Hausaufgaben #CircleOfFalbalus -> 16.09.-22.09.2019

Ist das nicht zu intim?


Es gibt Menschen, die schließen ihre Sklavenverträge in einen Tresor und geben auch das sonstige Regelwerk nicht preis. Oder äußern sich überhaupt nicht zu dem, was sie in ihrem BDSM so machen. Und dann gibt es andere, die zum Teil völlig widersprüchliche Dinge in das Internet blasen, wo ich mich dann immer wieder frage, wie eine Sub sich da irgendwie finden soll. Auch wenn ich die grundlegenden Regelwerke ziemlich individuell halte (und damit auch unter Verschluss!) sind Hausaufgaben nicht immer individuell.

Ich fange also mit dem Regelwerk zu den Hausaufgaben an.


Alle Hausaufgaben sind immer freiwillig. Es besteht Deinerseits keine Pflicht zur Erfüllung, aber wenn Du sie annimmst, dann vollständig. Du musst auch nicht mitteilen, welche Aufgabe Du machen willst. Ich möchte einen Überraschungsmoment für mich behalten. Solltest Du mir etwas angedeutet haben, aber dich irgendetwas an der Erfüllung Deiner selbstgewählten Hausaufgabe hindern (Kind krank, Du krank, völlig egal), dann muss ich das wissen und das ohne schuldhaftes Verzögern.


In der kommenden Woche gibt es pro Tag drei Aufgaben. Wähle eine für Dich aus. Mehr ist nicht notwendig.

16.09.2019

Lege Dir für 10 Minuten jeweils vier Wäscheklammern an Deine Schamlippen und penetriere Dich mit einem Dildo.
Du hast keine Orgasmuserlaubnis. -> Video

Lege Dir für 10 Minuten jeweils vier Wäscheklammern an Deine Brüste. Davon mindestens eine auf einen Nippel.
Schreibe dabei einen kurzen Aufsatz über das, was das mit Dir macht. -> Video + eMail.

Lege Dir für 10 Minuten vier Wäscheklammern an Deine Lippen.
Du darfst masturbieren und auch kommen. -> Video

17.09.2019

Lege Dir für 20 Minuten Nippelklemmen an. Erledige damit Deine Hausarbeit. Du darfst Kleidung dabei tragen. -> 5 Bilder.

Lege Dir für 20 Minuten Nippelklemmen an. Schreibe dabei einen Aufsatz über das, was das mit Dir macht. eMail + 5 Bilder.

Lege Dir für 10 Minuten Nippelklemmen an. Lege Dir jeweils vier Wäscheklammern an die Schamlippen. Du hast Masturbationserlaubnis und darfst kommen. -> Video

18.09.2019

Setze Dich auf einen Dildo und „reite“ diesen. Sage dabei Dein Mantra auf. -> Video

Setze Dich auf einen Dildo und „reite“ diesen für 5 Minuten. Sage dabei wiederholt Dein Mantra auf. -> Video

Setze Dich auf einen Dildo und „reite“ diesen für 10 Minuten. Sage dabei wiederholt Dein Mantra auf. Du hast Orgsamuserlaubnis. -> Video

19.09.2019

Bringe eine Wäscheklammer an Deiner Zunge an und sage viermal Dein Mantra auf. -> Video

Bringe zwei Wäscheklammern an Deiner Zunge an und sage zweimal Dein Mantra auf. -> Video

Bringe drei Wäscheklammern an Deiner Zunge an und sage einmal Dein Mantra auf. -> Video

20.09.2019

Wenn ich Dir „Jetzt“ per WhatsApp zusende, dann wirst Du Dich in einer Toilette in der Nähe ausziehen. -> Video

Wenn ich Dir „Jetzt“ per WhatsApp zusende, dann wirst Du Dich in einer Toilette in der Nähe ausziehen und die Türe offen lassen. -> Video

Wenn ich Dir „Jetzt“ per WhatsApp zusende, dann wirst Du Dich in einer Toilette in der Nähe ausziehen, die Türe offen lassen und Dich beim urinieren filmen. -> Video

22.09.2019 + 23.09.2019 und die Woche danach: Keine Aufgaben.


