#DreiWortStory … und es geht weiter …

Liebe Freundinnen und Freunde schlechter Literatur …

neben dem Projekt #EinLiedFürDich und dem upcoming #BDSMdepressed möchte ich wieder eine neue Runde der völlig unterschätzten #DreiWortStory einläuten.


Die Regeln:

a) Sendet mir per eMail an -> er@ttoo.blog <- drei Worte.
b) Diese Worte müssen keinen sinnhaftigen Zusammenhang ergeben.
c) Diese Worte müssen keinerlei Erotik in sich tragen.
d) Schreibt bitte Euren Twitternamen (also das mit dem @ wie zB @EmEmBDSM und nicht den Anzeigenamen (wäre bei mir Darth @Falbalus) oder den Link zu eurem Facebook-Profil oder sowas dazu.

Mein Versprechen:

a) Innerhalb des kommenden Monats (Juni 2019) wird die #DreiWortStory veröffentlicht.
b) Diese Geschichte wird alle Deine Worte beinhalten (und zwar exakt genau diese und nicht die Mehrzahl oder Umschreibung), wenn auch nicht in der Reihenfolge, wie Du sie geschrieben hast.
c) Diese Geschichte wird eine (vielleicht sehr) erotische sein, die ihre Heimat nicht zwangsläufig nur im #BDSM haben wird. Es kann auch #Sexarbeit oder #Hotwifing werden. Was mir halt so passend dazu einfällt.
d) Ich werde jeden Einsender vorab über das Erscheinungsdatum per eMail informieren, aber … es wird nicht geleakt, weil die Geschichte ist eine Überraschung.

Was noch:

a) Die Geschichte wird nun auf diesem Blog veröffentlicht werden. Dein Accountname und die drei Worte werden als Urheber veröffentlicht. Wenn Du das nicht möchtest, dann werde ich das ignorieren, weil das ist der Deal dabei <3
b) Du kannst mit der Geschichte machen, was Du möchtest, außer sie zu Geld machen. Wenn Du das tust, dann nehme bitte vorher Kontakt zu mir auf um eine rechtliche Freigabe zu erwirken.

Also dann 🙂

 

Buzzword: #EinLiedFürDich

#3WortStory war gestern … heute ist #EinLiedFürDich


Neben all der Klopperei habe ich ja noch andere Dinge, welche mein Leben so ausmachen. Einige meiner Mitmenschen durften das auch schon in kleineren Kreisen über sich ergehen lassen, aber nun ist es einfach mal Zeit für ein neues Projekt. Und als ich mir gestern auf Vox „Sing meinen Song“ gesehen habe, kam mir die Idee, wie es wäre, wenn ich das mal selbst auf die Spitze treibe.


So suche ich Geschichten von euch und möchte daraus #EinLiedFürDich machen. Also so richtig mit Text und Musik (Klavier only, quasi unplugged). Für irgendwas muss ja mal meine Verunterrichtung in Harmonielehre und Komposition ja gut gewesen sein. Oder vielleicht habt ihr ja schon einen Text und wollt es mal vertont haben? Ich denke, dass ich es hinbekomme jeden Monat mindestens ein Thema komplett umzusetzen.


Sendet Eure Geschichten und/oder Gedichte bitte nur per eMail einfach an mich und bitte auch Euren Twitternamen (falls vorhanden, nicht den Anzeigenamen, sondern den Accountnamen), da Euer Twittername im Titel des Blogbeitrages stehen wird, in welchem ihr die Audiodatei findet.


… auf geht’s …

Regelwerke, die 100drölfzigste … // #TheTrainingOfO

„Mein Herr will, dass ich … soundso …., aber ich … orrrr …. oder?“


Ab und an werde ich ja doch mal was gefragt und ich muss mich immer wieder aus meiner persönlichen Subjektivität heraus wundern, was einigen submissiven Fachkräften so alles auferlegt wird. Und es tut gut, wenn man sich selbst dabei beleuchten kann und sein eigenes Handeln mit diesen Fragen selbst hinterfragt. Denn Regelwerke sind ja immer eine sehr persönliche Sache und nicht nur das. Sie bergen für mich Intimität gepaart mit der stillen Hoffnung, dass sich eine dominante Fachkraft auch wirklich Gedanken um etwas gemacht hat.


