Ersuchen um Aufmerksamkeit.

Einhergehend mit „Ständige Rückversicherung ist aller Ende Anfang.“ komme ich nun zu den weiteren Gedanken über das „Submissive Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom“: Dem Ersuchen um Aufmerksamkeit.


Meiner Erfahrung nach haben Subs oftmals den Wunsch nicht nur nach dem omnipotenten, sondern auch nach dem omnipräsenten Herrn, der prinzipiell auf Knopfdruck (zumindest geistig) parat zu stehen hat. Meistens dann, wenn es gerade irgendwo kneift. Man wird überschüttet mit Nachrichten und wenn nicht in einem von der Sub definierten Rahmen (gefühlt 5 Sekunden) reagiert wird, dann hat der Herr im schlimmsten Falle ganz plötzlich gar kein Interesse mehr an ihr.

Da dies ein absoluter Trugschluss ist, möchte ich dazu einfach mal Stellung beziehen.


„Ich vermisse Dich auch, mein Herz!“


Vielleicht ist es Dir entgangen, aber ich habe tatsächlich ein Leben. Also irgendwie ein doofes, aber es existiert noch. Also irgendwas mit Arbeit oder Haushalt oder Kinder oder Eltern oder Hobbys oder … halt sowas. Erinnerst Du Dich, dass auch Du gewisse Dinge hast, bei denen Du nicht gestört werden möchtest/kannst/darfst/sollst und die ich respektiere? Warum funktioniert das anders herum von Dir zu mir nicht?

Natürlich kannst Du mir immer schreiben, aber nur das Telefonat ist ebenso ein Echtzeitmedium, wie das persönliche Treffen. Alles andere kann doch bitte mal ein wenig warten, oder?

Natürlich schmeichelt es mir, wenn Du an mich denkst und mir kleine Botschaften schickst, aber ich kann nun mal schlecht ernsthafte und tiefe Gespräche tagsüber führen, wenn ich mein Geld verdienen muss.

Ja, ich erinnere mich daran, dass ich Dir tagsüber ab und an mal kleinere Anweisungen zusende, die Du sofort zu erledigen hast. Fremdbestimmung direkt ausüben. Aber würde ich stündlich auf Dich zugreifen, dann würdest Du auch irgendwann mal rebellieren. Nicht weil Du das nicht alles machen willst, sondern weil es einfach nicht geht. Schließlich leidet darunter die Konzentration am Arbeitsplatz und am Ende wackelt vielleicht Dein Job. Und daran möchte ich nicht schuld sein, so sehr Du das alles gerne machen würdest.

Je mehr Botschaften Du also am Tag an mich sendest, umso eher stelle ich Dich auf lautlos. Und das ist garantiert nicht das, was Du willst.


Das Mindeste, was ich von Dir erwarte (und Du auch von mir) ist, dass es überhaupt zu einer Reaktion in einem angemessenen Zeitraum kommt. Und das können tagsüber durchaus mal 2-3 Stunden sein. Darüber hinaus gibt es Zeiten, da ist gar keine Kommunikation gewünscht oder möglich, da meldet man sich einfach ab und gut ist.

 

Ständige Rückversicherung ist aller Ende Anfang.

„Ich habe keine Angst davor, dass man mich für emphatielos hält. Wer mich nicht kennt, der muss so denken.“


Das ist schon eine krasse Aussage. Für sich alleine betrachtet klingt das ziemlich böse und gemein. Darf ich mal bitte den Kontext herstellen? Danke.

Wo eine Sub zu Beginn einer Beziehung selbstverständlich unsicher ist, ob sie alles richtig und zur genüge macht, ist Rückversicherung meinerseits eine absolute Pflicht. Ich denke jedoch, dass irgendwann der Punkt erreicht sein muss, dass eine Einforderung der Rückversicherung einfach enden muss.

Schließlich bin ich dann schon länger mit einer Frau beisammen und wenn irgendwo der Schuh drücken würde, dann würde ich das ganz bestimmt auch sagen. Das klingt nun nach „Nicht geschimpft, ist genug gelobt“ und ich stelle für mich die These auf, dass das auch stimmt.