Zwei Doms und eine Sub – Geht das? // #TheTrainingOfO #OExperience #Sexarbeit

Vom Prinzip her schreibe ich hier gerade an einer Hausaufgabe.

Es geht um meine Kundschaft, welche aus Wunsch und Wirklichkeit bekannt sind.

So erreichte mich eine WhatsApp, dass man den Faden gerne wieder aufnehmen wolle, da die initiale Zündung nicht ganz so schlecht gelaufen ist. Auch sei inzwischen sehr viel Zeit ins Land gegangen, welches man mit intensiven Gesprächen über die „O“ und mich und überhaupt verbracht habe. Und man nun eben zu dem Schluß gekommen sei, dass alles irgendwie in eine unregelmäßige Regelmäßigkeit zu bringen.

Und die Frage, die nun im Raum steht ist vielleicht aus vielerlei Hinsicht interessant.


Zum einen gibt es eine private Ansicht und es gibt eine berufliche Ansicht. Ich habe durchaus gelernt, dass ich beruflich nicht alles ganz exakt so machen kann, wie es mir gerade so passt. Wo ich mit meinen Damen im #CircleOfFalbalus irgendwo im Space zwischen SSC und RACK herumlaufe, brauche ich beruflich eine wesentlich deutlichere Position.

Kann ich privat sagen, dass keine Sub zwei Doms zu gleichen Teilen im Rahmen einer D/s-Verbindung wirklich dienen kann (kann bereits daran scheitern, dass der eine eine rasierte und der andere eine unrasierte Sub haben mag) und das allenfalls im Rahmen von Spielsessions auf Partys funktioniert kann, so muss ich beruflich Abstriche machen.

Als Dienstleister positioniere ich mich hingebungsvoll in die Wünsche der Kundschaft und schaue, ob ich leisten kann, was zu leisten ist.

Kann ich privat sagen, dass ich meine „O“ zu gewissen Bedingungen an einen anderen Herrn verleihe und die „O“ sofort abbrechen dürfe würden diese Regeln verletzt, so befinde ich mich beruflich auf der einen Seite im Anspruch des Experten, der einem Paar hilft neue Wege zu gehen und auf der anderen Seite kann ich nur Empfehlungen geben und muss mich im Zweifel dem Willen der Kundschaft beugen.

Was so verwirrend klingt, ist es auch ein wenig.

Meiner Meinung nach muss ein Herr einem anderen Herrn (Kontext: „O“-Business) die harten Grenzen aufzeigen, aber was dann innerhalb dieser Grenzen geschieht geht ihn nichts mehr an. Keine Mitbestimmung. Auch nicht für den Herrn, der seine „O“ verleiht. Maximal Abbruch einer Session, wenn es hart auf hart geht. Und alleine das Lesen dieser Zeilen muss aufzeigen, dass „O“ nichts für schwache Nerven ist. Das Vertrauen zwischen Herrn und „O“ muss so stark gefestigt sein, dass man sich gegenseitig auf gleiche Art und Weise vertraut.

Und in diesem Kontext meiner Kundschaft geht es also darum, dass der Ehemann seine Ehefrau mit mir (später ohne sein Beisein) teilen will und wir müssen einen Konsens finden, dass wir beide das Gleiche, aber eben doch ein wenig anders jeder für sich, machen. Das ist eine Menge Arbeit. Und zwar für alle zusammen.

Es ist aus verständlichen Gründen jedoch die Liebe zu seiner Frau, die es ihm nicht leicht macht. So ganz die Kontrolle abgeben, was er in meinen Augen möchte, geht dann doch nicht und da kann ich dann nur für mich überlegen, wie ich den beiden auf ihrem Weg helfen kann.

Und da die beiden diesen Artikel lesen werden, lasse ich mal ein paar Ideen von der Kette.


a) Die Ehefrau nimmt ab dem 01.10.2019 verbindlich an meinen Hausaufgaben teil.
Dazu benötigt sie einen Twitteraccount, den sie einzurichten hat.

b) Es gibt eine gemeinsame WhatsApp-Gruppe zu dritt, in welcher ich mit der Ehefrau kommunizieren, der Ehemann nur mitliest und sich ansonsten komplett aus der Konversation raushält.

c) Der Ehemann tritt dafür ein, dass wenn der Ehefrau ein Fehler unterläuft, dass er straft, wie ich das vorgebe und nicht wie er meint, was angemessen sei.

d) Die Ehefrau stimmt diesem Vorhaben absolut unabhängig vom Ehemann zu. Sein Einverständnis brauche ich nicht, weil es um die Ehefrau geht.
(Skype-Telefonat mit Video!)


