Hot and Dirty by @Navara41956762

Mit Genehmigung der Autorin Margaux Navara darf ich mal was Ersagtes veröffentlichen.

Hier nun ein Ausschnitt der Leseprobe, welche ich am Rande der Buchpassion in Köln direkt von ihr bekommen habe. Und ja, das ist Werbung. Sowohl für das Buch, aber a) unbezahlt und b) eher mehr für mich als Einsprecher komplexer Materie.

Die Tonaufnahme erfolgte mit einem Smartphone und ist nur wenig geschnitten.

Viel Spaß beim Hören. Ein Triggeralarm ist gesetzt!

Die Reifeprüfung aus Sicht des Dom

Kontext: Die Reifeprüfung


Zunächst war es als Einzeltermin angedacht. Schließlich war ich ohne Job und Rieke krankgeschrieben. Leider funktionierte das jedoch aus organisatorischen Gründen nicht und wir mussten schieben. War dieser Termin auf einen Montag gesetzt, rückte das Wochenende mit Lola an und beide Damen waren der Meinung, dass es doch schön sei, wenn Rieke für ein paar Stunden am Samstag Abend zu uns kommen würde.

Dem konnte ich gerne zustimmen, denn am Ende mag ich natürlich 3er mit zwei Frauen und wenn sich die Gelegenheit ergibt, dann sollte man die Damen und die Gelegenheit beim Schopfe packen.

Ich musste mir also Gedanken darüber machen, wie ich die Einführung in die öffentliche Verwendung meiner Damen für beide parat machen kann und kam dabei zu dem Schluss, dass Rieke und Lola sich nicht nur nicht zum ersten Male persönlich treffen würden, sondern auch gleich gemeinsam in den Ring geworfen würden. Zumal beide einen wirklich guten Draht zueinander haben und das sollte ich im Laufe des Abends erleben dürfen. Somit war die „Reifeprüfung“ nunmehr nicht nur für Rieke allein, sondern ebengleich auch für Lola.

Ich instruierte Lola über das Begrüßungsritual, welches Rieke durchlief, und dass sie dieses in jedem Fall durchlaufen würde. Sie sollte es sich anschauen können, aber eben nicht eingreifen. Im Gegenzug erlaubte ich Lola, dass sie nach dem Ritual mit Rieke ins Schlafzimmer verschwinden dürfe, um sich dort zu begrüßen und auch, um ihr das Halsband anzulegen. Die Damen kamen dann ins Wohnzimmer zurück und ich teilte den beiden mit, was sie heute erwarten würde.

Unser Weg würde uns in ein GloryHole-Kino führen. Beide Damen sollten für die Fahrt dorthin gerne auf dem Rücksitz meines Autos Platz nehmen und dürften auch leise miteinander sprechen. Ich hörte es andauernd tuscheln und meine auch, dass sie sich wechselseitig die Hände gedrückt hielten. Zusätzlich war es wohl auch entspannend für die Damen, dass in meinem Auto geraucht werden durfte.

Nach einer kurzen Zeit kamen wir am Ort des Geschehens an und ich wiederholte kurz erneut, was ich von ihnen in Punkto Verhalten erwartete. Zudem betonte ich, dass wenn eine der beiden abbricht, dann ist die Show auch für die andere beendet. Und dass dies kein Problem sei, denn schließlich sei dies das erste Mal im Pornokino, als Sub im Pornokino, in dieser Konstellation im Pornokino.

Ihre Aufgabe war es, die anwesenden Herren im Schutz einer Kabine per GloryHole oral zu bedienen. Zunächst führte ich die Damen in einen Raum und schloss die Türe. Bereits zu diesem Zeitpunkt musste ich einen Mann abwehren, der gleich mit reinkommen wollte. Ich selbst empfand das als äußerst lästig, aber das war für mich kein Grund abzubrechen. Ich ließ die Damen sich entkleiden und verstaute ihre Sachen in einer Tasche. Anschließend begleitete ich die Damen hinaus.

Während Rieke sich präsentierte, hielt sich Lola ein Kissen vor ihre Brüste. Damit konnte ich leben auf dem kurzen Weg in eine andere Kabine. Ich instruierte die Damen, dass sie jeden Schwanz zu bedienen haben, der sich durch ein Loch in den Raum bewegt. Sie sollten die Kabine hinter sich zumachen und nur mich hineinlassen. Ich würde fünf Mal an die Türe klopfen dafür.

Sobald die Damen verschwunden waren, sah ich bereit links und rechts dieser Kabine jeweils einen Mann seinen mehr oder weniger erigierten Penis durch die dafür vorgesehene Öffnung stecken. Was ich nicht bedachte war, dass beide Männer selbst in einem Raum waren und die Türen hinter sich zuschließen konnten. Was bedeutete, dass niemand mitbekam, was genau passierte. Was es auch ein wenig langweilig machte, aber ich genoss mehr die Schlange der Schwänze, die sich bildete.

Ich bin mir nicht ganz genau darüber bewusst, wie lange die Damen in diesem Kabuff waren, aber ich wollte, dass sie gemeinsam in einer Kabine sind und eben nicht allein für sich. Irgendwann bemerkte ich nur, dass ein Kerl sich ziemlich lange bedienen ließ. Er kam einfach nicht von seinem Loch weg, respektive aus seiner Kabine hinaus.

Hinweis an die Männer: Ein GloryHole ist dafür da, dass man schnell und zügig einen geblasen bekommen kann. In Zukunft werde ich meine Damen anweisen, dass wer nicht innerhalb von ca. 8-10 Minuten kommt, wird nicht weiter bedient. Es liegt garantiert nicht an den Damen, sondern an euch. Überschätzt euch mal bitte nicht und tretet zurück, wenn ihr merkt, dass ihr nicht kommen könnt.

Also klopfte ich an die Kabinentüre und holte die Damen raus. Ich platzierte sie nun in Einzelkabinen, wobei ich jedoch eine Klappe zwischen den Damen offenließ. Wiederum ließ ich sie hinter sich abschließen. Ich selbst erfreute mich über das erneute Aufstellen der Männer und es ging nun deutlich zügiger. Ich meine mich daran zu erinnern, dass Lola in jenen 20 Minuten drei Männer final bediente und Rieke einen.

Ich sah glückliche Gesichter und beide Damen wurden für ihre Fähigkeiten gelobt und das machte mich unglaublich stolz auf beide. Nach den erwähnten 20 Minuten wollte ich den beiden Damen eine Pause gönnen, was jedoch seitens Lola zu einem Abbruch führte. Und ich konnte das durchaus gelten lassen. Die Damen bekamen ihre Sachen zurück, zogen sich an und wir gingen zum Auto zurück.

Beide Damen haben sich für dieses erste Mal hervorragend geschlagen. Allein, dass sie sich überwunden haben sich meinem Wunsch nach Fremdbesamung hinzugeben und die Örtlichkeit überhaupt betreten haben, war bereits die Zielerfüllung. Von daher war es völlig in Ordnung, dass nicht alle Männer bedient wurden und wir nach ca. 1,5 Stunden wieder auf dem Heimweg waren.

