Pantoffeln//MilchSchnitte//Porno #DreiWortStory – @mariannsdotter

„Nichts ist so schwer, wie der Anfang!“, seufzte sie in sich hinein. Vor einem leeren Blatt Papier kauernd träumte sie sich Worte herbei, um die Leere zu füllen. Aber die Worte wollten heute einfach nicht so herbeifliegen, wie sie es sonst gewohnt war. Alles hatte sich auf eine Art verändert und jeder Anfang kam zu einem schnellen Ende. Nichts war schlüssig. Keine Idee ausgereift genug. Und das ausgerechnet heute. Einen Tag vor Redaktionsschluss.

Mit ihren Füßen spielte sie nervös an einem Pantoffel herum. Üblicherweise trug sie die nur, wenn sie krank war. Jogginghose, ungekämmt, nicht mal geduscht. Sie hielt ihre Nase an ihre Achsel und rümpfte diese. „Das muss wohl das Ende sein!“, hörte sie sich denken und stand vom Tisch auf und lief durch die Wohnung. Unter ihren Füßen spürte sie den Dreck. Er kam ihr heute mehr dreckig vor. Natürlich war ihr bewusst, dass sie nie gegen den Umweltmist anputzen wird können. Einmal das Fenster aufgemacht und die frische Luft brachte gleich neues Wegmachmaterial mit. Frühling, Pollen, Insekten. „Bäh!“.

Worüber sollte sie schreiben? Was war heute ihr Thema? Welche Gedanken sollten ihre Kolumne schmücken mit welcher sie ihre Leserschaft jede Woche so lustvoll animierte? 1000 Worte mussten her, aber ihr Kopf war so leer wie das Blatt Papier, welches auf dem Tisch lag. „Wahrscheinlich war es ein Fehler im Rausch der Gedanken einfach mal die Kolumne für vier Wochen vorgeschrieben zu haben?“. Doch ihre Katze antwortete nicht. Sie schaute sie nur teilnahmslos an, gähnte, streckte sich und zeigte ihr die kalte Schulter. „Tolle Hilfe!“. Doch es kam keine Antwort.

Ob wirklich alle Geschichten schon erzählt waren? Ob sie einfach eine alte Geschichte mal neu begutachten sollte? Schließlich ändert sich doch mit der Anzahl an Tagen seit Geburt auch gewiss die Einstellung zu dem ein oder anderen? Ihre ruhende Katzenherrin betrachtend lies sie alle Dinge rund um „D/s“, „BDSM“, „Casual D/s“, „EPE“, „TPE“, „LDR“ aufflackern. Hatte sie neulich nicht was auf „tumblr“ gelesen? Von weiteren Schubladisierungen? Sie setzte sich wieder an den Tisch. Eventuell würde ihr eine einfache Übersetzungsarbeit helfen.

As a submissive, I’m often asked what type of submissive I am.  There was a time when this question really gave me fits. For the most part, I abhor labels. I find them too restricting, and I tend not to like being stuffed into a box, confined by the label attached to it.

And yet, I’ve acknowledged before, and shall again, that labels can be useful at times. Since so many others tend to use labels to refer to specific traits, it’s good to know, at least generally, what they mean.

With that long preface, I’m going to address labels used to identify different types of submissives.

Als Submissive werde ich häufig gefragt, welche Art von Submissiver ich sei. Es gab eine Zeit, in der diese Frage mir wirklich Antworten gab. Zum größten Teil verabscheue ich Etiketten. Ich finde sie zu einschränkend und ich mag es nicht, in eine Schachtel gestopft zu werden, begrenzt durch das daran angebrachte Etikett.
Und doch habe ich bereits früher anerkannt und werde es auch wieder tun, dass Etiketten manchmal nützlich sein können. Da so viele andere dazu neigen, Etiketten zu verwenden, um sich auf bestimmte Merkmale zu beziehen, ist es gut, zumindest allgemein zu wissen, was sie bedeuten.
Mit diesem langen Vorwort werde ich mich mit Etiketten befassen, mit denen verschiedene Arten von Unterwürfigen identifiziert werden.

