#KaminabendBDSM 4.0 – StatusUpdate (Good News)

Wie gestern bereits angedeutet kommt heute mal ein Status Update zum #KaminabendBDSM 4.0

Im Joyclub ist derzeit viel los und ihr habt sicherlich bemerkt, dass es viele Videoprojekte in letzter Zeit gab. Man stellt sich also ein wenig um, um sich redaktionell, wie eben auch Mitglieder gewinnend zu ändern. Und da ist der von uns in der SocialMedia-Welt geliebte #KaminabendBDSM leider ein wenig auf der Strecke geblieben.

Und so haben der JoyClub und ich ein wenig was an der Idee gefeilt und ich darf nun mitteilen, dass er stattfinden wird, die 4.0 🙂

Wir möchten uns bei den Menschen bedanken, die immer mal wieder nachgefragt haben, und denen wir irgendwie nichts Stabiles mitteilen konnten. Es hat uns gezeigt, dass wir nicht vergessen, ja manchmal sogar richtig vermisst sind. Gebt uns noch ein paar Momente, damit wir alles hübsch finalisieren können. Wir werden uns auf jeden Fall von uns aus bei allen Menschen melden, die sich bereits vorregistriert haben.

Danke 🙂

 

#SecretNight … Quo Vadis

Das Veranstalterleben hat ja manchmal so seine Tücken.

Hat das „O“-Einsteiger-Event Anfang 2018 (an meinem Geburtstag, wie üblich) alle Rekorde gebrochen, konnten wir diesen Erfolg an meinem diesjährigem Geburtstag 2019 im Rahmen eines „Upper Floor“ ja leider nicht wiederholen. Dafür sieht die kommende Party im März ziemlich gut aus. Des Weiteren sind bis zum Jahresende alle Übernachtungsmöglichkeiten vollständig ausgebucht. Und es ist gut möglich, dass der März 2019 tatsächlich an Platz zwei der Geschichte der #SecretNight unter meinem Kommando rutschen kann. Also alles in allem streben wir in Richtung „Schwarze Null“. Und das ist erstmal gut so.

Tatsächlich wurde an mich herangetragen, einen erneuten „Upper Floor“ oder derartiges zu planen. Auch wenn sicher ist, dass die #SecretNight im Januar 2020 #AusGruenden ganz bestimmt in diese Richtung geht, erscheint es mir fraglich, ob die #SecretNight mit der vermehrt weiblichen Besucherschar, auf welche wir sehr stolz sind, überhaupt der richtige Platz für ein Spektakel ist. Schließlich ist so ein Anlass eher mit Testosteron zu füllen, also Männerüberschuss anstelle von Frauenüberschuss. Ebenso wurde geäußert eine reine FemDom-Party zu machen, wo ich grundsätzlich nichts dagegen hätte.

Um das Ganze zu beleuchten hat es bereits vor Jahren die letzte FemDom im Jumbocenter zu Dortmund gegeben. Leider wurde die Anzahl der Gäste immer geringer, so dass wir diese einfach einstellen mussten. Die Gründe dafür sind mir als „Nachfolger“ nicht wirklich bekannt, auch wenn ich vor vielen Jahren dort mal der Koch gewesen bin. Diese FemDom hat gegenläufig zur #SecretNight am Freitag eines jeden geraden Monates stattgefunden und mir hat diese besondere Atmosphäre immer sehr gut gefallen.

Eventuell wäre es einen Gedanken wert, es mit der Testosteron lastigen Sache „Upper Floor“ und einer FemDom im Wechsel zu versuchen. Wir denken darüber einfach mal nach. So könnte die #SecretNight bleiben wie sie einfach und immer gewesen ist. Aber eine Aufspaltung macht natürlich nur Sinn, wenn die Kasse insgesamt klingelt und auch deutlich mehr Feedback diesbezüglich bei uns ankommt. Unternehmer kommt zwar von unternehmen und nicht von unterlassen, aber so ganz ins Blaue hinein geht es ja nun auch nicht.

