Die Reifeprüfung

Sie wusste, dass der kommende Abend ein besonderer werden wird. Hatte ihr Dom ihr doch versprochen, dass sie nach diesem Abend ihr Halsband wird behalten können, da sie es sich redlich verdient hätte.

Auf der einen Seite war sie ein absoluter Neuling im Business ihres Herrn, auf der anderen Seite verfügte sie über genügend Lebenserfahrung um ganz genau zu wissen, was sie tat, als sie sich auf das Spiel ihres Herrn eingelassen hatte.

Ebenso wusste sie, dass sie nicht alleine als Sub bei ihrem Herrn sein wird. Eine Schwester-Sub würde das Wochenende mit ihm verbringen, aber da sie so sehr um ihr Halsband gebettelt hatte entschied ihr Herr, dass aus der Kür nun eine Pflicht würde. Und es gäbe darüber keinen weiteren Konsens als den, dass sie zu erscheinen und die Prüfung abzulegen habe. Mehr Informationen hatte sie nicht.

Mit der Schwester-Sub kam sie gut klar. Sie hatte schon ab und an mit ihr telefoniert und sie war sich durchaus grün mit ihr. Außerdem wusste sie, welchen Kink ihre Schwester-Sub für ihren Herrn lebte und er unterschied sich sehr von dem ihren. Doch die Schwester-Sub nun im Rahmen der eigenen Reifeprüfung kennen zu lernen, war für sie nicht ganz ohne. Es würde also keine Begrüßungstänze geben a la „Schön, Dich endlich persönlich zu treffen <3“, nein, es ging direkt in die Vollen. Die schwesterliche Begrüßung musste warten.

Ihrem Herrn war dies sehr wohl bewusst, aber er hatte auch explizit bei der Wochenendlerin nachgefragt, ob ihr dies Recht sei und sie hatte dem zugestimmt. Somit würde nun auch für diese eine Prüfung im Raum stehen, nämlich brav sein, lieb sein, schweigen, zuschauen. Wenigstens hatte sie das so im Kopf. Vielleicht würde sie ja noch mal mit ihr telefonieren, um sich gegenseitig zu beruhigen.

Das Kopfkino lief auf Hochtouren. So sehr sie auch versuchte elementare Bestandteile zu erfahren, so wusste sie, dass ihr Herr auf keine Fragen antworten würde. Er würde sie eher in die Irre führen und sie dann etwas anderes leisten lassen. Dass es über einen üblichen Dreier hinausgehen würde, also daran bestand kein Zweifel. Aber würden sie nur zu dritt sein? Würden sie gemeinsam woanders hinfahren? Pornokino? Parkplatz? Wald? Mehr Schmerz? Weniger Lust? Oder würde es an der Türe klingeln und fremder, männlicher Besuch erscheinen? Oder alles zusammen?

Dass ihr Herr ziemlich spontan ist, davon konnte sie sich bereits überzeugen. Nicht berechenbar. Obwohl ihr Kink mit seinem nahezu übereinstimmte, war sie sich nur darin sicher, dass sie sicher war mit ihm. Sie masturbierte zu jedem Gedanken, der ihr in den Sinn kam und jede Situation, welche sie sich vorstellte war erfüllt mit Leidenschaft.

So begann nun eine letzte Woche vor ihren großen Auftritt und nur eigene Krankheit oder Tod würde sie davon abhalten in ihr Auto zu steigen und zu ihm zu fahren und alles zu tun, was ihr Herr für sie vorbereitet hatte. Ohne zu zögern. Ohne zu fragen. Mit voller Hingabe. Um das Halsband zu bekommen, welches sie für ihn tragen wird wollen.

SMBloggerfragerunde // #Blogparade // #humiliation (Teaser)

Der Oktober wird schmutzig, liebe Liebenden 😉

Das hast Du jetzt nicht geschrieben, so was Dummes!

… weil ich es kann 😉

Doofkopp!

Fresse!

Selber!

Ruhe jetzt, das Interview läuft!

… trollt sich.

  1. Charakterisiere Dein Lebensgefühl mit einem Satz.

    Der Sarg hat kein Regal.

  2. Würdest Du eher auf Sex oder auf Humor verzichten?

    Humor. Meiner ist eh so speziell, dass er kaum auffällt.

  3. Welche Zweifel hast Du beim Schreiben Deines Blogs?

    Prinzipiell keine. Dinge, welche zu intim sind, die beschreibe ich auch nicht. Vor allem dann, wenn es um Inhalte des Spieles mit meinen Subs geht. Die Welt kann verkraften das nicht so genau zu wissen. Es sei denn, die Sub bloggt ebenfalls, dann sprechen wir uns ab, welche Detailtiefe erreicht werden soll. Da ich auch oft genug betone, dass es sich immer alleine um meine Ansichten auf die bunte Welt des BDSM handelt und ich nicht im Besitz der wahren Antwort bin, also nur meine Weisheit mit Löffeln gegessen habe, kann ich nicht verhindern, wenn LeserInnen glauben, dass BDSM so ist, wie ich es beschreibe. Das ehrt mich zwar, aber es ist eine falsche Annahme.

  4. Gäbe es für Dich einen Grund mit dem Schreiben oder Bloggen aufzuhören?

    Nein. Ich blogge, wenn ich Lust darauf habe aus unterschiedlichen Gründen. Auf der anderen Seite, wenn mir jemand ein Leben ohne Wecker finanzieren würde … hmmm … hätte ich noch mehr Zeit dazu.

  5. Ein Gedankenspiel: Stell Dir vor Du müsstest entscheiden:
    a) Entweder auf alle Deine Fotos verzichten oder b) all Dein Geld und die Ersparnisse aufgeben? Wählst Du a) oder b) und warum?
    (Bedenke, dass Du mit viel Geld zB auch viel Gutes tun könntest)

    Da ich kaum Fotos besitze, weil ich Emotionen und Momente (positive und auch negative) eh nicht in Bildern festhalten kann, nehme ich das Geld und nach zwei Wochen Vollpension im Puff fange ich an weniger egoistisch damit umzugehen.

