Natürlicher Umgang mit dem Machtgefälle.

Immer wieder gerne genommen: BDSM im Alltag


Zunächst einmal muss man unterstellen, dass sich zwei Menschen gefunden haben. Die submissive Fachkraft hat jemanden gefunden, den sie als Dominanz anerkennen mag. Die Frage ist, wo ist da eine Grenze? Ist das nun 24/7, also immer? Oder nur, wenn der Herr der Dame ein Halsband anlegt? Oder nur, wenn beide physikalisch beisammen sind und ansonsten ist Funkstille?


Die juristische Antwort: Kommt drauf an 😉


Kommt drauf an? Mitnichten würde ich sagen.

Wie kann es sein, dass eine Frau sich einen Mann sucht, dessen Dominanz sie zwar sexuell anerkennen mag, aber im Alltag eben nicht? Ist das nicht ein wenig halbherzig? Zu kurz gesprungen?


Die juristische Antwort: Kommt drauf an 😉


Zugegeben: Nicht jede Frau braucht das. Also das mit Dominanz im Alltag. Es sind gerade ziemlich selbstbewusste Frauen, die im Alltag ihre Frau stehen, welche aber im Bett den Macher wünschen und nicht den weichen Kerl. Also irgendwie so, wie der Manager, der eine Domina hat.

Wenigstens eben in sexueller Hinsicht keine Entscheidungen treffen „müssen“, wohl aber können. Ich finde, damit kann man was anfangen, oder?


Die juristische Antwort: Kommt drauf an 😉


Ernsthaft:

Der natürliche Umgang mit der Dominanz ist ebenso wichtig, wie der natürliche Umgang mit Submission. Ein Dom sollte sich dankbar zeigen, dass er das Geschenk der Submission erhält. Eine emanzipierte Frau macht das eben nicht für jeden. Auf der anderen Seite gebietet der natürliche Umgang mit der Dominanz auch, dass die Frau für sich entschieden hat einen Mann zu daten, im Mindesten, welcher bei ihr gerne auch mal übergriffig sein kann.


Zum Beispiel wird er ihr gerne einfach mal so, egal wo, an die Brüste fassen oder an den Nippeln zwirbeln und ihr ins Ohr flüstern, dass sie eine geile Fotze ist. Und sie wird exakt diese Übergriffe als Kompliment auffassen, weil sie es ist, die dieser Mann leidenschaftlich begehrt. Es macht der Ton halt die Musik, wenn er ihr Dinge per Sprachnachricht schickt und sie spontan feucht wird, auch wenn sie das vielleicht gerade nicht gebrauchen kann.

Allerdings ist es eben auch genau das, was den natürlichen Umgang mit der Dominanz für mich ausmacht, nämlich die geschenkte Macht auch zu nutzen und eben nicht nur dann, wenn für die Frau Ort und Zeit stimmt. Ich mache das versteckt, leise, heimlich – schließlich muss die Frau meine Nachrichten ja nicht lesen. Und es muss auch niemand direkt mitbekommen. Ein Dom sollte es stets unterlassen die Frau bloß zu stellen …


Die juristische Antwort: Kommt drauf an 😉


… jahaaaa, es sei denn es ist ihr Kick, dass sie zu Dingen aufgefordert wird, die sie sichtbar für die Öffentlichkeit machen soll. Den knielangen, engen Rock hochkrempeln, um sich mit dem nackten Hintern auf einen Stuhl zu setzen. In einem Cafe. Am Sonntag nachmittag. Zum Beispiel.

Ich denke, dass es gerade so kleine Neckereien sind, die eine Sub gerne über sich ergehen lässt, weil es ihr ganz eindeutig zeigt, dass es um sie alleine geht. Jetzt und in diesem Moment der Herr an sie denkt und sich daran erfreut, wenn sie im Cafe nun die Schamlippenklemmen entfernen darf. Während sie auf dem Stuhl sitzt und diese dem Herrn auf den Tisch legt.


Das kann bis zu Blowjobs im Auto gehen auf dem Parkplatz eines Markendiscounters, versteckt oder offen. Egal, was den natürlichen Umgang mit der Dominanz ausmacht: Es kommt eben darauf an, ob der Kink der Sub dem Herren gefällt und ob die Sub auch wirklich bereit dafür ist, mal eine Grenze zu (ihrem oder nur seinem Vergnügen) zu übertreten.