Wir sind in Dortmund zudem auch nicht allein, denn das wunderhübsche Sadasia, als auch die Bedo-Studios, locken die Besucher in einem Segment an, in welchem wir nicht die Mitbewerber sind. Was wir also benötigen ist die viel gerühmte Flüsterpost, dass die #SecretNight existiert. Ob nun via Twitter, Facebook, im JoyClub oder auch in der Sklavenzentrale. Es wäre schön zu sehen, wenn unser „Mobiliar“ 😉 ein wenig mit uns die Werbetrommel rührt, wenn wir freundlich darum bitten dürfen.

An dieser Stelle würde sich auch das Jumbocenter für den #KaminabendBDSM eignen, wenn wir schon mal dabei sind 😉 Aber mehr dazu wird morgen gebloggt, weil anderes Thema.

 

Warum fühlen sich einige BDSMer irgendwie „besser“ als Stinos?

Das ist eine sehr feine und sehr berechtigte Frage.

Sie entbehrt nicht einer gewissen Tragikomik, denn wenn dem tatsächlich so ist, dann ist das Murks.

Für mein Verständnis sind wir BDSMer weder besser noch schlechter als die Stinos. Wir sind nur anders.

Es bleibt natürlich die Frage, warum einige meinen ihre sexuellen Präferenzen über die der anderen zu stellen.

Was ich nicht anführen möchte ist zum Beispiel Neid. Denn wer von oben herab auf andere schaut, der ist nicht neidisch.

Eventuell ist das irgendwie eine falsch formulierte Art von Stolz darauf, dass man es geschafft hat, die üblichen moralischen Grenzen überschritten zu haben?

Persönlich empfinde ich so ein Gebaren als ziemlich kleingeistig und wenig erwachsen. Wenn wir doch alle so tolerant sind, dann können /jene/ BDSMer im besten Sinne einfach erhaben auf die Stinos schauen und es dabei bewenden lassen. Aber ich befürchte, dass dies nicht unbedingt in der menschlichen Natur angelegt ist. Wir müssen irgendwie (be-)werten und in diesem Zuge auch (ver-)urteilen. Damit möchte ich das nicht entschuldigen, aber nur zu denken geben, dass auch innerhalb dieser sog. BDSM-„Szene“ ganz exakt auch untereinander nicht alles gülden glänzt.

Mir wurde zum Beispiel öfters vorgeworfen, dass das D/s, welches ich favorisiere irgendwie gar kein D/s sei.

Für den dominanten Part ergäbe sich nicht das Problem sich genauer zu erklären. Man habe halt einfach einen Lebensstil und geeignete submissive Fachkräfte würden sich diesem Stil einfach anschließen, wenn er denn zu ihnen passe. Ganz zu schweigen davon, dass ich viel zu weich sei und mir nicht anmaßen könne, überhaupt auch nur irgendwas mit BDSM zu tun zu haben. Dem stehen aber auch diejenigen entgegen, die diese meine #TheTrainingOfO als viel zu hart empfinden und das wäre meine versteckte Grundeigenschaft garantiert Frauen einfach nur hassen zu müssen. Was diejenigen gleich mitverurteilt, die sich meiner Kenntnis nach vollkommen freiwillig unter meinem Joch versammeln. Ich frage mich dabei dann immer – ja, was denn nun?

Ebenso gibt es da durchaus den „Krieg“ unter dem SMern, die sagen, dass beim reinen SM nicht gevögelt wird, während die anderen das durchaus machen. Und ja, werter Leser, BDSM ist ungleich SM, den SM ist nur ein Teil des Ganzen. Aber, das weißt Du ja. Tatsächlich gibt es SM-Clubs, die Penetration sogar in ihren Statuten verbieten. Persönlich finde ich das seltsam, aber so sind halt dann deren Regeln und ich habe mich als Gast daran zu halten. Und kann entscheiden, ob ich da hinwill oder eben nicht.

