Dominance

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Da sitze ich nun und habe es mir selbst eingebrockt. Die Twitterfamilie hat es so gewollt und nun bin ich gefordert. Wie in allen meinen Blogbeiträgen gebe ich nur meine Sicht auf die Dinge preis. Nicht jeder muss dem zustimmen. BDSM ist eben Vielfalt 🙂

Wahrscheinlich gibt es mehrere Arten von Dominanz. Einige sehen es so, dass ein Mensch dann dominant ist, wenn er Menschen aggressiv angeht, fordernd ist, seinen Weg geht und vielleicht auch ein kleines Arschloch ist. Andere sehen das ganz und gar nicht so. Zum Beispiel fühlt man sich auch zum warmen, aber bestimmenden Menschen hingezogen. Oder vielleicht zu dem Typen, der im Bett dem Partner zeigt wo es lang geht und ansonsten einfach die Fresse hält.

Es kommt eben immer darauf an, was genau ein Mensch als dominant ansieht und weniger auf eine feste Definition. Wenn der eine sagt, dass eine Sub dies und jenes machen soll, dann bleibt die andere einfach trocken und gähnt in der Gegend vor sich hin. Das würde einfach nicht passen. Ich glaube, dass ich durchaus verallgemeinern kann, dass wie in jeder Beziehung der Deckel auf den Topf und der Topf auf den Deckel gehen muss.

Dominanz wirkt eben nur auf den Submissiven, der davon angezogen wird. Das können Worte sein, vielleicht ganz besonders die Wortwahl, der Ton in einer Stimme und was so aus dem Mund heraus kommt. Aber das ist noch nicht alles. Was ein dominanter Mensch so sagt, muss für den Submissiven Hand und Fuß ergeben. Es muss sie oder ihn triggern und mit Kopfkino füllen. Daher auch mein Leitsatz, dass ein Dom die Bedürfnisse seiner Sub im Blick zu haben hat, auch dann wenn er sich über diese hinweg setzt. Das Spiel dieser Menschen muss in weiten Teilen so gewollt sein.

Was einen dominanten Menschen wohl am Ehesten ausmacht ist, dass er klare und deutliche Worte findet. Wobei auch „klar und deutlich“ so eine Sache ist. Persönlich erinnere ich mich an eine Begebenheit, wo alleine der Begriff „Pornokino?“ größte Lust auslöste, und im anderen Falle explizit erläutert werden musste. Sagen wir mal, dass ein Dom eher als ein submissiver Mensch ein klares Bild von den Dingen haben muss, die ihn selbst ausmachen. Was sie/er will, was sie/er nicht will, aber auch wo sie/er ihre/seine Sub so einordnet.

Tut euch bitte selbst einen Gefallen und geht nicht davon aus, dass meine Dominanz eine Blaupause für jeden Dom ist. Es gibt Frauen/Männer, die mich auslachen, weil ich ihnen nicht dominant genug bin. Und es gibt Frauen/Männer, die mich nicht anmachen, weil sie einfach vom Mindset her keine Sub oder einfach zu demütig und sich selbst erniedrigend sind und so wahrscheinlich niemals meine Sub werden können. Das klassische Topf/Deckel-Ding eben.

Denn es ist auch anders herum so, dass ich manche Doms von ihrem Mindset her für völlig daneben halte, aber solange die Subs mit jener/jenem zu Rande kommen und sich wohl fühlen ist alles in Ordnung. BDSM ist und bleibt Vielfalt.

Einschub: Das wahre Leben

Wenn man es nicht ganz so verfolgt hat, dann fragen manche ja gerne nach einem Detail, um dann doch das komplette Bild zu erhalten. Ich greife diesem einfach mal vor.

Um es vorweg zu nehmen: Es geht mir gut, ihr braucht euch keine Gedanken zu machen. Ich lebe nicht in ständiger Angst vor Verlust oder Angst vor Veränderungen. Jedes Missgeschick ist für mich Anlass nach vorne zu blicken. Für irgendwas muss es ja gut sein.

Also …

Fast 10 Jahre war ich in diversen Verwendungen bis Ende 2017 bei einem Konzern als IT-Softwaretester beschäftigt. Nebenbei habe ich noch IT-Admin gemacht und war für Betriebsrat/Gesamtbetriebsrat/Gesamtschwerbehindertenvertretung und der Gewerkschaft IG Metall unterwegs.

