Ich bin nun hier …

… und nun bleibe ich einfach da.

‚Gott, was für ein Dummsinn‘, dachte sie sich, ‚Das geht nicht, Mädchen. Das ginge viel zu weit‘ – ‚Aber ich fühle doch so!‘ – Engelchen und Teufelchen auf ihrer Schulter gaben sich mal wieder ein StellDichEin und so langsam fing es an sie zu nerven.

Der große Tag stand kurz bevor und vielleicht nicht zum ersten Mal, aber zum ersten Mal „so“, würde sie ihm gegenüber stehen. Wochenlang haben sie nun geschrieben, sich angenähert und Gedanken ausgetauscht, und waren sich völlig einig. Heute ist „The Day of the Tentacle“, ihr persönlicher Tag der Entscheidung. Obwohl diese Entscheidung schon gefallen war, als sie ihm zum ersten Mal begegnete. Doch diesmal ging es um viel mehr als nur ein Käffchen in Ehren, welches niemand verwehren kann.

Sie war bereit einen Schritt weiter zu gehen, auf ihn zuzugehen. Er, der an keiner Leine zog auf der einen Seite und Sie, die sich dennoch zu ihm hingezogen fühlte. Und sich selbst an seiner lockeren Leine ziehend auf ihn zu bewegte. Eines war ihr sicher: Nach diesem Abend wird nichts mehr sein wie es vorher war. Sie würde sich noch mehr in seinen Fängen befinden. An dem Platz, welcher ihr zugeteilt und versprochen wurde. Zu seinen Füßen, an seiner Seite.

‚Was werde ich machen, wenn ich ihn sehe?‘ – ‚Seinen Ring küssen wirst Du!‘ – ‚Doch nicht in der Öffentlichkeit!‘ – ‚Du kannst doch gar nicht anders, Du dummes Ding!‘ – ‚Ich bin nicht dumm, Du blödes Huhn!‘ – ‚Orrrr!!‘ – ‚Selber!!!‘

Sie wusste genau, was geschehen würde. Sie wusste es ganz genau. Alleine fehlte ihr die Vorstellungskraft, sich dies selbst einzugestehen. Eine winzige Geste der submissiven Hingabe. Mehr war nicht nötig. Irgendwas, was ihn beeindrucken würde. Ihn von ihr überzeugen. Das sie es wirklich ernst meinte. Sie wollte seine Sub werden, seine Lustsklavin. Aber sich eben nicht aufdrängen. Und doch eindeutig und nicht interpretierbar genau dieses Zeichen setzen, welches eine neue Epoche in ihrem Leben starten sollte. Von der vermaledeiten Virtualität in die Realität mit ihm gehen.

‚Er ist der Mann, er soll anfangen.‘ – ‚Nein, er wird mein realer Herr werden, da muss ich mich ihm anbieten.‘ – ‚Schwächelst Du? Du bist ihm doch schon verfallen! Und er hat Dich doch bereits angenommen! Du hast doch schon genug Signale gesendet. Soll er doch das Besiegeln anfangen.‘ – ‚Ich bin eine starke Sub und will keine Angst haben auf ihn zuzugehen. Es ist meine Aufgabe ihm mein ultimatives Einverständnis zu geben. Also Fresse jetzt!‘

Das Teufelchen setzte sich in seine Ecke und schmollte. Das Engelchen grinste zufrieden. Sie selber machte eine wischende Handbewegung und beide Imaginationen verschwanden fürs Erste.

‚Was ziehe ich eigentlich an? Das was ich will oder das was er will? Oder ist das schon das Gleiche?‘. Sie blickte in den Spiegel und betrachtete sich. ‚Ganz passabel, Du Stück!‘ grinste sie sich an. Schwarze Pumps, Jeans, enges T-Shirt, Haare offen: ‚Ja, das passt. Er hat mir mehrfach gesagt, dass meine Alltagskleidung mir gut stehen würde und ich einfach nur guten Geschmack hätte. Dafür lasse ich den üblichen Choker weg. Ein nackter Hals wird ihn locken, genau das zu ändern. Das muss reichen.‘

Sie fühlte sich wohl und verwies mit einem strengen Blick sowohl Engelchen und Teufelchen erneut auf ihre Plätze. Und sie wusste auch, dass sie sehr spät, als die Frau, das Wesen, welches sie wirklich ist, wieder heim kommen würde.

Gastbeitrag; Kopfkino #1

„Schatz? Lass uns noch in die Buchhandlung gehen, ich brauche neuen Lesestoff…“ spreche ich dich leise an. Stehst du doch direkt hinter mir, deine Arme schlingen sich um mich und ich lehne mich nach hinten. Frech reibe ich meinen Hintern an deinem Schritt und genieße deinen warmen Atem an meinem Hals. Wir stehen in einem Fahrstuhl. Dicht gedrängt, ganz hinten in der Kabine. Es ist Wochenende und recht viel los in der Stadt aber das stört mich dieses mal gar nicht.

Immerhin kenne ich dein kleines Geheimnis und genieße jeden Augenblick den ich mit dir zusammen bin. Der Plug in deinem Hintern macht sich bei jedem Schritt bemerkbar, der Lederslip bewahrt dich allerdings vor zu peinlichen Momenten. Nur ein stiller Beobachter würde deine Erregung dennoch bemerken aber dazu bleiben wir nicht lang genug an einem Ort.

Der Fahrstuhl hält mit einem leichten Ruck und ich lasse mich nach hinten fallen. Drücke dich damit hart gegen die Wand hinter dir. Leise lache ich, als dein Griff fester wird und du mir leicht in den Hals beißt um ein Stöhnen zu unterdrücken.

Zehn Minuten später stehen wir im Buchladen, dir fehlt ein wenig die Ruhe um dich umzusehen aber dennoch gibst du dein Bestes. Immerhin weisst du, wie lange so ein Besuch in diesen Läden bei uns dauer kann. Ich stöbere durch die Reihen, verschwinde tiefer nach hinten in den Laden. Er ist nicht besonders groß, eher dunkel durch die hohen Regale aber dennoch mag ich den Laden. Es gibt immer etwas zu endecken und dir geht es nicht anders.

Denn inzwischen siehst du regelrecht entspannt aus. Ich gönn dir diese kleine Pause und konzentriere mich auf meine Suche nach neuen Abenteuern für mich. Ich merke kaum wie die Zeit vergeht aber inzwischen ist es dunkel. Ich trete zu dir, streiche dir über den Hintern und lasse meine Hand in einer deiner Gesäßtaschen verschwinden. Wir lächeln uns an und ich reiche dir meinen Bücherstapel. „Bezahl du schon einmal, dann geh ich uns beim Italiener auf der anderen Straßenseite etwas bestellen und lass es uns nach Hause liefern …“

Ich habe doch deinen Blick gesehen, als du für einen Moment geglaubt hast, ich wolle dort essen. Nein, ich möchte auch nur noch nach Hause. Beine hoch legen und in meinen neuen Büchern schmöckern.

Du nickst und nach einem kurzen Kuss verschwinde ich Richtung Ausgang. Schnell habe ich unser Abendessen bestellt, ignoriere den komischen Blick als ich darum bitte, dass Essen in zwei Stunden an unsere Adresse zu liefern. Zufrieden trete ich wieder auf die Straße und sehe dich schon vor dem Buchladen warten.