Beide Damen haben festgestellt, dass sie sich gegenseitig stützen können und ihr „Wir mögen uns“ auch die der Realität unter diesen Umständen Bestand hat. Ich habe ihrer Bitte künftig gemeinsam solche Dinge erleben zu dürfen gerne zugestimmt, auch wenn ich die Exzellenz der Damen auch einzeln weiter ausbauen möchte.

Für die mitlesenden Damen im #CircleOfFalbalus: Nein, das ist keine Blaupause, dass ich jede Dame im Zirkel einfach so mit einer anderen gemeinsam antreten lassen werde. Es trifft sich halt, dass Lola und Rieke sich gut verstehen und für mich als Dom ist das mit diesen zwei einfach eine Win-Win-Win-Situation. Eine von vielen Win-Situationen im Zirkel.

Was ist ein „Guter Dom“ …?

Da habe ich einmal was auf Twitter geschrieben und gleich eine ganze Wagenladung an Antworten erhalten. Alles begann mit folgendem:

Hier einfach mal Antworten, die mich auf diesen und die zwei folgenden Tweets erreichten. Vielleicht mag ja jemand seine Sicht der Dinge als Kommentar hinterlassen? Jede einzelne Antwort (anonym) kennzeichne ich durch einen großen Initialbuchstaben.

Ein guter Dom ist für mich jemand

  • der mich in manchen Bereichen liest, ohne dass ich ein Wort dazu sagen muß
  • der Präsenz hat
  • der zu fast jeder Zeit weiß, was er tut und das auch ausstrahlt
  • der eine innere Ruhe hat und mir diese vermittelt, wenn ich in meinem Chaos von Emotionen fest hänge
  • der hinter mir steht
  • der mich auch dann erträgt, wenn ich es nicht schaffe
  • für den ich genug bin
  • der mich fordert und fördert
  • der mit die Zeit lässt, die ich brauche
  • der mir zu gegebener Zeit in dem Hintern tritt
  • der Geduld hat und verstehen kann, dass es Dinge gibt, die ich nicht kann
  • der für mich mitdenkt manchmal
  • der mich schön findet und mich das wissen lässt
  • der mich mit angemessenen Worten/Handlungen belohnt
  • der mir zwischendurch einfach mir lieb gewonnene Worte sagt/schreibt
  • der sich nimmt was er will, weil er sich zu 100% sicher ist, dass er es haben kann
  • der mich fliegen lassen kann
  • dem ich meine Filme erzählen kann, wenn ich dazu in der Lage bin
  • dem Rituale wichtig sind
  • der meine Entschuldigung annehmen kann, wenn ich eine Sache nicht richtig oder gar nicht erledigen konnte
  • der mich fühlen lässt, dass ich (s)eine Sub bin
  • der mich Emotionen fühlen lässt, die ich nicht mehr fühlen konnte
  • der mich weinen lässt wenn er mich schlägt
  • der mich seine physische Nähe spüren lässt, während er mich quält
  • bei dem ich meinen Kopf in den Schoß legen und zur Ruhe kommen kann
  • bei dem ein bestimmter Griff ausreicht, um mich sicher zu fühlen
  • der mit mir redet und mich nicht schweigend stehen lässt
  • der auf manches Wort verzichtet, weil er weiß, ich kann es aus verschiedenen Gründen nicht mehr hören (Fotze, Nutte um einfach mal zwei Beispiele zu nennen)
  • der mich mit seinen Augen auszieht und mich wissen lässt, dass ich in dem Moment Seins bin
  • der mich manchmal auch einfach mal machen lässt
  • der mir auch manchmal deshalb Schmerzen zufügt, damit ich mich fühle und mich danach in die Wanne steckt und da ist
  • der für mich genug ist

Ich liefere mal ein paar Punkte. Reihenfolge hat keine Bedeutung:

Ein guter Dom

  • stellt sicher, dass die Bedürfnisse von Sub erfüllt werden
  • kalkuliert ein, dass Sub durch sein Wesen eigene Grenzen ggf falsch einschätzt
  • sorgt für die Aftercare, die Sub benötigt
  • kann dabei lachen
  • holt Sub nach dem Spiel auf Augenhöhe zurück
  • lässt Sub sehen und hören, was er geniesst (!)

Verlässlich
Offen
Kommunikativ
Ehrlich
Hält sich an Besprochenes
Kümmert sich
Ist einfach ein guter Partner, ob Spiel oder mehr
Fördert
Fordert aber überfordert nicht
Hat Empathie
Ist kein Narzisst oder anderweitiger Psychopath im Domkostüm
Ist nicht nur aufm Ego Trip
Betreibt Aftercare
Verspricht nicht 100% vorab und liefert dann 10.
Weiß, dass es generell nicht nur um seine Befriedigung, seine Interessen, seine Lust, seine Bequemlichkeit geht, sondern bdsm und Ds ein Geben und Nehmen ist.
Missbraucht keine Menschen und kein Vertrauen.
Ist technisch genauso auf Zack,
wie psychologisch, und hat Kenntnisse über den Körper, Nerven etc.
Weiß genau, wie und wo er welches Werkzeug sicher anwenden kann und hat das Wohl seiner Sub immer im Blick.

Hört in erster Linie zu, fragt nach, kennt und akzeptiert Grenzen und Tabus, achtet auf Reaktionen, reagiert auf safe words, achtet auch auf seine Grenzen, fängt nicht zu diskutieren an wenn eine Session beendet werden soll

Hier das Blog meiner Twillingsschwester <3

https://crimsongonedark.wordpress.com/2018/11/12/der-gute-dom/

Der Ursprungsbeitrag war übrigens der Tweet vor jenem da oben (Was man #LastTweet nennt) und jener war dieser:


https://thecandiiclub.com/2018/11/07/how-to-be-a-good-sub/

Trennungen im BDSM

Insgesamt verwenden wir sehr viel Zeit damit uns kennen zu lernen, wir lernen worauf wir so alles achten sollen, damit es auch alles richtig wird und sich tief und intensiv leben und fühlen lässt.

Wer denkt zu Anfang schon an das Ende? Ist ja schon doof genug bei normalen Beziehungen sich eventuell mit einer Scheidungsfolgenvereinbarung zu befassen oder gar vor der Ehe einen Ehevertrag aufzusetzen.

Das Thema ist schwierig – keine Frage. Wir verbinden mit BDSM eine Menge mehr, als mit reinen Stino-Beziehungen. Und auch hier sind Trennungen nicht einfach, so einvernehmlich diese vielleicht auch sein mögen. Manche sagen, dass das im BDSM, wo es doch „nur“ ums härtere Beschlafen ginge, einfacher sein müsse. Man geht einfach zur nächsten Sub oder nimmt sich den nächsten Dom und überschreibt damit die alte Bindung einfach mit einer neuen.

Ich möchte an dieser Stelle nicht auf die Art der Trennung eingehen. Manche führen Trennungsgespräche Auge in Auge, manche schreiben einfach eine WhatsApp oder machen beides oder telefonieren zumindest oder sonstwas. Alles kann aus pragmatischen Gesichtspunkten richtig und moralisch dennoch falsch sein oder anders herum. Mir sind die Folgen an dieser Stelle deutlich wichtiger.

Meine Sub / Mein Dom hat sich von mir getrennt – Was nun?

