Andre Kramer – Zuckerbrot ist alle :-)

Was nun folgt ist absolut unbezahlte Werbung, weil ich den Herrn vom #KaminabendBDSM zum einen persönlich kenne, des weiteren weil ich mir selbst ein Ticket gekauft habe und zuletzt, weil das wohl so muss (#DSGVO).


Man, man, man – ich muss schon sagen. Totgeschriebene leben eindeutig länger. Hatte Andrea selber seine Karriere schon fast an den Nagel gehangen, so hat er es nun wieder geschafft und es stehen weitere Termine an. Und ich werde gleich mit zwei Weibern dort aufschlagen (@hirnventrikel + @caipihase) und wir drei werden laut JoyClub dort auf meine erste Ex-Frau treffen 🙂

Das wird sicher ein Spaß <3


Andre Kramer – Zuckerbrot ist alle!

Andre Kramer ist Comedian/Kabarettist und lebt im Herzen von St. Pauli. Er ist der Mann, der mit dem Edeka-Schild auf der G20-Demo in Hamburg die Menschen in ganz Deutschland zum Lachen brachte. Mit seinem ersten Comedy-Soloprogramm „Zuckerbrot ist alle“ geht Kramer ab April 2018, nach einer umjubelten und ausverkauften Premiere auf der Reeperbahn, auf Tour durch die Republik.

„Zuckerbrot ist alle“ geht da weiter, wo „50 Shades of Grey“, eine erfundene Geschichte, aufgehört hat. Was im Roman glitzernde Fiktion war, ist hier Realität! Über die Qualität von „50 Shades of Grey“ lässt sich streiten, aber der Erfolg hat eines gezeigt: Das Thema BDSM/Fetisch ist raus aus der Schmuddelecke und die Menschen sind neugierig auf das Thema.

Andre Kramer beantwortet, was Sie schon immer über BDSM wissen wollten, aber bisher nicht zu fragen wagten. Ob als Angehöriger der Szene oder bloß als neugieriger Normalo. Zielsicher, wahnwitzig und rasant räumt Kramer mit Vorurteilen gegenüber der SM-Szene auf und nimmt die Zuschauer mit auf eine Reise in seine Welt voller skurriler Ereignisse. Wem diese Reise zu weit geht, der ist an dem Abend trotzdem willkommen und gut aufgehoben!

Was passiert eigentlich wirklich auf den Parties in der Fetisch-Szene? Wie kommt man da rein? Was zieht man nur an? Haben Paare in der BDSM-Welt eigentlich auch ganz normalen Sex oder verhauen die sich den ganzen Tag? Bin ich krank, wenn ich mir dieses Programm anschaue? Und das auch noch gut finde? Warum „Nein“ kein gutes Safeword und „Käsekuchen“ einfach besser ist. Und was zum Teufel ist ein Safeword? Andre Kramer weiß es, denn er lebt es! Wie wird man ein Dom oder eine Domina und wie verhält man sich in Situationen des Alltags, in denen man alles andere als dominant wirkt, z.B. wenn Du im Kiosk eine gemischte Tüte für 1 Euro bestellst und dafür von einem Achtjährigen ausgelacht wirst?

Mit liebevoller Boshaftigkeit seziert Kramer genüsslich Szene-Klischees, aber ebenso Politik, Gesellschaft und das Leben an sich. Pointen wie Peitschenhiebe, Gags mit der Gerte, Klamauk mit Kabelbinder. Witzig. Schmutzig. St. Pauli.


Alle Termine: https://www.eventim.de/artist/andre-kramer/?affiliate=QX7

Good bye, Rieke #CircleOfFalbalus #CollarsOfTwitter

Liebe Rieke,

nach einem etwas so um circa einem halben Jahr im #CircleOfFalbalus hast Du nun überraschend, aber in Deiner Argumentation wohlüberlegt und begründet Abschied genommen.

Die Zeiten sind nicht immer einfach im Leben und manchmal passen diese Zeiten einfach nicht aufeinander.