  6. Marmelade oder Nutella?

    Nutella!

  7. Was ist Dein Rezept gegen Schreibblockaden?

    Ich muss nicht bloggen, also lasse ich es dann auch. Das ist ganz einfach.

  8. Versuchst Du in Deinen Posts für Leser zu schreiben oder eher für Dich?

    Ich bin mir bewusst, dass eine Filterblase um mich herum exisitiert, die mir von den Lippen liest, bevor ich überhaupt was sage. Das macht mich sehr demütig, aber die LeserInnen sind bei mir, weil ich mich nicht von Ihnen manipulieren lasse regelmäßig was zu schreiben. Manchmal mache ich eine Umfrage, wozu ich was schreiben soll, was interessant sein könnte und schmiere das dann in einem Rutsch runter. Dieser Beitrag wurde übrigens am 19.09.2018 geschrieben, auf „Veröffentlichen am …“ gesetzt, damit ich diesen Teil der #Blogparade hinter mir habe. Ich hatte halt Lust darauf.

  9. Wenn Du der Welt etwas zurufen könntest, was würde das sein?

    Der Sarg hat kein Regal (Shoutout-Modus)

  10. Bist Du bei Strafen eher für Paddel, Gerte und Peitsche zu begeistern oder Hand und Gürtel?

    Ich schlage eine Sub, weil ich das will und nicht, um diese zu bestrafen. Strafen müssen unangenehm sein und nicht Lust bringend. Da ich sehr kommunikativ bin ist „Stille“ für einen definierten Zeitraum die absolute Höchststrafe für meine Subs. Alles andere wäre Kindergarten.

  11. Gehst Du noch einer geregelten Tätigkeit nach?

    Das ist der Fall.

  12. Kannst Du vom Bloggen leben?

    Nein.

  13. Würdest Du gerne vom Bloggen leben?
    (Anm. des Red: Macht nur Sinn, wenn 12. verneint wird)

    Tatsächlich habe ich darüber nachgedacht, ob ich für andere Blogs oder Zeitungen Kolumnen schreiben sollte. Ich bin da sehr offen für, allerdings lasse ich mir keinen Maulkorb bezüglich möglicher Zielgruppen anlegen, was das wahrscheinlich verhindert.

The Contestants <3 

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Einschub // Fort- und Weiterbildung von Betriebsratsgremien

Authentisch musste ja schon sein, nicht wahr? Kann ja nicht immer nur ums Ficken gehen, richtig?

Natürlich nicht, aber in den Kopf ficken kann man auf vielerlei Art.

Orrrr ….!

So habe ich heute einen guten Teil des Tages mit der Erstellung des Bildungsprogrammes innerhalb des Referentenarbeitskreises der IG Metall Bonn-Rhein-Sieg verbracht, welche dann in 2019 durch das DGB-Bildungswerk NRW. e.V. veranstaltet werden. Quasi die Basis für die Programmhefte, die demnächst verfügbar sein werden.

Dabei kam es zu einem kleinen Umbruch, weil wir in 2019 auch Teile der Seminarreihe „BR-Kompakt“ der IG Metall regional durchführen werden. Insgesamt werde ich ein BR1-Einstiegsseminar und beide BR-Kompakt-Seminare (Personelle Maßnahmen und Mitbestimmung), sowie ein AN1-Seminar (Gewerkschaftliche Grundlagen) durchführen.

Des weiteren werde ich in 2019 meine eigene Fortbildung als Referent angehen und mich in Richtung Entgelt, Arbeits- und Gesundheitsschutz und Schwerbehindertenvertretung entwickeln. Gerade letzteres liegt mir sehr am Herzen.

Dazu kommen sicherlich noch einige Gremienseminare, also Betriebsratsschulungen- oder Klausuren, welche sich lediglich mit dem gesamten BR-Gremium beschäftigen und/oder „inhouse“ bei den Gremien stattfinden werden. Diese unterscheiden sich von den allgemeinen Grundlagenschulungen dahingehend, dass sie sich explizit mit den Themen des Gremiums beschäftigen, also den Problemen vor Ort und wie man diese angehen kann.

Wer also meine Person mal kennen lernen will, dem gebe ich die Möglichkeit dazu entweder in den Seminaren, die ich hier veröffentlichen werde, sobald die Hefte gedruckt sind, oder eben auch direkt ein Gremien-Seminar zu machen. Diese werde ich dann über das DGB Bildungswerk NRW e.V. einfädeln. Dies ist vor allem für frisch gewählte Gremien interessant, die sich in kurzer Zeit viel Wissen aneignen müssen und eben nicht auf andere Grundlagenschulungen lange warten können oder wollen.

Dabei mache ich grundsätzlich keinen Halt auch vor nicht gewerkschaftlich orientierten Gremien und das hat auch seinen Grund. Meiner Erfahrung nach haben die Mitbewerber den entscheidenden Nachteil, auch wenn sie mit kostenfreien iPads um sich werfen und vielleicht auch mitten in den Großstädten stattfinden, aber sie geben kaum einen Mehrwert. Was nützt es einem Betriebsrat, wenn er zwar seine Rechte kennt, diese aber nicht im Betrieb umsetzen kann. Und zwar aus eigenem Saft und nicht für jeden Furz einen Rechtsanwalt beschäftigt. (#Rant Ende).

Ich würde mich sehr freuen, wenn sich das eine oder andere Betriebsratsmitglied aus meinem Umfeld der sozialisitischen Medien mit mir diesbezüglich in Verbindung setzen würde. Vielleicht klappt es ja, wenn wir mal ein BR-Seminar nur mit Twitterern zB voll kriegen würden 🙂

So long 😀

Martin

#DSGVO – Das Kompendium

Da wollte ich mich doch tatsächlich hinsetzen und was zur #DSGVO schreiben, dabei habe ich das alles schon längst erledigt.