Wenn also die Wahrheit ist, dass das Betriebsratsamt das sogenannte „EDEKA“, also das Ende der Karriere, bedeutet, dann war es dennoch die beste Zeit meines Lebens. Sie war Berufung statt Beruf. Leider ist das Betriebsratsamt ein Wahlamt und es war mir im dritten Anlauf nicht möglich meine Arbeit in den diversen Gremien erfolgreich zu vermitteln. So wurde ich dann bei den vorgezogenen Neuwahlen im Betrieb April 2017 „nur“ Ersatzmitglied im Betriebsrat, und damit dann wieder „Normalsterblicher“. Alles gut.

Leider sah die Führung des örtlichen Unternehmens das nicht so und ich wurde in einem Personalanpassungsprogramm abgewickelt und mit einem Bündel voller Euro nach Hause geschickt. Was aber nicht schlecht war. Ich habe in dieser Zeit natürlich gearbeitet. Die fünf Monate Arbeitslosigkeit habe ich durchaus für mich zu nutzen gewusst. Zwei Kaminabende mit dem JoyClub fielen darunter. Die Idee dazu wurde überhaupt geboren. Die Kiste mit dem HaHa-EinDom mit dem JoyClub auf YouTube und anderes Gewerkel in Bezug auf Geferkel und Gewerkschaft konnte ich endlich mal richtig angehen.

Leider lässt sich mit dem ganzen Kram kein Geld verdienen (*ich gehe später weinen*) und ich habe meine Bemühungen um eine sozialversicherungspflichtige Tätigkeit ernsthaft in Angriff genommen.

So wurde ich über eine Zeitarbeitsfirma Mitte März 2018 unter Vertrag genommen um fürderhin in einer Bundesbehörde als IT-Admin tätig zu sein. Traurige Wahrheit war, dass die Behörde zwar ein Budget für mich hatte, aber keine Arbeit und das Budget wurde nur angefordert, damit es auch in 2019 wieder zugeteilt werden würde. Die Behörde kündigte den Vertrag mit der Zeitarbeitsfirma, die dann mir kündigte. So läuft das eben. Ende April 2018 war ich also wieder zu haben.

Bis ich dann die letzte Anstellung per Mitte Juni 2018 bekam (in Hessen ausgeschrieben für Düsseldorf), habe ich erneut gechillt und ca 20 Bewerbungen pro Tag versendet mit der erneuten Erkenntnis, dass jedes Unternehmen die eierlegende Wollmilchsau will, aber ein anständiges Gehalt möchte dann niemand zahlen. Tatsächlich war die Stelle nur Plan C, aber die besseren Positionen haben halt abgesagt.

Und nun … das: Ja, man kann in der Probezeit jederzeit mit entsprechender Frist ohne Angaben kündigen. Was man auch tat. Vorher waren die Gespräche immer im grünen Bereich und dann … gestern … Kündigung des Arbeitsverhältnisses. Also gestern gleich ins Dienstauto und zu meinem Unterschlupf bei der Besten, die mich all die Wochen beherbergt und beköstigt hatte, drei mal die Haare geschnitten („So läufst Du mir nicht rum, sonst sage ich das Deiner Frau!“) und soeben komme ich aus dem Zugabteil wieder nach Köln-Lövenich.

Es gab kein Gespräch. Der Chef war nicht zu sprechen. Laufzettel abarbeiten, Handschlag. Tschüss.

Wie gesagt: Es geht mir gut. Ich habe mich bereits am Montag arbeitssuchend gemeldet und für morgen ein Vorstellungsgespräch und ein Telefoninterview. Übermorgen ebenfalls Telefoninterview. Alles Zeitarbeitsfirmen oder zumindest Vermittler. Ich würde sagen, dass es gut anläuft.

Jedoch werde ich ohne Not nicht vor dem 01.11.2018 wieder „richtig“ arbeiten. 2018 waren regelmäßige Betriebsratswahlen und junge Betriebsratsmitglieder wollen geschult werden. Ich werde mir die Zeit also mit bis zu sieben Wochen Referententätigkeit auf Honorarbasis vertreiben. Das ist für mich irgendwie wie Urlaub 🙂

Bleiben Sie dran 🙂

Das Auto

„Ich will, dass Du nackt bist, wenn ich heim komme. Wir fahren sofort los.“

Ich war mir sicher, dass alle Alarmglocken bei ihr läuteten. Egal, wie häufig ich sie für meine Zwecke benutzte, und egal wie sehr sie beteuerte, dass sie sich daran gewöhnt hatte, ich wusste, was diese Worte bei ihr auslösten.