Tatsächlich ist es so, dass ich diesen Abschied durchaus habe auf mich heran schreiten sehen, weil ich Dich ja nun auch von Deinem persönlichen Umfeld aus betrachte. Das ist aber auch nicht alles. Am Rande der vergangenen #SecretNight teiltest Du mir mit, dass wir durchaus eine extrem hohe Prozentzahl gemeinsamen Kopfkinos hätten, aber am Ende sei es eben nicht leicht als eine von sechs Subs brav im Hintergrund zu warten, bis man dran kommt. Dabei ginge es weniger um die Anzahl der Subs, sondern um die Zeit, welche man aufgrund persönlicher Veränderungen nicht mit dem Herrn verbringen kann.

Wie gesagt: Ich bin nicht wirklich überrascht von diesem Schritt, aber natürlich stimmt es mich nicht sonderlich froh. Dennoch bleibe ich mir jedoch auch selbst treu und habe Dich von Deinen Pflichten entbunden und stochere nicht weiter nach. Denn am Ende ist dies auch genau der Deal, den eine Sub im Zirkel hat – gehen, wann man will und ohne aufgehalten zu werden, aber eben jedoch auch, ohne Rückfahrschein.

Ich wünsche Dir von Herzen für Deinen weiteren subiggen Lebensweg alles Gute und möchte Dir ein wirklich extrem gutes Führungszeugnis ausstelllen. Du kannst mit Recht stolz auf Dich sein, auf das, was Du in dieser kurzen Zeit für Dich erreicht hast.

Dein Platz im Zirkel bleibt nun leer, da ich ja auch angekündigt hatte, dass gehende Subs nicht das Gefühl haben sollen „ersetzt“ zu werden.

Alles Gute

Master Falbalus

Butter bei die Fische … #TheTrainingOfO

Nachdem der gestrige Beitrag ja nun eher in Richtung „Gedankenkotzen“ ging, will ich heute doch mal etwas Butter bei die Fische packen. Schon öfters habe ich mich mehr oder weniger konkret dazu geäußert, wie ich mir das so alles vorstelle. Und um es mit Adenauer zu sagen, kümmert mich mein Gewäsch von gestern ziemlich wenig.


Die Sub …

… ist charakterlich fest in ihrer Submissivität (mir gegenüber reicht aus).

… ist bereit ihre Submissivität zu erforschen und auch zu erweitern.

… ist bereit auf direkte Fragen direkt zu antworten.

… ist eher leise als laut, was aber nicht bedeutet, dass sie zurückhaltend sein muss.

… ist bereit sich zu fügen, auch wenn dies eine charakterliche Prüfung beinhaltet.

… ist fähig ohne Murren und Knurren Entscheidungen anzunehmen.

… ist stolz auf ihr Subsein, da sie dafür keinen Dom benötigt.

… ist kommunikativ ohne ausgrenzend zu sein.

… ist bereit zuzuhören, sich eine Meinung zu bilden und diese zu vertreten.

… ist fähig die Herrschaft niemals öffentlich durch ihr Verhalten in Verlegenheit zu bringen.

… ist im Besitz der Worte „Bitte“ und „Danke“ und „Entschuldigung“.

… ist präsent ohne anhänglich zu sein.


Da steht nichts von Äußerlichkeiten. Das ist mir ziemlich cervelatwurst.


Denn alles das, repräsentiere ich ebenfalls gegenüber der Sub.

Was Männer wollen … #TheTrainingOfO

Tja … ein sehr spannender Einstieg, nicht wahr?

Und für einen, der keine Umfrage getätigt hat, auch nicht wirklich beantwortbar.

Und auch mit Umfrage würde er im Dunkeln tappen.

Denn die Frage nach „Was Männer wollen“ muss doch eher umgedichtet werden in


Was ich will … #TheTrainingOfO


Oder?

Und dennoch möchte ich das mal als Titel da oben so stehen lassen, denn es ist nicht immer einfach, kannste auch noch soooooo dominant sein (oder tun), ganz exakt zu ermitteln, was für Dich das Maß aller Dinge ist. Vielleicht ist das für einen bestimmten Lebensabschnitt denkbar, aber eben nicht für Deine ganze „dominante Karriere“. Du erlebst so viele Dinge, die Du vorher nicht kanntest. Weil Du Dich einfach mal was getraut hast. Und von einem Minimal-Dommler heran gewachsen bist zu einem emporgekommenen Dominus.

Oder nicht?


Tatsächlich kann ich nur auf wenigen Ebenen zu genau diesem Zeitpunkt exakt darlegen, was ich will.

a) Ich habe keinen Bock auf Stress. Die Sub an meiner Seite soll meinen Schwanz, aber nicht mein Leben hart machen.

b) Ich will ein Leben ohne Wecker finanziert bekommen.

c) Ich will glücklich sein und bleiben.