  1. http://training-of-o.de/blog/dsgvo/
  2. http://training-of-o.de/blog/2018/04/10/datenschutz-grundverordnung-dsgvo-ausgruenden/
  3. http://training-of-o.de/blog/datenschutzerklaerung/

Ich würde mal behaupten, dass für 95% aller Blogs exakt dieses Muster zutrifft. So lange es keine Gewinnerzielungsabsicht gibt. Ist euch übrigens etwas aufgefallen? Die Warnung vor einer Abmahnwelle durch Winkeladvokaten? Nun … sie ist ausgeblieben und das hat auch seinen Grund:

Lesenswert:
https://www.wbs-law.de/internetrecht/erste-dsgvo-abmahnungen-im-umlauf-ra-solmecke-klaert-auf-77452/

Meiner Auffassung nach sind die uns vorliegenden Abmahnungen, selbst wenn die Vorwürfe stimmen sollten, unberechtigt, da die DSGVO keine Ansatzpunkte dafür enthält, dass es sich bei ihren Regelungen um Marktverhaltensregeln handelt. Doch nur dann, wenn es sich um Marktverhaltensregeln handeln würde, könnten Wettbewerber ihre wettbewerbsrechtlichen Unterlassungsansprüche selbst wirksam geltend machen. Ziel der DSGVO ist es, die Grundrechte und Grundfreiheiten natürlicher Personen und insbesondere deren Recht auf Schutz personenbezogener Daten sicherzustellen. Im Mittelpunkt der Verordnung steht also der Mensch und weniger die Lauterkeit des Wettbewerbs.

Diese Frage wird die Gerichte allerdings noch die nächsten Jahre beschäftigen. Urteile deutscher Gerichte aus der Vergangenheit können nur bedingt zur Klärung herangezogen werden, da es sich bei der DSGVO um eine europäische Verordnung handelt, die auch im Lichte des EU-Rechts ausgelegt werden muss.

Trotzdem sollten Betroffene die Abmahnung dringend, auch wenn ich diese für ungerechtfertigt erachte, ernst nehmen. Wer die Abmahnung links liegen lässt, dem droht eine kostspielige Einstweilige Verfügung. In jedem Falle sollten Betroffene die oft nachteilig vorformulierten Unterlassungserklärungen prüfen lassen. Auch die geforderten Rechtsanwaltskosten sollten überprüft werden, ob diese nicht Angriffspunkte bieten, um sie zu verringern.

Die ersten Abmahnungen zeigen zurzeit noch deutliche rechtliche Schwächen oder wurden sehr allgemein verfasst. Das könnte auch daran liegen, dass die Rechtsunsicherheit immer noch sehr groß ist. Selbst Abmahner wissen im Moment augenscheinlich noch nicht, was hinter vielen Regelungen der DSGVO steckt.

Das Hauptproblem der neuen DSGVO sind die sehr strengen Vorschriften zu den Informationspflichten. So muss jetzt jeder ganz genau regeln, wie er mit den Daten seiner Kunden oder Webseiten-Besuchern umgeht. Hier liegt, wie sich nun zeigt, auch das größte Einfallstor für Abmahnungen. Insofern rate ich jedem Webseiten-Betreiber, einen entsprechenden Generator (z.B. unseren kostenfreier Generator unter https://www.wbs-law.de/it-recht/datenschutzrecht/datenschutzerklaerung-generator/) zu nutzen oder sich eine rechtssichere Datenschutzerklärung von einem Rechtsanwalt formulieren zu lassen. Denn hat man es geschafft, seine Internetseite datenschutzkonform zu gestalten, sind Abmahnungen in diesem Bereich eher selten.“

Tatsächlich bin ich mir relativ unsicher, was ich Gewerbe treibenden Bloggern empfehlen soll. Persönlich würde ich mir zusätzlich zum Generator über die Rechtsanwaltskammer einen Fachanwalt für Medienrecht suchen, der mich berät. Unternehmer müssen eben auch investieren. Da beißt die Maus keinen Faden ab.

Des weiteren bin ich auch kein Freund von „anonymen Blogs“, die mit gekauften Adressen arbeiten. Aber es ist ein Leichtes sich ein Pseudonym zuzulegen und die Adresse eines Freundes im Blog zu benennen.

Ich verstehe jedoch die Motiviation nicht mit Klarnamen zu arbeiten, denn wenn ich ein Buch unter einem Künstlernamen rausgeben kann, warum sollte ich das nicht auch mit einem Blog machen können? Glaubt mir, dass auch ein Verlag Klarnamen von Autoren rausgibt, wenn der Staatsanwalt zwei mal klingelt.

Es steht also das Persönlichkeitsrecht auf Anonymität gegen das Transparenzgebot der #DSGVO, nämlich wem ich direkt in den Hintern treten kann, wenn er meine Rechte verletzt. In Summe würde ich jedoch annehmen, dass kein Blogger jemals einen anderen Blogger (Anspruchsberechtigt) wegen der #DSGVO vor den Kadi zerren würde. Das ist doch Unsinn.

Die meisten Rechtsverstöße in Blogs haben eher was mit Markensachen zu tun, oder mit Urheberrechten, weil man Bilder aus dem Netz als Beitragsbilder nutzt. Wer also (mindestens) gewerblich mit seinem Blog Kohle scheffelt, der sollte schon um Erlaubnis bitten und sich Fotos von sonst wo lizensieren lassen etcpp. Aber das sollte allgemeines Rechtsempfinden sein.

Ich habe schon vor der #DSGVO angeboten WordPress-Blogs auf Konformität zu prüfen und dabei zu helfen (Frauen zahlen gerne in Blowjobs – [Sarkasmus]) das Blog relativ sicher zu machen. Mit anderen Blogportalen sollte mir das auch gelingen, weil es mittlerweile viele AddOns seitens der Blogbetreiber gibt.

Daher schließe ich mein Kompendium für heute und vielleicht ergeben sich in den Kommentaren konkrete Anhaltspunkte für ein Q&A in naher Zukunft. In der Zwischenzeit kümmere ich mich um mein kaputtes SSL-Zertifikat.