Jetzt müssen wir nur noch zur Tiefgarage und dann kann es endlich nach Hause gehen. Der Tag war zwar schön aber auch lang und ich habe genug davon. So machen wir uns auf dem Weg, zu trägst die Tüten und weigerst dich auch nur eine an mich abzugeben. Mir ist es recht und ich kann mir ein stolzes Lächeln nicht verkneifen.

In der Tiefgarage angekommen ist diese schon fast ausgestorben. Ich kann es verstehen. Es ist kalt geworden, nach Sonnenuntergang nicht unüblich aber im Buchladen habe ich davon nichts mitbekommen. Wie immer.

Am Wagen angekommen verstaust du alles im Kofferraum und bevor du die Klappe schließen kannst, setze ich mich frech hinein. Ich sehe dich vergnügt an „Mach die Hose auf!“ befehle ich dir und genieße deinen erstaunten Blick. Doch dann nickst du leicht und ich öffnest deine Jeans. Zufrieden sehe ich dich an und lasse meine Hand über deinen Schritt streichen. Schiebe die Hose tiefer und höre dein leises Stöhnen.

Jeden Moment könnte uns jemand erwischen aber das interessiert mich nicht. Ich will diese Kälte vertreiben und dafür gibt es nur ein wirklich wirkungsvolles Mittel. Dich.

Ich öffne den Reißverschluss des Lederslips und dein harter Schwanz springt mich regelrecht entgegen. Zufrieden beuge ich mich vor und lasse meine Zunge über den Schaft gleiten. Ich schließe meine Lippen um deine Eichel und lasse meine Zunge darüber gleiten. Leicht fange ich an zu saugen und nehme dich tiefer auf. Ich höre dein Stöhnen und deine Hüfte ruckt leicht nach vorne als ich beginne mit dem Plug in deinem Hintern zu spielen.

Ich sehe dich von unten herauf an und löse mich dann langsam von dir. Ein Speichelfaden verbindet deine Eichel noch immer mit meinen Lippen als ich mich meiner Jeans zuwende. Ich öffne meine Hose, schiebe dich von mir und klettere wieder aus dem Kofferraum. Langsam drehe ich mich um, wende dir meinen Rücken zu bevor ich meine Hose hinunter streife.

Wie immer trage ich keinen Slip drunter und ich höre dich leise stöhnen. Ich beuge mich weiter vor, streife die Hose tiefer und zeige dir meine Kehrseite. Ich lehne mich in den Kofferraum, biete dir den perfekte Einblick. Ein Blick über die Schulter genügt und du spießt mich augenblicklich mit deinem harten Schwanz auf. Ich stöhne leise, kralle mich in die erst beste Tüte und dränge mich dabei nach hinten.

„Fick mich!“ befehle ich und ohne zögern folgst du meinen Worten. Ich genieße jeden Stoß, deinen harten Griff an meiner Hüfte. Fast schon schmerzhaft hart rammst du dich in mich. Immer und immer wieder. Es fühlt sich so verdammt gut an. Ich genieße nur. Lasse mich ficken. Hart. Fordernd. Schnell.

Ich höre Worte durch die Garage hallen aber ich ignoriere es. Ich will mehr. Immer tiefer will ich dich fühlen. Du hörst nicht auf. Die Schritte werden wieder leiser und ich spüre wie mein Herz noch schneller schlägt.

„Gib mir deinen Saft …“ keuche ich und vergrabe mein Gesicht in eine der Tüten um nicht laut los zu schreien als ich fast Augenblicklich deinen heißen Saft in mir fühle. Strahl für Strahl pumpst du in mich. Ich winde mich. Keuche. Stöhne. Du stößt weiter zu, erst als der letzte Tropfen mich füllt wirst du langsamer.

Müde, sehe ich auf. „Gut …“ murmel ich und strecke mich leicht. Mein Körper kribbelt wie verrückt. Es hätte nicht viel gefehlt und auch ich wäre gekommen aber das wollte ich nicht. Noch nicht. Du löst dich von mir und dir wird klar, ich bin nicht gekommen. Doch ich drehe mich um und ziehe die Hose wieder hoch. „So, für deinen Nachtisch habe ich jetzt gesorgt und für meinen sorgst du dann nachher …“ necke ich dich vergnügt und ziehe dich zu einem harten Kuss an mich.

Als ich mich löse sehe ich dich mit einem vergnügten Lächeln an „Na los, Hose hoch und ab nach Hause … unser Essen wir bald geliefert und danach gibt es Nachtisch ..“ necke ich dich und gehe zur Beifahrertür um in den Wagen zu steigen. Lache leise als du mich mit einem vergnügten aber auch ungläubigen Blick dabei beobachtest.

Ja, jetzt ist mir eindeutig warm und ich freu mich auf meinen Nachtisch. Lächelnd bewege ich meinen Hintern über die Sitzefläche und spüre deinen Saft in meiner Spalte. Oh und wie ich mich auf den Nachtisch freue.

Aus ihrer Sicht // Teil Zwei

Das Handy vibrierte.

„20.00 Uhr“

Sie wusste was das bedeutete.
Duschte, rasierte sich, und begab sich um 19.55 Uhr in Position.

Vor der Tür. Nackt.

20.00 Uhr. Sie hatte keine Uhr, doch sie wusste, sie konnte sich auf sein Wort verlassen.
Der Schlüssel in der Tür verursachte Geräusche.
Er öffnete. Atmete tief ein. Holte den Koffer.

„Zieh einen Mantel an.“
Das war keine Bitte. Es war klar, dies musste getan werden. JETZT.
Sie wusste nicht was kam. Doch vertraute ihm. Zog sich den Mantel an. Zitternd.
Unter seinem Blick. Unergründlich. Und doch vertraut.

Vor der Haustür wartete das Taxi.
Er sagte eine Adresse. Verband die Augen.

Dann Stille.
Diese Stille.
Der Kopf schlägt Saltos. Die Fantasie schwappt über.
Zwischen Ihren Beinen: Erwartung. Vorfreude. Spannung.
In Form von glänzendem feuchtem Duft.
Dann ein Ziehen an ihren Händen. Die brav auf ihren Knien lagen.
Auch wenn das Verlangen zwischen die Schenkeln zu wandern groß war.

Nur ein Wort.

„Komm.“
Sie stieg aus. Blind. Er geleitete Sie in ein Gebäude.
Sie hörte nichts.
Dann… die Erleichterung… oder konnte man das so nennen?
Ein Raum… in der Mitte eine gepolsterte Liege.
Licht auf diese.
Befestigungen.

Sonst Dunkelheit.
Sie erschauderte. Nervös.
Vorfreudig. Sollte es das sein?
Er nickte nur gen Liege
Sie legte sich hin. In Position.
„Schließ die Augen.“
Sie hörte das öffnen einer Tür. Schritte.
Wie viele Menschen waren das?
Sie vertraut ihm. Atmet aus.
Das nächste, was sie spürt sind… Hände, Spermaspritzer… Schwänze in ihrem Mund. In sie gerammt… schweiß… sie hört das stöhnen. Sie spürt die Lust… geht auf… in diesem Gefühl…
Und kommt nicht.
Nicht einmal.
Dann ist es still. Sie klebt. schwitzt. Lächelt.

Er war da. Er hat es beobachtet. Er hat gesehen, dass sie sich Ihnen hingegeben hat.
Für ihn. Wegen Ihm.