Eine Mischung aus „ich bin doch keine Nutte!“ und „Ich will das aber!“.

Als ich daheim ankam kniete sie nackt im Flur. Lediglich ihr Halsband, die Halterlosen und ihre High Heels bekleideten sie. Gesenkter Blick. Hände auf den Oberschenkeln, Handflächen nach oben. ‚Erstmal Dampf ablassen‘, dachte ich mir, öffnete meine Hose, zog ihren Kopf an den Haaren nach oben und drückte ihr meinen Schwanz in den Hals. Sie versuchte meinen pulsierenden Rhytmus aufzunehmen, aber alleine die Vorstellung, was ich heute Nacht mit ihr machen werde, hatte mich zu sehr aufgegeilt. Nach nicht mal einer Minute hatte ich mich in ihrem Mund entleert und mit diesem lächelndem Blick nach oben schluckte sie mein Sperma und schleckte sich ihre Finger ab.

„Ich mag es, wenn es unkompliziert ist. Und Du bist unkompliziert, mein Mädchen.“ Dazu drückte ich ihr einen Kuss auf die Stirn und ließ sie aufstehen. „Zieh Deine Strickjacke an. Die mit den Knöpfen vorne und lasse ordentlich Dekolleté frei.“ – „Ja, mein Herr.“

Sie stand auf und tat, was ich ihr sagte. Als sie zurückkam hatte sie, wie mittlerweile bei fast allen Kleidern und Blusen üblich den einen entscheidenden Knopf offen. Ich griff eine Brust und quetschte sie fest in meiner Hand. Sie stöhnte laut auf.

„Danke, mein Herr.“ – „Du bist ein braves Mädchen, dass Du so folgsam bist.“ – „Gerne, mein Herr.“ – „Ich werde Dich heute auf dem Parkplatz, den Du so sehr magst, an ein paar Freier verkaufen. Das Leben mit Dir ist teuer und Du wirst Dich daran beteiligen. Habe ich mich klar ausgedrückt?“ – „Ja, mein Herr!“

Ich ließ eine Hundeleine am Halsband einrasten und zog sie hinter mir her. Mein Schritt war schnell und sie stolperte hinter mir her. Die Treppe herunter. Einmal um das Haus. Ich öffnete den Kofferraum des Wagens.

„Hier rein, Du Nutte!“

Sie legte sich in den Kofferraum, den ich sogleich verschloss und setzte mich ans Steuer. Während der Fahrt telefonierte ich ein wenig und machte bei einigen Kumpels Werbung für die Nacht. Wir redeten über ihre Vorzüge und vereinbarten, was lief und wie viel dafür bezahlt werden soll. Mir war bewusst, dass sie alles mit anhören konnte und so sollte es auch sein.

Wobei ‚Nutte‘ nicht wirklich zu meinem Sprachgebrauch gehört, aber in diesem Szenario war es einfach schlüssig und auch ihr war klar, dass bei aller Zuneigung ihr gegenüber zur Demut auch immer eine Portion Demütigung gehört. Die Wortwahl zeigt der Sub ihren Platz in der Nahrungskette an.

Etwa eine Stunde später kamen wir an dem Parkplatz an. Ein öffentlicher Rastplatz an einer Autobahn, deren Rastmöglichkeiten (Tische und Bänke) zu diesem Zeitpunkt im dunklen lagen und nur dann beleuchtet wurden, wenn einer der Spanner mal sein Licht anmachte. Nur waren die Tische und Bänke heute nicht mein Ziel.

„Komm‘ raus, Du Nutte!“ herrschte ich sie an, als ich den Kofferraum öffnete. Sie kletterte heraus, stellte sich brav breitbeining vor mir auf und schaute mich an. Ich griff hart an ihre Schamlippen.

