Das Strafbuch

Erziehung heißt auch konsequent zu sein. Eine der Möglichkeiten ist sicherlich das Führen eines Strafbuches. Und nicht zu viel dabei denken. Es reicht ein DIN A5 liniertes oder kariertes Heftchen.

Da sich das Strafbuch im Besitz der Sklavin befindet, sollte sie es sich selber zu legen. Dann entspricht es auch äußerlich ihrem eigenen Geschmack. Das tut keiner Herrschaft weh.

Damit da jedoch etwas Valides hineingeschrieben werden kann, müssen Regeln her. Regeln, die eine Sklavin zu befolgen hat und Strafen, die bei Nichtbeachtung verhängt werden. Für beide Dinge ist die Herrschaft zuständig. Wichtig ist dabei zu beachten, dass verhängte Strafen zum Regelverstoß passen.


Gehen wir mal davon aus, dass die Sklavin ihre Grenzen in Grün (Geht immer), Gelb (Wenn ich muss) und Rot (niemals!) einsortiert hat. Eine Strafe muss etwas bewirken, zu einer Einsicht führen. Weswegen es sinnvoll sein kann eine Strafe zunächst aus der Kategorie Gelb zu wählen und bei wiederholtem Regelverstoß etwas aus der Kategorie Rot zu nehmen.

Es liegt alleine an der Sklavin ein bestimmtes Verhalten an den Tag zu legen. Allerdings ist auch darauf zu achten, ob Aufgaben leistbar sind (abhängig vom Stand der Bindung) oder quasi unerfüllbar. Unerfüllbare Aufgaben und daraus resultierende regelmäßige Bestrafung mit der Kategorie Rot dienen ganz genau keinem Zweck.

Zu Beginn der Ausbildung gehe ich immer davon aus, dass die Sklavin ein Ziel hat. Und das ist mindestens eine Sklavin zu sein. Ob sie, in meinem Sinne, eine gute Sklavin wird hängt auch im entscheidenen Maße davon ab, wie ich den Weg gestalte und dass ich sie mit meinem Willen nicht überfordere. Manche brauchen für den Weg etwas länger, andere überholen sich selber.

Also: „Alles, was nicht weh tut, sondern nur Überwindung kostet, wird erledigt.“

Hierunter fallen ganz bestimmt Dinge wie Fotos, kleine Videos vielleicht, das Tragen von bestimmten Schmuck oder Kleidung. Analplugs. Oder auch das Weglassen von Kleidung. Das Melden zu bestimmten Uhrzeiten oder sogar eine Liste der Nahrung, die eine Sklavin zu sich genommen hat. Da darf man ruhig phantasievoll sein. Wenn man jedoch keine Phantasien hierzu hat, dann bitte gar nicht erst mit sowas anfangen.


Auch werde ich immer gefragt, welche Strafen ich verhänge. Zum einen ist das eine sehr persönliche Sache. Zum anderen gibt es einfach keine generellen Sachen. Wo ich bei der einen Sklavin mit Ohrfeigen reagieren würde, würde dies bei einer anderen Sklavin direkt zu einem Orgasmus führen. Regeln sind das eine. Diese dürfen gerne nicht individuell sein, individuell ist jedoch immer das Strafmaß zu sehen.

Nehmen wir ein Beispiel:

„Du sollst Dich gleich nach dem Aufwachen bei mir melden und ein Foto von Dir schicken.“

Da kann eine Sklavin alles hinein interpretieren.

Melden? Wie? -> Telefonanruf, WhatsApp … was?
Ein Foto? Angezogen, Nackt, mit oder ohne Halsband … was?

Regeln, die zu befolgen sind müssen präzise ausformuliert sein.

„Du sollst Dich gleich nach dem Aufwachen bei mir melden. Du wirst ein Nacktfoto von Dir schicken und dabei Dein Halsband tragen. Bleibt es bis 10:00 Uhr aus: 3 Ohrfeigen.“

Mit der Regel wird also auch gleich das Strafmaß erlassen. Die Sklavin soll durchaus wissen, was auf sie zukommt.


Es sind nun zwei Wochen vorbei und die Sklavin hat jeden Abend vor dem Zubettgehen ein Foto des Strafbuches bei WhatsApp gesendet. Heute ist das Date. Konsequentes Handeln ist, dass bevor es zu irgendwelchen Herzereien kommt, das Strafbuch in einer Art Ritual abzuarbeiten ist. Dieses ist verbindlich mit der Sklavin zu vereinbaren (zu trainieren). Schließlich ist das ein sehr empfindlicher, und ein sehr persönlicher Teil.

Und: Es ist immer zu strafen! Konsequentes Handeln ist absolut erforderlich! Die Sklavin stellt sich körperlich und geistig darauf ein, dass sie 8 Ohrfeigen, 20 Schläge mit dem Stock oder vielleicht 10 Arschtritte bekommt. Oder alles. Es ist nett, die Sklavin in den Arm zu nehmen und Gnade zu erweisen. Geschieht dies zu oft, dann fragt sich die Sklavin wofür sie das alles machen soll und stellt die Herrschaft garantiert in Frage.

Eine Sklavin akzeptiert ziemlich viel um ihr Ziel eine gute Sklavin zu werden zu erreichen. Demütiges oder auch demütigendes Verhalten liegen hier durchaus im Fokus und sind auch genau ihr Ding.

Vergesst nicht, dass Herrschaft und Sklavin ein Team sind. Sie funktionieren nur im Zusammenspiel. Es geht um klares Rollenverständnis. Klare Kommunikation. Verbindliche Strukturen. Ausnahmen dürfen nicht die Regel werden.

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