Die Reifeprüfung

Sie wusste, dass der kommende Abend ein besonderer werden wird. Hatte ihr Dom ihr doch versprochen, dass sie nach diesem Abend ihr Halsband wird behalten können, da sie es sich redlich verdient hätte.

Auf der einen Seite war sie ein absoluter Neuling im Business ihres Herrn, auf der anderen Seite verfügte sie über genügend Lebenserfahrung um ganz genau zu wissen, was sie tat, als sie sich auf das Spiel ihres Herrn eingelassen hatte.

Ebenso wusste sie, dass sie nicht alleine als Sub bei ihrem Herrn sein wird. Eine Schwester-Sub würde das Wochenende mit ihm verbringen, aber da sie so sehr um ihr Halsband gebettelt hatte entschied ihr Herr, dass aus der Kür nun eine Pflicht würde. Und es gäbe darüber keinen weiteren Konsens als den, dass sie zu erscheinen und die Prüfung abzulegen habe. Mehr Informationen hatte sie nicht.

Mit der Schwester-Sub kam sie gut klar. Sie hatte schon ab und an mit ihr telefoniert und sie war sich durchaus grün mit ihr. Außerdem wusste sie, welchen Kink ihre Schwester-Sub für ihren Herrn lebte und er unterschied sich sehr von dem ihren. Doch die Schwester-Sub nun im Rahmen der eigenen Reifeprüfung kennen zu lernen, war für sie nicht ganz ohne. Es würde also keine Begrüßungstänze geben a la „Schön, Dich endlich persönlich zu treffen <3“, nein, es ging direkt in die Vollen. Die schwesterliche Begrüßung musste warten.

Ihrem Herrn war dies sehr wohl bewusst, aber er hatte auch explizit bei der Wochenendlerin nachgefragt, ob ihr dies Recht sei und sie hatte dem zugestimmt. Somit würde nun auch für diese eine Prüfung im Raum stehen, nämlich brav sein, lieb sein, schweigen, zuschauen. Wenigstens hatte sie das so im Kopf. Vielleicht würde sie ja noch mal mit ihr telefonieren, um sich gegenseitig zu beruhigen.

Das Kopfkino lief auf Hochtouren. So sehr sie auch versuchte elementare Bestandteile zu erfahren, so wusste sie, dass ihr Herr auf keine Fragen antworten würde. Er würde sie eher in die Irre führen und sie dann etwas anderes leisten lassen. Dass es über einen üblichen Dreier hinausgehen würde, also daran bestand kein Zweifel. Aber würden sie nur zu dritt sein? Würden sie gemeinsam woanders hinfahren? Pornokino? Parkplatz? Wald? Mehr Schmerz? Weniger Lust? Oder würde es an der Türe klingeln und fremder, männlicher Besuch erscheinen? Oder alles zusammen?

Dass ihr Herr ziemlich spontan ist, davon konnte sie sich bereits überzeugen. Nicht berechenbar. Obwohl ihr Kink mit seinem nahezu übereinstimmte, war sie sich nur darin sicher, dass sie sicher war mit ihm. Sie masturbierte zu jedem Gedanken, der ihr in den Sinn kam und jede Situation, welche sie sich vorstellte war erfüllt mit Leidenschaft.

So begann nun eine letzte Woche vor ihren großen Auftritt und nur eigene Krankheit oder Tod würde sie davon abhalten in ihr Auto zu steigen und zu ihm zu fahren und alles zu tun, was ihr Herr für sie vorbereitet hatte. Ohne zu zögern. Ohne zu fragen. Mit voller Hingabe. Um das Halsband zu bekommen, welches sie für ihn tragen wird wollen.

SMBloggerfragerunde // #Blogparade // #humiliation (Teaser)

Der Oktober wird schmutzig, liebe Liebenden 😉

Das hast Du jetzt nicht geschrieben, so was Dummes!

… weil ich es kann 😉

Doofkopp!

Fresse!

Selber!

Ruhe jetzt, das Interview läuft!

… trollt sich.

  1. Charakterisiere Dein Lebensgefühl mit einem Satz.

    Der Sarg hat kein Regal.

  2. Würdest Du eher auf Sex oder auf Humor verzichten?

    Humor. Meiner ist eh so speziell, dass er kaum auffällt.