Objektiv betrachtet hat sich eine Sub mit einem Dom verbandelt. Und dieser Dom möchte, dass diese Sub ein paar Regeln befolgt. Welche das sind, spielt nicht mal eine so große Rolle. Wichtig ist, dass die Sub von sich aus welche haben möchte und nicht „selbstverständlich“ annimmt, dass sie welche befolgen muss. Denn nur weil „andere“ das so machen, muss man nämlich als Sub genau dieses überhaupt nicht haben wollen. Liebe Subs, ihr könnt auf 100drölfzig Blogs nachlesen, dass es Regeln zu befolgen gibt. Mir ist wichtig, dass ihr euch selbst fragt, ob ihr Regeln haben wollt und wenn ja, welche. Denn nur ihr habt es in der Hand die Regeln auch sinnvoll mit Leben zu füllen.

Meine Frau, und Senior-Sub im #CircleOfFalbalus, hat zB keine Hausaufgaben. Weil diese einfach nicht in ihr Leben als alleinerziehende Mutter von derer zwei passen. Es geht schlichtweg einfach nicht. Auch andere meiner Subs verneinen die Exististenz von Hausaufgaben aus anderen, nachvollziehbaren, Gründen. Und ihr Subs, die ihr diese Notiz nun lest, deswegen habe ich diese Damen nicht weniger im Herzen, als diejenigen, welche diese Form der Fremdbestimmung in ihrem Leben haben wollen und sich regelmäßig einem Parcours ausgeliefert sehen.

D/s muss bei allem Machtgefälle ausbalanciert sein. Es soll eine Freude sein zu dienen, womit auch immer, und es soll nicht das Leben belasten. Vielleicht sollte sich eine Sub nicht gleich von Beginn an diesen Hausaufgaben verschließen. Das wäre auch für mich nicht richtig. Aber wenn am Ende Nichts Halbes und Nichts Ganzes zu beiderlei Erregung rauskommt, dann macht das alles keinen Sinn. Wenn also eine Sub für meine Errektion zuständig ist, so bin ich als Dom ebenso für deren Erregung zuständig.


Subjektiv gesehen kommt es aber auch darauf an, was eine Sub erregt. Und da muss ein Dom in meinen Augen erstmal hinkommen. Natürlich kann ich versuchen meinen ganz persönlichen Kink der Dame aufzudrücken, weil ich davon ausgehen muss, dass sie sich als Sub für meinen Kink als den Ihren entschieden hat. Und so zB mit Bekleidungsregeln für klare Verhältnisse sorgen. Als Dom muss ich jedoch spüren, ob die Sub „gegen ihren Willen“ oder gegen ihren Willen tätig ist und welcher dieser beiden Formen nun ihr Kink ist. Für einige ist es erregend, wenn ich ihnen gewisse Dinge „gegen deren Willen“ aufzwinge und andere macht es mehr an, wenn ich es gegen deren Willen mache.

Aber egal, welche Dinge ich auch mache: Ich als Dom trage nicht die alleinige Verantwortung für die Folgen. Wenn aber auch deutlich mehrheitlich!


Bei einer meiner Subs hat es mehr als ein Jahr gedauert, bis wir wirklich „bei uns“ angekommen sind. Irre viele Gespräche waren dafür notwendig und intensives Zuhören und Verstehen, wo beim jeweils anderen der Hase läuft. Ich kann gar nicht oft genug betonen, dass wenn ein Dom nur fordert, aber sich nicht bewegt, dann lasst die Finger von ihm.


Natürlich ist es gerade bei der Submission so, dass viele denken, dass Sub sich mehr bewegen muss als der Dom. Und zu gewissen Teilen möchte ich das nicht abstreiten wollen. Gerade am Anfang halte ich es jedoch für eine absolute Pflicht der dominanten Fachkraft sich zu erklären und nicht darauf zu warten, dass die Sub mit offenen Worten daher kommt und sich gerade auch als Neuling zu 100% definieren kann. Auf der anderen Seite sollte jede Sub, auch eine Anfängerin in Sachen #BDSM, in der Lage sein zu wissen, zu welchen Bildern im Kopf sie masturbiert, damit der Dom weiß, was die Sub so kickt. Was jedoch nicht bedeutet, dass der Dom „sowas“ gleich in der ersten Session durchzieht.


Kurze Rede, langer Sinn: Wenn ein Dom sich nicht erklären kann oder will, dann sucht bitte, bitte schnell das Weite! Da darf es nicht mal zu einem Kaffeetrinken kommen.