Übrigens auch die Seilknüpfer haben derlei Probleme unter sich. Bondage ist sich damit genug, dass die beseilte Person mehr oder weniger unfähig zu weiteren Bewegungen hübsch betrachtbar ausgeliefert ist. Und doch wollen manche Beseilte zusätzlich den Übergriff in diesem Moment auch beschlafen zu werden. Es ist halt deren Kick. Finde ich persönlich alles nicht tragisch. Jeder so, wie es halt gefällt.

Würde ich mich dem anschließen wollen, dann finde ich zum Beispiel aktives Lachen oder Necken während einer Session für „geht gar nicht“. Weil wer lacht, hat eben noch nicht genug Aua bekommen. Untergrabung des Machtgefälles. Auslachen des dominanten Parts. Oder so. Persönlich zelebriere ich meine Damen und mich in Stille und wenigen hörbaren Kommandos. Weil das halt eben mein Ding so ist. Und doch akzeptiere ich Paarungen, welche sich necken und während einer Session rumalbern und ich kann diesem Schauspiel auch etwas abgewinnen, weil es sichtbar ist, welche Freude beide aneinander haben. Jeder eben so, wie es halt gefällt.

Das sind nun alles Beispiele aus meinem persönlichen Erlebnisbereich und allein diese Auflistung könnte Grund für eigene Beiträge sein.

Worauf ich einfach hinaus will ist, dass diese Menschen, welche meinen sie hätten mit BDSM einfach den besseren Sex als die Stinos, von ihrer Warte aus ebenso Recht haben, wie die Stinos, die mit ihrem Sex sehr glücklich sind und das auch gerne betonen. Der Mensch macht es durch Kommunikation zum Problem. Sender, Empfänger und so was.

Wir sind darauf programmiert uns auf eine gewisse Art zu rechtfertigen, zu verteidigen und da ist es wohl manchen Leuten völlig egal, ob sie dabei die Grenzen des Respekts, welcher ihnen tendenziell heilig sein sollte, gegenüber denjenigen überschreiten, welche sie für minder sexuell begabt halten.

Liebe Stinos,

BDSM ist schon großartig. Aber es ist eben eine sexuelle Spielart, respektive Neigung, wie so viele andere sexuelle Neigungen und Spielarten eben auch. Egal was manche Menschen euch sagen wollen. Natürlich lade ich gerne im Rahmen meiner #Sexarbeit Singles und Paare dazu ein, sich mit BDSM zu beschäftigen. Und auch wenn es wie Werbung klingt … hust … es ist wesentlich sicherer sich mit BDSM zu beschäftigen, wenn man jemanden „dazu“ holt, der Grenzen respektiert und von welchem es „danach“ keine Anhänglichkeit zu befürchten gibt. Aber niemand ist halt dazu gezwungen BDSM zu machen oder auszuprobieren, wenn es schwer ist das gedanklich zu fassen.

Wir sind weder besser, aber auch nicht schlechter, sondern eben nur anders. Nun gut, vielleicht auch nur anders „normal“ 😉

 

#TheTrainingOfO -> Kleiner Wirbel um recht wenig

Auch im BDSM gilt, dass alles kann, aber nichts muss.

Und so ist das in so allen Spielarten des BDSM. Und auch im Sex. Und auch im Leben generell.

Niemand muss was, keiner wird zu was gezwungen. Die einzige Verpflichtung, die ein Mensch hat ist, dass er sterben muss.

Daran lässt sich evolutionsmäßig bei aller Gesundheit am Ende leider nichts ändern.

Nur der Exitus ist Pflicht, alles andere nicht.

Wir müssen halt nur für die Entscheidungen, die wir treffen bereit sein Kosequenzen zu tragen.

Das war es dann auch schon.


Was mich manchmal ein wenig mürrisch stimmt, ist die unglaubliche Resonanz in der Form, dass (ich anonymisiere) man sagt:

  • Das kannst Du doch so nicht sagen!
  • Das kannst Du aber nicht mit mir machen!
  • Das will doch keiner!
  • Das ist doch kein BDSM, das ist Missbrauch!

… usw … etcpp.

