Touch Mahal Bonn … Tantra als Paar

Wie man so hübsch auf Twitter hat verfolgen können, haben Medulla und ich uns was gegönnt. Gestern besuchten wir gemeinsam das „Touch Mahal“ in Bonn und tauchten ein in die Welt des Tantra.

Man muss dazu sagen, dass es für mich nicht das erste Mal gewesen ist, diesen Tempel der Lust zu besuchen. Bereits vor vier Jahren bin ich dort gewesen und hatte den Laden noch in sehr guter Erinnerung. Jedoch musste ich wohl 46 werden, um erstmals auch mit einer Partnerin, meiner Frau nun, als Paar auf die Matratze zu gehen. Wir mögen diese Dinge, diese ersten Male, die man auch im „gehobenem“ Alter gemeinsam erleben kann.

Für Medulla war es überhaupt der erste Besuch in einem Tantra-Studio, weswegen sie durchaus ziemlich nervös war.

Wir wurden von zwei sehr freundlichen Damen empfangen, eine von ihnen war nur wegen uns an diesem Tag da, da sie eine spezielle Ausbildung für Tantra von Frau zu Frau hat. Die Unterhaltung war sehr locker und wir wurden über alles informiert, wie der grobe Ablauf sei, eine kurze Tour durch die Räumlichkeiten inbegriffen.

Die Entscheidung, ob wir nun zusammen auf eine Matratze gingen oder jeder von uns separat mit einer Dame ging, traf Medulla recht spontan. Und so blieben wir in dem Raum, der als Beitragsbild beigefügt ist.

Medulla und ich gingen zunächst gemeinsam duschen, was uns so und so schon anregte und ich muss gestehen, in dieser Dusche hätten noch zwei weitere Personen Platz gehabt. Nachdem wir uns entschlossen haben, so eine Dusche für ein künftiges gemeinsames Haus haben zu wollen, gingen wir wieder in den Massageraum zurück und die beiden Damen platzierten uns so, wie sie es für ihre Arbeit brauchten.

Der Duft, die Musik und die sanften Berührungen der anfänglichen Tantra-Rituale ließen mich vergessen, wo ich war und ich schaltete einfach ab. Jedoch musste ich ab und an dann doch die Augen leicht öffnen, um zu sehen, wie sich Medulla fühlte. Zum ersten Mal von einer Frau berührt zu werden und das in Gegenwart ihres Mannes, der soundso ein Voyeur vor dem Herrn ist. In ihrem Gesichtsausdruck konnte ich jedoch keinerlei Missstimmung erkennen und so gab ich mich den Berührungen meiner Dame einfach hin.

Zum Ende trafen sich die Hände von Medulla und mir und wahrscheinlich in genau „dem“ Augenblick griff sie fest zu und so konnte ich auch loslassen. Tatsächlich hatte ich keinen Orgasmus, aber Medulla versicherte mir, dass es bei ihr nicht der „große“, wie mit dem Magic Wand war, sondern eher viele kleine.

Es war dennoch ein sehr intensives Erlebnis für uns beide und ich möchte an dieser Stelle nicht nur Werbung für diesen Schuppen machen, sondern auch dazu ermuntern, dass andere Paare sich diesen Ausflug gemeinsam gönnen sollten. Und zwar in das …

http://www.touchmahal-bonn.de/

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