Vernünftig Unvernünftig – Rezension – @Ophelia_BDSM

„Ein Buch zu betrachten, dessen Zielgruppe ich vordergründig nicht bin, welches für mich persönlich irgendwie so gar nichts Neues darlegt, um es am Ende doch sehr neugierig zu verschlingen und eigene Theorien bestätigt sehe.“


Lia Ophée (aka https://www.instagram.com/lia_ophee/ aka https://meinlebenimpelz.wordpress.com/ aka https://twitter.com/ophelia_bdsm) ist eine mir sehr angenehme Person. Auch wenn der persönliche Kontakt nach zwei Versuchen (einmal zum #KaminabendBDSM 2.0 und einmal zur #SecretNight) bisher nicht funktioniert hat, so habe ich schon sehr früh einen Draht zu ihr gehabt. Ihr Engagement in Sachen #BDSM und „Wie verhindere ich Missbrauch?“ und ihre stete Aufklärung darum, vielleicht nicht immer ganz auf meiner Linie. Als ich nun davon Wind bekam, dass sie sich der Herstellung eines Ratgebers in Sachen #BDSM befleissigen würde, war ich Feuer und Flamme für diese Idee.


Ihr Werk ist sehr persönlich gehalten. Sie schildert „aus puren Pragmatismus“ alleine ihre Sicht auf die Dinge. Das macht noch keinen sonderlichen Unterschied, denn jeder, der noch so sehr den Gedanken abwehrt eben nicht das „Güldene Buch des #BDSM“ geschrieben zu haben, wird meistens ganz exakt mit diesem nichtexistenten Stammwerk im #BDSM in Verbindung gebracht. Ein Makel, den sie sich wird wohl oder übel gefallen lassen müssen. Letztlich ist es mit meinem Blog ja ähnlich. Viele finden es gut, manche finden es scheiße, manchen ist es Cervelatwurst. Eben, weil jeder seine ganz persönliche Sicht auf die Dinge hat.

Frau Ophée schafft es jedoch aus ihrer Sicht der Dinge (alleinstehend, BDSM interessiert) Worte und Wege für gerade diejeniegen zu ebnen, welche eben nicht in einer Partnerschaft leben und sich somit mit dem Partner auf den Weg in die dunkle Seite der Sexualität zu begeben. Welche übrigens, da bin ich mit ihr einer Meinung, deutlich bunter ist, als viele Vanillas das so glauben (können). Sie prangert nicht an, sie stellt Fakten dar. Sie fordert nicht auf, sie lädt ein. Sie lässt sich über sensible Themen wie #BDSMetoo aus, ohne diese abzuwerten. Sie gibt sehr viel von sich preis, damit die Leserinnen und Leser nachvollziehen können, warum sie Dinge so und so und somit für sich richtig sieht. Sie findet ausgleichende Worte, aber ist auch wenig diplomatisch, wenn es an die Essenz eines Extraktes geht.


Und ich stehe auch nach dem viertem Studium ihres Werkes schulerklopfend hinter mir und höre mich „Haste alles richtig gemacht, Alter“ 😉 sagen 😉


Sie entwickelt eine ziemlich ernsthafte Unbekümmertheit um den Leserinnen und Lesern deutlich zu machen, dass es einen Unterschied zwischen Doms und „Doms“ gibt und beschreibt Signale, wie die einen von den anderen auszufiltern sind. Denn es ist ihr wichtig, dass eine Frau, die sich als devot sieht und diese Neigung im #BDSM leben will, mitnichten alles hinnehmen muss (kann und darf). Dass zunächst sie selber Kontrolle über sich haben muss, bevor sie diese an jemand abgeben kann. Dass sie über sich selbst im Klaren sein muss und das dieses „einfach mal (mit)machen“ durchaus Folgen haben kann.

Manche Seelen werden in diesem Buch nur Hinweise darüber finden, dass #BDSM grundsätzlich mehr Potential für gewaltbehaftete Übergriffe, Straftaten habe. Das kann nur jemand behaupten, der #BDSM nicht versteht und sich auch nicht damit auseinander setzen will. Glauben Sie mir, jeder Vanilla-OneNightStand mit dem Typen aus der Kneipe ist grundlegend deutlich gefährlicher.


Ich möchte dieses Buch jedem ans Herz legen. Es zu lesen. Mehrfach. Mit dem Ziel seine eigenen Fehler als „Dom“ zu erkennen und danach zu handeln. Aber vor allem möchte ich es jeder devoten Seele ans Herz legen, damit sie von diesen „Doms“ schnell und zügig Abstand nimmt.

