In eigener Sache (… mal wieder) // #TheTrainingOfO

Einschub: 01.05.2019 . Ich habe einige Texte bewusst durchgestrichen, weil eine Kontaktaufnahme nun exisitert. In der Kommunikation sind alle Beteiligten über das Ziel hinaus geschossen und da gehöre ich am Ende auch dazu.

 

Ich bin ein ziemlich pflegeleichtes Kerlchen. Und ich maße mir sicherlich nie und zu keiner Zeit an der Weisheit letzter Schluss zu sein.
Und darüber hinaus bin ich offen, bin ohne Helm und Visier unterwegs.

Ein Umstand, den sich leider nicht viele leisten können oder wollen, welche sich hinter Avas und Accountnamen verbergen. Dafür gibt es verschiedene Gründe, die ich allesamt respektiere und anerkenne. Ohne jede Ausnahme. Immer.

Mit der Zeit hat sich gezeigt, dass hinter all diesen Dingen Menschen stecken mit ihren ganz eigenen Geschichten, Fehlern und Unzulänglichkeiten. Die mich mögen, die mich nicht mögen. Oder die im öffentlichen Raum der sozialen Netzwerke über mich, statt mit mir reden.

Ich setze mich all diesen Dingen aus. Und das macht mich angreif- und auch verletzbar. Am Ende mache ich aber mein Ding. Ich mache das, was ich mache, nicht erst seit gestern und man darf mir ein gewisses Fachwissen unterstellen. Das mag sich arrogant anhören und vielleicht ist dem auch ein Stück weit so. So habe ich erlebt, dass ein „Kollege“ durch eine wahre Hetzjagd der sozialen Medien sogar seinen Twitter-Account hat aufgeben müssen. Weil sich niemand die Mühe gemacht hat, sich mit der Geschichte „dahinter“ zu befassen. Oder, weil man grundsätzlich davon ausgeht, dass der dominante Mensch immer und ausnahmslos der „Böse“ sein muss. Ein echtes Stigma, welches gerne gedacht wird. Vielleicht aus gutem Grund, weil es aus subjektiver Erfahrung einfach nicht so sein kann, wie es eventuell aber auch nicht geschehen ist.

Oder wie bei mir neulich, als ich von einem völlig normalen Vorgang im Rahmen meiner #Sexarbeit in Verbindung mit einer #OExperience berichtete.

Leider kann ich aufgrund des noch laufenden Prozesses nicht all zu sehr ins Detail gehen. Aber ein paar Worte möchte ich dennoch darüber vierlieren:

Ich habe im Einvernehmen mit der Fragestellerin einen Blogbeitrag öffentlich gestellt, in welcher ich auf sehr berechtigte Fragen bezüglich des #CircleOfFalbalus eingegangen bin. Eine Reaktion darauf (Nicht mal ein „Danke“!) kam nicht, obgleich ich annehmen musste, dass die Antwort durch Twitter getriggert, eher sehnsüchtig erwartet wurde.

Des Weiteren bin ich, sagen wir mal, in einen „Clinch“ mit einer anderen Fragestellerin gekommen und es liegen immer noch vier Direktnachrichten von mir rum, welche offensichtlich keiner weiteren Beantwortung bedürfen.

Wenn ich arrogant erscheinen sollte (siehe oben), dann erscheine ich nicht alleine arrogant. Willkommen im Club <3

Es ist nicht meine Art Shitstorms zu veranlassen. Und ich schätze, dass beide Damen sich ebenso darüber bewusst sind, dass es zum guten Ton gehört Dinge zu klären, bevor Vermutungen aufgestellt werden. Denn genau solche Dinge führen zu Katastrophen.

Was ich durchaus anerkenne ist, und da bleibe ich bei, dass ich Leuchttürme mag. Jeder von uns ist in einem anderen … hust … Fachgebiet des #BDSM meisterlich. Leuchttürme sollen heranfahrende Matrosinnen und Matrosen auf ihren Schiffen sicher durch die Klippen leiten. Das ist die Bestimmung von Leuchttürmen und diese sind richtig und wichtig. Doch ich empfinde es als wesentlich, dass die Bediener des Lichtes auch mal in die Richtung schauen, wohin ihr Licht so leuchtet. Manchmal bin ich mir nicht so sicher, ob das geschieht.

Mir kommt es so vor als wären diese Leuchttürme mehr und mehr auf Automatismus geschaltet und viel schlimmer noch, sehen sich in Konkurrenz zu anderen Leuchttürmen, weil ihr Licht eventuell viel schöner strahlt.

Nein, ich bin kein Heimlichtuer. Und ich werde mich immer Hinterfragungen meines Treibens stellen. Weil auch dieses kritische Hinterfragen mich zu einem besseren Menschen machen kann. Denn es ist wichtig, dass wir Leuchttürme nicht gegeneinander, sondern miteinander arbeiten, um „da draußen“ ein reales Bild von #BDSM abzuliefern. Denn es gibt eben nicht nur #SSC und #RACK.  Es gibt Menschen, die wollen genau das, was meine #OExperience erlebbar macht. Keine Mitbestimmung, keine Fragen, kein Nichts. Aber, hey, es ist ja eine Frau, die nicht gefragt wird. Ich stelle mir die Frage, was geschehen würde, wenn es ein Mann wäre, der nicht gefragt werden würde.

Doch wenn man eine sehr verständliche, subjektive Meinung zu einem meiner, und in gewissen Kreisen des #BDSM (#OExperience im Expliziten) selbstverständlich so gelebten Prozessen äußert und sich dann nicht um meine Stellungnahmen kümmert, dann wird das nichts. Sicherlich kann der Konsens bei Gesprächen auch der sein, dass man keinen Konsens findet. Aber wenn man mein Bemühen um Aufklärung einer Sache nicht ernst nimmt, dann sollte man sich überlegen, ob der Job auf dem Leuchttum der Richtige ist.

 

Für den Fall, dass ich was nicht richtig verstanden habe: Anruf genügt. Ich habe ein Impressum, da stehen alle Daten drin. Bitte DM zwecks Terminabsprache. Danke.

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