#TheTrainingOfO … und was ist mit dem Zirkel?

Wer gut aufgepasst hat, der hat bemerkt, dass der Hashtag #CircleOfFalbalus derzeit nicht Hochkonjunktur hat. Das hat aber nicht den Grund, dass der Zirkel schläft. Sagen wir einfach, dass wir uns mit den ernsten Dingen beschäftigen und so langsam in Richtung #Fuffzig wandern.

Der #KaminabendBDSM hat in den vielen Nebenbeigesprächen sehr viele Zungen gelöst und das ist auch gut so. Es ist einfach schön, wenn Menschen in einem Raum sitzen (ob in der Location oder bei mir daheim), die sich ungefiltert bis in die Morgenstunden völlig ungezwungen und gelöst in Sachen #BDSM austauschen. Frei von jeder Wertung und von der Leber weg.

An die Subs im Zirkel an dieser Stelle die Information, dass die im gemeinsamen Kalender notierten „O“-Dates auch tatsächlich welche werden. Und ich bedanke mich ausdrücklich auch bei Mark Benecke, der ein so wundervolles Bild meiner zwei Hübschen geschossen hat.

Nicht unbekannt ist im Zirkel, dass es eine Annäherung gibt, die ich dezent verfolge. Von daher stehen auch hier die Lichter auf grün. Soziale Medien sind wahrscheinlich immer ein Garant dafür, dass passende Damen immer viel zu weit weg wohnen. Aber ich denke, dass es hier eine Lösung geben wird, welche die effektive Teilnahme im Zirkel ermöglicht. Dezent übrigens vor dem Hintergrund, dass es sich ein wenig wie eine On/Off-Sache anfühlt. Was jedoch der momentanen Lebensituation der Dame geschuldet ist und nicht ihrer Neugier und dem absoluten Wunsch den Weg der „O“ im Zirkel zu beschreiten.

An dieser Stelle möchte ich betonen, dass ich mich immer sehr geehrt fühle, wenn man mich auf den Zirkel als eine Möglichkeit „Urlaub“ zu haben anspricht. Zwar nutze ich Hashtags und Tweets, die eindeutig einladen und verteile meinen Blog nicht nur nach Twitter, sondern auch nach Facebook und tumblr und korrespondiere auch im JoyClub, aber ich jage nicht.

Mir ist bewusst, dass meine Dinge bei der einen oder anderen Emotionen triggern und wenn ich so eine Art Masturbationsvorlage darstelle, dann helfe ich gerne und fühle mich nicht dadurch gedemütigt. Ganz im Gegenteil: Es ist mir ein Fest zu wissen, dass meine Denke gut ankommt und auch wenn ich frotzelnderweise immer mit der Weltherrschaft um die Ecke komme … in meiner Welt habe ich die Herrschaft schon und das reicht mir völlig aus.

#KaminabendBDSM – Reprise :-)

Nun ist er also gelaufen der #KaminabendBDSM und ich möchte an dieser Stelle sagen, dass er ein voller Erfolg war. Es wird nun ein paar Tage dauern bis die Post-Produktion erledigt ist und der Podcast auf Joyclub (www.joyclub.de) veröffentlicht wird, aber ein paar Eindrücke möchte ich hier schon loswerden. Es hat an diesem Tag zwei Produktionen gegeben, weil auch der #CircleOfFalbalus in die Mangel genommen wurde.

Es war einfach ein toller Abend!

Das Schöne war vor allem, dass wir uns nicht einfach nur Anekdoten um die Ohren gehauen haben und auch der viel gerühmte Zeigefinger, welcher aus dem „Goldenen Buch des BDSM“ zitierte, war nicht wirklich zu finden.

Es ging an diesem #KaminabendBDSM vor allem um die Menschen, die BDSM in den verschiedenen Ausprägungen verschiedenst leben und weniger darum sich selber in den Vordergrund zu repräsentieren. Jeder Teilnehmer hat einen eigenen Bezug (sei es die Bloggerin, die Buchautorin, der #CircleOfFalbalus (Dom, Partnerin und Sub als Teilzeitsub, Sub eines gebundenen Mannes), die Transfrau als Dommse, die Angestellte einer Sexwebseite, der Veranstalter und auch der Wissenschaftler) und hat sich entsprechend (fast schon exklusiv für sein Thema) einbringen können.

Es ergaben sich natürlich auch Besprechungen zum Thema „Penisbilder und ihre Eignung als Sofortkontakt“ und auch die „Nicht-Profile-Leser“ bekamen ihr Fettchen weg.

Ich möchte nicht zu viel vorweg nehmen, deswegen nun einfach mal die komplette Gästeliste. Sobald der Podcast da ist, wird er im JoyClub veröffentlicht und dann gibt es auch hier weitere Informationen 🙂


Martin Mewes (Der neben Herrn B. -> @EmEmBDSM - Moderator
Kirsti Lenehan (JoyClub -> @JOYclub_de) - Moderatorin

Hirnventrikel (Frau und Sub des ER neben Herrn B. -> @Hirnventrikel)
Tara (Sub des Er neben Herrn B. -> @Tarasropes)
Tanja Russ (@TanjaRuss_Autor)
Remi (@seitenspringen)
Nina Jaros (@Ninchen_ohne_Ka) 
Peter Becker (Inhaber der Location Lust.Refugium)
Mark Benecke (Der Typ neben Herrn M.)