#Hausaufgabe … @Task4Subs … // Nähere Erläuterung

Wie aus alten Beiträgen zu schließen ist, bin ich wohl alles und nichts, aber vor allem bin ich nicht unbedingt der Kontrolleur vor dem Herrn. Und doch bin ich ziemlich hinter diesen Dingen her, was sich #Hausaufgabe nennt und durch @Task4Subs repräsentiert wird. Und nun schicke ich mich mal an, ein paar Rätsel zu lösen und meine Definition zu schildern.


Manche Menschen sehen in einer #Hausaufgabe (also Aufgaben, die ein(e) Herrin/Herr ihrer/seiner submissiven Fachkraft zu erledigen aufgibt) einen kontrollierenden Moment. Schließlich soll die/der Sub Sklavin/Sklave auch bei Nicht-Anwesenheit der Herrschafft stets wissen, wer das Kommando und die Kontrolle hat. Und ja, ich gestehe jeder BDSM-Konstellation ganz exakt diese Dinge zu.

Was mir dabei immer wieder auffällt ist, dass die Erledigung der #Hausaufgabe immer mit einem gewissen Zwang behaftet ist. Also, wenn jemand dies oder dies nicht mehr oder weniger exakt zu einem bestimmten Moment des Tages macht und dies dann per Bild/Video/Audio spätestens am … um … Uhr belegt, dann setzt es Minuspunkte. Diese werden dann beim nächsten Aufeinandertreffen vor allem anderen abgearbeitet, damit die/der Sub Sklavin/Sklave bestraft wird für ihre/seine Missachtung der Regeln. Und ja, gerne … für die BDSM-Konstellationen wo es bitte beiderseitig passt.


Mein Konzept der #Hausaufgabe liegt weniger in der Bestrafung, sondern in der Überschreitung von Grenzen. Mut beweisen. Sich selbst erfahren. Natürlich um der Herrschafft zu gefallen, aber vor allem für sich selbst weiter zu kommen. So lasse ich Frauen, die komplette Probleme mit Nackheit haben, sich vor einer Kamera entblößen. Es soll ihnen Sicherheit geben, dass ich gerne betrachte, was ich mein eigen nenne. Andere Aufgaben gehen mehr ins Detail, was die Kleidung angeht. Wieder andere erledigen Dinge in der Öffentlichkeit. Und je nach Momentum zwischen mir und einer meiner Damen, kann es durchaus pornös werden. Einige gehen durchaus der Prostitution nach (Rollenspiel!), andere müssen Fotos abliefern, die fremde Männer von ihnen gemacht haben, während sie dessen Schwanz im Mund haben.

Der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt und jede Sub hat eigene Zielvorgaben, welche ihrem Wesen entsprechen.

btw … Freiwillige vor. Der obige Twitter-Account ist nicht nur für meine Damen da 😉 // DM ist offen <3


Es gibt nur folgende Regeln.

  1. Wenn das Ausführen von Aufgaben Dich grundsätzlich in Deinem Tagesablauf hindert, dann musst Du diese nicht machen.
    (Beispielsweise mit Kindern in der Wohnung, einem Partner, der nicht gehörnt werden soll, Wechselschicht und Müdigkeit, etcpp …)
  2. Wenn Du keine Lust auf #Hausaufgaben hast, dann musst Du diese nicht machen.
    Ich zwinge wirklich niemanden zu irgend etwas. Da habe ich keine Lust drauf. Viel zu anstrengend 😉 … und ich muss ja auch Zeit haben hinterher zu laufen.
  3. Wenn Du jedoch eine Aufgabe annimmst (Derzeit sind es Wochenaufgaben), dann aber auch komplett.

Wobei ich auch bei 3. Milde walten lassen muss, denn auch ein Dom weiß nie, was im Leben der abgesetzten Sub gerade so passiert. Was ich mir jedoch herausnehme ist, dass ich VORAB wissen will, dass die #Hausaufgabe nicht geleistet wird – dann ist es okay. Wenn ich es erst hinterher erfahre (und darauf warte), dann ist das einfach nur blöd.


Was mich unterm Strich immer wieder erfreut ist, dass #Hausaufgaben gerade von denjenigen erledigt werden (insgesamt betrachtet) die entweder nicht „meine“ sind oder denen es prinzipiell besonders schwer fällt. Und letztere wachsen immer wieder über sich hinaus und beweisen zum einen Mut und zum anderen durchaus auch Mut zum Risiko das eine oder andere mal.

