Der Tagesablauf eines Dom. #TheTrainingOfO #CircleOfFalbalus

Manche sagen, dass wenn man für die Libido einer Sub zuständig ist, ist man schon Vollzeit beschäftigt. Nun, mich treiben gleich sechs in den Wahnsinn <3

Dieser Tag ist standardisiert und findet so nicht jeden Tag statt.
Vielen Dank.


05:30 Uhr

Wecker klingelt.
Aufstehen. Kaffee machen. Duschen. Vielleicht schon anziehen.

06:00 Uhr

Mit dem ersten Kaffee Meldungen aus der Nacht checken. Klamotten an den Leib bringen. Fernsehen einschalten. Morgenmagazin ARD oder ZDF. Alles andere ist mir nicht nachrichtlich genug.

06:30 Uhr

Offiziell in den Tag und die wilde Meute begrüßen. WhatsApp/Telegram/Twitter. Ein „GuMo“ ist ja wohl das Mindeste, nicht wahr?

07:30 Uhr

Auf zur Arbeit und ein paar Sprachnachrichten versenden. Eventuell auch welche empfangen. Sorgen und Nöte entgegen nehmen. Je nach Schweregrad auch darauf eingehen. Grundsätzlich bin ich jedoch nicht für jedes MiMiMi ein Kümmerer. Schließlich erwarte ich von meinen Subs, dass wenn sie ihr eigenes Leben haben wollen, dass sie sich auch vollumfänglich darum kümmern.

08:30 – 17:30 Uhr

Auf der Arbeit ankommen. Zwischendurch auch mal was twittern oder per WhatsApp schreiben. Selten aber grundsätzliche tiefgreifende Unterhaltungen. Ich habe einen Arbeitsplatz und der wird auch von den Subs respektiert, die keinen haben.

Aber auch eMails mal checken und für den Abend vorsortieren.

19:00 Uhr

Daheim. Ehrenamtliche Tätigkeiten in Punkto BesD e.V., IG Metall, Serverpflege, eMails lesen und beantworten. Eventuell etwas mehr als tagsüber schreiben. Essen. Vielleicht Badewanne ODER Fertig machen zum Auslaufen. Info an die Subs erfolgt immer, wenn ich nicht erreichbar bin und jede weiß immer genau wo ich gerade bin (Gemeinsamer Google-Kalender). Daher müssen sie auch nie nachfragen 😉

20:30 Uhr

Sie fragen sich, wo denn die intensive Wartung und Pflege meiner submissiven Fachschaft auftaucht? Jede hat ihren eigenen Weg und dringende Telefonate gehen immer, aber meistens reicht schreiben oder sprachnachrichten. Mit Subs, die ihr Leben nicht grundlegend im Griff haben, werde ich kein D/s führen. Zudem sind diese auch über die Republik verteilt. Ansonsten hätte keine Zeit für nichts.

21:30 Uhr

Licht aus. Offiziell. Soziale Medien gehen schlafen. Ich daddel noch ein wenig rum und gehe wirklich früh ins Bett. Ein „GuNa“ geht in die Runde.

zzzzzzzzzzzzzz


Das war es dann auch. Voll dramatisch, nicht wahr?

BDSM und die Femi-Bubble

BDSM im Zeitalter des Feminismus

Für mich als Diplomat ist es ab und an recht schwierig passende und ausgleichende Worte zu finden. Wobei die Frage erlaubt sein kann, warum ich auf meinem Blog nicht so schreibe, wie mir der Schnabel gewachsen ist. Wider der landläufigen Meinung Teil einer patriarchischen Predatorie zu sein und mich daher einen Pieps um die Menschen zu kümmern, welche sich an mir festgebissen haben, bleibt mir nicht anderes übrig. Weil ich eben so bin.

Ich bin ein ziemlich leiser Zeitgenosse geworden und nöle nicht an jeder Ecke über alles und jeden rum, nur weil sie/er nicht meiner Meinung ist. Dabei bin ich mir meiner eigenen Fehler bewusst, die ich sogar zur Ansicht stelle, aber offensichtlich wird nur dann aus bestimmten Ecken an mir herumgezerrt, wenn es etwas Schlimmes zu entlocken gibt. Das ist nicht mal feministischer Zeitgeist. Menschen sind sensationslüstern und finden es ziemlich geil jemanden durchs Dorf zu treiben, auch wenn sie sich der Mittel bedienen, welche sie selbst so verteufeln. Da stehe ich drüber und wenn jemand mit der Mistgabel gepikt wird, dann denke ich mir ein „selbst schuld“ und scrolle weiter.

