Dingen überein, dass er einfach nicht notwendig ist. Die gemeinsame Zeit der Beratung hat uns geholfen unser D/s deutlich zu erkennen und ein weiterer Vertrag würde uns einfach nur in unserer eigenen Dynamik einschränken. Ich bin schon zu Tara’s Zeiten gemeinsam mit Tara diesen Weg gegangen und nun möchte ich das einfach mal final ausformulieren:

Was es geben wird, und muss, sind Regeln. Diese Regeln beinhalten allgemeine Dinge und es sind eher Verhaltensregeln für öffentliche Auftritte. Wie spreche ich den Herrn an, spreche ich ihn überhaupt an, Kleiderordnung, solche Dinge. Und wenn man am Ende zum Punkt kommt, dass die gemeinsame Grundregel mit „Ich stelle keine Fragen, hinterfrage nichts und tue, was mir aufgetragen wird und kenne mein Safeword.“ beschrieben wird, warum muss man das noch zusätzlich verschriftlichen.

Nicht falsch verstehen, ich stelle einer Sub immer ein Regelwerk zur Verfügung, welches über die Do’s und Dont’s eine Veränderung bekommen. Und ich finde, das ist für uns auch völlig ausreichend. Am Ende kommunizieren wir sehr ausführlich über Geschehenes und ich finde, dass es unter Erwachsenen, die achtsam miteinander umgehen, so ausreichen sollte. Natürlich habe ich Rieke und Lola eingehend vor der Prüfung darüber informiert, was ich von ihnen erwarte. Und exakt das ist geschehen. Und mehr werden wir einfach nicht brauchen.

Etwas anderes sind Hausaufgaben, welche je nach Art und Umfang zu erledigen sind. Beiden ist völlig klar, was von ihnen erwartet wird und ich bin sehr zufrieden. Es läuft also, wie man so schön sagt. Natürlich könnte der werte Leser nun denken, dass Rituale, Regeln und Hausaufgaben zusammen genommen eine Art Vertrag darstellen. Und wahrscheinlich ist dies auch so. Aber alles unterliegt einer Dynamik und ist eben nicht in Stein gemeißelt.

Gleiches ist mit meiner Frau, mit Lisa und Caiphase geschehen und auch mit der weiteren Anwärterin lasse ich diesen Findungsprozess ablaufen. Jede Sub hat ihre eigene Exzellenz und wie ich schon oft angedeutet habe, so gibt es neben 3H und dem Kleinen Schwarzen vielleicht kleinere Überschneidungen zwischen allen, aber am Ende dient mit jede Sub auf ihre eigene Art und ich genieße diese Diversität extrem ganz viel sehr.

Somit gibt es auch keinen besonderen Grund für Konkurrenzgedanken. Untereinander gibt es vielleicht die übliche Grüppchenbildung, aber das kann ich gerne zu lassen. Zu unterschiedlich sind die Charaktere und es muss keine Sub der anderen Sub Beste Freundin für immer und für alle Zeit werden und sein. Die Basis meiner kleinen Familie ist, dass die Subs wissen, dass es den Herrn nicht exklusiv gibt, aber sie wissen auch, dass sie kein Geheimnis sind. Und wo letztes Jahr das Zirkeltreffen nur mit meiner Frau und Tara stattgefunden hat, so werde ich nun bald mit fünf Subs an einem Tisch sitzen. Und wir alle freuen uns darauf sehr 🙂

Eine Woche vorher werde ich die Anwärterin besuchen, da sie aus verschiedenen Gründen noch nicht offiziell aufgenommen werden kann. Aber auch ihre Identität ist im Zirkel bereits bekannt. Sobald sie im Zirkel angekommen ist, werde ich aber auch die Türe schließen. Und es mir mit meinen sechs Weibern dann gemütlich einrichten.

Das eigentliche Ziel des #CircleOfFalbalus war zum #Fuffzig im Jahr 2020 neben meiner Frau noch vier weitere Subs zu haben. Nun, diese Latte werde ich +1 reißen und damit übererfüllen.

Liebe Damen, es ist mir eine Ehre Ihnen zu dienen.

Sagt man ja auch viel zu selten.

Gastbeitrag; Kopfkino #1

„Schatz? Lass uns noch in die Buchhandlung gehen, ich brauche neuen Lesestoff…“ spreche ich dich leise an. Stehst du doch direkt hinter mir, deine Arme schlingen sich um mich und ich lehne mich nach hinten. Frech reibe ich meinen Hintern an deinem Schritt und genieße deinen warmen Atem an meinem Hals. Wir stehen in einem Fahrstuhl. Dicht gedrängt, ganz hinten in der Kabine. Es ist Wochenende und recht viel los in der Stadt aber das stört mich dieses mal gar nicht.

Immerhin kenne ich dein kleines Geheimnis und genieße jeden Augenblick den ich mit dir zusammen bin. Der Plug in deinem Hintern macht sich bei jedem Schritt bemerkbar, der Lederslip bewahrt dich allerdings vor zu peinlichen Momenten. Nur ein stiller Beobachter würde deine Erregung dennoch bemerken aber dazu bleiben wir nicht lang genug an einem Ort.