  3. Welche Zweifel hast Du beim Schreiben Deines Blogs?

    Prinzipiell keine. Dinge, welche zu intim sind, die beschreibe ich auch nicht. Vor allem dann, wenn es um Inhalte des Spieles mit meinen Subs geht. Die Welt kann verkraften das nicht so genau zu wissen. Es sei denn, die Sub bloggt ebenfalls, dann sprechen wir uns ab, welche Detailtiefe erreicht werden soll. Da ich auch oft genug betone, dass es sich immer alleine um meine Ansichten auf die bunte Welt des BDSM handelt und ich nicht im Besitz der wahren Antwort bin, also nur meine Weisheit mit Löffeln gegessen habe, kann ich nicht verhindern, wenn LeserInnen glauben, dass BDSM so ist, wie ich es beschreibe. Das ehrt mich zwar, aber es ist eine falsche Annahme.

  4. Gäbe es für Dich einen Grund mit dem Schreiben oder Bloggen aufzuhören?

    Nein. Ich blogge, wenn ich Lust darauf habe aus unterschiedlichen Gründen. Auf der anderen Seite, wenn mir jemand ein Leben ohne Wecker finanzieren würde … hmmm … hätte ich noch mehr Zeit dazu.

  5. Ein Gedankenspiel: Stell Dir vor Du müsstest entscheiden:
    a) Entweder auf alle Deine Fotos verzichten oder b) all Dein Geld und die Ersparnisse aufgeben? Wählst Du a) oder b) und warum?
    (Bedenke, dass Du mit viel Geld zB auch viel Gutes tun könntest)

    Da ich kaum Fotos besitze, weil ich Emotionen und Momente (positive und auch negative) eh nicht in Bildern festhalten kann, nehme ich das Geld und nach zwei Wochen Vollpension im Puff fange ich an weniger egoistisch damit umzugehen.

  6. Marmelade oder Nutella?

    Nutella!

  7. Was ist Dein Rezept gegen Schreibblockaden?

    Ich muss nicht bloggen, also lasse ich es dann auch. Das ist ganz einfach.

  8. Versuchst Du in Deinen Posts für Leser zu schreiben oder eher für Dich?

    Ich bin mir bewusst, dass eine Filterblase um mich herum exisitiert, die mir von den Lippen liest, bevor ich überhaupt was sage. Das macht mich sehr demütig, aber die LeserInnen sind bei mir, weil ich mich nicht von Ihnen manipulieren lasse regelmäßig was zu schreiben. Manchmal mache ich eine Umfrage, wozu ich was schreiben soll, was interessant sein könnte und schmiere das dann in einem Rutsch runter. Dieser Beitrag wurde übrigens am 19.09.2018 geschrieben, auf „Veröffentlichen am …“ gesetzt, damit ich diesen Teil der #Blogparade hinter mir habe. Ich hatte halt Lust darauf.

  9. Wenn Du der Welt etwas zurufen könntest, was würde das sein?

    Der Sarg hat kein Regal (Shoutout-Modus)

  10. Bist Du bei Strafen eher für Paddel, Gerte und Peitsche zu begeistern oder Hand und Gürtel?

    Ich schlage eine Sub, weil ich das will und nicht, um diese zu bestrafen. Strafen müssen unangenehm sein und nicht Lust bringend. Da ich sehr kommunikativ bin ist „Stille“ für einen definierten Zeitraum die absolute Höchststrafe für meine Subs. Alles andere wäre Kindergarten.

  11. Gehst Du noch einer geregelten Tätigkeit nach?

    Das ist der Fall.

  12. Kannst Du vom Bloggen leben?

    Nein.

  13. Würdest Du gerne vom Bloggen leben?
    (Anm. des Red: Macht nur Sinn, wenn 12. verneint wird)

    Tatsächlich habe ich darüber nachgedacht, ob ich für andere Blogs oder Zeitungen Kolumnen schreiben sollte. Ich bin da sehr offen für, allerdings lasse ich mir keinen Maulkorb bezüglich möglicher Zielgruppen anlegen, was das wahrscheinlich verhindert.

The Contestants <3 

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Einschub // Fort- und Weiterbildung von Betriebsratsgremien

Authentisch musste ja schon sein, nicht wahr? Kann ja nicht immer nur ums Ficken gehen, richtig?