In der Arroganz des Selbstbeswusstseins können wir einfach nicht von uns selbst lassen. Und wenn uns etwas packt, dann müssen wir diesem offensichtlich folgen. Wobei wir jedoch nicht mit den Konsequenzen konfrontiert werden möchten. Viele stellen sich so dar, als seien sie über alles erhaben und ärgern sich dennoch die Plautze über „Dinge“.


Im Zeichen des Feminismus, der Debatte um den Metakonsens und den vielfachen BDSM-Ratgebern scheine ich mit meinem Tun ziemlich alleine da zu stehen. „Metakonsens als Dienstleistung“ stünde absolut konträr zu sexuellen Befreiung der Frau und weil das auch alles nicht SSC sei, dürfe es „sowas“ gar nicht geben. Predatoren wie ich sind von gestern und gehören einfach in die Tonne.

Die Tatsache, dass ich Kundinnen habe, die genau „sowas“ aber wollen, sprechen eine andere Sprache. Denn ist es nicht eine sehr emanzipatorische Entscheidung, wenn eine Frau sich als Feministin beschreibt und in ihrer neuen sexuellen Freiheit genau „sowas“ haben möchte? Und ist es nicht auch grundsätzlich der Befreiung der Frau schädlich, wenn Feministinnen behaupten, dass eine Frau „sowas“ nie wirklich und von sich aus haben dürfe?

Ich werde in 2020 50 Jahre alt und betreibe mein Business auf der Basis einer sehr gefestigten Sexualität. Meine Haltung gegenüber Frauen allgemein ist lustvoll, aber niemals predatorisch. Wer den Dom nicht will, der kriegt diesen auch nicht zu sehen. Ich muss den nicht raushängen lassen und dennoch können meine Subs ein Liedlein über ihn singen. BDSM ist ein fester Bestandteil in meinem Leben und ich lebe diesen, wann wie und wo ich das will, aber immer nur mit dem, der das auch ganz genau so möchte. Sei es als Beziehung oder „nur“ als D/s-Beziehung.

Und dennoch wird mir unterstellt, dass mein BDSM eine grundlegende Haltung gegenüber Frauen darstellt und deswegen gehöre ich auf die Müllkippe.


Werte Femi-Bubble,

werdet bitte mal erwachsen und macht eure vielleicht wirklich sehr schlimmen und negativen Erfahrungen mit Männern nicht zur Grundlage gleich alle Männer hassen zu müssen (wollen). Ich habe auch so meine Erfahrung mit Frauen hinter mir und gebe dennoch jeder neuen Frau eine Chance. Diese „Eine ist wie alle!“ ist mir absolut fremd und ich finde, das ist ziemlich erwachsen.

Mir geht eure grundlegende „Men are Trash“-Kultur auf den Senkel und wenn ihr es nicht schafft eure Emotionen zu versachlichen, dann erübrigt sich auch jedes weitere Gespräch. Wer laut skandierend durch die Gegend läuft, bekommt nur bei denen Gehör, die genau so dumm sind. Wobei dann der Begriff FemNazis irgendwie auch seine Bedeutung findet.

Wäre ich nicht der, der ich nunmal in meiner eigenen persönlichen Arroganz bin, würde ich euch zurufen: „Geht mal was arbeiten, dann habt ihr auch weniger Zeit für dieses Geschwurbel mit welchem ihr mich in einen Topf werft. Ach? Nix gelernt? Aber klar, die anderen sind das ja alles schuld.“

Mache ich aber nicht, denn das gehört sich einfach nicht. Aber ich wollte das einfach mal schreiben. Vielen Dank.