Die Ankunft / Die Ankunft

Sie hatte durchaus wackelige Knie. Was ganz im Gegensatz zu dem stand, was sie wollte. Standhaft sein. Nicht im Sinne von „dagegen“, sondern vielmehr „dafür“.

Zu lange hatte sie auf diesen Moment gewartet. Zu lange auf Momente verzichtet. Auf Möglichkeiten, selbst wenn diese noch so unwahrscheinlich gewesen waren.

Sie hatte sich versprochen. Sich hatte sich ihr selbst versprochen. Vielleicht auch ihm. Sie hatte es gesagt und geschrieben. In leisen und in lauten Tönen. Als Zeile und auch dazwischen. Auf jede erdenkliche Weise hatte sie sich diesen Moment ausgemalt.

Nun war er da.

Dieser Moment.

Als sie aus dem Zug ausstieg fühlte sich die Umgebung wie Watte an. Unwirklich. Schritt auf nicht wirklich unbekanntes, aber hier und jetzt neues Terrain. Die Menschen um sie herum liefen im Zeitraffer umher. Jeder hatte ein Ziel. Wollten zu wem. Wollten wohin. Wollten irgendwo sein. Bei wem. Mit wem.

Begrüßungen. Freude. Fröhlichkeit.

Wie ein dumpfer Schleier legten sich die Geräusche um den Moment, den sie nun durchlebte. Sie war tapfer. Hielt stand. Still.

Sie atmete ein und aus. Neue Luft. Neues Leben. Ihr Rollkoffer stand wie eine Trutzburg vor ihr. Ihre Hände krallten sich an ihm fest. Sie schloss die Augen, um einen weiteren Moment mit sich allein zu sein.

Er legte seine Hand auf ihre Hand. Sie erschrak ein wenig, denn nun war er da. Der Moment. Er lächelte sie an. Sie öffnete die Augen. Er löste ihre Hand von ihrem Koffer, ging um sie herum und führte ihre Hand an seinen Mund. Schüchtern nahm sie die Geste seines Kusses an.

Er schaute sie an. Er ließ den Blick nicht von ihr ab. Er nahm ihr Gesicht zwischen seine Hände und drückte seine Lippen auf ihre. Zart fordernd ersuchte seine Zunge um Einlass. Sie gab leise nach. Sie lächelte.

Als er von ihr ließ schaute er sie wieder an.

„Hier bist Du richtig.“

Sie nahm seine Hand. Küsste seinen Ring.

„Hier bin ich richtig, mein Herr.“

 


 

„Wir erreichen in Kürze Köln Hbf.“

Sie schreckte hoch.

War sie doch eben noch in Augsburg eingestiegen.

So fix vergingen also 4 Stunden Zugfahrt, die zum Glück ohne nennenswerte Schwierigkeiten verlaufen waren

„I’m not here for your entertainment…“ eine Textzeile aus einem Titel von Pink, den sie gerade noch hörte.

Sie grinste…

Wenn alles so lief, wie sie sich das beide seit Monaten im Kopfkino ausmalten, würde sie sehr wohl für sein Entertainment sorgen.

Wie?

Das war ihr nicht klar, oder doch?

Sie versuchte, so ruhig ihr das möglich war, zu atmen. Es half nichts anderes mehr.

Zwar hatte sie sich überlegt, vor der Fahrt noch eine halbe chemische Bombe einzunehmen, ließ es dann, weil sie ihm im vollen Bewusstsein, so wie sie war, nervös, ein Bündel Nerven, begegnen wollte.

Sie strich sich eine Strähne hinters Ohr, sah zum Fenster hinaus und ging in Gedanken nochmal alles durch.

Hatte sie an alles gedacht?

Hatte sie sich gründlich genug rasiert?

Auch die Härchen im Gesicht?

Sie kontrollierte.

„Er wird damit leben müssen, dass du zu viel Hormone produzierst und dich auch im Gesicht…“

„Ja, verdammt, ich habe es kapiert.“

„Atmen, Ela, atmen. Du hast alles, es ist gut so, er wird dir nichts tun und er wird dich auch nicht hängen lassen. Du weißt das. Er hat es dir doch schon bewiesen.“

Sie hielt das wie ein Mantra vor sich. Ein Zurück gab es nicht mehr, sie wollte auch kein Zurück mehr, sie wartete nun schon so lange und alles, was sie sich vornahm, beim nächsten Mann…Jaja…das war alles nach dem ersten Telefonat dahin.

Halt, falsch, es war schon davor dahin.

