Exhibitionismus

Ohne den Voyeur ist der Exhibitionist völlig fehl am Platz.


Es geht mir nicht um den aufgezwungenen Exhibitionismus. Ich habe auch schon „random dickpics“ von „random males“ erhalten und finde das fürchterlich. Sowas würde mir auch von meiner Seite niemals in den Sinn kommen. Ich möchte mich nicht aufdrängen.

Aber ich sterbe dafür, dass ich in 4H (HighHeels, Halterlose, Halsband, Haarteil) mich dort zeigen kann, wo Menschen sind, die darauf eingestellt sind. So in dieser nicht-öffentlichen Öffentlichkeit (Parkplätze, Pornokinos, Partys). Wenn ich Blicke auf meinem Körper spüre und ich sichtbare Erregung fühlen und sehen kann, die ich mit meiner Nackheit hervorrufe. Dazu noch an einer Leine, gerne auch mit Augenbinde, geführt und dann irgendwelchen „random males“ zur Nutzung angeboten und sogar überlassen werden. Dann bin ich in meinem Element. Der Fisch ist im Wasser.

Damit könnte ich diesen Blogbeitrag auch schon schließen.


Manche Menschen können nun sagen, dass wenn ich mich auf Twitter zeige, dann sei dass ja schon aufgezwungen. Nun — es gibt einen einfachen Entfolgebutton 😉 Twitter scheint der letzte freie Raum zu sein, wo Mensch sich noch zeigen kann. Am Ende ist jener Exhibitionismus auch Methode, da ich ja meinen Gästen zeigen will, was sie bekommen können. Und wenn mir dann jemand sagt, dass ich ein heißes Gerät sei, dann finde ich das schön. Noch schöner allerdings wird es, wenn auch ein Date bei rum kommt.

Was mich wiederum aber auch in die Ecke des „Exposure“ bringt. Also dem ungewollten Weitervertrieb meiner Person. Ich bin mir sehr darüber bewusst, welche Bilder ich von mir zeige und welche nicht. Aber ich werde mich nicht beklagen können, nein ich muss sogar damit rechnen, dass mein Körper in Ecken des Internets landet, von welchen ich nichts weiß und von welchen ich auch nichts wissen möchte.

Es wird Menschen geben, die mich ausdrucken und sich dann einen runterholen und mich so mit Sperma bedecken. Es wird aber auch Menschen geben, die mich als fett und hässlich einstufen. Ficht mich aber alles nicht an. Nicht, weil ich abfällige Kommentare gleich auf die „Stille Treppe“ setze. Ich bin mir dessen einfach bewusst, dass die Dinge so laufen und muss dann einfach damit leben. Schönheit ist immer eine Ansichtssache.


Ich habe Probleme mit dem ganzen Bodyshaming, weil ich es toll finde, wenn Menschen sich zeigen und schön finden. Für manche ist das Posten von eigenen Nudes vielleicht am Ende eines langen Weges das Ergebnis von Mut. Wer hier nur dumme Kommentare abgibt, der scheint mir einfach kein anderes Leben zu haben und ist bemitleidenswert. Aber … es ist halt einfach damit zu rechnen und wer kein dickes Fell hat (stumm schalten, blocken), der sollte sich das wirklich gut überlegen.

Selbst sehe ich mich nicht wirklich als Adonis, auch wenn mir öfter angetragen wird, dass Ständer meinen Weg säumen. Aber ich schäme mich nicht für meine Plautze.

Chez Amanda

Link: https://www.chez-amanda.de/


Das Chez Amanda beruht auf der Idee eine digitale Plattform zu schaffen, in welcher es Trans*-Menschen (und nur jenen!) erlaubt ist, sich im Rahmen der Sexarbeit darzustellen. Irgendwann möchten wir uns auch in der realen Welt in einem realen TV-Domina-Studio bewegen. Aber jede Idee fängt mal klein an.


Wir (https://twitter.com/CDsarahblume // https://twitter.com/neckermanda) haben uns über Twitter kennen gelernt und kennen uns persönlich seit 2020. Es entstand die Idee das Chez Amanda zu gründen. Wir sind Crossdresser mit vielen Erfahrungen in der TV-Welt. Amanda versteht sich als TV-Domina für digitale Dienste in der Prägung Sissification. Sarah ist bereits seit vielen Jahren erfolgreich als ProSubmissive in der Sexarbeit vor allem in der Schweiz tätig. Beide verbindet die Liebe zum BDSM generell und im BDSM auf die Wünsche und Bedürfnisse ihrer, ja, das kann man so sagen, Liebhaber einzugehen.


