Vom Leben zwischen den Welten … #TheTrainingOfO

Nichts ist so einfach wie der Wunsch. Nichts ist so schwer wie die Verwandlung.


Eine sehr häufig gestellte Frage (sich selbst, anderen oder auch mir) ist, wie man dieses BDSM mit seinem „üblichen“ Leben in Verbindung bringen kann.

Die Antwort darauf ist so einfach, wie auch kompliziert. Wenn Dominanz/Submission gefühlt wird dann tut man es einfach und denkt nicht drüber nach. Es gehört zur eigenen Persönlichkeit und ist Teil des eigenen Charakters. Es wird nicht als Spielart der Sexualität angesehen, womöglich als Erlebnis-Sexualität in Form von „ab und an mal“, sondern man hat es einfach intus. Wahrscheinlich weiß man selber nicht mal wirklich, dass das was man da tut BDSM ist.

Das Öffnen der eigenen Sexualität findet nicht nur um TV, sondern auch in den sozialen Medien statt. Doch (zumeist nur) versteckt hinter einer gewissen Anonymität kommt das Innere zum Vorschein. Wir finden über diverse Kontaktportale („Ist Twitter eine Singlebörse?“) Zugriff auf eine schier unendliche Vielfalt an Menschen, die wohl so ticken wie wir.

Das Komplizierte daran ist, dass uns Medien vordenken, dass das alles in Ordnung ist. Es ist schon irgendwie lustig, dass wir uns an die Diätpläne der Brigitte halten, aber den dezenten Hinweis am Ende des Heftes („Sei einfach wie Du bist!“) nicht beherzigen wollen oder können.

Natürlich bin auch ich selber Teil dieses Schicksales und habe selber lange gebraucht, bis ich meine Maske abgelegt habe. Daher kann ich es verstehen, dass man seine Sexualität, gerade sowas Perverses, nicht offen vor sich rumträgt. Es gibt Menschen, die BDSM durchaus lieber für sich behalten. Das ist völlig okay. Aber ist man auf der Suche nach einem neuen Partner, dann muss man sich einfach öffnen und sich „in Fachkreisen“ zumindest dazu bekennen.

Das einzige Erkennungszeichen, was ich ständig zeige ist der „Ring der ‚O'“, den ich an meinem Verlobungsfinger trage. (Ich trage den Ring an der Hand, die nicht schlägt – Klingonisch, ist aber so). Und selbstklebend laufe ich nicht mit Laufschrift auf der Stirn durch die Gegend auf der steht „Hier werden Sie geschlagen“ 😉 – Nur wer mich fragt, der bekommt eine ziemlich konkrete und direkte Antwort.

Aber selbst durch das Impressum hier im Blog oder durch die Produktionen mit dem Joyclub (#KaminabendBDSM) und meine Nutzung der Sozialen Medien und auch aufgrund der Tatsache, dass der Suchbegriff „Training of O“ im deutschsprachigen Google noch vor kink.com angezeigt wird, kennt mich ganz exakt niemand. Jedenfalls kennt mich niemand großartig außerhalb der Genießerschaft um das BDSM.

Nun, ich strebe nicht nach Macht und Ruhm. Sowas liegt mir nicht. Ich möchte jedoch gerne meinen Teil dazu beitragen, dass BDSM von der Liste der abartigen Lebensweisen genommen wird. Deswegen schreibe ich hier und halte Kontakte zu Menschen, die wissen wollen, wie das so ist und was das alles soll. Darüber hinaus möchte ich gerne die Submissivität meiner Damen genießen. Gute Besserung an den #CircleOfFalbalus an dieser Stelle. Irgendwie sind derzeit alle krank (Soviel zum Thema ich hätte einen Harem und ich müsste nur mit dem Finger schnippsen und es käme jemand angerannt.).

 

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