Sie hatte ihn über Twitter „aufgerissen“. Zu einem Zeitpunkt, zu welchem kaum noch was in ihrem Leben so richtig funktionierte.

Sie verbrachte die Tage in Ungewissheit, in Schmerz, in Wut und teils in nackter Verzweiflung, weil sie nicht mehr wusste, wie sie dem Ghosting eines Mannes umgehen sollte, der ihr im Februar noch ein Halsband anlegte…

Sie schrieb ihn also an, den „Superdom“, den „Subsammler“, den Herrn über mehrere Subs, den sie schon länger über Twitter und seinen Blog verfolgte.

Er entsprach überhaupt nicht dem, was sie sich unter „ihrem“ Dom so vorstellte und er verlangte von seinen Subs Dinge, die sie unter Zwang schon selbst erleben musste – einiges in ihr wehrte
sich, aber er schrieb in einem Blogeintrag über Subs die geduldig sind, die auf ein Zeichen ihres Herrn warten, die still in sich hinein „schmerzten“, weil dann doch wieder nichts kommt.

Dafür musste sie ihm ein Kompliment machen.

So begann das, was Monate später, zig Tausend Nachrichten, Worte, Sprachnachrichten, Telefonminuten, am Hbf. in Köln in einem ersten, lange Osterwochenende, seine Krönung finden sollte.

Erwartungen?

Ja, Himmel, natürlich hatte sie Erwartungen, auch wenn sie anderes Mantra artig von sich weg schob.

Sie erwartete, dass es ein schönes Wochenende wurde, ihre Auszeit von dem Leben, dass sie Kraft kostete, weil der Vorgänger ihre größte Tür geöffnet und sie mit dem ganzen Mist allein gelassen hatte.

Das wollte sie bis Dienstag verdrängen, wie alles andere auch, ob ihr das gelang.

„Nächster Halt, Köln Hbf., der Ausstieg befindet sich in Fahrtrichtung…“

Sie hörte nur noch das Blut rauschen und stellte sich prompt an die falsche Seite…

„Man man man, mit klar denken hast du es auch nicht mehr.“ witzelte eine Stimme in ihrem Kopf.

„Könnt ihr nicht alle verdammt nochmal Ruhe geben?“

Blutrauschen in ihren Ohren.

Keine Stimmen mehr.

Sie stieg aus, fuhr sich durch die Haare und wartete…

Hatte sie alles?

Es fühlte sich an, als ginge sie auf Watte, um sie herum Menschen, die alle irgendwo hin wollte, hastig, freudig, ungestüm, während sie nur dastand.

Den Griff des Rollkoffers fest in den Händen, so fest, dass sich ihre Fingernägel in die Handinnenfläche bohrten.

Sie schloss die Augen, rief sich nochmal seine Worte ins Gedächtnis, öffnete die Augen wieder und sah in sein Gesicht…

In eigener Sache (… mal wieder) // #TheTrainingOfO

Einschub: 01.05.2019 . Ich habe einige Texte bewusst durchgestrichen, weil eine Kontaktaufnahme nun exisitert. In der Kommunikation sind alle Beteiligten über das Ziel hinaus geschossen und da gehöre ich am Ende auch dazu.

 

Ich bin ein ziemlich pflegeleichtes Kerlchen. Und ich maße mir sicherlich nie und zu keiner Zeit an der Weisheit letzter Schluss zu sein.
Und darüber hinaus bin ich offen, bin ohne Helm und Visier unterwegs.

Ein Umstand, den sich leider nicht viele leisten können oder wollen, welche sich hinter Avas und Accountnamen verbergen. Dafür gibt es verschiedene Gründe, die ich allesamt respektiere und anerkenne. Ohne jede Ausnahme. Immer.

Mit der Zeit hat sich gezeigt, dass hinter all diesen Dingen Menschen stecken mit ihren ganz eigenen Geschichten, Fehlern und Unzulänglichkeiten. Die mich mögen, die mich nicht mögen. Oder die im öffentlichen Raum der sozialen Netzwerke über mich, statt mit mir reden.