Aufgrund bisheriger Kommunikation scheint mir das eine gute Basis zu sein. Schließlich soll die Ehefrau erfahren, dass ich eventuell milder bin, als ursprünglich angenommen und ein Grundgefühl dafür entwickeln, wie es mit mir so ist.

u.A.w.g.

Der gemeldete Dominus // #Sexarbeit #Sexwork #BesD

Auch wenn ich Mitglied im Berufsverband erotischer und sexueller Dienstleistungen bin und wir in der Gesamtheit dafür eintreten, dass die Meldepflicht (aka „Gewerbeanmeldung Prostitution“) verschwinden muss, so bin ich es doch. Also gemeldet.

Ich erinnere mich noch sehr genau an das Gespräch bezgl. Gesundheitsberatung und dass mir die Dame bei der Stadt Köln sagte, dass sie keine Gesundsheitsbelehrung machen würde, weil das einfach entwürdigend sei. Sie war jedoch sichtlich überrascht, dass ein Mann vor ihr saß, der sich zur Prostitution anmeldete.

Sie war sehr neugierig und auch wenn es kein Mandantengespräch wurde, machte sie sich einige Notizen und wir saßen so gemütlich fast 30 Minuten beieinander. Was denn so ein „Dominus“ mache und warum ich sowohl für meinen richtigen Namen, als auch meinem Künstlernamen vorspräche. Und das es sehr ausnahmig sei, dass ein Mann sich „wofür genau?“ anböte.

Die Dame meinte, dass in all der Zeit in welcher das ProstSchG gelte noch nie ein Mann bei ihr zur Beratung aufmarschierte. Wenn überhaupt dann nur als Begleitung für eine Frau. Offensichtlich „verwirrte“ sie einfach der Eindruck eines älteren Herren, der sich als Quotenmann im ältesten Gewerbe der Welt einschrieb und dazu noch genau wusste, was er da tat.

Ob ich keine Angst hätte, eventuell „entlarvt“ zu werden, was ja als Frau schon schwierig sei. Ich empfahl ihr einen Besuch auf meiner Webseite und einen Blick ins Impressum. Ich würde mich da schon selbst entlarven. Keine Bange.

Ob man sowas lernen könnte oder wie ich dazu käme, Frauen gegen Entgelt auch zu schlagen. Die Frage, woher meine weiblichen Kolleginnen ihre Expertise hätten, würde sie diese auch stellen? Es gibt kein Qualitätsmerkmal oder einen TÜV in der Sexarbeit. Manche sind bei einer Domina in die Lehre gegangen, aber solche Dinge sind vielleicht „nur“ Techniken.

Meine Zertifizierung ist meine Erfahrung und ein wenig Mundpropaganda. Außerdem sei ich mir darüber bewusst, dass Hetero-Escort nicht abendfüllend für die Kasse sei. Aber ich wolle eben nicht gegen ein Gesetz verstoßen, auch wenn ich der Meinung bin, dass diese Gewerbeanmeldung absolut daneben sei.

Außerdem komme es auch darauf an, dass man in der Lage ist eine gewisse Emphatie für jedes Gegenüber mitzubringen und dass man in der Lage ist, sich emotional abzugrenzen. Alles Dinge, die man nicht lernen kann. Kann einem nicht beigebracht werden. Und wenn man es nicht kann, wird man schauspielern müssen.

Ob ich mich als Konkurrenz zu einer Domina sehen würde? Nein, Dominas sind meine Kolleginnen. Und jeder meiner Kolleginnen oder Kollegen bietet andere oder ähnliche oder gleiche Dienstleistungen an. Das einzige, was ich ab und an erfahre ist, dass ich nicht als männlicher Sexarbeiter bei den Kolleginnen gesehen werde, sondern als verkappter Freier. Aber so ist das nun mal als Quotenmann in einem Gewerbe, in welchem überwiegend Frauen tätig sind. Muss man abkönnen. Und damit sich daran was ändert bin ich eben auch im BesD. Mühsame, aber schöne Eichhörnchenernährung.