„Boah, das ist sperrig!“

Aber sei es drum. Der Text erschien ihr gerade recht. Sie blickte zur immer noch ruhenden Katze um ein Einverständnis zu erzwingen. Keine Antwort. „Nun gut, dann mal frisch ans Werk.“. Aber vorher noch ein wenig Nahrung. Ihr Blick in den vollen Kühlschrank machte sie ratlos. So viele Dinge und nur so wenig Schnöckis dabei. Mit beherztem Griff zog sie eine Milchschnitte hervor, während sie fast gleichzeitig auf den Knopf des elektrischen Koffeinspenders drückte. „Das letzte seiner Art!“, dachte sie ehrfurchtsvoll und entwickelte das Stück Kalorien-Ohne-Vitamine-Snack und begann mit ihrer Zunge die Milichcreme zu erkunden. „Du musst sie in Ehren halten und darfst nichts verschwenden!“. Sie hielt inne. Und ein Lächeln machte sich breit. Ob andere Frauen auch auf den lüsternen Gedanken kämen, bei Erlecken der Michcreme an eine Vulva zu denken? Die man herrlich bei einem Dreier lecken kann, während man selbst von hinten gestoßen wird? Oder man selbst geleckt wird, während man den Schwanz des Mannes der Besten Freundin blies?

Sie kauerte sich auf den Fußboden und leckte an der Süßigkeit. Irgendwie war das schon ein wenig merkwürdig. Das Zarte in der Mitte und das Rauhe an ihrem Zungenrand erinnerten sie durchaus an das ein oder andere, was in ihrem Leben so geschehen ist. Ob andere auch so von Kanll auf Fall diese „Dinge“ in den Kopf nehmen um die verwaiste Libido zu füttern? Wenigstens ein wenig? So vorne an? Schließlich schreibt sie von solchen Momenten in ihrer Kolumne. Wie lustvoll der Alltag sein kann, wenn frau es nur zuläßt. Jeder Moment kann zu einem lustvollen Moment werden. Wenn frau sich frei macht. Dabei müssen nicht gleich Sturzbäche zwischen den Beinen entstehen. Es ging ihr immer „nur“ um lustvolle Gedanken „zulassen“, auf dass der Alltag nicht alles platt mache.

An ihrem Tisch wieder angekommen, betrachtete sie ihre Katze. In sich ruhend. Nur leise bewegte sich der Körper. Ein sicherer Hinweis darauf, dass sie noch lebte, weil sie atmete. Ansonsten war nur Stille vorhanden. Und sie machte sich an den nächsten Absatz.

24/7 Submissive

A submissive who lives the life 24 hours a day, 7 days a week, is based on total power exchange. This is when one person surrenders total control to another for an indefinite period of time. In a relationship like this the power exchange is super-imposed over the other roles that these people may assume; such as parent or spouse. One person is always dominant and the other is always submissive to them. Sometimes also referred to as Lifestyle D/s. Due to the confusion created by the name 24/7 and the application of this principle to dynamics in which the participants don’t live together, and may not even live in the same city or country, other names have been suggested as alternatives – Full Spectrum Submissive being the most recent.

Ein(e) Devote(r), der das Leben 24 Stunden am Tag lebt. 7 Tage die Woche, basiert auf dem gesamten Stromaustausch.

Sie lachte auf. „Stromaustausch“. Der Google Translator verschlug ihr immer wieder aufs neue die Sprache. Auf der anderen Seite frug sie sich, wie TPE am sinnvollsten ins Deutsche zu transferieren sei. „Totaler Macht Austausch“. Mit einem Knurren änderte sie den Text und beließ es bei der englischen Bezeichnung. Deutsche Sprache war manchmal einfach viel zu sperrig und muss sich in den Ohren anderer irgendwie wie Klingonisch anhören: wabmeyvetlh chenmoH tam! Okay … von vorne.