„Übliche“ Erledigungen werden „Normalität“ und darin entwickelt sich mit der Zeit, und unter meiner Führung und Anleitung, eine gewisse Qualität, die mich zufrieden stellt. Es entwickelt sich also ein Status Quo, der seitens meiner Sub zu halten ist, weil ich ihr bei Erreichen dieses Status und auch danach immer wieder mitgeteilt habe, dass sie einfach nur toll ist, dass sie das für mich leisten mag und kann. Ergo werde ich neue Ziele finden, die das Erreichte erweitern und das Spiel mit der Suche nach der Qualität geht von vorne los.


Was mich also nervt ist die (ständige) Fragerei, ob mit dem Status Quo alles in Ordnung ist. Das klingt in meinen Ohren irgendwie nach Qualitätskontrolle und ist nicht Deine Aufgabe, sondern meine. Wenn also sich irgendwie etwas positiv oder negativ am Status Quo ändert, dann werde ich das sicher kundgeben und Dir das Feedback geben, was Du benötigst.

Das Ganze hat aber auch einen anderen Haken. Denn es fühlt sich dann für mich an, als ob in unserer Beziehung etwas nicht stimmt. Du hast Zweifel an Dir, die Du dadurch auf mich projezierst. Und das obgleich ich Dir zu keinem Zeitpunkt einen Grund dafür geliefert (aka „nichts Negatives gesagt“) habe. Es vermittelt mir das Gefühl, dass ich es nicht schaffe, Dir Deine Selbstzweifel zu nehmen.

Und somit ist für mich irgendwann der Punkt da, an welchem (ständige) Rückversicherung der Anfang vom Ende ist.


Natürlich ist es wichtig mit Dir unsere Beziehung generell ab und an mal zu durchleuchten, ob noch alles mit uns okay ist. Und das mache ich auch, weil es mir auch sehr wichtig ist nicht nur zu fühlen wo wir stehen, sondern auch von Dir ein ehrliches Feedback zu bekommen. Aber … bitte … nicht wöchentlich oder gar täglich.

#Bloggedanken – Das Sammelsurium

„Da hast Du Dir ja was eingebrockt.“ – „ich weiß.“


Meinen Gedanken folgend habe ich heute auf Twitter mal was angefangen und mich deucht sehr, dass ich zu folgenden Dingen, wie immer, nicht nur sachlich, sondern auch persönlich etwas sagen möchte. Und damit ich das nicht vergesse sind hier also die Themen der kommenden Tage.

 


Wie schaffe ich es Tweets meines Herrn, die an die Allgemeinheit gerichtet sind und ohne ihn zu fragen nicht auf sich selbst zu beziehen?

Natürlicher Umgang mit dem Machtgefälle.

Angemessene Nicht-Beachtung der Sub.

Wann ist frau eine Schlampe? (insp. by @Ophelia_BDSM)

Wann ist mann ein Hurenbock?

Ersuchen um Aufmerksamkeit.

Ständige Rückversicherung ist aller Ende Anfang.


Und immer dann, wenn ich einen Artikel fertig habe, werde ich diesen von diesem Beitrag aus verlinken.

#Hausaufgabe … by @AmygDalaEscape

Das erste Mal

Da war sie wieder: die unbekannte Aufregung und Nervosität. Auf dem Weg zu Ihm musste ich mich erst mal mit Musik beruhigen. Verkehrslage früh genug abgecheckt- langes Wochenende und viel Stau unterwegs. Einen Puffer eingebaut. Es stresst mich unglaublich wenn ich zu spät komme. Und auch da wieder die Nachricht: ‚ich laufe nicht weg‘

Ich entschied mich, einfach das kurze Schwarze anzuziehen. Heels dazu. Mantel für die Öffentlichkeit drüber. Sonst nichts drunter. Ich bin noch nicht Seine Sub. Ich kann für mich entscheiden ob ich 3 Hs oder nur 2 Hs schenke. Mit dem dritten H fühle ich mich unwohl. Ich habe noch nichts passendes für mich gefunden. Und die Devise heißt: Wohlfühlen, wohlfühlen, wohlfühlen!

Ich bin froh über den Mantel. NATÜRLICH begegnet mir ausgerechnet in DIESEM Aufzug eine Nachbarin. Sie grinst irritiert und wünscht mir viel Spaß. Na, nett ist sie jedenfalls. Wenn die wüsste…

Die Fahrt ist entspannt. Ich habe genug Zeit eingeplant. Der angekündigte Stau war nicht da und so konnte ich gemütlich auf der Bahn tuckern und mich von der Musik ablenken lassen. Und komme pünktlich an.