Natürlich nicht, aber in den Kopf ficken kann man auf vielerlei Art.

Orrrr ….!

So habe ich heute einen guten Teil des Tages mit der Erstellung des Bildungsprogrammes innerhalb des Referentenarbeitskreises der IG Metall Bonn-Rhein-Sieg verbracht, welche dann in 2019 durch das DGB-Bildungswerk NRW. e.V. veranstaltet werden. Quasi die Basis für die Programmhefte, die demnächst verfügbar sein werden.

Dabei kam es zu einem kleinen Umbruch, weil wir in 2019 auch Teile der Seminarreihe „BR-Kompakt“ der IG Metall regional durchführen werden. Insgesamt werde ich ein BR1-Einstiegsseminar und beide BR-Kompakt-Seminare (Personelle Maßnahmen und Mitbestimmung), sowie ein AN1-Seminar (Gewerkschaftliche Grundlagen) durchführen.

Des weiteren werde ich in 2019 meine eigene Fortbildung als Referent angehen und mich in Richtung Entgelt, Arbeits- und Gesundheitsschutz und Schwerbehindertenvertretung entwickeln. Gerade letzteres liegt mir sehr am Herzen.

Dazu kommen sicherlich noch einige Gremienseminare, also Betriebsratsschulungen- oder Klausuren, welche sich lediglich mit dem gesamten BR-Gremium beschäftigen und/oder „inhouse“ bei den Gremien stattfinden werden. Diese unterscheiden sich von den allgemeinen Grundlagenschulungen dahingehend, dass sie sich explizit mit den Themen des Gremiums beschäftigen, also den Problemen vor Ort und wie man diese angehen kann.

Wer also meine Person mal kennen lernen will, dem gebe ich die Möglichkeit dazu entweder in den Seminaren, die ich hier veröffentlichen werde, sobald die Hefte gedruckt sind, oder eben auch direkt ein Gremien-Seminar zu machen. Diese werde ich dann über das DGB Bildungswerk NRW e.V. einfädeln. Dies ist vor allem für frisch gewählte Gremien interessant, die sich in kurzer Zeit viel Wissen aneignen müssen und eben nicht auf andere Grundlagenschulungen lange warten können oder wollen.

Dabei mache ich grundsätzlich keinen Halt auch vor nicht gewerkschaftlich orientierten Gremien und das hat auch seinen Grund. Meiner Erfahrung nach haben die Mitbewerber den entscheidenden Nachteil, auch wenn sie mit kostenfreien iPads um sich werfen und vielleicht auch mitten in den Großstädten stattfinden, aber sie geben kaum einen Mehrwert. Was nützt es einem Betriebsrat, wenn er zwar seine Rechte kennt, diese aber nicht im Betrieb umsetzen kann. Und zwar aus eigenem Saft und nicht für jeden Furz einen Rechtsanwalt beschäftigt. (#Rant Ende).

Ich würde mich sehr freuen, wenn sich das eine oder andere Betriebsratsmitglied aus meinem Umfeld der sozialisitischen Medien mit mir diesbezüglich in Verbindung setzen würde. Vielleicht klappt es ja, wenn wir mal ein BR-Seminar nur mit Twitterern zB voll kriegen würden 🙂

So long 😀

Martin

#DSGVO – Das Kompendium

Da wollte ich mich doch tatsächlich hinsetzen und was zur #DSGVO schreiben, dabei habe ich das alles schon längst erledigt.

  1. http://training-of-o.de/blog/dsgvo/
  2. http://training-of-o.de/blog/2018/04/10/datenschutz-grundverordnung-dsgvo-ausgruenden/
  3. http://training-of-o.de/blog/datenschutzerklaerung/

Ich würde mal behaupten, dass für 95% aller Blogs exakt dieses Muster zutrifft. So lange es keine Gewinnerzielungsabsicht gibt. Ist euch übrigens etwas aufgefallen? Die Warnung vor einer Abmahnwelle durch Winkeladvokaten? Nun … sie ist ausgeblieben und das hat auch seinen Grund:

Lesenswert:
https://www.wbs-law.de/internetrecht/erste-dsgvo-abmahnungen-im-umlauf-ra-solmecke-klaert-auf-77452/