Für seine Lust.
Dann in die Stille…
Seine Stimme „Good Girl“
Seine Lippen an ihren.

Sie hat es gut gemacht.

Der Rest … ist endlose Explosion.
Belohnung. Freude. Geilheit.
Danach.
Kurz vorm einschlafen…
Sie….sagt
„Danke. Herr.“

Zwei große Klöße // @Copernicus124 // #DreiWortStory

Es ist ja nun nicht so, dass ich mit meinen Geschichten am Ende bin. Die Möglichkeit, welche mir hier eingeräumt wurde geht heute mit der letzten #DreiWortStory zu Ende. Vielleicht sollte ich einfach ein Buch schreiben? Was meint ihr?

Auf der anderen Seite haben meine Geschichten viel zu wenig Traffic, als das es sich lohnen würde, darüber nachzudenken. Na, ja … ist mir aber auch recht, weil so ein Buch ja dann doch eine nicht unangemessene Zeit meines Lebens in Anspruch nehmen würde. Außerdem ist der Blog-Besitzer ja schon mit seinen #RomanLeaks beschäftigt und das was ich hier geschrieben habe, war vielleicht auch nur ein Test.

Der heutige Einblick in mein Leben als verheiratete Schlampe ist deswegen auch einem ganz anderen Thema gewidmet und im Prinzip sorge ich so auch ein wenig für den Anschluss, damit der eigentliche Blog-Besitzer was zum Schreiben hat. Es geht um das Thema #Dogging.

Tatsächlich stammt diese Art der sexuellen Ausschweifung von der britischen Insel und ist nicht „Made in Germany“. Und sie hat dort auch eine wesentlich stärkere Verbreitung als hier. Ab und an bin ich mit einem meiner Liebhaber auf einem Parkplatz und es ist echt schwer dort überhaupt noch wirklich ausschweifend sexuell tätig zu sein.

Mittlerweile sind viele Männer eher zu Wichsern geworden (wie im Pornokino auch) und trauen sich einfach nicht mehr an eine willige Frau heran, selbst wenn diese aktiv zum Koitus einlädt. Viele Männer können auch nichts damit anfangen, wenn mein Liebhaber mich dominant teilen will und zur Fremdbesteigung freigibt. Es ist echt ein Jammer.

Und wissen Sie was: Ich verstehe das einfach nicht.

Sind wir in unserer pornoiden Umwelt bereits so versumpft, dass wir mit den Frauen von der Straße nichts mehr anfangen können? Ich erinnere mich daran, dass es Zeiten gab, da standen Männer auf Parkplätzen fast schon Schlange. Und es waren auch andere Paare dort und die Frauen waren Göttinnen. Keine Frau ging ungevögelt nach Hause. Sobald sich das Fenster auf der Beifahrerseite nach unten bewegte, hatte frau schon die ersten Hände am Körper oder gar im Schritt oder einen Schwanz in der Hand.

Vor allem waren Frauen in meinem jetzigen Alter sehr begehrt (also um die 50!), was in der heutigen Zeit doch eher erst recht (MILF/GILF) funktionieren sollte. Keine Namen, keine Geschichten, einfach nur Lust. Männer, die einfach nur abspritzen wollten und sich damit keine Zeit ließen und auch nicht brauchten. Niemand musste irgendjemandem was beweisen oder lange durchhalten.

Viele dieser Plätze sind heute leider der Straßenprostitution gewichen, resepektive hat das Gewerbe den kostenfreien Sex vertrieben. Was es noch vereinzelt gibt, sind Park- und Rastplätze für Homo- oder Bisexuelle, Damenwäscheträger und/oder Crossdresser und Trans*-Menschen. Vielleicht sollten wir Heteros und einfach mal wieder in der Öffentlichkeit blicken und wir Frauen uns dort wieder vögeln lassen.

Denn ich mag es, wenn ein Mann zu mir sagt: „ZWEI! GROßE! KLÖßE!“ und dann einfach auf meinen Brüsten kommt.

Nektrarinenkern, Katzenklostreu, Gabelmaulschlüssel // @BoeseGina // #DreiWortStory

Auf Dings folgt ja bekanntlich immer ein Bumms. Oder war es ohne Dings kein Bumms? Oder jemehr Bumms umso mehr Dingsis? Ich habe den Überblick verloren.

Sie kennen doch sicherlich so merkwürdige Redewendungen von denen Sie immer geglaubt haben, dass es diese tatsächlich gibt. Sie sind doch intelligente Lebewesen, zumindest unterstelle ich Ihnen das. Und ja, schon Winston Churchill war der Meinung, dass man nicht alles glauben darf, nur weil es im Internet steht. Ist doch bekannt oder? Nein? Na, dann passen Sie mal hübsch auf.

Es näherte sich mein 29. Geburtstag und ich war bereits drei Jahre verheiratet. Das Leben mit meinem Stino-Mann war damals ein wenig komplizierter, was den zusätzlichen Gebrauch von Männern anging. Er stand am Anfang seiner Karriere und war halt sehr viel zu hause. Wir hatten uns aber eingelebt in einem schönen Haus, hatten einen Hund, der irgendwie ständig, wie auch immer er das gemacht hat, mit einem Nektarinenkern vom Gassi gehen zurück kam und auch die Katze der Nachbarin ging bei uns ein und aus (Nein, nicht die von neulich, die mich beim Masturbieren beobachtete!).

Es war immer schön sich die beiden Tiere anzuschauen. Wenn man bedenkt, dass der Kampf zwischen Hund (Dänische Dogge) und Katze (Straßenkatze ohne Stammbaum) prinzipiell ausgeglichen ist, schließlich braucht die Dogge nur das Genick der Katze nehmen und es macht Knack und die Katze muss nur schnell genug auf den Rücken des Hundes und ihm die Augen auskratzen. Unser Hund Ben war ja nun hier zu hause und ein echtes Tier. Groß, kräftig, verschmust. Aber wenn da ein Kater im Garten der Katze Mia hinterher wollte, dann war Ben im Garten und verteidigte seine kleine Herrscherin. Denn diese bedankte sich nie dafür, sondern ignorierte ihn einfach. Sie schlief auf seiner Decke, er dann auf dem Boden. Sie fraß von seinem Essen, er bekam die Reste. So habe ich mir FemDom immer vorgestellt.

Umso schöner die Momente, wenn er bei ihr schlafen durfte und Mia sich ganz dicht an sein Fell schmiegte. Was mir auch bedeutete, dass egal, wie dominant eine Frau auch ist. Kuscheln und Liebe wollen sie dann doch alle.

Hach <3

Die beiden haben vielleicht auch deswegen so gut harmoniert, weil sie, in getrennten Häusern zwar, aber zur gleichen Zeit in die Familien kamen und deswegen auch gemeinsam aufgewachsen ist. Weswegen wir natürlich auch ein Katzenklo für die Madame hatten und natürlich musste es dieses eine ganze besondere Katzenklostreu sein. Da kommt schon ein wenig Wehmut auf, wenn man daran denkt, dass man irgendwann nicht mehr die Kacke sonst wo wegmachen musste, weil ich als Personal von Mia versagt hatte.

Entschuldigung, ich schweife ab.

In der Woche vor meinem 29. Geburtstag stellten wir fest, dass wir meinen 30. Geburtstag gar nicht groß werden feiern wollen. Mein Mann sagte zwar immer, dass Frauen erst ab 30 richtig heiß werden, aber WELCHE FRAU IST DENN SCHON ÄLTER ALS 30! (*grins*).