Ein(e) Devote(r), der das Leben 24 Stunden am Tag lebt. 7 Tage die Woche, basierend auf dem gesamten Machtaustausch. Dies ist der Fall, wenn eine Person auf unbestimmte Zeit die vollständige Kontrolle an eine andere Person abgibt. In einer solchen Beziehung wird der Machtaustausch über die anderen Rollen gelegt, die diese Menschen übernehmen können. Zum Beispiel „Eltern“ oder „Ehepartner“.

Den Begriff „Eltern“ würde sie weglassen. Seit wann spielt man mit seinen Eltern oder Kindern. Auch wenn (kleine) Kinder irgendwie ja schon unter der totalen Kontrolle von Eltern stehen, so lässt diese nach, je größer die Kinder werden. Aber „Ehepartner“ hätte in der Übersetzung Konstanz. Sie kannte einige TPE-Beziehungen, in welcher die Menschen vor dem Gesetz gleichberechtigt verheiratet waren, aber in der Subschicht TPE galt.

Eine Person ist immer dominant und die andere ist ihnen immer unterwürfig. Manchmal auch als „Lifestyle D/s“ bezeichnet.

Sie musste sich erinnern, dass sie die Überschriften am besten nicht übersetzte. Viele Begriffe sind im Deutschen angekommen „as is“. Das sollte auch gut so bleiben.

Aufgrund der Verwirrung, die durch den Begriff „24/7“ entsteht, und der Anwendung dieses Prinzips auf Dynamiken, in denen die Teilnehmer nicht zusammenleben und möglicherweise nicht einmal in derselben Stadt oder demselben Land leben, schlage ich andere Namen als Alternative vor. „Full Spectrum Submissive“ ist die neueste.

TPE scheint also dieser Definition nach nur dann zu sein, wenn die Beteiligten tatsächlich zusammen wohnen. Ja, dies dachte sie auch schon immer. Guter Punkt.

Mittlerweile war sie bei 1357 Worten angekommen. Und würde sie nun weiter schreiben, dann würde es zuviel werden. Vielleicht könnte sie ja vorschlagen einen eigenen Artikel jenseits der Kolumne draus zu machen? Sie legte den Stift beiseite und begann ihre unleserlichen Worte in den PC einzutippen. TPE. Hmmm. Nein … das ist sie nicht. Sie würde sich sicherlich nicht ihr gesamtes Leben vorschreiben lassen. Obwohl vieles in ihrem Leben daran erinnerte. Immer dann, wenn sie ein wenig unbeholfen war und ihre Gedanken sortieren musste, war da ihr Göttergatte, der Entscheidungen für sie traf. Sie waren sinnvoll und auf den Punkt. Aber nein, das war kein TPE. Dafür war er auch nicht gemacht. Sie hatten darüber mal gesprochen, aber nur theoretisch. Er meinte, dass er dafür viel zu faul sei. Und er würde aus ihr soundso nur das hervorholen, was eh in ihr sei. Er würde dies nur für sie formulieren.

Sie wedelte den Gedanken zur Seite. Auf der einen Seite würde sie es gerne mal ausprobieren. Wie das so sei, sich ihm vollends hinzugeben. Also in allem. Auf der anderen Seite wüsste sie, dass sie beide das nicht lange durchhalten würden. Auf BDSM-Play-Partys die gehorchende Sklavin zu sein ist das eine. Aber zuhause galten andere und gemeinsam festgelegte Regeln. Sie vertraute ihm sehr. Sie würde sicherlich die eine oder andere Grenze für ihn übersteigen. Sie hatten sich auf EPE geeinigt. Das gefiel ihr sehr. Nicht zu entscheiden, was, wann, wo und vor allem auch mit wem Sex zu haben. Das war es, was sie beide verband. Ihr Sexleben war ein Porno.

Die Substantivität des Subseins

… oder: Warum eine Sub eine Herrschaft braucht.


Natürlich kann ich alles machen, was ich will. Ich kann mich ausleben ohne jemanden um Erlaubnis zu bitten. Ich muss nicht geformt werden. Nicht angeleitet. Ich kann einfach in ein Pornokino gehen und Schwänze blasen oder mich vögeln lassen. Ich kann mich jedem noch so fremden Kerl ausliefern. Und ich kann das alles genießen. Als willfährige Hure.

