Absolute Grenzen und warum es die wirklich geben muss. #BDSM

Aus meiner persönlichen Sicht der Dinge gibt es Grenzen, die niemals übertreten werden dürfen. Wer sich mit #BDSM beschäftigt kennt diese ganzen Listen und Gespräche über weiche und harte Grenzen, grüne, gelbe oder rote, NoGos und wie sie sonst alle benannt werden.

Dabei möchte ich gar nicht mal die Spielarten auflisten, denn wer was in welchen Bereich schiebt ist allenthalben Privatsache. Und persönliche Grenzen sind nun mal keine allgemein verbindlichen. Obwohl ich ziemlich sicher bin, dass es Dinge gibt, welche auch ich als absolut betrachte, aber nicht weiter benenne, weil ich davon ausgehe, dass das doch klar sein sollte.

Sind sie aber nicht … also gebe ich mal frei, an was ich da so denke:


HART: Kinder/Minderjährige

Ich anerkenne Bedürfnisse und Wünsche von Minderjährigen. Sie existieren. Viele Menschen im #BDSM haben erste zarte Ideen bereits im Kindesalter (unter 14) gehabt. Wo ich nicht nur eine moralische Grenze sehe ist der §176 StGB ziemlich eindeutig: Als Erwachsener (ab 18) ist Sex mit Kindern in jedem Fall verboten und Kinder können hier auch kein Einverständnis geben. Wer Sex mit Kindern hat, ist ein Straftäter.

§180 StGB geht sogar noch einen Schritt weiter und hebt die Grenze im Absatz 1 zunächst auf 16 an. Im Absatz (2) wird das Alter auf 18 angehoben.

Einvernehmliche sexuelle Beziehungen von Menschen 16+ zu Menschen 18+ sind also möglich. Die sexuelle Selbstbestimmung hat ihre Grenze jedoch darin, dass die zur Sorge Berechtigten das letzte Wort haben (siehe Satz 2 des Absatz 1). Was für jugendliche Beziehungen stillschweigend wohl okay ist, wird sich in meiner Denke nicht so ohne weiteres für Beziehungen eines 17jährigen Menschen zu einem 30jährigen Menschen darstellen.

Daher verbietet sich für mich jeder Gedanke an sexuelle Handlungen mit oder sexuelle Beziehungen zu Menschen unter 18.


HART: Tiere

Am 8. Dezember 2015 lehnte das Bundesverfassungsgericht eine Beschwerde gegen den § 3 Satz 1 Nr. 13 des Tierschutzgesetzes ab. In der Begründung stellte es klar, das im Tierschutzgesetz verankerte Verbot greife nur dann, wenn das Tier zu einem artwidrigen Verhalten gezwungen wird. Demnach ist der Geschlechtsverkehr mit Tieren in Deutschland nicht generell verboten. (Quelle: Wikipedia)

Ich sehe das ein wenig anders: „Ein Tier für eigene sexuelle Handlungen zu nutzen“ – so beginnt Nummer 13 und das ist für mich ziemlich definitiv. Und weil ich das so auslege ist für mich persönlich jeder sexuelle Kontakt zu Tieren schlichtweg verboten. Und ich finde es sehr schade, dass es mittlerweile nur eine Ordnungswidrigkeit statt eine Straftat ist.

Daher verbietet sich für mich jeder Gedanke mir sexuelle Handlungen mit Tieren vorzuschlagen oder anzubieten.


WEICH: Rollenspiele zu obigen Themen

Pädophilie und Zoophilie sind Krankheiten, welche sich Betroffene nicht ausgesucht haben. Und doch stehen sie auf der Karriereleiter der „mit Krankheit geborenen Menschen“ sogar noch unter Depressiven. „Kinderficker sind immer Vergewaltiger und die will niemand. Dann lieber die Bekloppten.“

Wer für sich erkannt hat, dass sie/er krank ist und sich eine Therapie unterzieht, braucht wahrscheinlich dennoch ein Ventil. Sexarbeit kann ein solches Ventil sein. Allerdings kenne ich das nur in Verbindung mit Telefonsex.

Tatsache ist, dass ich als DWT durchaus die Rolle einer Minderjährigen einnehmen kann, aber selbst im Rollenspiel würde ich 16 Jahre niemals für niemanden unterschreiten. Auch nicht für Geld. Auch nicht als Katze.

