Lebt ihr eigentlich? #Followerbeschimpfung

<ironie><satire>

Da hat man 2000 Follower auf Twitter und fast 100 auf WordPress und ich frage mich, ob die alle noch atmen oder vielleicht nicht mehr leben?

Seid ihr etwa alle nur Konsumenten?
Stille, heimliche Insichhineinstopfer?
Sich nach was sehnen, aber keine Traute haben?
Oder lohnt es sich tatsächlich mir einfach nur zu folgen, weil es sich lohnt, dass andere sehen, dass ihr mir folgt?

Oh, ihr stillen Teilhaber, auf reine Icons reduziere ich euch.
Weil einem als Schreiberling dann wohl nichts anderes übrig bleibt.

Und Icons sind diese kleinen stillen Genießer meiner Existenz und weil ich nix über euch weiß, weil ihr nicht mal ein Herz irgendwo dran macht oder mich sogar außerhalb meiner eigenen Internet-Blase weltberühmt machen möchtet, stelle ich ich euch alle unter Generalverdacht.

Schweigen bedeutet dann für mich einfach Zustimmung. Weil wohl nicht geschimpft genug gelobt sein wird. Ich entweihe also das Herz oder den Stern oder das Like und interpretiere es um.

Kein Like -> OK
Like -> Phänomenal
Retweetet/Verteilt + Like -> Anbetungswürdig <3

Und weil ihr Konsumenten das so wollt werde ich nun allen Leuten im Internet sagen, dass ihr jede kleine Silbe zu 100% unterschreibt und werde euch gerne als Zitatquelle nutzen.

Dann werde ich weltberühmt und werde euch dann alle vergessen, weil Erfolg ziemlich sexy und anziehend macht und mir dann all die Frauen hinterherlaufen, die ich schon immer nicht haben wollte. Aber … egal. Hauptsache, mir wird der Schwanz gelutscht <3

Somit ist eure Unanteilnahme vielleicht tatsächlich keine Würdigung, sondern eher ein „Geh‘ mir weg!“? Was juckt mich das, wenn mir himmlische Heerscharen im Schritt nasser Weiber mir die Kimme kratzen. Nehmt euch ruhig selbst aus dem Spiel und allen Möglichkeiten der Interaktion, aber jammert nicht diesen dann Unmöglichkeiten hinterher.

Ich habe euch hiermit gewarnt.

</satire> </ironie>

Aus dem Netz gefischt: Der Sex im Chat.

Heute lernen wir mal wie der Chat SEX aus Sicht einer Frau aussieht:
Etwas lang, aber lohnt sich
Kopfkino


Erste Message verlief folgendermaßen:

ER: „Lust?“ ( fand ich besonders einfallsreich!)
ICH: „Jo! Wenn’s denn sein muss…“
ER: „Hast du wirklich Lust?“
ICH: „Soll ich ehrlich sein?“
ER: „Ja!“
ICH: „Ähm… nö!“
ER: „Bitch ! Du frigide Zickde ! Du lesbische Kahba ! “

Da wurde gleich klar, das Ehrlichkeit bei Studien nur schadet!
Also nahm ich mir vor, das nächste Mal das Blaue vom Himmel zu lügen, zu Studienzwecken versteht sich!!


Zweite message, fünf Minuten später, andere Versuchsperson,
laut Profil ein gutaussehender, reicher, sehr gut bestückter Manager:

ER: „Na ?“
ICH: „Nu !“
ER: „Na, du bist ja lustig !“
ICH: „Bin immer lustig. Kennt man sich ? “
ER: „Nööö, aber hast du Lust?“ (!)
ICH: „Worauf ?“
ER: „Ich würde dich jetzt gerne glücklich machen !“
ICH: „Toll !! Gib mir eine Kontovollmacht!!“
ER: „Das meinte ich nicht !“
ICH: „Nein ? Was dann ?“
ER: „Ich dachte da mehr an Chat SEX !“
ICH: „Ahso !“
ER: „Und ?“
ICH: „Auja, bin dabei !“
ER: „Geil ! Zieh dich aus !“
ICH: „Jetzt ? Sofort ?“
ER: „Ja ! Ich bin auch schon nackt !!!“
ICH: „Moment !“

Dann machte ich mir erst mal gemütlich einen Kaffee, rauchte erst mal eine… es sollte ja so aussehen, als würde ich mich tatsächlich ausziehen…

Nach 10 Minuten ging das texten weiter:

ICH: „Da bin ich wieder !“
ER: „Das hat aber gedauert, was hast du an??“
ICH: „Ja nu ! Nichts, bin nackisch !!!“
ER: „Hach, das macht mich geil ! Ich hab IHN schon in der Hand !!!“
ICH: „Boah! Und was muss ich jetzt machen ?“
ER: „aaaaaahhhhhh, ich bin soweit, ich komme, ja ! Jetzt!“
ICH: „Moment! Du hast mir noch nicht gesagt was ich…“

Da war er auch schon aus meiner facebook Freundeliste verschwunden, ich nahm mir vor, mich das nächste Mal nicht mehr so lange auszuziehen.


