Von der Sucht nach der Sub … #CircleOfFalbalus

Ich wurde mal „Subsammler“ genannt.

Schon ein komisches Wort. Ist das überhauüt möglich? Subs sammeln? Und was sammelt man dann eigentlich? Sind es Körper, die man mal erobert hatte und deren Angedenken nun im Regal stehen? Wie so eine Trophäe? Wie so Ritzen im Bettpfosten, dort eingeritzt, dass niemand die sehen kann? Sammelt man Subs, um sich selbst als heißer Feger zu feiern? Vor anderen damit anzugeben? „Schau mal, ich habe soundso viele Frauen im Bett gehabt, und Du lieber Kollege?“

Wenn ich mal die Karten auf den Tisch legen darf, dann habe ich seit Bestehen des #CircleOfFalbalus (ca. 5 Jahre) sexuellen Kontakt mit mehr als 20 Frauen gehabt. Sexarbeit inklusive. Ist das schon der viel besagte Hurensohn? Dieser Subsammler? Kopfverdreher? Ein Sich-Nicht-Festlegen-Woller? Der ungebundene Gebundene? Oder so?

Ehrlich gesagt … habe ich keine Antwort auf die Frage gefunden, was so ein Subsammler ist.

Ich weiß halt nur, dass je älter ich werde, ich offensichtlich auch ruhiger werde und eine gewisse Gelassenheit ausstrahle, die auf eine gewisse Sorte von Frauen anziehend zu wirken scheint. Ich muss nicht suchen. Ich werde angesprochen. Es scheint, als würde meine Auslegung des D/s, die hoffentlich auch andere Doms pflegen, einen ganz gewissen Nerv zu treffen. Weniger Schmerz, der jedoch dazu gehört, mehr Lust dort wo sie nicht vermutet wird. Mehr Tiefe, mehr Gespräche, weniger oberflächlich.

Und offensichtlich bin ich wohl dieses „süchtig“. Süchtig nach Leben. Nach Erfahrungen. Nach Wissen. Nach Lernen. Nach Fühlen, Spüren und Berühren. Besessen davon in meinen Gedanken, die sich immer wieder im BDSM-Kreis drehen, die Frau in den Mittelpunkt meiner Begierde stellen und alles zu tun oder zu lassen, um eine gute gemeinsame Zeit zu haben. Egal, wie lange die Zeit andauert.

Ich bin dankbar für meine Begegnungen, für die Subs und deren Vertrauen in mich. Dass ich es bin, den sie ausgewählt haben.

Jetzt ist es immer gerade richtig.

Halsband … Schmuck. Liebe. Pflicht.

Die einen wollen es immer tragen. Andere nur daheim. Andere nur zum Spiel. Andere eigentlich gar nicht. Und doch hat ein Halsband eine ungeheure Symbolkraft und kann Schmerzen auslösen, wenn man es nicht tragen darf. Und sich dann die Frage stellt, warum man es eigentlich hat.


Ich persönlich habe zwei Halsbänder.

Dieses hier ist sehr schlicht gehalten und es ist ur-ur-alt. Es hatte mal eine intensivere Bedeutung, aber diese habe ich mit meinem damaligem Herrn vollkommen abgelegt. Heute ist es einfach nur noch schlicht und schmal, alltagstauglich (für meine Verhältnisse ziemlich underdressed ;-)), aber frau nimmt ja auch Rücksicht auf die Umwelt. Ein wenig. Ab und an.


Dieses hier ist das Halsband meiner Herrin. Es ist mein absoluter Favorit und in meinen Augen ebenfalls vollkommen alltagstauglich. Ich trage es immer, es sei denn, dass besondere Umstände aus Rücksichtnahme das andere Halsband erfordern. Das Schloß war übrigens mal an einem Peniskäfig dran und wechselte einfach „nach oben“, als „da unten“ ein neues Schloß dran kam. Weil nämlich irgendwie nur noch ein Schlüssel vorhanden war. Aber dieser pure Pragmatismus macht mich dann doch mehr aus. Als „O“ meiner Herrin bin ich so auch „Erste unter Gleichen“ und stehe mit Schloß im Rahmen der realistischen Möglichkeiten noch mehr unter Ihrer Fuchtel. Und das interpretiere ich ganz alleine nur in das Schloß hinein. Zwingen tut sie mich nicht dazu.