Und nein, ich spreche hier nicht von DDlg-Beziehungen („Daddy Dom – little girl“), welche zwar gerne in diese Richtung ausgelegt werden, aber mitnichten einer Krankheit entspringen, sondern lediglich ein Kink sind.


Und was fällt euch noch so ein?

Was bisher geschah … // Geschichten aus der Gruft.

Es wurde um ein echtes Erlebnis gebeten, also eine Geschichte aus der Gruft 😉 … weil ich bin halt schon alt 😀


Das ist jetzt schon ziemlich lange her, aber ich erinnere mich daran wie mein Dom mir aufgetragen hatte, dass ich eine Woche lang spärlich bekleidet (als Damenwäscheträger – DWT) jede Nacht mindestens für zwei Stunden auf einem „gewissen“ Parkplatz für ihn anzuschaffen habe. Das Spiel mit der Sexarbeit hat mich ja schon immer fasziniert und es ging gar nicht mal um Demütigung. Mein Dom wusste das und wollte auch nicht, dass ich es für Geld mache (diese Dates vermittelte mir mein Dom von sich aus), sondern dass ich „auf Quote“ arbeite.

„Am ersten Tag wirst Du mindestens einen Kerl aufreissen, am zweiten mindestens zwei bis es dann am fünften Tag halt fünf sind. Und weil Du keine weiteren Fragen mehr hast, darfst Du davon auch Fotos und Videos erzeugen. Also möchte ich Dich mindestens mit drei Männern beschäftigt sehen. Alles klar?“

„Ja, mein Herr!“

So sah ich mich dann in einem schwarzen T-Shirt-Kleid mit nichts drunter, schwarzer Perücke und High Heels auf einem DWT-Strich in der Nähe Kölns parlieren.

Ich mochte solche Sachen. Sehr sogar. Und vor allem, weil die nicht wirklich ausformulierte Aufgabe mir kreative Möglichkeiten gab darüber zu bestimmen, welche Serviceleistung ich mit wem zu erbringen gedenke und auch wo. Selbst die Plots zu Fotos und Videos fielen unter meine Regie.

Während ich bis zum Tag Drei alle Forderungen habe erfüllen können, also das Bedienen von sechs unterschiedlichen Männern per Blowjob und/oder Analverkehr, hatte ich kein Glück, was Fotos anging. Niemand wollte seinen Schwanz in die Kamera halten, so als ob man jene am Schwanz erkennen würde. Aber mit Tag Vier durfte ich auch nicht mehr wirklich wählerisch sein, aber es bereitete mir keine Probleme auch die „B-Männer“ in den Autos anzusprechen.

Bis ich dann faszinierend herausfand, dass einer Natursekt wollte. Also er wollte nur das. Ich sollte neben dem Auto knien und einfach den Mund aufmachen. Allerdings nicht nackt, sondern bekleidet. Da ich eh Wechselsachen dabei hatte, war das für mich okay. Er sollte der letzte Kunde an diesem Abend werden. Fataler Irrtum.

Während ich also die Kamera und dann mich positionierte und die ersten Strahlen seines Natursektes in meinen Mund regneten, kamen auch andere Männer hinzu. Ich konnte das nur aus den Augenwinkeln heraus sehen, aber da standen so drei Männer, die ihre Schwänze wichsten. Offensichtlich gefiel ihnen also dieser Live-Porno. Und einer nach dem anderen stimmte in den Regen mit ein und ich glaube, dass ich insgesamt 5 Minuten lang beregnet und mit Facials versorgt wurde. Und alles auf Kamera.

Somit hatte ich am Tag Vier ein Video mit vier Männern und mir und zusammen mit den Vortagen insgesamt 10 Sexualkontakte. Und ich hatte echt keine Ahnung, wie ich das noch an Tag Fünf steigern sollte. Also ich brauchte ja noch fünf Männer am Tag Fünf.

Doch leider konnte ich meine Quote nicht leisten, denn die Männer vom Vortag waren wieder da. Ich hatte zwar fünf Sexualkontakte am Tag Fünf, aber halt nur einen neuen dabei.

Dennoch konnte ich mit zwei Videos dienen (immerhin) und ich gab meine Arbeit am Tag Sechs ab.