Nach diesem texten war ich etwas frustriert, darum verlief das darauffolgende auch nicht so gut:

ER: „Ich will dich poppen !!!“
ICH: „Ich auch !!!“‚
ER. „Ich bin schon ganz heiß !!!“
ICH: „Ich auch !!!“
ER: „Leck mich !“
ICH: „Du mich auch !!“

Ich hatte das „Leck mich !“ wahrscheinlich falsch verstanden weil dieser danach auch aus meiner facebook Freundeliste verschwand.


Danach rauchte ich erst mal eine, ließ mir von Profis Tips geben wie ein solches Gespräch zu führen ist und startete einen neuen Versuch:

ER: „Hallo“
ICH: „Auch hallo!“
ER: „Wie geht es dir?“
ICH: „Danke! Und selbst?“
ER: „Danke, auch gut… darf ich dich was fragen?“
ICH: „Klar!“
ER: „Würde gerne ein heißes Gespräch mit dir führen, was hältst du davon?“
ICH: „Gerne!“
ER: „Gut, erzähl mir was du an hast!“
ICH: „Seidenstrümpfe, Korsett!“
ER: „Oh! Das macht mich jetzt an! Leg dich hin!“
ICH „Dann komm ich aber nicht mehr an die Tastatur ran!“
ER: „<< dich langsam auf Boden gleiten lässt..
ICH: „sdkjrögthj“
ER: „Was hast du?“
ICH: „Ich komme nicht mehr so gut an die Tastatur ran!“
ER: „Du sollst es dir auch nur vorstellen!!“
ICH: „Achso, ‚tschuldige!“
ER: „<< nimmt dich sanft in den Arm, küsst deinen Hals…
ICH: „edjhudi“
ER: „Was ist denn jetzt schon wieder?“
ICH: „Nun ja, hab mir vorgestellt wie du mich in den Arm nimmst und mich küsst, wenn du mich umarmst komm ich ja nicht an die Tastatur ran!“
ER: „Du sollst dir das vorstellen, als wären wir zusammen in einen Raum, ich bin bei dir, verstehst du?“
ICH: „Ja klar, habs jetzt verstanden!“
ER: „<< legt dich sanft auf das Bett, zieht dir langsam deine Bluse aus..
ICH: „Ich habe aber Korsett an!!“
ER: „<< legt dich sanft auf das Bett, zieht dir langsam das Korsett aus..
ICH: „Das kann man nicht so leicht ausziehen, das muss man aufbinden!“
ER: „<< bindet langsam das Korsett auf…
ICH: „<< still hält!“
ER: „Korsett auf Boden gleiten lässt..
ICH: „Ist eigentlich das Licht im Zimmer an?“
ER: „Wieso?“
ICH: „Mag es nicht so im hellen!“
ER: „<< schnell an die Tür geht und Lichtschalter drück!“
ICH: „Wo bist du denn?
ER: „Hier nahe bei dir!“
ICH: „Kann dich nich sehen, ist so dunkel!“
ER: „Willst du nun Licht an oder aus?“
ICH: „Na gut, lassen wir Licht aus…“
ER: „<< nimmt dich wieder in den Arm, streichelt dich, küsst deine Schulter… woran denkst du gerade?“
ICH: „Hm, muss morgen noch Zahnarzttermin für die Kinder verschieben…
ICH: „Hallo…?“
ICH: „Noch da…?“

Danach rauchte ich noch eine Zigarette

Erkenntnis : Chat SEX ist echt anstrengend…


Ohne Rechtschreibprüfung veröffentlicht <3

Zwei Doms und eine Sub – Geht das? // #TheTrainingOfO #OExperience #Sexarbeit

Vom Prinzip her schreibe ich hier gerade an einer Hausaufgabe.

Es geht um meine Kundschaft, welche aus Wunsch und Wirklichkeit bekannt sind.

So erreichte mich eine WhatsApp, dass man den Faden gerne wieder aufnehmen wolle, da die initiale Zündung nicht ganz so schlecht gelaufen ist. Auch sei inzwischen sehr viel Zeit ins Land gegangen, welches man mit intensiven Gesprächen über die „O“ und mich und überhaupt verbracht habe. Und man nun eben zu dem Schluß gekommen sei, dass alles irgendwie in eine unregelmäßige Regelmäßigkeit zu bringen.