Prinzipiell ist damit doch schon alles gesagt, richtig?

Ein Halsband hat unter Subs eine sehr intensive Bedeutung. Manche Menschen sagen, dass man es sich „erdienen“ muss. Ich bin eher der Meinung, dass es Vorschusslorbeeren sind oder sein sollten und im Verbund zwischen der Herrin und mir eher einen Freundschaftsring+ ausmachen. Auf der einen Seite eine ziemliche Vanilla-Sicht, aber eben mit einer sehr deutlichen Tiefe. Und diese Tiefe muss ja nicht gleich jeder mitbekommen. Ich bin ein sehr starker Verfechter des Halsbandes. Und in meiner Zwei-In-Eins-Switcher-Persönlichkeit sehe ich das für beide Seiten der Leine gleich intensiv.

Manche Menschen sagen, dass es kein Halsband braucht, um submissiv zu sein. Also, warum eines tragen, wenn man es doch so und so ist. Ja, das ist vollkommen richtig. Und ich kann damit umgehen, wenn Menschen sagen, dass man nix Enges am Hals haben mag und es deswegen ablehnt. Ist alles richtig. Ohne Ausnahme. So ein Halsband ist eine ganz persönliche Sache und es geht niemanden was an und es braucht keine Grabenkriege a la „Du bist doch Sub? Du musst doch Halsband lieben?!“. Nein … muss man nicht. Punkt. Ende. Aus.


Und dann gibt es da Menschen, die ein Halsband in der Schublade liegen haben. Dies der Sub auch sagen. Aber es kommt nie zum Anlegen und Fragen nach dem Tragen dürfen bleiben unbeantwortet? Das habe ich heute auf Twitter gefunden (–> https://twitter.com/rausgeputzt/status/1272188404655144960). Und am Ende waren es die Tweets darunter, die mich zu diesem Beitrag inspiriert haben.

Ich frage mich, was sowas soll? Natürlich kann ein Dom durchaus andere Gefühle in ein Halsband legen als die Sub. Wenn zwei Menschen an einer Sache beteiligt sind, dann muss dies nicht unbedingt auf gleiche Art emotionalisieren. Keine Frage. Aber ich sitze dann lesend davor und finde einfach den Sinn dahinter nicht. Warum kaufe ich meiner Sub ein Halsband, wenn ich es ihr nicht anlegen will? Oder zumindest wenig bis keine Kommunikation darüber entsteht, wann der Moment des erstmaligen Anlegens erreicht ist? Ein Gast hat mir mal seine Sicht der Dinge erklärt und gesagt, dass er mir ein Halsband schenkt und anlegt, wenn ich 100 Floggerschläge still und leise annehmen würde. Das ist zwar ein heeres Ziel, aber immerhin ist da ein Punkt des Erlebens möglich.


Unterm Strich (hihi) würde ich jedwede Lust ein Halsband für jemanden zu tragen verlieren, wenn mir die Aufgabe nicht bekannt ist, die mit dem Anlegen des Halsbandes verbunden ist. Wenn also Ziele auf dem gemeinsamen Weg liegen, die nicht kommuniziert werden, dann stimmt da etwas nicht. Oder tut der Partner nur so, dass er dominant ist und das Anlegen eines Halsbandes beschert ihm mehr Pflichten als er bereit ist zu leisten? Ich kann da ziemlich viel Kopfkino hervor holen, die die D/s-Bindung zu „so einem Dom“ grundsätzlich in Frage stellen. Und wenn er es mir dann irgendwann anlegen würde, dann würde ich es wohl ablehnen, weil es für mich einfach keinen Sinn ergäbe, warum ich es ausgerechnet jetzt erhalte.

Für mich ist Kommunikation der Schlüssel des Erfolges einer jeden Beziehung. Nicht nur im BDSM. Scheint in diesem Fall leider wenig, bis gar nicht vorhanden zu sein. Was schade ist und unglaublich frustrierend sein muss.

#Welthurentag am 02.06.2020 #RotlichtAN

#RotlichtAN ist eine Initiative des BesD e.V. zum Welthurentag am 02.06.2020.

Am kommenden Dienstag, den 02.06.2020 ist es wieder soweit. Und zum Anlass des Tages gibt es eine Offensive des BesD e.V., dessen IT-Admin ich bin.