Der Fahrstuhl hält mit einem leichten Ruck und ich lasse mich nach hinten fallen. Drücke dich damit hart gegen die Wand hinter dir. Leise lache ich, als dein Griff fester wird und du mir leicht in den Hals beißt um ein Stöhnen zu unterdrücken.

Zehn Minuten später stehen wir im Buchladen, dir fehlt ein wenig die Ruhe um dich umzusehen aber dennoch gibst du dein Bestes. Immerhin weisst du, wie lange so ein Besuch in diesen Läden bei uns dauer kann. Ich stöbere durch die Reihen, verschwinde tiefer nach hinten in den Laden. Er ist nicht besonders groß, eher dunkel durch die hohen Regale aber dennoch mag ich den Laden. Es gibt immer etwas zu endecken und dir geht es nicht anders.

Denn inzwischen siehst du regelrecht entspannt aus. Ich gönn dir diese kleine Pause und konzentriere mich auf meine Suche nach neuen Abenteuern für mich. Ich merke kaum wie die Zeit vergeht aber inzwischen ist es dunkel. Ich trete zu dir, streiche dir über den Hintern und lasse meine Hand in einer deiner Gesäßtaschen verschwinden. Wir lächeln uns an und ich reiche dir meinen Bücherstapel. „Bezahl du schon einmal, dann geh ich uns beim Italiener auf der anderen Straßenseite etwas bestellen und lass es uns nach Hause liefern …“

Ich habe doch deinen Blick gesehen, als du für einen Moment geglaubt hast, ich wolle dort essen. Nein, ich möchte auch nur noch nach Hause. Beine hoch legen und in meinen neuen Büchern schmöckern.

Du nickst und nach einem kurzen Kuss verschwinde ich Richtung Ausgang. Schnell habe ich unser Abendessen bestellt, ignoriere den komischen Blick als ich darum bitte, dass Essen in zwei Stunden an unsere Adresse zu liefern. Zufrieden trete ich wieder auf die Straße und sehe dich schon vor dem Buchladen warten.

Jetzt müssen wir nur noch zur Tiefgarage und dann kann es endlich nach Hause gehen. Der Tag war zwar schön aber auch lang und ich habe genug davon. So machen wir uns auf dem Weg, zu trägst die Tüten und weigerst dich auch nur eine an mich abzugeben. Mir ist es recht und ich kann mir ein stolzes Lächeln nicht verkneifen.

In der Tiefgarage angekommen ist diese schon fast ausgestorben. Ich kann es verstehen. Es ist kalt geworden, nach Sonnenuntergang nicht unüblich aber im Buchladen habe ich davon nichts mitbekommen. Wie immer.

Am Wagen angekommen verstaust du alles im Kofferraum und bevor du die Klappe schließen kannst, setze ich mich frech hinein. Ich sehe dich vergnügt an „Mach die Hose auf!“ befehle ich dir und genieße deinen erstaunten Blick. Doch dann nickst du leicht und ich öffnest deine Jeans. Zufrieden sehe ich dich an und lasse meine Hand über deinen Schritt streichen. Schiebe die Hose tiefer und höre dein leises Stöhnen.

Jeden Moment könnte uns jemand erwischen aber das interessiert mich nicht. Ich will diese Kälte vertreiben und dafür gibt es nur ein wirklich wirkungsvolles Mittel. Dich.

Ich öffne den Reißverschluss des Lederslips und dein harter Schwanz springt mich regelrecht entgegen. Zufrieden beuge ich mich vor und lasse meine Zunge über den Schaft gleiten. Ich schließe meine Lippen um deine Eichel und lasse meine Zunge darüber gleiten. Leicht fange ich an zu saugen und nehme dich tiefer auf. Ich höre dein Stöhnen und deine Hüfte ruckt leicht nach vorne als ich beginne mit dem Plug in deinem Hintern zu spielen.

Ich sehe dich von unten herauf an und löse mich dann langsam von dir. Ein Speichelfaden verbindet deine Eichel noch immer mit meinen Lippen als ich mich meiner Jeans zuwende. Ich öffne meine Hose, schiebe dich von mir und klettere wieder aus dem Kofferraum. Langsam drehe ich mich um, wende dir meinen Rücken zu bevor ich meine Hose hinunter streife.

Wie immer trage ich keinen Slip drunter und ich höre dich leise stöhnen. Ich beuge mich weiter vor, streife die Hose tiefer und zeige dir meine Kehrseite. Ich lehne mich in den Kofferraum, biete dir den perfekte Einblick. Ein Blick über die Schulter genügt und du spießt mich augenblicklich mit deinem harten Schwanz auf. Ich stöhne leise, kralle mich in die erst beste Tüte und dränge mich dabei nach hinten.

