Er macht es auch für Kaffee …

Es wird ja nun so richtig schwierig mit dem drohenden 01.07.2017. Das neue Prostitutionsschutzgesetz tritt in Kraft und, wer hätte es gedacht, es trifft sogar mich. Der werte Leser hat vielleicht mitbekommen, dass ich als Hetero-Escort bei Peppr gelistet bin. Tatsächlich werde ich die Tage mein Profil dort abschalten. Es ist, sagen wir mal, kein Standbein. Meine Frau, aber auch Tara, und auch viele andere haben mir immer wieder die Frage gestellt, was genau ich damit bezweckt habe. Dabei ging es nicht darum mir diese Möglichkeit zu nehmen, ganz im Gegenteil.

Ich bin mir ziemlich bewusst darüber, dass ich meine Kunst tatsächlich auch gegen € anbieten kann. Die Aufgabe es einer mir absolut fremden Dame (oder einem Paar sogar) zu ermöglichen, sich frei zu fühlen und dies ohne Ansehen der Person oder irgendwelchen Äußerlichkeiten, eine lustvolle Welt nach ihrer/deren Vorstellungen zu kreiren fand ich spannend. Es hat sich jedoch, wer hätte es auch anders gedacht, gezeigt, dass männliche Prostituierte es wirklich schwer haben an weibliche Kundschaft zu kommen. Jede Frau, die auch nur halbwegs was aus sich macht, benötigt keinen Mann, dem sie Geld geben muss, um Sex zu haben. Sie macht sich hübsch, schüttelt an einem Baum, es fallen ein paar Männer runter, sie sucht sich einen aus und Ende.

Es war ein Versuch mit mäßigem Erfolg, aber ich bleibe weiterhin offen für derlei Begegnungen. Nur das sich die Währung ändert. Es ist nicht mehr der €, sondern der Kaffee, der wichtig ist.

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