Wir veranstalten eine Zoom-Aktion „Ask a Sexworker“ und Sarah Blume wird sich neben vielen anderen lieben Kolleg*innen der Meute stellen.

#RotlichtAN
#RotlichtAN

Denn es gilt leider immer noch zu häufig der Grundsatz, dass die Menschen viel lieber über uns sprechen als mit uns und wir wollen einfach mal ins Gespräch kommen und dieses anbieten.

Auf der unten verlinkten Webseite stehen alle Infos, die ihr so benötigt, um euch anzumelden und mitzumachen.


#RotlichtAN – Eine Initiative des BesD e.V.

RotlichtAN

Allgemeine Missverständnisse in der BDSM-Gemeinschaft

Source: https://onelittlekingdom.tumblr.com/post/614554049123139584/bdsm-101-common-misconceptions-of-those-who-visit


Viele, die zum ersten Mal (hier: nach „Tumblr“ gilt aber auch generell! — der Red.) die BDSM-Community erkunden, treten mit gefährlichem Viertelwissen, Vorurteilen und falschen Annahmen ein. Es folgt eine Liste von verbreiteten Missverständnissen und der Wahrheit dahinter.

  1. Submissive Menschen kann man sich einfach nehmen.

Submissive Menschen sind entweder in einer Beziehung oder sie sind es nicht. Wenn sie es sind, gehören sie niemandem außer ihrer eigenen Herrschaft. Kein anderer hat Rechte über sie. Wenn sie alleinstehend sind, können sich submissive Menschen dafür entscheiden, eine Beziehung mit der von ihnen gewählten Herrschaft zu führen. Während dieser Zeit gehören sie niemandem außer sich selbst. Kein anderer hat Rechte über sie.

  1. Eine bestehende Beziehung ist kein Hindernis für die Annäherung an einen submissive Menschen.

Die meisten Menschen in der BDSM-Community sind monogam. Einige Paare suchen sich Spielkameraden, und einige Einzelpersonen sind polyamorös. Wenn Sie sehen, dass jemand bereits in einer Beziehung ist, so ist dieser submissive Mensch in aller Regel nicht verfügbar. Suchen Sie Ihre nächste Beziehung anderswo.

  1. Submissive Menschen werden gerne mit Begriffen wie „Prinzessin“, „Kätzchen“, „Haustier“ und „Sklavin“ bezeichnet.

Dies sind Dinge, die sich eine Herrschaft verdient. Submissive Menschen wollen nicht von jemandem, dem sie sich nicht unterworfen haben, mit diesen Namen bezeichnet werden.

  1. Submissive Menschen werden gerne als „Hure“, „Schlampe“ und „Fotze“ bezeichnet.

Wieder falsch. Submissive Menschen, die auf Erniedrigung stehen, lassen sich gerne von selbst gewählten Partnern oder ihrer Herrschaft so nennen. Wenn ein Fremder einen dieser Titel benutzt, ist es einfach respektlos.

  1. Ich kann submissive Menschen so behandeln, wie ich will.

Nur weil sie gerne die Kontrolle aufgeben, macht sie das nicht unwürdig für Ihren Respekt. Tatsächlich gebührt ihnen in höchstem Maße Respekt dafür, dass sie der Herrschaft die Möglichkeit geben, ihre Hälfte der Machtdynamik zu erforschen.

  1. Dominante Männer erwarten, dass Sie deren weibliche Submissive einfach angraben.

Während einige dominante Männer dies genauso genießen, zieht es die große Mehrheit der Dominanten generell vor, dass ihre Beziehung respektiert wird. Behalten Sie Ihre Wünsche einfach für sich. Ist Ihnen nicht sicher, ob ein submissiver Mensch eine Herrschaft hat versuchen Sie doch einfach zu fragen.

  1. Es ist nichts Falsches daran, jeden Submissive Menschen, dem ich begegne, zu bitten, sich mir zu unterwerfen.

BDSM-Beziehungen erfordern ein hohes Maß an Vertrauen, das sich nur langsam aufbauen lässt. Jemanden, den Sie gerade erst kennen gelernt haben, zu bitten, Ihre Unterwürfigkeit zu zeigen, ist so, als ob Sie jemanden, mit der/dem Sie ein paar Mal gesprochen haben und das im Matheunterricht hinter Ihnen sitzt, bitten würden, Sie zu heiraten.