Tatsächlich hatte er mir signalisiert, dass er im kommenden Jahr eine längere Phase im Ausland werde haben wollen, was seiner Karriere sicherlich nicht hinderlich sei. Man habe ihm avisiert, dass es sich um sechs Monate handeln werde und es werde ins Reich der Mitte nach China gehen. Die Firma würde es mir als seine Ehegattin natürlich ermöglichen mitzukommen, aber er wolle das nicht einfach so entscheiden.

Ganz ehrlich? Manche Weiber hätten wohl nun gesagt, dass es doch eine Selbstverständlichkeit sein, denn schließlich gehöre eine Frau zu ihrem Mann. In der Tat, so sehe ich das auch. Aber noch viel selbstverständlicher sollte es sein, dass der Ehemann seine Ehefrau fragt, ob sie mit wolle. Und ich habe da gar nicht lange drüber nachgedacht. Und habe „Nein“ gesagt.

Das hatte zum einen den Grund, dass ich mich gerade selber beruflich entwickelte und da wir ja keine Kinder wollten (aus genau dem Grund, dieser egoistischen Selbstverwirklichung) würde mich das nun irgendwie stoppen. Und mein Mann hatte gar keine Probleme damit. Ihm war es wichtiger, dass er mich frug. Er ist so ein Schatz. Dabei habe ich nicht mal daran gedacht, wie viel sexuellen Freiraum mir das bieten würde. Das kam erst hinterher in meinen Kopf, als er wirklich seine Koffer packte.

Ich erinnere mich daran, dass ich ihm sagte, dass er 10% seines Gehaltes als Taschengeld behalten darf. Weitere 10% dürfe er gerne in Bordellen ausgeben oder sich dafür eine Geliebte halten und den Rest würde ich bekommen. Er hat sich halb tot gelacht und mir 50% angeboten, dafür müsste ich ihm Fotos von mir beim Sex mit anderen Männern schicken. Ich entgegnete, dass ich 40% nehme, wenn ich dafür Fotos von ihm beim Sex mit Männern bekomme. Dieser Abend und auch diese Nacht ging echt in die Geschichte unserer Ehe ein. Es ist schön so offen mit ihm Nonsens zu reden. Aber so zu tun, als sei alles eine todernste Verhandlung.

Meine exakten Worte waren, dass ich ihm Sex mit Chinesinnen aber nur aus rein wissenschaftlichen Zwecken erlauben würde, um der Theorie auf den Grund zu gehen, dass diese die Muschi quer haben. Er zog mich an sich, griff mit seinen Händen in meinen Schritt, drang unvermittelt ein und diagnostizierte, dass ich keine Chinesin sei, aber er würde das nun näher untersuchen.

Wissen Sie, wann man beginnt Katzen und Hunde zu hassen?
Wenn diese zu den ungünstigsten Augenblicken sich zum Beispiel in der Garage, womöglich noch mit männlichen Geleit, herumtummeln und völlig am Rad drehen. Ben völlig durchdreht, weil er nicht zu Mia eilen kann und am Ende das Geräusch eines herabfallenden Gabelmaulschlüssel erschallt, welcher sich mit der Windschutzscheibe eines gerade frisch auf Pump gekauften Autos paart.

Über den Rest breite ich dann mal den Mantel des Schweigens aus. Und das gleich drei Mal in fünf Stunden. Oh ^^

Ring, Messer, Wein. // @MadameHerzlos // #DreiWortStory

Mittlerweile habe ich ja schon eine Menge über mich erzählt in den letzten Tagen. Vom Rat meiner Mutter im Teenageralter es mit richtigen Männern zu treiben und mir nur Verheiratete zu suchen, über den Abriss meiner Zeit als Hure Anfang 20, meinen Mann und meine Liebhaber als Sexpartner bis hin zu den Dingen aus dem virtuellen Raum.

Da könnte der geneigte Leser sich sicher fragen, was da noch so offen ist. Glauben Sie mir, da ist noch Platz nach oben. Wenn man, zwischenzeitlich mit Ring am Finger, als sexoffene Frau seit nunmehr fast 30 Jahren durchs Leben geht, dann geschehen auch Dinge, auf die ich nicht ganz so stolz bin. Aber am Tag des Herrn, heute ist ja Sonntag, sei es einfach mal gebeichtet. Weil dann ist das Thema auch durch.

Mein Dorf ist streng katholisch. Alle anderen Religionen befinden sich laut amtlicher Statistik mit insgesamt 3% (Stand: 2016) in der absoluten Diaspora. Da wird sich auch in Zukunft nicht viel ändern. Sie können ja nun gerne meine Verortung ausfindig machen, aber ich lebe nicht in Bajuwarien. Ist aber auch egal.

Auch wenn ich durch meine Mutter nicht wirklich sittsam erzogen wurde, so haben wir uns alle immer sittsam verhalten und sind natürlich in der Gemeinde verwurzelt. Daran hat sich nichts geändert. Wir gehen in die Kirche am Sonntag und das schon seit ich denken kann. Ich war Gruppenkind und sogar noch zu meiner Zeit als Hure habe ich Kinder und Jugendliche betreut. Geht alles. Kein Problem. Nicht, dass ich wirklich an Gott glaube, dafür bin ich zu gottlos, aber die Kirche gibt mir eine gewisse Heimat für meine Gedanken.

Die Kirche ist aber auch ein Ort, wo man Menschen, wie mich wahrscheinlich, finden kann, die ein öffentliches, ein persönliches und ein geheimes Leben leben. Und manchmal findet man dort auch Menschen, die ziemlich bigott sind und irgendwie ein viertes Leben führen. Die christliche Lehre propagieren, aber unter der Hand einfach alles hassen. Ich habe mich immer an die Nächstenliebe gehalten. Zwar nicht unbedingt im Sinne der Bibel, aber ich habe den nächsten (Mann) immer so geliebt, wie ich mich selber liebe.

Und um das Kopfkino gleich mal in die richtige Bahn zu lenken, nein, ich hatte nichts mit dem Pfarrer. Auch nicht mit dem Kaplan. Als ich 19 wurde, feierte ich mit Freunden im „Partykeller“ des Gemeindezentrums in meinen Geburtstag hinein und wie in einem schlechten Film, waren wir alle viel zu laut, es floss unwahrscheinlich viel Alkohol (verboten!) und der Hausmeister kam in der Nacht und beendete die Party. Das Licht ging an und er brüllte einfach nur rum, dass jetzt Feierabend ist und alle nach Hause gehen sollten.

Als Gastgeberin geht man ja zuletzt, aber ich erinnere mich nur stückchenweise daran, dass er mich, als ich gehen wollte, am Arm packte und mir deutlich zu verstehen gab, dass das Konsequenzen nach sich ziehen würde. Ich war so angeschickert, dass ich mich erstmal übergab. Möglicherweise habe ich ihn auch angekotzt. Das weiß ich nicht mehr.

Ein paar Tage später war es dann soweit und meine Mutter signalisierte mir, dass es einen Anruf gegeben habe und ich nun den Gang nach Canossa zu gehen habe. Also trabte ich zum Pfarrer und sah mich einem Tribunal gegenüber. Pfarrer, Kaplan, Hausmeister ließen sich darüber aus, dass ich die Vereinbarungen nicht eingehalten habe … bla bla bla … Schande … bla bla bla … ich sei doch immer … bla bla bla und so weiter. Nach der Tirade durfte ich dann mit den Hausmeister zusammen die Trümmer aufräumen und was ich nun im nüchternen Zustand sah, okay … wir haben es echt übertrieben.