Was die werten Menschen damit wirklich meinen, ist mir bewusst. Aber ich erlaube mir doch mal einen kleinen Aufreger.


Dominanz macht ein Angebot. In diesem Fall bin ich das.

Submission liest das Angebot. In diesem Fall bist Du das.

DU alleine entscheidest, ob mein Angebot FÜR DICH gut oder schlecht ist. ICH bin da völlig außen vor.

Nehmen wir an, dass Du findest, dass das alles ein großer Haufen Mist ist. Nun, dann ist das FÜR DICH so.

Nehmen wir an, dass Du findest, dass das alles kein großer Haufen Mist ist. Nun, dann ist das FÜR DICH so.

Ich bin mir mit dem, was ich will und nicht will völlig im Klaren. Sonst würde ich meine Dinge nicht so offen auf den Tisch legen.

Und DU alleine entscheidest, ob DU in MEINE Richtung was probieren möchtest, oder eben nicht.

Wenn DU also was probieren willst, dann reden wir darüber.

Wenn DU das Kacke findest, dann gehe einfach weiter.

Ganz einfach.


Alles was ich sage, mache und tue oder lasse, geschieht weil das hier MEINE Welt des BDSM ist.

Es gibt noch viele andere Welten und es steht DIR frei diese Welten zu besuchen.

Ich bin sicherlich nicht die Antwort auf alle Fragen dieses Universums.

Und wenn DU glaubst, dass MEIN BDSM allgemeinverbindlich ist, dann scheinst DU es wohl ähnlich wie ich zu verstehen.

Das ist eine gute Grundlage.


Vor allem im #TheTrainingOfO höre ich sowas gerne immer wieder, dass ich viel zu hart bin und von wegen kein Safeword mehr. Du darfst mir glauben, es gibt andere Kolleginnen und Kollegen, die springen mit ihren Subs um, als wären sie „O“ und andere fangen erst dort mit ihren Subs an, wo ich aufhöre. Es ist ein extrem weites Feld und jede submissive Fachkraft soll bitte diese eine dominante Fachkraft finden und es ganz genau SO leben, wie SIE es wollen.

Und wer es mit mir leben will, der lebt es ganz genau so gerne. Und am Ende ist alles richtig, wichtig und auch gut so.


… habe fertig 😉

Dominus -> #Sexwork

Das wesentliche Merkmal eines Dominus ist, dass er ein Mann ist, der BDSM gegen finanziellen Ausgleich betreibt.


Dabei reichen die Facetten des BDSM wahrhaftig von links nach rechts kreuz und quer durch den Gemüsegarten. Vom Kuscheldom mit ein bisschen Aua hin zum Richter und Henker in einer Person mit ganz bösem Aua. Die Frage, die ich mir gestellt habe ist, welcher Dominus will ich nun sein?

Auf meiner statischen Seite -> https://training-of-o.de/blog/sexworking/ <- habe ich ja nun einen Abriss gegeben. Ebenso wird von dort auch nach -> https://training-of-o.de/blog/2018/12/29/was-war-was-wird-was-soll-was-ist-thetrainingofo-aber-auch-sexwork/ <- verlinkt. Was aber alles nur die halbe Miete ist.

Denn neben den persönlichen Neigungen gilt es zuvorderst den Wünschen des Gastes zu entsprechen. Wohlgemerkt, in meinem Fall, dem weiblichen Gast, respektive dem Paar. Nicht dem Einzelherren. Gewisse Fertigkeiten kann ich sicherlich auch Einzelmännern angedeihen lassen, wo ich selbst über eine Grenze für mich gehe. Denn Hetero-Escort allein wird mir nicht die Butter auf das Brot bringen. Was ich nach wie vor bleiben möchte ist … ein Mensch. Mit Achtung vor den Gefühlen anderer Menschen und gerade das scheint mir wichtig zu sein.