Zunächst ist es für den, der geht ein wenig einfacher zu gehen. Sie/Er hat sich schon länger damit beschäftigt und hat damit einen Wissensvorsprung. Sie/Ihn trifft das eventuell in voller Fahrt und es tut dennoch weh, selbst dann, wenn sie/er es geahnt hat. Und oftmals bleibt sie/er mit Fragen zurück. „War ich nicht gut genug? Wo lag mein Fehler wirklich? Welchen Fehler habe ich gemacht?“ und auch, wenn es im Verabschiedungsgespräch ganz eindeutig und ganz exakt um die Problematik ging, so wollen viele das einfach nicht hören.

Fakt ist in meinen Augen, dass man es auf sich beruhen lassen muss. Wie auch bei einer Trennung im Nicht-BDSM-Bereich wird man wahrscheinlich von der sich trennenden Person keine Antwort mehr erhalten, welche auch nur irgendwie erfüllend genug wäre eine Trennung zu begründen.

Klingt böse, hmmm?

Der Schmerz sitzt tief, wenn es einen trifft und das Herz wehrt sich mit allen Sinnen dagegen, diese Trennung hinzunehmen. Wo das Herz auf der anderen Seite bereits fort ist, ist es auf der abgetrennten Seite weit offen und wund.

Dies führt gerade im Bereich Submissivität zu Vorkomnissen und diese muss die/der Sub mit sich alleine ausmachen. Ein Dom tut gut daran Funkstille zu halten. Ein „Herausbegleiten“ aus einer D/s-Beziehung halte ich persönlich für nicht wirklich machbar und am Ende auch kontraproduktiv. Denn mit jedem weiteren „Trennungsgespräch“ bleibt die Hoffnung beim Getrennten erhalten, dass es vielleicht doch noch gut geht. Wenn man also als Dom entschlossen ist, dann sollte man die getrennte Sub nicht in dieser Hoffnung halten und tatsächlich und endgültig gehen.

Je nach Konstitution der Submissivität braucht diese zeimlich lange, um sich von diesem Schock zu erholen und ich höre des Häufigeren solche Dinge, wie „Ich werde niemals wieder ein Halsband für jemanden tragen“ oder „Nie wieder D/s“ oder oder oder. Meine Erfahrung zeigt mir, dass dies durchaus in diesem Augenblick absolut richtig ist. Derlei Äußerungen gehören zum Schmerz dazu, sind aber am Ende ähnlich dem „Nie wieder heiraten“ oder „Nie wieder Alkohol“. Die Wenigsten werden sich am Ende dem BDSM entziehen, weil sie sich einfach nur in diesem BDSM wirklich lebendig gefühlt haben.

Ich würde diesen Subs auch gerne entgegnen, dass wenn man sich entschließt, nie wieder BDSM zu machen, dann gibt man dem ehemaligen Partner die finale Macht über das eigene Leben. Einen Status, welcher ihr/ihm einfach nicht zustehen darf. Denn schließlich hat sie/er mich verlassen, also warum soll er mich noch weiterhin kontrollieren dürfen?

Es ist nicht leicht, diese Leere zu ertragen, welche sich für die getrennte Person von jetzt auf gleich ergibt. Und ich habe da auch nicht wirklich ein Rezept dafür. Wenn aber Fragen offen sind, dann stellt diese umgehend und nicht erst in weiteren vier Monaten. Denn damit nehmt ihr euch selbst die Zeit eines möglichen Loslassens. Der sich Getrennte bleibt dann ein wesentlicher Aspekt eures Lebens, an welchem dieser aber kein Interesse mehr hat. Ja, da steht nicht „zu haben scheint“, sondern „hat“. Ein hartes Faktum. 

Wenn der ehemalige Partner nun kein Interesse daran hat, sich weiteren Antworten hinzugeben, passiert meistens, dass alle möglichen künftigen Partner mit diesen Vorschusslorbeeren ausgestattet werden. Das ist menschlich, aber falsch. Denn der mögliche künftige Partner kann nichts dafür, dass ein anderer ein Trümmerfeld hinterlassen hat. Wer in der neuen möglichen Anbahnung offen anspricht, was ihr/ihm so passiert ist, wird das Gegenüber entweder sensibilisieren oder vielleicht vertreiben. Vertraut euch bitte dem an, den eure Vergangenheit nicht zu Mitleid anstachelt. Sie/Er sollte wissen wollen, wohin Du in Zukunft gehen willst. Etwas Neues beginnen und nicht alte Erinnerungen ständig erwecken.

Nichts im Leben ist zu 100% sicher. Aber sich deswegen gleich allem und jedem zu entziehen, ich wiederhole mich, gibt dem Ex weiterhin Macht. Klingt nach einem Kalenderspruch, aber ich finde ihn richtig, wichtig und gut.

So möchte ich an dieser Stelle auch gar nicht auf einen emotionalen Unterschied zwischen Frauen und Männern hinaus, weil beide zu völlig gleichen Emotionen fähig sind. Egal, ob sie Sub oder Dom sind. 

Was aber nicht bedeutet, dass Doms davon unberührt bleiben, wenn Subs ihnen Lebewohl sagen. Und zwar egal aus welchen Gründen. Rein subjektiv denke ich nach wie vor immer wieder an meine Damen, die sich entschieden haben zu gehen und das wird sich wahrscheinlich nie ändern.

Tara, Dala und auch „M“ werden immer ein Teil meines Lebens bleiben und ein Teil in mir wird sie auch weiterhin vermissen. Um das mal deutlich aufzuschreiben.

Natürlich ist dieses alles auf meinem Mist gewachsen, aber es ist ein Erguss aus eigener Erfahrung, einigen Gesprächen in der letzten Zeit und dem tiefen Mitgefühl (nicht Mitleid!) mit denen, welche sich gerade in so einer Phase befinden. Fühlt euch einfach mal gedrückt. <3

Die Equipe – Der letzte Sitzkreis – Prolog

Mit Genehmigung der Autorin Svea Kerling darf ich mal was Ersagtes veröffentlichen.

Hier nun der komplette Prolog des aktuellen Werkes. Und ja, das ist Werbung. Sowohl für das Buch, aber a) unbezahlt und b) eher mehr für mich als Einsprecher komplexer Materie.

Die Tonaufnahme erfolgte mit einem Smartphone und ist nur wenig geschnitten.

Viel Spaß beim Hören. Ein Triggeralarm ist gesetzt!

#Kinktober 2018 – The Review

Hier mal alle meine Gedanken zum diesjährigen #Kinktober in einem Rutsch. Und mit ein paar zusätzlichen Gedanken in Schrägschrift. 
Zusätzlich empfehle ich einfach mal auf das Bild zu klicken und sich die Unterhaltungen anzuschauen, welche sich aus dem einen oder anderen Tweet ergaben.

Tag 1 -> Collaring

Mir ist es sehr wichtig als äußeres Zeichen innerer Verbundenheit zueinander. Auch wenn völlig klar ist, das eine Sub auch ohne Halsband eine Sub ist.

Tag 2 -> Bondage

Nicht mein #BDSM.