  1. Es ist nichts Falsches daran, jeden Dominanten, dem ich begegne, zu bitten, meine Herrschaft zu sein.

Auch dies ist völlig unangebracht. Warum sollten Sie einem nahezu fremden Menschen ein so hohes Maß an Kontrolle über dein tägliches Leben geben?

  1. Die submissiven Menschen sind alle gleich.

Jeder submissive Mensch will BDSM so machen, wie es für ihn am besten funktioniert. Während es augen- und auch wahrscheinlich viele gemeinsame Eigenschaften gibt, ist jeder dennoch einzigartig.

  1. Die dominanten Menschen sind alle gleich.

Auch dies ist nicht korrekt. Jeder hat nicht nur seinen eigenen Stil, sondern sie passen sich von Beziehung zu Beziehung an, um die Pflege und die Bedürfnisse ihres gegenwärtigen submissiven Menschen zu erfüllen.

Während diese Richtlinien in meinen Augen allgemeine Regeln darstellen, ist jede Person und jede Beziehung im Universum des BDSM anders. Wenn Sie sich bei etwas nicht sicher sind, lehnen Sie sich zurück. Beobachten und lernen Sie oder Sie verirren sich auf der dunklen Seite der Vorsicht und des Respekts (und werden zum Arschloch! — der Red.). Genießen Sie den Besuch unserer Gemeinschaft.

 

Sorting Through Submissive Standards – Die deutsche Fassung

Source: https://reflectedtruthsblog.tumblr.com/post/190215360902/sorting-through-submissive-standards


Als unterwürfiger Mensch werde ich oft gefragt, was für ein unterwürfiger Mensch ich bin. Es gab eine Zeit, in der mir diese Frage wirklich zu Herzen ging. Meistens verabscheue ich Etiketten. Ich finde sie zu einschränkend, und ich neige dazu, mich nicht gerne in eine Schachtel stopfen zu lassen, eingeengt durch das daran befestigte Etikett.

Und dennoch habe ich schon früher und werde auch in Zukunft anerkennen, dass Etiketten manchmal nützlich sein können. Da so viele andere dazu neigen, Etiketten zu verwenden, um auf bestimmte Eigenschaften hinzuweisen, ist es gut zu wissen, zumindest im Allgemeinen, was sie bedeuten.

Mit diesem langen Vorwort werde ich auf Etiketten eingehen, die zur Identifizierung verschiedener Arten von Untergebenen verwendet werden.

24/7 Submissive
Ein unterwürfiger Mensch, welcher dies 24 Stunden am Tag, 7 Tage die Woche lebt, basierend auf einem totalen Machtaustausch (TPE). Dies ist der Fall, wenn eine Person die totale Kontrolle für eine unbestimmte Zeit an eine andere Person abgibt. In einer solchen Beziehung wird der Machtaustausch über die anderen Rollen, die diese Menschen übernehmen können, wie z.B. die eines Elternteils oder Ehepartners, gestellt. Eine Person ist immer dominant und die andere ist ihnen gegenüber immer unterwürfig. Manchmal auch als „Lifestyle D/s“ bezeichnet. Aufgrund der Verwirrung, die durch den Namen 24/7 und die Anwendung dieses Prinzips auf Dynamiken, in denen die Teilnehmer nicht zusammenleben und vielleicht nicht einmal in der gleichen Stadt oder im gleichen Land leben, wurden andere Namen als Alternativen vorgeschlagen – Full Spectrum Submissive ist der jüngste.

Alpha Submissive
Alpha Submissive ist ein umgangssprachlicher Begriff für das mächtigste unterwürfige Individuum in einer polyamorösen Beziehung. Der Begriff wird nur in einer polyamorösen Beziehung verwendet, wenn mehr als ein unterwürfiges Individuum beteiligt ist oder wenn die mehreren unterwürfigen Individuen in einer polyamorösen Beziehung nach einer formellen oder informellen Hierarchie eingeordnet werden. Ein Alpha Submissive kann auch als Alpha Slave bezeichnet werden.