So long.

Martin

Arroganz vs Dominanz

Seit den Geschehnissen sind nun ein paar Tage vergangen und ich habe Abstand gewonnen. Tatsächlich bin ich in mich gegangen und habe mit dem ernsten Willen zur eigenen Läuterung den ganzen Vorgang dahingehend untersucht, wo ich eine Ursache sein könnte. Nämlich a) durch mein arrogantes Verhalten eine korrekte Reaktion zu bekommen oder b) durch mein normales Verhalten eine arrogante Reaktion zu erhalten.

Also irgendwas mit Arroganz.

Ich muss die Inhalte zitieren, auch wenn diese im privaten Nachrichtenmodus erzeugt wurden. Maximale Anonymisierung und Pseudonymisierung werden ihr Übriges tun.

Man führt Listen und nimmt dort auf ohne zu fragen? Das finde ich ziemlich befremdlich!

Dies ist der Einstieg.

Wie ihr wisst verwalte ich in meinem Twitteraccount meine Follower in Listen. Eine davon lautet #CircleOfFalbalus, dort sind meine Twitter aktiven Subs aufgeführt. Eine andere lautet #Fuffzig, dort sind diejenigen gelistet, die ich auf meinem 50. Geburtstag gerne sehen würde. Für den Fall, dass deren Twitteraccount im Jahre 2020 noch funktioniert 😉 Dann gibt es noch #RealLife, für diejenigen, welche ich im realen Leben mal getroffen habe und dann noch #Kaffeedate, für diejenigen (zumeist weiblicher Natur), welche mit mir mal ein solches Date hatten oder die ich einfach gerne mal treffen würde. Manche sind mittlerweile in allen vier Listen, manche nur in zwei und sonst wie.

Und wenn ich mal so durch meine Twitterfollowerinnen blättere, fällt mir ab und an eine Dame auf, mit welcher ich mich gerne mal auf einen Kaffee treffen würde. Und da hatte ich eine Dame aufgenommen, mit welcher ich mir das wünschen würde und hub sie gleich in das #Kaffeedate und in die #Fuffzig. Daher auch meine Antwort an XYZ:

Hallo, ich verstehe die Frage nicht. Das Führen von Listen in seinem eigenen Account ist eine Möglichkeit die Flut von Followern in geordnete Bahnen zu lenken und gleichzeitig eventuell eine Botschaft mit auf den Weg zu geben. So z.b. meine Liste #Fuffzig für die, die zu meinem 50. eingeladen sind. Ansonsten spezifiziere bitte. Was du meinst?

Die Dame bedankte sich auch öffentlich für das Listen und damit war es das erstmal. Bis eben ganz oben diese Botschaft per DM rein kam. Es musste also bei dieser (vermeintlich) domlosen Dame (man kann ja nicht alles lesen!) einen Herren geben, welchen ich nicht auf dem Zettel hatte. 

Zur Erinnerung: Ich führe meine Subs in meinem Profil auf einem Schild und meine Subs tun dies in ihrem Profil mit mir. Das muss nicht jeder machen, verstehe ich, aber der Reihe nach. Ich ging also auf das Profil dieses Herrn und schaute nach. Und tatsächlich, dort war ein angehefteter Tweet zu finden, welcher aussagte, dass XYZ Anspruch auf ABC erhebe. Und unter diesem Tweet befand sich sogar eine Botschaft an mich, komplett ohne Mention, was manchen einfallen würde. So sinngemäß.

Ich machte von dem, was ich sah einen Screenshot und wandte mich direkt an ABC. Es gibt leider viele von diesen merkwürdigen Menschen, welche so tun, als würde eine Frau ihre Sub sein und die Frauen wissen das noch gar nicht. Sicher ist sicher. Und ABC bestätigte mir, dass dies so richtig sei. Was mich wunderte, weil ihr Profil insgesamt so überhaupt nicht bezeugte, dass ABC zu XYZ gehören würde. Jedenfalls nicht auf die ersten zwei, drei Scrollbewegungen. Ich hatte jedoch keinen Grund ABC nicht zu glauben, weil welche Frau nimmt einen Mann zum Dom, den sie nicht will.

Ich schrieb dem XYZ nun folgende Zeilen:

Es ist darüber hinaus schwierig jemanden zu befragen, wonach auch immer, wenn es keinerlei Hinweise auf Verbundenheit gibt. Das ist nun geklärt. Aber eine Entschuldigung gibts dennoch nicht. Es ist nichts Unzüchtiges oder Ungewöhnliches dabei Listen zu nutzen. Bis dahin … Martin

Tatsächlich war ich mir keiner Schuld bewusst und bin es immer noch nicht, dass ich ein so schreckliches, generelles Vergehen an allen D/s-Riten verbrochen hatte. Und ich habe nun Tage damit verbracht (und auch meine Sub Lisa ehrlich dazu befragt, welche das live und in Farbe mitbekommen hat), ob das anmaßend sei. Ich schätze meines Subs u.a. wegen ihrer Loyalität und ihrer Ehrlichkeit mir gegenüber. Sie würden es mir mitten ins Gesicht sagen, wenn ich Mist baue. Ihre Wortwahl gegenüber XYZ war nicht schmeichelhaft. Belassen wir es dabei. Hier seine Antwort:

Dann solltest du deine Augen öffnen und lesen und, vielleicht, vorher fragen! Ich werde ABC anweisen dich zu blockieren. Und noch etwas, Arroganz hat mit Dominanz so gut nichts zu tun!