Wenn ich Bondage lese, dann denke ich immer zunächst an Seile. Und ich bin kein Seil-Mensch. Auch wenn ich mir das extrem lustvoll vorstelle und auch gerne anschaue, so habe ich dazu vielleicht Talent, aber ansonsten einfach keine Lust. Wie ich gelernt habe, gehört zum Bondage als Oberbegriff jedoch mehr. Eben auch Handschellen und andere Dinge, die jemanden fesseln können. Und da ich ein Eisenmensch bin ist #Bondage dann wohl doch meins.

Tag 3 -> DeepThroating

Ich mag es, wenn eine Sub mich ganz aufnimmt und auch wenn ich sie gegen ihren Willen oral nutze. Wenn man das DT nennen kann 😉

Um es ganz genau zu benennen. Es ist ganz genau so gedacht, wie geschrieben. DT ist für mich nicht unbedingt den Mund einer Sub hart zu nutzen, sondern einfach nur die komplette Aufnahme meines Schwanzes in ihren Mund/Kehle. Das geht auch gerne mit Atemreduktion einher. Wenn ich einen Mund vögele, dann bringt mir DT nichts. Meine Eichel ist das sensible Teil, also wird die Sub mit ihren Lippen etwas Enges formen. Einige verbinden DT mit Kehlenpenetration, aber ich befürchte, dass mein EU-Standardnorm-Penis von der Länge her dazu nicht in der Lage ist.

Tag 4 -> Begging

Nicht grundsätzlich bevorzugt. Kommt auf Art und Umstände an. Betteln klingt für mich eher wie „Jammern“.

Manchen Subs ist es antrainiert zB um Orgsamen zu bitten, bevor sie kommen dürfen. Das scheint mir eine verbreitete Methode zu sein, eine Sub zu dominieren, nämlich ihre Orgsamen zu kontrollieren. Ich finde das nicht unbedingt albern, aber es gehört nicht zum meinem grundsätzlichen Repertoire. 

Tag 5 -> SensoryDeprivation

Auf jeden Fall. Augenbinde, Atemkontrolle gehören auf den Speiseplan.

Tag 6 -> Rimming

Ich möchte nicht nur auf meinen Penis reduziert werden! Jedenfalls nicht immer!
Oder so … 😉

Tag 7 -> Spanking

Es ist nicht nur, dass ich Dir weh tun will. Ich muss es einfach tun.

Tag 8 -> OrgasmDenial

Dein Orgasmus ist mir wichtiger als mein eigener. Ich muss nicht kommen, um befriedigt zu sein. Aber Du bekommst Deinen nur zu meinen Bedingungen.

Tag 9 -> Branding

Nein. Ende.

Das geht für mich auch in die Ecke mit „Was passiert, wenn die D/s-Beziehung endet?“. Will man dann noch dauerhaft an etwas erinnert werden, vor allem dann, wenn die Trennung nicht gut war? Geht aber auch in die Ecke, dass ich es für merkwürdig halte, sich die Namen der eigenen Kinder irgendwohin zu tätowieren oder über der Muschi einer Sub „Eigentum von 123“ prangert.

Tag 10 -> DaddyKink

Wie sage ich das nun, ohne Menschen in meiner TL zu verletzen?
Sich mit BabyGirl und Daddy anzusprechen hat für mich zwar keinen paedophilen Hintergrund, aber eben auch keinen paedagogischen. Ich finde das persönlich albern.

Tatsächlich mag es sein, dass eine Sub in mir jemanden hat, welcher in der Lage ist, ihr Leben ein wenig zu sortieren oder mit ihr Entscheidungen trifft, weil sie einfach meine Meinung zu Klamotten wissen will. Das ist okay.

Tag 11 -> MasterSlave

„Master Falbalus“. Nur wenige Sklavinnen bekommen diesen auch zu sehen. (Im Sinne von SM). In aller Regel trifft man mich als „Dom Falbalus“, welcher mit Subs zu tun hat (D/s). #MaleDom jedoch immer.

Insgesamt „trenne“ ich zwischen Master (SM) und Dom (D/s), sowie Sklavin (SM) und Sub (D/s). Das die generische Definition eine andere ist und das es Überschneidungen zwischen diesen allen Dingen gibt, ist mir völlig bewusst. Und ich ignoriere das auch nicht. Diese meine Unterscheidung soll den Frauen, die sich mir nähern (meistens Anfänger), helfen eine Position für sich zu finden. Mit der Zeit lernen sie ganz automatisch meine Definition als meine Definition anzunehmen, weil es für sie so einfacher ist, aber sie wissen dann auch, dass meine Definition nur eine von vielen ist.

Tag 12 -> HairPulling

period

Tag 13 -> Biting

Kennt ihr nicht dieses unbändige Gefühl an irgendwas zumindest zu knabbern, wenn ihr es einfach nur gerne mögt? Potenziert dieses Gefühl mit X und ihr wisst, warum ich das gerne mache.

Tag 14 -> PraiseKink

Niemand muss mich anbeten oder verehren. Gefühle transportiert man mit Augen, gefolgt vom gesprochenen, danach geschriebenem Wort.

Für die einen bin ich Sir Falbalus oder Master Falbalus (SM) und für andere Herr Mewes oder „Mein Herr“ (D/s). Das wird schon reichen.

Tag 15 -> ImpactPlay

Das musste ich erstmal googlen 😉
Niemand kommt an meinen Floggern und Peitschen vorbei.
Ohne Ausnahme.

Der Körper einer Frau ist eine Leinwand und ich muss sie bemalen. Je intensiver ich empfinde (den Moment) um so farbenfroher wird das Bild sein.

Tag 16 -> ThreeMoreSome

Es muss passen. Die/Der dritte, vierte, fünfte im Spiel muss sinnvoll „dazu“ gehören und sich insgesamt nicht in den Vordergrund drängen wollen. Aber: Definitiv, situativ und unbedingt.

Tag 17 -> OverStimulation

Manchmal ja, manchmal nein. Derlei Dinge stehen zwar auf der Speisekarte, aber sind nicht „planbar“ mit mir. Das muss einfach aus der Situation heraus geschehen.

Tag 18 -> InPublic

Alles ist erlaubt. Immer und überall. Ich erlaube mir jedoch darauf zu achten, dass keine unbeteiligten Dritten „Zeuge“ werden. In Pornokinos und Sexclubs zB gibt es per definitionem keine unbeteiligten Dritten.

Tag 19 -> Scars

Unbestimmt. Mir wurde dieser Wunsch noch nie nahegebracht, aber weil ich diesen auch nicht verspüre, also wirklich bleibende Spuren zu hinterlassen, scheidet es aus. Kommt aber auch immer auf das Gegenüber an.

Tag 20 -> DoublePenetration

Och. Nö, Du.

Das Problem ist nicht unbedingt die #DreiLochStute an und für sich. Also mein Schwanz im Mund und gleichzeitig mit jeweils einem Dildo vaginal und anal ist schon geiler Scheiß. Das Problem sind zumeist Männer, die den Penis des anderen Mannes nicht spüren möchten. Dazu kommt noch eine gehörige Menge an Koordination der Männer hinzu. Was im Porno richtig schick aussehen kann, also erleben würde ich das sicherlich gerne mal live und in Farbe.

