Senior-Sub – The „O“-Sessions

Gleich zwei Dinge erfüllen derzeit mein Herz. Nach dem Weggang von M. gab es ein Date und Hirnventrikel musste einspringen.
Organisiert man einen GangBang, so steht man als ausführender Dom schon ein wenig in der Pflicht zu liefern. Sonst braucht man sich gar nicht erst Gedanken über weitere zu machen.

Im ersten Date ging es um eine Vorführung in einem Pornokino mit Überlassung. Dabei hatte ich vorher die Herren bereits ausgewählt und verabredete mit Ihnen ein Geheimzeichen, denn nur diese sollten in den vollkommenen Genuss kommen. Leider erschien nur ein Herr (q.e.d. – gnarf!), aber der Abend war ein voller Erfolg und für Hirnventrikel der erste Fremdfick im Beisein ihres Partners überhaupt.

Dieses Wochenende war es ein wenig anders, denn es war Hirnventrikel, welche selbstbewusst und selbstbestimmt, ohne mein weiteres Zutun, sich Partner auswählte, diese an mich verwies und ich mit jenen die Klarheiten des Abend beseitigte. Am Ende meldete sich nur ein Mann bei mir, aber leider … erschien er nur, aber er kam nicht. Ein junger Mann, Potenz strotzend, aber es reichte vor lauter Aufregung für ihn nicht zum finalen Schuss. Dennoch war Hirnventrikel sichtlich befriedigt. Mit der Notiz nicht mehr das Sofa zu nehmen, respektive die harte Ecke zu vermeiden.

Mein Voyeur wurde bestens bedient. Und ich möchte Hirnventrikel meinen Dank aussprechen, dass sie mir dieses Dasein ermöglicht.

The Second Avengress … coming soon.

Es wurde schon ein wenig länger „unterm Tisch“ gehalten als üblich. Nur Diskretion ist halt eben nun mal Ehrensache.

Ich darf der verwunderten Lesegemeinde mitteilen, dass wir, wenn nicht nach Murphy „alles schief gehen kann, was schief gehen kann“, den #CircleOfFalbalus um eine weitere Dame bereichern werden. Zugegeben nach dem Weggang von M. schien dies einstweilen nicht so sicher, aber wir haben es dem Mut der Dame zu verdanken. Sie schrieb mich vor ein paar Wochen an und wollte „eigentlich“ nur wissen, wie das nun so alles geht.

Ich traf mich mit ihr auf einen Kaffee, ohne wirklich Ziele zu verfolgen, aber es wurde ziemlich schnell klar, wohin die Reise gehen könnte. Viele Stunden schrieben wir uns noch um die Ohren, natürlich mit dem Wissen von Hirnventrikel und Tara und loteten uns aus. Am Ende kam das erste Spieldate ebenso zügig. Mit der Besonderheit, dass Hirnventrikel auf ihr Beisein verzichtete, um es der Dame einfacher zu machen. Und nach diesem Wochenende stand fest, dass sie gerne dem Zirkel beitreten wollte.

Was nun noch fehlt, Zirkelregelngedöns, ist, dass die Hirnventrikel die Dame persönlich kennen lernen möchte. Nach allem, was wir bereits an diesem Wochenende besprochen haben (der Rest des Wochenendes im nächsten Eintrag), ist dies lediglich ein formaler Akt. Und danach werde ich sehr gerne auch Namen und Standort der neuen „Second Avengress“ bekannt geben.

 

… stay tuned.

Prosaisch

„Wenn du zum Weibe gehst, vergiss die Peitsche nicht!“ –  Friedrich Nietzsche

Es ist erstaunlich, was aus diesem Mann so geworden ist. Als kleiner Mann so um die 30 halbwegs angekommen auf der dunklen Seite.
Jetzt mit 47 ganz exakt dort, wo er sein wollte. Lassen wir den Beruf mal beiseite (der ist ja immer irgendwie so lala) ist mein Privatleben derzeit intakt, wie es nicht besser sein kann.

Ich bin mit mir im Reinen. Ich bin ausgeglichen. Ich bin fest. Ich wackele wenig bis kaum.

Eine Bekannte sagte mir mal, ich sei dieser berühmte Fels in der Brandung und als Dom eine interessante Mischung aus extrovertierter Rampensau auf der einen Seite, niemals ruhig, immer den nächsten Kink im Auge, immer auf dem Weg neue Dinge zu bewegen um seine Frau und seine Sub glücklich zu machen und stiller, väterlicher Freund und Mann auf der anderen Seite, der zwar nicht immer einen Rat weiß, aber in dessen Arm man enthemmt weinen kann, jede Wortäußerung zwar wertet, aber nicht bewertet.