„Fick mich!“ befehle ich und ohne zögern folgst du meinen Worten. Ich genieße jeden Stoß, deinen harten Griff an meiner Hüfte. Fast schon schmerzhaft hart rammst du dich in mich. Immer und immer wieder. Es fühlt sich so verdammt gut an. Ich genieße nur. Lasse mich ficken. Hart. Fordernd. Schnell.

Ich höre Worte durch die Garage hallen aber ich ignoriere es. Ich will mehr. Immer tiefer will ich dich fühlen. Du hörst nicht auf. Die Schritte werden wieder leiser und ich spüre wie mein Herz noch schneller schlägt.

„Gib mir deinen Saft …“ keuche ich und vergrabe mein Gesicht in eine der Tüten um nicht laut los zu schreien als ich fast Augenblicklich deinen heißen Saft in mir fühle. Strahl für Strahl pumpst du in mich. Ich winde mich. Keuche. Stöhne. Du stößt weiter zu, erst als der letzte Tropfen mich füllt wirst du langsamer.

Müde, sehe ich auf. „Gut …“ murmel ich und strecke mich leicht. Mein Körper kribbelt wie verrückt. Es hätte nicht viel gefehlt und auch ich wäre gekommen aber das wollte ich nicht. Noch nicht. Du löst dich von mir und dir wird klar, ich bin nicht gekommen. Doch ich drehe mich um und ziehe die Hose wieder hoch. „So, für deinen Nachtisch habe ich jetzt gesorgt und für meinen sorgst du dann nachher …“ necke ich dich vergnügt und ziehe dich zu einem harten Kuss an mich.

Als ich mich löse sehe ich dich mit einem vergnügten Lächeln an „Na los, Hose hoch und ab nach Hause … unser Essen wir bald geliefert und danach gibt es Nachtisch ..“ necke ich dich und gehe zur Beifahrertür um in den Wagen zu steigen. Lache leise als du mich mit einem vergnügten aber auch ungläubigen Blick dabei beobachtest.

Ja, jetzt ist mir eindeutig warm und ich freu mich auf meinen Nachtisch. Lächelnd bewege ich meinen Hintern über die Sitzefläche und spüre deinen Saft in meiner Spalte. Oh und wie ich mich auf den Nachtisch freue.

Aus ihrer Sicht // Teil Zwei

Das Handy vibrierte.

„20.00 Uhr“

Sie wusste was das bedeutete.
Duschte, rasierte sich, und begab sich um 19.55 Uhr in Position.

Vor der Tür. Nackt.

20.00 Uhr. Sie hatte keine Uhr, doch sie wusste, sie konnte sich auf sein Wort verlassen.
Der Schlüssel in der Tür verursachte Geräusche.
Er öffnete. Atmete tief ein. Holte den Koffer.

„Zieh einen Mantel an.“
Das war keine Bitte. Es war klar, dies musste getan werden. JETZT.
Sie wusste nicht was kam. Doch vertraute ihm. Zog sich den Mantel an. Zitternd.
Unter seinem Blick. Unergründlich. Und doch vertraut.

Vor der Haustür wartete das Taxi.
Er sagte eine Adresse. Verband die Augen.

Dann Stille.
Diese Stille.
Der Kopf schlägt Saltos. Die Fantasie schwappt über.
Zwischen Ihren Beinen: Erwartung. Vorfreude. Spannung.
In Form von glänzendem feuchtem Duft.
Dann ein Ziehen an ihren Händen. Die brav auf ihren Knien lagen.
Auch wenn das Verlangen zwischen die Schenkeln zu wandern groß war.

Nur ein Wort.

„Komm.“
Sie stieg aus. Blind. Er geleitete Sie in ein Gebäude.
Sie hörte nichts.
Dann… die Erleichterung… oder konnte man das so nennen?
Ein Raum… in der Mitte eine gepolsterte Liege.
Licht auf diese.
Befestigungen.

Sonst Dunkelheit.
Sie erschauderte. Nervös.
Vorfreudig. Sollte es das sein?
Er nickte nur gen Liege
Sie legte sich hin. In Position.
„Schließ die Augen.“
Sie hörte das öffnen einer Tür. Schritte.
Wie viele Menschen waren das?
Sie vertraut ihm. Atmet aus.
Das nächste, was sie spürt sind… Hände, Spermaspritzer… Schwänze in ihrem Mund. In sie gerammt… schweiß… sie hört das stöhnen. Sie spürt die Lust… geht auf… in diesem Gefühl…
Und kommt nicht.
Nicht einmal.
Dann ist es still. Sie klebt. schwitzt. Lächelt.

Er war da. Er hat es beobachtet. Er hat gesehen, dass sie sich Ihnen hingegeben hat.
Für ihn. Wegen Ihm.

Für seine Lust.
Dann in die Stille…
Seine Stimme „Good Girl“
Seine Lippen an ihren.

Sie hat es gut gemacht.