Lieber Kollege XYZ,
Dominanz hat tatsächlich nichts mit Arroganz zu tun. Jedenfalls dachte ich das vor unserer Unterhaltung fast immer. Tatsächlich hat Dominanz etwas mit Vertrauen zu tun und zwar in Ihre Sub, welche mich einschätzen kann, auch wenn sie mich persönlich gar nicht kennt. Ihre Sub ist eine erwachsene Frau, die mit beiden Beinen im Leben steht und ich kann nur hoffen, dass sie ihre Hände nur innerlich über dem Kopf zusammen geschlagen hat und das Sie auch ihr Augenrollen nicht mitbekommen haben.
Ihr Verhalten deutet auf einen Mann hin, welcher sich seiner selbst nicht sicher ist und weil er auch seiner Sub nicht sicher ist diese in einem Rahmen kontrolliert (oder kontrollieren will), welchen ich persönlich als ungesund einstufen muss. Aber ich sage auch, dass wenn Ihre Sub sich dazu entschlossen hat, diesen Weg mit Ihnen so zu gehen, dann ist dass in Ordnung. Dann will ich mich auch nicht weiter einmischen.
Dominanz hat für mich zusätzlich nichts mit Eifersucht zu tun. Weil Dom und Sub sich gegenseitig vertrauen müssen, wenn sie sich zumindest die sexuelle Treue schwören.

Ihr Verhalten jedoch (Kontrolle, gepaart mit Eifersucht) führt auf Ihrer Seite zu einem arroganten Verhalten mir gegenüber. Sie werden von keinem Twitterer ernsthaft verlangen wollen, dass sie/er sich tagelang durch Timelines quält, um nur in die Nähe einer Vermutung einer Behauptung zu kommen, dass zwischen Ihrer Sub XYZ und Ihnen Dom ABC eine ehrliche Verbindung besteht.

Ganz besonders deutlich wurde es mir, als ich Ihnen das weiter erklären wollte, aber … „Du kannst diesem Benutzer nicht mehr schreiben, da Du blockiert wurdest.“

Tja. Nun.

Zwei große Klöße // @Copernicus124 // #DreiWortStory

Es ist ja nun nicht so, dass ich mit meinen Geschichten am Ende bin. Die Möglichkeit, welche mir hier eingeräumt wurde geht heute mit der letzten #DreiWortStory zu Ende. Vielleicht sollte ich einfach ein Buch schreiben? Was meint ihr?

Auf der anderen Seite haben meine Geschichten viel zu wenig Traffic, als das es sich lohnen würde, darüber nachzudenken. Na, ja … ist mir aber auch recht, weil so ein Buch ja dann doch eine nicht unangemessene Zeit meines Lebens in Anspruch nehmen würde. Außerdem ist der Blog-Besitzer ja schon mit seinen #RomanLeaks beschäftigt und das was ich hier geschrieben habe, war vielleicht auch nur ein Test.

Der heutige Einblick in mein Leben als verheiratete Schlampe ist deswegen auch einem ganz anderen Thema gewidmet und im Prinzip sorge ich so auch ein wenig für den Anschluss, damit der eigentliche Blog-Besitzer was zum Schreiben hat. Es geht um das Thema #Dogging.

Tatsächlich stammt diese Art der sexuellen Ausschweifung von der britischen Insel und ist nicht „Made in Germany“. Und sie hat dort auch eine wesentlich stärkere Verbreitung als hier. Ab und an bin ich mit einem meiner Liebhaber auf einem Parkplatz und es ist echt schwer dort überhaupt noch wirklich ausschweifend sexuell tätig zu sein.

Mittlerweile sind viele Männer eher zu Wichsern geworden (wie im Pornokino auch) und trauen sich einfach nicht mehr an eine willige Frau heran, selbst wenn diese aktiv zum Koitus einlädt. Viele Männer können auch nichts damit anfangen, wenn mein Liebhaber mich dominant teilen will und zur Fremdbesteigung freigibt. Es ist echt ein Jammer.

Und wissen Sie was: Ich verstehe das einfach nicht.

Sind wir in unserer pornoiden Umwelt bereits so versumpft, dass wir mit den Frauen von der Straße nichts mehr anfangen können? Ich erinnere mich daran, dass es Zeiten gab, da standen Männer auf Parkplätzen fast schon Schlange. Und es waren auch andere Paare dort und die Frauen waren Göttinnen. Keine Frau ging ungevögelt nach Hause. Sobald sich das Fenster auf der Beifahrerseite nach unten bewegte, hatte frau schon die ersten Hände am Körper oder gar im Schritt oder einen Schwanz in der Hand.

Vor allem waren Frauen in meinem jetzigen Alter sehr begehrt (also um die 50!), was in der heutigen Zeit doch eher erst recht (MILF/GILF) funktionieren sollte. Keine Namen, keine Geschichten, einfach nur Lust. Männer, die einfach nur abspritzen wollten und sich damit keine Zeit ließen und auch nicht brauchten. Niemand musste irgendjemandem was beweisen oder lange durchhalten.

Viele dieser Plätze sind heute leider der Straßenprostitution gewichen, resepektive hat das Gewerbe den kostenfreien Sex vertrieben. Was es noch vereinzelt gibt, sind Park- und Rastplätze für Homo- oder Bisexuelle, Damenwäscheträger und/oder Crossdresser und Trans*-Menschen. Vielleicht sollten wir Heteros und einfach mal wieder in der Öffentlichkeit blicken und wir Frauen uns dort wieder vögeln lassen.

Denn ich mag es, wenn ein Mann zu mir sagt: „ZWEI! GROßE! KLÖßE!“ und dann einfach auf meinen Brüsten kommt.

Nektrarinenkern, Katzenklostreu, Gabelmaulschlüssel // @BoeseGina // #DreiWortStory

Auf Dings folgt ja bekanntlich immer ein Bumms. Oder war es ohne Dings kein Bumms? Oder jemehr Bumms umso mehr Dingsis? Ich habe den Überblick verloren.

Sie kennen doch sicherlich so merkwürdige Redewendungen von denen Sie immer geglaubt haben, dass es diese tatsächlich gibt. Sie sind doch intelligente Lebewesen, zumindest unterstelle ich Ihnen das. Und ja, schon Winston Churchill war der Meinung, dass man nicht alles glauben darf, nur weil es im Internet steht. Ist doch bekannt oder? Nein? Na, dann passen Sie mal hübsch auf.