Für diesen Aspekt gehe ich der Sexarbeit nach und habe alles unter Kontrolle.

Meine devote Neigung braucht jedoch Führung. Ich will gehorchen müssen. Dinge „gegen meinen Willen“ tun. Dinge gegen meinen Willen tun. Ich will nicht auswählen dürfen. Ich will keine Wahl haben. Ich will verkauft werden. Entblößt und erniedrigt. Ausgeliefert.

Und für diesen Aspekt brauche ich jemanden, der mein Subsein als solches respektiert, aber mir die Freiheiten lässt, die ich für meinen Brotwerberb benötige.

Und ich habe da eine Jemandin gefunden. Und das macht mich gerade sehr glücklich.

Mein Ex wird die Identität unterhalb seiner Lieben bekannt geben, weil sich das so gehört. Ob ich diese Jemandin in mein Twitterprofil aufnehmen kann, muss ich mal schauen. Es gehört sich meiner Meinung nach zwar so, aber ich bin mir nicht so sicher, ob sich das in einem Sexarbeits-Account gut macht. Aber ich bin bereits in Ihrem JoyClub-Profil verankert.

Wer mir auf Twitter folgt wird schon 1+1 richtig rechnen. Es ist nicht so einfach mich als Sub zu haben und es wird sich nicht um ein D/s-Gefüge, sondern um eine Spielbeziehung handeln. Und ich bin bei ihr einer von anderen, was ich extrem entspannend finde. Wir geben uns beide maximalen Freiraum und haben uns, wenn wir uns brauchen.

Ich bin dann mal auf YouTube

Derzeit bin ich ein wenig unlustig mit dem Schreiben, weswegen ich angefangen habe auf YouTube zu sein. Vielleicht mögt ihr mir ja auch dorthin folgen.

Hier ein paar Ausschnitte aus dem laufenden Programm 🙂









Submissiv sein … CrossDresser-Version

Es ist leicht eine Liste mit Dingen, die man mag, weniger mag, will oder weniger will zu erzeugen. Mit meinen 50 Lenzen, mehr als 25 Jahren im BDSM, bin ich mir ziemlich sicher, was mit mir geht und was nicht. -> Klick <-

Die Frage aber bleibt, was das mit mir macht und wie ich dabei empfinde. Und wie ich mich entwickelt habe. Mal probieren, ob ich das hinkriege.


Was zunächst als reiner Damenwäscheträger anfing entwickelte sich schnell in die CrossDresserei. Immer FastForward die nächste Ebene erreichen. Dabei kann ich noch nicht mal sagen, warum ich DWT wurde. Ich glaube, es war einfach aus alten Erinnerungen als mSub heraus, der Wunsch es einfach mal wieder zu machen. Auf HighHeels laufen, Halterlose tragen, Slip weglassen. Ich fühlte mich in diesen Dingen immer wohl und fühlte mich niemals gedemütigt, wenn ich so für meinen Herrn rumlaufen musste. Es war immer positiv belegt, weil ich zwar durchaus einige deutlich sexistische Kommentare über mich ergehen lassen durfte, aber diese meiner Erscheinung galten und ich diese im Kopf von mir selbst abtrennte. Ich sah weiblich aus und als Sub ist das nun mal so. Ende. Zumal es mir als Exhibitionist sehr zu gute kam, dass ich (mehr oder weniger) in Nackthaltung verbrachte. Das wollte ich. Und das mag ich auch bis heute.

Ich glaube, dass es mir sehr wichtig war (und ist), dass andere an mir Gefallen fanden. Und weil Männer in ihren Neigungen gefühlt direkter vorgehen, wenn eine Sub anwesend ist, bekam ich so die Anerkennung, die ich brauchte. Ungefiltert. Wenn ich also eine Rolle spielte, dann gaben mir die Männer den Applaus. Und wer mag sowas nicht. Aus heutiger Sicht ist das ebenso zu sehen. Wer mich direkt, aber intelligent, anmacht, also deutlich mehr als „Hi! Na?“ in Wort oder Schrift über die Lippen bringt, der schafft es nicht mein Selbstwertgefühl mit seiner Direktheit zu torpedieren. Ganz im Gegenteil. Meine Submissivität ist darauf ausgelegt, dass jemand ohne Umschweife sagt was sie/er will. Wenn ich das jemandem aus der Nase ziehen muss, dann ist mir das schon zu langwierig.