Mein Herr schmunzelte mich an: „Ich bin sehr stolz auf Dich. Weißt Du das eigentlich? Es geht nicht darum alles zu erfüllen, sondern alleine das Bemühen darum ist wichtig. Das hast Du getan. Und das macht nicht jeder einfach mal so. Du hast es wirklich drauf.“

Hachja <3

Lange her. Bitte Gerne Danke.

SSC vs RACK … oder so?

Was bisher geschah: Thinking RACK?


Auf diversen Ebenen wird immer mal wieder gerne besprochen, was denn nun der wahre Unterschied zwischen SSC (Safe Sane Consensual) und diesem RACK (Risk Aware Consensual Kink) sei und wie man möglicherweise auch das CNC (Consensual Non-Concent) dazu sehen darf.


Und auch andere Menschen haben sich bereits ausführlich hierzu geäußert:

SSC oder RACK? WTF? // SSC, RACK ODER DOCH LIEBER PRICK? // THE HISTORY OF SSC (SAFE SANE CONSENSUAL) VS RACK (RISK-AWARE CONSENSUAL KINK)


Vielleicht ist es dann doch mal wieder Zeit ein paar Dinge aus meinem eigenen und persönlichem Universum darzulegen 😉

Wenn es um #Sexarbeit geht (als Dominus) spiele ich grundsätzlich und ausschließlich SSC. Vor allem dann, wenn es um die Dienstleistung geht muss ich mich rechtlich noch viel mehr absichern. So habe ich dies auch zuletzt in meinen Beiträgen zur #OExperience dargelegt (Teil Eins / Teil Zwei). Das möchte ich gar nicht weiter ausbreiten.

Jedoch gibt es ja noch einen privaten und vielleicht auch noch einen geheimen Spieltrieb.


Alle meine Bindungen beginnen immer im SSC. Da beißt die Maus keinen Faden ab. Es geht auch einfach nicht anders und vor allem von mir als Dom ist das zu erwarten. Viel Kommunikation. Viele Gespräche. Softlimits, Hardlimits. Wenn ich als Dom mir nicht gemeinsam mit der „Upcoming Submissive“ Gedanken um die Ausprägung des Spieles mache, dann machen wir beide grundsätzlich was verkehrt.

Ebenso bin ich der Meinung, dass eine 25 jährige Erfahrung vielleicht meine handwerklichen Fähigkeiten verbessert hat und auch wenn emphatische Dinge darunter zu finden sind; jeder Dom muss sich auf jede Sub immer wieder neu einstellen. Und anders herum. Zumindest ich könnte mir keine private Beziehung vor stellen, welche gleich auf RACK anläuft.

Vielleicht geht es im Privaten schneller von SSC zu RACK, das möchte ich nicht ausschließen, aber RACK ist für keine Bindung ein Ziel, welches unbedingt und dringend erreicht werden muss. Außer eben dann, wenn eine Sub zur „O“ berufen werden möchte. In diesem Augenblick finden zwar immer noch Gespräche auf Augenhöhe statt, damit die „Upcoming ‚O'“ die Konsequenzen ihrer Entscheidung auch wirklich absehen kann. Da ich jedoch mit ihr im SSC gestartet bin, sind wahrscheinlich schon vorher viele Gespräche in diese Richtung erfolgt, so dass der Schritt zu mehr RACK statt SSC eben bereits geebnet wurde.


Natürlich ist es auch im Rahmen meiner #Sexarbeit denkbar RACK gleich von Beginn an auszuleben. Jedoch mache ich dies eher mit Paaren, die einen dominanten Anteil haben und welche halt als Paar bereits eingespielt sind und meine Anwesenheit nur als Sahnehäubchen auf ihre eh funktionierende D/s-Beziehung sehen. Mit rein devoten Paaren spiele ich nur SSC.


Und dieses CNC? Ähnlich wie SSC -> RACK muss es auch hierbei in meinen Augen eine lange Zeit geben, bevor es von RACK zu CNC gehen kann. Das Ausmaß von Verbundenheit und Vertrauen sehe ich in der #Sexarbeit als nicht erreichbar an. Stammkundinnen müssten dann schon mindestens ein bis zwei mal die Woche buchen und bereits eine gewisse eindeutige Präferenz mitbringen.