Es näherte sich mein 29. Geburtstag und ich war bereits drei Jahre verheiratet. Das Leben mit meinem Stino-Mann war damals ein wenig komplizierter, was den zusätzlichen Gebrauch von Männern anging. Er stand am Anfang seiner Karriere und war halt sehr viel zu hause. Wir hatten uns aber eingelebt in einem schönen Haus, hatten einen Hund, der irgendwie ständig, wie auch immer er das gemacht hat, mit einem Nektarinenkern vom Gassi gehen zurück kam und auch die Katze der Nachbarin ging bei uns ein und aus (Nein, nicht die von neulich, die mich beim Masturbieren beobachtete!).

Es war immer schön sich die beiden Tiere anzuschauen. Wenn man bedenkt, dass der Kampf zwischen Hund (Dänische Dogge) und Katze (Straßenkatze ohne Stammbaum) prinzipiell ausgeglichen ist, schließlich braucht die Dogge nur das Genick der Katze nehmen und es macht Knack und die Katze muss nur schnell genug auf den Rücken des Hundes und ihm die Augen auskratzen. Unser Hund Ben war ja nun hier zu hause und ein echtes Tier. Groß, kräftig, verschmust. Aber wenn da ein Kater im Garten der Katze Mia hinterher wollte, dann war Ben im Garten und verteidigte seine kleine Herrscherin. Denn diese bedankte sich nie dafür, sondern ignorierte ihn einfach. Sie schlief auf seiner Decke, er dann auf dem Boden. Sie fraß von seinem Essen, er bekam die Reste. So habe ich mir FemDom immer vorgestellt.

Umso schöner die Momente, wenn er bei ihr schlafen durfte und Mia sich ganz dicht an sein Fell schmiegte. Was mir auch bedeutete, dass egal, wie dominant eine Frau auch ist. Kuscheln und Liebe wollen sie dann doch alle.

Hach <3

Die beiden haben vielleicht auch deswegen so gut harmoniert, weil sie, in getrennten Häusern zwar, aber zur gleichen Zeit in die Familien kamen und deswegen auch gemeinsam aufgewachsen ist. Weswegen wir natürlich auch ein Katzenklo für die Madame hatten und natürlich musste es dieses eine ganze besondere Katzenklostreu sein. Da kommt schon ein wenig Wehmut auf, wenn man daran denkt, dass man irgendwann nicht mehr die Kacke sonst wo wegmachen musste, weil ich als Personal von Mia versagt hatte.

Entschuldigung, ich schweife ab.

In der Woche vor meinem 29. Geburtstag stellten wir fest, dass wir meinen 30. Geburtstag gar nicht groß werden feiern wollen. Mein Mann sagte zwar immer, dass Frauen erst ab 30 richtig heiß werden, aber WELCHE FRAU IST DENN SCHON ÄLTER ALS 30! (*grins*).

Tatsächlich hatte er mir signalisiert, dass er im kommenden Jahr eine längere Phase im Ausland werde haben wollen, was seiner Karriere sicherlich nicht hinderlich sei. Man habe ihm avisiert, dass es sich um sechs Monate handeln werde und es werde ins Reich der Mitte nach China gehen. Die Firma würde es mir als seine Ehegattin natürlich ermöglichen mitzukommen, aber er wolle das nicht einfach so entscheiden.

Ganz ehrlich? Manche Weiber hätten wohl nun gesagt, dass es doch eine Selbstverständlichkeit sein, denn schließlich gehöre eine Frau zu ihrem Mann. In der Tat, so sehe ich das auch. Aber noch viel selbstverständlicher sollte es sein, dass der Ehemann seine Ehefrau fragt, ob sie mit wolle. Und ich habe da gar nicht lange drüber nachgedacht. Und habe „Nein“ gesagt.

Das hatte zum einen den Grund, dass ich mich gerade selber beruflich entwickelte und da wir ja keine Kinder wollten (aus genau dem Grund, dieser egoistischen Selbstverwirklichung) würde mich das nun irgendwie stoppen. Und mein Mann hatte gar keine Probleme damit. Ihm war es wichtiger, dass er mich frug. Er ist so ein Schatz. Dabei habe ich nicht mal daran gedacht, wie viel sexuellen Freiraum mir das bieten würde. Das kam erst hinterher in meinen Kopf, als er wirklich seine Koffer packte.

Ich erinnere mich daran, dass ich ihm sagte, dass er 10% seines Gehaltes als Taschengeld behalten darf. Weitere 10% dürfe er gerne in Bordellen ausgeben oder sich dafür eine Geliebte halten und den Rest würde ich bekommen. Er hat sich halb tot gelacht und mir 50% angeboten, dafür müsste ich ihm Fotos von mir beim Sex mit anderen Männern schicken. Ich entgegnete, dass ich 40% nehme, wenn ich dafür Fotos von ihm beim Sex mit Männern bekomme. Dieser Abend und auch diese Nacht ging echt in die Geschichte unserer Ehe ein. Es ist schön so offen mit ihm Nonsens zu reden. Aber so zu tun, als sei alles eine todernste Verhandlung.

Meine exakten Worte waren, dass ich ihm Sex mit Chinesinnen aber nur aus rein wissenschaftlichen Zwecken erlauben würde, um der Theorie auf den Grund zu gehen, dass diese die Muschi quer haben. Er zog mich an sich, griff mit seinen Händen in meinen Schritt, drang unvermittelt ein und diagnostizierte, dass ich keine Chinesin sei, aber er würde das nun näher untersuchen.

Wissen Sie, wann man beginnt Katzen und Hunde zu hassen?
Wenn diese zu den ungünstigsten Augenblicken sich zum Beispiel in der Garage, womöglich noch mit männlichen Geleit, herumtummeln und völlig am Rad drehen. Ben völlig durchdreht, weil er nicht zu Mia eilen kann und am Ende das Geräusch eines herabfallenden Gabelmaulschlüssel erschallt, welcher sich mit der Windschutzscheibe eines gerade frisch auf Pump gekauften Autos paart.