Es ist ein angenehmes Wohnviertel. Ich muss gar nicht erst lange suchen, sondern finde direkt vor der Türe einen Parkplatz. Sehr gut. Denn auf den Heels laufen ist schon eine Herausforderung. Zu Hause ein paar Meter bis zum Bett bin ich das mit den Dingern ja gewohnt. Aber draußen auf der Straße?! Erfreulicherweise habe ich mir nicht die Haxen gebrochen- aber ich habe jetzt eine Hausaufgabe für mich entdeckt.

Vor der Türe angekommen, brauche ich nicht einmal klingeln. Ich werde erwartet. Ein Kuss zur Begrüßung. Er nimmt galant meinen Koffer und lässt mich vor sich die Treppe hochlaufen. Oben angekommen, nimmt Er mir den Mantel ab. Er schiebt mich, Seine Hand in meinem Rücken, ins Wohnzimmer. Die erste prüfende Handbewegung. Er hat registriert, dass ich nichts drunter trage. Sehr gut 😏

Meine Vorfreude steigt. Wo mich anfangs die Unsicherheit beherrschte, bin ich nun umso sicherer in dem Wissen was ich will. Und immer Seine Frage an mich: Geht es Dir gut? Ja, es geht mir gut.

Er lässt mich mitten im Raum auf dem Klavierhocker Platz nehmen. Dieser ist gepolstert und bequem. Hat eine vernünftige Höhe zum sitzen. Ich bin aufgeregt. Gespannt auf das, was wohl auf mich zukommen mag. Er hat Verständnis und keine Scheu, dieses auch zu vermitteln. Er erklärt mir viel. Einiges konnte ich behalten, manches wird hoffentlich ein anderes Mal wiederholt. Was ich mir eingeprägt habe, ist Sein Ritual: Seine Hand nehmen und den Ring küssen. Freiwillig. Von mir ausgehend. Gestern war ich noch nicht so weit. Es ist Ihm wichtig, dass man es FÜHLT. Nicht nur so tut als ob. Irgendwann legt er mir mein Halsband an. Es liegt eng am Hals an. Es ist wider Erwarten tatsächlich angenehm zu tragen. Es prickelt.

Er verbindet mir die Augen mit einem Seidentuch. Und immer dabei Seine Erklärungen, um mir Sicherheit zu geben. Das Tuch fühlt sich großartig an. Es wird hoffentlich noch sehr oft eine Rolle spielen. Es schützt mich. Beim normalen Sex habe ich meine Augen zwar auch meist geschlossen, denn so kann ich besser und intensiver fühlen. Aber mit dem Tuch ist es noch einmal eine ganz andere Liga. Und wieder Seine Frage an mich: Geht es Dir gut? Oh ja! Es geht mir gut!

Er gibt mir verschiedene Sachen in die Hände. Damit wir etwas vorsortieren können. Es stellt sich heraus: wir liegen bei vielen Dingen auf einer Wellenlänge. Die verschiedenen Flogger gefallen mir. Das Nadelrad hat es mir ebenfalls besonders angetan. Vielleicht spielt es ja auch noch ein anderes Mal eine besondere Rolle.

Er erklärt. Streift mich. Mit Seinen Händen. Mit Seinen Floggern. Probiert das eine oder andere an mir aus. Ich weiß gar nicht mehr so genau wann ich mein Kleid losgeworden bin. Er erklärt mir eindrucksvoll die Grundhaltungen. Ich nehme sie mit Genuss ein. Manchmal muss ich grinsen wenn Er mich trifft. Vorsichtig. Ich spüre wie Er mich beobachtet. Im Blick behält ob es okay ist oder ob da auch noch mehr geht. Er umstreift mich, berührt mich, begutachtet mich wie eine Ware. Tut mir weh. Und es gefällt mir! Und wie es mir gefällt! Seine Finger gehen auf Wanderschaft. Prüfen mich. Er lässt mich mich schmecken. Streichelt mich. Schlägt mich. Drückt sich an mich. Ich spüre Ihn. Sehr genau. Präsent. Möchte zupacken. Mich hinknien. Traue mich aber nicht so recht. Er führt mich vor Seinen Spiegel. Ich schaue mir das Halsband an. Und zum ersten Mal in meinem Leben bin ich vollkommen zufrieden mit mir selbst. Mit mir im Reinen. Oh verdammt! Und wie es mir gut geht!