Reuig begann ich mit dem Aufräumen und schuftete so vor mich hin. Zwischendurch kam der Hausmeister immer mal wieder und schaute nach dem Rechten. Tja und dann geschah es einfach. Irgendwann stand er hinter mir, drückte mir ein Messer in den Rücken und zwang mich dazu ihm seinen Schwanz zu lutschen. Er war grob, es war nicht schön und ich war auch nicht geil dabei. Als er in mir kam, drückte er mein Gesicht so fest gegen seinen Körper, dass ich schlucken musste. Danach ließ er mich los, fuchtelte mit seinem Messer rum. Nun ja. Nun ist es raus.

Ich habe das verwunden. Auch wenn ich heute Sex habe, der manchmal an sexualisierte Gewalt erinnert, so habe ich mit diesem Thema völlig abgeschlossen. Na, ja … nicht ganz, sonst würde ich es hier nicht erwähnen. Aber er hat mir die Freude an der Sexualität nicht genommen, auch wenn es danach ein paar Wochen dauerte, bis ich wieder Sex haben konnte. Meine Mutter hat mir ihre Stärke vererbt und ich habe diese schlechte Erfahrung mit ein paar guten Erfahrungen am gleichen Ort mit meinem damaligen Freund übermalt.

Nur wenige wissen von diesem Ereignis und nun auch ein paar Leute im Internet. Aber damit soll es dann auch für heute reichen. Ich nippe nun an meinem Wein und wünsche euch was.

Bis morgen.

Flucht, Duft, Kampf // @seilgetueddel // #DreiWortStory

Nur das Leben ist nicht immer Eitel Sonnenschein, werte Leserinnen und Leser. In euren Köpfen bin ich sicherlich irgendwas zwischen Schlampe vom Dienst und gewöhnlicher Nutte und es werden sich auch nicht wenige fragen, was um alles in der Welt macht diese Frau mit diesem Mann.

Tatsächlich kommt es mir öfter in den Sinn, ob ich nicht vielleicht auf der Flucht wäre und eigentlich, ja – das soll man nicht benutzen, sollte ich einfach gehen und mir einen Kerl suchen, der mich jeden Tag dreimal so heftig in den Arsch fickt, bis die Spalte blutet, um mir diese Sache mit dem Fremdgehen auszutreiben.

Glaubt mir, ihr habt ja keine Ahnung, wie angenehm das Leben mit diesem Mister Stino ist. Seine stete Bereitschaft mich wie eine Göttin auf Rosen zu betten, seine Zuvorkommenheit, seine Aufmerksamkeit – das sind alles nicht die Qualitäten meiner Liebhaber. Was diese suchen ist Sex, oder besser, eine willige Hure, die es nach ihren Wünschen (HaHa!) mit jedem treibt und dabei auf Kondome verzichtet, die man treten und erniedrigen kann, anwichsen, anpissen und anspucken und ins Gesicht schlagen.

Keine Frau, die noch klar denkt, also meiner Meinung nach, kann 24/7 mit so einem Mann zusammen sein. Ich würde nie was richtig machen und würde niemals Anerkennung für meine Lust, nämlich deren Lust zu erfüllen, bekommen. Selbst die willigste Ehehure, die für ihren Mann auf den Strich geht und ihm so seine Hobbys finanziert (womöglich andere Frauen!), braucht einen Saferoom. Einen Rückzugsort, wo sie sich geborgen und geliebt fühlt und sich erholen kann von all dem.

Und ja, Mister Stino ist so einer. Zugegeben, ich nutze ihn dafür. Er liebt mich. Aber ich liebe auch ihn und wie ich zu Anfang bereits erzählte wird er wissen, wie ich ticke und lässt mich. Und ich lasse ihn, mit seinen Huren. Und ich glaube wirklich, dass er mich dafür liebt, dass ich ihm nicht alles erzähle, sondern einfach nur befriedigt bin. Ich erwähnte ja schon, dass für einen Mann, von dem er weiß fünf andere da sind, von denen er nichts ahnt. Doch sein zufriedenes Lächeln, wenn ich sein Sperma nach einem sanften Blowjob schlucke und ich ihn dabei anlächele. Ach, ich will gar nicht wissen, was in seinem Kopf vorgeht.

Manche sagen, dass es gerade in Stino-Beziehungen vorkommt, dass Menschen nicht wirklich offen und ehrlich miteinander reden. Und nach außen sind wir ein genormtes Stino-Paar, aber wir reden über alles. Vor allem dann, wenn ich mich auf dem Sofa an ihn kuschele und ihm eine heiße Geschichte ins Ohr säusele, die (offiziell!) eine Phantasie von mir ist, und ich dem Wachstum seines Penis mit den Händen tastend zuspüren kann.

Ich mag diesen Duft von ihm, der dann aus seinen Poren dringt. Diese Lust auf mich. Und auch, wenn er gute Entscheidungen für uns im üblichen Leben trifft, so umgekehrt dominant ist er im Bett. Für ihn bin ich wohl die wirklich Fleisch gewordene Gute Fee, die ihm gerne und täglich diesen einen Wunsch dreimal erfüllt. Dieser anderthalb Kopf größere Mann, mit dem gut gestutzten Vollbart, dem ebenso gepflegten Schambereich und ansonsten ein Bär mit überall Haaren dran, wird dann wie Wachs in meinen Händen. Seine Wohlstandswampe ist mein Ruhekissen, meine Liebhaber haben alle Sixpack. Und wenn er dann durch meine Hand auf seinen Bauch kommt und ich ihn dann mit meiner Zunge reinige. Ach, es ist mit ihm eben anders schön. Und das ist gut.

Ab und an denke ich, dass mein Mann bei seinen Huren auch ziemlich brav und artig ist. Womöglich besucht er auch eine Domina. Seine vorhandene Anfangsdominanz, ab und an, die ja schwindet, weil er sich nicht traut mich einfach zu nehmen, lässt diese Vermutung in mir aufkommen. Und weil er weiß, dass ich alles, aber nicht dominant bin, mutet er mir ein solches Schauspiel einfach nicht zu. Ich empfinde das als „silent deep talk“, denn solange der Herzmensch immer wieder nach Haus kommt und sich darüber freut mich in den Arm zu nehmen, so lange ist auch alles okay für mich.

Was er wohl sagen würde, wenn er dieses ausgesuchte Bild von mir findet? Er würde seinen Schwanz rausholen und masturbieren. Davon bin ich felsenfest überzeugt und ich muss zugeben, dass seine Spermamenge die Menge der zwei Schwengel von vorgestern deutlich übertrifft. Von meinem Mann hätte ich gerne so ein Video. Und welche Frau hat es nicht gern, wenn der eigene Mann zu einem Bild der eigenen Frau masturbiert?

Ich kann die ganzen Frauen nicht ernst nehmen, die immer wieder behaupten, dass ein steifer Penis nicht wirklich ein Kompliment für die eigene Frau sein kann. Dann sagen diese Frauen ihren Männern das auch noch und wundern sich, dass er dann einen steifen Penis für eine andere Frau bekommt. Das ist so lächerlich dieser Kampf.

