Der Dominus als Hetero-Escort

Safe, Sane and Consensual

Mir wurde mal gesagt, dass es eh schon schwer genug sei als Dom eine passende Sub für sich zu finden. Und dann käme ich daher und biete das professionell an und schnappe den Doms als Dominus so die Weiber weg. Ich möchte euch die Sache mit dem Dominus mal ein wenig besser erklären.


  1. Zunächst einmal betreibe ich keine Kundenaquise und laufe meinen Kundinnen hinerher und bettele um einen Auftrag. Als Dominus betreibe ich mit meiner Arbeit keine Partnersuche. Meine Beziehungen sind in aller Regel Beziehungen auf Zeit (aka 1-2 Stunden) und aus einmaligen Dates können sich durchaus längere Beziehungen ergeben.

  2. Auch wenn die Beziehungen, die ich zu meiner weiblichen und zahlenden Kundschaft habe, durchaus geprägt sind von wechselseitiger Hingabe und SM und/oder D/s-Elemente zu verschiedenen Anteilen enthalten sind, so gibt es zumeist ein recht intensives „Davor“ (aka Kommunikation über was will die Kundin, was kann ich anbieten, was kostet das). Nur gibt es kaum bis kein „Danach“. Das ist nicht mit AfterCare zu verwechseln. Es gibt keine Hausaufgaben oder Regeln „zwischen“ den Dates. Und zumeist herrscht einfach Funkstille, bis die Kundin mich wieder aufruft.

  3. Eine Frau entscheidet sich aktiv und von sich aus für meine Dienste.

Somit wildere ich nicht im gleichen Revier, sondern stelle ein Angebot dar, welches sich eine Frau reiflich überlegt hat. Reich werden tut der Dominus damit nicht im Geringsten. Das hat nicht mal was mit dem GenderPayGap zu tun, sondern mit dem Charakter der Frau. Oftmals brauchen Frauen ein emotionales Gerüst in einer Beziehung und leben BDSM eher mit Menschen aus, welche sie schon etwas länger kennen oder mehr Zeit haben vor dem Date. Nur dann wenn der eigene Partner ausfällt, zB wenn er einfach kein Interesse an BDSM hat, komme ich in Erwägung.

Für Paare biete ich die Sicherheit, dass ich nicht anhänglich bin und zusätzlich wahre ich stets, wie jeder Mensch in der Sexarbeit hoffentlich, absolute Diskretion über Art und Dauer einer Buchung. Für Einzelfrauen gilt die gleiche Sicherheit, weil ich einfach nicht darüber schwätze. Meine Kundinnen kommen aus allen Schichten der Bevölkerung.

Ab und an kommt auch die Frage nach der Qualifikation meiner Services. Ich finde diese Frage ziemlich daneben, denn Dominanz ist kein Lehrberuf. Man hat es, man mag es oder eben nicht. Es gibt Kollegen, die arbeiten ausschließlich in Studios und ich tue dies eher nicht. Somit grenze ich meine Services auch ganz klar von anderen Sexarbeitern ab, denn BDSM kann, muss aber nicht, in Studios stattfinden.


Was mich dingend daran erinnert meine Webseite https://www.dominus.koeln/ mal wieder auf Vordermann zu bringen 😉

Welche Fragen habt ihr an mich? Gerne in die Kommentare packen.

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