Das Leid des Bloggers

Best Buddies

Schreibe ich, um zu schreiben?
Schreibe ich, um zu informieren?
Schreibe ich, weil ich Aufmerksamkeit will?


Irgendwie alles und nichts davon. Manchmal habe ich keine Ahnung, worüber ich schreiben soll. Weil ich schon irgendwie über alles, was mich bewegt, geschrieben habe. Reicht es dann nicht einfach mal, sich hier durch zu klicken? Oder sind Beiträge von gestern nicht mehr existent? Haben wir überhaupt noch Zeit und Lust uns länger als 10 Minuten mit irgendwas zu beschäftigen? Gilt das nicht in so vielen Bereichen des Lebens, dass die Halbwertzeit von Unterhaltung mit dem nächsten Tweet oder Post bereits zu Hälfte durch ist? Was kümmern mich meine Tweets von gestern?

Nicht falsch verstehen, ich mag meinen Blog und schreibe auch gerne. Aber es ist nicht mein Beruf. Es ist wirklich nur ein Hobby. Und ab und an rückt ein Hobby auch mal in den Hintergrund. Dann habe ich eine Idee, schreibe einen Entwurf und nehme diesen Wochen später, wenn überhaupt noch auf. Viele Ideen und Gedanken sind entstanden, weil es aktuelle Sachlagen gab, zu denen ich was notieren wollte. Und manchmal zwinge ich mich dann einfach dazu und ab und an kommt der Appetit eben auch beim Essen.

Kennt ihr das, dass selbst wenn der eigene Blog von (laut Statistik) 100 echte Abrufe von Menschen am Tag hat, ihr am Ende entweder nur für euch selber schreibt? Oder vielleicht nur für eine bestimmte Person? Den Selbstwert eines Menschen darf man wohl nicht davon abhängig machen, dass so ein Projekt wie dieses Blog hier, überhaupt gelesen wird. Oder? 

Was treibt euch an, mich zu lesen? Schaut ihr öfter vorbei? ich bin dann mal neugierig. Platz genug in den Kommentaren ist dafür 😀

6 thoughts on “Das Leid des Bloggers”

  1. Guten Abend Herr Mewes 😉

    ich lese Sie schon länger, als meine erste Nachricht an Sie her ist.
    Ihr Schreibstil, der sich um Nuancen verändert hat, mag ich immer noch sehr gern lesen.
    Mir fiel und fällt die Veränderung in Ihren Texten auf und wo ich zu Beginn noch ein mulmiges, grummliges, teils ungutes Gefühl hatte, ist jetzt, nach ganz vielen Worten, die wir tauschten, nach drei tollen Urlauben bei Ihnen, ein sicheres.

    Ich bin immer noch neugierig.
    Ich mag Sie immer noch sehr gern lesen.
    Unter anderem.
    Aber das ist Ihnen ja bekannt.
    😉

    #3K 🙂

  2. Ich hatte mal ein bisschen gelesen, konnte aber mit der Einstellung, die ich raus gelesen hatte, nichts anfangen. Darum hab ich es dann wieder gelassen.
    Durch Tweets und Gespräche, die ich mitgelesen hatte, kam ich wieder zurück, bemerkte eine Veränderung, zumindest verstehe ich jetzt einiges anders, darum bleibe ich und lese interessiert weiter mit. 🙂

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