Ich glaube, ich gehe kommendes Jahr unmittelbar nach meinem 50sten Geburtstag wieder zur Beratung. Und werde Kuchen mitbringen und die Auslegeware des BesD erneuern 😉

Hetero-Escort

Auf die Frage, was denn genau bitte „Hetero-Escort“ sei, möchte ich folgenden Blogbeitrag zur gepflegten Analyse bereitstellen.


Zunächst einmal kann man es wörtlich übersetzen und „Heterosexuelle Begleitung“ würde dabei herauskommen. Dies beinhaltet Menschen, welche vornehmlich gegengeschlechtlich arbeiten. In meinem Fall ist also die Frau der Gast und ich der Dienstleister. Dabei spielt es erstmal keine Rolle, ob auch nur irgendeine Form von Sexualität enthalten ist. Frauen zu Abendessen oder in die Oper zum Beispiel zu begleiten ist keine #Sexarbeit, sondern erstmal nur Begleitung, weil Frau da nicht allein hinwill.

#Sexarbeit wird es dann, wenn bereits vor dem Date Dies bezügliches definiert verabredet wurde.

Wenn ein Mann einen weiblichen Escort bucht, so werden diese Männer bereits bei der Buchung an Sex mit der Begleitung denken. Ob es dazu kommt lasse ich mal offen, weil es auch Kolleginnen im Escort gibt, die Sex mit dem Gast grundsätzlich (auch nicht gegen Aufpreis) komplett ausschließen.

Es hat sich jedoch umgangssprachlich, warum auch immer, durchgesetzt, dass von „Hetero-Escort“ gesprochen wird, wenn eine Frau einen männlichen Escort bucht. Weil die meisten männlichen Escort eben nicht gegengeschlechtlich unterwegs sind, sondern gleichgeschlechtlich.

Soviel zur Grundlagenklärung.


In diesem Business Fuß zu fassen ist recht komplex. Vieles läuft hier weniger über Werbung, sondern über Mundpropaganda und aufgrund der gewissen Kosten, die mit einem Escort verbunden sind, kann sich auch nicht jede Frau einen solchen leisten. Wo es Männern ausreicht sich einfach mal einen blasen zu lassen, weil halt Druck ist, und somit der männliche Gast prinzipiell nur auf seinen Orgasmus durch sein weibliches Gegenüber aus ist (bitte im Kontext lesen), so gilt dies für Frauen vielleicht auch. Aber eben nicht nur.

Wenn man als Mann die Zähne nicht auseinanderbekommt und die Frau nicht unterhalten kann, dann nutzt das alles nichts. Frauen möchten, meistens, auch von einem Escort erobert werden, auch wenn sie bereit sind für ihren Orgasmus zu bezahlen. Zudem ist es schwierig als Mann seinen Mann zu stehen, wenn das Gegenüber eben nicht seiner Mütze entspricht. Viele männliche Escort greifen daher zu Viagra und Konsorten.

Gäbe es also einen soliden Markt für Hetero-Escort, dann gäbe es auch Laufhäuser, wo Männer in langen Fluren auf Barhockern sitzen und auf weibliche Gäste warten, die mal eben beschlafen werden wollen. Oder?


Persönlich lehne ich Viagra und Co für mich vollkommen ab. Anfragen nach reinem Sex lehne ich ebenso ab, weil ich halt meine Grenzen kenne und diese eben nicht durch Drogeneinnahme erweitern möchte. Aber … ich schließe Sex nicht aus. Und in den meisten Fällen reicht dies völlig als Ansage aus. Und beim Thema Ansage bin ich dann auch schon in meinem Thema. Ich bin ein dominanter Hetero-Escort, der sich im Rahmen der Grenzen der Kundschaft frei bewegt. Und genau das wird auch bei mir gesucht.

Mein Unterhaltungsstil ist weniger flirty, da ich einfach den Wunsch nach Dominanz voraussetze. Und keine Frau würde mich daten, wenn sie dieses Prickeln nicht schon spürt, bevor sie mich überhaupt anfragt. Männer schauen sich einfach Bilder an und werden geil, Frauen informieren sich und genehmigen sich dann und wann mal was. Was ein wesentlicher Unterschied ist.