Submission stellt keine Frage an Ort und Zeit. Der Dom kümmert sich um Anstand und Moral.

Was Pornografie mit uns macht

Sei doch nicht immer so allgemein. Das will doch keiner hören. – Innere Stimme


Ich habe recht früh angefangen Pornos zu konsumieren. Da muss ich wohl um die 16/17 gewesen sein. Die Filme habe ich noch als VHS sehen dürfen und fand diese in einem sicheren Versteck meines damaligen zukünftigen Schwiegervaters, als ich in deren Urlaub Blumen gießen sollte.

Als Pubertier war das ein Geschenk des Himmels, schließlich war meine Freundin ja auch mit ihren Eltern weg und so konnte ich mein Testosteron anderweitig verschleudern. Damals in den mittigen 80ern waren alle noch behaart unten rum, so wie ich auch. Erst als mir legal erlaubt war Pornos zu konsumieren, bemerkte ich eine Kehrtwende in Richtung Stutzung bis hin zu haarfrei und ich glaube, dass ich mich diesem „Trend“ tatsächlich angeschlossen habe.

Auch wenn ich wusste, dass die Pornos nicht das wahre Leben spiegelten, auch wenn es mein Sexualleben damals infiltrierte (Analverkehr und Natursekt, erste 3er und Pornokinobesuche mit 18! dank meiner damaligen Freundin, nach ihrem 18ten im gleichen Jahr) so rasierte ich mich erst so mit 22/23 Jahren erstmals komplett. Und fand das richtig so.

Meine damalige Freundin war eine zeigegeile „Schlampe“ und so passten wir ziemlich gut zueinander. Ein echter Volltreffer. Wie in den Filmen gezeigt, probierten wir ziemlich viel aus und hatten so ziemlich an jedem noch so katholischen Ort Sex. Auto, Treppenhaus, Schlafzimmer der Eltern, Familienfeiern. Auf der einen Seite waren wir brav und anständig, aber die dunkle Macht war schon sehr stark in uns.

25 Jahre später blicke ich auf mein jüngeres ich und frage mich, was ich wohl ohne all diese frühen Erfahrungen mit meinem Sexualleben angefangen hätte. Und komme zum Schluss, dass es uninteressant ist. Denn ich habe all diese Dinge gemacht und würde mit dem Wissen von heute sicherlich noch viel mehr machen und ausprobieren.


Pornografie hat mein Sexualleben geprägt. Ganz deutlich. Ich erinnere mich, dass die Pornodarstellerin Sarah Young meine Wichsvorlage gewesen ist. Die „Queen of Facials“ machte den Facial-Cumshot modern und salonfähig. Und mich machte das einfach an. Aber ich merkte auch, dass je mehr Pornos ich konsumierte, desto weniger war ich wirklich noch geil darauf Filme zu sehen.

Schließlich brachte es mir nichts, dass ich bereits nach der ersten Szene fertig war. Dafür waren die Filme im Verleih dann doch zu teuer. So begann ich nach guten Pornos zu suchen, die nicht vordergründig zum Wichsen einluden. Eine Art Sexfilm mit Handlung war gefragt. Und ja, diese gab es. Vereinzelt gab es Produktionen, in welchen eine gute Handlung feilgeboten wurde und man zum Happy-End nicht ausblendete.

Aber auch diese waren dann irgendwann langweilig.


Pornografie war durchaus eine Droge und wie jeder Süchtige brauchte ich neues Material um, im wahrsten Sinne des Wortes, zum Schuss zu kommen. Doch mit dem Aufkommen des Internet wurde die Qualität der Filme deutlich schlechter. Ich fand nichts mehr, was mich wirklich noch befriedigen konnte. Was eventuell auch damit zu tun hatte, dass ich in der Lage war, mein Kopfkino mit echten Partnerinnen umzusetzen.

In dieser Zeit war ich so ein richtiger Hurenbock und investierte sehr viel Zeit und Geld in gefällige Frauen aus jeder Ecke der Prostitution, um am Ende festzustellen, dass eine Hure für 250 DM die Stunde nicht zwangsläufig besser bläst, als die Frau im Auto für 30 DM. Ich bin mir nicht sicher, ob ich stolz auf mein jüngeres Ich (so Mitte bis Ende 20) bin, aber seine Erfahrungen haben mich sicher beeinflusst.