Das Problem was sich bei manchen nun darstellt ist, dass es nicht auf Andere ankommt, diese Ziele zu erreichen. Sondern nur und ganz alleine auf Dich. Andere können Dir vielleicht dabei helfen, aber nur Du alleine bist in der verantwortungsvollen Position Dein Leben in die Hand zu nehmen. Wenn Du es von anderen bestimmen lassen möchtest, dann hat das durchaus einen submissiven Charakter.


Und dabei ist das dann doch alles gar nicht so einfach.

a) Schieb die Sub ab, die nervt und klemmt.

b) Mache Dich einfach selbstständig und arbeite, wann Du willst.

c) Tue nur Dinge, die Dir Freude bereiten.


Die Frage bleibt dann, woher der Zaster zum Leben kommen soll 😉


NunJa … Somit ich bin ich dann wieder beim Titel des Beitrages, auch wenn dieser zum Inhalt des Artikels nicht direkt passt. Denn prinzipiell müssen auch die submissiven Menschen sich um alles selbst kümmern. Ob mit oder ohne dominante Fachkraft an ihrer Seite, müssen sie selbst denken und entscheiden.


… habe fertig. Kopf leer …

Dummdom-Chatverlauf // Aus dem Netz gefischt

Sowas passiert im Internet überall und jeden Tag aufs Neue.
Quelle: https://gentledom.de/aus-dem-leben/dummdom-award/dummdomaward-2015/selbstmitleid/

(ohne Rechtschreibgorrehgtur gesendet)


Dom: Hallo! Weisst du denn was SM ist?

Ich : Ja,

Dom: und schon damit in Berührung gekommen?

Ich: Ja.

Dom: Also weisst du wie das zwischen Herr und Sklavin läuft?

Ich: Ich denke ich bin im Bilde.

Dom: Super, dann muss ich ja nicht alles erklären. Nenn mich nun Sir xxxxxx

Ich: Ne lass mal

Dom: Wohl ne ganz unerzogene Göre!

Ich: Jung ich bin 43, damit alles andere als eine Göre 😀

Dom: Wenn ich dich Göre nennen will, mache ich das und es heisst Sir xxxxxx

Ich: Du?

Dom: Es heisst nicht du sondern SIE ODER SIR xxxxxx

Ich: Du?

Dom: Bist du schwer von Begriff?

Ich: Du?

Dom: Du sollst mich richtig anreden und siezen!

Ich: Du? Warum siezt du mich nicht?

Dom: Weil du eine Sklavin bist!

Ich: Von wem?

Dom: Ach du willst ein Rollenspiel?

Ich: ???

Dom: Hast du ne Cam?

Ich: Ja, die habe ich.

Dom: Dann zieh dich aus, hol ein paar Wäscheklammern und kontaktier mich über xxxxx oder xxxxx

Ich: Warum sollte ich das machen?

Dom: Weil ich das so entschieden habe!!!

Ich: Du?

Dom: Ich denke du weißt wie das mit SM läuft?

Ich: Ja, SM ist das mit dem (Lust-)Schmerz, was du willst ist eher eine kindliche Form von DS.

Dom: DS?

Ich: BDSM ist mehr als SM, ist dir das nicht klar?

Dom: Es heisst Sir xxxxxxx oder SIE!!!!!

Sir: „Es heisst Sir xxxxxxx“ also stehst du auf Petplay?

Dom: Was soll denn das wieder und nutze endlich das verdammte Sie du Schlampe!!!!

Ich: Es heisst bedeutet doch du bist ein es und da denke ich an Petplay 😀

Dom: Was willst du?

Ich: Eis, mehr Freizeit, einen Urlaub, usw

Dom: Wenn du mal endlich wie eine echte Sklavin wärst, würde ich dich vielleicht mit in meinen Urlaub nehmen!!!! So aber ganz sicher nicht!!!!

Ich: Bevor ich zu deiner Sklavin würde, würde ich einen souveränen, höflichen, durchsetzungsstarken und mich optisch ansprechenden Mann erwarten. All das sehe ich bei dir derzeit so gar nicht.