Tag 21 -> DominationSubmission

BDSM ist mehr als D/s. Im SM-Bereich muss zB gar nicht um D/s gehen. Es gibt dominante Sklaven, die von den submissiven Herrschaften Schläge fordern. D/s jedoch mein Heimathafen mit Ausflügen in anderen Zonen.

Tag 22 -> Frottage

Musste ich erstmal googlen 😉 // Das Reiben eines Penis zwischen Frauenbrüsten oder das Reiben der Klitoris am Schuh eines Doms ggfs. mit dem Ziel des Orgasmus, auch Rubbing genannt, ist bei mir in vielen Situationen absolut gegeben.

Tag 23 -> Gags

Also ich lache sehr viel und habe durchaus Humor, den ich halt nur nicht so … oh. Das sagt aber auch schon alles darüber aus.

Tag 24 -> BootWorship

Ich verweigere mich prinzipiell keiner Form der Submission, wenn diese ehrlicher Ausdruck vo Hingabe ist. Auch diesem nicht.

Tag 25 -> Asphyxiation

Atemkontrolle ist ein sehr spezielles Feld, welches ich gerne bediene, wenn es explizit gewünscht ist. Es gehört Erfahrung und noch viel mehr Vertrauen dazu und ist sicherlich nicht für jeden was.

Tag 26 -> HateSex

Ja, das geht. Im Kontext: „Ich liebe Dich, aber ich kann Dich gerade nicht leiden.“ wäre es durchaus denkbar. Man schaut sich im Streit an und ist plötzlich „heiß“ aufeinander und bringt sich so wechelseitig runter.

Tag 27 -> Aphrodisiacs

Alles kann zu den luststeigernden Mittlen gehören. Honig aus der Muschi lecken, sich mit Erdbeeren füttern. Irgendwelche Medis, lehne ich wie alle Drogen grundsätzlich ab.

Tag 28 -> SadismMasochism

Ja.
Over and Out.

Tag 29 -> Punishment

Es besteht ein Unterschied zwischen einem lustvollen Spanking und einem wie auch immer gearteten Ordnungsruf. Macht niemandem Spaß ist aber zuweilen notwendig.

Tag 30 -> Prostitution statt Suspension

Suspension ist nach der Lektüre des Wikipedia-Artikels garantiert nicht meine Welt.
https://de.wikipedia.org/wiki/Body-Suspension

Jedoch gibt es in einigen D/s-Beziehungen durchaus den „spielerischen“ Umgang mit Prositution als Rollenspiel (Sklavenmärkte zB), aber auch echte Prostitution im Sinne der geforderten Fremdbenutzung halte ich für möglich und machbar.

Tag 31 -> Aftercare

Für mich als Sub fand ich das völlig unerheblich und absolut nicht wichtig. Denn wenn ich als Sub ich bin, warum will ich dann wieder in das andere Ich verwandelt werden, welches ich nicht bin?
Als Dom sehe ich das ähnlich, aber ich nehme meine Sub immer an mich, damit sie mit ihren Emotionen (und/oder Orgasmusfolgen) nicht alleine bleibt.
Das genieße ich sehr <3

Ich bin nun hier …

… und nun bleibe ich einfach da.

‚Gott, was für ein Dummsinn‘, dachte sie sich, ‚Das geht nicht, Mädchen. Das ginge viel zu weit‘ – ‚Aber ich fühle doch so!‘ – Engelchen und Teufelchen auf ihrer Schulter gaben sich mal wieder ein StellDichEin und so langsam fing es an sie zu nerven.

Der große Tag stand kurz bevor und vielleicht nicht zum ersten Mal, aber zum ersten Mal „so“, würde sie ihm gegenüber stehen. Wochenlang haben sie nun geschrieben, sich angenähert und Gedanken ausgetauscht, und waren sich völlig einig. Heute ist „The Day of the Tentacle“, ihr persönlicher Tag der Entscheidung. Obwohl diese Entscheidung schon gefallen war, als sie ihm zum ersten Mal begegnete. Doch diesmal ging es um viel mehr als nur ein Käffchen in Ehren, welches niemand verwehren kann.

Sie war bereit einen Schritt weiter zu gehen, auf ihn zuzugehen. Er, der an keiner Leine zog auf der einen Seite und Sie, die sich dennoch zu ihm hingezogen fühlte. Und sich selbst an seiner lockeren Leine ziehend auf ihn zu bewegte. Eines war ihr sicher: Nach diesem Abend wird nichts mehr sein wie es vorher war. Sie würde sich noch mehr in seinen Fängen befinden. An dem Platz, welcher ihr zugeteilt und versprochen wurde. Zu seinen Füßen, an seiner Seite.

‚Was werde ich machen, wenn ich ihn sehe?‘ – ‚Seinen Ring küssen wirst Du!‘ – ‚Doch nicht in der Öffentlichkeit!‘ – ‚Du kannst doch gar nicht anders, Du dummes Ding!‘ – ‚Ich bin nicht dumm, Du blödes Huhn!‘ – ‚Orrrr!!‘ – ‚Selber!!!‘

Sie wusste genau, was geschehen würde. Sie wusste es ganz genau. Alleine fehlte ihr die Vorstellungskraft, sich dies selbst einzugestehen. Eine winzige Geste der submissiven Hingabe. Mehr war nicht nötig. Irgendwas, was ihn beeindrucken würde. Ihn von ihr überzeugen. Das sie es wirklich ernst meinte. Sie wollte seine Sub werden, seine Lustsklavin. Aber sich eben nicht aufdrängen. Und doch eindeutig und nicht interpretierbar genau dieses Zeichen setzen, welches eine neue Epoche in ihrem Leben starten sollte. Von der vermaledeiten Virtualität in die Realität mit ihm gehen.

‚Er ist der Mann, er soll anfangen.‘ – ‚Nein, er wird mein realer Herr werden, da muss ich mich ihm anbieten.‘ – ‚Schwächelst Du? Du bist ihm doch schon verfallen! Und er hat Dich doch bereits angenommen! Du hast doch schon genug Signale gesendet. Soll er doch das Besiegeln anfangen.‘ – ‚Ich bin eine starke Sub und will keine Angst haben auf ihn zuzugehen. Es ist meine Aufgabe ihm mein ultimatives Einverständnis zu geben. Also Fresse jetzt!‘

Das Teufelchen setzte sich in seine Ecke und schmollte. Das Engelchen grinste zufrieden. Sie selber machte eine wischende Handbewegung und beide Imaginationen verschwanden fürs Erste.

‚Was ziehe ich eigentlich an? Das was ich will oder das was er will? Oder ist das schon das Gleiche?‘. Sie blickte in den Spiegel und betrachtete sich. ‚Ganz passabel, Du Stück!‘ grinste sie sich an. Schwarze Pumps, Jeans, enges T-Shirt, Haare offen: ‚Ja, das passt. Er hat mir mehrfach gesagt, dass meine Alltagskleidung mir gut stehen würde und ich einfach nur guten Geschmack hätte. Dafür lasse ich den üblichen Choker weg. Ein nackter Hals wird ihn locken, genau das zu ändern. Das muss reichen.‘

Sie fühlte sich wohl und verwies mit einem strengen Blick sowohl Engelchen und Teufelchen erneut auf ihre Plätze. Und sie wusste auch, dass sie sehr spät, als die Frau, das Wesen, welches sie wirklich ist, wieder heim kommen würde.