Kommunikation und Social Media #smblogparade

Social Media ist aus unserem Leben einfach nicht mehr wegzudenken. Und wer immer noch glaubt, dass dieses „Neuland“ wirklich Neuland ist, der wird wahrscheinlich auch noch nicht wirklich begriffen haben, dass der Mauerfall sich 2019 bereits zum 30sten Male jährt. Und in diesen 30 Jahren ist dieses Social Media erst aufgekommen.

Facebook: Februar 2004
Twitter: März 2006
Instagram: Januar 2010
Snapchat: September 2011

WhatsApp: Februar 2009
Threema: Dezember 2012
Telegram: August 2013

FunFact: Als „offizieller“ Erfinder der eMail gilt Ray Tomlinson. Bereits Ende 1971, also 13 Jahre vor der ersten eMail in Deutschland, gelang es ihm, eine Nachricht über das ARPANET von einem Computer zu einem anderen zu schicken.

Da war ich 1 Jahr alt und noch kein Urzeitpredator mit 50 im kommenden Jahr 2020.


Während ich als Jugendlicher der 80er, also dem Aufkommen der eMail in Deutschland, aufgewachsen und noch ziemlich sehr viel ganz der eMail (text/plain vs text/rtf oder auch text/html – Steinzeitmenschen werden sich an diese Kriege erinnern, welche mit Microsoft Outlook Express Einzug in die Kommunikation hielten) verbunden bin, sind modernere Wege der Kommunikation aufgekommen.

Und somit auch irgendwie das Motto „Echtzeitkommunikation“. Hatte ich also bei eMail noch irgendwie Zeit mit der Antwort entscheiden heute vielmals zwei blaue Haken darüber, dass ich mich frage, warum jemand was liest, aber nicht antwortet und setze mich auch ein wenig selbst unter Druck unbedingt antworten zu müssen (wollen).

Manche von euch kennen das, aber ich schweife wohl ein wenig ab.


Kommunikation ist im BDSM das A und O. Nichts geht ohne Kommunikation und es auch nicht möglich nicht nicht zu kommunizieren. Daher möchte ich an dieser Stelle einfach mal ein Plädoyer für die Langsamkeit einwerfen.

Egal, ob ihr eure Schritte per Messenger oder eMail macht, macht dem anderen klar, dass ihr innerhalb von 24-48 Stunden auf komplexere Dinge antworten werdet. Bitte schreibt niemals: „Ich werde das in Ruhe lesen und mich dann melden.“ Meine Erfahrung ist, dass Du dann ohne Erinnerung nie wieder was von hörst. In der Thematik #Fuffzig, welche derzeit läuft, ist das tatsächlich der Fall.

Öffnet also eure App nur dann, wenn ihr auch Zeit habt zu antworten. Und öffnet keine Chats, wo ihr von ausgehen könnt, dass da was Komplexes dahinter ist. Nichts ist schlimmer als irgendwas Hingeschludertes, welches am Ende für Verwirrung sorgt. Eventuell kommt ihr auf den Trichter Lesebestätigungen auch einfach abzuschalten. Das entnervt auch ein wenig.

Bitte achtet unbedingt auf Verbindlichkeit in euren Worten. Da euer Gegenüber nicht eure Mimik lesen kann helfen auch Smileys nicht immer weiter. Ein dezentes „Ich will Dich jetzt vollpissen!“ und ein „zwinkizwonki“ bedeuten vielleicht auf Twitter was, aber Dein Gegenüber ist vielleicht gar nicht und wenn, dann eventuell in einer ganz anderen Blase auf Twitter unterwegs und versteht das nicht.

Gerade in der Sexarbeit merke ich das immer wieder, dass Menschen Chats löschen und Infos von vor drei Tagen nicht mehr verfügbar sind. Ja, das nervt. Ist aber so. Ich habe zwei Rufnummern und schreibe mir einige Textblöcke immer an mich selbst. Also kopiere ich gerne generische Antworten einfach um. Wer keine zwei Handynummern mit WhatsApp hat, hat aber vielleicht einen Freund, wo man sowas lassen kann. WhatsApp zur „Ablage“ nutzen, aber Telegram zum Chat, kann mit dem gleichen Menschen wirklich gut funktionieren.