Haben Männer in aller Regel ziemlich schnell Lust, weil die Wegstrecke zwischen Kopfkino und Penis inklusive Umsetzung ziemlich kurze Lunte hat, ist dies bei der holden Weiblichkeit eher nicht gegeben. Kopfkino ist das eine, aber muss ich das umsetzen, will ich das, und wenn ja wie und natürlich auch mit wem? Frauen sind keine Kurzentschlossenen, die mal eben „auf dem Heimweg“ einen Dominus to Go mitnehmen. Meiner Erfahrung nach müssen nicht nur Ort und Zeit stimmen, sondern eben auch die Stimmung passen. Bei Männern ist das mit der Rattigkeit ziemlich schnell erledigt. Das Sexbusiness ist eben vornehmlich auf männliche Klientel und weibliche Anbieter ausgerichtet.

Ein Schelm, wer sich dabei nicht denkt, wer hier nun wen in der Hand hat 😉


In Ermangelung eines eigenen Folterkellers oder einer entsprechenden regelmäßigen Residierung in einem Domina-Studio, wie zum Beispiel der Kollege -> http://www.dominus.berlin/ <- bin ich wohl ganz exakt der Typ, mit welchem sich extravagante Dinge nur mit entsprechendem Vorlauf erledigen lassen. Und ich glaube, dass dies vor allem für weibliche Subs der korrekte Weg ist. Denn ich muss nicht „heute“ ran, sondern es kann durchaus ein Termin für in Wochen anberaumt werden. Frauen haben Zeit. Natürlich haben Sie auch Zeit zum Überlegen und das Date dann abzusagen, aber am Ende tragen sie die Kosten auch für das Extravagante und eine Frau wird es sich von ihrer Natur aus schon dreimal überlegen.


Womit wir dann zum reellen Knackpunkt kommen. Würden Frauen für Dominierung bezahlen? Wäre das nicht gleich zu setzen mit „OMG, ich habe es so nötig, dass ich mir einen Mann kaufe, der Dinge mit mir tut, die ich vielleicht auch mit anderen so ganz ohne Kosten machen kann?“ Tatsächlich ist da was dran. Frauen sind in aller Regel einfach nicht notgeil genug, im Gegensatz zu Männern. Letztere wollen wahrscheinlich öfter, als sie tatsächlich können. Frauen hingegen können öfter, wollen aber eben nur dann, wenn sie es wirklich brauchen.


(BDSM-) Hetero-Escort hat so seine Eigenheiten und genau das finde ich so faszinierend dran. Die Wunschzettel bedienen und dabei dennoch sich selbst bleiben. Und zwar bei allem benötigen Respekt. Viele Seiten von Kollegen sind darauf ausgerichtet, dass ein Dominus eine ziemlich dunkle Gestalt ist. Das kann ich zwar auch, aber finde das in der Werbung für meine Klientel ziemlich ungeeignet. Meine Persönlichkeit ist ziemlich heiter und dennoch ernsthaft. Es gibt Damen, die dies bezeugen können. Es leben halt der Unterschied zwischen „Darf ich Dir weh tun?“ und dem tiefen und ernsten Blick „Ich werde Dir jetzt weh tun!“.

So wird es mich genau als den Menschen geben, der ich bin. Spielereien mit durchaus ernsthaftem Hintergrund, um Sehnsüchte zu erfüllen, mit der nötigen Portion Heiterkeit, Anständigkeit und Respekt.

 

#SecretNight vom 04.01.2019 – Fleischbeschau

Der erste Beitrag im Jahr 2019 und gleich mal ans Eingemachte.


Am 04.01.2019 war es mal wieder so weit. Zum einen wurde ich einen Tag älter und gleichzeitig war abends in Dortmund die #SecretNight, welche ich nun eigenverantwortlich ins zweite Jahr führen darf. In der Fleischbeschau bin ich sehr zufrieden, dass ich so viele treue Menschen für die #SecretNight habe gewinnen können und irgendwann werden diese auch eine eigene Inventarnummer erhalten <3

Was mich immer noch verwundert ist, dass es gerade Menschen aus dem Twitterverse sind, welche sich dort blicken lassen. Facebook und auch Instagram sind da nicht so erfolgreich. Die Verbindungen zwischen Twitter und der primären Anmeldemöglichkeit im Joyclub scheinen größer zu sein als vermutet oder anders: Mein Followerkreis ist offener für meine Party, weil Twitter eben eine echte soziale Plattform ist, in welcher man sich kennen lernen kann bevor man sich wirklich mal sieht.

