TPE … das unentdeckte Land?

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Zum Thema: -> https://neediesblog.wordpress.com/?p=1949 // https://madeformisbehaviour.wordpress.com/2020/07/07/tpe-das-unbekannte-land/


In Absprache mit allen Beteiligten kommt hier ein Hörbuch. Sowohl als MP3 und als MP4. Dauer: Etwas mehr als 20 Minuten.

Wer sich von TPE triggern lässt, sollte sich das eventuell NICHT anhören. BitteGerne.


MP4


MP3

https://training-of-o.de/download/Tpe.mp3

EPE … Fluch oder Segen?

#Blogwars mit https://neediesblog.wordpress.com/ und https://madeformisbehaviour.wordpress.com/

Zum Thema EPE -> https://neediesblog.wordpress.com/?p=1918 // https://madeformisbehaviour.wordpress.com/?p=371


Was soll ich sagen? Ich bin eine EPEliererin 😉 Das „Erotic Power Exchange“ ist meine Spielwiese, mein Sandkasten und meine Lust. Es wird auch gesagt, dass EPE die Kunst sei aus der Befriedigung des Gegenübers die eigene Befriedigung zu holen. Und für mich, komplett zu Ende gedacht, stellt es sich so dar, dass EPE in einer Beziehung existiert, wenn ich als Sub das Recht auf einen eigenen Orgasmus aufgebe. Wer in diesem Blog wühlt, wird an vielen Stellen etwas zu EPE finden und ich weiche für keine meiner Ichs von meinen Darstellungen ab. Wer als Sub in einer EPE geleiteten Beziehung etwas für sich einfordert (zB einen Orgasmus zu haben), danach bettelt oder sonst wie verhält, um das zu erhalten, was man „rechtlich“ aufgegeben hat, der ist vielleicht noch Sub, aber hat die Ebene des EPE verlassen.

EPE kann ein Fluch sein auf eine gewisse Weise. Ich habe zB keinen Sex mit meiner Herrin, lebe also mit ihr als „never inside“ und Orgasmen schenke ich ihr, verzichte jedoch meinerseits komplett darauf als „never cum“. Aber ich beklage mich nicht darüber. Es ist eine sehr selbst gewählte Existenz, welche mir heilig ist. Bereits früher erwähnte ich, dass mein Dauerverschluss von meinem Selbstverständnis FemSub zu sein kommt. Auch das habe ich für mich entschieden. Meine Herrin zwingt mir das nicht auf. Sie muss eher damit leben, dass die Region „da unten“ eine NoGo-Area ist. Wenn ich mich als FemSub sehe, dann fühle ich als Frau und Frauen haben (in aller Regel) biologisch betrachtet keinen Penis. Deswegen existiert er auch nicht.

Es kam aufgrund einer kleinen Verletzung dazu, dass ich den Käfig abnehmen musste, blieb jedoch in weiblichem Gewande. Ich habe mich als „O“ natürlich dem Zugriff meiner Herrin gefügt, sie hat auch meine NoGo-Area respektiert, aber es hat sich für mich und am Ende auch für sie nicht richtig angefühlt. Es war gut, dass diese Situation entstand. So weiß ich nun, dass ich ohne den selbstgewählten Käfig nicht richtig … sagen wir … funktioneren kann. Ein tiefer Blick in die Augen hat dann gereicht um stillschweigend zu vereinbaren, dass ohne den Käfig nicht mehr gespielt wird.

EPE ist für mich ein Segen, weil ich mein privates Sexualleben als FemSub vollkommen jemandem anvertrauen kann. Etwas, was ich als submissive Sexarbeiterin nicht komplett kann. Irgendwo ist bei der Arbeit immer ein inneres Auge offen, welches den dominanten Kunden kontrollieren muss. Deswegen kann ich bei der Arbeit einfach nicht so loslassen, auch wenn mir die Tätigkeit selbst große Freude bereitet. Und ich glaube auch, dass ich mit meiner Vorstellung von EPE ganz exakt einen guten Punkt bei meiner Herrin getroffen habe. Sonst hätte sie mich wohl nicht angenommen. Mein innerer Antrieb ist, dass ich keine Fragen stelle und sie mich einfach führt. Natürlich im Rahmen unseres Konsens, der mich als „O“ in den Metakonsens führt.