Entschleunigung ist aber auch das Smartphone komplett auf lautlos zu stellen. Jedenfalls die Chats. So ist das bei mir der Fall. Es liegt zwar auf dem Tisch vor mir, aber ich bekomme nichts mit und kann mich auf das Schreiben dieses Artikels beschränken. Nichts im Leben ist so wichtig, dass man nicht auch mal anrufen kann.


Kommunikation ist im Bereich BDSM wohl das Wichtigste überhaupt. Während und nach einer Session. Und überhaupt: vor dem Kennenlernen, vor dem ersten Date, vor der ersten Session.

Informationsbeschaffung ist genauso wichtig, ob im Netz oder beim Gespräch mit Menschen, die sich auskennen. Nur Vorsicht, nicht alle kennen sich aus … Deshalb haben sich für diese Blogparade Menschen zusammengetan, die alle Ahnung von dem haben, worüber sie schreiben: BDSM.

Wie alle Beteiligten der Blogparade lebe ich BDSM (auf meine Art) als Sexarbeiter, Veranstalter einer BDSM-Party, aber auch im privaten Leben im #CircleOfFalbalus aus.

Wie die anderen Blogger und Twitterer ihre Texte gestalten, seht ihr immer dienstags und freitags, wenn ein neuer Beitrag online geht. Diese werde ich jeweils nach Erscheinen hier verlinken. Bis dahin könnt ihr euch schon mal umschauen.

Es handelt sich um folgende Blogs:

Die sechste #SMblogparade rollt an :-)

Das Thema: Kommunikation & Soziale Netzwerke

Das Thema ist vorgegeben, aber es werden euch alle möglichen und unmöglichen Dinge erwarten, weil jeder selbst entscheiden kann, ob sie/er eine Doku schreiben mag oder ein (fiktive) Geschichte. Und eben auch alles, was dazwischen möglich ist. Ich freue mich sehr, wenn ich richtig rechne, zum 5ten Mal dabei zu sein. Es macht einfach sehr viel Spaß und diesmal sind wir wiklich so richtig viele Blogger*innen.


Die Teilnehmer auf Twitter:
Die Blogs:
dark-paige.wixsite.com/bdsm

Am 19.11. geht es los. Bleiben Sie dran 🙂

TPE und Alltag // Das Interview

Der eine oder andere hat sicherlich mitbekommen, dass ich mal einen Beitrag des Blogs https://bdsmkettensklave.wordpress.com/ auf meinem Twitterprofil geteilt habe. Und zugegeben, so mal für eine gewisse Zeit würde mich das ja durchaus reizen, aber es ist dann schon ziemlich krass dem TPE-Sklaven Michel … sagen wir … zuzulesen, wie er vor allem im #Kinktober diesen Jahres sein Leben und Dasein als Sklave seiner Ehefrau schildert und auch den Werdegang recht deutlich macht.

Da er meinen Einstiegsbeitrag für den #Kinktober ebenfalls als Ausgangspunkt nahm und mein WordPress meldete, dass sein WordPress mich verlinkt hat, konnte ich Kontakt zu ihm aufnehmen und wir haben uns zunächst ein paar übliche Dinge („Wie geht das mit WordPress?“, „Warum ist da ein Kommentar, wenn da eigentlich keiner ist?“ – TechTalk eben) ausgetauscht. Aber die wechselseitige Neugier wuchs durchaus, als habe ich durch ihn bei seiner Herrin anfragen lassen, ob wir nicht mal telefonieren könnten. Denn, Obacht, Michel darf kein Telefon haben.

Ich notiere dazu mal aus meinem Gedächtnis und einem mitgeschriebenen Zettel das 1,5 stündige Gespräch, welches nur 30 Minuten dauern sollte 😉


Herrin Helene, eine Kollegin aus nördlich von Hamburg, und ihr Sklave Michel sind seit nunmehr acht Jahren ein Paar und wirklich glücklich miteinander verheiratet. Kennengelernt haben sich die beiden über eine Anzeige des nur noch via Tor erreichbaren SM-Portals SMHH. Ein Kunde wollte gerne einen Gangbang als Sklave erleben, aber wie so oft gehen halt Masturbationsgrundlage und realer Wahnsinn weit von einander entfernt spazieren. Einen jedoch gab es, der sich meldete. Und das war Michel. Helene nahm zu ihm trotz Fakeverdacht Kontakt auf und war überrascht, dass er sich genauso verhielt, wie in der Anzeige beschrieben. Was in ihr noch mehr triggerte, weil er sich auch sonst „wie für sie gemacht“ darstellte. Und so verliebte sie sich auch in ihn.