Dom: Ach du bist auch nur eine von diesen Wannabe Shades of Grey Schlampen. Ihr xxxxx habt gar keine Ahnung von echten SM!!!! Leute wie du machen die SM Szene kaputt und ihr kriegt nie einen Dom der weiss wie man echten BDSM macht!!!!!

Ich: Echter SM = Nutzung möglichst vieler Ausrufezeichen anstelle von realer Dominanz?

Dom: Du hast doch keine Ahnung, ich suche mir lieber jemanden der einen echten Sir zu schätzen weiss!!!!! Du hast da ja keinen blassen Schimmer von!!!

Ich: Du bist nicht konsequent, nun duze ich dich und du reagierst nicht mal mehr so lustig wie am Anfang, so macht das mit dir keinen Spaß ;(

Dom: Du weisst gar nichts, nicht mal wofür SM bei mir steht!!!!

Ich: In deinem Fall kenne ich die Bedeutung von SM, es steht schlicht für SelbstMitleid 😀

Dummdom hat den chat verlassen

Die Umfrage – Das Halsband – Mein Ergebnis

Ich habe da mal was umgefragt … und es wurde geantwortet


Es ist schon ein paar Tage her. Neben den vielen Dingen, die einen im Alltag so bewegen, so musste ich mir auch erstmal darüber klar werden, wie ich diese ganzen Ergebnisse so für mich werte. Insgesamt möchte ich niemanden abwerten, zumal ich ja auch nicht diejenigen kenne, die da so mitgemacht haben. Und vielleicht, eventuell, möglicherweise trete ich mit meiner Essenz aus dem Extrakt dem ein oder anderen mit 18cm HighHeels in den Spann, mit dem Absatz, ziehe den Schuh aus und weg. Man weiß es nicht.

Obacht: Ich bin kein Experte in richtiger Fragestellung und ob das repräsentativ ist, wage ich zu bezweifeln.


Sowohl für submissive und dominante Menschen ist ein Halsband in einer BDSM-Beziehung wichtig.

Als äußeres Zeichen einer inneren Verbindung hat sich das Halsband, neben anderen Dingen, vorangig durchgesetzt.
Was hier nicht steht ist, ob es dauerhaft getragen wird oder eben nur zu bestimmten Anlässen (PlayPartys zB).


Eine überwältigende Mehrheit hat das Halsband geschenkt bekommen, wobei die submissiven Damen wohl offensichtlich eine Mitsprache hatten, während die submissiven Männer dies verneinen.

Das ein paar Menschen tatsächlich bemängelt haben, dass es dem dominanten Teil völlig Wurst war (DeSk) finde ich persönlich ziemlich schlimm.
Bemessen an der Beteiligung zur Auswahl frage ich mich allerdings, ob Frauen beteiligt wurden oder sich beteiligt haben.


Klare Sache. Dominante Menschen lassen Mitsprache zu.

Ob diese Mitsprache genutzt wurde besagt ja der Block oben. Ich lasse das alles mal so stehen und gebe einfach meine Meinung dazu her. Vollkommen subjektiv, natürlich.


Als Sub habe ich niemals in Erwägung gezogen meinen Herrn mit meinen eigenen diesbezüglichen Wünschen zu behelligen. Ein(e) Sub trägt das Halsband des Herrn und zwar unabhängig davon, ob es sein/ihr persönlicher Geschmack ist oder nicht. Dass eine Herrschafft mitreden lässt ist ein nettes Angebot. Aus meiner Sicht ist es submissiv betrachtet unerheblich, welches Halsband ich will. Es reicht, wenn es dem Herrn an mir gefällt. Dann gefällt es mir auch.

Merkste was?

Shitstorm in 3 … 2 … 1?

Wir reden hier von einem Spielhalsband zu bestimmten Anlässen und keinem Halsband in 24/7-Form. Und ich stelle mir gerade die Frage, was für ein Halsband es wohl gewesen wäre in der Form 24/7. Hmmm …. leider kann ich ihn nicht mehr fragen. Es ist ja nie dazu gekommen. Hmmm … eine schlichte Halskette mit einem O-Ring vielleicht. Würde völlig ausreichen.

