23.10.2019 // Degradation/Humiliation // #bdsm #kinktober #kinktober2019 #Kinktober2k19

Die Frage ist aber auch: Was ist das und wie ist es möglich jemanden zu demütigen, wenn sie/er das so haben möchte?


Ich habe festgestellt, dass ich niemanden zu irgendwas degradiere, wenn ich nicht wirklich 100% sicher bin, dass dies der Kink meines Gegenübers ist. Und dann unterscheide ich auch noch zwischen „gegen meinen Willen (einvernehmliche Demütigungen)“ und „gegen Deinen Willen (einvernehmlicher Metakonsens)“ und selbst im Metakonsens klopfe ich immer wieder ab, ob er noch existiere.

Dabei lasse ich mich durchaus von meinem Gegenüber triggern, weil nur die „richtige“ ™ Demütigung im ersten Fall und die „konkrete“ ™ Demütigung im Metakonsens den entsprechenden Effekt haben wird.


Aber Demütigung kann auch sein, dass eine Frau, die mit ihrem Körper nicht eins ist, sich vor mir ausziehen muss. Es hat also noch lange nichts mit Zuschauern zu tun, sondern findet sehr häufig im stillen Kämmerlein und unter großer Überwindung statt.

Einfach zu behaupten, dass eine Frau zu mir kommt, die mit mir vielleicht Sex haben will, dann sollte das sich entkleiden doch von alleine geschehen. Glaubt mir, nein, das ist aus diversen Gründen nicht immer so. Das hat etwas mit Demütigungen und Erniedrigungen zu tun, die die Dame im Vorleben erfahren hat. Weil sie vom eigenen Partner nicht mehr angefasst wird, weil sie ja eine „fette Kuh“ sei. Nur mal so als Beispiel.


Ja, ich mag es sehr meinen Partner zu erniedrigen. Möglichst verbal. Ich bin da so ein Verhör-Romantiker 😉

One thought on “23.10.2019 // Degradation/Humiliation // #bdsm #kinktober #kinktober2019 #Kinktober2k19”

  1. Das war tatsächlich eine meiner ersten konkreten Aufgaben, dass mit dem Ausziehen. „Du darfst es dir machen. Du darfst auch kommen. Aber ich will hinterher ein Foto von dir. Wenn du noch nass bist.“ Jetzt ist das ja oft so, dass bei steigendem Gewicht proportional auch die Scham über Nacktheit ansteigt. Es war für mich also verdammt schwer. Und dann kommt noch dazu, dass ich meine Geschlechtsteile einfach nicht besonders ansehnlich finde. Ich brauchte über eine Stunde dieses Foto zu machen. Kämpfen um Haltung. Es gab einen sehr seltsamen Moment, als mein Stiefvater meine Wohnung betrat und mich mit dem Fuß auf der obersten Stufe der Trittleiter, das andere Bein angewinkelt und dem Handy zwischen den Beinen vorfand. (Er ist 80 und war etwa genauso schockstarr wie ich.) Aber dann – endlich – konnte ich dieses Foto senden. Und X war stolz auf mich. Ich bin es auch. Und so, so froh, dass er mich dazu gebracht hat. „Dass du dich überwunden hast, bringt mir fast mehr, als sie zu sehen.“ Manchmal hat sowas auch einfach eine Wirkung, zumindest meiner Meinung nach, die über das Erlebnis hinausgeht.

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