Auch wenn meine Dienstleistung grundsätzlich Menschen mit körperlichen und geistigen Beeinträchtigungen umfasst (dazu kommt ein eigener Blogbeitrag!), so ist auch hier maximal SSC in der #Sexarbeit denkbar.

CNC kann für eine „O“ durchaus in Frage kommen, der Metakonsens eignet sich hervorragend dafür. Jedoch denke ich, dass die meisten „O“’s maximal RACK leben, auch wenn sie es für CNC halten. Persönlich habe ich CNC als Dom nicht wirklich erlebt. Phasenweise ist es mal angeklungen, aber es beruhte auf gemeinsamer Absprache für einen Abend. Meiner Meinung nach ist CNC nichts für Fernbeziehungen. Hierfür sollte man schon gemeinsam wohnen, vielleicht Nachbarn sein, aber mindestens fest liiert in einer Stadt leben.


Ich persönlich als mSub bin ziemlich schnell auf den Trichter gekommen, dass RACK mein absolutes Ding ist. Tendentiell phasenweise auch CNC, aber das kam immer auf den Partner an. Derzeit habe ich keinerlei Tendenzen meine mSub-Seite außer in der #Sexarbeit auszuleben.

Was kümmert mich das Gewäsch von gestern?

Konrad Adenauer hätte es nicht besser formulieren können: „Es kann mich niemand daran hindern klüger zu werden!“


Und genau das geschieht mir jeden Tag. Bei so manchen Mitmenschen habe ich da meine Zweifel, aber tatsächlich sind diese recht selten. Offene und erwachsene Gespräche unter Menschen, die sich mögen, führen bei mir zu etwas. Sie bereichern mich und das jeden Tag aufs Neue.

Wenn es um BDSM geht, dann erst recht und wenn man sich dieses Blog ganz genau von vorne bis hinten durchliest, so wird man erkennen, dass ich mich in steter Veränderung befinde.

Sollte ein Dom(inus), denn nicht eine feste Haltung zu den Dingen haben?

Ja, und nein würde ich sagen. Habe ich mich früher darüber ausgelassen, was jede Sub in meinen Diensten machen muss, sehe ich das mittlerweile viel viel diverser. Ich bin heute wesentlich weicher als noch vor ein paar Jahren, weil ich erkannt habe, dass ich nicht alle meine Vorstellungen einfach so auf jede Sub anwenden kann. Jede einzelne ist einzig, wenn auch nicht immer artig ;-), und schon von daher muss ich jede Dame auch einzeln verfrühstücken.

Sie kommen mit ihren eigenen Wünschen und Bedürfnissen daher und ich muss diese immer wieder mit meinen eigenen abgleichen und oftmals korrigiere ich mich dabei mehr, als die Sub sich in meine Richtung verändern muss. Ich sehe mittlerweile einfach keinen Sinn darin, dass alles so laufen muss, wie ich das gerade so will.

Wo bleibt denn da der gestrenge Herr?

Oh, der ist durchaus vorhanden. Denn wenn ich die Bedürfnisse und Wünsche der Sub aufnehmen und mich mehr und mehr in ihren Grenzen bewege, statt sie in meine zu zwingen, so muss ich dann doch auch streng daran erinnern, dass die Sub mit eigenen Grenzen ankam und sie diese nun selbst vernachlässigen würde. Ich versuche die Sub also mehr in ihrer eigenen sich selbst auferlegten Spur zu halten, als sie auf meine zu bringen. Denn um auf meine Spur zu wechseln ist immer noch Zeit genug.

Und da kann ich durchaus ziemlich direkt und uneinfühlsam werden, wenn eine Sub ihre eigenen Ziele nicht verfolgt, obgleich sie dieses stets propagiert. Jedoch bin ich davon ab eine Sub über das Internet zu bestrafen. Wenn ich strafe, dann unmittelbar. Gespielt wird auf dem Platz 1:1. Mein Online-Schlafzimmer ist ziemlich verwaist 😉

Meinst Du, dass Deine Subs dies eventuell anders brauchen?

Schon möglich, dass ich mal jemandem begegne, der dies so will. Aber durch intensive Kommunikation zu den Damen ist hinreichend gesichert, dass sie eine Ohrfeige „vor Ort“ direkter wahrnehmen, als die Selbstzüchtigung über WhatsApp. Ich denke, dass eine Sub sich schon selbst genug bestraft, wenn sie mir mitteilen muss, dass sie was vergessen hat. Viele knabbern da durchaus ein paar Tage drauf rum. Und da ich für dieses Gefühl nur indirekt verantwortlich bin, reicht mir das mitgeteilte schlechte Gewissen völlig aus. Meine Führung ist eher belohnend, als strafend. Mittlerweile.