#SMBlogparade: Erniedrigung

Es ist ein Spiel.
Und es ist trotzdem echt.

Man wird vielleicht beschimpft, angespuckt, muss sich von Fremden anfassen lassen, wird öffentlich zur Schau gestellt, muss sich einnässen, wird fremd gevögelt, wird in Frauenkleider gesteckt, muss anschaffen gehen oder was weiß ich noch.

Aber wenn mich das alles kickt und ich das auch alles so will, ist das dann noch echte Erniedrigung?

BDSM hat sehr viel mit Magie zu tun. Ein dominanter Mensch möchte mit einem submissiven Menschen etwas ausleben. Etwas Lustvolles ausleben. Etwas Lustvolles für beide bereiten.

Die Spielpartner sind sich also dahingehend übereingekommen, dass der Eine gewissen Situationen, auch peinlichen, ausgesetzt werden will und der Andere möchte diese Person in solche Situationen bringen.

Was jedoch so einfach klingt, ist nicht einfach. Denn obwohl man solche Sachen machen möchte, ist es ja erstmal das Kopfkino, welches wir haben.

Und aus dem Kopfkino heraus in das reale Leben zu gehen ist dann noch mal eine andere Baustelle. Zusätzlich macht es noch einen Unterschied, ob man den Partner im Schutz einer Wohnung oder eines Hotelzimmers zu Leibe rückt oder ob das Ganze in die geschützte Öffentlichkeit eines Pornokinos gerät oder in die tatsächlich echte reale Welt.

Beide Partner müssen dafür bereit sein. Denn man kann sich vieles vorstellen und ich erinnere mich da an meine Anfangszeit. Als ich das erste Mal jemanden angepisst habe, hat das ein wenig gedauert und als ich das erste Mal jemanden anspucken wollte, ebenfalls.

Für den passiven Part ist es relativ einfach diese Dinge zu erleben. Im Prinzip geht es fachlich und sachlich nur ums hinhalten und dennoch erinnere ich mich daran, wie es mir ging, als mich ein Mann ohne langes Federlesen einfach nahm, seine Hose aufmachte und mir in den Mund urinierte.

Im Nachgang war das nicht so schlimm, weil mich kickte das sowieso, also wollte ich das primär auch für mich ausleben. Zusätzlich habe ich in das Gesicht meines Herrn geschaut, der sehr glücklich und stolz darüber war, dass ich ohne zu zögern einfach mitgemacht habe.

Ist also gespielte Erniedrigung, die für andere echt aussieht, wirklich Erniedrigung?

Ich bin mir da nicht so sicher. Nachdem ich das erste Mal Sperma geschluckt habe, das erste Mal angepisst wurde, das erste mal irgendwo nackt ausgezogen wurde, das erste Mal an jemanden Fremden gegeben wurde, war das erste Mal jeweils vorbei und ich wusste, wie es sich anfühlte. Sicherlich bin ich nicht repräsentativ, weil ich als Sub schon eine geführte Schlampe war, die es bis zur männlichen „O“ brachte.

Ich habe es nicht als Erniedrigung empfunden, so behandelt zu werden. Wenn mein Herr gesagt hat, dass ich mir selbst in die Hose pinkeln sollte, dann habe ich das einfach gemacht. Ich habe mich selbst aus dem Spiel genommen und allein für meinen Herrn ausgelebt. Und sein glückliches Gesicht und sein Stolz auf mich war mir Lohn genug.

Die Blogger in dieser Blogparade sind:

twitter.com/Ophelia_BDSM
https://meinlebenimpelz.wordpress.com/2018/09/29/smbloggerfragerunde/

Beitrag: https://meinlebenimpelz.wordpress.com/2018/10/30/sm-blogparade-erniedrigung/

twitter.com/Navara41956762
https://margauxnavara.com/sm-blogger-fragerunde/bdsm/

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Submission – Das Kompendium

Also …
Alles begann damit, dass ich auf Twitter „getriggert“ wurde mich mit meinen Definitionen zu beschäftigen. Die Frage lautete, ob eine Sub etwas anderes als eine Sklavin ist, und wenn ja warum.

In vielerlei Hinsicht habe ich mich in meinem Blog bereits zu meinem Stand der Definition geäußert. Und ich habe sowohl Zustimmung, als auch Ablehnung dazu erfahren. Was aber auch kein Wunder ist, schließlich kann ich nur über meine subjektive Meinung referenzieren. Ist also alles in Ordnung.

Letztlich ist es aber auch so, dass viele Meinungen und Gedanken auch anderer Kolleginnen und Kollegen grundsätzlich nicht wirklich so weit von mir weg sind, wenn man ins Innere des Kerns vordringt. Bleibe ich also an der Oberfläche, dann muss es Unterschiede geben.

Wikipedia äußert sich sachlich zum Thema:
https://de.wikipedia.org/wiki/BDSM#Dominance_and_Submission

Das Begriffspaar Dominance und Submission (D/s) kommt aus dem Englischen und bedeutet Herrschaft und Dominanz sowie Unterwerfung und Unterordnung. Man bezeichnet damit ein ungleiches Machtverhältnis zwischen Partnern, das bewusst angenommen und angestrebt wird. Dominance and Submission benennt somit eher die psychische Komponente des BDSM. Obwohl dies auch in vielen Partnerschaften der Fall ist, die sich selbst nicht als sadomasochistisch auffassen, gilt es bewusst gelebt als Teilbereich des BDSM. Die Variationsbreite der individuellen Ausprägungen ist dabei groß.

Speziell psychisch orientierte Praktiken sind z. B. Erziehungsspiele, bei denen der dominante dem devoten Partner bestimmte Verhaltensweisen abverlangt. Sonderformen sind hierbei erotische Rollenspiele wie das Ageplay – bei dem ein gespielter Altersunterschied als Hintergrund fungiert – oder das Petplay sowie an Cosplay angelehnte Spielformen. Die gezielt eingesetzte sexuelle Zurückweisung des Partners kann ebenfalls Teil von Dominance and Submission sein (siehe auch Cuckold). Die bekannteste und wohl klischeebehaftetste Form von Dominance and Submission ist die von „Herrschaft und Sklaventum“. Diese kann für die kurze Dauer eines „Spiels“ unter ansonsten gleichberechtigten Partnern umgesetzt, aber auch permanent in den Alltag integriert werden („24/7“) und reicht bei wenigen Partnerschaften bis hin zur völligen Unterwerfung eines Partners im Sinne des Total Power Exchange. Ausgleichende Elemente für Beherrschung und Unterwerfung sind dabei Fürsorge und Hingabe, die sich jeweils ergänzen und so stabile Beziehungen ermöglichen.