Vor allem fand ich nun auch wieder Gefallen an Pornografie, denn das POV-Genre wurde geboren. Aus der Sicht (Point of View) des Mannes gefilmte sexuelle Handlungen waren mein Renner. Und ich entwickelte dadurch eine heiße Liebe zu Blowjobs, denn die meisten POVs handelten ganz exakt davon. So hatte ich denn auch kaum Sex mit Prostituierten, sondern ließ mir immer „nur“ einen blasen. Und wenn sich die Dame dann auf mich setzte, weil sie Maulsperre bekam, dann ging das aufs Haus oder ich stieg aus.


Der werte Leser mag sich erinnern, dass ich mein jüngeres Ich mal als Arschloch betitelte. Hier ist der Hauptgrund dafür.


Zurückblickend stelle ich also fest, dass der Konsum von Pornografie sich direkt in mein eigenes Sexleben einklinkte. Das was ich dort sah, wollte ich auch erleben, und ich suchte mir dafür die passenden Frauen. Nutzte sie für meine Zwecke aus. Nicht wählerisch. Jede, die wollte wurde genommen für diesen einen Zweck.

Mir war nicht danach der Frau zu gefallen und sie zum Orgasmus zu bringen. Völlige Nebensache und unwichtig. Ich nahm mir immer das vom dem ich glaubte, dass es mir (als Mann) zusteht.


Und heute? Ich konsumiere nach wie vor Pornografie. POVs machen mich nicht mehr an. Und auch wenn ich selber BDSM aktiv betreibe, so habe ich kein besonderes Verlangen nach harter SM-Pornografie. Mir geht es vor allem um Filme, die mit dominantem Wifesharing zu tun haben und Blowjobs in anonymen Glory-Holes. Große Altersunterschiede zwischen Mann und Frau gefallen mir sehr (Also ER 50 und sie 18). Natursekt. Outdoor. Öffentlichkeit. Generell jedoch Filme, bei denen ich das Gefühl habe als Zeuge dabei zu sein. Nicht selbst aktiv.

Einiges von diesen Dingen habe ich für mich erleben dürfen. Jedoch nicht mehr wahllos und einem Trieb folgend, den Pornokosum 1:1 umzusetzen. Nach meiner Arschlochphase wurde ich durch meine zweite Frau gezähmt. Ja, so kann man das sagen. Mit ihr konnte ich jede Phantasie offen ansprechen und ich entwickelte ein Gefühl dafür, dass manche Dinge eben nur dann funktionieren, wenn man darüber spricht. Und ich fand meine Erfüllung darin. Die Frau ohrfeigen zu dürfen, die einen liebt und sich nicht abwendet.

Sie hat mir gezeigt, dass es Frauen gibt, die all das für einen Mann machen, der sie aufrichtig liebt. Quasi meine erste Sub.

Angemessene Nicht-Beachtung der Sub.

Wenn ich das manchmal so lese, dann frage ich mich immer, ob es noch ein Leben neben dem Leben gibt.


Sub und Dom bedingen einander. Nicht nur weil der eine ohne den anderen lediglich Autoerotik betreiben würde, sondern weil weil beide das Gefühl benötigen, welches sie vom anderen erhalten. Die Sub benötigt die Macht des Dom und der Dom die Hingabe der Sub.

Beides hat nicht mal direkt was mit Regeln oder sexuellen Anliegen zu tun, obgleich dies vielfach vermutet wird. Man muss sich einfach mal die Frage stellen, ob ein Dom noch ein Dom sein mag, wenn es keinerlei sexuelle Aktivitäten in seiner Beziehung gäbe. Gleiches gilt auch für die Sub. Hat ein Dom also grundsätzlich in sich das Gefühl führen zu wollen und die Sub generell einen Hang zu bestimmenden Menschen?

In der heutigen Zeit scheint dieser Basiskonstrukt nicht mehr sehr bekannt zu sein. #50SOG, den ich als alter Romantiker ob der Liebesgeschichte einfach schön (<3) finde, hat eine Welle der BDSM-Begeisterung hervorgerufen und nun tummeln sich Menschen in der Welt auf der Suche nach Erlebnis-Sexualität.

Manche Doms sind nunmehr der Meinung, dass sie grundsätzlich sexuellen Zugriff auf eine Sub haben und manche Subs glauben, dass der Dom jederzeit ihren Seelenfrieden zu organisieren habe. Liebe Menschen … so funktioniert das nicht, jedenfalls nicht immer.