Wie dem auch sei, die Anzahl der Twittermenschen steigt beständig und so waren an meinem Burzeltag 10 Menschen anwesend, die aus der dunklen Ecke von Twitter den Weg ins Reich der Finsternis gefunden haben 😉 Und … eine Dame war so positiv angetan, dass sie sich gleich am Folgetag für März und Mai angemeldet hat. 😊 #hach


Unter der gestrengen Aufsicht von Lola und Rieke musste ich natürlich auch meine Geschenke auspacken. Und weil manche Menschen, wie auch diese beiden Damen, wahrscheinlich deutlich aufgeregter beim Geschenke auspacken sind, als der Beschenkte selbst 😉, musste diese Nötigung natürlich zu einer späteren Stunde angemessen bestraft werden.

Lisa machte es ganz und sehr speziell: Die Einladung an einen Ort, den ich nicht kenne, mit einer Überraschung, von welcher ich nichts weiß. Spannend <3

Den absoluten Oberhammer hat sich jedoch meine Frau geleistet, welche sich hinter meinem Rücken unter dem Vorwand eines Wellnesswochenendes mit ihrer Besten zu einem Fotografen begab und sich für einen Jahreskalender auszog. In der ganzen Hektik des Abends, weil ich ja immer noch Veranstalter bin, war das ein echtes Highlight und hat den alten Mann sich still in eine Ecke verziehen lassen, um dieses emotionsgeladene Geschenk aufnehmen zu können.


Ein verabredetes Geschenk habe ich von einem befreundeten Dom erhalten, welcher mir seine Sub für eine Vorführung auslieh. Am Ende hatten wir eine gemeinsame Vorführung mit Subtausch, also gab ich ihm meine Frau. Die ganze Aktion vor Publikum dauerte fast eine Stunde und da der Abend unter dem Motto „Upper Floor“ stand, gab es auch Fremdüberlassung der Damen an anwesende Einzelherren zum Zwecke oraler Bedienung.

Wir haben sehr gut geteamt in dieser Sache, so dass wir Jungs unter uns bereits entscheiden haben, diese Aktion an einem anderen Ort zu einer anderen Zeit geflissentlich zu wiederholen.

Wieder einmal mehr hat meine Frau mir bewiesen, dass sie über sich hinauswachsen kann und würde nicht das Leben uns allen Grenzen aufzeigen -> Sie ist zumindest Teilzeit „O“. Und auch die befreundete Sub hat Vorstellungen in diese Richtung. Wir werden also sehen, was die Zeit und das Jahr 2019 diesbezüglich so bringt.


Vor diesen offiziellen Teil habe ich die Einzelherren selbst gebrieft und ich alle haben sich an meine Regeln gehalten, niemand ist aus der Reihe getanzt und keiner musste eingreifen. Jedem war klar, dass ich allein die Regeln bestimme und den Damen die Herren zuweise. Würde also eine Dame vor ihnen zu knien kommen, dann bekämen sie ihren Blowjob, sonst eben nicht.

Beobachtung; Keiner der Einzelherren ist gekommen. Die Aufregung war wohl einfach zu groß vor dem mehrheitlich weiblichen Publikum (Die #SecretNight spricht eben sehr viele Paare und Frauen an, und das soll auch so bleiben!) tatsächlich zu performen.

Notiz: „Upper Floor“ funktioniert nur dann gut, wenn mehr Testosteron als Östrogen im Raum ist. Auf der anderen Seite kamen die Damen und wir als Voyeure dennoch auf ihre Kosten und das war das Wichtigste.

Ich möchte mich bei allen Beteiligten bedanken und einen undominanten Sammelknutsch an alle für die vielen Geschenke 😊