#Hausaufgabe … by @Mrs_SAM_O

Genieß es wenn Du kannst …

Das waren die Worte, die ich nie im Leben wieder vergessen werde und mit denen mein erstes Erlebnis in Richtung BDSM begonnen hat.


Im Netz hatten wir uns über ein Forum kennen gelernt. Ich war mal wieder auf der Suche nach Gleichgesinnten und weiteren Infos zum Thema. Der einzige der kein Vorzeigbares Profilbild hatte, hatte es mir schon nach den ersten Nachrichten angetan. Ich musste diesen Dom einfach Treffen und so fand sich auch ziemich schnell ein geeigneter Termin.
Am Bahnhof trafen wir uns etwa einen Monat nach unserem ersten Chat und tranken erstmal zusammen einen Kaffee. Es war Sommer und ich hatte mich mit einem weißes Seidenkleid und hohen weißen durchsichtigen Plateaustiefeln bekleidet. Nach allem was ich von ihm gelesen hatte, war mir klar wie scharf ihn das machen würde.
Schon im Kaffee hatte er sich mit einem breiten Grinsen meinen Slip aushändigen lassen und obwohl es das erste Mal war, hat es mich unwahrscheinlich geil gemacht. Da war dieses knistern in der Kombi mit den Gedanken wenn das jetzt jemand merkt, was wird wohl als nächstes passieren, wie weit werden wir gehen und will ich das eigentlich alles?
Mein Kopf sagt oft etwas ganz anderes als meine Lust und so war es nur eine Frage der Zeit bis meine Lust siegte und wir uns wieder in Richtung Auto auf den Weg machten.
Ich war unglaublich nervös als wir das Cafe verließen. Zu meinem Glück mussten wir aber erst noch das Auto suchen und ich wurde dadurch etwas abgelenkt. Auch zu gute kam mir sicher, dass dieser von mir gewählte Dom sowohl sehr einfühlsam war als auch das er wusste es würde mein erstes Mal sein & meine Vergangenheit kannte. Wir fanden das Auto ca. eine halbe Stunde später in der er natürlich nicht die Finger von mir lassen konnte und er hielt mir ganz Gentleman Light die Tür auf.
Die Fahrt zum Hotel war ziemlich unspektakulär. Hin und wieder legte er mir seine Hand auf den Oberschenkel, was in dieser Situation schon reichte um mich noch feuchter werden zu lassen.


Vor dem Hotel angekommen stieg meine Nervosität ins unermessliche und meine Gedankenwelt fuhr mit mir Achterbahn. Warum hatte ich mich nicht abgesichert, was wenn er doch ein Böser ist und mein Bauchgefühl mich trügt. Diese ganzen wirren Gedanken wurden unterbrochen als er mir die Tür öffnete und mich mit einem Lächeln aufforderte auszusteigen. Liebevoll nahm er mich in den Arm und küsste mich, bevor er mit mir zum Kofferraum ging um seine Tasche raus zu holen. Mit einem durchdringenden Blick fragte er mich dann ob ich bereit sei ihm zu vertrauen und ihm ins Mysteryland zu folgen. Ich schluckte, atmete tief durch und bestätigte dies dann mit einem leisen ja Sir und einem Nicken, was wohl eher für mich selbst eine Bestätigung sein sollte.
Im Hotelzimmer angekommen verließ mich schnell der Mut als ich sah wie er die Peitsche, Gerte und die Fesseln auspackte und ich floh erstmal mit den Worten „es ist so warm ich geh erstmal Duschen“ ins Bad.


Heute bin ich sehr froh damals an genau diesen Dom geraten zu sein. Er folgte mir ohne ein Wort unter die Dusche und nahm mir so die Angst vor allem was noch kommen sollte. Gemeinsam duschten wir also, bevor er mich irgendwann an die Hand nahm und mich wieder ins Zimmer führte. Behutsam legte er mir die Fesseln an und befestigte diese so das ich nach vorn gebeugt mit leicht gespreizten Beinen mitten im Zimmer stand. Immer wieder streichelten seine Hände dabei über meinen Körper ohne das er auch nur annähernd eine meiner Empfindlichsten Stellen berührte. Ich wurde fast wahnsinnig und atmete immer schneller obwohl ja noch nix passiert war und dann kam der Moment …


Er beugte sich zu mir, sah mir in die Augen und flüsterte „Genieß es wenn Du kannst“

Ich sah wie er die Peitsche in die Hand nahm und auf mich zu kam, versuchte ruhig zu atmen …
Er schlug nicht zu, nicht in diesem Moment …
Langsam ließ er die Peitsche über meine Haut gleiten, als er mit der Peitsche über mein Gesicht streichelte nahm ich den Geruch vom Leder intensiv wie nie zuvor wahr und wurde immer ruhiger. Wie lange es bis zum ersten Schlag dauerte kann ich gar nicht mehr sagen. Irgendwann kam er dann der erste Schlag mit der Peitsche, noch heute mein absolutes Lieblingswerkzeug in den Händen eines Doms der sie zu führen weiß. Er traf mich unverhofft und so zuckte ich auch dementsprechend zusammen und brauchte auch einen Moment zum Luft holen. Die ganze Zeit hatte er seinen Blick auf mich gerichtet und nahm jede Regung meinerseits wahr. Nachdem ich wieder etwas ruhiger atmete traf mich der zweite und direkt auch der dritte Schlag. Es war unglaublich, mit jedem Schlag trat ich mehr in diese Welt, in der ich einfach nur sein konnte, der Schmerz war wie eine Erlösung und löschte für kurze Zeit alles was ich sonst immer im Kopf hatte. Nach dem zehnten Schlag streichelte er sanft über die gerade von ihm gezeichnete Haut und meinte schelmisch, dann wollen wir doch mal sehen ob dir das gefällt. Nur Sekunden später hielt er mir mit einem Grinsen seinen nassen Finger der gerade noch in mir gesteckt hatte vor die Augen und leckte ihn dann genüsslich ab. Ich wunderte mich nicht, ich hatte viel dazu gelesen und schon das hat meine Lust immer ins unermessliche gesteigert.


Die Peitsche kam noch eine ganze Weile zum Einsatz bevor er auf die Gerte wechselte. Bei der Gerte merkte er jedoch schnell, dass diese eher eine Strafe für mich war und beließ es an diesem Tag bei 10 Schlägen. Er wechselte nochmal zu der von mir so geliebten Peitsche wohl auch in der Hoffnung, dass ich irgendwann um Gnade betteln würde, aber das kam für mich gar nicht in Frage. Ich bitten? Niemals …
Mein Rücken, meine Oberschenkel und mein Arsch, alles brannte als er mich wieder los machte und mich vor den Spiegel führte. Ich mochte mich nie gern ansehen, aber von all diesen wunderbaren Striemen konnte ich meinen Blick dann auch nicht abwenden. Er hatte mich tatsächlich gezeichnet und als ich das dann so realisierte musste ich ihm einfach um den Hals fallen und losheulen. Es gab noch Klammern, Vibratoren, viele andere Spielzeuge und auch Sex, der das ganze dann gekrönt hat, aber seine Worte und seine Hand mit der er die Peitsche geführt hat waren es die mir den Weg in die BDSM Welt gezeigt haben und mich gelehrt haben diese so sehr zu lieben …

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