Darf ich Deine „O“ sein? #TheTrainingOfO

Interessant wären die Sichtweise des Doms wenn sich jemand bewirbt, aber auch, was die angehende O falsch machen kann. Ausser den Satz „Ich tu alles für dich.“


Permalink: https://training-of-o.de/blog/bewerbung-circleoffalbalus/


Es gab ja nun schon immer die Möglichkeit, sich über diese Webseite zu bewerben. Und immer wieder kam da die Frage auf, warum frau sich denn bewerben müsse. Reicht es nicht, wenn man sich einfach irgendwie trifft und so? Warum so einen Budenzauber? Diese Hürde ist doch für viele einfach zu hoch. Nicht jede Frau kann elegant schreiben und sich in epischen Texten einer Art IQ-Test hingeben. Ist denn nicht viel wichtiger, wie das bei einer Tasse Kaffee um die Ecke kommt?


Ja und Nein.
Es existiert ja schon immer meinerseits der Wunsch nach einer Frau, die sich auszudrücken weiß. Ich möchte nicht beliebig sein. Ich suche eben Menschen, die sich selbst kennen und ausdrücken können was sie bewegt. Und weil ich gerne schreibe, weniger sexting betreibe, ist das eine Hürde, die dazu führt, dass sich jemand melden mag, dem Formalien ebenfalls wichtig sind.

Ich möchte nicht jede Frau, die „einfach mal wissen will, wie das denn so ist“. Dafür gibt es den Dominus Köln. Für das vielleicht nur einmalige Erlebnis reicht Sexarbeit völlig aus. Ich arbeite gerne mit Einsteigerinnen im BDSM – sowohl privat als auch beruflich. Nicht, weil sie „formbar“ im meinem Sinne sind. Sondern weil sie neugierig sind auf meine Dominanz. Und zumeist haben diese Frauen meinen Blog durchpflügt und sich so ein gutes Bild von mir machen können. Warum soll ich also die Schwelle runtersetzen, wenn ich schon die Hosen runter gelassen habe?

Das folgende Bild ist ein Ausschnitt aus einer Bewerbung für den #CircleOfFalbalus, welches mir als PDF eingereicht wurde.



Es geht also auch so! Ein insgesamt sehr imponierendes Dokument mit sehr vielen Hinweisen auf die Submissivität der Dame. Da hat sich jemand mit mir aber vor allem mit sich auseinander gesetzt. Und ja, Baby, das ist mein Stil. So darf es bitte sein. Aber … ich schweife ab. Kommen wir zur „O“ zurück.


Darf ich Deine „O“ sein? #TheTrainingOfO

Niemand kann sich als „O“ direkt bei mir bewerben.
Jede auch noch so erfahrene Frau muss sich darüber im Klaren sein, dass keine BDSM-Beziehung direkt mit der „O“ beginnen kann.
Und wenn das Kopfkino noch so sehr in diese Richtung geht, wir kennen uns doch gar nicht. Deswegen können wir auch nicht gleich im Metakonsens verschwinden.

Zumal der Ausdruck „Deine ‚O'“ schon schwierig ist. Die Frage muss „Darf ich Ihre ‚O‘ sein?“ lauten. ich werde gesiezt und setze das ggfs auch durch.
Niemand muss mir zustimmen, dass eine Frau ihren Herrn zu siezen hat. Eine Beziehung zu mir bedingt jedoch, dass ich geziezt werde.
Wem das alleine gedanklich zu schwer ist, den kann ich nicht annehmen.

Ich formuliere es mal wie folgt:


Sehr geehrter Herr Mewes,

mein Name ist […]. Ich bin […] Jahre alt und komme aus […].
Mein Beziehungsstatus ist [ledig/verpartnert] (und mein Partner weiß über mein Ansinnen mich Ihnen zu nähern bescheid.)
Ich habe mich sehr ausgiebig mit meiner eigenen Submissivität beschäftigt, nebenher auch Ihren Blog verfolgt und ich finde, dass es für mich an der Zeit ist eine neue Ebene zu erreichen.
Natürlich bin ich mir bewusst, dass keine Frau im #CircleOfFalbalus als „O“ starten kann, aber ich interessiere mich sehr für ihren Weg und ich möchte Sie höflich bitten, dass Sie mich auf Ihrem Weg begleiten. Es ist mir auch bewusst, dass nicht alle Frauen im #CircleOfFalbalus „O“ sind. Daher sehe ich mich ihren Worten folgend eher als Schwester Ihrer Damen im #CircleOfFalbalus. Denn die „O“ existiert auf einer Ebene neben der Sub im #CircleOfFalbalus oder der Sklavin im #CircleOfFalbalus. Sie ist nicht besser und nicht schlechter.

BDSM spielt in meinem Leben eine [kleine/große] Rolle. (Die Dominanz meines Lebenspartners ist jedoch erreicht. Eine Trennung von meinem Lebenspartner möchte ich jedoch nicht für die fehlenden […]% nicht riskieren. Aber mein Lebenspartner ist einverstanden eine gewisse Form der Fremddominanz in unserer Beziehung zuzulassen. Wie genau, das gilt es noch zu klären. Zum Beispiel Eingriffe in den Alltag.) Ich weiß, dass wenn ich den Weg der „O“ beschreiten mag, den ich als Ihre Sub oder Sklavin anzutreten gedenke, gewisse Forderungen an mich im Raum stehen werden, denen ich mich unbedingt zu beugen habe.

So werde ich fremden Menschen vor- und/oder zugeführt und bin zu sexueller Hingabe an jeden Menschen verpflichtet, den Sie für mich bestimmen.
Ebenso habe ich einen Bekleidungskodex (3H) zu erfüllen.

Mir ist nach einer langen Reise mit Ihnen, die mich aus dem SSC heraus nach RISK und schließlich in den Metakonsens führen soll.
Mein Kopfkino ist ausreichend gefüllt und ich vertraue Ihnen, dass Sie mich behutsam an mein Ziel führen werden eine „O“ zu werden.
Mir ist aber auch bewusst, dass ich an meinem Ziel scheitern kann. Ihre Offenheit und Transparenz mir gegenüber werden mir dabei helfen, für mich richtige Entscheidungen zu treffen.

Liebe Grüße

[Realname/Spielname]


Wenn es denn einen „Goldenen Schnitt“ geben würde, dann würde so eine Offerte sicherlich eine unbedingte Antwort von mir herauf beschwören. Alles weitere dann im Kaffeedate.

Ich suche jemanden, der mit sich und seinem Umfeld im Reinen ist. Die sich ihrer selbst bewusst ist und vorab in ihrem Umfeld alle Klarheiten beseitigt hat.

Was ich nicht brauche:

Nachrichten von Männern, die ihre Frauen „abrichten“ lassen wollen. -> Reject!
Nachrichten von Männern, die ihre Frau in ihrem Beisein zur „O“ ausbilden lassen möchten -> Sexarbeit

Ich lehne grundlegend alle Anfragen von Männern ab, welche fühlbar über den Kopf ihrer Partnerinnen entscheiden wollen oder meine Dominanz in Frage stellen.

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