Der Rest … ist endlose Explosion.
Belohnung. Freude. Geilheit.
Danach.
Kurz vorm einschlafen…
Sie….sagt
„Danke. Herr.“

Aus seiner Sicht / Teil Eins

Als er ihr am späten Nachmittag eine Nachricht schickte, dass er sich ein wenig verspäten würde, da dachte sie sich nun wirklich nichts bei. Ihr Dom war nun mal ziemlich viel beruflich unterwegs und gerade hatte er einen Beruf gefunden, der auch wirklich Berufung für ihn war. Fast könnte man ja meinen, dass er zwei Geliebte hatte, einmal die Arbeit und einmal sie selbst, aber da er immer 100% an jede Geliebte abgab, wenn er sich ihr widmete, war das wirklich alles kein Thema.

Also schaute sie, dass das Essen mit einer Verzögerung von vielleicht 30 Minuten erst fertig wurde. Was bei seinen kulinarischen Gelüsten auch kein Problem für sie darstellte. Die Pizza geht dann eben einfach später in den Ofen.

Sie grinste vor sich hin, weil es ihr wirklich gut mit ihm ging. Er hatte kein großes Repertoire an Regeln, die sie wirklich befolgen musste. Seine Milde bei kleineren Fehlern stand dennoch seiner Härte bei den ihm wirklich wichtigen Angelegenheiten in nichts nach. Doch war sie es eh gewohnt sich für die Männerwelt hübsch zu machen und es blieb noch genügend Zeit für ihren klassischen Dreisprung: Duschen, Rasieren, 3H und Kleines Schwarzes dazu. Sie mochte die Einfachheit seiner Kleiderordnung und so hatte sie sich daran gewöhnt ihm zur Verfügung zu stehen und fühlte sich auch dann wohl, wenn er sie nicht nutzte. Manchmal war er einfach undommig. Dann musste sie sich einfach aufs Sofa setzen und er legte sein müdes Haupt auf ihre Brüste und sie begann mit dem Kopfkraulen. Ein Blowjob kam meistens noch dazu und er war zufrieden.

Der Schlüssel drehte sich nun 30 Minuten später als gewöhnlich im Schluss und sie ging ihm mit einer Tasse Kaffee in der Hand entgegen. Er nahm sie, sie ging vor ihm in die Knie,um ihm seine Schuhe und seine Socken auszuziehen, seine Füße zu küssen und ihm dann seine Hauspantoffeln anzulegen. Sie hatte sich schnell an dieses Ritual gewöhnt. Es war sehr zärtlich und intim. Sie blieb kniend in ihrer Position vor ihm, schaute zu ihm auf und wartete auf eine Weisung.

„Es werden heute Abend ein paar Freunde zu Besuch kommen. Sie werden nicht mit uns essen. Sie werden Dich bekommen. Gehe ins Schlafzimmer und mache Dich bereit. Jetzt.“

Auch wenn ihr bei solchen Dingen immer etwas mulmig war, so waren seine Anweisungen stets präzise und sie gehorchte. Sie ging in den „Stumm-Modus“, weil alles was sie nun hätte andeuten wollen, könnte gegen sie verwendet werden. Es lag an seiner Stimme und seiner Modulation, in welchem sie spürte, dass Widerworte eher nicht angebracht seien. Er duldete keine Worte des Zweifels, ob sie eine gute Sub sei. Sie hatte schon lange damit aufgehört, sich das laut und an ihn gewendet zu fragen. Er war mit ihr zusammen, behandelte sie gut, dass musste reichen. Und das tat es auch.

So wartete sie in 3H liegend auf dem Bett, dazu eine Augenbinde, Arme und Beine von sich gestreckt, was nun geschehen würde. Sie war angeregt, aber noch nicht aufgeregt oder nervös. Obwohl angeregt nicht das richtige Wort war. Erregt passte besser. Das war immer so, wenn er „Besuch“ mitbrachte. Und doch zuckte sie als sie die Haustüre sich öffnen hörte und ihr Dom seine Kumpels lautstark empfing. „Ja, sie ist schon bereit … Habt ihr auch alle Kondome dabei? … Ist gut, Du darfst als Erster ran … Natürlich schluckt sie, was soll die Frage? … Dann wollen wir mal los, meine Herren!“

Sie hörte viele Schritte, die sich näherten. Das laute Gespräch unter Freunden verstummte zu einem leisen Murmeln. Sie griff mit ihren Händen in das Laken, um die erste Anspannung abzuleiten. Nach und nach füllte sich das Schlafzimmer mit Testosteron: „Ich beneide Dich um diese Frau, mein Bester!“, sagte eine ihr unbekannte Stimme, „Danke, dass ich sie zuerst ficken darf“, säuselte ein anderer. Und sie spürte, wie sich links und rechts neben ihr die Matratze bewegte, hörte wie sich zig Reißverschlüsse öffneten und schon schob ihr einer seinen Schwanz in den Mund, während ein anderer sie für den ersten Fick zurechtlegte. Jemand setzte sich über sie, begoss ihre Brüste mit Öl und presste seinen Penis zwischen ihre Brüste. Nicht zu vergessen der, der seinen Schwanz warm und hart direkt vor ihrem Gesicht wichste. Das war ihr Dom. Sie konnte ihn immer riechen oder atmen hören. Sie entspannte sich innerlich, während sie ihren Körper selig dieser Meute zur Verfügung stellte.