Ich möchte niemandem auf den Fuß treten, aber wenn ich so ins Netz reinhorche, dann sehe ich Frauen, die oftmals eine Art Nicht-Selbstbewusstsein für sich pflegen und sich ziemlich schnell an einen Dom binden, ohne wirklich zu prüfen, ob dessen Kink zu ihrem passt. Irgendwie scheint es einen Sicherheitsmechanismus seitens der Frau nicht zu geben, und der Dom greift nur willig zu, da er sich ja nun vollkommen selbst verwirklichen kann. Frei nach dem Motto: „Ich mache alles für Sie, mein Herr!“ – „Dann knie nieder und bete mich an!“

Es tut mir leid zu postulieren, dass es sich hierbei nicht um eine Sub und einen Dom im Sinne meines gefühlten BDSM handelt, sondern um Menschen, die irgendwie herumstochern um mal zu schauen, was passiert. Der Dom wendet sich irgendwann gelangweilt ab, sucht sich ein neues „Opfer“ und die Sub bleibt womöglich gebrochen zurück und nimmt den Rucksack schlechter Erfahrungen mit zum nächsten Dom, der nicht lange auf sich warten lässt. Ein Teufelskreis.


In meinen Augen sind Sub und Dom auf Augenhöhe und nur so können sie in eine tiefere Bindung eintreten. Verständnis füreinander, für die Lebenssituation, für den gemeinsamen Kink müssen Leitbilder sein. Auch wenn es heißt, dass man verheiratet, aber nicht miteinander verheiratet ist. Was dann aber auch bedeutet, dass man eben nicht jeden Tag intensiv schreibt oder gar telefoniert.

Die Frage lautet: Komme ich als Dom damit klar, wenn meine Sub familiären Verpflichtungen nachgeht und eventuell zwei Wochen gar kein Kontakt möglich ist? Und wenn ein Dom eben beruflich mal stark eingespannt ist, kann eine Sub es ertragen, wenn er mal nicht reagiert? Und wenn ja, wie lange?


Wichtig ist mir in solchen Fällen immer, dass man sich abmeldet. Mit Begründung, wenn möglich. Das man dem anderen sagt, dass es im Zeitraum XYZ eben nur zu eingeschränkter bis Null Kommunikation kommen kann. Ich finde, dass ist das Mindeste.

Alles andere würde nur dazu führen, dass man sich Sorgen um den Anderen macht. Klingt irgendwie nach 0815-Beziehungspärchenkackscheißkram, richtig? Ist es aber auch. Es ist einfach guter Umgang miteinander.


Nachdem ich nun für mich mal das Grundlegende aufgedröselt habe, kommt es nun tatsächlich auch zum Thema 😉 Gibt es eine Grundlage dafür, dass man den anderen bewusst ignoriert?

Ja … die gibt es. Wenn man ein Problem zu bewältigen hat, so muss man sich immer vor Augen führen, dass man gemeinsam arbeitet gegen das Problem. Und eben nicht gegeneinander. Und doch ist der Zeitpunkt ab und an völlig unangemessen Probleme, Sorgen und Nöte zu wälzen. Ich selber sage meinen Subs, dass sie mir immer schreiben können, dass ich die Nachrichten sogar lese, aber halt nicht immer sofort reagieren kann. Und andersherum gebe ich meinen Subs den gleichen Tipp mit auf den Weg.

Die einzige Echtzeitkommunikation ist das reale Aufeinandertreffen oder das Telefonat. Weswegen beide vielleicht versuchen sollten „Dinge“ nicht durch Schreiben zu erledigen, sondern sich auf einen Tag und eine Uhrzeit verständigen, wo man mindestens darüber telefonieren kann.

Danke :-* @Tarasropes / #CircleOfFalbalus // The First Avengress

„Niemals geht man so ganz.“ – Trude Herr


Liebe Tara,

ich möchte mich bei Dir bedanken.

Für Deine Zeit.
Für Deine Hingabe.
Für Deine Liebe.

Unser Telefonat wurde von Dir eingeleitet mit „Haben Sie Zeit für ein Gespräch?“ und ich dachte mir, was ich alter Mann nun schon wieder verpeilt habe. Aber es kam dann doch irgendwie so, wie wir das beide geahnt haben.