Als Dom tragen/trugen alle meine Subs (bis auf eine #AusGruenden) das gleiche Halsband. Nur eben meine Frau (als Erste unter Gleichen) hat das vielbesagte Schloß dran. Mitsprache gab es keine und ich wüsste auch nicht warum. Zugegeben, es ist sehr schlicht, aber funktionabel. Und vielleicht auch wegen der Schlichtheit ist es einfach anzunehmen. Ebengleich hat auch nur eine meiner Subs eine Halskette mit O-Ring, meine Frau.


Hier unten in den Kommentaren ist übrigens Platz für euch 😉

Sperrbezirksfahndung … Kinderleicht, oder …?

Mal auf die Schnelle für alle:

Twitter -> https://twitter.com/EmEmBDSM/status/1091425748227969024
Mit Link nach -> https://www.facebook.com/groups/111105196249710/permalink/283359215690973/

Linkes Forum für Solidarität mit Sexarbeiter_innen

Geschlossene Gruppe

Liebe Mitmenschen,

als Sexarbeiter zu Köln bin ich hier angemeldet. Zudem bin ich Mitglied im BesD e.V. und als solcher aktiv tätig.

Derzeit sammele ich verdichtet Informationen zu jedweden Sperrbezirksverordnungen in den Städten und Gemeinden unserer Republik und das ist natürlich eine echte Mammutaufgabe.

Wir möchten unseren Mitgliedern einen einfachen Weg anbieten, jeweils aktuelle Informationen zu erhalten. Manche Städte und Gemeinden haben diese Infos präsent auf einer Webseite. Aber leider verstecken manche diese notwendigen Informationen vor den Sexarbeitern in Schubladen entsprechender Behörden.

Man stelle sich vor, dass ein Gast Sexarbeiter*Innen buchen möchte und tendentiell muss der Deal platzen, wenn die Adresse des Gastes im Sperrbezirk liegt.

Natürlich kommt nun die Frage, wer das kontrollieren soll. Wo es bei Privatbesuchen daheim eher weniger der Fall sein wird, so haben die Sexarbeiter*Innen, welche auf der Straße arbeiten durchaus Kontrollen in Kauf zu nehmen.

Ich habe ziemlich viele Anfragen rausgeschickt, aber die Landkarte ist halt noch recht leer. Und nun … kommt ihr ins Spiel.

So möchte ich euch bitten, dass ihr bei genügend Zeit mal die Webseite eurer Stadt oder Gemeinde aufruft und dort nach folgenden Hinweisen sucht:

a) Adresse der Gesundheitsberatung nach ProstSchG
b) Adresse der Anmeldung nach ProstSchG
c) Sperrbezirkslisten Eurer Stadt oder Gemeinde.

Schreibt diese Informationen mir einfach in den Facebook Messenger rein. Doppelte und dreifache Sachen filtere ich selber aus.

Ihr würdet mir und uns einen Bärendienst erweisen und es wäre doch gelacht, wenn die Schwarmintelligenz nicht funktionieren würde.

Liebe Grüße

Martin


Also … natürlich hast Du Recht, dass es laut https://www.gesetze-im-internet.de/stgbeg/art_297.html eine „Kann“-Bestimmung ist mit dem Sperrbezirk.

Bereit für einen Exkurs in Sachen NRW …?

Wenn Du nach „Art 297 Verbot der Prostitution“ im Internet suchst, dann findest Du viele Sperrbezirksregelungen, respektive -herbeiführungen aus Anno dazumal.

Eine davon wäre Dortmund

https://www.dortmund.de/media/p/ordnungsamt/pdf_ordnungsamt/prostitution/Sperrbezirk_alle_Prostitutionsarten.pdf

Kann man direkt aufrufen. Wenn es also einen Sperrbezirk in Dortmund gibt, dann muss es auch eine Landesentscheidung geben.

„Aufgrund des Art. 297 des Einführungsgesetzes zum Strafgesetzbuch (EGStGB) vom 02.03.74
(BGBl. I S. 469) in Verbindung mit § 1 der Verordnung der Landesregierung des Landes
Nordrhein-Westfalen vom 11.03.75 (GV: NW. S. 258) wird für den Bereich der Stadt Dortmund
verordnet:“

Meine Suche nach : „11.03.75 (GV: NW. S. 258)“ in Verbindung mit NRW (sicher ist sicher) führte mich irgendwann hierher:

https://recht.nrw.de/lmi/owa/br_vbl_archiv_liste?anw_nr=6&jahr=1975&sg=0&val=&ver=0&menu=1

Dort nach der Seitenzahl suchen, weil Gesetzblätter pro Jahr nummeriert und fortgeführt werden.