Der Gangbang war hart an diesem Abend. Die Männer sprachen nicht mit ihr, sondern nur über sie. Was für eine herrlich nasse Fotze sie sei, er (ihr Dom) könne sie doch sicherlich mal ins Büro mitnehmen für die Nummer zwischendurch, bei Vertragsverhandlungen mit den Kunden käme es mit ihr garantiert immer zum Abschluss. Es war nicht wirklich böses Zeug, aber definitiv wurde sie objektiviert und sie liebte das. Einfach nur ein Körper mit Löchern für die Freunde ihres Doms. Sie hatte keinen Sex, sondern die Männer masturbierten an und in ihr. Sie das willenlose Bückstück, ein Werkzeug der Lust, geboren um ihren Dom jeden Wunsch zu erfüllen. Sie konnte sich nicht an vieles erinnern, was an diesem Abend geschah oder gesprochen wurde. Zu sehr flog sie wie in Trance dahin. Ihr Gesicht klebte vom Gemisch aus Schweiß und Sperma der Herren, die sie nahmen. Sie fühlte sich großartig, begehrt und von ihrem Dom geliebt.

Die Reifeprüfung

Sie wusste, dass der kommende Abend ein besonderer werden wird. Hatte ihr Dom ihr doch versprochen, dass sie nach diesem Abend ihr Halsband wird behalten können, da sie es sich redlich verdient hätte.

Auf der einen Seite war sie ein absoluter Neuling im Business ihres Herrn, auf der anderen Seite verfügte sie über genügend Lebenserfahrung um ganz genau zu wissen, was sie tat, als sie sich auf das Spiel ihres Herrn eingelassen hatte.

Ebenso wusste sie, dass sie nicht alleine als Sub bei ihrem Herrn sein wird. Eine Schwester-Sub würde das Wochenende mit ihm verbringen, aber da sie so sehr um ihr Halsband gebettelt hatte entschied ihr Herr, dass aus der Kür nun eine Pflicht würde. Und es gäbe darüber keinen weiteren Konsens als den, dass sie zu erscheinen und die Prüfung abzulegen habe. Mehr Informationen hatte sie nicht.

Mit der Schwester-Sub kam sie gut klar. Sie hatte schon ab und an mit ihr telefoniert und sie war sich durchaus grün mit ihr. Außerdem wusste sie, welchen Kink ihre Schwester-Sub für ihren Herrn lebte und er unterschied sich sehr von dem ihren. Doch die Schwester-Sub nun im Rahmen der eigenen Reifeprüfung kennen zu lernen, war für sie nicht ganz ohne. Es würde also keine Begrüßungstänze geben a la „Schön, Dich endlich persönlich zu treffen <3“, nein, es ging direkt in die Vollen. Die schwesterliche Begrüßung musste warten.

Ihrem Herrn war dies sehr wohl bewusst, aber er hatte auch explizit bei der Wochenendlerin nachgefragt, ob ihr dies Recht sei und sie hatte dem zugestimmt. Somit würde nun auch für diese eine Prüfung im Raum stehen, nämlich brav sein, lieb sein, schweigen, zuschauen. Wenigstens hatte sie das so im Kopf. Vielleicht würde sie ja noch mal mit ihr telefonieren, um sich gegenseitig zu beruhigen.

Das Kopfkino lief auf Hochtouren. So sehr sie auch versuchte elementare Bestandteile zu erfahren, so wusste sie, dass ihr Herr auf keine Fragen antworten würde. Er würde sie eher in die Irre führen und sie dann etwas anderes leisten lassen. Dass es über einen üblichen Dreier hinausgehen würde, also daran bestand kein Zweifel. Aber würden sie nur zu dritt sein? Würden sie gemeinsam woanders hinfahren? Pornokino? Parkplatz? Wald? Mehr Schmerz? Weniger Lust? Oder würde es an der Türe klingeln und fremder, männlicher Besuch erscheinen? Oder alles zusammen?

Dass ihr Herr ziemlich spontan ist, davon konnte sie sich bereits überzeugen. Nicht berechenbar. Obwohl ihr Kink mit seinem nahezu übereinstimmte, war sie sich nur darin sicher, dass sie sicher war mit ihm. Sie masturbierte zu jedem Gedanken, der ihr in den Sinn kam und jede Situation, welche sie sich vorstellte war erfüllt mit Leidenschaft.

So begann nun eine letzte Woche vor ihren großen Auftritt und nur eigene Krankheit oder Tod würde sie davon abhalten in ihr Auto zu steigen und zu ihm zu fahren und alles zu tun, was ihr Herr für sie vorbereitet hatte. Ohne zu zögern. Ohne zu fragen. Mit voller Hingabe. Um das Halsband zu bekommen, welches sie für ihn tragen wird wollen.