Dein Abschied aus dem #CircleOfFalbalus ist nun durch und mit doch etwas Wehmut entbinde ich Dich von Deinen Pflichten.


Du warst die Erste, die mutig gewesen ist, sich dem #CircleOfFalbalus anzuschließen. Unser Kontakt ergab sich zunächst via Twitter in den klassischen DMs, wir tauschten uns aus, sprachen nicht nur über BDSM sondern auch grundlegend anderes Zeugs. Irgendwann hatten wir Handynummern und ich war verwundert, dass Du kein WhatsApp hattest.

Tatsächlich hast Du mich dazu gebracht Threema zu installieren, weil Du aus mir immer noch unverständlichen Gründen darauf bestanden hast. Und ich habe mich daran gewöhnt für den Kontakt mit Dir Threema zu nutzen. Irgendwann kam ja dann auch die Web-Version, was es mir einfacher machte 😉

Die genauen Gründe Deines Abschiedes liegen nicht bei Dir oder bei mir. Dieses Wir existiert immer noch, aber für Dich ist die Zeit gekommen Dich weiter zu entwickeln. Und wir lachten im Telefonat, weil wir uns darüber mehr als einig sind.

Es war kein „Brocken vor die Füße werfen“, sondern eher ein „Sie sind mein Dom, aber ich habe das Gefühl, dass ich mit dem #CircleOfFalbalus ein Türschild habe, welches ich aus verschiedenen Gründen (meist zeitlich) einfach nicht mehr mit Leben füllen kann. Deswegen möchte ich den Platz räumen, ohne jedoch wirklich zu gehen.“


Es war abzusehen, dass diese Entscheidung kommt. Und es ist gut, dass sie getätigt wurde.

Natürlich bleibt mein Halsband in Deinem Besitz, wie vor Deinem Abschied auch M ihres hat behalten dürfen. Du hast es Dir mehr als redlich verdient und kannst stolz auf das Erreichte sein. Auf all die Dinge, bei denen ich Dich habe begleiten dürfen.

Es war mit eine Ehre, Dich führen zu dürfen.


Wir sehen uns <3

„Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO)“ #AusGruenden

„Die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) ist eine Verordnung der Europäischen Union, mit der die Regeln zur Verarbeitung personenbezogener Daten durch private Unternehmen und öffentliche Stellen EU-weit vereinheitlicht werden.“

Zunächst einmal wirft das Fragen auf, aber ich bin weder ein privates Unternehmen oder eine öffentliche Stelle im Sinnes des Gesetzes.


Art. 2 DSGVO Sachlicher Anwendungsbereich

(2) Diese Verordnung findet keine Anwendung auf die Verarbeitung personenbezogener Daten

(c) durch natürliche Personen zur Ausübung ausschließlich persönlicher oder familiärer Tätigkeiten,


Damit sind alle privaten Blogs grundsätzlich raus aus der Kiste.
Link: https://dsgvo-gesetz.de/art-2-dsgvo/

Bitte immer den Gesetzestext lesen und keine Zusammenfassung alla Wikipedia (auch wenn der Artikel sehr gut ist). https://de.wikipedia.org/wiki/Datenschutz-Grundverordnung

Zudem wird WordPress (bzw. Automattic als Hersteller) selbst tätig und zeitnah ein Update zur Verfügung stellen, welches die Grundpfeiler für WordPress entsprechend umstellt, damit es als One-Click-Lösung funktioniert.

Link: https://datenschmutz.net/dsgvo-update-wordpress-core/

Nun beruhige Dich und trink einen Kaffee :-*
Ich mache weiter 🙂

Wann ist frau eine Schlampe? (insp. by @Ophelia_BDSM)

Ab und an gibt es da nicht viel hinzuzufügen.


Wie auch beim Mann ist die Schlampe umgangssprachlich ein Wesen, welches gerne und viel Sex hat. Männer und Neider reden ihr zu nicht wirklich wählerisch zu sein, und sie würde nehmen, was sie bekommt. Die Partnerwahl findet eventuell täglich aufs Neue statt, vielleicht hat sie auch mehrere Tagesabschnittsgefährten.

Dabei möchte ich die Schlampe jedoch in zwei Kategorien unterteilen (nicht wirklich politisch korrekt): Einmal die Hure und einmal die Nutte.