Und ja, am Ende haben schon so manche dominante Menschen vor mir gekniet und meine HighHeels sauber geleckt und sich hinter her dafür bedankt. Nicht, dass ich es darauf anlege, aber wer mich nicht packt, den packe ich. Ich gehorche gerne, bin leise, schweigsam und diene. Und in dieser eigenen Stille brauche ich eben eine Stimme, die mich führt. Was nicht bedeutet, dass diese Stimme ständig da sein muss. Der dominante Mensch gibt mir eine Aufgabe und wenn diese eine Woche dauert, dann brauche ich auch eine Woche keinen Kontakt. Wofür auch, ich bin ja schließlich beschäftigt. Wenn ich dann nach dieser Zeit jedoch meine Aufgabe abliefere, dann wäre es sehr nett, wenn sie angemessen bewertet werden würde. Spätestens dann benötige ich die Dominanz wieder. Um Lob/Tadel zu erhalten, neue Aufgaben.

Mein Leben ist sehr vielfältig gestaltet, sei es, dass mein Ex seine Projekte hat, dass ich für den BesD e.V. arbeite oder eben als Sexarbeiter*in unterwegs bin (ich werde auch bald Teil dieser URL sein). Viele Aufgaben lassen sich gerade mit Letzterem gut verbinden. Kleines Video von mir nackt auf einem Parkplatz? Kein Thema. Es gibt immer Lücken, die ich gut füllen kann. Und wenn ich einen Gast überzeugen kann, dann gibt es auch Pornos mit mir. Alles kein Problem.

Meine Erfahrung zeigt mir, dass viele Menschen, die sich CrossDressern dominant nähern möchten, sich einfach nur dominant fühlen, es aber nicht wirklich sind. Sie wollen einfach mal schauen, wie das ist, wenn jemand, der „unter ihnen“ steht, also „kein richtiger Mann“ ist, tut was ihm gesagt wird. Zumeist geht es nur um Blowjobs oder harte Ficks und spätestens nach 30 Minuten ist die Show vorbei. Nur wenige halten sich mit ihrem eigenen Orgsamus zurück, so dass die Stunde auch voll wird. Ich sehe das aber nicht so wild. Es demütigt mich nicht, wenn ich all mein Talent der Illusion in die Waagschale werfe und am Ende alles sehr schnell geht. Meine Submission ist genau darauf geeicht. Weil Männer meistens „nur“ abspritzen, aber nicht wirklich kommen wollen. Von einem wirklich befriedigendem Orgasmus ganz zu schweigen.

Und wenn ich mich nun mal weiter öffne, so werde ich wohl vielleicht eine Herrin haben. Wir haben viel gesprochen und sie muss noch um ein paar Ecken gehen, weil ich eben so viel mehr als nur ein CrossDresser bin. Und wenn sie sich auf meine CrossDresserei beschränkt, und nur dann, kommen wir eventuell zusammen. Sie muss akzeptieren, dass es den Ex gibt und dass der Ex seine eigene Sexualität hat, die von der meinen vollkommen abgekoppelt ist. Und das eben eine komplette Kontrolle über meine Submissivität zwar möglich ist, aber sich eben nur auf die Zeiten beschränkt, die ich mich tatsächlich frei machen kann und will. Wir werden sehen, wohin das führt.

Liebe @needfull_1 …

Bezugnehmend auf https://neediesblog.wordpress.com/2020/01/18/projekt-interview/ möchte ich Dir angemessen antworten.