Die Unterwerfung des Sub wird von diesem manchmal durch Symbole wie ein besitzanzeigendes Halsband, besondere TätowierungenIntimschmuck oder sehr kurzgeschnittene Haare oder Glatzen nach außen hin demonstriert. Vereinzelt wird in längeren Beziehungen das Machtverhältnis in sogenannten „Sklavenverträgen“ schriftlich fixiert. Diese symbolische Handlung soll die innige Verbundenheit der Partner und ihre gemeinsamen Vorstellungen „verbindlich“ festhalten. Rechtlich sind diese „Sklavenverträge“ in keiner Weise verbindlich, da sie nach allgemeiner Auffassung zum Beispiel gegen die guten Sitten verstoßen und aufgrund dessen nach § 138 BGB nichtig sind.[10] In der Vergangenheit führte die Existenz derartiger Schriftstücke in verschiedenen Zusammenhängen immer wieder zu drastischen Schlagzeilen in der Boulevardpresse, da in ihnen das Innenverhältnis und vereinbarte Praktiken sehr detailliert aufgeführt werden. Bei uninformierten Dritten führen derartige aus ihrem ursprünglichen Zusammenhang gelöste Informationen regelmäßig zu starker Ablehnung und einer Verurteilung der dem Schriftstück zugrundeliegenden Beziehung.

Rein von der fachlich und sachlichen Ebene ist da alles drin, was es braucht, um zu wissen worum es im D/s geht. Aber am Ende ist es für ein Kompendium dann doch zu wenig. Submission ist einfach so viel mehr als Technik. Ich kaufe ein G für Gefühl und E für Emotion und möchte ergänzen:

Submission ist erstmal nichts Sexuelles. Submission unterstützt, sie hilft. Und zwar grundsätzlich. Sie stellt das Wohl des Anderen, und das schließt Sexualität ein, über ihr eigenes. Dazu braucht Submission nicht unbedingt Dominanz. Es ist der nette Kollege im Betrieb, der gerne Arbeit für Andere erledigt. Ein Freund ruft an, hat Probleme, wir nehmen uns Zeit, obgleich wir keine haben. Das alles sind submissive Tatbestände. Und jeder von uns hat solche Momente.

Submission kennt kaum Grenzen. Sie ist bedingungslos und erwartet nichts im Gegenzug. Jedenfalls nicht so schnell. Sie macht und tut, um eines fernen Tages mal ein „Danke“ zu erhalten, in welcher Form auch immer. Sie kann dabei extreme Leidensfähigkeit entwickeln und oftmals vergehen Jahre, bis Submission, sagen wir, „aufmuckt“ und die Frage stellt, wofür sie das alles macht. Die Liebe zwischen zwei Menschen ist in meinen Augen wechselseitig submissiv. Der eine kocht immer, die andere versorgt die Kinder, der eine macht den Papierkram, die andere macht aus einem Heim ein Zuhause. Man hilft sich gegenseitig im Alltag, oft auch ungefragt. Die Frau geht mit dem Mann ins Bett, auch wenn sie gerade keine Lust hat, weil er es braucht. Der Mann führt die Frau schick zum Essen aus und entführt sie aus dem Alltag, weil Kindererziehung harte Knochenarbeit ist und er sich auf der Arbeit von Familie erholt.

Submission ist also eine generelle Lebenseinstellung. Ein Charakterzug. Menschen, die ausgeprägt submissiv sind, denken nicht über ihre Submissivität nach. Sie sind es. Sie leben es. Wenn ich also hier erstmals zusammen fasse, dann findet sich bei diesen mehrheitlich submissiven Menschen eben auch dieses „naturdevot“ wieder.
Um es dem Partner Recht zu machen, leben submissive Menschen nach den Regeln des Anderen. Sie tragen Kleidung, die der Partner mag, sie tanzen mit ihm zu der Musik, die er gerne hört. Und am Ende haben sie dann auch mit dem Partner den Sex, den er gerne möchte.

Submission bedeutet aber nicht, dass sie dumm ist oder keine eigenen Vorstellungen hat. Natürlich hat sie ein eigenes Leben, hört ihre Musik, liest ihre Bücher, trifft ihre Freunde, hat ihre Arbeit, ihre eigene Moral, aber da sie bestrebt ist dem Partner zu gefallen, stellt sie all diese Dinge in den Hintergrund. Denn erst dann, wenn der Partner glücklich ist, dann kann auch Submission glücklich sein. Eingeschlossen eben auch, dass wenn der Partner seine Sexualität mit ihr leben kann, wenn er befriedigt ist, dann ist auch Submission glücklich und zufrieden.

Alles in allem benötigt Submission, die aus sich selbst heraus stark ist, natürlich einen Gegenspieler. Jemandem, der diese Submission Wert schätzt und sie eben nicht als gegeben annimmt. Und da ist dann oftmals auch das Problem. Es gibt nicht viele Gegenspieler. Sich eine Frau zu wünschen, welche submissiv ist und ihm gerne den Haushalt führt, weil sie dies aus sich heraus möchte und ihm auf Kommando den Schwanz bläst und stets schluckt, dazu immer schick und adrett rumläuft, auch nach einem 14 Stunden Tag mit den Kindern, ja ich denke, da gibt es viele von. Aber dann eine solche Frau zu haben, ist schon etwas anderes.

Submission ist selten aktiv. Sie erwartet durchaus, dass sie gebraucht wird. Sie ist zwar aus sich heraus stark veranlagt, aber sie benötigt eben auch jemanden, der mit ihr redet. Submissive Menschen brauchen jemanden, der ihnen sagt, was zu machen ist, bisweilen auch wie es zu machen ist, vielleicht auch wann und wo was zu machen ist. Sie brauchen jemanden, der aktiv ist. Denn nur, wenn man mit Submission spricht und ihr erklärt, was man wo, wie, zu Teilen auch warum, haben will, nur dann kann Submission sich erfüllen. Mit diesen Informationen erst ist sie in der Lage ihrem eigenen Willen zu folgen und kann es erst dann dem Anderen im Leben bequem einrichten. Submission benötigt also unter dem Strich die Dominanz, nach welcher sie sich ausrichten kann.

Auf das Thema Dominanz möchte ich jetzt nicht eingehen. Das hebe ich mir aber gerne für später auf.

D/s im Sinne des BDSM ist also nicht unbedingt das grundlegende Lebensziel der Submission. Aber dieser Begriff der „Sub“ wird halt sehr gerne in diesem sexuellen Kontext betrachtet. Eine Frau, ebenfalls aus meinem Kontext „Mann oben, Frau unten“, die Submissivität lebt wird sich dem BDSM jedoch nicht verschließen, wenn dies von der Dominanz in ihrem Leben abgefordert wird. Alles was sie tut wird von Liebe getragen, die sie für den Mann an ihrer Seite empfindet. Und wenn sie dafür geliebt wird, dann ist alles gut, was mit ihr geschieht. Es ist also durchaus möglich, dass sich ein dominanter Mensch und ein submissiver Mensch finden und sie es einfach hinbekommen. Mit Romantik und allem PiPaPo.

Davon abgegrenzt existiert Submission in einer anderen Lebensweise. Eine Frau, welche im Leben ihre Frau steht, niemanden wirklich braucht, aber mit der Sehnsucht nach Dominanz im Schlafzimmer zumindest behaftet ist. Einem Umstand, in welchem sie nicht denken muss und sich in völligem Vertrauen einem Dom hingibt. Also eine Art Urlaub vom Alltag. Oftmals wird das gerne mit „Erlebnissexualität“ verwechselt. Ich muss mich da aber auch ein wenig selbst revidieren.