Während die Hure sich ihrer Wirkung auf Männer sehr bewusst ist, wählt sie aus dem breiten Angebot derjenigen, welche kopulationsbereit sind exakt nur diejenigen aus, von welchen sie sich auch wirklich etwas verspricht. Dabei achtet sie durchaus auf Umgangsformen und äußere Erscheinung. Sie nimmt sich viele, aber eben nicht jeden.

Oftmals wird die Hure von anderen Frauen eher abschätzig bewertet als von Männern. Da die Hure mit sich selber und dem was sie will völlig im Reinen ist, sich nimmt was sie will und mental eher nicht devot ist, wird sie sicherlich von Frauen um diese Fähigkeit sexuell frei zu leben beneidet. Männer hingegen werden etwaige Angebote einfach annehmen und nicht weiter darüber nachdenken.

Die Nutte jedoch ist in meinen Augen nicht wirklich selbstbewusst. Ihre Auswahl von Kopulationspartnern ist stets der Situation geschuldet und im Gegensatz zur Hure lässt sie sich auf die Partner ein, die sie nehmen wollen. Die Nutte bietet sich vielleicht sogar an und lebt so die romantische Verklärung einer Prostituierten nach. Im Gegensatz zur Hure, kann die Nutte wirklich jeder haben. Sie ist leicht zu kriegen, da sie nicht wählerisch ist.


Es mag unterschiedliche Gründe geben, warum eine Frau viel und gerne Sex hat. Oftmals wird auch das Wort Nymphomanin benutzt, um einer Schlampe so etwas wie eine Entschuldigung angedeihen zu lassen. Und verwechselt dabei den Begriff „Nymphe“, die nichts mit Nymphomanität (der Erkrankung) zu tun hat, sondern eine Minderjährige darstellt, die sich ebenfalls ihrer Wirkung bewusst ist und sich älteren Männern anbietet.

Die Nymphe ist sich zusätzlich bewusst darüber, dass ihr keine Strafe droht, wenn sie zB 15-jährig Sex mit einem 30-jährigen hat. Sie jagt und erbeutet und hat Macht über die Männer, die sich ihr hingeben. Denn ihre wesentlich älteren Sexpartner wissen sehr wohl auf welchem dünnen Eis sie sich bewegen.

Tatsächlich ist Nymphomanität möglicherweise eher der Antrieb einer Nutte (Im Kontext der Schlampe, nicht der Prostitution!), da sie durch ihre Wahllosigkeit ihre Sucht nach Sex (Orgasmus) zu stillen versucht. Diese Frauen sind der eigenen Beschreibung nach oftmals übergriffig, weil sie eben zum nächsten Schuss kommen müssen.


Wenn ich mir also die Schlampe anschaue und ihre Unterordnungen Hure/Nutte, dann kann ich doch nur deren Beweggründe für mich erahnen. Sie haben eben gerne und viel Sex und daran ist nichts Verwerfliches.

Tatsächlich haben bei mir bisher alle Partnerinnen, mit denen ich fest verbunden war, deutlich mehr Sex mit unterschiedlichen Partnern im Leben gehabt bevor wir zusammen kamen. Okay, bei meiner ersten Frau waren wir die/der Erste überhaupt aber ihr Männerkonto stieg während der Ehe um ein X-faches an. Gefühlt bin ich immer mit einem Negativum in eine Beziehung eingestiegen. Aber ich muss ehrlich sagen, dass ich damit keine Probleme hatte und nie haben werde.

Im Kontext dieses Artikel und auch im Generalkontext Hurenbock/Schlampe soll bitte jeder Mensch mit so vielen Menschen Sex haben, wie er/sie es braucht und für richtig erachtet. Daran ist nichts Schlimmes.


Der gute Ruf einer Frau wird durch das Schweigen ihrer Partner garantiert.


okay … der musste noch sein 😉

#SecretNight goes „O“ – Regelwerk // 04.05.2018

Neues Spiel – Neues Glück


Auf Basis des vorhandenen Regelwerkes von der letzten Veranstaltung kommt es nun zu einer etwas angepassteren Variante der grundlegenden Regeln für die Spielrunden.

Der Zeremonienmeister:

  1. Der Zeremonienmeister (/me) führt durch das Programm. Anwesende Herren werden gebeten ihre „O“’s dahingehend zu verpflichten, seinen Anordnungen folge zu leisten.
  2. Der Zeremonienmeister ist unberührbar, kann jedoch zu Handlungen seitens der anwesenden Herren explizit eingeladen werden.
  3. Der Zeremonienmeister ist von den anwesenden „O“’s zu siezen.