In der heutigen Gesellschaft wird Alpha Submissive manchmal als Bezeichnung für jede willensstarke weibliche Person verwendet, die in ihrem Vanilla-Leben eine mächtige Aufgabe hat und von anderen in der Gemeinschaft als eine Kraft gesucht wird, mit der man rechnen muss, obwohl sie unterwürfig ist.

Bedroom Submissive
Es gibt eine Tendenz in der BDSM-Community, auf diejenigen herabzusehen, die sich als Bedroom Submissive oder Bedroom Dominants betrachten, und doch haben viele genau damit begonnen – im Schlafzimmer zu experimentieren und es dort zu halten. Ein Bedroom Submissive ist jemand, der sich nur an diesem Ort seinem Top oder Dom und nicht als „Lifestyle“-Submissive, oder ein Unterwürfiger, der sich über die Grenzen der Schlafzimmerwände hinaus unterwirft.

Brat
Brat ist ein Begriff für die BDSM-Rolle eines görenhaften Unterwürfigen oder Bottoms. Anders als die übliche Vorstellung von einem Unterwürfigen, gibt ein Gör Widerworte, benimmt sich schlecht und ist ansonsten schwierig. Oberflächlich betrachtet ist dies eine negative Eigenschaft eines Unterwürfigen; allerdings genießen einige Dominante ein gewisses Maß an „Bratigkeit“, die in der Tat ein großer Bestandteil einer Machtaustauschbeziehung sein kann. Darüber muss jedoch im Vorhinein gesprochen werden, da nicht alle Dominanten ein solches mutwilliges Verhalten genießen.

Collared Submissve
Obwohl dies technisch gesehen keine „Art“ von Unterwürfigkeit ist, ist es ein oft gehörter Begriff. Deshalb habe ich ihn für diejenigen aufgenommen, die mit den Feinheiten seiner Verwendung oder Bedeutung nicht vertraut sind. Collared Submissve bedeutet einfach, dass ein Unterwürfiger, der ein Halsband von seiner Herrschaft angenommen hat, sich entsprechend dieser Herrschaft verpflichtet hat. In vielen Kreisen ist ein Halsband einem Ehering ähnlich. In dieser Nach-Christian-Grey-Ära hat das Halsband für einige der neueren Generationen, die in den Lebensstil einsteigen, etwas von seiner Macht und Bedeutung verloren, aber es bedeutet immer noch ein gewisses Maß an Verpflichtung. „S“

Digital/Internet Submissive
Dies ist eine Form der LDR Submissive. Für diejenigen, die argumentieren, dass es sich nicht um eine „echte“ Unterwerfung handelt, sage ich einfach: Sie haben keine Ahnung. In der heutigen Zeit gibt es eine beträchtliche Anzahl von Beziehungen, die hauptsächlich durch die Bequemlichkeit des Internets oder anderer digitaler Mittel bestehen. Sicherlich müssen von jeder Partei Vorkehrungen getroffen werden, um die Legitimität des Partners, die Ernsthaftigkeit der sich bildenden Dynamik usw. zu gewährleisten, aber es ist nicht unmöglich (wie einige behaupten könnten). Die Härten, die roten Fahnen und die Fallstricke sind die gleichen wie bei jeder LDR-Dynamik.

Erzwungene Submission (anders als bei CNC – Consensual Non-Consent – Vereinbarte Nichtvereinbarung)
Trotz des Begriffs, täuschen Sie sich nicht, diese Art der Submission ist einvernehmlich. Einige Unterwürfige wollen nicht, dass ihre Unterwerfung von ihnen „nur“ erzwungen oder er-verführt wird; sie wollen, dass sie genommen wird, manchmal mit roher Gewalt. Das mag urzeitähnlich sein, aber nicht immer. Mit einer Haltung des „Mach mich“ geht es darum, dass die Dominanten beweisen, dass sie stärker und der Unterwerfung würdig sind. „S“

Full Spectrum Submissive
Auch manchmal als „Lifestyle Submissive“ oder „24/7 Submissive“ bezeichnet, bezieht sich auf einen Unterwürfigen, der zwar technisch gesehen nicht mit einem dominanten Partner zusammenlebt, aber dennoch nie aus einer unterwürfigen Denkweise oder Rolle aussteigt. Alle Parteien in der Dynamik behalten zu jeder Zeit Rollen und Verantwortlichkeiten bei, die das gesamte Spektrum jeder D/s-Dynamik umfassen. Es gibt jedoch keine bestimmte vorgeschriebene Form für eine Vollspektrum-Dynamik, da diese von ihren Teilnehmern bestimmt wird. Daher können die Angaben in jedem Fall der Full Spectrum Submissive variieren. Die einzige Konstante ist, dass der Unterwürfige es mit dem Unterwerfen ernst meint und die Dynamik die gleichen Komponenten jeder anderen ähnlichen Dynamik beibehält.

