@horrorfrau -> Edelstahl, Wolf, Kette #DreiWortStory

An Tagen wie diesen, vor allem an Montagen und immer dann, wenn es zusätzlich auch auf Montage geht, komme ich irgendwie nicht aus dem Quark. Selten schlimm fühle ich mich wie durch den Wolf gedreht und die Entspannung des Wochenendes ist bereits nach wenigen Minuten auf der Arbeit vollkommen flöten gegangen.

Man sollte doch meinen, dass sich die Erholung am Wochenende wenigstens ein klitzekleines bisschen zumindest auf den Montag niederschlägt. Aber wahrscheinlich habe nur ich unter den Kolleginnen und Kollegen noch eine Art halbwegs befriedigendes Sexualleben. Oder man sieht es ihnen einfach nicht an. Sollten die Menschen nicht glücklicher wirken, wenn sie Sex haben (können)?

Wie dem auch sei, ich jammere einfach mit. Muss ja auch nicht jeder mitbekommen. Obwohl das eigentlich falsch ist. Wenn meine Kolleginnen und Kollegen hier aber so von BDSM erzählen, dann rollen sich mir die Fußnägel hoch. Ich sollte mehr Aufklärung betreiben, vor allem weil wenn die so erzählen, was ja man in Gänze „gar nicht geht“ nicht mal die Hälfte von dem ist, was mich wirklich kickt.

Eine Frau erniedrigen wollen sie wohl alle, aber trauen sich nicht mal die eigene Partnerin darauf anzusprechen. Weicheier. Allesamt. Einen auf dicken Macher machen, aber keine Eier in der Hose. Sind halt alles Schlampen, außer eben Mutti. seufz

Manchmal glaube ich, dass die submissiven Kräfte dieser Welt wirklich die Welt regieren und wir uns die dominanten Kräfte zu unserem eigenen Nutzen verfügbar halten. Und eben nicht anders herum, wie ich die Dummbratzen immer wieder schreien höre. Mal ganz abgesehen davon, dass auf der Arbeit eh niemals nicht gevögelt wird (jedenfalls nicht mit mir), wäre aber auch eh niemand da, der mich auch nur ansatzweise zu irgendeiner Form libidösen Verhaltens animieren könnte. Da wäre eher dösig ein gutes Stichwort.

Ich bin da schon ein bisschen „picky“ und genau das ist vielleicht auch mein Fehler. Ich weiß es nicht. Weil Sex an und für sich kann ich als halbwegs ansehnliche Frau immer haben. Jeden Tag und nachts auch mit Beleuchtung. Aber im Sinne des BDSM benötige ich eben einen Menschen, der genauso auf Edelstahl steht, wie ich das tue.

Dann will ich ein Halsband und Manschetten an Armen und Beinen tragen und nach guter alter Sklaventradition des Nächtens unter Schlägen nackt durch die leeren Straßen eines abgelegenen Dorfes getrieben werden. Entblößt. Zur Schau gestellt. Verwundbar sein. Weinen und Schreien dürfen. Und das nicht nur wegen Schmerzen. Bei -5 Grad Celsius.

Kopfkino aus.

Aber so jemanden zu finden, der das auch ganz genau so will, wie ich das will. Der als in der Lage und wirklich willens ist, genau diesem meinen Kick zu folgen … ich muss wählerisch sein, weil schließlich will ich auch nicht mit Beton-HighHeels in der Wupper schwimmen gehen. Es ist halt immer der Unterschied zwischen dem, wozu frau so masturbiert und was ich mir so vorstelle, was eventuell tatsächlich machbar sei.

Und weil ich nun mal meinen Erfahrungsschatz habe wird es immer schwieriger jemanden zu finden, der halt auch, verfickt noch eins!, bleibt und nicht nur mal eine Schnuppernacht „ausprobieren“ will, um „mal zu sehen“, ob dies etwas für ihn sei. Auf solche Vögel lasse ich mich nicht mehr ein und doch quält mich die Sehnsucht nach einem ganz persönlichen Sklavenhalter.

Und daher werde ich mich immer wieder auf solche Vögel einlassen müssen, damit meine Libido überhaupt noch was zu tun bekommt. Ach, es ist eine Krux. Wer will schon eine Sklavin zur Freundin? Oder zur Frau? Oder als Mutter der Kinder? Fuck, ich will, ich will, ich will meinem Mann halt eine Hure sein und er soll über mich nach Lust und Laune verfügen dürfen. Er soll nicht fragen, er soll machen. Er soll mich an die Kette legen und mir sagen, dass ich seine Fotze bin, sein Objekt, sein Eigentum, sein Mädchen, sein $whatever.

seufz … ich bin dann mal weg. Heute geht es noch zum Weiberabend des Ortsauschusses meines Dorfes. Bis morgen …


Die #DreiWortStory ist eine Nutzer gesteuerte Angelegenheit.
Immer wieder mal frage ich meine Verfolger nach drei Worten aus denen ich dann eine, hoffentlich, erotische Geschichte forme. Alle Worte müssen, wenn auch nicht in der gegebenen Reihenfolge, in der Geschichte vorkommen und sie müssen sinnvoll eingesetzt werden.

Die Herausforderung für mich ist, dass ich mich gedanklich flexibel einfach auf die merkwürdigsten Konstrukte einlasse. Also quasi mehr improvisiere und doch versuche tiefgründig zu bleiben.

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