Die Spielregeln:

  1. Es gibt insgesamt drei Spielrunden. Jede Spielrunde besteht aus zwei bis drei Durchgängen. Im Sinne einer Einsteigerveranstaltung wählt die „O“ selber die Farbe ihres Armbandes. Dieses gilt für die komplette Spielrunde und für alle Durchgänge. Anwesende Herren werden ersucht die einmal gewählte Farbe entsprechend durchzusetzen.
  2. Unabhängig von der Farbe des Armbandes haben die „O“’s entsprechende Kleidung zu tragen, die es anwesenden Herren erlaubt sich ein Bild von ihnen zu machen. Das Tragen von Büstenhaltern und Slips ist für die „O“’s strengstens untersagt. Den anwesenden Herren wird vorgeschlagen, die „O“’s bereits bei der ersten Präsentation vollständig bis auf Halterlose, Halsband und High Heels zu entkleiden.
  3. Es wird darum gebeten, dass das Machtgefälle sichtbar wird. Die Herren sitzen auf den Möbeln, die „O“’s knien oder sitzen zu ihren Füßen.
  4. Alle Herren werden von den „O“’s ausnahmslos gesiezt, damit es nicht zu Unstimmigkeiten kommt. Die „O“’s werden entsprechend geduzt.

Die Farbregeln:

  1. Rotes Armband – Nur Schauen, nicht anfassen.
    Für die letzte Spielrunde: Nur Handjobs.
  2. Gelbes Armband – Anfassen ohne Eindringen.
    Für die letzte Spielrunde: Nur Handjobs und Blowjobs.
  3. Grünes Armband: Anfassen und Eindringen.
    Für die letzte Spielrunde: Handjobs, Blowjobs, Verkehr.

Sicherheitshinweis:

SM-Anteil:
Während der Spielrunden entscheidet der jeweilige Herr einer „O“, ob ein Fremdbespielen stattfinden darf oder nicht. Die „O“ hat hierüber über Art und Umfang keine Mitbestimmung.

Letzte Spielrunde:
Die Nutzung von Kondomen ist selbstverständlich! Im Sinne dieser Veranstaltung liegt die Entscheidung jedoch formal beim jeweiligen Herren.

Safeword:
Das Safeword lautet „MayDay“.

Der letzte Sitzkreis // @Svea_Kerling // Rezension

Der Buchrücken bringt nicht alles an den Tag


Nach „Schwarz oder Weiß – Borderliner kennen kein Grau“ und „S. Kerling meets E. A. Poe“ stand nun schon lange die Rezension des dritten Buches meiner Lieblingsautorin aus Österreich an.


Liebe Svea,

es wird wirklich Zeit, dass wir uns mal persönlich begegnen. Es hat schon eine gewisse Faszination sich in Deine Gedanken zu begeben und somit auch Teil Deiner Dir eigenen Welt zu werden.


Letztes Jahr habe ich angefangen „Der letzte Sitzkreis“ zu lesen und habe es seitdem nicht mehr wirklich aus der Hand legen können. Also, ich habe gar nichts anderes mehr so intensiv verschlungen wie diese Schilderung eines Sitzkreises einer Ansammlung von Menschen, die in dieser Therapieform eine Zweck- und auch eine Zwangsgemeinschaft eingehen müssen.


Du schilderst offen und klar, was in den Köpfen aller Beteiligten so vor sich geht und erst wenn man alle Protagonisten für sich erschlossen hat, kommt es zum mehrfachen „AHA“-Effekt.

Aus diversen anderen Gelegenheiten ist mir die Dynamik von Gruppenprozessen mehr als bekannt und bewusst. Dennoch habe ich gelernt, dass die Gräben zwischen Menschen in dieser Konstellation noch viel tiefer sind, als ich diese bisher wahrgenommen habe oder wahr zu nehmen in der Lage war.


Tatsächlich würde ich dieses Buch dennoch als, bitte verzeihe mir, „relativ“ leicht verständlich einordnen. Vom Aufbau her schaffst Du es Stück für Stück dem Leser diverse Welten zu öffnen, die nicht wirklich ein Happy End finden, aber ein großes, recht komplexes, Eins in sich haben.

Ich danke Dir für diese Erzählung, Svea. Wirklich!