Zu guter Letzt natürlich der Sicherheitshinweis, dass meine Form EPE zu denken und zu leben nicht als allgemeingültig betrachtet werden kann. Ich verrate sicherlich nicht zu viel, dass ich als „O“ absolut darauf angewiesen bin nicht monogam daheim nur von einer einzigen Person bespielt zu werden. Diese „O“ muss an die frische Luft, vorgeführt, ausgeliehen, vermietet oder gar (befristet) verkauft werden. Das ist der wesentliche Bestandteil meiner Existenz. Ohne diese „Außenwirkung“ würde ich eingehen wie eine Priemel. Ich bin mir bewusst, dass nicht jede Bindung, welche auf EPE basiert genau darauf aus ist. Monogames EPE ist ebenso vollkommen in Ordnung. Aber … nun … eben nicht für mich.

 

Die Frau als Kundin #Sexarbeit #Sexwork

Ich bin dann mal FemDom 🙂

Nachdem meine männliche Variante schon auf die eine oder andere Kundin zurück blicken kann, ist es nun auch für meine weibliche Variante soweit. Die erste Kundin steht ins Haus. Jedoch nicht ich als FemSub für eine FemDom, sondern ich als FemDom für eine FemSub. Und wie mir gesagt wurde, geschieht dies mit voller Absicht.

In den Vorgesprächen ging es immer um mich, auch wenn der Kontakt zu mir über meine männliche Seite durch Lesen in diesem Blog geschah. Die Endzwanzigerin liest mich nun bereits seit zwei Jahren intensiver und wir haben uns bereits zweimal zum Plaudern getroffen, als sie mir sagte, dass sie meine Kundin werden wolle. Also Sarah’s Kundin. Und zwar auch wohlwissend, das da kein Penis meinerseits involviert sein wird. Aber eben doch in der Richtung eine FemSub „im Sinne des #CircleOfFalbalus“ zu sein. Sie wünsche sich Zugang zu all den Orten, wo männliche Doms bisher nur versprochen haben sie hinzubringen, sie bisher nicht hingebracht haben. Pornokinos, Parkplätze, Partys mit hohem Männeranteil. Sie möchte jedoch eine „Große Schwester“ haben, die ihr diese Welt zeigt. Die Idee, dass eine FemDom (bi) mit einer FemSub (hetero) an diesen Orten auftaucht gefällt ihr.

Wir werden uns die Tage erneut treffen und dann auch regelmäßig (geplant einmal die Woche, eventuell Overnight) um diese Bedürfnisse näher zu besprechen, unter Schwestern gemeinsames Kopfkino aufzubauen um dann auch zu sehen, wie und unter welchen Umständen wir das real umsetzen können. Und ja: Die Dame kann und will sich das leisten.

Und ich muss zugeben, dass ich sie gleich beim ersten Treffen als „Kleine Schwester“ gefühlt habe. Durchaus erfahren in Schmerz, aber auch gierig nach Demütigung als „man handled slut“. Und das nur durch miteinander Reden. Offen und herzlich.

Ich freue mich gerade sehr sehr <3

Sklavenvertrag … #Reprise

Was ich als Dom eher nicht so mag, weil es die Partner im BDSM einschränkt, wird für die „O“ nun Wirklichkeit. Jedenfalls testweise.