Und die Frage, die nun im Raum steht ist vielleicht aus vielerlei Hinsicht interessant.


Zum einen gibt es eine private Ansicht und es gibt eine berufliche Ansicht. Ich habe durchaus gelernt, dass ich beruflich nicht alles ganz exakt so machen kann, wie es mir gerade so passt. Wo ich mit meinen Damen im #CircleOfFalbalus irgendwo im Space zwischen SSC und RACK herumlaufe, brauche ich beruflich eine wesentlich deutlichere Position.

Kann ich privat sagen, dass keine Sub zwei Doms zu gleichen Teilen im Rahmen einer D/s-Verbindung wirklich dienen kann (kann bereits daran scheitern, dass der eine eine rasierte und der andere eine unrasierte Sub haben mag) und das allenfalls im Rahmen von Spielsessions auf Partys funktioniert kann, so muss ich beruflich Abstriche machen.

Als Dienstleister positioniere ich mich hingebungsvoll in die Wünsche der Kundschaft und schaue, ob ich leisten kann, was zu leisten ist.

Kann ich privat sagen, dass ich meine „O“ zu gewissen Bedingungen an einen anderen Herrn verleihe und die „O“ sofort abbrechen dürfe würden diese Regeln verletzt, so befinde ich mich beruflich auf der einen Seite im Anspruch des Experten, der einem Paar hilft neue Wege zu gehen und auf der anderen Seite kann ich nur Empfehlungen geben und muss mich im Zweifel dem Willen der Kundschaft beugen.

Was so verwirrend klingt, ist es auch ein wenig.

Meiner Meinung nach muss ein Herr einem anderen Herrn (Kontext: „O“-Business) die harten Grenzen aufzeigen, aber was dann innerhalb dieser Grenzen geschieht geht ihn nichts mehr an. Keine Mitbestimmung. Auch nicht für den Herrn, der seine „O“ verleiht. Maximal Abbruch einer Session, wenn es hart auf hart geht. Und alleine das Lesen dieser Zeilen muss aufzeigen, dass „O“ nichts für schwache Nerven ist. Das Vertrauen zwischen Herrn und „O“ muss so stark gefestigt sein, dass man sich gegenseitig auf gleiche Art und Weise vertraut.

Und in diesem Kontext meiner Kundschaft geht es also darum, dass der Ehemann seine Ehefrau mit mir (später ohne sein Beisein) teilen will und wir müssen einen Konsens finden, dass wir beide das Gleiche, aber eben doch ein wenig anders jeder für sich, machen. Das ist eine Menge Arbeit. Und zwar für alle zusammen.

Es ist aus verständlichen Gründen jedoch die Liebe zu seiner Frau, die es ihm nicht leicht macht. So ganz die Kontrolle abgeben, was er in meinen Augen möchte, geht dann doch nicht und da kann ich dann nur für mich überlegen, wie ich den beiden auf ihrem Weg helfen kann.

Und da die beiden diesen Artikel lesen werden, lasse ich mal ein paar Ideen von der Kette.


a) Die Ehefrau nimmt ab dem 01.10.2019 verbindlich an meinen Hausaufgaben teil.
Dazu benötigt sie einen Twitteraccount, den sie einzurichten hat.

b) Es gibt eine gemeinsame WhatsApp-Gruppe zu dritt, in welcher ich mit der Ehefrau kommunizieren, der Ehemann nur mitliest und sich ansonsten komplett aus der Konversation raushält.

c) Der Ehemann tritt dafür ein, dass wenn der Ehefrau ein Fehler unterläuft, dass er straft, wie ich das vorgebe und nicht wie er meint, was angemessen sei.

d) Die Ehefrau stimmt diesem Vorhaben absolut unabhängig vom Ehemann zu. Sein Einverständnis brauche ich nicht, weil es um die Ehefrau geht.
(Skype-Telefonat mit Video!)


Aufgrund bisheriger Kommunikation scheint mir das eine gute Basis zu sein. Schließlich soll die Ehefrau erfahren, dass ich eventuell milder bin, als ursprünglich angenommen und ein Grundgefühl dafür entwickeln, wie es mit mir so ist.

u.A.w.g.

Das Wort zum Montag // 09.09.2019

Das Wort zum Montag. Heute mal wieder ca 20 Minuten lang.

M4A – 19,54 MByte

MP3 – 19,17 MByte

Viel Spaß beim Hören und Kommentieren 🙂