Wer sich die #Hausaufgaben anschaut und sich selbst damit in Verbindung bringen will, dem schlägt sicher das Herz höher oder es rutscht in die Hose oder erzeugt nur ein müdes Lächeln. Manch einer wird es für sich widersprechend halten und sich darüber beömmeln. Schließlich war die Monatsaufgabe März 2019 durchaus auch mit Bestrafungen behaften. Doch ich belohne (mich) viel lieber, als den bösen HauDrauf* zu geben.

*Der ist zwar ab und an notwendig, keine Frage, aber da hat niemand Bock drauf. Es sei denn, ich werde dafür bezahlt 😉

 


Denn ihr wisst ja auch: „Gespielt wird auf dem Platz“ … und das ist das maßgebende Element.

Andre Kramer – Zuckerbrot ist alle :-)

Was nun folgt ist absolut unbezahlte Werbung, weil ich den Herrn vom #KaminabendBDSM zum einen persönlich kenne, des weiteren weil ich mir selbst ein Ticket gekauft habe und zuletzt, weil das wohl so muss (#DSGVO).


Man, man, man – ich muss schon sagen. Totgeschriebene leben eindeutig länger. Hatte Andrea selber seine Karriere schon fast an den Nagel gehangen, so hat er es nun wieder geschafft und es stehen weitere Termine an. Und ich werde gleich mit zwei Weibern dort aufschlagen (@hirnventrikel + @caipihase) und wir drei werden laut JoyClub dort auf meine erste Ex-Frau treffen 🙂

Das wird sicher ein Spaß <3


Andre Kramer – Zuckerbrot ist alle!

Andre Kramer ist Comedian/Kabarettist und lebt im Herzen von St. Pauli. Er ist der Mann, der mit dem Edeka-Schild auf der G20-Demo in Hamburg die Menschen in ganz Deutschland zum Lachen brachte. Mit seinem ersten Comedy-Soloprogramm „Zuckerbrot ist alle“ geht Kramer ab April 2018, nach einer umjubelten und ausverkauften Premiere auf der Reeperbahn, auf Tour durch die Republik.

„Zuckerbrot ist alle“ geht da weiter, wo „50 Shades of Grey“, eine erfundene Geschichte, aufgehört hat. Was im Roman glitzernde Fiktion war, ist hier Realität! Über die Qualität von „50 Shades of Grey“ lässt sich streiten, aber der Erfolg hat eines gezeigt: Das Thema BDSM/Fetisch ist raus aus der Schmuddelecke und die Menschen sind neugierig auf das Thema.

Andre Kramer beantwortet, was Sie schon immer über BDSM wissen wollten, aber bisher nicht zu fragen wagten. Ob als Angehöriger der Szene oder bloß als neugieriger Normalo. Zielsicher, wahnwitzig und rasant räumt Kramer mit Vorurteilen gegenüber der SM-Szene auf und nimmt die Zuschauer mit auf eine Reise in seine Welt voller skurriler Ereignisse. Wem diese Reise zu weit geht, der ist an dem Abend trotzdem willkommen und gut aufgehoben!

Was passiert eigentlich wirklich auf den Parties in der Fetisch-Szene? Wie kommt man da rein? Was zieht man nur an? Haben Paare in der BDSM-Welt eigentlich auch ganz normalen Sex oder verhauen die sich den ganzen Tag? Bin ich krank, wenn ich mir dieses Programm anschaue? Und das auch noch gut finde? Warum „Nein“ kein gutes Safeword und „Käsekuchen“ einfach besser ist. Und was zum Teufel ist ein Safeword? Andre Kramer weiß es, denn er lebt es! Wie wird man ein Dom oder eine Domina und wie verhält man sich in Situationen des Alltags, in denen man alles andere als dominant wirkt, z.B. wenn Du im Kiosk eine gemischte Tüte für 1 Euro bestellst und dafür von einem Achtjährigen ausgelacht wirst?

Mit liebevoller Boshaftigkeit seziert Kramer genüsslich Szene-Klischees, aber ebenso Politik, Gesellschaft und das Leben an sich. Pointen wie Peitschenhiebe, Gags mit der Gerte, Klamauk mit Kabelbinder. Witzig. Schmutzig. St. Pauli.


Alle Termine: https://www.eventim.de/artist/andre-kramer/?affiliate=QX7

Good bye, Rieke #CircleOfFalbalus #CollarsOfTwitter

Liebe Rieke,

nach einem etwas so um circa einem halben Jahr im #CircleOfFalbalus hast Du nun überraschend, aber in Deiner Argumentation wohlüberlegt und begründet Abschied genommen.

Die Zeiten sind nicht immer einfach im Leben und manchmal passen diese Zeiten einfach nicht aufeinander.