SMBloggerfragerunde // #Blogparade // #humiliation (Teaser)

Der Oktober wird schmutzig, liebe Liebenden 😉

Das hast Du jetzt nicht geschrieben, so was Dummes!

… weil ich es kann 😉

Doofkopp!

Fresse!

Selber!

Ruhe jetzt, das Interview läuft!

… trollt sich.

  1. Charakterisiere Dein Lebensgefühl mit einem Satz.

    Der Sarg hat kein Regal.

  2. Würdest Du eher auf Sex oder auf Humor verzichten?

    Humor. Meiner ist eh so speziell, dass er kaum auffällt.

  3. Welche Zweifel hast Du beim Schreiben Deines Blogs?

    Prinzipiell keine. Dinge, welche zu intim sind, die beschreibe ich auch nicht. Vor allem dann, wenn es um Inhalte des Spieles mit meinen Subs geht. Die Welt kann verkraften das nicht so genau zu wissen. Es sei denn, die Sub bloggt ebenfalls, dann sprechen wir uns ab, welche Detailtiefe erreicht werden soll. Da ich auch oft genug betone, dass es sich immer alleine um meine Ansichten auf die bunte Welt des BDSM handelt und ich nicht im Besitz der wahren Antwort bin, also nur meine Weisheit mit Löffeln gegessen habe, kann ich nicht verhindern, wenn LeserInnen glauben, dass BDSM so ist, wie ich es beschreibe. Das ehrt mich zwar, aber es ist eine falsche Annahme.

  4. Gäbe es für Dich einen Grund mit dem Schreiben oder Bloggen aufzuhören?

    Nein. Ich blogge, wenn ich Lust darauf habe aus unterschiedlichen Gründen. Auf der anderen Seite, wenn mir jemand ein Leben ohne Wecker finanzieren würde … hmmm … hätte ich noch mehr Zeit dazu.

  5. Ein Gedankenspiel: Stell Dir vor Du müsstest entscheiden:
    a) Entweder auf alle Deine Fotos verzichten oder b) all Dein Geld und die Ersparnisse aufgeben? Wählst Du a) oder b) und warum?
    (Bedenke, dass Du mit viel Geld zB auch viel Gutes tun könntest)

    Da ich kaum Fotos besitze, weil ich Emotionen und Momente (positive und auch negative) eh nicht in Bildern festhalten kann, nehme ich das Geld und nach zwei Wochen Vollpension im Puff fange ich an weniger egoistisch damit umzugehen.

  6. Marmelade oder Nutella?

    Nutella!

  7. Was ist Dein Rezept gegen Schreibblockaden?

    Ich muss nicht bloggen, also lasse ich es dann auch. Das ist ganz einfach.

  8. Versuchst Du in Deinen Posts für Leser zu schreiben oder eher für Dich?

    Ich bin mir bewusst, dass eine Filterblase um mich herum exisitiert, die mir von den Lippen liest, bevor ich überhaupt was sage. Das macht mich sehr demütig, aber die LeserInnen sind bei mir, weil ich mich nicht von Ihnen manipulieren lasse regelmäßig was zu schreiben. Manchmal mache ich eine Umfrage, wozu ich was schreiben soll, was interessant sein könnte und schmiere das dann in einem Rutsch runter. Dieser Beitrag wurde übrigens am 19.09.2018 geschrieben, auf „Veröffentlichen am …“ gesetzt, damit ich diesen Teil der #Blogparade hinter mir habe. Ich hatte halt Lust darauf.

  9. Wenn Du der Welt etwas zurufen könntest, was würde das sein?

    Der Sarg hat kein Regal (Shoutout-Modus)

  10. Bist Du bei Strafen eher für Paddel, Gerte und Peitsche zu begeistern oder Hand und Gürtel?

    Ich schlage eine Sub, weil ich das will und nicht, um diese zu bestrafen. Strafen müssen unangenehm sein und nicht Lust bringend. Da ich sehr kommunikativ bin ist „Stille“ für einen definierten Zeitraum die absolute Höchststrafe für meine Subs. Alles andere wäre Kindergarten.

  11. Gehst Du noch einer geregelten Tätigkeit nach?

    Das ist der Fall.

  12. Kannst Du vom Bloggen leben?

    Nein.

  13. Würdest Du gerne vom Bloggen leben?
    (Anm. des Red: Macht nur Sinn, wenn 12. verneint wird)

    Tatsächlich habe ich darüber nachgedacht, ob ich für andere Blogs oder Zeitungen Kolumnen schreiben sollte. Ich bin da sehr offen für, allerdings lasse ich mir keinen Maulkorb bezüglich möglicher Zielgruppen anlegen, was das wahrscheinlich verhindert.