Ich lasse mich fallen. Er führt mich. Und scheint ganz genau zu wissen, was ich wann brauche. Er sagt mir sogar, dass ich nicht mehr denken brauche. Dass Er das für mich übernimmt. Und das tut Er! Das tut Er verdammt noch mal ausgezeichnet!

Ich befolge Seine Anweisungen ohne nachzudenken, ohne zu zögern. Fühle Ihn. Rieche Ihn. Schmecke Ihn. Genieße Ihn. Egal was ich mache, egal was ich machen soll: es ist stimmig. Genau richtig so wie es ist.

Er zieht mich an den Haaren und führt mich auf allen Vieren durch die Räume. Was mir auf Fotos lächerlich erscheint, fühlt sich erlebt doch so richtig an! Und doch: es liegt einzig und allein an Ihm! Ihm vertraue ich. Warum? Ich weiß es nicht. Kann es nicht erklären. Habe keine Begründung dafür. Nur mein Gefühl. Dass es richtig ist. Gut ist.

Ich bin mit mir im Reinen.

Ich habe meine Bestimmung gefunden!

#Hausaufgabe … by @Mrs_SAM_O

Genieß es wenn Du kannst …

Das waren die Worte, die ich nie im Leben wieder vergessen werde und mit denen mein erstes Erlebnis in Richtung BDSM begonnen hat.


Im Netz hatten wir uns über ein Forum kennen gelernt. Ich war mal wieder auf der Suche nach Gleichgesinnten und weiteren Infos zum Thema. Der einzige der kein Vorzeigbares Profilbild hatte, hatte es mir schon nach den ersten Nachrichten angetan. Ich musste diesen Dom einfach Treffen und so fand sich auch ziemich schnell ein geeigneter Termin.
Am Bahnhof trafen wir uns etwa einen Monat nach unserem ersten Chat und tranken erstmal zusammen einen Kaffee. Es war Sommer und ich hatte mich mit einem weißes Seidenkleid und hohen weißen durchsichtigen Plateaustiefeln bekleidet. Nach allem was ich von ihm gelesen hatte, war mir klar wie scharf ihn das machen würde.
Schon im Kaffee hatte er sich mit einem breiten Grinsen meinen Slip aushändigen lassen und obwohl es das erste Mal war, hat es mich unwahrscheinlich geil gemacht. Da war dieses knistern in der Kombi mit den Gedanken wenn das jetzt jemand merkt, was wird wohl als nächstes passieren, wie weit werden wir gehen und will ich das eigentlich alles?
Mein Kopf sagt oft etwas ganz anderes als meine Lust und so war es nur eine Frage der Zeit bis meine Lust siegte und wir uns wieder in Richtung Auto auf den Weg machten.
Ich war unglaublich nervös als wir das Cafe verließen. Zu meinem Glück mussten wir aber erst noch das Auto suchen und ich wurde dadurch etwas abgelenkt. Auch zu gute kam mir sicher, dass dieser von mir gewählte Dom sowohl sehr einfühlsam war als auch das er wusste es würde mein erstes Mal sein & meine Vergangenheit kannte. Wir fanden das Auto ca. eine halbe Stunde später in der er natürlich nicht die Finger von mir lassen konnte und er hielt mir ganz Gentleman Light die Tür auf.
Die Fahrt zum Hotel war ziemlich unspektakulär. Hin und wieder legte er mir seine Hand auf den Oberschenkel, was in dieser Situation schon reichte um mich noch feuchter werden zu lassen.


Vor dem Hotel angekommen stieg meine Nervosität ins unermessliche und meine Gedankenwelt fuhr mit mir Achterbahn. Warum hatte ich mich nicht abgesichert, was wenn er doch ein Böser ist und mein Bauchgefühl mich trügt. Diese ganzen wirren Gedanken wurden unterbrochen als er mir die Tür öffnete und mich mit einem Lächeln aufforderte auszusteigen. Liebevoll nahm er mich in den Arm und küsste mich, bevor er mit mir zum Kofferraum ging um seine Tasche raus zu holen. Mit einem durchdringenden Blick fragte er mich dann ob ich bereit sei ihm zu vertrauen und ihm ins Mysteryland zu folgen. Ich schluckte, atmete tief durch und bestätigte dies dann mit einem leisen ja Sir und einem Nicken, was wohl eher für mich selbst eine Bestätigung sein sollte.
Im Hotelzimmer angekommen verließ mich schnell der Mut als ich sah wie er die Peitsche, Gerte und die Fesseln auspackte und ich floh erstmal mit den Worten „es ist so warm ich geh erstmal Duschen“ ins Bad.