Meiner Auffassung nach sind die uns vorliegenden Abmahnungen, selbst wenn die Vorwürfe stimmen sollten, unberechtigt, da die DSGVO keine Ansatzpunkte dafür enthält, dass es sich bei ihren Regelungen um Marktverhaltensregeln handelt. Doch nur dann, wenn es sich um Marktverhaltensregeln handeln würde, könnten Wettbewerber ihre wettbewerbsrechtlichen Unterlassungsansprüche selbst wirksam geltend machen. Ziel der DSGVO ist es, die Grundrechte und Grundfreiheiten natürlicher Personen und insbesondere deren Recht auf Schutz personenbezogener Daten sicherzustellen. Im Mittelpunkt der Verordnung steht also der Mensch und weniger die Lauterkeit des Wettbewerbs.

Diese Frage wird die Gerichte allerdings noch die nächsten Jahre beschäftigen. Urteile deutscher Gerichte aus der Vergangenheit können nur bedingt zur Klärung herangezogen werden, da es sich bei der DSGVO um eine europäische Verordnung handelt, die auch im Lichte des EU-Rechts ausgelegt werden muss.

Trotzdem sollten Betroffene die Abmahnung dringend, auch wenn ich diese für ungerechtfertigt erachte, ernst nehmen. Wer die Abmahnung links liegen lässt, dem droht eine kostspielige Einstweilige Verfügung. In jedem Falle sollten Betroffene die oft nachteilig vorformulierten Unterlassungserklärungen prüfen lassen. Auch die geforderten Rechtsanwaltskosten sollten überprüft werden, ob diese nicht Angriffspunkte bieten, um sie zu verringern.

Die ersten Abmahnungen zeigen zurzeit noch deutliche rechtliche Schwächen oder wurden sehr allgemein verfasst. Das könnte auch daran liegen, dass die Rechtsunsicherheit immer noch sehr groß ist. Selbst Abmahner wissen im Moment augenscheinlich noch nicht, was hinter vielen Regelungen der DSGVO steckt.

Das Hauptproblem der neuen DSGVO sind die sehr strengen Vorschriften zu den Informationspflichten. So muss jetzt jeder ganz genau regeln, wie er mit den Daten seiner Kunden oder Webseiten-Besuchern umgeht. Hier liegt, wie sich nun zeigt, auch das größte Einfallstor für Abmahnungen. Insofern rate ich jedem Webseiten-Betreiber, einen entsprechenden Generator (z.B. unseren kostenfreier Generator unter https://www.wbs-law.de/it-recht/datenschutzrecht/datenschutzerklaerung-generator/) zu nutzen oder sich eine rechtssichere Datenschutzerklärung von einem Rechtsanwalt formulieren zu lassen. Denn hat man es geschafft, seine Internetseite datenschutzkonform zu gestalten, sind Abmahnungen in diesem Bereich eher selten.“

Tatsächlich bin ich mir relativ unsicher, was ich Gewerbe treibenden Bloggern empfehlen soll. Persönlich würde ich mir zusätzlich zum Generator über die Rechtsanwaltskammer einen Fachanwalt für Medienrecht suchen, der mich berät. Unternehmer müssen eben auch investieren. Da beißt die Maus keinen Faden ab.

Des weiteren bin ich auch kein Freund von „anonymen Blogs“, die mit gekauften Adressen arbeiten. Aber es ist ein Leichtes sich ein Pseudonym zuzulegen und die Adresse eines Freundes im Blog zu benennen.

Ich verstehe jedoch die Motiviation nicht mit Klarnamen zu arbeiten, denn wenn ich ein Buch unter einem Künstlernamen rausgeben kann, warum sollte ich das nicht auch mit einem Blog machen können? Glaubt mir, dass auch ein Verlag Klarnamen von Autoren rausgibt, wenn der Staatsanwalt zwei mal klingelt.

Es steht also das Persönlichkeitsrecht auf Anonymität gegen das Transparenzgebot der #DSGVO, nämlich wem ich direkt in den Hintern treten kann, wenn er meine Rechte verletzt. In Summe würde ich jedoch annehmen, dass kein Blogger jemals einen anderen Blogger (Anspruchsberechtigt) wegen der #DSGVO vor den Kadi zerren würde. Das ist doch Unsinn.