Ergo -> https://recht.nrw.de/lmi/owa/br_gv_show_pdf?p_jahr=1975&p_nr=28

Und dort steht das, was NRW beschlossen hatte.

Das ist ein nicht wirklich durchsuchbares PDF.

Fazit: NRW hat so einen zentralen Ansatz und die Regierungspräsidenten entsprechend in die Verantwortung genommen.

Und so eine explizite Suche ist nicht für jeden was, wenn das Wühlen in derlei Archiven Sonderlingen wie mir nicht entsprechend Spaß macht 😉

Glück auf.


Wenn ich mich nun durch verschiedene Sperrbezirksregelungen wühle, dann komme ich zum Schluß, dass lediglich Prostitution in der Sexarbeit in Sperrbezirken verboten ist.

https://www.stadt-koeln.de/wirtschaft/gewerbe/sperrbezirksverordnung?kontrast=weiss#

Die Stadt Köln zB schreibt:

„Die Sperrbezirksverordnung untersagt die Ausübung der Prostitution. Sie wird durch § 12 der Kölner Stadtordnung ergänzt, in dem die Kontaktaufnahme zu Prostituierten mit dem Ziel der Vereinbarungen sexueller Handlungen gegen Entgelt untersagt wird. Verstöße gegen diese Regelung stellen Ordnungswidrigkeiten dar, die mit einem Bußgeld von bis zu 1.000 Euro geahndet werden können.“

Also der reine Webcam-Chat gegen Geld scheint davon nicht betroffen zu sein oder das Drehen von Pornos. Wenn Du als Prostituierte(r) (um den Begriff zu verwenden) per eMail oder so mit möglichen Gästen „mit dem Ziel der Vereinbarungen sexueller Handlungen gegen Entgelt“ kommunizierst, dann könntest Du fällig sein.

Das Problem dabei ist die Kontrolle an und für sich. Diese ist schlicht nicht leistbar. Was es jedoch nicht verbotener macht.

… Feierabend für heute \o/ …

#KaminabendBDSM 4.0 – StatusUpdate (Good News)

Wie gestern bereits angedeutet kommt heute mal ein Status Update zum #KaminabendBDSM 4.0

Im Joyclub ist derzeit viel los und ihr habt sicherlich bemerkt, dass es viele Videoprojekte in letzter Zeit gab. Man stellt sich also ein wenig um, um sich redaktionell, wie eben auch Mitglieder gewinnend zu ändern. Und da ist der von uns in der SocialMedia-Welt geliebte #KaminabendBDSM leider ein wenig auf der Strecke geblieben.

Und so haben der JoyClub und ich ein wenig was an der Idee gefeilt und ich darf nun mitteilen, dass er stattfinden wird, die 4.0 🙂

Wir möchten uns bei den Menschen bedanken, die immer mal wieder nachgefragt haben, und denen wir irgendwie nichts Stabiles mitteilen konnten. Es hat uns gezeigt, dass wir nicht vergessen, ja manchmal sogar richtig vermisst sind. Gebt uns noch ein paar Momente, damit wir alles hübsch finalisieren können. Wir werden uns auf jeden Fall von uns aus bei allen Menschen melden, die sich bereits vorregistriert haben.

Danke 🙂

 

#SecretNight … Quo Vadis

Das Veranstalterleben hat ja manchmal so seine Tücken.

Hat das „O“-Einsteiger-Event Anfang 2018 (an meinem Geburtstag, wie üblich) alle Rekorde gebrochen, konnten wir diesen Erfolg an meinem diesjährigem Geburtstag 2019 im Rahmen eines „Upper Floor“ ja leider nicht wiederholen. Dafür sieht die kommende Party im März ziemlich gut aus. Des Weiteren sind bis zum Jahresende alle Übernachtungsmöglichkeiten vollständig ausgebucht. Und es ist gut möglich, dass der März 2019 tatsächlich an Platz zwei der Geschichte der #SecretNight unter meinem Kommando rutschen kann. Also alles in allem streben wir in Richtung „Schwarze Null“. Und das ist erstmal gut so.