Über den Rest breite ich dann mal den Mantel des Schweigens aus. Und das gleich drei Mal in fünf Stunden. Oh ^^

Ring, Messer, Wein. // @MadameHerzlos // #DreiWortStory

Mittlerweile habe ich ja schon eine Menge über mich erzählt in den letzten Tagen. Vom Rat meiner Mutter im Teenageralter es mit richtigen Männern zu treiben und mir nur Verheiratete zu suchen, über den Abriss meiner Zeit als Hure Anfang 20, meinen Mann und meine Liebhaber als Sexpartner bis hin zu den Dingen aus dem virtuellen Raum.

Da könnte der geneigte Leser sich sicher fragen, was da noch so offen ist. Glauben Sie mir, da ist noch Platz nach oben. Wenn man, zwischenzeitlich mit Ring am Finger, als sexoffene Frau seit nunmehr fast 30 Jahren durchs Leben geht, dann geschehen auch Dinge, auf die ich nicht ganz so stolz bin. Aber am Tag des Herrn, heute ist ja Sonntag, sei es einfach mal gebeichtet. Weil dann ist das Thema auch durch.

Mein Dorf ist streng katholisch. Alle anderen Religionen befinden sich laut amtlicher Statistik mit insgesamt 3% (Stand: 2016) in der absoluten Diaspora. Da wird sich auch in Zukunft nicht viel ändern. Sie können ja nun gerne meine Verortung ausfindig machen, aber ich lebe nicht in Bajuwarien. Ist aber auch egal.

Auch wenn ich durch meine Mutter nicht wirklich sittsam erzogen wurde, so haben wir uns alle immer sittsam verhalten und sind natürlich in der Gemeinde verwurzelt. Daran hat sich nichts geändert. Wir gehen in die Kirche am Sonntag und das schon seit ich denken kann. Ich war Gruppenkind und sogar noch zu meiner Zeit als Hure habe ich Kinder und Jugendliche betreut. Geht alles. Kein Problem. Nicht, dass ich wirklich an Gott glaube, dafür bin ich zu gottlos, aber die Kirche gibt mir eine gewisse Heimat für meine Gedanken.

Die Kirche ist aber auch ein Ort, wo man Menschen, wie mich wahrscheinlich, finden kann, die ein öffentliches, ein persönliches und ein geheimes Leben leben. Und manchmal findet man dort auch Menschen, die ziemlich bigott sind und irgendwie ein viertes Leben führen. Die christliche Lehre propagieren, aber unter der Hand einfach alles hassen. Ich habe mich immer an die Nächstenliebe gehalten. Zwar nicht unbedingt im Sinne der Bibel, aber ich habe den nächsten (Mann) immer so geliebt, wie ich mich selber liebe.

Und um das Kopfkino gleich mal in die richtige Bahn zu lenken, nein, ich hatte nichts mit dem Pfarrer. Auch nicht mit dem Kaplan. Als ich 19 wurde, feierte ich mit Freunden im „Partykeller“ des Gemeindezentrums in meinen Geburtstag hinein und wie in einem schlechten Film, waren wir alle viel zu laut, es floss unwahrscheinlich viel Alkohol (verboten!) und der Hausmeister kam in der Nacht und beendete die Party. Das Licht ging an und er brüllte einfach nur rum, dass jetzt Feierabend ist und alle nach Hause gehen sollten.

Als Gastgeberin geht man ja zuletzt, aber ich erinnere mich nur stückchenweise daran, dass er mich, als ich gehen wollte, am Arm packte und mir deutlich zu verstehen gab, dass das Konsequenzen nach sich ziehen würde. Ich war so angeschickert, dass ich mich erstmal übergab. Möglicherweise habe ich ihn auch angekotzt. Das weiß ich nicht mehr.

Ein paar Tage später war es dann soweit und meine Mutter signalisierte mir, dass es einen Anruf gegeben habe und ich nun den Gang nach Canossa zu gehen habe. Also trabte ich zum Pfarrer und sah mich einem Tribunal gegenüber. Pfarrer, Kaplan, Hausmeister ließen sich darüber aus, dass ich die Vereinbarungen nicht eingehalten habe … bla bla bla … Schande … bla bla bla … ich sei doch immer … bla bla bla und so weiter. Nach der Tirade durfte ich dann mit den Hausmeister zusammen die Trümmer aufräumen und was ich nun im nüchternen Zustand sah, okay … wir haben es echt übertrieben.

Reuig begann ich mit dem Aufräumen und schuftete so vor mich hin. Zwischendurch kam der Hausmeister immer mal wieder und schaute nach dem Rechten. Tja und dann geschah es einfach. Irgendwann stand er hinter mir, drückte mir ein Messer in den Rücken und zwang mich dazu ihm seinen Schwanz zu lutschen. Er war grob, es war nicht schön und ich war auch nicht geil dabei. Als er in mir kam, drückte er mein Gesicht so fest gegen seinen Körper, dass ich schlucken musste. Danach ließ er mich los, fuchtelte mit seinem Messer rum. Nun ja. Nun ist es raus.

Ich habe das verwunden. Auch wenn ich heute Sex habe, der manchmal an sexualisierte Gewalt erinnert, so habe ich mit diesem Thema völlig abgeschlossen. Na, ja … nicht ganz, sonst würde ich es hier nicht erwähnen. Aber er hat mir die Freude an der Sexualität nicht genommen, auch wenn es danach ein paar Wochen dauerte, bis ich wieder Sex haben konnte. Meine Mutter hat mir ihre Stärke vererbt und ich habe diese schlechte Erfahrung mit ein paar guten Erfahrungen am gleichen Ort mit meinem damaligen Freund übermalt.

Nur wenige wissen von diesem Ereignis und nun auch ein paar Leute im Internet. Aber damit soll es dann auch für heute reichen. Ich nippe nun an meinem Wein und wünsche euch was.