„Du wirst Dir nun eine Augenbinde anziehen und Deine Strickjacke ausziehen. Danach wirst Du Dich mit Deinen Händen im Kofferraum abstützen und breitbeining darauf warten, dass jemand sich Deiner annimmt. Du wirst nichts sagen, nichts fragen. Egal, was passiert. Hast Du das verstanden?“ – „Ja, mein Herr!“

Sie legte sich eine Augenbinde an und nestelte sich die Strickjacke von ihrem göttlichen Leib. Sie drehte sich um und tat wie ihr heißen. Ich stellte ein Schild auf mit der Aufschrift „Free Fucks“ und entfernte mich ein wenig, hielt sie dabei im Blick und Ausschau nach meinen Kontakten.

Die ersten Spanner kamen bereits aus ihren Löchern und wichsten aus sicherer Entfernung was das Zeug hielt. Ich ging auf diese zu und deutete an, dass wenn sie nur ein wenig warten würden, dann dürften sie sich auf ihrem prallen Arsch entleeren. Dabei ging einigen schon einer ab. Ich griemelte.

Meine Kontakte konnte ich leicht erkennen, als sie sich näherten. Das Identifizierungsmerkmal war immer ein Anzug. Die wenigsten Spanner tragen diese. Ich begrüßte sie und führte sie zur Dame am Auto.

„Ficken ist heute kostenlos, meine Herren. Blowjob und Schlucken kostet extra.“ sagte ich laut. Sie bewegte sich nicht, aber ich konnte sie atmen hören. „Finale?“, sagte einer und alle stimmten dem zu. Als ob ich das so bestellt hätte. Jeder von ihnen legte einen 100 EUR Schein ins Auto. „Dürfen wir?“ – „Ich bitte darum.“

… und der erste Freier dieses Abends zog sie an den Haaren aus dem Auto.

#DateTheDom

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Der werte Leser mag sich an einen alten Blogbeitrag erinnern. Und tatsächlich hat es exakt damit zu tun. Die Frage, die mich derzeit beschäftigt, ist dabei durchaus eine emanzipatorische. Wir wollen doch Gleichberechtigung, richtig?

Männer gehen zu Dominas. Sie lassen auf dem Weg nach Hause alles mögliche mit sich anstellen. Um ihre Phantasien umzusetzen sind sie bereit eine Menge Geld zu investieren. Sicherlich sind sie auch emotional abhängig von ihrer Domina, wobei diese eine gewisse Magie aufrecht erhält. Sollte sich eine Domina jemals mit ihrem Gast einlassen, dann ist die Magie futsch, denn der Sklave hat sein Ziel erreicht. Er hat seine Herrin gevögelt. Und damit eine Art „Macht“ über die Frau wieder erlangt.

Und weil Frauen es grundsätzlich nicht nötig haben Sex mit einem Mann zu haben, welcher sich ihnen auf eine ganz gewisse Art und Weise anbiedert, können Dominas den Wunsch auf Nähe und Kopulation seitens ihrer Gäste mit einem Fingerschnipps verweigern. Natürlich haben Dominas auch Spaß mit ihren Gästen. Auch wenn sie Geld für ihren Service erhalten, so gehen sie dieser Arbeit nicht „nur“ des Geldes wegen nach. Okay, für manche Dominas ist das Geld eine entscheidende, wenn nicht die entscheidende, Komponente. Und auch das ist völlig legal.

Wenn ich mir nun so überlege, was Männer so antreibt Geld für Sex zu bezahlen, stelle ich mir immer wieder die Frage, warum dies nicht auch andersherum der Fall ist? In den sozialen Netzwerken gibt es meiner Sichtung nach drei Arten von Frauen, die für ein #DateTheDom in Frage kommen.

1. Eine Frau, die noch nie BDSM hatte, es aber gerne hätte, sich jedoch nicht traut.
2. Eine Frau, die noch nie BDSM hatte, gerne welchen hätte, aber nicht den „richtigen“ ™ Dom findet.
3. Eine Frau, die BDSM hatte, gerne wieder welchen hätte, aber ebengleich nicht den „richtigen“ ™ Dom findet.

Vielleicht gibt es noch andere Varianten, aber ich belasse es für meine Betrachtung dabei.

Submissive Männer scheinen mir auf eine gewisse Art und Weise „stärker“ zu sein. Wenn es um käufliche Lust geht, sind sie bereit zu einer Domina zu gehen und diese auszutesten. Wird ihr Kink bedient, dann bleiben sie.

Submissive Frauen „jammern“ lieber über unerfüllte Sehnsüchte, anstatt sich einen Dom zu suchen, welcher deren Kink bedient.