Tatsächlich ist es so, dass ich diesen Abschied durchaus habe auf mich heran schreiten sehen, weil ich Dich ja nun auch von Deinem persönlichen Umfeld aus betrachte. Das ist aber auch nicht alles. Am Rande der vergangenen #SecretNight teiltest Du mir mit, dass wir durchaus eine extrem hohe Prozentzahl gemeinsamen Kopfkinos hätten, aber am Ende sei es eben nicht leicht als eine von sechs Subs brav im Hintergrund zu warten, bis man dran kommt. Dabei ginge es weniger um die Anzahl der Subs, sondern um die Zeit, welche man aufgrund persönlicher Veränderungen nicht mit dem Herrn verbringen kann.

Wie gesagt: Ich bin nicht wirklich überrascht von diesem Schritt, aber natürlich stimmt es mich nicht sonderlich froh. Dennoch bleibe ich mir jedoch auch selbst treu und habe Dich von Deinen Pflichten entbunden und stochere nicht weiter nach. Denn am Ende ist dies auch genau der Deal, den eine Sub im Zirkel hat – gehen, wann man will und ohne aufgehalten zu werden, aber eben jedoch auch, ohne Rückfahrschein.

Ich wünsche Dir von Herzen für Deinen weiteren subiggen Lebensweg alles Gute und möchte Dir ein wirklich extrem gutes Führungszeugnis ausstelllen. Du kannst mit Recht stolz auf Dich sein, auf das, was Du in dieser kurzen Zeit für Dich erreicht hast.

Dein Platz im Zirkel bleibt nun leer, da ich ja auch angekündigt hatte, dass gehende Subs nicht das Gefühl haben sollen „ersetzt“ zu werden.

Alles Gute

Master Falbalus

Butter bei die Fische … #TheTrainingOfO

Nachdem der gestrige Beitrag ja nun eher in Richtung „Gedankenkotzen“ ging, will ich heute doch mal etwas Butter bei die Fische packen. Schon öfters habe ich mich mehr oder weniger konkret dazu geäußert, wie ich mir das so alles vorstelle. Und um es mit Adenauer zu sagen, kümmert mich mein Gewäsch von gestern ziemlich wenig.


Die Sub …

… ist charakterlich fest in ihrer Submissivität (mir gegenüber reicht aus).

… ist bereit ihre Submissivität zu erforschen und auch zu erweitern.

… ist bereit auf direkte Fragen direkt zu antworten.

… ist eher leise als laut, was aber nicht bedeutet, dass sie zurückhaltend sein muss.

… ist bereit sich zu fügen, auch wenn dies eine charakterliche Prüfung beinhaltet.

… ist fähig ohne Murren und Knurren Entscheidungen anzunehmen.

… ist stolz auf ihr Subsein, da sie dafür keinen Dom benötigt.

… ist kommunikativ ohne ausgrenzend zu sein.

… ist bereit zuzuhören, sich eine Meinung zu bilden und diese zu vertreten.

… ist fähig die Herrschaft niemals öffentlich durch ihr Verhalten in Verlegenheit zu bringen.

… ist im Besitz der Worte „Bitte“ und „Danke“ und „Entschuldigung“.

… ist präsent ohne anhänglich zu sein.


Da steht nichts von Äußerlichkeiten. Das ist mir ziemlich cervelatwurst.


Denn alles das, repräsentiere ich ebenfalls gegenüber der Sub.

Was Männer wollen … #TheTrainingOfO

Tja … ein sehr spannender Einstieg, nicht wahr?

Und für einen, der keine Umfrage getätigt hat, auch nicht wirklich beantwortbar.

Und auch mit Umfrage würde er im Dunkeln tappen.

Denn die Frage nach „Was Männer wollen“ muss doch eher umgedichtet werden in


Was ich will … #TheTrainingOfO


Oder?

Und dennoch möchte ich das mal als Titel da oben so stehen lassen, denn es ist nicht immer einfach, kannste auch noch soooooo dominant sein (oder tun), ganz exakt zu ermitteln, was für Dich das Maß aller Dinge ist. Vielleicht ist das für einen bestimmten Lebensabschnitt denkbar, aber eben nicht für Deine ganze „dominante Karriere“. Du erlebst so viele Dinge, die Du vorher nicht kanntest. Weil Du Dich einfach mal was getraut hast. Und von einem Minimal-Dommler heran gewachsen bist zu einem emporgekommenen Dominus.

Oder nicht?


Tatsächlich kann ich nur auf wenigen Ebenen zu genau diesem Zeitpunkt exakt darlegen, was ich will.

a) Ich habe keinen Bock auf Stress. Die Sub an meiner Seite soll meinen Schwanz, aber nicht mein Leben hart machen.

b) Ich will ein Leben ohne Wecker finanziert bekommen.

c) Ich will glücklich sein und bleiben.


