BDSM … alles nichts, oder?

Habe ich schon mal erwähnt, dass ich BDSM toll finde?
„Jahaaa“ … maulen da so manche und irgendwie haben sie auch recht.

Als Extrovertit, der ich nun mal bin, laufe ich zwar nicht mit einem Schild in der Hand oder Laufschrift auf der Stirne herum, aber wer fragt, bekommt Antwort. Ergiebige Antwort. Und mache behaupten, ich würde dabei nicht mal auf den Punkt kommen.

„Jahaaa“ … höre ich mich sagen. Und vielleicht ist es einfach an der Zeit, das von der anderen Seite zu betrachten.

Auf Twitter habe ich mal die Frage gelesen, ob ein Mensch überhaupt noch sexuell aktiv sein darf, wenn er/sie keinen BDSM mag.

Klare Kante: Natürlich!

Auch wenn es sich so anhören mag: Wir hier, die wir Dunkles mögen, stehen nicht an der Spitze der sexuellen Intelligenz.

Ich denke, dass wir einfach anderes tun, was für uns „normal“ ist. Und das ist genau so „normal“, wie das andere „Normal“. Wir ficken nicht besser oder schlechter als jeder andere Mensch, nur weil wir uns gegenseitig fesseln und schlagen und foltern oder sonst wie. Unsere „Normalität“ ist einfach nur eine andere.

Wir drücken Liebe mit anderen Mitteln aus.

Es wurde viel geschrieben seit dem #50SOG in die Bücher, spätestens in die Kinos, kam. Und ja, die Menschen, die mit BDSM tun, haben sich unterschiedlich darüber aufgeregt und ausgelassen. Die ganzen „Stinos“, die nun denken, dass dies nun BDSM sei, wurden zT mit ähnlich verachtenden Blicken gesegnet, wie auch die BDSMer mit merkwürdigen Blicken bedacht wurden. Hat #50SOG nun eine Kluft zwischen die Menschheit getrieben? Also in die, die BDSM tun, die die BDSM verstehen und die, die dem Ganzen nichts abgewinnen können?

Leute, bitte, lasst mich eines festhalten:
Nichts spricht gegen eine Liebe zwischen Menschen, die einfach nur kuscheln, knutschen und stöpseln wollen.

Diese Form der Sexualität ist weder besser, noch schlechter als BDSM (oder andere Formen der Sexualität).
Wir sind halt „nur“ verschieden. Und das war es auch schon.

 

 

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