Ein reines TV-Domina-Studio ist eine sehr spezielle Nische in der Sexarbeit.


Wir haben hohe Ansprüche an uns selbst, aber streben nicht nach Perfektion. Gleiche Erwartungen haben wir an unsere Kolleg*innen. Jede Kolleg*in, die hier einziehen möchte, wurde von uns persönlich überprüft. Im Team des Chez Amanda gibt es keine Anonymität und Geheimnisse untereinander. Ehrlichkeit und Vertrauen zueinander sind die Basis eines guten Geschäftes. Kolleg*innen, die unseren Codex nicht einhalten werden dem Chez Amanda verwiesen.

Im Umkehrschluss erwarten wir auch eine höfliche Kontaktaufnahme unserer Gäste.

Sissification Discord

Link: https://discord.gg/aGU6Nv2


Heutiges Thema ist, mal wieder, die Sissi. Und damit geht es auch um einen Teil von mir. -> https://de.wikipedia.org/wiki/Feminisierung_(BDSM) <-

So rede ich gerne von mir als FemSub und im Speziellen als „O“. Und das ich in diese Dinge nicht hinein dominiert werden kann. Den Entschluss mich zu verschließen habe ich selbst gefasst und auch meine Feminisierung treibe ich selbst nach vorne. Und ja, in aller Regel bin ich wirklich 24/7 verschlossen, bis auf diese 30 Minuten am Tag, die für das Reinigen meines Körpers und des Einschlussobjektes (Peniskäfig) einfach notwendig und wichtig sind. Vong Hygiene und so her. Und, ich bin öfter dann nicht verschlossen, wenn der Ex übernimmt und seine Subs zu Gast hat. Würde es meine Subs nicht geben, dann wäre ich tatsächlich nur noch Frau. Und hätte entsprechenden Sex. Mal submissiv mit der Herrin oder mal dominant oder submissiv als Sexarbeiterin. Leben in der Lage.

Was mich jedoch davon abgesehen zur Sissi macht ist für mich nicht ganz so einfach zu beleuchten. Sagen wir, ich habe da einfach Bock drauf. Ich mag es beim Sex gedemütigt zu werden. Und ich präferiere dabei den Begriff des „Benutzt werden“. Mit ein paar wenigen Tabus das Leben im Metakontext zu leben hat schon was. Auf der anderen Seite bin ich zwar furchtbar exhibitionistisch, aber ich bin nicht unterwürfig. Ich komme nicht bedürftig daher, dass ich stets und ständig meine Löcher gefüllt haben muss. Und schwupps: Bin ich doch keine Sissi mehr.

Da komme ich dann wieder bei der FemSub vorbei, auch wenn ich biologisch ein Mann bleiben werde (und auch mag). Nur eines ist sicher: Mein Penis spielt bei der FemSub keine Rolle. Wer es noch nicht mitbekommen hat, bin ich spät geboren als Nicht-Binär, habe jedoch mein Äußeres soweit angepasst, dass ich sowohl als Mann, als auch als Frau durchgehen kann. Ich mag meine Gegenüber nicht verwirren, wenn ich Vollbart tragend sage, dass ich heute eine Frau mehr fühle als einen Mann. Zumal mir das auch im persönlichen Umfeld schwer fällt.

Meine Körperhaare werden durch Rasur entfernt und sollen bis Ende 2021 komplett per Laser das zeitliche gesegnet haben. Ebenso habe ich mir schon Gedanken über künstliche Brüste gemacht. Die werden auch nicht ganz billig, aber wenn ich mal Ausschnitt zeigen oder gar eine Bluse tragen will, dann funktionieren Einlegebrüste für BHs irgendwann nicht mehr so gut. Aber halt – keine Hormontherapie wird meinen Körper verändern, sondern lediglich eine „Brustweste“, die vor allem weibliche Brustkrebspatienten kennen sollten. Am Ende will ich mich ja auch mal von einem Kerl ausziehen lassen, ohne dass ihm was vor die Füße kullert 😉

Und das war es dann auch schon mit äußerlichen Veränderungen.


Unbezahlte Werbung:

https://www.sissy-university.com

https://sissylover.com/sissy-training-academy/


Ich habe, auch in Verbindung mit Aufgaben seitens der Herrin, bei diesen beiden „Trainings“ mitgemacht.