Das Problem was sich bei manchen nun darstellt ist, dass es nicht auf Andere ankommt, diese Ziele zu erreichen. Sondern nur und ganz alleine auf Dich. Andere können Dir vielleicht dabei helfen, aber nur Du alleine bist in der verantwortungsvollen Position Dein Leben in die Hand zu nehmen. Wenn Du es von anderen bestimmen lassen möchtest, dann hat das durchaus einen submissiven Charakter.


Und dabei ist das dann doch alles gar nicht so einfach.

a) Schieb die Sub ab, die nervt und klemmt.

b) Mache Dich einfach selbstständig und arbeite, wann Du willst.

c) Tue nur Dinge, die Dir Freude bereiten.


Die Frage bleibt dann, woher der Zaster zum Leben kommen soll 😉


NunJa … Somit ich bin ich dann wieder beim Titel des Beitrages, auch wenn dieser zum Inhalt des Artikels nicht direkt passt. Denn prinzipiell müssen auch die submissiven Menschen sich um alles selbst kümmern. Ob mit oder ohne dominante Fachkraft an ihrer Seite, müssen sie selbst denken und entscheiden.


… habe fertig. Kopf leer …

Dummdom-Chatverlauf // Aus dem Netz gefischt

Sowas passiert im Internet überall und jeden Tag aufs Neue.
Quelle: https://gentledom.de/aus-dem-leben/dummdom-award/dummdomaward-2015/selbstmitleid/

(ohne Rechtschreibgorrehgtur gesendet)


Dom: Hallo! Weisst du denn was SM ist?

Ich : Ja,

Dom: und schon damit in Berührung gekommen?

Ich: Ja.

Dom: Also weisst du wie das zwischen Herr und Sklavin läuft?

Ich: Ich denke ich bin im Bilde.

Dom: Super, dann muss ich ja nicht alles erklären. Nenn mich nun Sir xxxxxx

Ich: Ne lass mal

Dom: Wohl ne ganz unerzogene Göre!

Ich: Jung ich bin 43, damit alles andere als eine Göre 😀

Dom: Wenn ich dich Göre nennen will, mache ich das und es heisst Sir xxxxxx

Ich: Du?

Dom: Es heisst nicht du sondern SIE ODER SIR xxxxxx

Ich: Du?

Dom: Bist du schwer von Begriff?

Ich: Du?

Dom: Du sollst mich richtig anreden und siezen!

Ich: Du? Warum siezt du mich nicht?

Dom: Weil du eine Sklavin bist!

Ich: Von wem?

Dom: Ach du willst ein Rollenspiel?

Ich: ???

Dom: Hast du ne Cam?

Ich: Ja, die habe ich.

Dom: Dann zieh dich aus, hol ein paar Wäscheklammern und kontaktier mich über xxxxx oder xxxxx

Ich: Warum sollte ich das machen?

Dom: Weil ich das so entschieden habe!!!

Ich: Du?

Dom: Ich denke du weißt wie das mit SM läuft?

Ich: Ja, SM ist das mit dem (Lust-)Schmerz, was du willst ist eher eine kindliche Form von DS.

Dom: DS?

Ich: BDSM ist mehr als SM, ist dir das nicht klar?

Dom: Es heisst Sir xxxxxxx oder SIE!!!!!

Sir: „Es heisst Sir xxxxxxx“ also stehst du auf Petplay?

Dom: Was soll denn das wieder und nutze endlich das verdammte Sie du Schlampe!!!!

Ich: Es heisst bedeutet doch du bist ein es und da denke ich an Petplay 😀

Dom: Was willst du?

Ich: Eis, mehr Freizeit, einen Urlaub, usw

Dom: Wenn du mal endlich wie eine echte Sklavin wärst, würde ich dich vielleicht mit in meinen Urlaub nehmen!!!! So aber ganz sicher nicht!!!!

Ich: Bevor ich zu deiner Sklavin würde, würde ich einen souveränen, höflichen, durchsetzungsstarken und mich optisch ansprechenden Mann erwarten. All das sehe ich bei dir derzeit so gar nicht.

Dom: Ach du bist auch nur eine von diesen Wannabe Shades of Grey Schlampen. Ihr xxxxx habt gar keine Ahnung von echten SM!!!! Leute wie du machen die SM Szene kaputt und ihr kriegt nie einen Dom der weiss wie man echten BDSM macht!!!!!

Ich: Echter SM = Nutzung möglichst vieler Ausrufezeichen anstelle von realer Dominanz?