Leider haben nicht alle einen Twitter-Account (warum auch immer) 😉

(Images by Martin Mewes – All rights reserved!)

#CircleOfFalbalus … in the media

Nachdem ich ja nun bereits zum Thema interviewt wurde …

https://intimvitrine.blogspot.de/2017/07/dom-darth-falbulus-und-seine-sicht-auf.html

… hier nun auch das passende Gegenstück:

https://intimvitrine.blogspot.de/2017/08/die-subs-subs-hinventrikel-und-tara-und.html


Viel Spaß beim Lesen.

Die totale Offenheit #TheTrainingOfO

„Wenn Du alles en detail wissen willst, was passiert dann mit dem Zauber?“


Sicherheit ist wichtig. Bevor eine Sub sich anschickt ein Techtelmechtel mit einem Dom zu beginnen, sind viele Dinge zu klären. Die Frage ist jedoch, wie weit ein Dom die totale Offenheit anwenden sollte.

Wenn es sich um eine Annäherung an den Zirkel mit dem direktem Wunsch der „O“-Schaft handelt, halte ich das für recht hinderlich. Schließlich sollte sich eine Aspirantin nach dem Lesen des Blogs auf der einen Seite durchaus im Klaren sein, wie ich ticke, wie der Zirkel tickt und wie meine „O“ zu ticken hat. Nebenbei sollte sie regelmäßig den Blog verfolgen, um zu sehen, ob sich eventuell Richtlinien ändern und sich das verinnerlichen.

Ist eine Anwärterin älter, dann hat sie im Leben bereits das eine oder andere hinter sich gebracht und ist dadurch zu einer Persönlichkeit geworden. Den ein oder anderen Partner wird sie bereits gehabt haben, also ist eine sexuelle Reife zu vermuten. Dazu muss angenommen werden, dass wenn sie gerne irgendwie das mit der „O“ möchte, dass Kopfkino vorhanden ist. Und sie ist in der Lage dies zumindest in Bildern aus dem Internet darzustellen, wenn die Worte fehlen.

Ist eine Anwärterin jünger, so fehlen ein paar Teile. Jedenfalls ist davon auszugehen.

Die Frage ist … muss ich einer „O“-Anwärterin mein komplettes Kopfkino öffnen?
Muss ich wirklich ins Detail gehen und Szenarien aufbauen? Möglichkeiten aufzeigen?


„Du tust, was man Dir sagt und stellst keine Fragen.“


Eine „O“ muss nichts hinterfragen oder erklärt bekommen. Weil eben alles, was die Herrschaft macht oder fordert als sinnvoll und richtig akzeptiert wird. Dass sich Nervosität einstellt, wenn es um das erste Mal geht, ist nur natürlich. Und doch erwarte ich persönlich eine dedizierte innere Einstellung. Die kann nicht gleich zu Anfang 100% sein. Und doch habe ich die Befürchtung, dass jede „O“-Anwärterin meint, dass ich zu Anfang gleich 100% von ihr erwarte.

Ich darf an dieser Stelle äußern, dass dem tatsächlich nicht so ist.

Denn wie kann ich 100% erwarten, wenn ich der Dame noch nichts gezeigt habe. Schließlich besteht das #TheTrainingOfO aus viel Reden, Erklären, Zeigen, Beibringen, Ritualität. Ich persönlich habe keine besondere Lust bereits vorher alles schriftlich durchzugehen, was ich hinterher soundso mündlich mitteile.

Der Strassenstrich

Es war einer dieser Tage, wo er wie so häufig in letzter Zeit, viel zu häufig einen Ständer hatte und im Gegenzug keine Frau, die sich darum kümmern wollte oder konnte. Der Alltag war derzeit viel zu stressig und irgendwie war nicht wirklich an Sex mit seiner Frau zu denken. War ja nun nicht so, dass er nicht masturbierte. Aber auf Dauer sind rote, weiche Lippen um seinen Schwanz eindeutig die bessere Alternative als die eigene linke oder rechte Hand.

Seine Gedanken kreisten immer öfter, sich von einer netten, jungen Dame vom Strassenstrich, der sich auf dem Weg von der Arbeit nach Hause ein gutes Teilstück meanderte, gegen ein paar müde Euro einen blasen zu lassen. Seine Frau hatte ihm immer gesagt, dass das für sie absolut kein Problem wäre. Solange er es einfach für sich behielt. Weil Frauen halt ab und an völlig anders ticken. Wo Männer Sex brauchen um den Stress abzubauen, brauchen Frauen eben keinen Stress um Sex wirklich genießen zu können. Sex mit einer Hure sei ihr allemal lieber, als dass er sich im Internet eine Andere dafür suche.