 

@SexworkID – Warum ich Mitglied bin.

Bereits gestern ereiferte ich mich ja im Blog über meine Mitgliedschaft im BesD.

Der Berufsverband Sexarbeit (Berufsverband erotische und sexuelle Dienstleistungen e.V. mit Sitz in Berlin) stellt den Versuch dar alles und jeden unter seine Flügel zu nehmen, die unter die Definition „Sexarbeit“ fallen. Und das sind ziemlich viele Berufe.


Die Hauptziele des BesD e.V. sind die Entkriminalisierung der Sexarbeit und ihre berufliche Anerkennung, womit wir gleiche Berufsrechte meinen. Denn anders als alle anderen legalen, durch Art. 12 GG geschützten Berufe wird Sexarbeit heute noch immer vornehmlich durch das Strafrecht und nicht etwa das Prostitutionsgesetz oder allgemeines Berufsrecht reguliert. Wir beziehen uns auf die Einzelnormen zu Ausbeutung, Zuhälterei und Menschenhandel sowie das Verbot der Prostitution, durch das sich Sperrgebietsverordnungen auf Landesebene legitimieren.


Ich muss zugeben, dass ich nicht so der Schreiberling politischer Texte bin, sondern eher der Redner dessen.

Prostitution ist das älteste Gewerbe der Welt. Es gab sie immer, gibt sie heute und es wird sie immer geben. Der Staat geht jedoch davon aus, dass die Gefahr von Sexarbeit ausgeht. Die Sexarbeiter sind die Bösen und unsere Gäste müssen vor uns geschützt werden. Wir machen Fremdgehen und allerlei Perversionen möglich und vergiften mit unserem Treiben die Gesellschaft. Tut mir leid, ich sehe das nicht so. Ganz im Gegenteil.

Sexarbeit ist eine wichtige Sache. Unsere Angebote sind ein Spiegelbild für die Gesellschaft, denn alles beruht auf Nachfrage. Und auf diese Nachfrage richten wir unser Angebot aus. Wir stellen uns als Ventil für allerlei sexuelle Dinge zur Verfügung, weil wir das so wollen. Weil wir so leben möchten. Und … weil wir damit halt auch unser Geld verdienen möchten. Würde es die Sexarbeit nicht geben, dann hätten manche kein Ventil für ihre Gelüste, Wünsche und Träume. Damit hat Sexarbeit irgendwie auch eine Schutzfunktion innerhalb und für die Gesellschaft.

Dabei hat Sexarbeit viele Gesichter: Prostitution und Pornografie sind nur Teil des Ganzen. Menschen hinter und vor WebCams, Tantrakünstler und noch viele Berufe mehr.


Persönlich betrachtet bin ich als Hetero-Escort eher die Quote im Verband. Aber auch „uns“ gibt es. Ich arbeite daran, dass zB Webforen Männer eben auch als Anzeigen als Prostituierte schalten lassen, ohne gleich in den Verdacht zu geraten, dass wir verkappte Freier sind. Denn das sind wird nicht. Nur ist es eben schwer in diesem Umfeld wirklich Fuß zu fassen, da die Annerkennung eines Dominus eher im Schwulenbereich gesucht wird. Dabei wird eben auch verkannt, dass Frauen und Paare nicht den Weg zu einer Domina suchen wollen um im #BDSM zu schnüffeln, sondern der heterosexuellen Neigung folgen möchten.

Langer Weg. Steiniger Weg. Aber ich bin dann mal losgegangen.


Die Vernetzung innerhalb des BesD hilft mir auch dabei Kontakte zu knüpfen und auf uns aufmerksam zu machen und das ohne in jedem anderen gleich einen Konkurrenten zu sehen. Mir liegt daran, dass ich als Dominus wahr genommen werde, der auf eine ganz bestimmte Art auch ein Feminist für die Sache ist. Weil meine Grundhaltung so ausgeprägt ist, dass jeder Mensch bitte machen soll, was sie/er will und auch sein darf, was sie/er gerne sein möchte, solange alle zustimmen und niemand gegen Gesetze verstößt.