Der erste Link dreht sich tatsächlich nur um die sexuelle Variante. Eine Art Findung des „Wo stehe ich als FemSub?“//“Was macht mich an und was nicht?“. Daher bin ich nun „amtlich“ anerkannte Exhibitionistin (Fotos und Videos – auch öffentlich, Sklavin (im Sinne des D/s) und vorgesehen für den „ultimativen“ Dauerverschluss (aka Schlüssel bei der Herrin und Notschlüssel bei mir). Ich musste mir oftmals immer wieder einreden, dass ich keine klassische Sissi bin, denn ich werde durch das Tragen eines Peniskäfigs eben nicht geil. In der längsten Zeit im Verschluss habe ich es mehr als 100 Tage ohne Orgasmus „ausgehalten“, aber eine Frau, die in meinem biologischem Sinne keinen Penis hat, braucht sich eben auch keinen runter zu holen.

Der zweite Link ist noch eine Spur interessanter, als sich sexuell zu finden. Hier geht es um richtiges Mindset. Wie gehe ich in HighHeels, wie stehe ich, wie sitze ich, wie knie ich, wie liege ich. Es geht sehr viel um dieses „Posture“, also feminin zu sein. Kleidungsfindung, Eleganz, zum Teil auch Schminken. Eben alles das, was einen Mann geil macht, damit er mich haben will. Gepflegtes Äußeres, Cremchen, Püderchen, Sälbchen hier und da. Es sind erstaunlich kleine Schritte vom breitbeining herum sitzen. Aber ich über immer noch am gekonnten Beinüberschlag.

Unterm Strich betrachtet verwandelt sich die Sissi, weitestgehend homosexuell in ihrer Art – also Mann/Mann in meinem biologischem Sinne – von einem Mann in eine begehrenswerte Frau. Die Feminisierung geschieht tendentiell gegen ihren Willen. Bei mir ist das nicht der Fall, aber die Übungen erlauben ist mir, mehr über mich „als Frau“ zu lernen, damit ich meine Bi-Sexualität mit Männern leben kann.

Wer das alleine machen will, der benötigt eine Menge Selbstdiziplin um nicht durch die Systeme „bestraft“ zu werden. Den ersten Link würde ich auch jeder anderen „echten“ Frau mal ans Herz legen, wenn sie ihre submissive Seite ohne Dom erkunden möchte.

Die Frau als Kundin #Sexarbeit #Sexwork

Ich bin dann mal FemDom 🙂

Nachdem meine männliche Variante schon auf die eine oder andere Kundin zurück blicken kann, ist es nun auch für meine weibliche Variante soweit. Die erste Kundin steht ins Haus. Jedoch nicht ich als FemSub für eine FemDom, sondern ich als FemDom für eine FemSub. Und wie mir gesagt wurde, geschieht dies mit voller Absicht.

In den Vorgesprächen ging es immer um mich, auch wenn der Kontakt zu mir über meine männliche Seite durch Lesen in diesem Blog geschah. Die Endzwanzigerin liest mich nun bereits seit zwei Jahren intensiver und wir haben uns bereits zweimal zum Plaudern getroffen, als sie mir sagte, dass sie meine Kundin werden wolle. Also Sarah’s Kundin. Und zwar auch wohlwissend, das da kein Penis meinerseits involviert sein wird. Aber eben doch in der Richtung eine FemSub „im Sinne des #CircleOfFalbalus“ zu sein. Sie wünsche sich Zugang zu all den Orten, wo männliche Doms bisher nur versprochen haben sie hinzubringen, sie bisher nicht hingebracht haben. Pornokinos, Parkplätze, Partys mit hohem Männeranteil. Sie möchte jedoch eine „Große Schwester“ haben, die ihr diese Welt zeigt. Die Idee, dass eine FemDom (bi) mit einer FemSub (hetero) an diesen Orten auftaucht gefällt ihr.

Wir werden uns die Tage erneut treffen und dann auch regelmäßig (geplant einmal die Woche, eventuell Overnight) um diese Bedürfnisse näher zu besprechen, unter Schwestern gemeinsames Kopfkino aufzubauen um dann auch zu sehen, wie und unter welchen Umständen wir das real umsetzen können. Und ja: Die Dame kann und will sich das leisten.

Und ich muss zugeben, dass ich sie gleich beim ersten Treffen als „Kleine Schwester“ gefühlt habe. Durchaus erfahren in Schmerz, aber auch gierig nach Demütigung als „man handled slut“. Und das nur durch miteinander Reden. Offen und herzlich.