Wie kommt es zu diesen Veränderungen?

Ich glaube, dass grundlegende Erfahrungswerte gepaart mit einer sensitiven Offenheit, also die sogenannte Lebenserfahrung, für diese Veränderungen verantwortlich sind. Kein Mensch bleibt wie er ist. Irgendwelche Begebenheiten verändern einen Menschen immer. Meine persönliche Zufriedenheit, die ich erst so mit 40 wirklich gefunden habe ist das eine. Drei Ehen, langjährige Beziehungen, Familie, Kinder, Geburten und Tod machen was mit einem. Meine Herzgeschichte, die mich Mitte des Jahres 2020 zarte drei Jahre alt werden lässt. Aber vor allem auch das viele Vertrauen, dass Menschen in mich setzen, die mich nicht mal persönlich kennen, sondern sich eben nur aus meinem Blog und meinen Tweets heraus ein Bild von mir malen und dann per WhatsApp oder eMail um die Ecke kommen.

Eine meiner Damen meinte neulich, dass ich ein „Erzähl‘ es mir“-Mensch sei. Ich finde, dass ist ein großes Lob. Und ich spüre durchaus die Verantwortung dahinter. Sie erfüllt mich mit Freude, weil man mir Dinge anvertraut (nicht nur, aber vermehrt wegen BDSM, neuerdings auch mit Depression gepaart), welche man im üblichen Leben eben nicht los wird. Oder eben nur sehr schwer. Keine Ahnung, warum ich das Lob erhalte. Tatsache ist, dass ich einfach so bin, wie ich bin. Und offensichtlich ist das alles eine positive Eigenschaft, weswegen ich mir eine Prise „Faul und gefräßig sein“ gönnen darf 😉

Lust auf #Fuffzig?

Aber ja <3

Im November 2019 wird es wirklich ungeplant ein ganzes Wochenende mit dem #CircleOfFalbalus geben (#SecretNight am 07.11. und Theaterbesuch am 08.11.). Hier werden wir dann auch über den exakten Termin im Juni 2020 reden und über das Wann, Wie und Wo und Wer macht was und so. Ein SaveTheDate wird wahrscheinlich per 04.01.2020 rausgehen. Also dem Tag, an dem ich per Datum fünfzig werde.


Das Gespräch mit Master Falbalus führte Martin Mewes

Greysexualität

Ich hatte ja keine Ahnung,, was es alles so gibt oder nicht gibt.

Heterosexualität. Homosexualität. Bisexualität. Und nun das? Greysexualität. Ich bin schon, ohne angriffig zu sein, bei Pansexualität ausgestiegen.

Also …


Als Grundlage existiert immer die Liebe. Das ist wichtig zu wissen, denn Greysexualität hat nichts mit dem Fehlen von Liebe zu tun.

Jeder Mensch hat eine Libido und diese ist mehr oder weniger ausgeprägt.

Auf der einen Seite existiert die Asexualität. Ist vielleicht ähnlich auch unter dem Namen „Platonische Liebe“ bekannt. Was aber einen Tacken mehr ist als Freunde für alle Zeit. Jedenfalls liebt man diesen einen Menschen und will auch mit ihm zusammen sein, Tisch und auch Bett teilen, aber es fehlt der Wille auch sexuell mit diesem Menschen zu verkehren.

Das muss nicht ungesund sein. Das denken nur die Menschen, die das andere Extrem darstellen.

Bei den Allosexuellen (nicht fragen, googlen!) sieht das ganz anders aus. Der offensichtliche „Normalzustand“ ist nämlich gar keiner. Diese Form der Zuneigung zueinander setzt vorraus, dass beide Menschen ihre Liebe nur durch Sexualität manifestieren können.

Und das Seil, dass beide Dinge verbindet … Tada \o/ … das sind die Graustufen. Somit sind wir dann alle … dieses …. greysexuell. Meiner Meinung nach unabhängig von Liebe, weil Sex für mich auch ohne Liebe existiert, aber wenn wir jemanden lieben, dann ganz gewiss.