Auch wenn sich das krass anhöhrt, so scheinen es submissive Männer ganz anders nötig zu haben als submissive Frauen. Frauen verzichten lieber auf ihre Kinks, als Männer, die sich eine ihnen zugewandte Frau für Geld organisieren.

Oder liegt es daran, dass Männer und Frauen ein unterschiedliches Sicherheitsempfinden haben? Würde ein Mann, der zu einer Domina geht, jemals auf den Gedanken kommen, dass er von ihr wahrlich misshandelt und zerstückelt würde? Und ist es so, dass Frauen grundsätzlich an sowas denken, wenn sie sich einen Dominus „leisten“ würden?

Ist es eventuell auch so, dass Männern ihr Gegenüber (charakterlich/äußerlich) relativ Wurst ist und müssen Frauen erstmal wirklich warm mit einem Dominus werden?

Wahrscheinlich könnte ich als Dominus durchaus Geld verdienen, wenn ich mich von der reinen Heterosexualität trennen würde und eine Dienstleistung auch im homoerotischen Bereich anbieten würde. Und ich denke ernsthaft darüber nach, es vielleicht auch mal von der anderen Seite zu probieren und mich als Sklave für dominante Frauen zu verdingen.

Die grundsätzliche Erfahrung, den Kink einer mir fremden Person zu erfüllen, nach einem kurzem Vorgespräch und direkt aus dem Stand, ist eine Erfahrung, die ich als „O“ habe machen dürfen. Und ich denke, dass mir dies auch anders herum möglich ist.

In diesem Sinne: #DateTheDom 

Social Media Awareness with „Buffer“

Aufgrund der Nachfrage hier ein wenig Werbung* (*nö, ich bekomme dafür kein Geld, aber bevor mir das unterstellt wird … orrrrr).

Ich nutze „Buffer“ (https://buffer.com/) für verschiedene Zwecke. Und ja, ich bezahle da auch einen monatlichen Obolus für. Zum einen geht es mir darum verschiedene soziale Medien mit meiner Bewusstsein erweiternden Heiterkeit zu betreuen, aber eben auch etwas über Social Media Marketing zu lernen.

Für den folgenden Workflow kommt zusätzlich „IfTtt“ (https://ifttt.com/) zum Einsatz:

a) Ich habe im Internet (böser Bube, ich!) eine schicke Rothaarige gefunden. Da ich „Buffer“ als Chrome-Erweiterung installiert habe, mache ich auf das Bild einen Rechtsklick „Send to Buffer“ und es geht ein Overlay auf.

b) Technisch wird das Bild vom meinem Browser aus nach „Buffer“ geladen und liegt nun dort als Kopie vor. Nun kann ich meine sozialen Medien wählen, die ich in „Buffer“ verknüpft habe. Ich wähle „Instagram“ und „Pinterest“ (Kategorie: #RedHairAddicted) und bezeichne das Bild noch mit „#RedHairAddicted“ als Zusatztext und dann „Add to Queue“.

c) „Buffer“ wird nun dieses Bild zu einem definiertem Zeitpunkt in den gewählten sozialen Medien veröffentlichen. Sobald es auf „Pinterest“ erscheint, kommt „IfTtt“ ins Spiel. Jede Kategorie bei „Pinterest“ hat einen eigenen RSS-Feed und „IfTtt“ fragt diesen regelmäßig ab. Es greift sich das Bild selbst und stellt es mit dem Tag „#RedHairAddicted“ in meine „Tumblr“-Warteschlange.

d) Sobald es nun auf „Tumblr“ erscheint, greift „IfTtt“ erneut zu, greift sich das Bild und stellt es mit dem Tag „#RedHairAddicted“ in die „Buffer“-Warteschlange für meinen Twitter-Account.

e) Sobald es übrigens für „Instagram“ bereit steht, wird es automatisch dort eingestellt („Instagram Business“ ist Bedingung). Aber nur dann, wenn die Bildmaße stimmen. Wenn diese nicht stimmen, dann meldet sich meine Handy-App und lässt es mich manuell einstellen. Dann kann ich mich für die „Story“ entscheiden, welches direkt auch in die „Story“ nach Facebook transportiert wird.

Der ganze Vorgang hat vielleicht 30 Sekunden Arbeit. Der Rest geschieht automagisch.