Gastbeitrag: Die Elfenkönigin

Erwartungen

Meine Lippen sind geschwollen, mein Mund trocken von deinen Küssen. Meine Brüste sind blau, mein Hintern rot wo du deine Hände nicht von mir lassen konntest und mir dein Zeichen aufdrücken wolltest. Ich bin feucht. Ich bebe. Ich bettele.

„Nimm mich. Bitte.“

Und doch bin ich stark. Ich weiß, du willst mich so wie ich dich will. Deine Lust erfährst du durch mich. Ich bin es die sich hingibt. Was für ein wundervolles und berauschendes Gefühl. Ein Gefühl das mein Herz wärmt. Das mich stolz sein lässt. Und stark. Neugierig auf alles, was noch kommen mag.

Nicht ein Kuss war es, der mich bei unserer ersten Verabredung zum Glühen brachte. Du ohrfeigtest mich. Auf der Straße. Einfach so. Passanten hätten dich Maßregeln können. Du konntest nicht sicher sein, ob ich deine Art wirklich mögen würde. Aber du hast mich in Flammen gesetzt, ein Feuer, das bis heute brennt.

Aber so wie dich Unsicherheiten plagten, so war auch ich voller Ängste. Würde ich deinen Erwartungen entsprechen? War ich submissiv genug? War ich devot genug? War ich schön genug? War ich einfach genug?

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Warum eine umsichtige von Vertrauen, Respekt und Kommunikation geprägte Einführung in die Materie so wichtig ist? Weil man lernen muss sich einander anzunähern, zu reden, über Erwartungen, Wünsche und Ängste zu sprechen. Wählt man den Weg über einen erfahrenen Dom und eine umsichtige ihre Grenzen kennende Sub? Möchte man sich selbst an die Grenzen führen? Traut euch euch diese Fragen zu stellen. Klopft an. Fragt. Wagt. Dann wird das Ergebnis eure Erwartungen übertreffen.

2 thoughts on “Gastbeitrag: Die Elfenkönigin”

  1. Ein wundervoller Text. Hach, ich liebe Ihren Blog sehr 🙂 so inspirierend. Ich verschlinge jeden Beitrag förmlich. Ein großes Kompliment, ich war lange nicht mehr so gefesselt.

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