Die meisten Rechtsverstöße in Blogs haben eher was mit Markensachen zu tun, oder mit Urheberrechten, weil man Bilder aus dem Netz als Beitragsbilder nutzt. Wer also (mindestens) gewerblich mit seinem Blog Kohle scheffelt, der sollte schon um Erlaubnis bitten und sich Fotos von sonst wo lizensieren lassen etcpp. Aber das sollte allgemeines Rechtsempfinden sein.

Ich habe schon vor der #DSGVO angeboten WordPress-Blogs auf Konformität zu prüfen und dabei zu helfen (Frauen zahlen gerne in Blowjobs – [Sarkasmus]) das Blog relativ sicher zu machen. Mit anderen Blogportalen sollte mir das auch gelingen, weil es mittlerweile viele AddOns seitens der Blogbetreiber gibt.

Daher schließe ich mein Kompendium für heute und vielleicht ergeben sich in den Kommentaren konkrete Anhaltspunkte für ein Q&A in naher Zukunft. In der Zwischenzeit kümmere ich mich um mein kaputtes SSL-Zertifikat.

So long.

Martin

Arroganz vs Dominanz

Seit den Geschehnissen sind nun ein paar Tage vergangen und ich habe Abstand gewonnen. Tatsächlich bin ich in mich gegangen und habe mit dem ernsten Willen zur eigenen Läuterung den ganzen Vorgang dahingehend untersucht, wo ich eine Ursache sein könnte. Nämlich a) durch mein arrogantes Verhalten eine korrekte Reaktion zu bekommen oder b) durch mein normales Verhalten eine arrogante Reaktion zu erhalten.

Also irgendwas mit Arroganz.

Ich muss die Inhalte zitieren, auch wenn diese im privaten Nachrichtenmodus erzeugt wurden. Maximale Anonymisierung und Pseudonymisierung werden ihr Übriges tun.

Man führt Listen und nimmt dort auf ohne zu fragen? Das finde ich ziemlich befremdlich!

Dies ist der Einstieg.

Wie ihr wisst verwalte ich in meinem Twitteraccount meine Follower in Listen. Eine davon lautet #CircleOfFalbalus, dort sind meine Twitter aktiven Subs aufgeführt. Eine andere lautet #Fuffzig, dort sind diejenigen gelistet, die ich auf meinem 50. Geburtstag gerne sehen würde. Für den Fall, dass deren Twitteraccount im Jahre 2020 noch funktioniert 😉 Dann gibt es noch #RealLife, für diejenigen, welche ich im realen Leben mal getroffen habe und dann noch #Kaffeedate, für diejenigen (zumeist weiblicher Natur), welche mit mir mal ein solches Date hatten oder die ich einfach gerne mal treffen würde. Manche sind mittlerweile in allen vier Listen, manche nur in zwei und sonst wie.

Und wenn ich mal so durch meine Twitterfollowerinnen blättere, fällt mir ab und an eine Dame auf, mit welcher ich mich gerne mal auf einen Kaffee treffen würde. Und da hatte ich eine Dame aufgenommen, mit welcher ich mir das wünschen würde und hub sie gleich in das #Kaffeedate und in die #Fuffzig. Daher auch meine Antwort an XYZ:

Hallo, ich verstehe die Frage nicht. Das Führen von Listen in seinem eigenen Account ist eine Möglichkeit die Flut von Followern in geordnete Bahnen zu lenken und gleichzeitig eventuell eine Botschaft mit auf den Weg zu geben. So z.b. meine Liste #Fuffzig für die, die zu meinem 50. eingeladen sind. Ansonsten spezifiziere bitte. Was du meinst?

Die Dame bedankte sich auch öffentlich für das Listen und damit war es das erstmal. Bis eben ganz oben diese Botschaft per DM rein kam. Es musste also bei dieser (vermeintlich) domlosen Dame (man kann ja nicht alles lesen!) einen Herren geben, welchen ich nicht auf dem Zettel hatte. 

Zur Erinnerung: Ich führe meine Subs in meinem Profil auf einem Schild und meine Subs tun dies in ihrem Profil mit mir. Das muss nicht jeder machen, verstehe ich, aber der Reihe nach. Ich ging also auf das Profil dieses Herrn und schaute nach. Und tatsächlich, dort war ein angehefteter Tweet zu finden, welcher aussagte, dass XYZ Anspruch auf ABC erhebe. Und unter diesem Tweet befand sich sogar eine Botschaft an mich, komplett ohne Mention, was manchen einfallen würde. So sinngemäß.