Erschienen im Verlag Tredition:
https://tredition.de/autoren/svea-kerling-17882/die-equipe-paperback-96317/

Die Autorin im WWW:
https://www.sveakerling.com/

Die Autorin auf Twitter:
https://twitter.com/Svea_Kerling

 

 

 

Wann ist mann ein Hurenbock?

Bevor ich mich nun mit dem Thema „Wann ist frau eine Schlampe?“ beschäftige, beschäftige ich mich doch mal mit meinem Geschlechtsgenossen.


Tatsächlich ist mir zunächst kein besseres Wort als „Hurenbock“ eingefallen, zumal das Wort an und für sich (auch) politisch eventuell nicht ganz korrekt sein mag. Während die „Schlampe“ eine Frau bezeichnet, die augenscheinlich unzählige sexuelle Kontakte mit Männern hat und dabei völlig wahllos vorgeht, ist der „Hurenbock“ in zweierlei Hinsicht nicht ganz richtig. Denn er verunglimpft die Frau und nicht den Mann. „Schlamperich“ oder „Schlamper“ klingt wie gewollt und nicht gekonnt. „Frauenheld“, „Casanova“, „Womanizer“, „Playboy“ sind eventuell weitere Synonyme, aber auch diese verherrlichen den Mann, der viel Sex mit wahllosen Partnern (hier ist die Mehrzahl gemeint) hat und machen die Frau zum Opfer.

Irgendwie scheint es sich durchgesetzt zu haben, dass es völlig okay ist, wenn ein Mann sich austobt und einfach Spaß hat. Tut dies jedoch eine Frau, ist sie eine „Schlampe“. Eine gute Entsprechung scheint mir jedoch der „Stricher“ zu sein. In meinen Recherchen zu diesem Artikel taucht er öfters auf, auch wenn die tatsächliche Wortbedeutung den Typ Mann an und für sich nicht korrekt bezeichnet. Ein „Stricher“ ist mann ja eher, wenn man auf den Strich geht und seinen Körper gegen Geld anbietet. Aber um die Demütigung für den Mann als männliche „Schlampe“ zu repräsentieren, scheint es mir einerlei und den Geldfaktor kann man hier wohl vernachlässigen.


Was macht also einen Mann zu einem „Stricher“?


Wie bereits erwähnt handelt es sich um einen Mann, der zahllose sexuelle Kontakte zu unterschiedlichsten und sich stetig ändernden Partnerinnen/Partnern (so ist besser) hat. Er nimmt jede Gelegenheit zur Kopulation wahr und bietet sich im Rahmen seiner sexuellen Ausrichtung (hetero/homo/bi) oftmals sogar an, wenn er sich nicht sogar aufdrängt. Um den negativen Beigeschmack zu behalten ist der „Stricher“ wenig dominant ausgeprägt. Seine Zielrichtung ist es vielmehr durch Unterwürfigkeit zum Zug zu kommen, auch wenn er selbst der Meinung ist dominant aufzutreten. Er ist eher ein Toyboy und lebt gut damit.

Auch das Alter der Partnerinnen/Partnern spielt eher eine untergeordnete Rolle. Wenn jemand auf ihn anspringt, dann wird er rollig und gibt ganz exakt die Rolle, die von ihm erwartet wird.

Der „Stricher“ bindet sich nicht an eine Person, sondern bleibt meiner Meinung nach Zeit seines Lebens polygam veranlagt, auch wenn er heiratet und Frau, Haus, Hof und Kinder hat. Selbst wenn er so gebunden ist, und daher weniger Möglichkeiten zum Sex mit anderen hat, wird er wahrscheinlich nach Möglichkeit fremdgehen oder mit seinem Geld die örtliche Prostitution befeuern.


Unter dem Strich (ähm … ja) ist „Stricher“ zu sein garantiert nicht einfach. Ich vermute ihn eher in der Ecke „Resterampe“, einem bösen Wort, aber im Kontext passt es. Er mag einen ausgewiesenen Charme besitzen, aber er hat wenig Schneid. Wie gut, dass ein „Stricher“ nicht weiß, dass er einer ist. Er ist von sich und seinem Erfolg überzeugt und alle, die ihn so beschimpfen sind nur neidisch, dass er viel Sex hat und die, die ihn beschimpfen, haben wohl wenig bis keinen. Wenn er überhaupt über sein Tun nachdenkt.