Wer mich auf Twitter liest, der hat schon mitbekommen, dass ich mich in der Sissy University eingeschrieben habe. So habe ich in „Public Services“ graduiert und bin momentan in den Übungen und Examen für „Gender Studies“. Danach soll „Sex Trades“ alles für mich abschließen. Ich kann jedem D/s-Paar nur empfehlen das einfach mal auszuprobieren. Kein Login. Kein Passwort. Es läuft alles über Cookies. Und man kann den Stand der Dinge exportieren und in einem anderen Browser importieren. Man muss nirgends irgendwelche Beweise hinschicken und es kostet keinen einzigen Cent. Es eignet sich aber auch für nicht gebundene Subs, sich so Aufgaben geben zu lassen und wenn man sich das ganze Pink und Manga wegdenkt, dann kann einem das echt weiterhelfen, seine Stärken und Schwäche zu finden. Keine der Aufgaben benötigt einen Partner. Man kann alles alleine machen. Nur Selbstdisziplin ist erforderlich.

Im Laufe der Übungen und Examen zu „Public Services“ habe ich einen speziellen Bereich auf meinem Google Drive für meine Herrin frei geschaltet, weil ich als unverbesserliche Exhibitionistin mich schon irgendwie präsentieren wollte. Und da sind einige sehr gelungene Videos dabei, die ich auch ihren Weg zu „MyDirtyHobby“ fanden 😉 Und so bin ich auf die Idee gekommen, dass es vielleicht gut wäre, wenn diese Aufgaben ein wenig … sagen wir … flankiert würden. Nicht, weil ich ansonsten schummeln würde, sondern einfach nur, um den Reiz von unbekannten Begleiterscheinungen zu erhalten.


Meine Herrin und ich haben einige Wochen darüber gebrütet und beraten, wie ein Sklavenvertrag wohl in unsere Leben passen würde. Für mich als „O“ wäre es mein allererster und für sie als meine Herrin und grundsätzlich ebenso. Festgeschriebene Rechte und Pflichten auf beiden Seiten, aber immer noch Luft für Links und Rechts. Es war nicht einfach, aber wir haben es hinbekommen. Während der Vertrag als solcher natürlich geheim in seiner Gesamtheit bleiben wird, so werden Teile meiner Übungen an der Uni über zusätzliche Hausaufgaben ergänzt. Und darüber mal ein Beispiel:

An der Uni werden verschiedene Größenangaben in Bezug auf Dildos und Plugs gemacht (S/M/L/X). Wenn man mal das ganze Sortiment durchgeht, dann stellt man auch fest, dass man diese Größen gar nicht hat und aber auch nicht anschaffen mag. Also habe ich meine Dinge mal sortiert und sowohl Dildos und Plugs in eine gefühlte Reihenfolge S/M/L/X gebracht. Wenn also eine Aufgabe (zB „Spitroasting“) kommt und ich soll zwei M-Dildos nehmen, die ich nicht habe, so kann meine Herrin zB entscheiden, ob ich für den Blowjob den M-Dildo nehme und für anal den L-Dildo oder S-Dildo. Zum besseren Verständnis: Als Spitroasting bezeichnet man die Doppelpenetration des Crossdressers als 2-Loch-Stute. Aber meine Herrin kann auch anderen Einfluss auf die Übungen nehmen und diese verstärken und vereinfachen, wenn sie das möchte.

Insgesamt jedoch sind es nur geringe Änderungen, um den wirklich gut durchdachten Plan der Universität nicht zu sehr zu durchkreuzen. Und alle diese Eingriffsmöglichkeiten sind in meinem Sklavenvertrag explizit ausformuliert („Juristendeutsch ist Liebe <3“).


Wir werden diesen Vertrag in seiner Gesamtheit ab dem 01.07.2020 leben. Aber wir haben jetzt schon vereinbart, dass wir uns regelmäßig in die Augen sehen werden um zu schauen, ob er angepasst werden muss oder weg kann. Aber für zwei Monate ist er jetzt in der Probe. Soviel Zeit reicht auch um in „Gender Studies“ zu graduieren.