Dom: Du hast doch keine Ahnung, ich suche mir lieber jemanden der einen echten Sir zu schätzen weiss!!!!! Du hast da ja keinen blassen Schimmer von!!!

Ich: Du bist nicht konsequent, nun duze ich dich und du reagierst nicht mal mehr so lustig wie am Anfang, so macht das mit dir keinen Spaß ;(

Dom: Du weisst gar nichts, nicht mal wofür SM bei mir steht!!!!

Ich: In deinem Fall kenne ich die Bedeutung von SM, es steht schlicht für SelbstMitleid 😀

Dummdom hat den chat verlassen

Die Umfrage – Das Halsband – Mein Ergebnis

Ich habe da mal was umgefragt … und es wurde geantwortet


Es ist schon ein paar Tage her. Neben den vielen Dingen, die einen im Alltag so bewegen, so musste ich mir auch erstmal darüber klar werden, wie ich diese ganzen Ergebnisse so für mich werte. Insgesamt möchte ich niemanden abwerten, zumal ich ja auch nicht diejenigen kenne, die da so mitgemacht haben. Und vielleicht, eventuell, möglicherweise trete ich mit meiner Essenz aus dem Extrakt dem ein oder anderen mit 18cm HighHeels in den Spann, mit dem Absatz, ziehe den Schuh aus und weg. Man weiß es nicht.

Obacht: Ich bin kein Experte in richtiger Fragestellung und ob das repräsentativ ist, wage ich zu bezweifeln.


Sowohl für submissive und dominante Menschen ist ein Halsband in einer BDSM-Beziehung wichtig.

Als äußeres Zeichen einer inneren Verbindung hat sich das Halsband, neben anderen Dingen, vorangig durchgesetzt.
Was hier nicht steht ist, ob es dauerhaft getragen wird oder eben nur zu bestimmten Anlässen (PlayPartys zB).


Eine überwältigende Mehrheit hat das Halsband geschenkt bekommen, wobei die submissiven Damen wohl offensichtlich eine Mitsprache hatten, während die submissiven Männer dies verneinen.

Das ein paar Menschen tatsächlich bemängelt haben, dass es dem dominanten Teil völlig Wurst war (DeSk) finde ich persönlich ziemlich schlimm.
Bemessen an der Beteiligung zur Auswahl frage ich mich allerdings, ob Frauen beteiligt wurden oder sich beteiligt haben.


Klare Sache. Dominante Menschen lassen Mitsprache zu.

Ob diese Mitsprache genutzt wurde besagt ja der Block oben. Ich lasse das alles mal so stehen und gebe einfach meine Meinung dazu her. Vollkommen subjektiv, natürlich.


Als Sub habe ich niemals in Erwägung gezogen meinen Herrn mit meinen eigenen diesbezüglichen Wünschen zu behelligen. Ein(e) Sub trägt das Halsband des Herrn und zwar unabhängig davon, ob es sein/ihr persönlicher Geschmack ist oder nicht. Dass eine Herrschafft mitreden lässt ist ein nettes Angebot. Aus meiner Sicht ist es submissiv betrachtet unerheblich, welches Halsband ich will. Es reicht, wenn es dem Herrn an mir gefällt. Dann gefällt es mir auch.

Merkste was?

Shitstorm in 3 … 2 … 1?

Wir reden hier von einem Spielhalsband zu bestimmten Anlässen und keinem Halsband in 24/7-Form. Und ich stelle mir gerade die Frage, was für ein Halsband es wohl gewesen wäre in der Form 24/7. Hmmm …. leider kann ich ihn nicht mehr fragen. Es ist ja nie dazu gekommen. Hmmm … eine schlichte Halskette mit einem O-Ring vielleicht. Würde völlig ausreichen.

Als Dom tragen/trugen alle meine Subs (bis auf eine #AusGruenden) das gleiche Halsband. Nur eben meine Frau (als Erste unter Gleichen) hat das vielbesagte Schloß dran. Mitsprache gab es keine und ich wüsste auch nicht warum. Zugegeben, es ist sehr schlicht, aber funktionabel. Und vielleicht auch wegen der Schlichtheit ist es einfach anzunehmen. Ebengleich hat auch nur eine meiner Subs eine Halskette mit O-Ring, meine Frau.


Hier unten in den Kommentaren ist übrigens Platz für euch 😉

Die verzweifelte suche nach einem Fick ( Achtung ein #Rant auf Männer)

 

 

Es muss jetzt einfach mal raus.

Und ich stelle hier die Frage: WAS STIMMT MIT EUCH KERLEN NICHT?