The Contestants <3 

twitter.com/Ophelia_BDSM
https://meinlebenimpelz.wordpress.com/2018/09/29/smbloggerfragerunde/

Beitrag: https://meinlebenimpelz.wordpress.com/2018/10/30/sm-blogparade-erniedrigung/

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Einschub // Fort- und Weiterbildung von Betriebsratsgremien

Authentisch musste ja schon sein, nicht wahr? Kann ja nicht immer nur ums Ficken gehen, richtig?

Natürlich nicht, aber in den Kopf ficken kann man auf vielerlei Art.

Orrrr ….!

So habe ich heute einen guten Teil des Tages mit der Erstellung des Bildungsprogrammes innerhalb des Referentenarbeitskreises der IG Metall Bonn-Rhein-Sieg verbracht, welche dann in 2019 durch das DGB-Bildungswerk NRW. e.V. veranstaltet werden. Quasi die Basis für die Programmhefte, die demnächst verfügbar sein werden.

Dabei kam es zu einem kleinen Umbruch, weil wir in 2019 auch Teile der Seminarreihe „BR-Kompakt“ der IG Metall regional durchführen werden. Insgesamt werde ich ein BR1-Einstiegsseminar und beide BR-Kompakt-Seminare (Personelle Maßnahmen und Mitbestimmung), sowie ein AN1-Seminar (Gewerkschaftliche Grundlagen) durchführen.

Des weiteren werde ich in 2019 meine eigene Fortbildung als Referent angehen und mich in Richtung Entgelt, Arbeits- und Gesundheitsschutz und Schwerbehindertenvertretung entwickeln. Gerade letzteres liegt mir sehr am Herzen.

Dazu kommen sicherlich noch einige Gremienseminare, also Betriebsratsschulungen- oder Klausuren, welche sich lediglich mit dem gesamten BR-Gremium beschäftigen und/oder „inhouse“ bei den Gremien stattfinden werden. Diese unterscheiden sich von den allgemeinen Grundlagenschulungen dahingehend, dass sie sich explizit mit den Themen des Gremiums beschäftigen, also den Problemen vor Ort und wie man diese angehen kann.

Wer also meine Person mal kennen lernen will, dem gebe ich die Möglichkeit dazu entweder in den Seminaren, die ich hier veröffentlichen werde, sobald die Hefte gedruckt sind, oder eben auch direkt ein Gremien-Seminar zu machen. Diese werde ich dann über das DGB Bildungswerk NRW e.V. einfädeln. Dies ist vor allem für frisch gewählte Gremien interessant, die sich in kurzer Zeit viel Wissen aneignen müssen und eben nicht auf andere Grundlagenschulungen lange warten können oder wollen.

Dabei mache ich grundsätzlich keinen Halt auch vor nicht gewerkschaftlich orientierten Gremien und das hat auch seinen Grund. Meiner Erfahrung nach haben die Mitbewerber den entscheidenden Nachteil, auch wenn sie mit kostenfreien iPads um sich werfen und vielleicht auch mitten in den Großstädten stattfinden, aber sie geben kaum einen Mehrwert. Was nützt es einem Betriebsrat, wenn er zwar seine Rechte kennt, diese aber nicht im Betrieb umsetzen kann. Und zwar aus eigenem Saft und nicht für jeden Furz einen Rechtsanwalt beschäftigt. (#Rant Ende).

Ich würde mich sehr freuen, wenn sich das eine oder andere Betriebsratsmitglied aus meinem Umfeld der sozialisitischen Medien mit mir diesbezüglich in Verbindung setzen würde. Vielleicht klappt es ja, wenn wir mal ein BR-Seminar nur mit Twitterern zB voll kriegen würden 🙂

So long 😀

Martin

#DSGVO – Das Kompendium

Da wollte ich mich doch tatsächlich hinsetzen und was zur #DSGVO schreiben, dabei habe ich das alles schon längst erledigt.

  1. http://training-of-o.de/blog/dsgvo/
  2. http://training-of-o.de/blog/2018/04/10/datenschutz-grundverordnung-dsgvo-ausgruenden/
  3. http://training-of-o.de/blog/datenschutzerklaerung/

Ich würde mal behaupten, dass für 95% aller Blogs exakt dieses Muster zutrifft. So lange es keine Gewinnerzielungsabsicht gibt. Ist euch übrigens etwas aufgefallen? Die Warnung vor einer Abmahnwelle durch Winkeladvokaten? Nun … sie ist ausgeblieben und das hat auch seinen Grund:

Lesenswert:
https://www.wbs-law.de/internetrecht/erste-dsgvo-abmahnungen-im-umlauf-ra-solmecke-klaert-auf-77452/

Meiner Auffassung nach sind die uns vorliegenden Abmahnungen, selbst wenn die Vorwürfe stimmen sollten, unberechtigt, da die DSGVO keine Ansatzpunkte dafür enthält, dass es sich bei ihren Regelungen um Marktverhaltensregeln handelt. Doch nur dann, wenn es sich um Marktverhaltensregeln handeln würde, könnten Wettbewerber ihre wettbewerbsrechtlichen Unterlassungsansprüche selbst wirksam geltend machen. Ziel der DSGVO ist es, die Grundrechte und Grundfreiheiten natürlicher Personen und insbesondere deren Recht auf Schutz personenbezogener Daten sicherzustellen. Im Mittelpunkt der Verordnung steht also der Mensch und weniger die Lauterkeit des Wettbewerbs.