Bereits in einem früheren Leben hatte er die Bekanntschaft der einen und anderen Bordsteinschwalbe gemacht. Als er noch so richtig konnte gerne auch zwei oder drei verschiedene am Tag. Oder gleichzeitig. Das, was davon übrig blieb war das Wissen darum, dass junge Nutten sicher nett anzusehen sind und auch eine wichtige Sache anbieten, aber da es nur um die Sache an und für sich ging, war es eben kein gutes Gefühl hinterher.

Er fuhr trotzdem an diesem Nachmittag das Meanderband der leichten Mädchen entlang, hatte seine Hose geöffnet, der Schniedel schaute raus und er wichste sich leicht beim Anblick der Auswahl. In seinem Kopf kam kurz der Gedanke auf, dass der Kauf eines Autos mit Automatik sich für diese Fahrt ganz sicher gelohnt hatte. Immer dann als er das Abspritzen fühlte, hörte er auf, beruhigte sich, und drehte eine erneute Runde. Und wieder von vorne.

pling

Eine Nachricht kam von seiner Frau herein. Ob er heute länger machen müsse und wann mit seinem Erscheinen zu rechnen sei. Sie hätte da eine Idee, die würde sie gerne mit ihm besprechen.

Seine Antwort deutete einen Rahmen zwischen 30 und 60 Minuten an.

pling

Ob er sie abholen könne? Sie würde ihm Koordinaten schicken, weil sie nicht ganz genau wisse, wie die Straße hieß und es sei auch kein Namensschild zu finden.

Er hob eine Augenbraue und erwiderte mit einem ganz klaren „Null Problem“.

pling

Eine wilde Ziffernfolge erschien auf seinem Display und gab diese in sein Navigationsgerät ein. Merkwürdigerweise lag das Ziel gar nicht so weit weg. Das eigentliche Ziel, die eheliche Wohnung, lag gar nicht so weit entfernt von diesem Meanderband und das neue Ziel lag an einem Parkplatz ziemlich exakt in der Mitte von hier nach dort.

Er drückte nicht wirklich auf die Tube, denn er wollte noch ein wenig meandern. Doch zum einen kam Langeweile auf, schließlich wollte er eh nicht aussteigen, zum andern wuchs die Neugier zu erfahren, was seine Frau wohl auf diesem Parkplatz zu suchen hatte und vor allem, was sie mit ihm besprechen wollte.

Der Parkplatz gehörte zu einem Cafe, welches im Wald versteckt war und wahrscheinlich hatte sie sich dort mit einer Freundin betroffen und suchte nun ein Taxi nach Hause, statt zu laufen. Als er einbog …

pling

Sie könne ihn sehen und er solle bitte ganz ans Ende des Parkplatzes fahren und er solle keine Fragen stellen und sie reden lassen. Es wurde immer mysteriöser und unheimlicher. Obwohl ihm für einen kurzen Moment das Vorleben seiner Frau aka Dorfmatratze eines kleinen Dorfes im Taunus durch den Kopf ging und sein Schwanz erneut anschwoll, war er doch ein wenig unsicher.

Er sah die avisierte Parklücke und bog ein. Schnell verstaute er seinen Penis in seiner Hose, als es an der Scheibe klopfte. Seine Frau deutete ihm an, die Beifahrerscheibe herunter zu lassen.


„Na, willste was machen?“


Er antwortete nicht, sondern war nur überrascht.


„Blasen 30, Ficken 40, Beides 50 – ohne Gummi 20 mehr“


Er öffnete seinen Geldbeutel und zeigte ihr 50 Euro.


„Schluckst Du?“
„Mit Schlucken 100!“
„Dann Blasen ohne Gummi mit Schlucken.“
„Für Dich macht das dann 70. Vorkasse.“


Gelangweilt kaute sie auf einem Kaugummi herum, während er nach weiteren 20 Euro kramte. Er reichte sie durchs Fenster.

Sie öffnete ihren Mantel und steckte das Geld in ihren BH und stieg zu ihm ein.


„Dann mach Dich mal frei, Süßer!“


Seine Errektion sprang förmlich aus seiner Hose heraus, als sie noch den Kaugummi auf das Armaturenbrett klebte und mit ihrem Mund seinen Penis anfing zu bearbeiten. Sie musste gar nicht lange arbeiten und er spritzte ihr sein Sperma in den Mund.

Sie öffnete den Mund und zeigte ihm ihre Zunge, schloss den Mund, schluckte und zeigte die Zunge erneut.


„Ich hoffe doch, dass Dir meine Idee gefallen hat, Süßer?“


Er nickte und sah in ein grinsendes Gesicht.


„Na, dann werd‘ ich mal wieder. Das Wetter ist schön, da kommen bestimmt noch andere!“


Sie lächelte ihn an und biss sich dabei auf die Lippe, stieg aus dem Auto aus und verschwand im Wald.