Tatsächlich wurde an mich herangetragen, einen erneuten „Upper Floor“ oder derartiges zu planen. Auch wenn sicher ist, dass die #SecretNight im Januar 2020 #AusGruenden ganz bestimmt in diese Richtung geht, erscheint es mir fraglich, ob die #SecretNight mit der vermehrt weiblichen Besucherschar, auf welche wir sehr stolz sind, überhaupt der richtige Platz für ein Spektakel ist. Schließlich ist so ein Anlass eher mit Testosteron zu füllen, also Männerüberschuss anstelle von Frauenüberschuss. Ebenso wurde geäußert eine reine FemDom-Party zu machen, wo ich grundsätzlich nichts dagegen hätte.

Um das Ganze zu beleuchten hat es bereits vor Jahren die letzte FemDom im Jumbocenter zu Dortmund gegeben. Leider wurde die Anzahl der Gäste immer geringer, so dass wir diese einfach einstellen mussten. Die Gründe dafür sind mir als „Nachfolger“ nicht wirklich bekannt, auch wenn ich vor vielen Jahren dort mal der Koch gewesen bin. Diese FemDom hat gegenläufig zur #SecretNight am Freitag eines jeden geraden Monates stattgefunden und mir hat diese besondere Atmosphäre immer sehr gut gefallen.

Eventuell wäre es einen Gedanken wert, es mit der Testosteron lastigen Sache „Upper Floor“ und einer FemDom im Wechsel zu versuchen. Wir denken darüber einfach mal nach. So könnte die #SecretNight bleiben wie sie einfach und immer gewesen ist. Aber eine Aufspaltung macht natürlich nur Sinn, wenn die Kasse insgesamt klingelt und auch deutlich mehr Feedback diesbezüglich bei uns ankommt. Unternehmer kommt zwar von unternehmen und nicht von unterlassen, aber so ganz ins Blaue hinein geht es ja nun auch nicht.

Wir sind in Dortmund zudem auch nicht allein, denn das wunderhübsche Sadasia, als auch die Bedo-Studios, locken die Besucher in einem Segment an, in welchem wir nicht die Mitbewerber sind. Was wir also benötigen ist die viel gerühmte Flüsterpost, dass die #SecretNight existiert. Ob nun via Twitter, Facebook, im JoyClub oder auch in der Sklavenzentrale. Es wäre schön zu sehen, wenn unser „Mobiliar“ 😉 ein wenig mit uns die Werbetrommel rührt, wenn wir freundlich darum bitten dürfen.

An dieser Stelle würde sich auch das Jumbocenter für den #KaminabendBDSM eignen, wenn wir schon mal dabei sind 😉 Aber mehr dazu wird morgen gebloggt, weil anderes Thema.

 

Warum fühlen sich einige BDSMer irgendwie „besser“ als Stinos?

Das ist eine sehr feine und sehr berechtigte Frage.

Sie entbehrt nicht einer gewissen Tragikomik, denn wenn dem tatsächlich so ist, dann ist das Murks.

Für mein Verständnis sind wir BDSMer weder besser noch schlechter als die Stinos. Wir sind nur anders.

Es bleibt natürlich die Frage, warum einige meinen ihre sexuellen Präferenzen über die der anderen zu stellen.

Was ich nicht anführen möchte ist zum Beispiel Neid. Denn wer von oben herab auf andere schaut, der ist nicht neidisch.

Eventuell ist das irgendwie eine falsch formulierte Art von Stolz darauf, dass man es geschafft hat, die üblichen moralischen Grenzen überschritten zu haben?

Persönlich empfinde ich so ein Gebaren als ziemlich kleingeistig und wenig erwachsen. Wenn wir doch alle so tolerant sind, dann können /jene/ BDSMer im besten Sinne einfach erhaben auf die Stinos schauen und es dabei bewenden lassen. Aber ich befürchte, dass dies nicht unbedingt in der menschlichen Natur angelegt ist. Wir müssen irgendwie (be-)werten und in diesem Zuge auch (ver-)urteilen. Damit möchte ich das nicht entschuldigen, aber nur zu denken geben, dass auch innerhalb dieser sog. BDSM-„Szene“ ganz exakt auch untereinander nicht alles gülden glänzt.

Mir wurde zum Beispiel öfters vorgeworfen, dass das D/s, welches ich favorisiere irgendwie gar kein D/s sei.