Auch wenn ich primär nur mit Helene telefonierte, hörte ich Michel jedoch auch im Hintergrund und es war so viel Liebe und Verbundenheit zueinander zu spüren, wie ich es selten erlebe. Beide legen wert darauf, dass Michel niemals Kunde von Helene gewesen ist. Und auch obgleich Michel selbst Sexarbeiter ist (durch sie wurde) haben beide keine beruflichen Gemeinsamkeiten. Michel ist ein Cuckold mit der Dosierung „Never Inside“ und nein, sie haben keinen Sex miteinander. Helene bläst ihm ab und an mal einen, weil sie das gerne möchte, aber Michel sieht dies eher als Strafe an. Mein innerer mSub/DWT/Crossdresser konnte das sofort unterschreiben.

Natürlich fragte ich nach, wie das so mit dem Outing ist im TPE, worauf Helene meinte, dass sie das zumindest innerhalb der Familie nicht wirklich raus posaunen. Michel würde sie dann als „Meine Königin“ statt „Meine Herrin“ ansprechen und ihre Mutter findet das einfach nur goldig („Welche Frau möchte denn nicht von ihrem Mann als ‚Königin‘ tituliert werden?“). Auch wenn ab und an davon gesprochen wird, dass er ein „Armer Kerl“ sei, denn wenn Michel ihr ein Stück Kuchen auf den Tisch stellt, dann „müsste er nochmal los, um eine andere Gabel zu holen. Wenn er dann zum Tisch kommt und endlich sitzt, muss er noch die Milch für den Kaffee holen, worauf er dann nochmal losmuss und nochmal und so weiter.“ Im Freundeskreis sei es mal zu einem nicht gewünschten Outing der beiden gekommen, aber man habe das nicht weiter abschwächen müssen, weil der Freund zu dem Zeitpunkt betrunken war.

Helene berichtet mit sehr viel Zuneigung von all diesen Dingen und Michel gluckst wirklich zufrieden darüber im Hintergrund. Michel ist ein sehr angenehmer und hochintelligenter Zeitgenosse und auf dieser Ebene sind sich beide absolut ebenbürtig. Auch wenn Helene immer sagt, dass Michel keine einzige Minute allein bleiben darf und hätte sie Termine mit Übernachtung woanders, würde sie ihn bei einer Freundin abgeben. Diese dürfe genau so über ihn verfügen, als wäre diese Frau Helene. Michel bestätigt durchaus, dass ihm das nicht unbedingt gefällt, aber er vermittelt auch glaubhaft den Sklavengedanken des „Für Wen mache ich das? Für meine Herrin!“ und dann geht es wieder.

Ansonsten sei der Freundeskreis aber eher angepasst. Also man lebt schon in einer entsprechenden Blase und setzt sich damit nicht irgendwelchen Menschen und Meinungen aus, welche sexfeindlich seien. Irgendwie sieht Helene das genau so wie ich, dass wer fragt, die passende und offene Antwort bekommt und dann vielleicht bereut überhaupt gefragt zu haben.

Auf die Frage, wie die beiden sich das im Alter vorstellen, wenn die Knochen anfangen zu knacksen, meinen beide fast schon unisono: Wir bleiben zusammen und wir schaffen das gemeinsam. Das TPE wird sich sicherlich nicht mehr ganz so in der Körperlichkeit leben lassen, aber das bedeutet nicht, dass es an Intensität verlieren muss.


Fazit: Wir wollen uns in 2020 treffen und beide wollen auch mein „Alter Ego“ kennen lernen. Auch wenn ich als mSub/DWT sicherlich nicht dem TPE, sondern eher dem EPE verhaftet bin, könnte das aufgrund des gleichen Gedankenguts von Michel und mir eine sehr interessante Zeit sein. Da werde ich mir sicherlich nicht eine Herrin suchen, aber eventuell ergibt sich was im Rahmen der Sexarbeit. Bleiben Sie dran 🙂