Liebt eure Männer! So wie sie nun mal sind. Wenn die nämlich mit einem Ständer vor euch stehen, dann denken sie ganz genau an die Frau, die vor ihnen steht. Die eigene Frau!

Katze Brettspiel Schublade // @auchbeinacht // #DreiWortStory

Nun, nach all der Vergangenheit (ich berichtete die letzten Tage) gibt es ja auch eine Gegenwart. Schließlich bin ich ja auch eine brave Hausfrau und möchte mir dieses Bild gerne vor Augen halten. Meine Fickerei geht ja niemanden was an, obwohl ich durch diese Veröffentlichung hier merkwürdige Dinge in meinem Leben beobachte.

Habe ich schon davon berichtet, dass Frauen mit Penisbildern ja so gar nichts anfangen können. Also es soll ja Frauen, pardon: auch schwule Männer, geben, die von der Betrachtung eines „gut bestückten“ Mannes alleine feucht (oder steif) werden. Und ich frage mich dabei immer, was genau Männer dazu veranlasst zu denken, dass dies so sei?

Was mich jedoch anmacht ist, wenn ein Mann sich Gedanken darum macht, wie er für mich kommen will. Das macht mich wirklich an und dazu kann ich sehr gut masturbieren. Ich erinnere mich daran, dass ich die Katze einer Nachbarin hütete, während diese in Urlaub war. Ich war in einer Singlebörse mit dem Status „verheiratet, Fremdgeherin“ unterwegs und chattete gelangweilt durch die Gegend und blockte jeden Versuch ab, der mit „Hi! Na?“ gepaart mit Penisbild daher kam. Meine Finger waren fast schon wund.

Für einen meiner Liebhaber hatte ich keine Zeit, also dachte ich mir ernsthaft, dass es wohl mindestens einen Mann geben würde, der mich ein wenig in den Kopf ficken mochte. Späterer Blowjob garantiert nicht ausgeschlossen 😉 Meine Nachbarin hat mir oft schon Obdach angeboten, wenn es um meine Gelüste ging. Auch wenn ich gerne Sex mit einem Fremden im eigenen Ehebett habe, so mache ich das nicht, wenn es frisch bezogen ist. In meinem Kopf sollte der Fremde sich in den Duft meines Mannes legen.

Lust auf einen Kaffee?

Gerne, mit Sahne bitte.

Einen Moment, kommt gleich.

Um es mit den Worten diverser Online-Publikationen zu sagen: „She had no idea what happens next!“ – Es machte ein paar Minuten später *Pling* – Und ein Video kam herein. Dieser Mann schüttete sich einen Kaffee in eine Tasse, holte seinen nicht wirklich kleinen Schwanz raus und wichste innerhalb weniger Sekunden seine Sahne in den Kaffee. Anschließend schob er die Tasse in Richtung Kamera.

Hier, bitte: Für Sie.

Das ganze Video dauerte nur etwa 45 Sekunden und zuerst stieß ich mit meinen Füßen die Figuren von einem auf dem Sofatisch aufgebautem Brettspiel herunter.

Now, that’s what I call cream for my coffee. Can you please add some more?


Jetzt wollte ich es wissen. Also alleine dieses Video reichte schon um mich wirklich anzumachen. Männer, so macht man das! Sich Gedanken!

You are welcome, Miss. Sure I will add some more to it.

Oh, wie ich das mag, wenn ein Mann auf mich reagiert und einfach seinen Duktus dem meinen anpasst. Ich machte es mir bequem und ging in den Masturbationsmodus und schaute mir dieses Video in Dauerschleife an. Was für ein Prachtschwanz. Meine Gedanken wurden jedoch durch ein weiteres *Pling* jäh beendet.

Here you are, Miss. Have a lovely day.

Jetzt wurde mir richtig heiß und kalt und alleine der Gedanke daran, dass live und in Farbe sehen zu können, ließ mich „an“-kommen. Während jener Prachtschwanz-Mann immer noch seinen leicht tropfenden Schwengel in der Hand hielt, wurde die Tasse von der Kamera weggenommen und ein weiterer Mann entblößte sich. Und auch er wichste seine Sahne innerhalb weniger Sekunden in die Tasse und schob diese dann wieder vor die Kamera. Nur diesmal ohne Worte.

Teufel noch eins. Das hatte ich noch nie gesehen. Mit zittriger Hand kombinierte ich beide Videos zu einem und ging wieder in meine Masturbationsstellung und nach drei maliger Betrachtung hatte ich einen Orgasmus der ganz anderen Sorte und war völlig fertig. Etwas später tauchte dann auch die Katze der Nachbarin vor meinem Blickfeld auf und ich möchte gar nicht wissen, wie lange sie mich schon beobachtet hatte. Aber sie erkannte meinen Wunsch nach Kuscheln (obwohl die Katze sich ja ihren Bekuschler aussucht, aber … egal) und ich kam wieder runter von diesem Trip.

Well, thank you. You are very much invited to join again in front of my open mouth, Gentlemen. And I want to have a video of this as well.

As you please. But we both fear we are some 100 miles away from you, but we feel pretty much in creating something similar for you on demand.

Ich schrieb dann noch ein wenig mit Ihnen und sagte Ihnen fest zu, dass wann immer sie in meine Nähe kämen, ich wäre ein williges Opfer für ihre Kamera.

Das war gerade erst gestern. Zwischenzeitlich habe ich dieses Video von meinem Handy genommen und auf meinen privaten Fileshare geladen, wo einige meiner BFF’s diskreten Zugriff drauf haben. Eine Kopie dieses Filmchens speicherte ich auf einem USB-Stick, machte ein kleines Zettelchen dran („Danke, dass Du mich immer auf Deine Katze aufpassen lässt <3“) und legte es in die Schublade ihres Nachtschränkchens, gleich neben ihren MagicWand.

Rosen, Kartoffelpuffer, Skulptur // @Isis1969 // #DreiWortStory

Damit bin ich aber auch schon am Ende des Abends angekommen. Matratzen Wolfgang hatte natürlich recht. In den zwei Jahren, die ich fast jedes Wochenende und in den Semesterferien fast jeden Tag, im Bordell gearbeitet habe, habe ich kaum spezielle Freier gehabt. Und auch keinerlei schlechte Erfahrungen dazu.

Ich will diese Zeit auch nicht so romantisch verklären, da das Bett einer Hure halt auch nicht immer mit Rosen gebettet ist. Wenn Du Dich dazu entscheidest Erfahrungen mit Männern zu machen ist Prostitution eine Möglichkeit, aber wenn Du nicht darauf achtest, dann leidet Deine Persönlichkeit schon darunter. Die meisten Freier waren nett, aber ich würde niemals mit denen unter normalen Umständen auch nur in die Nähe eines Gedanken bezüglich gemeinsamer Sexualität kommen.

Prostitution ist und bleibt ein Geschäft. Männer suchen sich Frauen aus, mit denen sie gegen eine nicht geringe Summe Geld Sex haben. Geld bringt diesen Mann und diese Frau zusammen. Dieses Geld verleiht diesen Männern wohl ein Machtgefühl, wenn sie Arschlöcher sind, dieses Geld ist die einzige Möglichkeit überhaupt Sex zu haben, wenn man Mitleid mit den Geschichten des Freiers hat und jenes Geld wäre gar nicht nötig, weil man diesen Mann selbst spontan bespringen würde. Von der Ausprägung meiner, habe noch mal ehrlich nachgedacht, ca 120 Sexualkontakte mit unterschiedlichen Männern, und insgesamt mehr als 400 Blowjobs und 200 Ficks (meistens GV zu circa 80%), kamen meiner Erinnerung nach „nur“ fünf Natursektduschen hinzu, welche man auch wirklich als solche bezeichnen kann.