Ich setze mich all diesen Dingen aus. Und das macht mich angreif- und auch verletzbar. Am Ende mache ich aber mein Ding. Ich mache das, was ich mache, nicht erst seit gestern und man darf mir ein gewisses Fachwissen unterstellen. Das mag sich arrogant anhören und vielleicht ist dem auch ein Stück weit so. So habe ich erlebt, dass ein „Kollege“ durch eine wahre Hetzjagd der sozialen Medien sogar seinen Twitter-Account hat aufgeben müssen. Weil sich niemand die Mühe gemacht hat, sich mit der Geschichte „dahinter“ zu befassen. Oder, weil man grundsätzlich davon ausgeht, dass der dominante Mensch immer und ausnahmslos der „Böse“ sein muss. Ein echtes Stigma, welches gerne gedacht wird. Vielleicht aus gutem Grund, weil es aus subjektiver Erfahrung einfach nicht so sein kann, wie es eventuell aber auch nicht geschehen ist.

Oder wie bei mir neulich, als ich von einem völlig normalen Vorgang im Rahmen meiner #Sexarbeit in Verbindung mit einer #OExperience berichtete.

Leider kann ich aufgrund des noch laufenden Prozesses nicht all zu sehr ins Detail gehen. Aber ein paar Worte möchte ich dennoch darüber vierlieren:

Ich habe im Einvernehmen mit der Fragestellerin einen Blogbeitrag öffentlich gestellt, in welcher ich auf sehr berechtigte Fragen bezüglich des #CircleOfFalbalus eingegangen bin. Eine Reaktion darauf (Nicht mal ein „Danke“!) kam nicht, obgleich ich annehmen musste, dass die Antwort durch Twitter getriggert, eher sehnsüchtig erwartet wurde.

Des Weiteren bin ich, sagen wir mal, in einen „Clinch“ mit einer anderen Fragestellerin gekommen und es liegen immer noch vier Direktnachrichten von mir rum, welche offensichtlich keiner weiteren Beantwortung bedürfen.

Wenn ich arrogant erscheinen sollte (siehe oben), dann erscheine ich nicht alleine arrogant. Willkommen im Club <3

Es ist nicht meine Art Shitstorms zu veranlassen. Und ich schätze, dass beide Damen sich ebenso darüber bewusst sind, dass es zum guten Ton gehört Dinge zu klären, bevor Vermutungen aufgestellt werden. Denn genau solche Dinge führen zu Katastrophen.

Was ich durchaus anerkenne ist, und da bleibe ich bei, dass ich Leuchttürme mag. Jeder von uns ist in einem anderen … hust … Fachgebiet des #BDSM meisterlich. Leuchttürme sollen heranfahrende Matrosinnen und Matrosen auf ihren Schiffen sicher durch die Klippen leiten. Das ist die Bestimmung von Leuchttürmen und diese sind richtig und wichtig. Doch ich empfinde es als wesentlich, dass die Bediener des Lichtes auch mal in die Richtung schauen, wohin ihr Licht so leuchtet. Manchmal bin ich mir nicht so sicher, ob das geschieht.

Mir kommt es so vor als wären diese Leuchttürme mehr und mehr auf Automatismus geschaltet und viel schlimmer noch, sehen sich in Konkurrenz zu anderen Leuchttürmen, weil ihr Licht eventuell viel schöner strahlt.

Nein, ich bin kein Heimlichtuer. Und ich werde mich immer Hinterfragungen meines Treibens stellen. Weil auch dieses kritische Hinterfragen mich zu einem besseren Menschen machen kann. Denn es ist wichtig, dass wir Leuchttürme nicht gegeneinander, sondern miteinander arbeiten, um „da draußen“ ein reales Bild von #BDSM abzuliefern. Denn es gibt eben nicht nur #SSC und #RACK.  Es gibt Menschen, die wollen genau das, was meine #OExperience erlebbar macht. Keine Mitbestimmung, keine Fragen, kein Nichts. Aber, hey, es ist ja eine Frau, die nicht gefragt wird. Ich stelle mir die Frage, was geschehen würde, wenn es ein Mann wäre, der nicht gefragt werden würde.

Doch wenn man eine sehr verständliche, subjektive Meinung zu einem meiner, und in gewissen Kreisen des #BDSM (#OExperience im Expliziten) selbstverständlich so gelebten Prozessen äußert und sich dann nicht um meine Stellungnahmen kümmert, dann wird das nichts. Sicherlich kann der Konsens bei Gesprächen auch der sein, dass man keinen Konsens findet. Aber wenn man mein Bemühen um Aufklärung einer Sache nicht ernst nimmt, dann sollte man sich überlegen, ob der Job auf dem Leuchttum der Richtige ist.

 

Für den Fall, dass ich was nicht richtig verstanden habe: Anruf genügt. Ich habe ein Impressum, da stehen alle Daten drin. Bitte DM zwecks Terminabsprache. Danke.