LDR Submissive (Long Distance Relationship – Fernbeziehung)
In unserer gegenwärtigen „On-the-go“-Kultur und angesichts der globalen Gemeinschaft, die durch die Vielfalt der Technologie, die in den immer kleiner werdenden Geräten, die wir in unseren Taschen mitführen, immer zugänglicher wird, ist es kein Wunder, dass eine große Anzahl von Menschen durch LDR-Unterstützung in die kinke Gemeinschaft eintritt. Ignorieren Sie die Pessimisten, die darauf bestehen, dass LDR nicht funktionieren kann; es kann funktionieren. D/s erfordert harte Arbeit, ein hohes Maß an Kommunikation. Das gilt auch für LDR.

Es gibt eine beträchtliche Anzahl von Websites, Artikeln und Blogs, in welchen sowohl BDSMer als auch Vanillas über LDR diskutieren und darüber, wie man Erfolg haben kann. Die Schlüssel dazu sind Kommunikation, Flexibilität und Kreativität. LDR kann sowohl eine Gruppe von Submissiven umfassen, die ihre/seine Herrschaft periodisch sieht, als auch eine, die die Herrschaft noch nie getroffen hat, außer durch den Kontakt per Telefon oder online. Die Optionen sind so vielfältig wie D/s.

Lifestyle Submissive
Lifestyle Submissive bezieht sich auf Submission auf einer Ebene, die sich über das Schlafzimmer hinaus erstreckt und eine Vielzahl von Ebenen bis hin zur Full Spectrum Submissive oder 24/7 umfassen kann.

Little
Little bezieht sich auf eine unterwürfige Person, deren Rolle in einem jüngeren Alter spielt. Little ist das kleine Mädchen oder der kleine Junge in einer BDSM-Rollenspielbeziehung. Diese Person wird von einem Daddy (oder Mommy) dominiert. Das Little kann sich für die Rolle kleiden oder auch nicht. Sie können auch ihre Stimme verändern, um jünger zu wirken. Manche Little gehen in den „Little Room“ zurück, andere nicht. Einige Little sind sexuell, andere nicht. Die Reichweite ist ziemlich groß. Die Eigenschaft, die ziemlich konstant ist, besteht darin, dass ein Little dazu neigt, Verhaltensweisen zu zeigen, die jünger sind als ihr natürliches Altersverhalten, ihre Charakterzüge oder ihre Denkweise. Ihre Herrschaft befindet sich in der Position eines Betreuers, unabhängig davon, ob die Dominante einen „Daddy“ oder „Mommy“ Titel verwendet.

Ein Little will oder muss genährt, gepflegt und manchmal für eine gewisse Zeit völlig frei von Verantwortung sein. Die Altersspanne eines Little kann von einem in Windeln bis hin zu einem jungen Menschen im Teenageralter erheblich variieren.

Middle
Ein Middle ist ähnlich wie ein Little, aber Rollenspiele jemand etwas älter – mehr im Bereich von vor dem 19. bis jugendlichen Alter, irgendwo zwischen 11 und 17 Jahren. Es gibt zwar viele Middle in der Community, aber es gibt einfach nicht so viele Informationen über Middle wie über Little.

Owned Submissive
Ähnlich wie bei einem Collared Submissive ist dies kein eigentlicher „Typ“ von Unterwürfigen, und doch wird dieser Begriff häufig verwendet und ist daher eingeschlossen. Ein Owned Submissive ist im Wesentlichen ein Unterwürfiger, der „genommen“ wird, von einer bestimmten Herrschaft beansprucht wird und daher für eine andere Herrschaft „nicht verfügbar“ ist.