Viele Freier wollen vielleicht was ausprobieren, aber sind dazu nicht spontan fähig. Liebe Männer, wenn ihr eine Hure anpissen wollt, dann dürft ihr unter der Dusche vorher eben nicht Wasser lassen #ProTipp.

Insgesamt erinnere ich mich an 10 Männer, welche wirklich mit einem Konzept ins Bordell kamen, dieses besprachen und dann auch durchzogen. Meine absoluten Lieblinge. Und darf ich es vorweg nehmen? Auch wenn es sich echt schräg anhört? In einen von diesen Freiern habe ich mich verliebt. Das habe ich ihm natürlich nicht gesagt, aber er hat es gemerkt und es sich gefallen lassen. Der Sex mit ihm war ein Geschenk und er genoss es. Zu 200 DM die Stunde. Gut, dass der Hurenlohn an der Bar vorab geleistet wurde, so konnte ich das ausblenden. Dieser Mann war dann auch irgendwann der Grund, warum ich nicht mehr arbeiten konnte. Das habe ich ihm dann gesagt. Und dann ging er aus meinem Leben. Und das war scheiße.

Heute spielt das keine so tragende Rolle mehr für mich, aber damals mit 25 ging da schon eine kleine Welt den Bach runter. Ich habe immer und gerne anonymen Sex mit fremden Männern gehabt. Aber wenn so ein anonymer Mensch sich irgendwie in Dein Herz schleicht, dann wird das echt schwer.

Mein Mann hat von all dem keine Ahnung und das soll auch so bleiben. Er genießt meine Fertigkeiten und ich mag es, wenn er mich genießt. Meine größte Macht über ihn sind meine oralen Fertigkeiten. Ich kann ihn innerhalb einer Minute mit dem Mund befriedigen oder es bis zu fünf Minuten heraus zögern. Und ich blase ihn wirklich gerne. Sex ist mit ihm eher so lala, weswegen ich eben Sex mit meinen Liebhabern bevorzuge. Aber kein anderer Mann spritzt so viel Sperma ab wie mein Mann und er ist sich dessen nicht mal bewusst. Glaube ich.

Ich habe das mal nachgemessen und ihn wie in einem Porno in ein Glas spritzen lassen. Könnte man Sperma einfrieren, dann würde es bei einem Blowjob täglich über vier Wochen sicher reichen um eine ausreichende Menge Kartoffelpuffer für uns beide anzusetzen.

Mein Mann liebt mich und ich ihn. Er ist einfühlsam, zärtlich, mir zugewandt und er ist immer „bereit“. Er bekommt einen Ständer alleine dann, wenn ich in den allerletzten Klamotten rumlaufe und mit dem Hintern vor ihm herum wackele. Das dauert keine paar Sekunden und ich habe seinen Ständer in meinem Mund. Leider ist diese anfängliche, von mir getriggerte, Dominanz ziemlich schnell verflogen. Nicht weil er schnell kommt, sondern weil er einfach zu nett wird. Er begreift nicht, dass er mich einfach immer und zu jeder Zeit haben kann und nicht um Erlaubnis bitten muss. Oft schon habe ich versucht ihm das klar zu machen, aber es ist einfach nicht seine Natur.

Aber ich brauche einfach mehr von einem Mann, wenn es um Sexualität geht. Und deswegen gehe ich fremd. Ich bin nicht wirklich polygam oder gar polyamor, aber ich habe mich halt dazu entschieden, dass ich nicht auf den Sex verzichten will, den ich brauche. Auch wenn ich angedeutet habe, dass wir uns sexuell lassen, kennt mein Mann nur die Spitze des Eisberges. Auf jeden Mann, den ich ihm gegenüber erwähne kommen vielleicht fünf andere von denen er nichts ahnt. Meine Affären müssen darauf beruhen, dass mein Ruf als gute Hausfrau nur gewahrt werden kann, solange meine Liebhaber die Fresse halten.

Ich habe festgestellt, dass ich als Frau einfach wesentlich einfachere Möglichkeiten habe Sex zu bekommen und offensichtlich bin ich auch in der Lage die entsprechenden Signale an die richtigen Männer zu senden. Und in aller Demut muss und will ich hier auch bekunden, dass ich bereits in den Flitterwochen untreu war.

Eine fleischgewordene Skulptur von einem Adonis. Selber in den Flitterwochen im gleichen Hotel lies ich mich aufgefordert durch reinen Blickkontakt von diesem Mann auf der Toilette des Restaurants vögeln, während seine Frau und mein Mann am Tisch saßen und sich über das angenehme Wetter unterhielten.

Büro. Stacheldraht. Pool. // @LiRaDeVeMs // #DreiWortStory

Ich bin gestern nicht mehr dazu gekommen weiter zu schreiben, also hole ich das heute einfach nach.

So stand ich also nun im Büro von Matratzen Wolfgang und war ganz extrem aufgeregt. Irgendwie noch viel mehr als bei meiner Ankündigung ihm gegenüber, dass ich nun der käuflichen Liebe nachgehen möchte. Und ich hatte auch meine Hausaufgaben gemacht und eine Liste der Dinge mitgebracht, die ich mochte und solche, die ich ablehnte.

Mit meinen damals 23 Jahren hatte ich schon so das eine oder andere erlebt. Meistens alles auf meinem Mist gewachsen, also ich habe „damit“ angefangen einem Mann zu signalisieren, dass er mich haben könne, wenn er denn nur wollte. Bei Gleichaltrigen war das immer ein Problem. Anscheinend ist man als Frau immer vier bis fünf Jahre reifer als gleichaltrige Jungs.

Bis zu diesem Tag hatte ich im Alter zwischen 15 und 17 „Feste Freunde“ nur in meinem Alter. Erst mit dem Rat meiner Mutter, es mal mit Männern und nicht mit Kindern auszuprobieren und beginnend mit dem Fick durch den Vater einer Schulfreundin lies ich Jungs einfach links liegen und konzentrierte mich darauf, dass meine Liebhaber eher fünf bis 10 Jahre älter sein sollten. Jedenfalls unterstellte ich älteren Männern, dass sie auf einer sexuellen Entwicklungsstufe stehen, die mir auch was geben kann.

Was ja auch so war. Also nicht mit jedem, manche waren echt eine Enttäuschung und Schande für Ihresgleichen, aber es steckt halt nicht in jedem Mann ein Casanova und wenn er beim Abendessen charmant spricht und aufmerksam ist, dann muss das nicht bedeuten, dass das im Bett auch weiter so geht. Frau lernt aus Erfahrung. Mann auch. Und beide werden immer mal wieder auf die Schnauze fallen in dem Bemühen einen besseren Orgasmus zu bekommen als vorher. So ist halt das Leben.

Also nestelte ich meine Hausaufgaben hervor und legte Matratzen Wolfgang den Zettel auf den Tisch:

Was ich nicht machen werde:

Kein hartes Sadomaso-Zeug, weder an mir, noch an jemandem. Wenn ich mich verhauen lasse, dann nicht für Geld, sondern mit einem Mann, dem ich vertrauen kann.