Heute bin ich sehr froh damals an genau diesen Dom geraten zu sein. Er folgte mir ohne ein Wort unter die Dusche und nahm mir so die Angst vor allem was noch kommen sollte. Gemeinsam duschten wir also, bevor er mich irgendwann an die Hand nahm und mich wieder ins Zimmer führte. Behutsam legte er mir die Fesseln an und befestigte diese so das ich nach vorn gebeugt mit leicht gespreizten Beinen mitten im Zimmer stand. Immer wieder streichelten seine Hände dabei über meinen Körper ohne das er auch nur annähernd eine meiner Empfindlichsten Stellen berührte. Ich wurde fast wahnsinnig und atmete immer schneller obwohl ja noch nix passiert war und dann kam der Moment …


Er beugte sich zu mir, sah mir in die Augen und flüsterte „Genieß es wenn Du kannst“

Ich sah wie er die Peitsche in die Hand nahm und auf mich zu kam, versuchte ruhig zu atmen …
Er schlug nicht zu, nicht in diesem Moment …
Langsam ließ er die Peitsche über meine Haut gleiten, als er mit der Peitsche über mein Gesicht streichelte nahm ich den Geruch vom Leder intensiv wie nie zuvor wahr und wurde immer ruhiger. Wie lange es bis zum ersten Schlag dauerte kann ich gar nicht mehr sagen. Irgendwann kam er dann der erste Schlag mit der Peitsche, noch heute mein absolutes Lieblingswerkzeug in den Händen eines Doms der sie zu führen weiß. Er traf mich unverhofft und so zuckte ich auch dementsprechend zusammen und brauchte auch einen Moment zum Luft holen. Die ganze Zeit hatte er seinen Blick auf mich gerichtet und nahm jede Regung meinerseits wahr. Nachdem ich wieder etwas ruhiger atmete traf mich der zweite und direkt auch der dritte Schlag. Es war unglaublich, mit jedem Schlag trat ich mehr in diese Welt, in der ich einfach nur sein konnte, der Schmerz war wie eine Erlösung und löschte für kurze Zeit alles was ich sonst immer im Kopf hatte. Nach dem zehnten Schlag streichelte er sanft über die gerade von ihm gezeichnete Haut und meinte schelmisch, dann wollen wir doch mal sehen ob dir das gefällt. Nur Sekunden später hielt er mir mit einem Grinsen seinen nassen Finger der gerade noch in mir gesteckt hatte vor die Augen und leckte ihn dann genüsslich ab. Ich wunderte mich nicht, ich hatte viel dazu gelesen und schon das hat meine Lust immer ins unermessliche gesteigert.


Die Peitsche kam noch eine ganze Weile zum Einsatz bevor er auf die Gerte wechselte. Bei der Gerte merkte er jedoch schnell, dass diese eher eine Strafe für mich war und beließ es an diesem Tag bei 10 Schlägen. Er wechselte nochmal zu der von mir so geliebten Peitsche wohl auch in der Hoffnung, dass ich irgendwann um Gnade betteln würde, aber das kam für mich gar nicht in Frage. Ich bitten? Niemals …
Mein Rücken, meine Oberschenkel und mein Arsch, alles brannte als er mich wieder los machte und mich vor den Spiegel führte. Ich mochte mich nie gern ansehen, aber von all diesen wunderbaren Striemen konnte ich meinen Blick dann auch nicht abwenden. Er hatte mich tatsächlich gezeichnet und als ich das dann so realisierte musste ich ihm einfach um den Hals fallen und losheulen. Es gab noch Klammern, Vibratoren, viele andere Spielzeuge und auch Sex, der das ganze dann gekrönt hat, aber seine Worte und seine Hand mit der er die Peitsche geführt hat waren es die mir den Weg in die BDSM Welt gezeigt haben und mich gelehrt haben diese so sehr zu lieben …