Ich bedanke mich sehr für dieses Kompliment.

Und ja … das ist dann wohl auch so. Das ist dann wohl dieses Angekommen im Leben. Das Angekommen sein bei sich selber.

Manche sagen, dass der Erfolg viele Väter hat, aber allen Unkenrufen zum Trotz wurde ich mehrheitlich durch Frauen domest…. ähm sozialisiert 😉
Und vielleicht liegt es auch daran, dass ich nicht so wie ein Mann ticke. Ich interessiere mich weder für schnelle Autos, noch für Kampfsport, teure Uhren, Fußball.
Meine Frau sagt immer, dass ich eher die Frau in unserer Beziehung bin. Und ich mag dem mittlerweile auch gerne zustimmen. Selbst wenn mich das ab und an „süß“ macht.

Ich habe im täglichen Leben eine lebensdevote Ader, ohne jedoch den Ansatz zu haben es allem und jedem Recht zu machen.
Ich mag mich gerne um meine Mitmenschen kümmern, halte so gut es geht mehr oder weniger Kontakt.
Ich werde kaum bis wenig laut, weil ich gelernt habe, was im leben wichtig ist und was nicht.
Vielleicht gehe ich mit einigen Dingen etwas sorgloser um, und meine Frau (und auch die Sub!) klopfen mir ab und an auf die Finger.

Mein Herz ist keine Einbahnstraße, sondern schüttet Liebe und Zuneigung aus. Ich mag mich nicht mehr an diesen Typen erinnern, der ich mal war.
Vielleicht bin ich auch gerade erst aus der Pubertät raus, wer weiß das schon so genau 🙂

Ziele, die ich verfolge, die verfolge ich. Gemächlich. In stressigen Situationen aber reagiere ich bestimmend. Schnelle Entscheidungen.

Ich habe zwei wundervolle Kinder und meine Tochter (11) ist eindeutig ein Vaterkind, auch wenn sie nicht meine leibliche Tochter ist. Sie wird eine hübsche, junge Dame werden und ich wünsche ihr, dass sie niemals auf so einen Typen trifft, wie ich es mal gewesen bin. Sie ist gerade so in der Mischung aus kleinem Mädchen und großer Tochter. Eine extrem spannende Zeit. Die Frau an meiner Seite wünscht mir dann immer viel Spaß, wenn sie ein Pubertier wird. Mein Sohn (8) ist wohl wirklich eine kleine Ausgabe von mir. Ein Miniextrovertit. Sie kennen das ja mit dem Apfel und dem Stamm. Ein kleiner Wadenbeisser und Charmeur, der nicht locker lässt. Er muss noch lernen, wann es Zeit ist aufzuhören und dann sollte es später auch mit den Frauen klappen. Ihm wünsche ich jemanden, der so ist wie meine Frau. Oder meine Sub. Jemand, der ihm charmant, aber bestimmt auf die Finger klopft. Er wird es brauchen.

Leute, das Leben fesselt. Es ist derzeit aufregend und spannend und mein Herz ist zum Bersten gefüllt. Selten zuvor, war ich mit mir im Reinen und Eins.

Und ich denke, dass in den Zeiten in welchen wir heute leben, die politisch ziemlich durchwachsen sind, wo rechtspopulistische Menschenverachter in die Parlamente zurückkehren, ihr mal etwas, einfach etwas sehr, sehr Schönes lesen solltet.

Martin

 

Was ganz anderes … „Nackte Tatsachen“ auf RTL

„Leute, das Ende ist nah.“

Ich habe gestern Abend beim Rumzappen einen kleinen Herzklabaster bekommen. Noch nie in meinem Leben habe ich so schlechtes Fernsehen sehen müssen:
„Naked Attraction“

Ich stelle bitte nicht die Protagonisten an den Pranger, das liegt mir fern. Irgendeinen Selbstdarstellungsgrund werden die Damen und Herren schon haben. Extrovertiten müssen da schon zusammen halten. Aber, Leute, vielleicht bin ich auch nur alt und nicht mehr hipp, aber das Ende des guten Geschmacks im deutschen Fernsehen ist damit eingeleitet.

Mehr fällt mir dazu auch nicht mehr ein.