Für den dominanten Part ergäbe sich nicht das Problem sich genauer zu erklären. Man habe halt einfach einen Lebensstil und geeignete submissive Fachkräfte würden sich diesem Stil einfach anschließen, wenn er denn zu ihnen passe. Ganz zu schweigen davon, dass ich viel zu weich sei und mir nicht anmaßen könne, überhaupt auch nur irgendwas mit BDSM zu tun zu haben. Dem stehen aber auch diejenigen entgegen, die diese meine #TheTrainingOfO als viel zu hart empfinden und das wäre meine versteckte Grundeigenschaft garantiert Frauen einfach nur hassen zu müssen. Was diejenigen gleich mitverurteilt, die sich meiner Kenntnis nach vollkommen freiwillig unter meinem Joch versammeln. Ich frage mich dabei dann immer – ja, was denn nun?

Ebenso gibt es da durchaus den „Krieg“ unter dem SMern, die sagen, dass beim reinen SM nicht gevögelt wird, während die anderen das durchaus machen. Und ja, werter Leser, BDSM ist ungleich SM, den SM ist nur ein Teil des Ganzen. Aber, das weißt Du ja. Tatsächlich gibt es SM-Clubs, die Penetration sogar in ihren Statuten verbieten. Persönlich finde ich das seltsam, aber so sind halt dann deren Regeln und ich habe mich als Gast daran zu halten. Und kann entscheiden, ob ich da hinwill oder eben nicht.

Übrigens auch die Seilknüpfer haben derlei Probleme unter sich. Bondage ist sich damit genug, dass die beseilte Person mehr oder weniger unfähig zu weiteren Bewegungen hübsch betrachtbar ausgeliefert ist. Und doch wollen manche Beseilte zusätzlich den Übergriff in diesem Moment auch beschlafen zu werden. Es ist halt deren Kick. Finde ich persönlich alles nicht tragisch. Jeder so, wie es halt gefällt.

Würde ich mich dem anschließen wollen, dann finde ich zum Beispiel aktives Lachen oder Necken während einer Session für „geht gar nicht“. Weil wer lacht, hat eben noch nicht genug Aua bekommen. Untergrabung des Machtgefälles. Auslachen des dominanten Parts. Oder so. Persönlich zelebriere ich meine Damen und mich in Stille und wenigen hörbaren Kommandos. Weil das halt eben mein Ding so ist. Und doch akzeptiere ich Paarungen, welche sich necken und während einer Session rumalbern und ich kann diesem Schauspiel auch etwas abgewinnen, weil es sichtbar ist, welche Freude beide aneinander haben. Jeder eben so, wie es halt gefällt.

Das sind nun alles Beispiele aus meinem persönlichen Erlebnisbereich und allein diese Auflistung könnte Grund für eigene Beiträge sein.

Worauf ich einfach hinaus will ist, dass diese Menschen, welche meinen sie hätten mit BDSM einfach den besseren Sex als die Stinos, von ihrer Warte aus ebenso Recht haben, wie die Stinos, die mit ihrem Sex sehr glücklich sind und das auch gerne betonen. Der Mensch macht es durch Kommunikation zum Problem. Sender, Empfänger und so was.

Wir sind darauf programmiert uns auf eine gewisse Art zu rechtfertigen, zu verteidigen und da ist es wohl manchen Leuten völlig egal, ob sie dabei die Grenzen des Respekts, welcher ihnen tendenziell heilig sein sollte, gegenüber denjenigen überschreiten, welche sie für minder sexuell begabt halten.

Liebe Stinos,

BDSM ist schon großartig. Aber es ist eben eine sexuelle Spielart, respektive Neigung, wie so viele andere sexuelle Neigungen und Spielarten eben auch. Egal was manche Menschen euch sagen wollen. Natürlich lade ich gerne im Rahmen meiner #Sexarbeit Singles und Paare dazu ein, sich mit BDSM zu beschäftigen. Und auch wenn es wie Werbung klingt … hust … es ist wesentlich sicherer sich mit BDSM zu beschäftigen, wenn man jemanden „dazu“ holt, der Grenzen respektiert und von welchem es „danach“ keine Anhänglichkeit zu befürchten gibt. Aber niemand ist halt dazu gezwungen BDSM zu machen oder auszuprobieren, wenn es schwer ist das gedanklich zu fassen.

Wir sind weder besser, aber auch nicht schlechter, sondern eben nur anders. Nun gut, vielleicht auch nur anders „normal“ 😉