Ich machte von dem, was ich sah einen Screenshot und wandte mich direkt an ABC. Es gibt leider viele von diesen merkwürdigen Menschen, welche so tun, als würde eine Frau ihre Sub sein und die Frauen wissen das noch gar nicht. Sicher ist sicher. Und ABC bestätigte mir, dass dies so richtig sei. Was mich wunderte, weil ihr Profil insgesamt so überhaupt nicht bezeugte, dass ABC zu XYZ gehören würde. Jedenfalls nicht auf die ersten zwei, drei Scrollbewegungen. Ich hatte jedoch keinen Grund ABC nicht zu glauben, weil welche Frau nimmt einen Mann zum Dom, den sie nicht will.

Ich schrieb dem XYZ nun folgende Zeilen:

Es ist darüber hinaus schwierig jemanden zu befragen, wonach auch immer, wenn es keinerlei Hinweise auf Verbundenheit gibt. Das ist nun geklärt. Aber eine Entschuldigung gibts dennoch nicht. Es ist nichts Unzüchtiges oder Ungewöhnliches dabei Listen zu nutzen. Bis dahin … Martin

Tatsächlich war ich mir keiner Schuld bewusst und bin es immer noch nicht, dass ich ein so schreckliches, generelles Vergehen an allen D/s-Riten verbrochen hatte. Und ich habe nun Tage damit verbracht (und auch meine Sub Lisa ehrlich dazu befragt, welche das live und in Farbe mitbekommen hat), ob das anmaßend sei. Ich schätze meines Subs u.a. wegen ihrer Loyalität und ihrer Ehrlichkeit mir gegenüber. Sie würden es mir mitten ins Gesicht sagen, wenn ich Mist baue. Ihre Wortwahl gegenüber XYZ war nicht schmeichelhaft. Belassen wir es dabei. Hier seine Antwort:

Dann solltest du deine Augen öffnen und lesen und, vielleicht, vorher fragen! Ich werde ABC anweisen dich zu blockieren. Und noch etwas, Arroganz hat mit Dominanz so gut nichts zu tun!

Lieber Kollege XYZ,
Dominanz hat tatsächlich nichts mit Arroganz zu tun. Jedenfalls dachte ich das vor unserer Unterhaltung fast immer. Tatsächlich hat Dominanz etwas mit Vertrauen zu tun und zwar in Ihre Sub, welche mich einschätzen kann, auch wenn sie mich persönlich gar nicht kennt. Ihre Sub ist eine erwachsene Frau, die mit beiden Beinen im Leben steht und ich kann nur hoffen, dass sie ihre Hände nur innerlich über dem Kopf zusammen geschlagen hat und das Sie auch ihr Augenrollen nicht mitbekommen haben.
Ihr Verhalten deutet auf einen Mann hin, welcher sich seiner selbst nicht sicher ist und weil er auch seiner Sub nicht sicher ist diese in einem Rahmen kontrolliert (oder kontrollieren will), welchen ich persönlich als ungesund einstufen muss. Aber ich sage auch, dass wenn Ihre Sub sich dazu entschlossen hat, diesen Weg mit Ihnen so zu gehen, dann ist dass in Ordnung. Dann will ich mich auch nicht weiter einmischen.
Dominanz hat für mich zusätzlich nichts mit Eifersucht zu tun. Weil Dom und Sub sich gegenseitig vertrauen müssen, wenn sie sich zumindest die sexuelle Treue schwören.

Ihr Verhalten jedoch (Kontrolle, gepaart mit Eifersucht) führt auf Ihrer Seite zu einem arroganten Verhalten mir gegenüber. Sie werden von keinem Twitterer ernsthaft verlangen wollen, dass sie/er sich tagelang durch Timelines quält, um nur in die Nähe einer Vermutung einer Behauptung zu kommen, dass zwischen Ihrer Sub XYZ und Ihnen Dom ABC eine ehrliche Verbindung besteht.

Ganz besonders deutlich wurde es mir, als ich Ihnen das weiter erklären wollte, aber … „Du kannst diesem Benutzer nicht mehr schreiben, da Du blockiert wurdest.“

Tja. Nun.