Ich finde das nicht mehr so schlimm. Solange es die grundlegenden Regeln befolgt, dass die Frau die Kontrolle abgibt, aber der Mann auch die Kontrolle handhaben kann, funktioniert dies in weiten Teilen eben auch. Vielleicht sind es gerade diese Beziehungsformen, die lange Bindungen ermöglichen, weil man sich eben „zum Sex“ trifft und all das andere Leben für diese Zeit außen vor lässt. Es geht darum, dass man sich positive Momente gönnt und vielleicht feststellt, dass dieser Dom ganz exakt richtig ist, aber im Alltag eben nicht der korrekte Partner wäre.

Ab und an ist es vielleicht auch so, dass man einen Menschen, den man wahrhaft liebt, nicht mehr so dominant führen will oder kann. Und auch der Alltag kann dann dieses D/s-Gespann, wie jedes andere auch, seine Sexualität verlieren. Doch ich glaube, dass auch bei diesen Frauen ein gewisser Hang zur Submission im Leben besteht, wenn auch nicht so deutlich ausgeprägt. Sie sind gerne Mutter, Schwester, Freundin und haben mehr submissive Züge, als sie das selbst sehen. Sie haben sich halt nur dazu entschieden außerhalb des Schlafzimmers sich nicht die Butter vom Brot nehmen zu lassen.

Nachtrag:
Erstens der Blogbeitrag meiner Sub dazu:
https://uschisblogblog.wordpress.com/2018/10/24/submission-mal-so-mal-so/
Zweitens:
Ich habe mich bemüht mich mit dem Wesen der Submission an und für sich zu beschäftigen. Das hat nichts damit zu tun, ob die Auswirkungen von Submission gut oder schlecht, gesund oder ungesund sind. Natürlich ist es vollkommen klar, dass D/s nicht einfach so funktioniert. Vor allem, wenn man es, wie nicht wenige, völlig von echter Submission im Sinne dieses Artikels hier trennt. Aber das wird eine andere Beleuchtung der Dinge werden.

Dominanz zwischen Selbstverständnis und öffentlicher Definition.

Vom Problem der Dominanz und ihrer Umsetzung. Zwischen Selbstverständnis und öffentlicher Definition.

Jeder Dom (und wahrscheinliche auch jede Dommse und auch die professionelle Domina und die wenigen professionellen Dominus‘) sind irgendwann einmal an diesen Punkt geraten. Man fühlt sich irgendwie „undommig“. Sehen wir uns mit unseren Dingen als kompletter Mensch, so sehen die himmlischen Heerscharen an Jüngerinnen und Jüngern uns jedoch nur in einem winzigen Teilaspekt. Eben als die dominante Liebhaberin oder den dominanten Liebhaber (whatever kind of kink dominance means, ladies and gents!).

Die öffentliche Definition eines Doms, um in meinem Kontext zu bleiben, ist mindestens die Verlockung, dass da jemand existiert, der einen in die dunklen Ecken eigener Sexualität und der damit verbundenen Wünsche begleitet. Wir liefern Kopfkino und verhelfen damit der einen oder auch anderen Damen zu vergnüglichen Orgasmen im milden Schein eines mobilen Endgerätes fernab jeden physikalischen Körperkontaktes. Weil wir gut schreiben, reden und prinzipiell „immer bereit“ dafür sind, eine Dame unseres Verlangens eben zu jenen vergnüglichen Dingen zu bewegen, welche sich im D/s des BDSM bewegen.

In meinem Fall, genieße ich zum einen die Aufmerksamkeit der Damen, wenn ich in der Lage bin genau in dieser Ecke behilflich zu sein (also Worte, Bilder zu geben und damit eine Hand in den Schritt einer Dame zu hieven) und im Gegenzug vielleicht Bilder der Damen zu erhalten, welche sie anderen Männern aus guten Gründen vorenthalten. Diskrete, sensitive und vertraulicher Gedankenaustausch mit einem klaren Ziel. Die Dame darf und soll sich einfach entspannen. Ich gebe zu, das macht mir Spaß und Freude, auch ohne jedes Anfassen, auch über 100e von Kilometern hinweg. Genuss … pur. Und nein, ich rede nicht von ChatSex oder DM-Sex oder sowas (Was ich völlig langweilig finde).

Jeder Dom, der also eine gewisse Blase um sich bildet um wenigstens gedanklich aus dem Vollen zu schöpfen, ist also in gewisser Form ein ziemlicher Extrovertit. Die Frage, die sich halt für mich ab und an stellt ist, schaffe ich mir auf diese Weise nicht ein Image, welches ich gar nicht halten kann? Schließlich ist kein Mann jemals, außer infolge von Erkrankung, dauergeil. Kann ich eine Dame mit Worten in ihre Ecke bringen, wenn ich mir gerade selbst einen runtergeholt habe? Oder muss ich mir selber Schutz auferlegen und mir die Frage nach „Wie oft pro Nacht?“ stellen?

Wenn ich undommig bin, dann bin ich gefühlt irgendwie nicht ich. Obwohl mir diese Momente des nicht mit Sex, wenigstens gedanklich, beschäftigen ziemlich vertraut sind. Zum Beispiel zur Drucklegung dieses Kleinods. Ein fantastisches Wochenende mit eine meiner Damen des Zirkels ist vorbei, fast könnte man meinen, dass es mir wie Schuppen aus den Haaren entgleitet. Libido braucht eine Pause und keine nächste Verpflichtung.

Oder?

(30 Minuten später)

Ich stelle fest, dass undommig sein bei mir eine ziemlich kurze Phase ist. Wobei ich natürlich nur für mich sprechen kann. Bereit zu neuen Schandtaten und Gedanken. Kopfkino läuft auf Hochtouren und nimmt seine gewohnte Fahrt auf. Wandert in jede erdenkliche Richtung. Fluch oder Segen? Oder Talent?

Liebe Liebenden, es ist gar nicht so einfach sich selbst zu diesem Thema zu beleuchten. Meine Dominanz, oder besser: Meine Suche nach Erfüllung, ist schon eine kleine Sucht. Was geht, was geht nicht, mit wem, und wo? Ständig diese Gedanken in diese eine Richtung, die mich umkreisen und einfach nicht loslassen wollen. Und doch fühle ich mich nicht getrieben und muss nun nicht los, mir ein Opfer zu suchen. Auch wenn ich nichts dagegen hätte.

Tatsache ist aber auch, dass undommige Phasen auch im Beisein meiner Subs auftauchen. Die zwar unter dem Strich mit dem alten Mann gerne auf der Couch rumliegen, aber doch durchaus mit einem gewissen Anspruch der Nutzung anreisen.

Persönliches Fazit: Ich bin meinen Subs gerne der Dom. Aber ich glaube auch, dass jede dieser Frauen gerne einfach mal im Arm eines Mannes unbenutzt rumliegen wollen, schlechtes Fernsehen und ungesunde Nahrungsaufnahme inklusive. Sich selbst und ganz genau so genug sein. Weil das Popoverhauen, kommt garantiert. Als Ergebnis eines winzigen Augenaufschlages. Quod erat demonstrandum 😉