Haustiere
Einige Submissive nehmen die Eigenschaften eines Tieres an, z.B. eines Kätzchens, eines Welpen oder eines Pferdes, und die Herrschaft fungiert als Betreuer oder Ausbilder des „Tieres“. Die Art des Spiels kann je nach Art des Tieres variieren und kann Kostüme, Analstöpsel mit Schwanz, Halsbänder, Latexanzüge, Geschirre oder andere Hilfsmittel umfassen, je nach Art des gespielten Tieres und dem Spiel zwischen den Parteien. „Pelztiere“ neigen dazu, Ganzkörperkostüme zu tragen, unabhängig vom sexuellen Spiel.

Pro Submissive
Während Pro Doms und Dommes viel häufiger anzutreffen sind, gibt es anscheinend einige Pro Submissives. Im Allgemeinen dienen sie Kunden, die die Erfahrung machen wollen, jemanden zu dominieren, aber keinen festen Partner haben. Oder sie brauchen einen zweiten Partner für eine Szene mit ihrem devoten oder unterwürfigen Partner. Es gibt Verhandlungen und Zustimmung, bevor etwas beginnt. „S“

Service Submission
Eine Service Submissive ist nicht (notwendigerweise) an sexueller Unterwerfung beteiligt. Im Gegenteil, Service Submissive führen eine Vielzahl von Dienstleistungen für ihre Herrschaft aus, die häusliche Dienstleistungen wie Kochen, Putzen, Wäsche usw. umfassen können. Ein Service Submissive könnte jedoch genauso gut deren Steuern erledigen, deren Rasen mähen, deren Pool reinigen oder deren Auto reparieren. Der Schlüssel für den Service Submissive ist nicht die Art des Dienstes, sondern das Gefühl, das dahinter steht – zu dienen und das Leben der Herrschaft ein wenig (oder viel) einfacher und bequemer zu machen. „S“

Sexual Submission
Viele Submissive fallen in diese Kategorie. Wenn es an der Zeit ist, sich auszuziehen, bin ich der Untere, du bist der Obere, und ich brauche dich (die Herrschaft), um zu führen. Sexuelle Unterwerfung könnte das Annehmen von Befehlen oder „nur“ nützlich sein beinhalten. Aber es könnte auch ursprünglicher sein, mit einem gewissen Widerstand, um die Herrschaft sich die Submission erdienen zu lassen. Und, wie immer, könnte sie irgendwo zwischen den beiden liegen. „S“

Sklave
Einige würden argumentieren, dass ein Sklave alle Rechte aufgibt, um ein Sklave zu werden. Ich würde argumentieren, dass kein Submissive jemals alle Rechte aufgegeben hat (auch kein Sklave). Andernfalls würden wir uns im Bereich der Entführung bewegen. Es muss die Zustimmung zu einem Machtaustausch geben, um einen Sklaven halten zu dürfen. Und wie bei jeder anderen Form der Unterwerfung gibt es ein Spektrum im Sklavendasein. Manche wollen und werden extrem per Mikromanagement gehalten. Details wie wann und was man essen soll, wann man die Toilette benutzt und ob und wann man sprechen soll, entscheidet die Herrschaft. Andere Sklaven mögen zwar ein Sklavenherz haben, aber ihre äußeren Handlungen können ganz anders aussehen. Sklaven neigen dazu, ihrem dominanten Partner noch mehr Kontrolle zu überlassen als andere Arten von Submissiven.

Klugscheißer-Masochist (Smart Ass Masochist – SAM)
Es gibt jedoch noch eine andere Ebene, die sich SMA nennt. Laut „The Submissive Guide“, ist ein SMA „unterwürfig, sich schlecht benehmend (wie Sarkasmus, Widerworte oder Ungehorsam), entweder weil es ihrer Herrschaft Spaß macht oder um Aufmerksamkeit zu bekommen“. Es ist nicht einmal klar, dass alle SAMs Masochisten sind, aber sie sind definitiv Gören, die versuchen, ihre Herrschaft zu provozieren. Einige SAMs werden von der Bestrafung getrieben, andere vom Schmerz.


Ich habe wirklich versucht, dass wort wörtlich zu übersetzen. Das ist nicht immer einfach und vielleicht ist das hier etwas sperrig zu lesen. Schubladisierung Ahoi \o/ … und natürlich finden sich alle Submissiven in vielen dieser Kategorien wieder. Ich habe mit einem „S“ mal gekennzeichnet, wo sich Frau Blume so sieht.