Diese Frage wird die Gerichte allerdings noch die nächsten Jahre beschäftigen. Urteile deutscher Gerichte aus der Vergangenheit können nur bedingt zur Klärung herangezogen werden, da es sich bei der DSGVO um eine europäische Verordnung handelt, die auch im Lichte des EU-Rechts ausgelegt werden muss.

Trotzdem sollten Betroffene die Abmahnung dringend, auch wenn ich diese für ungerechtfertigt erachte, ernst nehmen. Wer die Abmahnung links liegen lässt, dem droht eine kostspielige Einstweilige Verfügung. In jedem Falle sollten Betroffene die oft nachteilig vorformulierten Unterlassungserklärungen prüfen lassen. Auch die geforderten Rechtsanwaltskosten sollten überprüft werden, ob diese nicht Angriffspunkte bieten, um sie zu verringern.

Die ersten Abmahnungen zeigen zurzeit noch deutliche rechtliche Schwächen oder wurden sehr allgemein verfasst. Das könnte auch daran liegen, dass die Rechtsunsicherheit immer noch sehr groß ist. Selbst Abmahner wissen im Moment augenscheinlich noch nicht, was hinter vielen Regelungen der DSGVO steckt.

Das Hauptproblem der neuen DSGVO sind die sehr strengen Vorschriften zu den Informationspflichten. So muss jetzt jeder ganz genau regeln, wie er mit den Daten seiner Kunden oder Webseiten-Besuchern umgeht. Hier liegt, wie sich nun zeigt, auch das größte Einfallstor für Abmahnungen. Insofern rate ich jedem Webseiten-Betreiber, einen entsprechenden Generator (z.B. unseren kostenfreier Generator unter https://www.wbs-law.de/it-recht/datenschutzrecht/datenschutzerklaerung-generator/) zu nutzen oder sich eine rechtssichere Datenschutzerklärung von einem Rechtsanwalt formulieren zu lassen. Denn hat man es geschafft, seine Internetseite datenschutzkonform zu gestalten, sind Abmahnungen in diesem Bereich eher selten.“

Tatsächlich bin ich mir relativ unsicher, was ich Gewerbe treibenden Bloggern empfehlen soll. Persönlich würde ich mir zusätzlich zum Generator über die Rechtsanwaltskammer einen Fachanwalt für Medienrecht suchen, der mich berät. Unternehmer müssen eben auch investieren. Da beißt die Maus keinen Faden ab.

Des weiteren bin ich auch kein Freund von „anonymen Blogs“, die mit gekauften Adressen arbeiten. Aber es ist ein Leichtes sich ein Pseudonym zuzulegen und die Adresse eines Freundes im Blog zu benennen.

Ich verstehe jedoch die Motiviation nicht mit Klarnamen zu arbeiten, denn wenn ich ein Buch unter einem Künstlernamen rausgeben kann, warum sollte ich das nicht auch mit einem Blog machen können? Glaubt mir, dass auch ein Verlag Klarnamen von Autoren rausgibt, wenn der Staatsanwalt zwei mal klingelt.

Es steht also das Persönlichkeitsrecht auf Anonymität gegen das Transparenzgebot der #DSGVO, nämlich wem ich direkt in den Hintern treten kann, wenn er meine Rechte verletzt. In Summe würde ich jedoch annehmen, dass kein Blogger jemals einen anderen Blogger (Anspruchsberechtigt) wegen der #DSGVO vor den Kadi zerren würde. Das ist doch Unsinn.

Die meisten Rechtsverstöße in Blogs haben eher was mit Markensachen zu tun, oder mit Urheberrechten, weil man Bilder aus dem Netz als Beitragsbilder nutzt. Wer also (mindestens) gewerblich mit seinem Blog Kohle scheffelt, der sollte schon um Erlaubnis bitten und sich Fotos von sonst wo lizensieren lassen etcpp. Aber das sollte allgemeines Rechtsempfinden sein.

Ich habe schon vor der #DSGVO angeboten WordPress-Blogs auf Konformität zu prüfen und dabei zu helfen (Frauen zahlen gerne in Blowjobs – [Sarkasmus]) das Blog relativ sicher zu machen. Mit anderen Blogportalen sollte mir das auch gelingen, weil es mittlerweile viele AddOns seitens der Blogbetreiber gibt.

Daher schließe ich mein Kompendium für heute und vielleicht ergeben sich in den Kommentaren konkrete Anhaltspunkte für ein Q&A in naher Zukunft. In der Zwischenzeit kümmere ich mich um mein kaputtes SSL-Zertifikat.

So long.

Martin