Ich bin seit 2 Jahren im Joy angemeldet und hin und wieder, wenn es das „Daily Business “ es zulässt auf der Suche nach fremder Haut. Immer mit der Voraussetzung das mein Herr darüber informiert ist.

Nun ist jetzt gerade mal wieder die Zeit das ich Lust auf fremde Haut habe. Also nix wie los in den JOY. Ich hatte in paar neue Bilder vom Shooting gepostet und wie immer gab es viele Komplimente und auch ein paar nette Mails. Ich hatte mir also einen intelligenten, humorvollen und gutaussehenden Mann ausgesucht. Wir schrieben etwas und es war stimmig. Wir tauschen unsere Threema IDs aus und dann ging es los. Die Unterhaltung war immer noch sehr gut und wir hatten auch kurz telefoniert und immer wieder die Frage nach Bildern. Ich bin jedoch kein Geheimnis und hatte schon ein von meinem Gesicht gesendet. Und mehrfach erklärt das ich keine weiteren Bilder (aktuelle nackt Selfies) versenden werden. Und somit war mein Date für Freitag geplatzt.

Die Story geht weiter…

Mein Versicherungsmensch hat einen Schaden für mich positiv regeln können und ich hatte aus einer Laune heraus gesagt, wenn er das schafft schulde ich ihm was und werde in Naturalien bezahlen. Der Schaden wurde geregelt und ich stehe zu meinem Angebot. Und was kommt dann? Er zieht den Schwanz ein.

Jetzt stelle ich mir die Frage… WAS WOLLEN KERLE WIRKLICH?

Auf der einen Seite wollt ihr das wir Frauen immer verfügbar sind, wenn ihr GEIL seid. Euch sexy Bilder schicken, an denen ihr Euch aufgeilen könnt und im besten Fall sitzt ihr an Eurem PC und macht einen Handjob und seit in Gedanken beim dem was ihr begehrt. Das ist schön für Euch aber mehr auch nicht. Seit wann sind Männer so feige geworden.

Auf der anderen Seite, wenn wir Frauen nicht können, weil das Daily Business es einfach nicht hergibt sind wir prüde, zickig und arrogant.

Ich kann durchaus mit einem „Nein Danke, es funkt nicht “ leben, ich bin nicht unwiderstehlich und weiß um meine Person. Aber wenn ihr uns schon anschreibt mit dem Vorsatz die Schnecke ins Bett zu bekommen, es dann auch noch zeitlich passt und ihr das Ganze dann abblast mit fadenscheinigen Ausreden, nur weil wir Euch keine nackt Bilder senden oder ihr um die Vorliebe zum BDSM wisst und behauptet das es nicht passen würde. WAS SOLL DAS?

Es geht hier nur ums FICKEN, nicht um BDSM, nicht um eine HEIRAT und nicht darum einen ERNÄHRER zu finden. Ihr bekommt eine Frau, die gevögelt werden will und ihr müsstet dafür nicht mal bezahlen.

Vielleicht habt ihr auch einfach nur ANGST, weil da draußen eine FRAU gibt, die es WIRKLICH tun würde.

WAS STIMMT MIT DIESEN KERLEN NICHT

 

Sperrbezirksfahndung … Kinderleicht, oder …?

Mal auf die Schnelle für alle:

Twitter -> https://twitter.com/EmEmBDSM/status/1091425748227969024
Mit Link nach -> https://www.facebook.com/groups/111105196249710/permalink/283359215690973/

Linkes Forum für Solidarität mit Sexarbeiter_innen

Geschlossene Gruppe

Liebe Mitmenschen,

als Sexarbeiter zu Köln bin ich hier angemeldet. Zudem bin ich Mitglied im BesD e.V. und als solcher aktiv tätig.

Derzeit sammele ich verdichtet Informationen zu jedweden Sperrbezirksverordnungen in den Städten und Gemeinden unserer Republik und das ist natürlich eine echte Mammutaufgabe.

Wir möchten unseren Mitgliedern einen einfachen Weg anbieten, jeweils aktuelle Informationen zu erhalten. Manche Städte und Gemeinden haben diese Infos präsent auf einer Webseite. Aber leider verstecken manche diese notwendigen Informationen vor den Sexarbeitern in Schubladen entsprechender Behörden.

Man stelle sich vor, dass ein Gast Sexarbeiter*Innen buchen möchte und tendentiell muss der Deal platzen, wenn die Adresse des Gastes im Sperrbezirk liegt.

Natürlich kommt nun die Frage, wer das kontrollieren soll. Wo es bei Privatbesuchen daheim eher weniger der Fall sein wird, so haben die Sexarbeiter*Innen, welche auf der Straße arbeiten durchaus Kontrollen in Kauf zu nehmen.