Ich freue mich gerade sehr sehr <3

Sklavenvertrag … #Reprise

Was ich als Dom eher nicht so mag, weil es die Partner im BDSM einschränkt, wird für die „O“ nun Wirklichkeit. Jedenfalls testweise.


Wer mich auf Twitter liest, der hat schon mitbekommen, dass ich mich in der Sissy University eingeschrieben habe. So habe ich in „Public Services“ graduiert und bin momentan in den Übungen und Examen für „Gender Studies“. Danach soll „Sex Trades“ alles für mich abschließen. Ich kann jedem D/s-Paar nur empfehlen das einfach mal auszuprobieren. Kein Login. Kein Passwort. Es läuft alles über Cookies. Und man kann den Stand der Dinge exportieren und in einem anderen Browser importieren. Man muss nirgends irgendwelche Beweise hinschicken und es kostet keinen einzigen Cent. Es eignet sich aber auch für nicht gebundene Subs, sich so Aufgaben geben zu lassen und wenn man sich das ganze Pink und Manga wegdenkt, dann kann einem das echt weiterhelfen, seine Stärken und Schwäche zu finden. Keine der Aufgaben benötigt einen Partner. Man kann alles alleine machen. Nur Selbstdisziplin ist erforderlich.

Im Laufe der Übungen und Examen zu „Public Services“ habe ich einen speziellen Bereich auf meinem Google Drive für meine Herrin frei geschaltet, weil ich als unverbesserliche Exhibitionistin mich schon irgendwie präsentieren wollte. Und da sind einige sehr gelungene Videos dabei, die ich auch ihren Weg zu „MyDirtyHobby“ fanden 😉 Und so bin ich auf die Idee gekommen, dass es vielleicht gut wäre, wenn diese Aufgaben ein wenig … sagen wir … flankiert würden. Nicht, weil ich ansonsten schummeln würde, sondern einfach nur, um den Reiz von unbekannten Begleiterscheinungen zu erhalten.


Meine Herrin und ich haben einige Wochen darüber gebrütet und beraten, wie ein Sklavenvertrag wohl in unsere Leben passen würde. Für mich als „O“ wäre es mein allererster und für sie als meine Herrin und grundsätzlich ebenso. Festgeschriebene Rechte und Pflichten auf beiden Seiten, aber immer noch Luft für Links und Rechts. Es war nicht einfach, aber wir haben es hinbekommen. Während der Vertrag als solcher natürlich geheim in seiner Gesamtheit bleiben wird, so werden Teile meiner Übungen an der Uni über zusätzliche Hausaufgaben ergänzt. Und darüber mal ein Beispiel:

An der Uni werden verschiedene Größenangaben in Bezug auf Dildos und Plugs gemacht (S/M/L/X). Wenn man mal das ganze Sortiment durchgeht, dann stellt man auch fest, dass man diese Größen gar nicht hat und aber auch nicht anschaffen mag. Also habe ich meine Dinge mal sortiert und sowohl Dildos und Plugs in eine gefühlte Reihenfolge S/M/L/X gebracht. Wenn also eine Aufgabe (zB „Spitroasting“) kommt und ich soll zwei M-Dildos nehmen, die ich nicht habe, so kann meine Herrin zB entscheiden, ob ich für den Blowjob den M-Dildo nehme und für anal den L-Dildo oder S-Dildo. Zum besseren Verständnis: Als Spitroasting bezeichnet man die Doppelpenetration des Crossdressers als 2-Loch-Stute. Aber meine Herrin kann auch anderen Einfluss auf die Übungen nehmen und diese verstärken und vereinfachen, wenn sie das möchte.

Insgesamt jedoch sind es nur geringe Änderungen, um den wirklich gut durchdachten Plan der Universität nicht zu sehr zu durchkreuzen. Und alle diese Eingriffsmöglichkeiten sind in meinem Sklavenvertrag explizit ausformuliert („Juristendeutsch ist Liebe <3“).


Wir werden diesen Vertrag in seiner Gesamtheit ab dem 01.07.2020 leben. Aber wir haben jetzt schon vereinbart, dass wir uns regelmäßig in die Augen sehen werden um zu schauen, ob er angepasst werden muss oder weg kann. Aber für zwei Monate ist er jetzt in der Probe. Soviel Zeit reicht auch um in „Gender Studies“ zu graduieren.