Dein Twittername (falls vorhanden)

@EmEmBDSM


Deine Neigung (Dominant, Submessiv, Switcher, devot, masochistisch, sadistisch. Gerne auch weitere Punkte)

Extrem-Switcher. Dominant ist der da oben … Devot ist diese Dame hier -> https://twitter.com/CDsarahblume. Ich bin bi-sexuell, lebe das jedoch nur als CrossDresser wirklich aus. „En Male“ bin ich hetero.


Aktueller Beziehungsstatus (Single, Spielbeziehung, D/S, Poly, verheiratet..)

Single, mit Subs. (Dom) vs Single mit (vielleicht) bald Herrin. (Crossdresser) // Nicht auf der Suche nach einer Lebensabschnittsgefährtin.


Wann wurde dir klar, daß du diese Neigung hast? Oder bist du dir nicht sicher, daß du sie hast?

Frühkindlich habe ein Faible für Natursekt erworben. Ich war lange Bettnässer und flog zwischen einem guten Gefühl und der darauf folgenden Schimpfe durch Frau Mama. Das Problem mit Frau Mama ist keines mehr, aber Natursekt ist geblieben. Es ist ein Faible – kein Fetisch für mich.

Den eigentlichen Einstieg fand ich mit der ersten Frau aka (Vanilla-)Wifesharing, danach mit der zweiten Frau kam SM hinzu. Die dritte Frau war 100% Vanilla. Die vor kurzem beendete Beziehung mit Hirnventrikel war BDSM-D/s in Teilzeit.


Hast du schon Erfahrung gemacht? Oder bist du unsicher /hast Angst?

Ich würde sagen, dass ich seit mehr als 25 Jahren aktiv bin. Und mittlerweile voll geoutet und sowohl als Dominus, als auch als Sub, der Sexarbeit nachgehe (in Teilzeit). Angst habe ich keine mehr. Ich bin extrem neugierig.


Hast du Vanilla Beziehungen gehabt?

Ja, siehe oben.


Was ist dein ganz spezieller kink? Der dich sofort feucht /hart werden lässt?

„Du tust, was ich Dir sage und stellst keine Fragen, sondern gehorchst.“ ist nur eine Abkürzung für vorhergehende tiefe und lange Kommunikation, wenn es um BDSM geht. Ich bin da mehr (beiderseitig) im D/s verhaftet und weniger im SM. Als Sub kann ich Schmerzen nicht sexualisieren, aber ich liebe die „O“, die sie ist.


Würdest du dich auf Wunsch piercen/ tätowieren lassen? Würdest du es von Sub /Sklavin erwarten?

Nein. Niemals. Sowohl als auch.


Hast du schon schlechte Erfahrungen gemacht?

Zahlreiche. Mehrheitlich mit Subs als Dom, welche am Ende einfach nur Sub „spielten“, aber nicht fühlten. Als Sub habe ich noch keine schlechten Erfahrungen gemacht.


Gibt es Dinge, die sich geändert haben? Also was Tabu war, würdest du jetzt tun.

Als Dom hat sich kaum etwas geändert. Als Sub auch nicht. Ich bin ziemlich bei dem geblieben, was ich nicht will, damit Raum für alles andere ist.


Was wären Dinge, die du niemals tun würdest.

Kaviarexzesse. Spiele mit Blut und Nadeln. Bondage (als Dom). Spiele, die Kinder sexualisieren. Das Spielalter des CrossDresser ist mindestens 16. Kein Sex mit unter 18-jährigen.


Wie sehr unterscheidet sich dein Kopfkino von der Realität?

Ich habe vier Subs und die realistischen Möglichkeiten entscheiden das Spiel. Eine wird „O“ werden, andere wollen das nicht. Völlig in Ordnung. Die Frau, die ich mal heiraten würde, wäre eine „O“. Und nichts anderes.


Wie wichtig sind dir Symbole?

Ich trage den Ring der „O“ je nach „Zustand“ links oder rechts. Wenn ich Sub bin trage ich Frauenkleidung (Crossdresser) und immer Halsband, auch im normalen Leben, auch ohne Herrschaft. Meine Subs haben Halsband zu tragen, wenn sie mit mir zusammen sind. Ansonsten bin ich da leidenschaftslos.