Ich habe ziemlich viele Anfragen rausgeschickt, aber die Landkarte ist halt noch recht leer. Und nun … kommt ihr ins Spiel.

So möchte ich euch bitten, dass ihr bei genügend Zeit mal die Webseite eurer Stadt oder Gemeinde aufruft und dort nach folgenden Hinweisen sucht:

a) Adresse der Gesundheitsberatung nach ProstSchG
b) Adresse der Anmeldung nach ProstSchG
c) Sperrbezirkslisten Eurer Stadt oder Gemeinde.

Schreibt diese Informationen mir einfach in den Facebook Messenger rein. Doppelte und dreifache Sachen filtere ich selber aus.

Ihr würdet mir und uns einen Bärendienst erweisen und es wäre doch gelacht, wenn die Schwarmintelligenz nicht funktionieren würde.

Liebe Grüße

Martin


Also … natürlich hast Du Recht, dass es laut https://www.gesetze-im-internet.de/stgbeg/art_297.html eine „Kann“-Bestimmung ist mit dem Sperrbezirk.

Bereit für einen Exkurs in Sachen NRW …?

Wenn Du nach „Art 297 Verbot der Prostitution“ im Internet suchst, dann findest Du viele Sperrbezirksregelungen, respektive -herbeiführungen aus Anno dazumal.

Eine davon wäre Dortmund

https://www.dortmund.de/media/p/ordnungsamt/pdf_ordnungsamt/prostitution/Sperrbezirk_alle_Prostitutionsarten.pdf

Kann man direkt aufrufen. Wenn es also einen Sperrbezirk in Dortmund gibt, dann muss es auch eine Landesentscheidung geben.

„Aufgrund des Art. 297 des Einführungsgesetzes zum Strafgesetzbuch (EGStGB) vom 02.03.74
(BGBl. I S. 469) in Verbindung mit § 1 der Verordnung der Landesregierung des Landes
Nordrhein-Westfalen vom 11.03.75 (GV: NW. S. 258) wird für den Bereich der Stadt Dortmund
verordnet:“

Meine Suche nach : „11.03.75 (GV: NW. S. 258)“ in Verbindung mit NRW (sicher ist sicher) führte mich irgendwann hierher:

https://recht.nrw.de/lmi/owa/br_vbl_archiv_liste?anw_nr=6&jahr=1975&sg=0&val=&ver=0&menu=1

Dort nach der Seitenzahl suchen, weil Gesetzblätter pro Jahr nummeriert und fortgeführt werden.

Ergo -> https://recht.nrw.de/lmi/owa/br_gv_show_pdf?p_jahr=1975&p_nr=28

Und dort steht das, was NRW beschlossen hatte.

Das ist ein nicht wirklich durchsuchbares PDF.

Fazit: NRW hat so einen zentralen Ansatz und die Regierungspräsidenten entsprechend in die Verantwortung genommen.

Und so eine explizite Suche ist nicht für jeden was, wenn das Wühlen in derlei Archiven Sonderlingen wie mir nicht entsprechend Spaß macht 😉

Glück auf.


Wenn ich mich nun durch verschiedene Sperrbezirksregelungen wühle, dann komme ich zum Schluß, dass lediglich Prostitution in der Sexarbeit in Sperrbezirken verboten ist.

https://www.stadt-koeln.de/wirtschaft/gewerbe/sperrbezirksverordnung?kontrast=weiss#

Die Stadt Köln zB schreibt:

„Die Sperrbezirksverordnung untersagt die Ausübung der Prostitution. Sie wird durch § 12 der Kölner Stadtordnung ergänzt, in dem die Kontaktaufnahme zu Prostituierten mit dem Ziel der Vereinbarungen sexueller Handlungen gegen Entgelt untersagt wird. Verstöße gegen diese Regelung stellen Ordnungswidrigkeiten dar, die mit einem Bußgeld von bis zu 1.000 Euro geahndet werden können.“

Also der reine Webcam-Chat gegen Geld scheint davon nicht betroffen zu sein oder das Drehen von Pornos. Wenn Du als Prostituierte(r) (um den Begriff zu verwenden) per eMail oder so mit möglichen Gästen „mit dem Ziel der Vereinbarungen sexueller Handlungen gegen Entgelt“ kommunizierst, dann könntest Du fällig sein.

Das Problem dabei ist die Kontrolle an und für sich. Diese ist schlicht nicht leistbar. Was es jedoch nicht verbotener macht.

… Feierabend für heute \o/ …