Bis morgen.

Flucht, Duft, Kampf // @seilgetueddel // #DreiWortStory

Nur das Leben ist nicht immer Eitel Sonnenschein, werte Leserinnen und Leser. In euren Köpfen bin ich sicherlich irgendwas zwischen Schlampe vom Dienst und gewöhnlicher Nutte und es werden sich auch nicht wenige fragen, was um alles in der Welt macht diese Frau mit diesem Mann.

Tatsächlich kommt es mir öfter in den Sinn, ob ich nicht vielleicht auf der Flucht wäre und eigentlich, ja – das soll man nicht benutzen, sollte ich einfach gehen und mir einen Kerl suchen, der mich jeden Tag dreimal so heftig in den Arsch fickt, bis die Spalte blutet, um mir diese Sache mit dem Fremdgehen auszutreiben.

Glaubt mir, ihr habt ja keine Ahnung, wie angenehm das Leben mit diesem Mister Stino ist. Seine stete Bereitschaft mich wie eine Göttin auf Rosen zu betten, seine Zuvorkommenheit, seine Aufmerksamkeit – das sind alles nicht die Qualitäten meiner Liebhaber. Was diese suchen ist Sex, oder besser, eine willige Hure, die es nach ihren Wünschen (HaHa!) mit jedem treibt und dabei auf Kondome verzichtet, die man treten und erniedrigen kann, anwichsen, anpissen und anspucken und ins Gesicht schlagen.

Keine Frau, die noch klar denkt, also meiner Meinung nach, kann 24/7 mit so einem Mann zusammen sein. Ich würde nie was richtig machen und würde niemals Anerkennung für meine Lust, nämlich deren Lust zu erfüllen, bekommen. Selbst die willigste Ehehure, die für ihren Mann auf den Strich geht und ihm so seine Hobbys finanziert (womöglich andere Frauen!), braucht einen Saferoom. Einen Rückzugsort, wo sie sich geborgen und geliebt fühlt und sich erholen kann von all dem.

Und ja, Mister Stino ist so einer. Zugegeben, ich nutze ihn dafür. Er liebt mich. Aber ich liebe auch ihn und wie ich zu Anfang bereits erzählte wird er wissen, wie ich ticke und lässt mich. Und ich lasse ihn, mit seinen Huren. Und ich glaube wirklich, dass er mich dafür liebt, dass ich ihm nicht alles erzähle, sondern einfach nur befriedigt bin. Ich erwähnte ja schon, dass für einen Mann, von dem er weiß fünf andere da sind, von denen er nichts ahnt. Doch sein zufriedenes Lächeln, wenn ich sein Sperma nach einem sanften Blowjob schlucke und ich ihn dabei anlächele. Ach, ich will gar nicht wissen, was in seinem Kopf vorgeht.

Manche sagen, dass es gerade in Stino-Beziehungen vorkommt, dass Menschen nicht wirklich offen und ehrlich miteinander reden. Und nach außen sind wir ein genormtes Stino-Paar, aber wir reden über alles. Vor allem dann, wenn ich mich auf dem Sofa an ihn kuschele und ihm eine heiße Geschichte ins Ohr säusele, die (offiziell!) eine Phantasie von mir ist, und ich dem Wachstum seines Penis mit den Händen tastend zuspüren kann.

Ich mag diesen Duft von ihm, der dann aus seinen Poren dringt. Diese Lust auf mich. Und auch, wenn er gute Entscheidungen für uns im üblichen Leben trifft, so umgekehrt dominant ist er im Bett. Für ihn bin ich wohl die wirklich Fleisch gewordene Gute Fee, die ihm gerne und täglich diesen einen Wunsch dreimal erfüllt. Dieser anderthalb Kopf größere Mann, mit dem gut gestutzten Vollbart, dem ebenso gepflegten Schambereich und ansonsten ein Bär mit überall Haaren dran, wird dann wie Wachs in meinen Händen. Seine Wohlstandswampe ist mein Ruhekissen, meine Liebhaber haben alle Sixpack. Und wenn er dann durch meine Hand auf seinen Bauch kommt und ich ihn dann mit meiner Zunge reinige. Ach, es ist mit ihm eben anders schön. Und das ist gut.

Ab und an denke ich, dass mein Mann bei seinen Huren auch ziemlich brav und artig ist. Womöglich besucht er auch eine Domina. Seine vorhandene Anfangsdominanz, ab und an, die ja schwindet, weil er sich nicht traut mich einfach zu nehmen, lässt diese Vermutung in mir aufkommen. Und weil er weiß, dass ich alles, aber nicht dominant bin, mutet er mir ein solches Schauspiel einfach nicht zu. Ich empfinde das als „silent deep talk“, denn solange der Herzmensch immer wieder nach Haus kommt und sich darüber freut mich in den Arm zu nehmen, so lange ist auch alles okay für mich.

Was er wohl sagen würde, wenn er dieses ausgesuchte Bild von mir findet? Er würde seinen Schwanz rausholen und masturbieren. Davon bin ich felsenfest überzeugt und ich muss zugeben, dass seine Spermamenge die Menge der zwei Schwengel von vorgestern deutlich übertrifft. Von meinem Mann hätte ich gerne so ein Video. Und welche Frau hat es nicht gern, wenn der eigene Mann zu einem Bild der eigenen Frau masturbiert?

Ich kann die ganzen Frauen nicht ernst nehmen, die immer wieder behaupten, dass ein steifer Penis nicht wirklich ein Kompliment für die eigene Frau sein kann. Dann sagen diese Frauen ihren Männern das auch noch und wundern sich, dass er dann einen steifen Penis für eine andere Frau bekommt. Das ist so lächerlich dieser Kampf.

Liebt eure Männer! So wie sie nun mal sind. Wenn die nämlich mit einem Ständer vor euch stehen, dann denken sie ganz genau an die Frau, die vor ihnen steht. Die eigene Frau!