Keine Dinge wie Ankacken oder Anspucken oder wirklich erniedrigendes Zeug. Auch hier versetze ich meine Grenzen gerne für einen Mann, dem ich wirklich vertraue, aber eben nicht für Geld.

Fesseln oder sonstwie bewegungslos sein. Okay also leichtes Bondage würde gehen, also irgendwie angedeutet. Wenn mich ein Mann feste anketten will, dann nicht. Ich muss mich befreien können. Irgendwie sanfte Dominanz im spielerischen Umfeld wäre okay.

Was ich machen werde:


Blowjobs (ohne Gummi mit Aufnahme, aber ohne Schlucken)
Gesichts- und Körperbesamung
Geschlechts- und Analverkehr (nur mit Gummi)
Natursekt (passiv)
Sex mit zwei oder mehr Männern (Auch Gangbang)
Sex mit Frauen nein, aber mit einer anderen Frau einen Mann beschlafen, ja.

Ansonsten hilft halt Reden. Wenn der Gast einen Wunsch hat, dann entscheide ich gerne spontan, ob ich das mache oder nicht.

Mein Chef las vertieft, musterte mich, las wieder, musterte mich, lächelte.

Du bist Dir aber schon bewusst, dass dies hier ein ganz normales Bordell ist und kein BDSM-Schuppen, oder?

Ja, natürlich. Aber ich wollte es nicht unerwähnt lassen. Man weiß ja nie, wer eventuell mal so daher kommt und was will?

Stimmt auch wieder. Nur gehe einfach davon aus, dass die meisten Männer hier nach Berührung suchen. Eine Frau, die sie streichelt, Ihnen beim Ausziehen behilflich ist, Blowjob, Ficken und fertig.

Ja, dessen bin ich mir bewusst.

Okay. Dann zeige ich Dir mal alles.

Er stand vom Tisch auf und öffnete mir eine Türe. Wir gingen durch einen kleinen Flur vorbei an den Toiletten und Duschen für die Huren.

Die Damen hier haben einen eigenen Bereich. Einige Freier wollen gerne mit den Damen duschen. Das ist in Ordnung, aber für die Freier gibt es eigene Duschen und WCs. Hier bringst Du bitte keinen Freier rein.

Ja, geht klar.

Er öffnete eine weitere Türe und sagte mir noch, dass hier gegenüber die Türe ist, zu welcher ich noch einen Schlüssel bekäme. So könne ich in meinen normalen Klamotten hier rein, mich umziehen, aufbrezeln und dann als Hure durch diese Türe hier in den Puffbereich gehen.

Ich erspare dem Leser den Rundgang. Insgesamt gab es sechs Zimmer für die Huren, jeweils mit eigener Dusche und WC und eine Bar für die Anbahnung. Meine Aufgabe heute war es hinter der Theke zu stehen und Getränke auszugeben. Die Bardame sei eine Unberührbare, deutete er mir an, aber ich könne so einfach zuschauen, wie das so alles geht. Er stellte mich den anderen Damen vor und da noch nicht geöffnet war konnten wir uns auch ein wenig unterhalten.

Was mir in Erinnerung geblieben ist, war die Tatsache, dass es in einem Zimmer ein Bett gab, welches mit Stacheldraht regelrecht umzäunt war. Auf meine Rückfrage, was das wohl bedeuten soll wurde mir gesagt, dass das nicht das Zimmer für spezielle Freier sei, sondern nur bedeuten würde, dass das Bett kaputt sei. Der Chef habe halt einen merkwürdigen Humor. Als ich entgegnete, dass man doch einfach eine Matratze oder zwei übereinander auf den Boden legen brauche und man könne es wieder nutzen, auch für spezielle Freier, fragte man mich, ob ich bescheuert sei.

Die anwesenden Damen waren völlig fassungslos. Ich zuckte mit den Achseln, schließlich könne es ja sein, dass es solche gäbe, aber das niemand wisse, weil wenn es keine Möglichkeiten gäbe, dann würde auch keiner fragen, formulierte ich. Unter dem Strich konnten sich die Huren, alle so zwischen 25 und 45) einfach nicht vorstellen, dass ein Mann „sowas“ wolle. Ich seufzte innerlich. Hatte ich doch ernsthaft geglaubt, dass zumindest in diesem Millieu die Damen aufgeschlossener wären und man offen reden könne. Na, ja, andere Zeiten und wahrscheinlich musste sich der Querschnitt der „Prüdbürger“, in Anlehnung an einen aktuellen Begriff, letztlich auch in der Hurerei spiegeln. Selbst die Huren waren Spießer.

Der erste Abend kam langsam in die Gänge. Ich fragte mich immer wieder, ob nicht vielleicht ein Mann rein käme, den ich vielleicht schon mal nackt gehen hatte, oder vielleicht sogar der eigene Vater. Aus der heutigen Sicht war ich trotz der sexuellen Erfahrung insgesamt zu diesem Zeitpunkt ziemlich naiv. Eine Hure konnte mich aber beruhigen, denn ihrer Erfahrung nach sei noch nie ein Mann des Dorfes in diesem Schuppen gewesen. Sie müsse das auch wissen, schließlich sei sie ebenso ein Dorfkind. Derzeit wohne sie zwar nicht mehr hier, aber zumeist fahren Männer in einen Puff in einer anderen Stadt und nicht in den hiesigen.

Ich äußerte, dass das wohl gleich sei mit meinen Erfahrungen in Swingerclubs. Manche würden hunderte von Kilometern fahren und treffen dort ganz genau auf die, die sie nicht treffen wollten. Wir lachten darüber. Helene, das war ihr richtiger Name, erzählte mir von sich und ihren Anfängen im Bordell. Zunächst aus der Not heraus des Geldes wegen, hatte sie mittlerweile einige Stammfreier, die regelmäßig kämen. Manche seit gut fünf Jahren einmal alle zwei Wochen. Sie wisse extrem viel von ihnen, weil einige weniger zum Vögeln kämen, sondern eher um mit jemandem zu reden und ihre Sorgen auszuschütten. Als Trösterli würde sie ihnen einen blasen und das war es dann auch schon.

Ich dürfe halt diese ganzen Geschichten nicht weiter tratschen, das wäre gegen die Hurenehre. Da läge Wolle viel Wert drauf. Nur eine vertrauenswürdige Hure ist eine gute Hure und zwar unabhängig von ihren Diensten. Und ich dürfe diese Geschichten auch nicht mit aus dem Puff mitnehmen, also in Gedanken. Ihrer Meinung nach sei eine Hure auch irgendwie Sozialarbeiterin, welche jedoch mehr als angemessen dafür entlohnt würde. Eine Prostituierte+. Aber das würde ich schon bald feststellen, wenn ich denn morgen mit ihr arbeiten würde. Der Chef hat da was ausgemacht mit einem Gast, der schon lange einen zärtlichen Dreier haben wollte. Und es gäbe noch so eine Art Ritual und wenn ich möchte, dann könne ich heute schon mitmachen.

Tja, lieber Leser, nach sieben Stunden Thekendienst und 30 Männern insgesamt, die was von mir zu trinken haben wollten, lagen alle Huren zusammen mit Wolle im Pool und Wolle fragte:

Na, Mädels, wie war Euer Abend?